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christo

UMWELT-UMFRAGE: Wärmedämmung oder Ökostrom?

Christo Mitov
vor 8 Jahren
Was ist umweltbewusster? Schwörst Du auf Öko-Strom oder unterstützt Du Wärmedämmung? Wie wohnst Du umweltbewusster?
Verengo Solar Installs · Mehr Info
Wärmedämmung
Ökostrom
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Kommentare (28)

  • steffengiebeler
    vor 8 Jahren
    Ich bin zudem ein großer Fan Generatoren die mittels Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten. Also sowohl Strom wie auch Wärme erzeugen. Einige Modelle sind zudem so designed, dass sie überschüssigen Strom zurück ins Netz speisen können. Heisst als Nutzer kann sogar noch ein wenig Geld verdienen. Erheblich teurer als herkömmliche Generatoren sind diese Anlagen zudem auch nicht.
  • Anke
    vor 8 Jahren
    Sowohl als auch, es gibt noch so viel zu lernen und umzusetzen für die Umwelt.
    Christo Mitov hat Anke gedankt
  • PRO
    Schmiedhaus - Ökologischer Baustoffhandel
    vor 8 Jahren
    Wir haben unser 100 jähriges Bauernhaus im Rahmen der Sanierung mit einem ökologischen Wärmedämmputz gedämmt und sind sehr zufrieden damit. Er kann bis zu 12 cm dick aufgetragen werden. Anfragen gerne an uns; Und dazu kann man dann natürlich auch Ökostrom nehmen; wir haben Beides genutzt.
  • Elisa W.
    vor 8 Jahren
    auch beides. Wärmedämmung muss ja jetzt auch oft...
  • PRO
    solarwerkstatt berlin GmbH
    vor 6 Jahren

    Ökostrom würde ich empfehlen, insbesondere Solarstrom. Unsere Website: www.richtung-sonne.de

  • Lasse G
    vor 6 Jahren

    In jedem Fall beides und dann noch den Ökostrom am besten zum Großteil - soweit möglich - selbst produzieren.

  • PRO
    Treppen und Bauelemente Schmidt GmbH
    vor 6 Jahren
    Beides und dann noch eigener Stromerzeuger. Aber davon bin ich noch weit entfernt.
  • PRO
    Wohnbau Rost GmbH
    vor 6 Jahren

    Beides. Nur beides macht Sinn. Es ist wie bei so vielem: Nur nicht bei allem übertreiben.... Nur leider wird vieles heute allzu arg übertrieben...

  • alexandra78
    vor 6 Jahren

    Wir haben beides!

  • alexandra78
    vor 6 Jahren

    Und den Ökostrom produzieren und verbrauchen wir selbst mittels PV-Anlage. Jetzt fehlt nur noch ei. Aakkuspeic

  • alexandra78
    vor 6 Jahren

    Akkuspeicher.

  • PRO
    Carbon Artisan International Ltd.
    vor 6 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 6 Jahren

    ... Wärmedämmung ist eine Sackgasse. Das "verpacken" eines Hauses in Plastik ist kontraproduktiv und führt zu einer erheblichen Schädigung der Haussubstanz und einer negativen Auswirkung auf das Raumklima für Mensch und Tier. Durch das Einschliessen des Kondenswassers entsteht eine phantastische Umgebung für allerlei Schimmelkulturen. Am Ende des Tages ist eine zukunftsorientierte und ganzheitliche Betrachtung des Wohnraumes und der Wünsche der Bewohner wichtiger als ein "Schnellschuss" mit staatlichen Fördergeldern und einem Rattenschwanz an erheblichen Folgekosten und -schäden. Hier einige Hintergrundinformationen wunderbar sarkastisch und informativ aufgearbeitet.

  • Lasse G
    vor 6 Jahren

    Das "entweder oder" paßt für meinen Geschmack hier eigentlich gar nicht. Die Frage ist doch, wie man mit Ressourcen möglichst vernünftig umgeht und wie man das optimale Ergebnis nach den persönlichen Möglich- u. Gegebenheiten (z.B. Finanzen, Renovierung od. Neubau) herausholen kann. Das sollte man m. E. mit einem Energieberater für seinen persönlichen Bedarf analysieren.

    Bei unserem Neubau haben wir - da es für uns nach Beratung machbar und sinnvoll erschien - neben entsprechender Dämmung der Wände und hinterlüfteter Fassade auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaik und einen Akku gesetzt und sind damit - ohne automatische Belüftungsanlage (,die völlig an unseren Lebensgewohnheiten vorbei gegangen wäre) - bei einem Enegieeffizienzhaus 55 "gelandet".

    Vorher hatten wir bereits - in unserem alten Haus - eine PV-Anlage und Akku nachgerüstet und damit beste Erfahrungen gemacht.

    Allerdings haben wir vielleicht auch dahingehend einen gewissen "Knall". Wir fahren seit mittlerweile 5 Jahren - außer dem Dienstwagen meines Mannes - zu 100% elektrisch, haben im neuen und hatten im alten Haus unsere eigene Ladestation und füttern diese im Sommer eigentlich zu 100% über die PV-Anlage (9,6 KW) auf dem Dach. Wenn die beiden E-Fahrzeuge gerade nicht geladen werden, heizt die PV-Anlage den Pool, der nachts mit einem Rollladen abgedeckt wird, usw. usw.

    Langer Rede kurzer Schluss: es geht - auch völlig unübertrieben und bei Bestandsbauten - sicher eine ganze Menge. Man sollte sich einen guten Berater suchen, der möglichst umfassend berät und den WirrWarr der Fördermöglichkeiten verständlich darlegt. Darüber hinaus hilft ein gewisses Maß an Enthusiasmus und - je nach dem, wie weit man das "Spiel" dann tatsächlich treiben möchte - Geld.

  • PRO
    Carbon Artisan International Ltd.
    vor 6 Jahren

    @ Lasse G ... "entweder oder" ist tatsächlich unklug, da jeder seine persönlichen und individuellen Lebensbedürfnisse hat. Für eine Komponente Geld auszugeben, die tatsächlich wenig oder keinen Nutzen hat, und es dadurch an einem anderen Ende ein absolut nützliches Feature verhindert. Es zählt immer die ganzheitliche Betrachtung und eine sorgfältige Auswahl der Komponenten. .. und richtig eine solide und kostenfrei Beratung ist ein echtes -Must be-

  • Lasse G
    vor 6 Jahren
    Hallo Carbon 7 System! Zunächst einmal: mein Post bezog sich nicht auf den Ihren (ich nehme an, wir "tippten" zeitgleich und Sie waren mit dem senden schneller ;-)) Aber: Sie sprechen mir aus dem Herzen. Denn: an viele Häuser wird - mal sehr platt gesagt - ne Menge Styropor "gezimmert", dann schnell verputzt und hinterher über Schimmel beklagt.
    Und auch wir haben unser gerüttelt Maß an "Brühe gesoffen": Bei unserem Miethaus haben wir - weil in die Jahre gekommen - vor dem Aufbau einer PV-Anlage das Dach energetisch sanieren lassen. Die Mieter fanden das zwar toll, passten den veränderten Verhältnissen aber leider nicht ihr Lüftungsverhalten an. Insofern werden wir nun eine "Zwangsbelüftung" einbauen lassen müssen.
    Umgekehrt hätte z.B. eine vielerorts bei einem Energieeffizienzhaus 55 empfohlene, automatische Belüftung überhaupt nicht zu unserem Leben gepasst. Im Sommer sorgen 3,50 m Dachüberstand für Beschattung der Südseite und wir reißen alle Fenster auf, weil für uns "Drinnen = Draußen" ist. Im Winter heizt an gleicher Stelle die tieferstehende Sonne unseren großen Wohn-Ess-Raum mit (Sonnenstandsanalyse!). Gesamt betrachtet ein absolut spannendes Thema, das sich - da sind wir uns auch einig - nicht mit "entweder/ oder" erschlagen lässt. LG & schönes WE!
  • midmodfan
    vor 6 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 6 Jahren

    Wenn wir nochmal neu bauen würden, würde ich mich für ein gut gedämmtes Haus entscheiden sowie für die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

    Doch wir wohnen in einem Bungalow von 1978 und haben einen durchschnittlichen Gasverbrauch von 110 kWh/a/m², was angesichts der lächerlich dünnen Außenwände wenig ist. Eine nachträgliche Dämmung würde sich finanziell niemals rechnen, schon allein weil die Winter immer milder werden; die Frosttage kann man in Hamburg an zwei Händen abzählen. Und ob sich die Dämmung letztlich für die Umwelt lohnt, ist auch fraglich, denn dafür muss man ja den gesamten Prozess von der Herstellung des Materials bis zu dessen Entsorgung betrachten. Ich bin nicht grundsätzlich gegen das Dämmen, aber nur mit Verstand und Augenmaß.

    Wir haben in dreifach verglaste Fenster, eine neue Dachdämmung und eine neue Gasheizung investiert. Das Dach war eh leck, die Heizung alt und unzuverlässig, und die Südfassade wollten wir sowieso komplett verglasen. Durch 20 lfm. raumhohe Fenster ernten wir nun so viel Sonnenwärme, dass die Heizung selbst bei überwiegend bedecktem Himmel im Winter tagsüber oft gar nicht anspringt.

    Im Auge behalten werde ich die neuen Stromspeicher von Tesla, die die Erzeugung von Solarstrom nur für den Eigenverbrauch evtl. interessant machen, sofern die Politik da nicht zwischenfunkt.

  • PRO
    Carbon Artisan International Ltd.
    vor 6 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 6 Jahren

    @ Lasse G. ... Ja, das Thema sollten wir vertiefen, es gibt immer "Nischenprodukte" die nicht von Lobbyarbeit in die Sackgasse geführt und damit ordentlich abkassiert wird. Ich wünsche auch ein entspanntes "drinnen = draussen" Weekend. :-D

  • Lasse G
    vor 6 Jahren
    @midmodfan: Tesla ist zwar gerade mal wieder in aller Munde und daher auch entsprechend bekannt, aber schauen Sie ruhig auch mal - gerade für den privaten Bereich - bei z.B. LG nach. (Hatten wir z.B. im alten Haus.)
    Es gibt Alternativen, die zwar vielleicht nicht so bekannt, aber dafür länger am Markt, praktikabler und (vielleicht auch) günstiger sind.
  • Lasse G
    vor 6 Jahren

    Unser nächster Speicher ist z.B. von BMZ (- mußte vorher nochmal nachschauen, will ja hier kein "Gedöns" posten ;-)). Hat mir ehrlich gesagt vorher nichts gesagt, aber man lernt ja gerne dazu. - Da bin ich unserem sehr, sehr enthusiastischen PV-Spezi, der für uns nun die dritte Anlage ausgeführt hat und sich wirklich permanent auf dem Laufenden hält, wirklich dankbar für seine - noch dazu - ermüdungsfreien Erklärungen.

  • markus_hank
    vor 6 Jahren
    Dämmung ja, jedoch meist wird vom Staat eine Stärke gefordert die in meinen Augen keinen Sinn macht. Wir renovieren aktuell ein Haus in BaWü aus dem Jahr 1970. Es wird ein neues Dach mit 16 cm Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle und 8 cm Aufdachdämmung mit Minerallwollplatten gemacht.
    Die Heizung wird durch ein neues Ölbrennwertgerät, einer Brauchwasserwärmepumpe und einer PV Anlage mit Fronius Solar Batterie mit 6kWh ersetzt. Es reicht nicht zum kFW Haus jedoch in unsern Augen ein sehr guter Weg um effektiv Energie zu sparen.
  • hockylanetixx
    vor 6 Jahren

    Machen wir ähnlich. Haus aus den 60ern. Ich versuche gar nicht erst daraus ein KFW-Haus zu machen. Da würde vom Charme des Hauses auch nicht viel übrig bleiben. Dachdämmung, neue Fenster, Kerndämmung, neue Gastherme, neue Heizkörper, intelligente Steuerung durch Hausautomation. That´s it.


  • PRO
    eRKa Bauplanung GmbH
    vor 6 Jahren

    Kommt auf den Einzelfall an. Eine Kombination ist oft eine gute Lösung.

  • PRO
    Ernst Zimmergeschäft und Bauausführung GmbH
    vor 6 Jahren

    Die Kombination macht´s!

  • PRO
    Ernst Zimmergeschäft und Bauausführung GmbH
    vor 6 Jahren

    Guten Morgen,

    leider ist es oft so, dass hier in Deutschland das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt wird. Zuerst wird die Heizungsanlage erneuert und dann die Solar-Paneele aufs Dach aufgebracht. Das ist der falsche Weg!

    Sinniger wäre jedoch zuerst das Dach (1) zu dämmen, dann die Wände (2) und die Fenster mit 3-fachverglastem Fenster (3) auszustatten. Idealerweise sollte dann, wenn möglich, eine Lüftungsanlage mit kontrollierter Wärmegewinnung eingebaut werden.Danach wäre die zuerst eingebaute Heizungsanlage überhaupt nicht mehr nötig.

    Es würde nur noch eine kleine Heizeinheit ausreichen.


  • PRO
    Benedikt Arntzen Architekt & Sachverständiger
    vor 6 Jahren

    Eine Kombination aus beidem ist sicherlich das Sinnvollste.

  • PRO
    stamm[tisch] design
    vor 6 Jahren

    Beides, selbstverständlich :)

  • Sonja Sell
    vor 6 Jahren
    In der Streitfrage "entweder/oder" vermute ich, dass der Fragesteller auf die neumodische Plastikhüllenschaumkramvariante abhebt und nicht auf eine nachhaltige ökologische Wärmedämmung natürlicher mineralischer Art. Die ist nämlich zwar gerade sehr en vogue, aber doch zweifelhaft, nicht nur in Sachen Brandschutz und Algenbewuchs. Deshalb habe ich Ökostrom angekreuzt. Außerdem ist für alle MieterInnen unter uns - und ich bin selbst eine - die Wahl der Wärmedämmung oder der Heizungsart keine persönliche Entscheidung; die für einen regionalen Stadtwerke-Stromanbieter mit Ökostrom aber schon.
Deutschland
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