Gartenplanung

Hamburger Hütten
27. Juni 2015
zuletzt bearbeitet:11. September 2017

Liebe Gartenexperten und -kenner, ich würde mich über Ratschläge zu meiner Gartenplanung freuen. Der zur Zeit noch im Bau befindliche Garten liegt auf der Nordseite eines denkmalgeschützten Backsteinhauses und wird von zwei Nachbargärten flankiert. Aufgrund des Denkmalschutzes sind einige Elemente wie die Terrasse am Haus, die Topografie (1,5 m Gefälle vom Haus zur Straße), die Eberesche in der Mitte des Gartens (Ersatzpflanzung), der berankte Zaun zur Straße und die Hainbuchenhecken zwischen den Gärten unveränderlich. Da es außerhalb des Gartens weitere gemeinschaftliche Grünflächen gibt, soll der Garten vornehmlich ein Rückzugsort für Freunde und Familie werden und zudem einen schönen Ausblick bieten. Ich habe den Garten in verschiedene Bereiche/Räume aufgeteilt. Als trennendes und zugleich verbindendes Element stelle ich mir in Ergänzung der Grenzen zu den Nachbargärten eine Hainbuchenhecke vor. Die einzelnen Bereiche sind im Plan mit Nummern bezeichnet: 1. Terrasse am Haus, ca. 11 m breit, 3 m tief. Belag aus grauen Betonplatten 50 x 50 cm 2. Formale, freie Rasenfläche ca. 5,5 m breit x 4,5 m tief 3. Sitzplatz (mit Grill) ca. 5,5 m breit x 4,5 m tief 4. Gartenschuppen mit Vorplatz (unter einem vorhandenen Feuerahorn) 5. Rasenfläche als sichtgeschützter Liegeplatz, Einfassung aus Garten-Reitgras und (Kugel- oder Rosmarin-)Weiden 6. Gräsergarten (sandiger Boden) u.a. mit Federgras, Garten-Reitgras, Echinacea purpurea Alba (weiß), Steppen-Wolfsmilch, Schafgarbe, Purpur-Witwenblume. Außerdem eine Kupfer-Felsenbirne. Neben grundsätzlichen Meinungen zu dieser Planung benötige ich vor allem Hilfe bei folgenden Fragen: A) Die Grenzbepflanzung zum westlichen/linken Nachbargarten sollte im Bereich der Rasenfläche (2) etwas geöffnet werden, ohne einen direkten Durchgang zu schaffen. Ein richtiges Staudenbeet möchte ich eigentlich nicht anlegen, diese Fläche soll "grün" und schlicht sein. Gleichzeitig soll nicht unbedingt noch ein neues Element eingeführt werden. Ich stelle mir z.B. kugelig geschnittene Weiden vor, weiß aber nicht, ob Kugelweiden auf dem sandigen Boden wachsen und ob Rosmarinweiden zu struppig und ausladend sind. Eine Alternative wäre eine weitere, sich nicht zu sehr ausdehnende Kupfer-Felsenbirne, die ist aber sehr offen. Was könnte man noch machen? B) Der Sitzplatz darf nicht versiegelt (und nicht zu teuer/aufwendig) werden. Ich stelle mir grauen Splitt oder eine nicht allzu "fein" aussehende wassergebundene Decke vor. Was kommt noch in Frage? C) Was kommt im Gräsergarten auf den Boden? Eine Mulchschicht aus Splitt? Bodendecker? Nichts? D) Was kommt im Gräsergarten als Belag für die (Trampel-)Pfade in Frage? Ebenfalls Splitt? Rasen? Bodendecker? E) Welche Gräser/Stauden passen zu den Pflanzen im Gräsergarten und wachsen im Schatten/Halbschatten unter der Hecke/Eberesche/Felsenbirne? Danke für die Geduld eines jeden, der bis hierher gelesen hat!


Kommentare (55)

  • midmodfan

    Off topic: ich habe auch immer nur "Hamburger Hütten" gesehen, nichts anderes.

    Zu dem Loch in der Hecke: wenn Sie selbst es im Grunde nicht wollen, dann würde ich dort auch kein Loch lassen.

    Hamburger Hütten hat midmodfan gedankt
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    Hamburger Hütten

    @midmodfan

    Eine richtige Verbindung zwischen den Gärten möchte ich tatsächlich nicht, wobei das Verhältnis zu den zukünftigen Nachbarn so gut ist, dass ich durchaus bereit wäre, deren Wunsch Rechnung zu tragen - mit der Einschränkung eben, dass man zwar durchblicken, aber nicht völlig barrierefrei durchgehen kann.

    Was aus meiner Sicht für eine Unterbrechung der Hecke spricht, wäre die Alleinstellung und Betonung der u-förmigen Hecke, die den unteren Sitz- und Grillplatz umschließt. Man könnte die Hecke dort dann auch leichter auf einer niedrigeren Höhe halten als oben zwischen den Terrassen. Andererseits wäre die Unterbrechung der Hecke am Rasen vielleicht auch zu unruhig für den ohnehin recht vollgestopften Garten?

    Allerdings sind all diese Annahmen meinerseits rein theoretisch, da mir schlichtweg die Erfahrung fehlt. Ich gehe da immer recht architektonisch heran, aber ein Garten ist eben doch kein Haus.

  • PRO
    Droll & Lauenstein

    Ort für Buchsbaum mit einer Skulptur oder Bank davor.."
    Vielleicht könnte die Bank mit Buchs aussehen? (mehr Fotos

    unter "Garten in Berlin-Reinekendorf" auf unserer Website)


    Hamburger Hütten hat Droll & Lauenstein gedankt
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    grasgrau - GARTENDESIGN

    Die Schattenfrage ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, besonders im Winter. Ein langer Gebäudeschatten, Minusgrade und kein Niederschlag bringt Trockenheit und somit unter Umständen Ausfälle im Winter. Notfalls muss dann zusätzlich gewässert werden. Im Grunde scheint die Pflanzung aber eher trockenheitstollerierend zu werden, dann sollte das in den Griff bekommen zu sein. Schön finde ich die Aufteilung in verschiedene Räume. besonders der Übergang zw. 1, 6 und 3. Die Heckenelemente sollten in diesem Bereich nicht zu hoch ausgebildet sein. Vielleicht eine Staffelung zur Seite, damit Blickbeziehungen erhalten bleiben (Dazu müste man mal Bestandsbilder sehen). Insgesamt angenehm zurückhaltend.


    Zu A) Vielleicht die Hecke im Versatz, also Öffnung aber ein Teil Hecke parallel versetzt davor? Eine sparrige Felsenbirne derer knochiger Stamm dann später darüberhinaus ragt bringt einen schönen Blickfang. Ist ja ein moderner Garten mit formalen Elementen. Da werden mehrere Geometrien schnell unruhig wirken. Für meinen Geschmack eher der Bruch zwischen "kubisch" und "freiwachsend". Die Blatttexturen von Gräsern und z.B. Hainbuche, vielleicht Funkien, sowie deren Habitus stellen bereits einen stärkeren Kontrast dar.


    Zu B) Splitt oder Kies, allerdings würde ich beim Sitzplatz deutlich mehr Aufbau (5-10cm) nehmen als zum Mulchen. Sonst schaut ständig das Vlies bzw. der Untergrund heraus. Alternativ gibt es noch Kieswaben/matten. Ist dann sehr standfest, aber nicht sehr günstig.


    Zu C) Ich persönlich empfinde eine eher einheitliche Gräserbepflanzung in versch. Höhen, Gattungen und Sorten als angenehmer bzw. wirkt es entspannter und es kommt eher ein "Relaxfeeling" auf. In der Tendenz würde ich Teile mit niedrigen Gräsern bedecken und den Rest mit Splitt mulchen. Aber! Durchaus lesenwert und inpirierend die Bücher von Beth Cheto zum Thema Trockengarten/Gräser/Präriestauden....

    ...ein Garten ist ja stets im Wandel und gedeit, also kann man sich ja auch anfangs zurücknehmen und im Zweifel später ausleben ;)


    Zu D) Splitt oder Kies. Man möchte ja drauf laufen können.


    Zu E) Das ist eine differenziert zu betrachtende Frage. Im Grunde kommen hier ja eine Menge Faktoren zusammen. Standort, Vorliebe, Wünsche, Blickrichtungen, etc. Anhand der Skizze sicherlich zusammenstellbar, aber das geht in Richtung Pflanzplanung. Muss auch ins Gesamtkonzept passen. Will sagen, da sollte man eine Pflanzplanung vielleicht gleich Pflegekonzept im Ganzen beauftragen. So können dann auch entsprechende Pflegehinweise, Beispiele zur Bodenverbesserung, Do´s & Don´t do´s und allg. Ratschläge gegeben werden.


    Insgesamt stellt der Entwurf doch eine schöne Entschiedenheit dar. Das würde ich unbedingt beibehalten, denn man kann später immer noch Pflanzung dazu addieren. Schnell wächst einem die Arbeit sonst sprichwortgetreu über den Kopf hinaus. Und bereits am Anfang sollte man seine Ambitionen ja auch noch mit Spaß an der Gartenpflege genießen können.


    In diesem Sinne einen schönen Abend noch!


    OA

    Hamburger Hütten hat grasgrau - GARTENDESIGN gedankt
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    Hamburger Hütten

    @Droll & Lauenstein


    Wow, Sie haben schon tolle Projekte gemacht. Sehr beeindruckend. Fast noch besser als die Bänke in Ihren Projekten gefallen mir die Statuen. Ganz toll. Vielleicht sitzen wir dann einfach auf dem Rasen und finden stattdessen noch ein Eckchen für so eine tolle Figur wie in Ihren Gärten z.B. in Meiningen oder Coburg.




  • PRO
    Hamburger Hütten

    @grasgrau

    Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bekomme schon ein schlechtes Gewissen, soviel Fachwissen "abzugreifen". Aber vielleicht können wir uns ja eines Tage revanchieren.

    Unten habe ich drei Bestandsbilder beigefügt, auf denen der Parkplatz zu sehen ist - und das Haus, das wir uns später mit zwei Nachbarn teilen werden. Am Haus wird das Gelände aufgeschüttet, im Norden an der Straße geht das nicht, da sind ja die Bäume, in rot-orange auf dem ersten Bild der Feuerahorn, dahinter - im Garten der Nachbarn - eine Traubenkirsche, deren Stamm aber einen Riss hat. Die Ahorne im Vordergrund stehen schon beim Nachbarn. Nicht zu sehen sind zwei recht große Felsenbirnen direkt an der Straße.

    16h, Ende September 2013:

    18h, Mitte August 2014:

    12h, Anfang Juni 2015

    zu A) Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen - das werde ich auf jeden Fall (erst einmal zeichnerisch, versteht sich) ausprobieren. Danke!

    zu C) Meinen Sie einheitlicher im Vergleich zu den von mir aufgeführten Pflanzen oder einheitlicher im Sinne von "nur Gräser, keine Bodendecker zusätzlich"? Beth Chatto kommt auf meine Leseliste. Piet Oudolf steht schon drauf. Sehr inspirierend sind für mich übrigens auch die Gärten von Sarah Price (Bild 1) und Kathrin Wolf (Bild 2). Das haben Sie schon ganz gut erkannt, dass ich irgendwie versuche, beide Gartentypen in unserem kleinen Reihenhausgarten unterzubringen. Weil ich mich nicht entscheiden könnte.

    zu E) Ein Pflanzplan ist in Arbeit - allerdings vorerst nicht vom Fachmann, sondern selbstgemacht, nach Rücksprache mit Gartenbesitzern (vor allem: Mama), Konsultation zahlreicher Bücher und ausführlicher Internetseiten von Stauden-Versandhäusern etc. An dem wird noch gefeilt, bevor er veröffentlicht wird. Wenn dieser Plan mein Bild vom Garten, die mir wichtigsten Pflanzenformen und -farben ausreichend genau wiedergibt, dann hole ich mir gern einen Experten hinzu - allein schon, um Fehlkäufe und Enttäuschungen zu vermeiden. Aus finanziellen Gründen bereite ich jedoch soviel wie möglich vor. Auch auf die Gefahr hin, dass mir erst ganz am Ende jemand sagt, dass Steppen-Wolfsmilch und Federgras nicht zueinander passen oder dass Garten-Reitgras nicht neben einer Hainbuchenhecke wachsen kann...

    Also nochmals vielen Dank. Die Ratschläge hier sind eine riesengroße Hilfe.

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    Droll & Lauenstein
    Sie brauchen sicherlich kein schlechtes Gewissen haben. Kollege Grasgrau und auch andere werden sicherlich bestätigen:
    1. sind wir hier alle im Forum freiwillig unterwegs da es uns Spaß macht
    2. bis 10. siehe 1.
    11. sind Architekten wichtige Kontaktpersonen für unseren Berufsstand, da sie eher am möglichen Auftraggeber dran sind.
    Also kein Stress!
    Viele Grüße
    Götz Lauenstein
    Hamburger Hütten hat Droll & Lauenstein gedankt
  • PRO
    grasgrau - GARTENDESIGN

    Dem ist nicht viel hinzuzufügen ;)

    Zu aller erst der Spaß an der Sache und, das aber viel wesentlicher, sind Sie am Ende der Nutzer (Natürlich auch die Architektin die die Räume und Zusammenstellungen verschiedener Pflanzgesellschaften geplant hat, aber darum ging es in dem Hinweis nicht.) Ihres zukünftigen Gartens. Und da die Erfahrung gezeigt hat das der Spaß ziemlich schnell von dannen zieht, wenn einem so ein "kleiner Dschungel" über den Kopf hinaus wächst, ging es einfach um das gute alte "less is more".

    Ergo keine Kritik und es ist uns ja überlassen wie viel Hilfestellung wir geben. Es kann bei all der (wirklichen guten) Vorarbeit also nur hilfreich sein zum Ende jemanden vom Fach für einen finalen Schliff zu konsultieren. Einheitlicher im Sinne von "nur Gräser, keine Bodendecker zusätzlich". Das ist aber eine Frage des Geschmacks und sicherlich auch die Frage wie viel Pflegaufwand betrieben werden möchte.

    Nun muss ich aber wieder raus, Gärten schaffen ;)

    Hamburger Hütten hat grasgrau - GARTENDESIGN gedankt
  • PRO
    Droll & Lauenstein

    Ach ja, noch zwei sehr gute Bücher sind:

    "Präriegärten" aus dem Ulmer-Verlag und "Kiesgärten" von Gräfe&Unzer. Und googeln Sie mal "New German Gardening". Cassian Schmidt ist hier der Vorreiter. Wir gestalten gerade einen Stadtpark in diesem Stil.

    Hamburger Hütten hat Droll & Lauenstein gedankt
  • PRO
    Hamburger Hütten

    @grasgrau

    An Pflegeaufwand stelle ich mir vor: Im Februar einmal alles abschnippeln, was nicht Gehölz ist und ab und an mit einem Feierabendbier/Glas Rotwein durch den Garten wandeln und hier und dort eine verdorrte Blüte oder ein Unkräutlein herauszupfen, ein paar Stängel für die Vase pflücken oder ein noch junges Pflänzlein wässern. Dazu natürlich regelmäßiges kontemplatives und geräuscharmes Rasenmähen/Heckeschneiden. Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst eine konzentrierte Pflanz- und Umsetzaktion.


    Das heißt, ich habe die Pflanzen bisher danach ausgewählt, dass sie a) Trockenheit vertragen und sich b) nicht zu sehr über Ausläufer oder Samen verbreiten (Ausnahme: Stipa pennata oder cappillata und evl. Stipa barbata, denn zumindest ein Federgras würde ich sehr gern pflanzen).

    Etwas Sorgen machen mir noch die "Löcher" zu bestimmten Jahreszeiten, da ich zwar einige früh blühende Stauden eingeplant habe, aber über Größe und Aussehen des Laubes im Jahresverlauf herzlich wenig weiß. Unter anderem deshalb sprechen mich wohl Pflanzen mit "Winteraspekt" besonders an, denn dann braucht man sich in der kalten Jahreszeit schon einmal keine Gedanken darüber machen.

    Aber auch da kann ein Fachmann mit Sicherheit helfen.


    @ Droll &Lauenstein


    "Präriegarten" habe ich sogar schon, ebenso "Mit Gräsern gestalten" (GU, Hertle) und "Gräser, Faszinierende Leichtigkeit" (DVA, Borkowski/Hofmeister).


    Vielleicht zur Erläuterung: wir warten seit mehreren Jahren auf Haus und Garten, daher die Muße. Normalerweise bin ich auch immer ein Freund davon, jeden das machen zu lassen, was er am besten kann und gelernt hat, aber in diesem Fall bietet sich so wenigstens Gelegenheit, selbst noch etwas dazu zu lernen und sich den Garten schon vor dem Einzug ganz persönlich anzueignen. Es kann natürlich auch noch passieren, dass ich später auf der noch nicht vorhandenen Terrasse stehe und sämtliche Pläne wieder über den Haufen werfe.

  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Mir scheint , Sie sind schon eine richtige Gärtnerin!
  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Technik! Ich hatte noch über Bodenbeschaffenheit und die Künstler der Statuen geschrieben!
    Ich melde mich zu diesen Themen demnächst
  • PRO
    Droll & Lauenstein

    Sie hatten sich für die Statuen interessiert. Da können wir den Holzbildhauer Gerhard Nerowski empfehlen. Hier ein paar Arbeiten, die uns gefallen:

    Hamburger Hütten hat Droll & Lauenstein gedankt
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  • PRO
    Bettina Kohl Imperial Feng Shui Consultant

    Hi, ich habe nicht alles im Detail gelesen, aber würde gerne grundsätzlich noch gerne ein paar Anmerkungen machen...Aus Feng Shui Sicht würde ich, ohne hier natürlich eine genaue Analyse vorgenommen zu haben, die Formen der abgegrenzten Bereich und Wegeführungen etwas schwungvoller / runder gestalten. Das würde harmonischer wirken und die Bewohner energetisch besser versorgen. Es sollten keine Lücken zu Nachbargrundstücken entstehen, denn wir wollen die schön gestaltete, positive Energie auf dem eigenen Grundstück behalten. Wenn eine Öffnung gewünscht ist aus praktischen Gründen, könnte man auch versetzt eine Hecke oder anderweitig dichte Bepflanzung setzen die visuell den Durchgang dicht hält. Das Ende des Grundstücks sollte besser begradigt werden und nicht so spitz sein, dabei auch optisch dicht sein, am besten erhöht. Das sorgt für energetische Stabilität auf dem Grundstück.


    Hamburger Hütten hat Bettina Kohl Imperial Feng Shui Consultant gedankt
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    FohrmannGärten

    Das ist doch ein schlüssiges Konzept. Die graue Betonterrasse liesse sich durch richtig dimensionierte Kübel mit Gräsern, wie sie im hinteren Gartenteil verwendet werden, auflockern. Die Zonierungen der Räume / Kanten könnte durch Velegung von frosthartem Klinker ausgebildet werden: Das Material des Hauses wird aufgenommen, Vereinfachung der Pflege durch Mähkante, soft schwingende Gräser an harter Kante geben Spannung und die Materialwahl für die Stufen im Garten wäre ebenfalls geklärt. Da es scheint, dass der Garten über die rückwärtige Straße gut erreichbar ist, man also nichts abschließend zubaut, können Sie den Garten wunderbar lagenweise, Stück für Stück entwickeln. Wer weiß, wie stark der Laubfall wirklich wird, welche Eigenschaften die Nachbarn entwickeln und wie sich die Lichtverhältnisse im Laufe des Gartenjahres darstellen... Zwar sind Gartenbeleuchtungen inzwischen verpönt, in Hamburg, mit 6 Monaten relativer Dunkelheit jedoch ein nicht zu unterschätzendes Gestaltungskriterium. Erdkabel präventiv verlegen. :) logisch eigentlich


    Hamburger Hütten hat FohrmannGärten gedankt
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    grasgrau - GARTENDESIGN

    "Etwas Sorgen machen mir noch die "Löcher" zu bestimmten Jahreszeiten, da ich zwar einige früh blühende Stauden eingeplant habe, aber über Größe und Aussehen des Laubes im Jahresverlauf herzlich wenig weiß. Unter anderem deshalb sprechen mich wohl Pflanzen mit "Winteraspekt" besonders an, denn dann braucht man sich in der kalten Jahreszeit schon einmal keine Gedanken darüber machen."


    Das ist ein wichtiger Aspekt. Erst heute waren wir in einem Gräsergarten den wir vor 5 Jahren angelegt haben. Im Wesentlichen große Reitgräser (Calamagrostis x acutiflora `Karl Förster`), Immergrüne Carexsorten und diverse Taglilien. Dazwischen Inselpflanzungen von Zwergkiefern (Pinus mugo `Mops`). Die Gräser sind vor allem im Winter unverzichtbarer Schmuck, vor allem das Reitgras zusammengebunden. Raureif und Schnee bringen ihr übriges. Für die Kiefern gilt eigentlich das gleiche nur das sie noch Farbe mitbringen.

    Dennoch sehen die Gräser in diesem Jahr mit all der Trockenheit wieder vollkommen anders aus als in den Vorjahren. Die Taglilien reissen daneben große Löcher und teilweise vegammelt das Carex leider unter der Schneedecke. Anfangs hatten wir versucht Zwiebeln zu den Taglilien zu setzen. Diese leiden aber unter den stark Stickstoff zehrenden Taglilien. Wir haben schließlich Waldsteinia ternata als Bodendecker gesetzt damit dieses die Lücken zügig schliesst. Als nächstes werden wir Fette Henne (Sedum spectabile) in Gruppen zu den Gräsern setzen. Wundervoller Winterschmuck.

    Im Grunde ging es nur darum anfangs einfach etwas Vielfalt zurückzunehmen um dem Überblick und der eigenen Möglichkeiten genügend Raum zu lassen. An sonsten gefällt mir die Aufteilung und das Konzept sehr. ;)

    Hamburger Hütten hat grasgrau - GARTENDESIGN gedankt
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    Hamburger Hütten

    @Droll & Lauenstein

    Das sind phantastische Arbeiten. Die Gesichter sehen alle so vertraut und altbekannt aus. Die hätte ich gern im Garten.


    @Bettina Kohl

    Danke für Ihre Hinweise - ich werde mal schauen, ob ich etwas von Ihren Hinweisen umsetzen kann. Grundsätzlich mag ich gerade das Zusammenspiel von organischen, runden, sich verändernden Pflanzen zu klaren Kanten und eckigen Räumen. Der Rat, die positiven Energien durch entsprechende Gestaltung und Abgrenzung im Garten zu halten, erschließt sich mir aber durchaus und lässt sich natürlich ebenso auf Häuser, deren Aufteilung, Zonierung und Einrichtung anwenden. Besonders im hinteren Gartenbereich werde ich auf einen guten Abschluss und Rückhalt achten, da das Gelände leider nicht ansteigt, sondern abfällt, sich dort aber die ruhigsten und zurückgezogensten Räume befinden.


    @Forhmann Gärten

    Vielen Dank für die guten Tips mit den Gräsern in Kübeln und die Klinker-Kanten. Auch die lagenweise Entwicklung werde ich (wohl oder übel) beherzigen und mich von der Terrasse aus in den Garten vorarbeiten.


    (Ein Stromanschluss ist zwar nur bis zur Terrasse eingeplant, aber immerhin haben wir schon einen Bega-Erdspieß mit Außensteckdosen vom Flohmarkt im Keller liegen.)



  • PRO
    Hamburger Hütten

    @grasgrau

    Fetthenne liebe ich auch sehr - meine Eltern haben einen vom Landschaftsarchitekten geplanten Garten, in dem auch viel Reitgras und Fetthenne zu finden sind. Für meine Pflanzung habe ich jetzt erst einmal darauf verzichtet - vielleicht ersetzt die Fetthenne dann später eine andere Pflanze, die sich nicht bewährt.

    So, jetzt wird gearbeitet (Kinder krank).

  • PRO
    Hamburger Hütten

    Sehr geehrtes Berater-Team,

    was halten Sie von der beigefügten Lösung für die Grenze zum westlichen Nachbargarten?

    Die Hecke über die gesamte Tiefe des Rasens durchlaufen zu lassen, wäre zwar sichtschutztechnisch schön, allerdings bekommt die Hecke dadurch aus meiner Sicht einen etwas sehr zaunartigen/rein begrenzenden Charakter. Ich mag eigentlich dieses einfache, freistehende Hecken-U um den Sitzplatz mit dem langen Ausläufer in den Gräsergarten ganz gern und stelle es mir - besonders im Herbst - wie eine raschelnde Mauer vor.

    Deshalb die Idee, eine weitere Pflanzfläche vorzusehen und dadurch auch auf der ansonsten eher formalen linken Gartenseite ein etwas landschaftliches und weicheres Element zu installieren, das zusammen mit der auch hier hineinragenden Hecke dennoch einen gewissen Sicht- und Durchlaufschutz (und ein geschütztes Plätzchen für eine Statue oder Bank) bietet.

    Ist der Streifen (ca. 2 m breit inkl. 60-80 cm Hecke) vielleicht zu schmal/popelig, um als Gräserfläche wahrgenommen zu werden? Oder ist die beidseitige Einfassung des Rasens mit Gräsern grundsätzlich zu plump/langweilig/nicht stimmig?

    Für die kleinere, linke Fläche fände ich auch eine Bepflanzung mit nur einem Gras und einer (schirmförmigen?) Felsenbirne schön. Aber vielleicht wäre es schlichter, die gleichen Pflanzen/die gleiche Zusammenstellung zu verwenden wie im großen Gräsergarten?

    Viele Grüße

    A.R.

  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Grundsätzlich finde ich es gut, Gestaltungselemente zu wiederholen oder leicht variiert zu wiederholen. Das ist nicht langweilig, sondern bringt Ruhe in die Gartengestaltung. Ich halte die Breite von 2 Metern ausreichend für Hecke und Gräserstreifen. Schöne Gräser für sonnige Standorte sind z.B. Miscanthus, Panicum und Calamagrostis in Sorten. Im Schatten Deschampsia und Molina. Als Schirm finde ich Amelanchier ein bisschen Old School. Hier gibt es tolle Alternativen aus Cornus mas, Acer neglectum und ginnala oder ganz edel Acer palmatum.
    Hamburger Hütten hat Droll & Lauenstein gedankt
  • PRO
    grasgrau - GARTENDESIGN

    @Droll&Lauenstein: Cornus mas kann eine schöne Schirmform haben und das zarte blasse grün der Blüte ist auch sehr schön. Besonders bei dem Gedanken an verschiedene Grünnuancen mittels Cornus, Acer und den Gräsern kommt man ins schwärmen.

    @Hamburger Hütten: Klares pro Votum zum zweiten Entwurf. Und die 2m sind bestimmt ausreichend. Bei der Zusammenstellung ist der Ansatz sich am großen Gräsergarten zu orientieren ganz sicher sinnvoll. Da haben die Kollegen recht, das bringt Ruhe in den Garten.

    Hamburger Hütten hat grasgrau - GARTENDESIGN gedankt
  • PRO
    Licht + Planung GmbH & Co. KG

    Hallo Herr Winkelmann,


    interessante Diskussion hier...:-)...ich konnte aus Zeitmangel bisher nicht verfolgen.

    Bitte denken Sie ans Licht, gerne helfe ich.

    Einzig das Licht im Garten gibt Ihnen auch im Winter das Gefühl von der verbliebenen Pracht!

    Wichtig ist beim Licht Nahbereich und Fernbereich, sprich etwas für die Terrassenfläche am Haus, nicht zu stark, dass den Boden beleuchtet. Ganz wichtig sind dann noch die Fernpunkte für das Auge. Sie vermitteln in der Dunkelheit die Weite des Raumes...alle leuchten bitte abgeblendet, niemals in Augpunkhöhe, keine "Globalleuchten"...

    Ergänzend dazu ist dann noch wichtig, dass wichtige Abschnitte des Gartens zusätzlich beleuchtet werden (Sitzplätze, schöne Nische etc.).


    Techniken hierzu die ich in letzter Zeit sehr oft verwenden: LED Lichtlinien als Bodeneinbaulinien entlang Heckenpacketen ähnlich wie hier http://www.stylepark.com/db-images/cms/ado_lights/img/l2_p356178_488_336-1.jpg. Sieht phänomenal aus...

    Herzliche Grüße


    Hamburger Hütten hat Licht + Planung GmbH & Co. KG gedankt
  • PRO
    Hamburger Hütten

    Danke für die Meinungen und vielen Vorschläge.

    Cornus mas muss ich mir wohl einmal "in echt" anschauen. Auf den Bildern sieht sie zunächst ein wenig staksig aus, finde ich. Am besten gefällt mir der Acer ginnala, der ja (wenn ich das richtig recherchiert habe) als riesiger Strauch bereits im hinteren Teil des Gartens steht und leider einige große Risse in den tief angesetzten Haupt-Ästen hat. Falls das irreparabel ist, wäre es schön, diese Herbst-Farben weiterhin im Garten zu haben. Mal sehen, was es am Ende wird - geprüft und angeschaut wird auf jeden Fall jeder einzelne Vorschlag, wenn ich schon einmal das Glück habe, gleich von mehreren versierten Fachleuten beraten zu werden.

    Deschampsia wäre eines meiner favorisierten Gräser für die schattigeren Bereiche - ich habe allerdings gelesen, dass es sich so stark versamt und zudem etwas feuchteren Boden braucht. Ich war deshalb auf die Kombination Herbst-Kopfgras und Berg-Reitgras ausgewichen (nur der aktuelle Stand, das ist alles noch in Bewegung). In der Sonne bisher Federgras und Garten-Reitgras Karl Förster. Dazu vielleicht noch Sand-Liebesgras (ebenfalls als Ersatz für Deschampsia). Rutenhirse ist auch sehr sehr schön. Wie soll man da nur eine Auswahl treffen?

    @Herrn Yetgin

    Vielen Dank für Ihr Angebot. Ich komme zu gegebener Zeit sehr gern darauf zurück. Das ist in der Tat ein wichtiges Thema, für das (wie für die Bepflanzung) viel Erfahrung und Fachwissen erforderlich sind. Wahrscheinlich werde ich mangels Erfahrung mit Verlängerungskabel und verschiedenen Leuchtmitteln experimentieren müssen. In jedem Fall wünsche ich mir eine sehr unaufdringliche Beleuchtung. Als Leuchte gefällt mir bisher am besten die SLV Rusty Slot - oder eine einfache, nach unten gerichtete Bega-Wegleuchte.

    Nur für den Sitzplatz hinten im Garten habe ich so eine Biergarten-Lampion-Beleuchtung vor Augen, ohne darüber bisher richtig nachgedacht zu haben. Und wir haben natürlich noch eine Skagerrak Helios Feuerschale.

  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Hallo Frau Redeker,
    wenn Sie sich so ein exklusives Gehölz in Schirmform zulegen wollen, würde ich in die entsprechende Baumschule fahren und vor Ort die Pflanze auswählen . Wir fahren mit unseren Bauherren regelmäßig nach Norddeutschland und suchen gemeinsam die von und vorgeschlagen Pflanzen aus. Gerne stelle ich den entsprechenden Kontakt her.
    Licht im Garten ist ein sehr wichtiges Thema. SLV ist günstig aber als Chinaproduktion auch nicht sehr dauerhaft. Wir empfehlen Bega oder auch Deltalight
    Hamburger Hütten hat Droll & Lauenstein gedankt
  • PRO
    Licht + Planung GmbH & Co. KG
    Hallo Herr Winkelmann,
    ich rate wie Droll & Lauenstein von SLV ab, wenn man etwas dauerhaftes möchte. Generell würde ich, wie in Ihrer Architektur ein schlüssiges Konzept erarbeiten. Die Lichtgestaltung folgt den Prinzipien der Architektur. Sie ist die vierte Dimension der Architektur, ohne Licht keine Architektur.

    Herzliche Grüße
    Hamburger Hütten hat Licht + Planung GmbH & Co. KG gedankt
  • hockylanetixx
    Moin,
    also ich habe im Aussenbereich einige Leuchten von SLV verbaut und bin sehr zufrieden mit der Qualität. Ich habe mir vorher Testexemplare schicken lassen und war wirklich überrascht. Die Gehäuse, das Innenleben, Dichtungen, Kabel, Aufbau - all das machte auf mich einen sehr guten Eindruck und ist mMn nicht mit üblicher China-Ware zu vergleichen.
    Hamburger Hütten hat hockylanetixx gedankt
  • PRO
    Hamburger Hütten

    @Droll und Lauenstein

    Für das gesamte Bauvorhaben beziehen wir die Gehölze vermutlich über Lorenz von Ehren. Vielleicht ist das auch Ihre Baumschule? Für einen weiteren Tip bin ich aber auch dankbar.

    Das Thema Außenbeleuchtung lasse ich vorerst ruhen und schaue von Zeit zu Zeit bei eBay vorbei, da lassen sich zuweilen schöne Bega-Schnäppchen ergattern.

    Heute war ich in einer Gärtnerei, wo derzeit alles so schön anschaulich blüht - ich bin über Stipa tenuissima gestrichen, habe mich über Sonnenhut "Orangeberry" gefreut, meterhohen Kandelaber-Ehrenpreis bewundert und festgestellt, dass ich noch eine Ecke für Kräuter finden muss - vermutlich im Bereich der Außenküche, die Terrasse am Haus ist ja leider zu schattig. Ich freue mich schon so auf diesen Garten!




  • PRO
    Droll & Lauenstein

    Hallo Frau Redeker,

    wir haben früher auch viel mit LVE zusammengearbeitet. Dann gab es ein paar Probleme. Daher werden in allen unsereren Gärten seit 10 Jahren Pflanzen der Baumschule Bruns aus Bad Zwischenahn gesetzt. Ein Besuch lohnt sich allemal. Mein Gärtnerherz schlägt jedesmal höher, traumhafte Qualitäten auf 800 ha. Wenn Sie hinfahren wollen, machen Sie vorher einen Termin aus. Mein Ansprechpartner ist Carsten Wragge unter 04403-601132. Beziehen Sie sich ruhig auf mich (Götz Lauenstein).

    Hamburger Hütten hat Droll & Lauenstein gedankt
  • PRO
    Evergreen Garten- und Landschaftsbau

    Wir sind jetzt auch bei Houzz,Viele Grüße

  • PRO
    Hamburger Hütten

    Inzwischen ist - angesichts der vor Ort doch etwas dichteren und zusammengerückteren Verhältnisse - ein schlichterer und introvertierterer Garten geplant: Eine zentrale Freifläche im stets sonnigen Norden des Gartens teilt sich in einen Grill- und Sitzplatz und eine Rasenfläche.

    Vom Haus aus führt ein direkter Weg zum Sitzplatz. Ein Zierahorn soll einen Blickfang am Ende dieser Sichtachse bilden und den Platz von der Straße abschirmen. Zwischen Straße und Ahorn sind der Fahrradschuppen und eine kleine Fläche als Werkhof vorgesehen.

    Die Rasenfläche soll als Rückzugsort für die Familie etwas versteckter liegen und erhält daher eine Buchenhecke als Rückgrat und Sichtschutz zu den Nachbarn. Zur Straße wird sie (neben einem immergrün berankten Zaun) durch eine etwas tiefere Pflanzfläche begrenzt, in der zwei bestehende Felsenbirnen stehen. Der Streifen an der Eberesche zwischen Rasen und Gräserbeet ist inzwischen als Holzdeck geplant, dient dann als Sitzplatz und Liegefläche und bildet gleichzeitig die Stufe vom höhergelegenen Gräserbeet zum Rasen.

    Zwischen Haus und Freifläche liegt der 4 Meter tiefe Gräsergarten, der sich links bis um den Grillplatz herum zieht. Neben verschiedenen, teils auch hohen Gräsern wird er mit noch auszuwählenden Stauden bepflanzt, ergänzt um kompakte Sträucher an strategisch wichtigen Stellen. Kleine Pfade und versteckte Plätzchen sollen diese Fläche erschließen. Im Winter wird sie, so die Hoffnung, dank der Gräser und Gehölze, einen schönen Ausblick bieten, im Sommer und Herbst zusätzlich einen Sichtschutz.


    Über Verbesserungsvorschläge oder Anregungen aller Art würde ich mich freuen.

  • PRO
    grasgrau - GARTENDESIGN

    Das sieht soweit doch mindestens so gut aus wie der erste Entwurf. Anspruch und Bedürfnisse ändern sich eben im Laufe der Planungszeit und die funktionalen Dinge wie Fahrradschuppen sollen doch mindestens genauso gut räumlich integriert sein um der Gestaltung genüge zutun. 4 Meter tief meint aber sicherlich keine Höhendifferenz, auf den ersten Blick dachte ich an einen Gräsergraben in 4 Metern Tiefe ;)

    Btw...wir haben mal vor vielen Jahren einen Gräserbach angelegt. Das ist ganz schön Carex, Hakonechloa und Co wandern in verschiedenen Höhensituationen um eine Terrasse und drüber hinweg führt eine Brücke. Habe leider keine Bilder mehr davon.


    Hamburger Hütten hat grasgrau - GARTENDESIGN gedankt
  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    ich finde den Entwurf sehr schön. Gut gegliederte Räume mit viel Abwechselung. Die Terrasse würde ich persönlich etwas mehr mit dem Garten verzahnen und nicht ganz so gerade abschließen lassen - oder liegt die Terrassenfläche höher?

    Muss das Gräserbeet wegen des Höhenunterschiedes abgefangen werden?

    Hamburger Hütten hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • PRO
    Hamburger Hütten

    Nein, kein Graben, nur eine Fläche von ca. 11 x 4 Metern. Aber die Brücke merke ich mir, das klingt sehr schön und die Terrasse liegt tatsächlich ca. 40 cm über dem Beet. Eine vergleichbare Lösung ist bereits seit Langem im Ideenbuch gespeichert. Die Terrassenform ist übrigens vom Denkmalamt vorgegeben und wird rechts und links fortgesetzt, daher ist an der langen geraden Form nichts zu ändern. Ob das Beet abgefangen werden muss, wird sich noch zeigen, der Garten fällt in Stufen etwa ca. 1,2 m ab.

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  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Mit ist gerade noch ein roter Farbtupfer eingefallen. keine Blüte sondern Berberis thungbergii (Berberitze). Gibt es in verschiedenen Wuchsformen - von kugelig bis säulenförmig - in schönen Rottönen und z.T. mit phantastischer Herbstfärbung und Beerenschmuck. Sie passen sehr schön zu Gräsern, die ja auch im Spätsommer am besten wirken.

    Hamburger Hütten hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • PRO
    Hamburger Hütten

    Vielen Dank. Steht auch schon auf meiner Gehölz-Wunsch-Liste (die genau wie die Gräser- und Stauden-Liste leider immer länger statt kürzer wird). Demnächst wird dann wohl ein Los-Verfahren eingeleitet - oder wie entscheiden andere Gartenbesitzer, was sie weglassen sollen?

    Neben der Berberitze stehen für die niedrigen Sträucher auch Euonymus alatus, Spiraea, salix purpurea 'Nana' und vielleicht sogar ein oder zwei Cornus sanguinea auf der Liste, aus der es eine Auswahl zu treffen gilt. Zur Zeit ist die Berberitze aber weit vorn, eben wegen der Beeren und der Herbstfärbung.

    Zusätzlich sind bereits zwei große Felsenbirnen vorhanden, eine Eberesche ist als Ersatzpflanzung quasi Pflicht und ein vorhandener Feuerahorn liegt im Sterben und soll durch einen ähnlich schönen Nachfolger ersetzt werden, falls er nicht doch noch gerettet werden kann.


  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Vielleicht hilft es bei der Entscheidung: die Weiden mögen gerne sehr feuchten Boden und der Euonymus alatus wird gerne 180cm hoch und sehr breit - also nicht gerade ein "kleiner" Strauch. Eine etwas zierlichere Alternative mit weißen Blüten ist der "Pfeifenputzerstrauch" Fothergilla gardenii bzw. major. hat eine genauso ausgeprägte Herbstfärbung wie E. alatus, blüht aber hübsch (mit Duft).

    Hamburger Hütten hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • PRO
    Hamburger Hütten
    Ja, das hilft. Ich hatte auch Rosmarinweiden im Auge, aber die erschienen dann doch etwas sehr landschaftlich. Gerade eben entdeckt habe ich Folgendes: Perückenstrauch Cotinus coggygria 'Royal Purple', den man wohl im März auf 40cm zurückschneiden kann und der dann aufrechte, 1,5 m lange, dunkel belaubte Triebe bildet und ebenfalls eine schöne Herbstfärbung haben soll. Klingt zumindest in der Theorie schön für einen Solitär zwischen Gräsern.
  • PRO
    Hamburger Hütten
    Bei dem Euonymus alatus hatte ich noch das "Compactus" vergessen, da gibt es wohl auch eine kleinere Sorte.
  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    "Compactus" bleibt tatsächlich etwas kleiner. Der Royal Purple hat wirklich eine schöne Färbung und ist gut schnittverträglich. Leider blüht er bei dieser Schnittechnik nicht (oder nur wenig) und man erhält nicht die typischen "Perücken" im Herbst.

    Hamburger Hütten hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • cwasch
    mein roter Fächerahorn hat seit 6 Jahren "Risse" Aber er treibt jedes Jahr neu aus.
    Vor der Bepflanzung sollten noch evtl Allergien der Bewohner in Betracht gezogen werden. LG
    Hamburger Hütten hat cwasch gedankt
  • PRO
    Hamburger Hütten

    Vielleicht besteht für unseren Ahorn auch noch eine Chance. Für mich sieht er aus der Nähe allerdings schon arg lädiert aus. Ein Baumpfleger kann da sicher weiterhelfen.

  • cwasch
    Baumpfleger ist sicher eine gute Idee bes. hins. des Pilzbefalls
  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Hamburger Hütten: treibt der Ahorn denn noch gut aus? ich würde erstmal alles tote Holz ausschneiden und Äste mit evtl. vertrocknenden Blättern ebenso. Keine Aststummel stehen lassen. Dunkle, verschwärzte Bereiche im Holz weisen auf Verticillium-Befall hin (ein Welkepilz, für den der jap. Ahorn recht anfällig ist). Schnittstellen ggfs. mit einem fungizidhaltigen Baumwachs verschließen (der Pilzverursacher kommt allerdings meist aus dem Boden). Nach jedem Schnitt das Werkzeug mit Alkohol abflammen. Und hoffen, dass der Baum noch lange schön bleibt :)

    Sollte der Baum doch nicht zu retten sein, keine neuen Jap. Ahorne a.d. Stelle setzen!

    Hamburger Hütten hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • skalle
    Ging es hier schon weiter?
  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Ja genau, wie geht es den Hundsgiftgewächsen? Oder Amsonia etc.?
  • PRO
    Hamburger Hütten

    Aaaalso...


    Der Garten wächst und gedeiht. Da der hintere, abschließende Teil des Gartens noch gänzlich unbearbeitet ist, die Gehölze noch klein und die Nachbargärten karg sind, bleibt die gewünschte räumliche Wirkung einer mitten zwischen Gräsern, Stauden und mannshohen Sträuchern liegenden Rasenfläche bislang allerdings noch aus. Erst letzten Monat sind noch drei weitere, bereits etwas ältere und zurückgeschnittene Weiden (Salix purpurea Nancy Saunders) hinzugekommen, um die Rasenfläche noch deutlicher einzufassen. Im Frühjahr wird dann der Bereich zur Straße mit einem Schuppen bebaut und bepflanzt. Die Fotos (vom "Rohbau" im Januar bis Oktober) sind entsprechend wenig beeindruckend.

    Die erst dieses Jahr gepflanzten Gräser und Stauden (von Gaissmayer) haben sich erstaunlich gut entwickelt, besondere Freude machen neben den sommerurlaubstimmungverbreitenden Purpurweiden vor allem Panicum virgatum "Northwind", Calamagrostis varia, die endlos lang blühende Euphorbia seguieriana ssp. niciciana und Echinacea purpurea "Fatal attraction". Und die Herbstanemone "Honorine Jobert". Aber auch der Sorbus "Dodong" und Cotinus coggygria "Royal Purple" zusammen mit der dunkellaubigen Fetthenne "Karfunkelstein" glänzen - vor allem durch ihr schönes Laub. Ein ganzjähriges Highlight sind auch die zwei vorhandenen Felsenbirnen.

    Einige Wermutstropen: Die verfluchten Wühlmäuse haben alle Cimicifuga simplex (Atropurpurea und Brunette) aufgefressen und dieses Jahr bleibt bislang bei fast allen Gräsern die Herbstfärbung aus, sie werden nur grau-braun - was hoffentlich nur im ersten Jahr so ist. Auch der/die Amsonia hubrichtii wird einfach nur bräunlich und hat dieses Jahr nicht geblüht. Dafür hat er/sie aber auch keinen einzigen Hund und kein Kind vergiftet, die interessieren sich nämlich vielmehr für die vielen kleinen Tiere im Garten (von Bienen und Kellerasseln über Elstern und Eichelhäher bis hin zu Wühlmäusen und Kaninchen). Ein Hauptast des Ahorns musste aus Sicherheitsgründen entfernt werden, auch er hatte in diesem Jahr nicht die Herbstfärbung der letzten Jahre.

    Trotz aller Kargheit haben wir unseren Garten jedoch schon in diesem ersten Jahr sehr genossen.




  • skalle
    Danke für die Ausführliche Beschreibung und die Fotos.
    Hamburger Hütten hat skalle gedankt
  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Man erkennt auf alle Fälle schon die gelungene Struktur!

    Die Herbstfärbung ist im Hamburger Raum bei vielen Sträuchern glatt erfroren. Erst war es lange warm und dann kam rel. plötzlich Schnee. Meine Eichenlaubhortensie versucht jetzt noch schnell die Herbstfärbung nachzuholen, meinen Berberitzen gelingt dies nur noch an einer spärlichen Restbelaubung.

    Neues jahr , neues Glück...

    Hamburger Hütten hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • PRO
    höfats

    Wie wäre es mit einem Feuerkorb im Garten? Unseren CUBE kannst Du zusätzlich auch noch als Grill und Hocker benutzen. Er wird mit seinem schicken Design alle Blicke auf sich ziehen!

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