christo

Größte Schwierigkeiten beim Hausbau?

Christo Mitov
vor 5 Jahren

Grundstückserwerb, Materialauswahl oder Elektrik: Was war Dein größter Feind beim Hausbau? Erzähl uns Deine Häuslebauer-Geschichte – in den Kommentaren!


Haus M · Mehr Info


Kommentare (26)

  • schneiderpe
    vor 5 Jahren
    Hallo an alle Mutigen,
    Wer schon mal gebaut hat weiß - es gibt viele Hürden zu überwinden. Wir haben zweimal gebaut. Ein Einfamilienhaus vor ca 25 Jahren auf dem Land und vor acht Jahren in der Südpfalz mit einer Baugruppe ein Sechsfamilienhaus in der Stadt. In einer der Wohnungen leben wir jetzt. Probleme gab es bei jedem Bau. Ob das nun vollgelaufene Baugruben waren oder später Keller, die dann noch mal neu abgedichtet werden mussten, oder Material, das nicht rechtzeitig zur Verfügung stand, oder Handwerker die einfach nicht erschienen. Unser letzter Bau stoppte bereits am ersten Tag, als der Bagger auf Altlasten aus Kriegszeiten stieß - Stillstand ein Jahr. Als unser größter Feind entpuppte sich im weiteren Verlauf aber leider der Architekt. Ein wirklich kreativer Kopf, den die wirtschaftliche Seite leider überhaupt nicht interessierte. Leider haben wir zu spät bemerkt, dass er sein Referenzobjekt bauen wollte. Sein vorgegebenes Budget hat er mehrfach wissentlich überschritten und Fakten geschaffen, die wir dann nur noch zähneknirschend akzeptieren konnten. Was folgte waren drei sehr harte Jahre. Trotzdem bekomme ich so langsam wieder Lust, noch mal ein Projekt zu starten. Vielleicht mal einen Umbau ( Rückbau) wagen. Ich hätte große Lust, mal einen Bungalow aus den 60. zu bewohnen. Nur mit dem Architekt ( sorry liebe Architekten, ich will Euch jetzt nicht alle beschimpfen) würde ich dieses Mal von vornherein anders umgehen.
  • 84jessy
    vor 5 Jahren

    Läuft sicher kein Bau ohne Schwierigkeiten ab....wir sind derzeit in den letzten Zügen, man denkt, jetzt ist das meistenüberstanden...hagelt es wahnsinnig und 1 Hauswand sieht aus wie Schweizer Käse, inkl. Wasserflecken auf der Hausinnenwand. Letztes Wochenende wurde an diese Wand erst die neue Küche aufgestellt....

    Vor ein paar Wochen ist bei Wind ein kleiner Kran in unser Haus gefallen, der Schaden ist aber schon behoben...

    Und der Bauleiter ist jetzt ein paar mal krank gewesen.

    Ich bin SO froh, wenn alles überstanden ist, würde aber immer wieder bauen...nur nicht mehr mit einem Bauleiter ;-)

  • sportdiva
    vor 5 Jahren
    Also ich hab vor 15 Jahren ein Einfamilienhaus mit der Fa. WerberHaus gebaut und es gab absolut keinen Baustress. Wirklich- das Bauen hat Spaß gemacht. Zwei Jahre später haben wir mit der gleichen Firma eine Firmenimmobilie gebaut und auch gab es absolut keine Beanstandungen.
    Jetzt bin ich reifer und älter und werde wiederum mit der gleichen Firma einen altersgerechtem Bungalow bauen.
    Sicher muss ich für top Qualität tiefer in die Tasche greifen, aber dafür sehr gern.
    Ich hab keine Lust auf Stress am Bau, Qualitätsdefizite oder Schimmel im Nachhinein.
    Ich weiß, dass ich mich auf Bauqualität verlassen kann und ohne Sorgen bauen.
    Cool, oder?
  • PRO
    Ingenieurbüro für Innenarchitektur - IFI
    vor 5 Jahren

    Denkmalschutz.
    Es ging gar nicht darum irgendwas zu zerstören als vielmehr einen gemeinsamen Konsens zu finden. Das Projekt scheiterte am Unvermögen der Beamten einzusehen, daß ein Haus benutzt wird und auch zeitgemäß angepasst wird.
    Einglasscheiben mit Fensterreiber für den Wohnbereich.
    Nun gammelt das Häuschen weiter vor sich hin.

  • PRO
    Ingenieurbüro für Innenarchitektur - IFI
    vor 5 Jahren

    Natürlich gehört der Architekt zur Schwachstelle, genauso wie der "geizgeile" Bauherr. Meiner Meinung nach einer der Hauptgründe für die meisten Schwierigkeiten.

  • PRO
    TBS Schmidt GmbH_lifestyletreppen
    vor 5 Jahren
    Ein Unwetter hat unseren Rohbau am Feldrand über die Lichtschächte geflutet. Die Feuerwehr musste den Keller aufpumpen. Bevor es am Haus weiter ging wurde erstmal eine Mauer um das Grundstück gezogen um künftig das Eindringen von Oberflächenwasser auszuschließen.
    Christo Mitov hat TBS Schmidt GmbH_lifestyletreppen gedankt
  • PRO
    Ingenieurbüro für Innenarchitektur - IFI
    vor 5 Jahren

    Wir hatten auch mal eine vollgelaufene Baugrube mit ca. 80 cm Wasser drin. Erst war der Bauherr ziemlich sauer, als wir dann aus der Not eine Beachparty gemacht haben war's dann nicht mehr so schlimm. Der Betonbauer kam uns finanziell auch entgegen und zum Schluß waren es nur knapp 2 Wochen Verzögerung...

    Christo Mitov hat Ingenieurbüro für Innenarchitektur - IFI gedankt
  • midmodfan
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    Der Wassereinbruch scheint ja sehr beliebt zu sein, den hatten wir auch. In unserer Weißen Wanne! Wir sind immer am Wochenende hin und haben gepumpt und geschippt, weil niemand in der Lage oder willens war, das weitere Eindringen von Wasser durch die Kellerfenster zu stoppen.

    Ärgerlich war auch die Verlegung des Holzfußbodens (Buche Einzelstab) im EG. Wir machten den Fehler, einen vom Händler empfohlenen Bodenleger damit zu beauftragen, und der Boden fing fast sofort an zu schüsseln. Der Verleger zeigte mit dem Finger auf die Ware und der Händler auf den Verleger. Dazwischen standen wir, die alles bezahlten. Aber: draus gelernt!

    Um eine Lanze für Architekten zu brechen: bei unserem letzten Projekt, einem umfassenden Umbau, hatten wir Architekten, mit denen wir zu 100% auf einer Linie lagen, so dass die Zusammenarbeit höchst erfreulich war. Gleich zu Anfang sagten sie allerdings auch ganz klar: wir arbeiten nur für "moderne Bauherren". Wenn Sie eine Toskanavilla (ein derzeit beliebter Bauträger-"Baustil") erwarten, dann müssen Sie sich an jemand anderen wenden.

    Christo Mitov hat midmodfan gedankt
  • PRO
    SCHNEEWEISS ARCHITEKTEN
    vor 4 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 4 Jahren

    Erfolgreich bauen geht nur gemeinsam


    Architekten, Handwerker und Bauherren müssen im fairen Umgang miteinander ein gemeinsames Ziel verfolgen


    Sofern für einen bestimmten Menschen oder eine bestimmte Firma gebaut wird, ist jedes Gebäude ein Unikat. Es wird von den Wünschen und Vorstellungen des zukünftigen Nutzers bestimmt. So individuell wie der Nutzer, so individuell das Gebäude.
    Das ist schön. Und damit fangen die Herausforderungen an. Es gibt keine vorgefertigten Lösungen.
    Sowohl der Entwurf in Funktion und Gestaltung als auch die Ausführung
    in Funktion, Gestaltung und Technik müssen diesen individuellen
    Ansprüchen entsprechen. Es gibt dafür im Gesamten keine Blaupause,
    einzelne Teile mögen sich wiederholen mit anderen Bauaufgaben, doch das
    Ganze und die Zusammenhänge der Einzelteile sind immer neu. Selbst ganz
    gleiche Gebäude stehen an verschiedenen Orten, auf die sowohl
    gestalterisch als auch konstruktiv reagiert werden muss. Was an Ort A
    richtig ist, ist es an Ort B in der Regel nicht.

    Die Aufgabe des Architekten ist es, diese sich immer wieder verändernden Anforderungen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zu bringen. Für gelungen gestaltete Architektur reicht es nicht, Einzelteile irgendwie zusammenzufügen. Das Besondere entsteht erst, wenn diese "Einzelteile" zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
    Die Aufgabe des Bauherrn ist, diese gedankliche Leistungen zu
    unterstützen, indem er selbst sich klar wird, was für ihn wichtig ist.
    Hier ist viel Kommunikation nötig und wichtig. Und der Wert dieser
    gedanklichen Leistung ist nicht hoch genug einzuschätzen, werden hier
    doch die Fundamente für alles weitere gelegt. Vorsicht ist hier allerdings geboten bei den allzu schnell präsentierten 3D-Animationen.
    Hier wird nicht selten durch bunte Bildchen über prinzipielle Mängel
    hinweggetäuscht. Es sieht ja "gut" aus, und bunt ist es auch. Dass man
    nirgendwo Schrankflächen hat, dass man durchs Wohnzimmer in den Keller
    geht, und anderes mehr, kann man auf den bunten Bildchen nicht
    erkennen.

    Damit aus der Idee dann aber auch funktionierende
    Realität werden kann, die die Gestaltungsabsicht im Auge behält, muss
    die Qualifikation des Architekten auch darin liegen, das Gebäude so zu
    konstruieren, dass das Detail zum Ganzen passt. Plumpe Details können den schönsten Entwurf zerstören.
    Schöne Details machen aus einem schlechten Entwurf aber noch kein super
    Haus. 08/15-Lösungen sind hier fehl am Platz und trotzdem sind die
    technischen Anforderungen natürlich einzuhalten. Auch ein Detail muss beides können: Es muss gut aussehen und funktionieren.
    Das Wissen und das Verständnis um die Bautechnik, die Haustechnik, die
    Anforderungen des Wärme- und Schallschutzes und vieles mehr sind
    entscheidend, um aus einem guten Entwurf auch ein funktionales Gebäude
    zu machen. Das sind alles Dinge, die sich nicht von selbst klären. Wenn
    hier nicht frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden, so ist es
    bereits zu spät. Auch in diesem Planungsabschnitt ist die Kommunikation
    zwischen Architekt und Bauherr essentiell. Welche Qualität an
    Wärmeschutz wird gewünscht? Was sind die Vorteile, wenn man mehr macht?
    Wie wichtig ist es dem Bauherrn, dass er in seinem Schlafzimmer
    tatsächlich Ruhe hat, wenn er die Tür zu macht? Was sind die Vor- und
    Nachteile einer Lüftungsanlage? Und nicht zuletzt auch die Frage nach
    Oberflächen, Materialien und Ausstattungsqualität der Räume. Hier kommt
    dem Architekten die Aufgabe zu, Vorschläge zu unterbreiten und die
    Alternativen so zu erklären, dass der Bauherr sich entscheiden kann. Dem
    Bauherrn kommt die Rolle zu, seine finanziellen Möglichkeiten
    realistisch einzuschätzen und sich zu entscheiden. Das klingt banal, ist
    aber anstrengender und schwieriger als manch einer sich vorher
    vorstellt.

    Doch damit ist das Haus noch lange nicht fertig. Denn gebaut wird das Gebäude nicht vom Architekten. Gebaut wird es von Handwerkern. Und diesen kommt eine große Verantwortung
    zu. Mit ihrer Erfahrung sind sie zum einen die kritischen Begleiter und
    sollen und müssen die Vorstellungen des Architekten in Frage stellen.
    Denn sie sollen es ja bauen und dafür gerade stehen, dass es auch
    funktioniert. Zum anderen sollen sie aber auch die gestalterische
    Absicht erkennen und diese umsetzen. Aussagen wie "Das haben wir noch
    nie so gemacht" helfen da nicht weiter. Leider ist auch festzustellen,
    dass Details und Pläne geflissentlich von Handwerkern ignoriert werden.
    Statt dessen werden dann Ausführungen gewählt mit der Begründung "Das
    haben wir schon immer so gemacht." Auch das ist dem Gesamtkonzept eines
    Gebäudes nicht zuträglich. An diesen Beispielen sieht man, wie schwierig
    und komplex die Umsetzung einer noch so guten Planung in bauliche
    Realität ist. Wenn bei den ausführenden Firmen kein Verständnis für das
    Gesamtziel besteht und man sich diesem nicht verpflichtet fühlt, so
    scheitert die Baustelle schon im Ansatz. Das heißt, ein qualifizierter
    Handwerker muss mehr können als nur sein Handwerk. Er muss auch
    Interesse und Verständnis für das Gesamtziel haben und hier seinen
    Beitrag konstruktiv beisteuern wollen.

    Doch auch der Bauherr spielt eine wichtige Rolle. Da man engagierte und qualifizierte Handwerker zum Gelingen einer Baustelle braucht, kann das Entscheidungskriterium für einen Auftrag nicht allein der Preis sein. John Ruskin (1819-1900) hat dies bereits vor über 100 Jahren treffend zusammengefasst:

    "Es
    gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig
    schlechter machen, und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen,
    die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher
    Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch
    schlechter zu wenig zu bezahlen. Wer zu viel bezahlt, verliert etwas
    Geld, das ist alles. Wer dagegen zu wenig bezahlt, verliert oft alles,
    da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen
    kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel
    Leistung zu erhalten. Derjenige, der das niedrigste Angebot annimmt,
    muss für das Risiko, das er eingeht, etwas hinzurechnen. Wer das kann,
    hat auch Geld genug, um für Besonderes etwas mehr zu bezahlen."

    Die Rolle des Architekten in der Bauausführung ist die Bauüberwachung und Koordination.
    Er muss dafür sorgen, dass alles informiert sind, dass die Bauabläufe
    ineinandergreifen, dass auf der Baustelle auch das entsteht, was
    bestellt wurde. Damit diese Kontrolltätigkeit auch funktioniert, ist er
    auf die Akzeptanz und Unterstützung von Bauherr und Handwerk
    angewiesen. Gegen Bauherr und Handwerk ist eine Bauüberwachung nicht
    möglich und wird scheitern. Nur wenn der Bauherr bei Problemen aktiv
    mithilft und nur wenn die Handwerksfirmen sich ihrem Angebot und dem
    Gesamtergebnis verpflichtet fühlen, können Regelungsmaßnahmen des
    Architekten greifen.

    SCHNEEWEISS ARCHITEKTENlegt viel Wert darauf, Planung und Ausführung nach dem oben
    beschriebenen Vorgaben durchzuführen. Wir sehen uns dabei als
    Teamplayer. Die Erfahrung zeigt: Wenn alle im Team sich gegenseitig mit
    wohlwollendem Respekt und kritischem Sachverstand im Sinne des
    gemeinsamen Ziels behandeln, dann wird das Ergebnis gut. Dem sehen wir
    uns verpflichtet.

    Christo Mitov hat SCHNEEWEISS ARCHITEKTEN gedankt
  • lotusteich
    vor 4 Jahren

    Mein Mann und ich (50J.) haben auch mit einer schwäbischen Fertighaus Firma zum ersten Mal gebaut und wir waren sehr zufrieden.
    Es ist ein barrierefreier Bungalow ohne Keller mit 105 qm.
    Auch der Stress, den andere mit Bauträgern und Eigenleistung hatten, war bei uns Gottseidank nicht gegeben.
    Die Bemusterung wäre ein endloses Thema geworden, wenn ich mir nicht schon im Voraus Gedanken gemacht hätte, was brauche/benötige ich.
    So konnte ich gleich sagen, was wir wollen und konnten auch so die Preise gut im Blick haben...

    Die Kosten können einen aber auch ziemlich erschrecken, wie jede Planänderung z.b. der Dachrichtung, Anschluss Stadtwerke, Kanalgebühren, Notar, Katasteramt, Vermessungsbüro,..., die teilweise oft erst Monate später noch eintrudeln und einen kalt erwischen.

    Trotz allem waren wir sehr entspannt und gespannt auf die Hausaufstellung, die innerhalb eines Tages von statten ging.
    Wenn ich gesehen habe, wie hier an den anderen Baustellen monatelang jede freie Stunde gerödelt wurde, ein Fertighaus hat sehr viele Vorteile und spart Nerven.





    Christo Mitov hat lotusteich gedankt
  • Christo Mitov
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 4 Jahren

    @lotusteich vielen Dank fürs Teiler eurer tollen Geschichte! Hast du Bilder von eurem Haus?

  • lotusteich
    vor 4 Jahren

    Hallo Christo,

    ja, schau doch in mein Ideenbuch, da sind unter anderem noch verschiedene Wohnbereiche zu sehen, als Anregung zur Barrierefreiheit.

    Christo Mitov hat lotusteich gedankt
  • PRO
    Droll & Lauenstein
    vor 4 Jahren

    Vielleicht hier als Ergänzung ein Erfahrungsbereicht zum Thema Bauträger / Gereralunternehmer: Ein verzweifelter Bauherr meldet sich bei uns, er hat ein Fertighaus schlüsselfertig inkl. Gartenanlage bei einem (wie sich sich inzwischen herausstellt betrügerisch agierenden) GU (Firma aus Hirschaid bei Bamberg) beauftragt. Dieser errichtet das Haus halbfertig und fordert aus verschiedenen (vorgeschobenen) Gründen inzwischen fast das Doppelte der beauftragten Summe, was der Bauherr auch fast alles bezahlt. GU stellt weitere Forderungen, worauf der Bauherr ihm (viel zu spät) kündigt. Und nun: Geld weg, Bau eingestellt mit halbfertigem Haus mit tausend Mängeln, die Klage läuft und der Bauherr ist kurz von dem Nervenzusammenbruch.

    Wir stellen nun mit einem befreundeten Archirtekten Haus und Garten fertig. Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat mit dieser Firma (Name auf Anfrage per Mail an uns) möge sich bei uns melden! Dieser Firma muss das Handwerk gelegt werden!

    Christo Mitov hat Droll & Lauenstein gedankt
  • PRO
    SCHNEEWEISS ARCHITEKTEN
    vor 4 Jahren

    @ droll & Lauenstein: Diese Erfahrung mit Bauträgern und GUs ist nicht unüblich. Genauso wie bei einem einfachen Handwerksbetrieb ist das erste Interesse des GUs die Gewinnmaximierung. Der Unterschied zum Modell des Bauens mit Architekt und Einzelvergabe ist, dass es hier gar keine externe Kontrollfunktion mehr gibt. Und ist das Kind erst mal in den Brunnen gefallen, ist die Verzweiflung groß....

    Christo Mitov hat SCHNEEWEISS ARCHITEKTEN gedankt
  • Girasol
    vor 4 Jahren
    Absolut größte Schwierigkeit bei unserem Neubau war das Bauamt. Es stellte sich heraus, dass im Bebauungsplan der Stadt ein Fehler war, dessen Behebung uns nicht nur Geld und Nerven, sondern auch über ein halbes Jahr gekostet hat. Unterstützung der Baubehörde, die den Fehler verursacht hatte : gleich Null. Das Amt mit seinen Beamten hat sämtliche Klischees bedient und ist dem Ruf des Amtschimmels voll gerecht geworden.
    Christo Mitov hat Girasol gedankt
  • PRO
    Buhl Architektur GmbH
    vor 4 Jahren

    Gute Architektur braucht auch den Mut des Bauherren.

  • hockylanetixx
    vor 4 Jahren

    Aktuell bei uns gerade die Schwierigkeit überhaupt ein Bauunternehmen (südliches Hamburg) zu finden dass Zeit und Lust hat im Frühjahr einen Anbau für uns zu realisieren (oder überhaupt mal ein Angebot abzugeben)... Es scheint das Handwerk hat aktuell wegen Reichtum geschlossen...

  • cwasch
    vor 4 Jahren
    @hockylanetixx vllt mal bei der Handwerkskammer nach Neufirmengründungen fragen viel Erfolg
  • cwasch
    vor 4 Jahren
    ... unser Problem war, dass wegen des im EG tiefergelegtem Wohnzimmers, versäumt wurde, die Bodenplatte 50cm tiefer anzulegen. Jetzt haben wir in diesem Kellerbereich eine Deckenhöhe von 200 cm
  • PRO
    Rollomeister
    vor 4 Jahren

    Die gröbsten Schnitzer werden bereits bei der Hausplanung gemacht. Zu Anfang fällt es den meisten "Häuslebauern" schwer sich in der Materie einzufinden. Deswegen hat Rollomeister einen exklusiven Hausbauplaner erstellt. Dieser kostenlose Ratgeber soll als Leitfaden für den gesamten Hausbau dienen. Anhand von Beispielen beim Neubau unseres Fertigungsbetriebes, werden die notwendigen Schritte erläutert und verschiedene Möglichkeiten des Bauens, Sanierens oder Umbauens, aufgezeigt. Der Hausbauplaner ist kostenlos und als PDF downloadbar.

    Das Rollomeister-Team

  • PRO
    Dipl. Innenarchitektin M.C. Gollub
    vor 4 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 4 Jahren

    Die wichtigsten Dinge zu diesem Thema sind wohl gesagt, meine Meinung ist durch "gefällt mir" Häkchen kundgetan. Wäre nur noch zu sagen "Bauträger ohje oweh..." (habe aber auch schon gute Zusammenarbeit mit Bauträgern erlebt).

    Mir fällt zum Thema ein "Kollege aus alter Zeit" ein, der schrieb:
    "Eine Architektur, die nützlich, aber von geringer Lebensdauer
    ist, oder aber stark und fest, ohne bequem zu sein, oder auch die beiden
    ersten Bedingungen erfüllt, aber jeder Schönheit
    ermangelt, kann nicht als vollkommen bezeichnet werden..."
    Zitat aus: Andrea Palladio´s (1508-1580) Grundsätze über Architektur, aus "Quattro libri dell'architetura"
    (Die vier Bücher über
    Architektur), der bei seinen Bauten auch die Innenarchitektur und
    Einrichtung entwarf.

  • PRO
    ARCHITEKTEN LASKE-LEDERER
    vor 4 Jahren

    Architekt - ist Sachwalter des Bauherrn - es geht darum optimal auf den Bauherrn zugeschnittene Gebäude zu erstellen und nicht sich selbst als Architekt zu verwirklichen.

    Wichtig:

    - Referenzen anfragen oder Bewertungen auf Goggle .... einsehen

    - ein Gebäude ist ein Unikat und Bauherrn sind ALLE unterschiedlich / entsprechend ist auch die Bauaufgabe unterschiedlich / ein Haus von der Stange einschl. Wiederholung kann nur funktionieren wenn:

    - die Geometrie des Grundstücks immer gleich wäre

    - die Himmelsrichtung des Grundstücks gleich wäre

    - die Topographie des Grundstücks und die Erschleßung gleich sind

    - der Bebauungsplan und die Bauvorschriften gleich sind

    - die Wünsche, das Budget und Hobbys der Bauherrn gleich sind

    u n d die Bauherrn alle GLEICH sind.

    Wir haben noch kein Gebäude deckungsgleich erstellt. Wir haben immer individuelle Entwürfe.

    Also Fertighäuser ? wirklich die richtige Wahl?


  • lalelu21
    vor 4 Jahren

    Also wir haben vor fünf Jahren ein Fertighaus von Weber gebaut: Nach eigenem Entwurf (soviel zum Thema "Fertighaus? Wirklich die richtige Wahl?"), einer perfekten Abwicklung des gesamten Baus von Anfang an, einem tollen Bauleiter, einer Zeitplanung, die auf den Tag genau war und einem Ergebnis, das von allen Besuchern bestaunt wird. Am meisten haben die Nachbarn gestaunt, als wir 10 Wochen nach Baubeginn ins fertige Haus eingezogen sind. Niemand glaubt, dass es sich hierbei um ein Fertighaus handelt.

    Ärgerlich war durch erhebliche Budgetüberschreitung (40%!) allerdings die Anlage des Gartens durch einen Gartenplaner (inkl. Ausführung), obwohl wir dafür schon einreichliches Budget eingeplant hatten. Schwierig war hierbei wohl einzuschätzen, welche Erdbewegungen durch die Hanglage erforderlich sein werden. Deshalb mussten wir auf einige Dinge verzichten, die wir jetzt nach und nach verwirklichen.

  • hockylanetixx
    vor 4 Jahren

    Fertighaus heißt ja mittlerweile auch nur dass Elemente bei denen es Sinn macht standardisiert werden und im Werk vorgefertigt werden - beim traditionellen Hausbau hat man ja irgendwie das Gefühl dass da jedes Mal das Rad neu erfunden wird (deshalb ist es wohl auch oft so unberechenbar).

    Wenn wir nicht irgendwann eine Bestandsimmobilie gefunden hätten die uns auf Anhieb gefiel hätten wir höchstwahrscheinlich auch ein "Fertighaus" gebaut.

  • schneider_klaus_67
    vor 2 Jahren

    @sportdiva
    So stelle ich mir eine Werbeaussage von einem Marketingfachmann vor.

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