lauenstein

Pflegeleicht oder nur phantasielos ?

Droll & Lauenstein
15. Dezember 2015
zuletzt bearbeitet:6. Oktober 2017

Wir sehen es landauf und landab. Flächen im Garten abgedeckt mit Schotter oder Kies. Was durchaus Sinn macht, wenn das Steinmaterial als 5 cm Mulchschicht auf Bändchengewebe auf dem Humus

aufgebracht wird und anschließend mit Trockenstauden und Gräsern bepflanzt wird. (Siehe unser Projekt Teuschnitz). Aber es gibt auch andere Beispiele, wo keine Pflanzungen die Steinflächen aufwerten. Unserer Meinung nach zwar pflegeleicht , aber phantasielos und nur schrecklich. Was meinen Sie ?

Kommentare (241)

  • PRO
    Stefan Wentzel – Neues Gartendesign

    Hier eine Schotterfläche mit Platten und Pflanzen. Wurde gerade erst angelegt, daher ist es noch nicht sehr grün.

  • PRO
    Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing.
    Hallo, gerade bezogen auf die Vorgärten geht leider gerade eine ganze Kultur flöten. Ist denn nicht gerade der Vorgarten die Visitenkarte des Hauses? Er representiert die Haltung der Bewohner. Welches Bild hat dann der Aussenstehende wenn er auf diese grauen Wüsten der Einfallslosigkeit schaut?
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  • PRO
    grynplan darmstadt

    Bin zufällig auf diese müßige Diskussion um Geschmacksfragen und Kosten gestoßen. Ist wirklich jemand der Meinung, daß sie zu etwas führt?

    Tatsache ist, daß gerade in Deutschland zahllosen Menschen der sog. Garten ausschließlich lästig ist. Man sieht es an der Elektronisierung, die bei der Beregnung begann und nun die Rasenpflege erfaßt. Ich empfehle in diesen Fällen einen wirklich perfekten Kunstrasen für ca. 40.-/qm, sieht viel besser aus als die meisten echten Rasen, v.a. das ganz Jahr gleich, und manfrau haben ewig Ruhe, sparen Wasser, Strom, Dünger (Umweltschutz!), IT-Probleme, geklaute Mähroboter uvam.

    Wir hatten Fälle, als Leute sich ein Häuschen neu gebaut hatten, zeigten die sich im ersten Gespräch über die Mini-Freianlage richtig schockiert, daß nun auch EIN STÜCK ERDE da ist, mit dem sie quasi kämpfen müssen.

    In die gleiche Richtung geht der entsetzte Aufschrei, als ich mal einen kleinkronigen Blütenbaum für den (wirklich ausreichend großen!) Vorgarten vorschlug: "WAAAS? BLÄTTER HAT ER UND WIRFT SIE AB??? UNMÖÖÖGLICH!!!" Es sollte nur ein Prunus Amanogawa werden...Ich habe die Leute in die Gärtnerei geschickt, man solle sich dort die Anzahl der für eine Hecke benötigten Thuya ausrechnen lassen, pflanzen und fertig.

    No more comments.

  • PRO
    Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

    Hallo grynplan darmstadt , ich glaube schon , dass solch eine Disskusion hilfreich ist .

    Wenn der Gärtnerfrust bei mir besonders groß ist , nehme ich mein "Hier wächst nichts" von Penningschmidt und lese zB. Der Garten der 7 Jahreszeiten .

    Danach bin ich wieder glücklich .


    Grüsse vom Ommertalhof

  • PRO
    grynplan darmstadt

    Lieber Herr Schroeder,

    es geht nicht um Sie oder mich. Oder die paar Leute, die vielleicht bißchen mehr Ambitionen in Richtung Grün haben. Es ist der TREND und die Mentalität, die eigentlich dazu führen sollte, diesen Schotter- und IT-Mäher-Leuten ihren Garten wegnehmen zu können und ihn denen zu geben, die ihn möglicherweise lieben.

  • Heidrun Böhm

    ..... @grynplan darmstadt: sagten Sie nicht eben, dass diese Diskussion zu nichts führt? Dann verstehe ich Ihre Kommentare nicht. Mit Zynismus kommt man da sicher nicht weiter.




  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Wenn diese Diskussion- wie Sie sagen - so müßig, würde ich sie nicht erneut anstoßen.
    Ich lese jedenfalls mit großem Vergnügen den Facebook Auftritt der "Gärten des Grauens ". Über 1000 Follower bedeuten doch, dass Inder Allgemeinheit hier eine überfällige Diskussion über Geschmack in der Gartengestaltung stattfindet.
    Gärtnerische Grüße
  • Heidrun Böhm

    @Droll& Lauenstein: "Geschmäcker" sind verschieden. Da könnte man auch so manches Haus oder manche Einrichtung kritisieren.


    Ich finde die Diskussion, hier dennoch gut, weil es im Kern ja um unsere Um-welt geht -den Lebensraum von Pflanzen und Tieren - Und da gehts halt dann doch nicht mehr "nur" um Geschmack, sondern um eine Haltung.

  • Heidrun Böhm

    ... und mit Aufklärung und positiven Beispielen kann man eine Menge erreichen

  • Heidrun Böhm

    ...eins noch.

    Habe mir die facebook Seite "Gärten des Grauens" mal angesehen. Und da auch einen Beitrag gelesen, wo ein Nachbar seinen Nachbarn öffentlich denunziert. Leute! Das geht gar nicht!

    Da werden ganze Häuser abfotografiert und auch noch Fotomontagen gemacht!

    Bin, gelinde gesagt, entsetzt! Soetwas kann man doch nicht gut heißen!


  • Malina Hpunkt
    Hallo, ich begrüße diese Diskussion sehr.
    In meiner Gegend sehe ich zusätzlich zu den geschotterten Gärten der Neubausiedlungen in gewachsenen Wohngebieten radikal etwas anderes, ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben kann.
    Also wir haben ein Haus gekauft in einem Biosphärengebiet, 3tsd Einwohner Dorf, sehr nett, ich habe als Kind da schon gewohnt. Viel Natur rundherum, wunderschön!
    Aber die Gärten sind leer, meiner auch(noch!).
    Systematisch wurden in den letzten Jahren alle Büsche, Bäume, alles entfernt, es gibt nur noch einen Rasen und überall neue perfekte Maschendrahtzäune. Nichtmals mehr Thujas!!!
    Ohne Witz, ich kann 8 leere Gärten weit blicken.Nochmal, es ist kein Neubaugebiet!! Und es wohnen Manschen allen Alters hier. Die gehen auch ab und an stolz durch den Garten.
    Jetzt habe ich gehört, dass das von hier angesiedelten Landschaftsunternehmen so propagiert wird als pflegeleicht und dass es gar Menschen gibt, die nun Angst haben, falls doch einer was pflanzt würde etwas wild wachsen!!!
    Auf dem Bild sehen Sie etwa 300qm blitzblanken Garten, nur meiner, die Nachbargärten sehen auch so aus.
    Sowas ist für mich traurig und unfassbar!
    Außerdem nicht umweltfreundlich, selbst ein verwilderter Garten wäre noch besser.
  • Heidrun Böhm

    @melina: ich glaube auch, dass das manch eine Landschaftsplaner als "gut" verkauft.

    Und das mit den "Unkräutern" die sich dann ja ausbreiten , habe ich auch schon gehört.

    Direkt mir gegenüber wohnt ein Mann, der an seinem Garten gar nichts mehr macht. Alles wuchert. Ich finds ja schön, aber da habe ich auch schon ganz andere Meinungen gehört, die dann Sorge um ihren gestylten Garten haben.

  • Malina Hpunkt
    Ich bin mal gespannt was die Nachbarschaft bei Gelegenheit sagt...bei mir wird es wuchern und blühen! Das kann ich echt versprechen!
  • PRO
    Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

    Hallo zusammen , schön , dass diese Diskussion wieder aufgeflammt ist .

    Das erinnert mich daran , dass ich noch Bilder vom Foliage Garden zeigen wollte .

    Da werden wir demnächst noch mal vorbeiwandern und ich denke es wird einige spektakuläre Fotos geben .

    Dieser Trend des "überpflegeleichten "Gartens" , der keiner ist " wird auch an uns vorbei ziehen .

    Nicht umsonst ziehen natürliche , naturnahe und pflanzenreiche Gärten 100000e Besucher an .

    Mein Standardbeispiel sind die Gärten von Appeltern mit 150000 Besuchern im Jahr .

    Allein auf den Ommertalhof kommen jährlich etwa 1000 -1500 Besucher .

    Und die Offene Gartenpforte Bergisches Land mit 38 , durchweg pflanzenreichen Gartenanlagen, ziehen bis zu 20000 Besucher an den zwei Wochenenden im Jahr an .

    Es gibt also Hoffnung .

    Heute war übrigens ein richtiger Gärtnertag , mit Dreck unter den Fingernägeln , Staudenschach , überall spriessenden Zwiebelgewächsen und 14° ohne Regen .

    Da tun mir die Schottergartenbewohner in ihren cleanen Gärten fast ein bisschen leid , ...ach nee ,eigentlich doch nicht . (-;


    Grüsse vom Ommertalhof

  • Heidrun Böhm

    @Ommertalhof: Wie gesagt, Anprangern und Selbstbeweihräucherung, nicht mein Ding.

  • PRO
    grasgrau - GARTENDESIGN

    In der Diskussion ging es ja anfangs um das "Überpflegeleichte". Ich frage mich generell wie der Wille zu solchen (oft abstrusen) Trends entflammen kann?

    Das tiefe Bedürfnis nach Freiraum, Natur und Entspannung. Man möchte etwas Schaffen, sich irgendwie erden um zu sich selbst zu finden. Das man sich dabei die Hände schmutzig machen kann ist die eine Seite der Medaille. Auf der Anderen steht der Zeitmangel dem Bedürfnis des sich Individualisierens entgegen.

    Es gibt sie, die Gärten des Grauens, Gärten der Spießer, der Minimalisten & die Gärten der Ökos. Wahrscheinlich noch viele mehr, aber alle haben irgendein Grundbedürfnis inne. Nicht jeder leistet, kann oder will sich den Landschaftsarchitekten leisten. Nicht jeder Landschaftsarchitekt ist Gärtner. Und Gärtner pflegen nicht immer das ästhetisch Schöne. Oft nur das was sich eben anbietet.....well, was mich fasziniert an meinem Beruf ist, dass ich jedes mal mit den unterschiedlichsten Menschen zutun habe. Alle mit ihrem ganz eigenen Vorstellungen was denn nun der richtige Garten sein soll.

    Mit jedem Termin nehme ich neue Ideen, Wünsche und Bedürfnisse auf. Der oft schmale Grat zwischen Pragmatismus, Emotionen, Trends, Regelwerk, Dogmen und Sympathien gleicht einem kleinen UN-Gipfeltreffen. Jedes Projekt ein anderes Ergebnis, welches jedoch nie abgeschlossen wird. Oft entsteht eine Verbindung zwischen völlig Fremden über Jahre hinweg.

    Die Entscheidung was dabei schön ist definiere ich stets neu. Es gibt Gärten, auch einige welche wir selbst gestaltet und entwickelt haben, die überhaupt nicht meiner Emotion entsprechen. Und für die ich eigentlich keine Sympathie hegen sollte. Zumindest wenn ich Trends, Lehrmeinungen oder meinem Ego folgen muss.

    Das Schöne glänzt eben nur neben dem Unschönen. Und nicht jede Kräuterspirale folgt einem Demeter Prinzip.

    Ich finde es total in Ordnung das es Menschen gibt die, ihre Vorstellung von Gestaltung, in ihren eigenen Vorgärten verwirklichen wollen. Auch Schottergärten gehören dazu. Gabionen selbstredend sowie Naturgärten und minimal-formelle Gärten.

    Es ist ein wundervolles Privileg andere Menschen in ihren Räumen und Gärten beraten zu dürfen. Noch dazu, wenn es honoriert wird.

    Alle Anderen verwirklichen ihren Traum kreativ und eigenständig. Im Zweifel suchen sie auf Plattformen wie Houzz nach Fachleuten die ihre Dienstleistung als Hilfestellung anbieten. Es wäre schade, wenn diese sich in Ihrem Bedürfnis verletzt fühlen würden.

  • Heidrun Böhm

    @grasgrau: sehr schön formuliert!

  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Danke, Herr Kollege, für diese schön formulierten Worte! Genau so ist es!
  • PRO
    grynplan darmstadt

    Verehrte Frau Böhm,

    was ich so von Ihnen lese, weiß ich nicht, was Sie überhaupt wollen. Haben Sie mal einen Vorschlag, wie ein "idealer" Wohngarten für Sie persönlich aussehen soll? Und wie Sie ja selbst sagen - Geschmack ist Privatsache. Die Leute wollen eigentlich keine Gärten, das haben ja hier viele Teilnehmer schon erschüttert festgestellt. Und es soll mir bitte niemand deutschen Gleisschotter als kare-sansui-Meditationsgarten a la Japonais anpreisen - da kann ich noch nicht mal lachen.

  • Heidrun Böhm

    @grynplan: warum so agressiv?

    Ich kann es nur nicht leiden, wenn man Leute an den Prnager stellt.


    Grasgrau hat mir aus der Seele gesprochen.


    Und wo ist jetzt Ihr Problem nochmal?

  • Heidrun Böhm

    ...einen "idealen" Wohngarten gibt es nicht. Oder wer bestimmt, was ideal ist?


  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Herr Hoffmann, ganz wichtig hier im Forum bei Houzz: immer konstruktiv bleiben, wir sind eine Community!
  • PRO
    grasgrau - GARTENDESIGN

    Nichts zu danken. Houzz ist ein Ideenportal und kein reines Expertenportal. Ideentaustausch und Diskussion super, aber eben konstruktiv. Eigentlich sind die Themen hier immer sehr angenehm und niveauvoll ausgetauscht worden. Meines Erachtens der große Unterschied zu den übrigen "Fachportalen".

  • PRO
    BECKER Garten- und Landschaftsbau Meisterbetrieb

    @grasgrau: vielen Dank für diesen Kommentar. Mit Ideen von Menschen, die aus privatem oder beruflichem Interesse tiefere Einblicke in die Pflanzenverwendung und damit verbundenen Zusammenhänge in der Natur haben, sollte es vielleicht möglich sein, Interessierte, die bisher (aus was für Gründen auch immer) nicht viel Zeit/Ideen auf die Gestaltung Ihres Gartens verwendet haben, auf den "bunten" Weg zu schicken.

  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Der "bunte Weg" als Ausdruck gefällt mir gut :)

    Es ist bei Kundengesprächen immer wieder erstaunlich, wieviel Verständniss für Natur verloren gegangen ist. Kunden fragen, on man denn vermeiden könne, dass in dem Baum Vögel nisten (Dreck) und ob an den Lavendel auch keine Wespen gehen würden.... manchmal schmunzelt man und manchmal beißt man die Zähne zusammen. Aber ganz oft kann man den Leuten auch die Augen öffnen und den Wunsch nach einem vielfältigen Garten ( ohne Schotterwüste) wecken - neben allen ästhetischen Aspekten, die doch sehr persönlich sind, der wichtigste unseres Berufs finde ich.

  • PRO
    grynplan darmstadt

    Liebe Kollegin Dr. Saare,

    unter diesem Gesichtpunkt erhebt sich allerdings die Frage, ob Gartenarchitekten im privaten Bereich nicht vielleicht eher zur sozialtherapeutischen Branche gehören und weniger zum Gartenbau...

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Ich versuche meinen Kunden Inspiration zu geben und mit meiner eigenen Begeisterung anzustecken:



    Suburban woodland garden · Mehr Info

    The Inclusive Garden, October 2013 · Mehr Info


    The Inclusive Garden, October 2013 · Mehr Info

    The Woodyard, Dulwich, London · Mehr Info

    Jardins de Graminées · Mehr Info

    Grasses and a view · Mehr Info

    erhöhter Sitzplatz im Wassergarten · Mehr Info

    Kitsilano Front Garden · Mehr Info

    The Inclusive Garden, October 2013 · Mehr Info

    The Inclusive Garden, October 2013 · Mehr Info

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ grynplan darmstadt: Jeder beratende Beruf hat doch mit Menschen zu tun...:)

    Herzliche Grüße nach Darmstadt!

  • PRO
    Valerie´s JOY OF LIVING

    Schaut aus als ob man mal eben mal ein Haus auf der Kiesgrube gebaut hat.

    Sorry, nicht böse gemein aber absolut nicht meins. Wenn man mehr solche Gärten baut haben wir wirklich bald keine Bienen Insekten etc mehr.

    Und wo spielen die Kinder?



  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ grynplan: Ich meine, grasgrau hat das doch sehr schön ausgedrückt mit dem " UN-Gipfel ".

    Jedes neue Projekt ist ganz neu und einmalig und etwas theatralisch ausgedrückt " eine neue Geburt"....

    Was gibt es denn Schöneres, als mit einem Kunden zusammen etwas Neues und Einmaliges entstehen zu lassen. Und im Nachhinein ist etwas entstanden, was gar nicht immer so voll und ganz dem eigenen Geschmack entspricht, aber der Kunde liebt es und ist glücklich...... So bin ich geradezu gezwungen, es auch zu lieben und was gibt es denn Befriedigenderes?

  • PRO
    grynplan darmstadt

    Liebe Kollegin v. Steht,

    Sie haben völlig Recht. Man muß aber sehr vorsichtig sein: Wir haben gegenüber dem Kunden einen immensen Wissensvorsprung und leben daher in einer anderen Gestaltungswelt, was derdiedas auch nicht durch ununterbrochenes Klicken im Netz aufholt, eher im Gegenteil. Die den Neugärtnern bezüglich vielfältigem Grünzeug implizierte Euphorie schlägt oft bald um, wenn sie relativ schnell merken, daß sie mit der Pflege völlig überfordert sind... Dieser Aspekt ist bei der Beratung so ziemlich der Wichtigste geworden, weil jeder alles haben will, aber eigentlich keine Zeit hat.

    Ich habe nach bald 40 Jahren Gartengestaltung festgestellt, daß man als "Experte" in diesem Prozeß inzwischen eher stört. Die Leute müssen ihre Erfahrungen selbst sammeln, und es geht auch was schief, dann fliegt das Zeug halt wieder raus, und was anderes aus dem Gartencenter kommt schnell mal rein. Das ist zwar völlig das Gegenteil meiner Auffassung von Gartenkunst, Ökologie, Kontinuität und Nachhaltigkeit, aber der Trend.

    Das andere Extrem ist, wenn ein Gartenbesitzer kommt, und - wie in "alten Zeiten" - sagt: "Wir hätten es gern schön. Machen Sie mal". Nach dem Entwurf ist er auf Weltreise, und möchte mit allem Weiteren, auch Rechnungen (igitt!) etc. nicht persönlich belästigt werden, sondern bei seiner Rückkunft das fertige Werk genießen. Selbstverständlich wird die Pflege einem Fachbetrieb mit beauftragt, und es gibt regelmäßige Gartenvisiten, bei denen alle Maßnahmen, auch Änderungen, festgelegt werden. So etwas ist am Anfang etwas teurer, aber der Besitzer lernt dabei und profitiert viele Jahrzehnte von einer sinnvollen Gestaltung gleich zu Beginn.

  • Heidrun Böhm

    Obwohl das Thema jetzt schon hinreichend diskitiert wurde, finde ich es doch erstaunlich, dass bei den 19 schönsten Vorgärten Deutschland kein Aufschrei der Kritiker von "Schotterwüsten" durch die Community ging. Rund die Hälfte der gezeigten Vorgärten sind da mit Schotter und Platten versiegelt.

    Da wird dann auf einmal von "klarer Linienführung" gesprochen und "passend" zu dem modernen Hausstil.Aber wenn es von einem Profi kreiiert wurde ist das dann natürlich halb so wild ;-))

    Was ich sagen wiill, es ist ein Trend der von vielen Garten-und Landschaftsbauern vorgelebt wird und der dann , ich geb`s ja zu, manchmal heftig daneben geht, wenn es ein Laie selbst versucht.

    So oder so, sind es aber versiegelte und geschniegelte Flächen.

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ grynplan: Hut ab vor 40 Jahren Gartengestaltung! :)

    Ja, ich finde auch, das " Problem " stellen heute die Menschen dar, die sich keine permanente Gartenpflege leisten können/ möchten und beruflich und durch Familie etc, sehr eingespannt sind. ( Oder sich so fühlen....).

    Hier gilt es m.E. intensiv zu beraten und zu inspirieren und auch Angst aus Unkenntnis resultierend, zu nehmen.

    Es gibt so viele sehr pflegeleichte und trotzdem wunderschöne Pflanzen und wenn man die jeweiligen Endmaße von Gehölzen von vorne herein berücksichtigt, bräuchte eigentlich nie geschnitten werden.

    Pflanzen sollten für eine hohe Pflegeleichtigkeit eben dicht an dicht gesetzt werden und Pflanzflächen ausreichend gemulcht werden und hier gerne mit Kies/ Splitt.. Der " New German Style " . hat hier ja hier viel geforscht und eine ganz neue Gartenkultur geschaffen, die es m.E. nun teilweise umzusetzen gilt. Ich weiß, dass dieses nicht jedem Architekten gefällt und stellt vielleicht und wahrscheinlich auch nicht höchste Gartenkultur dar, aber hier in diesem Thread geht es ja eher darum, der Schotterwüstenkultur als Non-Plus-Ultra der Pflegeleichtigkeit zu trotzen und nach Möglichkeiten der Veränderung zu suchen.

  • PRO
    grynplan darmstadt

    "New German Style": ist eine amerikanische Erfindung und imitiert Steppenvegetation, sofern derdiedas Gestalter/ Gartenbesitzer nicht so tut, als sei es was Japanisches. 100% Gleisschotter im Vorgarten ist kein Garten. Da sollte man so konsequent sein und Betonplatten 50/50 verlegen, das ist auch billiger. Es ist ja immerhin gut möglich, einen alten Bulldoggreifen in der Mitte zu platzieren, ihn gelb anzustreichen und schön mit Geranien zu gestalten.

    Wir sitzen hier in der Nähe des Hermannshofes Weinheim - hier wurde das entwickelt, was man in den Städten (und Gärten...) zunehmend sieht, weil man kostenmäßig nicht mehr in der Lage ist, GRÜN-Anlagen zu unterhalten: Schotter mit Gras und im Winterhalbjahr verdorrtes Zeug. Die Grundidee stammt aus den Weiten der amerikanischen Prärien - dort ist das sehr beeindruckend bzw. reizvoll und es macht nichts, wenn abgeblühte Stauden oder Steppengräser sich im Wind wiegen...das kann sehr reizvoll sein, wenn das ein viele Quadratkilometer sind, die sich da bewegen. Wenn jemand meint, solche Effekte in seinem Hausgärtchen kopieren zu können, kann ersiees ja versuchen. "Früher" gabs mal die sog. Heidegärten - das war ein Trend, der sich überholt hat. Bei diesem Gartentyp war aber alles grün, und die Bienen hatten was davon, und die Heide blüht ja schön, in alle möglichen Tönen zu den verschiedensten Zeiten. Sollte man vielleicht sowas mal wieder nachgehen...?

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Heidegärten haben auch für mich noch ihren ganz besonderen Reiz und hier finden sich auch wunderschöne Gräser.....!

    Aber der NGS orientiert sich nicht nur an amerikanischen Steppengebieten, die Prairie besteht ja aus ganz unterschiedlichen Feucht- und Trockenzonen. Und hier werden Pflanzen aus weltweit ähnlichen Verhältnissen verwendet, sowie auch völlig andere Vertreter wie z.B. Lavendel oder Sedum telephium mit eingebaut und auch verschiedene Gehölze.

    Die trockenen Blütenstände der Stauden und Gräser muss man hier natürlich mögen. Ich persönlich mag sie sehr. Und man kann doch auch wunderbar mit immergrünen Pflanzen kombinieren. Es gibt auch eine große Anzahl an wintergrünen Gräsern. Und die bewegen sich auch in kleinen Gärten beim leisesten Windhauch. :)

    Natürlich kann man es nicht mit dem Anblick der Prairie vergleichen, aber es ist m.E. um Einiges ansprechender als Schotter!

    Und diese Gestaltungsform ist auch sehr bienen- und insektenfreundlich.

    Ich muss auch sagen, dass ich Freude daran habe, dass viele Kommunen nun Geranien und Stiefmütterchen gegen Gräser und schöne Stauden austauschen.

    Ich meine auch, das es ausnahmsweise mal eine deutsche Erfindung war, und die Bezeichnung von den begeisterten Engländern stammte.

    Ansonsten stimme ich ihnen vollkommen zu.....:)

    Viele Grüße!


  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ Heidrun Böhm:

    Der Aufschrei ist eingetroffen.........:) ( siehe Magazin: 19 tolle Vorgärten ).

  • PRO
    grynplan darmstadt

    Meine Damen Böhm v. Steht,

    hab mir das "Magazin" "bewunderungswürdiger Vorgärten" angesehen. Zu sowas ist festzuhalten:

    1. Geschmack war schon immer Glückssache.

    2. Jemand, dessen Qualifikation darin besteht, im Netz herumzuklicken, Kram zusammenzukopieren und dann zu veröffentlichen, ist noch lange kein Experte. Die Expertise bezieht sich ausschließlich aufs Klicken.

    3. Wenn irgendwo was "preisgekrönt" ist, sollte man immer prüfen, welches Gremium das entschieden hat.

    4. Richtig ist allerdings, daß auch zahlreiche Kollegen (Grünplaner, Landschaftsarchitekten) inzwischen "moderne" Gestaltungen planen, die mit Grün nichts mehr zu tun haben sondern eher Richtung Autobahnbau gehen.

    5. Im übrigen bestimmt der Bauherr bzw. Auftraggeber, was gemacht wird. Wenn ersiees meint, keine (grünen) Garten zu brauchen, dann kommt halt Schotter hin, fertig. Ich lehne jedenfalls solche Aufträge ab. Dazu braucht man keinen Gartenarchitekten, das ist Gleisbau und daher bei eine Tiefbaufirma in besten Händen.

  • PRO
    grasgrau - GARTENDESIGN

    .....man muss Freiheit auch aushalten können. Könnte fasst ein sechster Punkt sein.

  • PRO
    Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

    Hallo zusammen , am 16/17.06.2018 ist wieder Offene Gartenpforte im Bergischen Land bei Köln .

    Hier kann man wieder 36 handverlesene Gärten , die alles andere als phantasielos sind besichtigen . 100% garantierte Bepflanzung bei 0% Schotterwüste .

    Vom Natur- , Zen - , Ökogarten bis zur Parkanlage ist alles dabei .

    Die Gartengrössen fangen bei 200m² an und hören bei 30000 auf .

    Auch Kollege Becker ,BECKER Garten- und Landschaftsbau Meisterbetrieb zeigt seinen privaten Garten .

    Info´s unter www.bergische-gartentour.de

    Grüsse vom Ommertalhof

  • PRO
    grynplan darmstadt

    Ja, wir haben das in Hessen auch jedes Jahr, Veranstalter ist der Fachverband Galabau mit DGGL und BDLA.

    Die Leute rennen hin wie verrückt, die konkrete Frequenz hängt allerdings leider vom Wetter ab...

    Wir haben dabei festgestellt, daß es sich hauptsächlich um Gäste handelt, die selbst langjährige Gartenerfahrung haben und ein wenig plaudern wollen - wobei das Ziel der Aktion eigentlich ist, "newcomer" für Gartengestaltung zu begeistern - egal, ob mit perfektem, professionellem Finish und teurer, oder preiswert-ökologisch-chaotisch. Letzteres steht allerdings nicht so sehr im Interesse des Galabau-Verbandes...

    Offene Gärten mit privatem Erfahrungsaustausch sind im Gärtnerland England Tradition. Es ist ganz einfach schon immer üblich, bei den Nachbarn und anderen Leuten mal über den Zaun zu gucken und sich auszutauschen. Allerdings ist auch die verbreitete Einstellung zum Garten eine komplett andere als hier, und wir werden diese sehr hohe Wertschätzung qualitätvoller, privater Grünräume niemals erreichen. Trotzdem sind die organisierten Initiativen ein erster Schritt in diese Richtung und daher sehr wertvoll.

    Garten-Bau heißt übrigens nicht, im Garten viel zu bauen. Es geht um Pflanzen, das wird immer wieder vergessen, aber gerade das Grünzeug erfordert sehr viel Einfühlungsvermögen, Kenntnisse und Erfahrungen. Es gibt übrigens kaum noch Galabau-Betriebe, die wirklich qualifizierte Pflanzenkenner beschäftigen, weil es nämlich keine mehr gibt - die meisten Firmen können hauptsächlich pflastern.




  • PRO
    BECKER Garten- und Landschaftsbau Meisterbetrieb

    Vielen Dank Ommertalhof Gartenmanufaktur Schröder für den Hinweis auf uns. Wir sind in diesem Jahr das erste Mal bei der Bergischen Gartentour dabei und freuen uns schon.

    Den Trend .."die meisten Firmen können hauptsächlich pflastern" beobachten wir auch. Allerdings braucht es einige Zeit und Überzeugung zum Pflanzenkenner zu werden. Und eben für diese Überzeugung müssen die jetzt schon Überzeugten Werbung machen, z.B. in der Ausbildung im eigenen Betrieb. Es ist ja bei den Gärtner-Berufen wie in allen anderen Berufsfeldern auch so, dass die Anforderungen komplexer werden. Sei es durch die Vielfalt der Materialien oder durch gesetzliche Anforderungen und Vorschriften. So ist jeder gefordert, seine Nische zu finden. Und unsere, der Pflanzenliebhaber, Aufgabe ist es unsere Nische zu bewerben.

  • PRO
    Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

    Hallo , die Tendenz der Offenen Gartenpforte Bergisches Land geht eindeutig auch zu jüngern Leuten . Mit der Bahre wird hier keiner reingetragen (-;

    Wir machen seit 2008 mit und hatten seitdem mehr als 10000 Besucher auf dem Ommertalhof . Wobei der Anteil der unter 40 Jährigen mittlerweile bei mindestens 40% liegt .

    Ein ganz wichtiger Faktor ist die Bewerbung , deshalb machen Ute Brehm und Michael Schröter vom Hof Tüschenbonnen www.tueschenbonnen.de/ einen aufwendigen Flyer mit 20000er Auflage . Alles in Eigenregie , ohne Zuschüsse .

    Die Gärten werden von den beiden handverlesen , um eine möglichst grosse Bandbreite an Gartenstilen zu erhalten .

    Grüsse vom Ommertalhof

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass Galabau - Betriebe häufig nicht besonders viel Lust und Liebe haben, sich Gedanken über die ansprechende und stimmige Bepflanzung eines Gartens zu machen.

    Eine Möglichkeit, um zu einer pflegeleichten und trotzdem sehr ansprechenden Bepflanzung zu kommen, wäre, bei der Neugestaltung oder Umgestaltung eines Gartens, die Pflanzplanung vom restlichen Bau des Gartens abzusplitten.

    So könnte ein Fachplaner entweder einen detaillierten Pflanzplan erstellen oder zumindest Anregungen für ein zur Gesamtplanung passendes Pflanzkonzept entwickeln. Dieses kann in den meisten Fällen ohne Einschränkung auch online geschehen.

    Die Umsetzung ließe sich dann wieder in die Hände des beauftragten Gartenbauunternehmens legen.

    Ich habe übrigens gerade Besuch von einem Fuchs, der die Äpfel frisst, die ich den Amseln zugedacht hatte.....:)

  • PRO
    grynplan darmstadt

    Lieber Herr Schroeder,

    wie meinen Sie das "mit Bahre hereintragen"? Wurde mal grob geguckt, wie die Altersverteilung der Besucher ist? Das Problem ist in Deutschland mentaler Natur: wenn die Menschheit unter "Garten" den Toom-Baumarkt versteht, wird man ihr nicht helfen können, weil sie nicht geholfen sein will. Das können wir zwei nicht ändern.

    Aber: es gibt eine Menge (sehr) alter Menschen, denen der Garten so ziemlich der letzte Bezug ist, den sie (noch) haben; s. a. Sondergärten in Altenheimen alias Seniorenresidenzen aus therapeutischen Gründen. Ich halte daher ihre Bemerkung mit der Bahre zumindest für unreflektiert.



  • PRO
    Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

    Das war ein Witz , der aufmerksame Leser erkennt das Smiley dahinter .

    Und das gerade Sie solche Spitzfindigkeiten monieren ist schon bemerkenswert .

  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Friede, liebe Freunde, Friede! Es ist Ostern!
    Nein, auch wir finden die offene Gartenpforte sehr zu begrüßen und haben mit unserem Gärtchen bei einer ähnlichen Aktion hier in Franken schon mitgemacht. Vielleicht schau ich mal euch vorbei, Frank, wenn ich das nächste mal in NRW bin..
  • PRO
    Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

    Hallo Götz , gerne !

    Aber kommt nicht zum Gartenpforten Termin , da ist hier zu viel los .

    LG Frank

  • PRO
    Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

    Hallo zusammen , es ist soweit , die Ersten Vlies und Schotterwüsten machen den Besitzern Probleme . Aktuell haben und müssen wir zwei Gärten sanieren , (nicht von uns angelegt) bei denen das mit dem Vlies nicht so funktioniert hat wie gedacht.

    In dem einen Garten ist das Vlies mit dem Boden verwachsen .


    Bei dem anderen Garten dasselbe Problem . Unerwünschter Wildwuchs und abgestorbene Sträucher haben mit ihren Wurzeln das Konstrukt auf den Boden genagelt. .

    Hier hat sich der Hersteller etwas ganz besonderes einfallen lassen .

    Ein Bändchengewebe mit aufgelegter Kokosfaser , die von einem Kunststoffgitter gehalten wird .

    Die Kokosfaser ist verrottet und überall ist dieses Gewebe zu sehen . Auf der Kokosfaser ist allerlei ungewünschtes gewachsen und durch das Bändchengewebe gewurzelt .

    Eine wunderbare und teuer zu entsorgende Melange von Kunststoff , Erde und Wurzeln .


  • PRO
    grynplan darmstadt

    Lieber Herr Schroeder,


    das werden nicht die Letzten sein. Es besteht ein reiches, entsprechendes Auftragspotential im Land, das wissen Sie ja selbst.


    Vielleicht sollten Sie sich ein Trommelsieb dafür anschaffen, wie das RC-Betriebe haben...


    Die Leute kapieren nicht, daß sie Opfer der Baumärkte sind und werden: Hauptsache, Baustoffe, Pflanzen, Gartenausstattungen und Gerät aller Art sind verkloppt, mit allen Tricks, mit der Dummheit wird Geschäft gemacht. Dagegen ist leider das sprichwörtliche Kraut nicht gewachsen. Aber schön (teuer) wars für die Bauherrschaft... Hornbach, Toom, Bauhaus & CO. - und Sie werden ja vermutlich auch eine Rechnung schreiben...


    Nur aus Schaden wird man klug, ist leider so.

  • Christophe Dreiß

    Bis heute war mir nicht klar, das Schotter-Flächen auch Instandhaltung benötigen. Na, dann pflanze ich doch lieber einen schönen Rasen haha

Deutschland
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