alex_nisalke

Ideen für Hauseingangstreppe eines Bauernhauses

Alex Nisalke
vor 2 Jahren

Hallo zusammen,

ich bin mittlerweile ziemlich verzeifelt auf der Suche nach Ideen für eine Hauseingangstreppe unseres Bauernhauses von 1902. Es handelt sich um ein rotes Vollklinkerhaus im norddeutschen Stil. Die Treppe muss ungefähr eine Höhe von 60 cm, also 3 Stufen haben sowie eine Breite von rund 3 m am Fuß. Bisher war eine massive Betontreppe vorhanden, die den Kellerabdichtungsarbeiten weichen musste. Jetzt brauchen wir eine neue. Leider finde im Internet wenig passende Fotos als Inspiration. Mein Wunsch ist es, möglichst original zu bleiben, bzw. etwas passendes für das Baujahr und die Art des Hauses zu finden. Eine Edelstahltreppe mit Granitstufen bspw. fällt daher raus ;)

Viele Grüße und danke im Voraus

Alex



Kommentare (27)

  • Yvonne Klausing

    wir haben uns auch ein Backsteinhaus gekauft, Baujahr 1906. Abgeschlossen ist unsere Kellersanierung, die Regenrohrverlegung, wie ist die denn bei Ihnen geplant? Sieht im Moment nach Stolperfalle aus. Die Fenstersanierung ist auch erledigt, wir haben vom Tischler Holzfenster in der Farbe Petrol anfertigen lassen. Auf dem Foto erkenne ich das bei Ihnen im Rahmen der Dachsanierung am Spitzgiebel mit Holz gearbeitet wurde. Ich finde das dazu gelbe Backsteinstufen sehr gut passen würden.

    Alex Nisalke hat Yvonne Klausing gedankt
  • PRO
    Franken-Schotter GmbH & Co. KG

    Wir hätten Stufen aus Naturstein. Anbei Bilder. Bei Frage kontaktieren Sie uns einfach.

    Das Bild mit den dunkleren Stufen ist unser Naturstein Dietfurter Dolomit. Dieser ist tausalz- und frostbeständig.




    Alex Nisalke hat Franken-Schotter GmbH & Co. KG gedankt
  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Zu alten Klinkerhäusern passen sehr gut alte, gebrauchte Granitbordsteine. Die Flächen kann man mit gebrauchtem Klein- oder Großpflaster ausfüllen. Nimmt man gesägte und geflämmte Steine, so erhält man den alten Charme aber deutlich glattere Laufflächen.

    Auf dem Foto wurden entsprechende Granitborde (allerdings in Kurzlängen) und Kleinpflaster (ungesägt) verwendet, man sieht aber die Frabigkeit des Belages, die schön zu alten - oft etwas ungleichmäßigen Klinkern - passt.

    Alex Nisalke hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • hausmitmaus

    eine rote Treppe wäre auch schön. z. B.: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/d2/1b/9a/d21b9a9d808dbb31d38ef74adbfb775c.jpg

    gefunden unter norddeutschen Herrenhäusern.

    Alex Nisalke hat hausmitmaus gedankt
  • PRO
    Droll & Lauenstein

    Wir würden eine Treppe aus Pflasterklinkern wie auf dem Foto passend finden


    Alex Nisalke hat Droll & Lauenstein gedankt
  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Vor allen Dingen mit den schönen Einlegern :)

    Ich würde dann versuchen vielleicht gebrauchte Klinker zu finden - neue sehen oft bei alten Klinkerfassaden zu "geleckt" aus.

    Alex Nisalke hat Garten Design - Design Garten gedankt
  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Auch ich habe ein altes norddeutsches Bauernhaus von 1865. Wir haben eine geklinkerte Treppenanlage übernommen, die wir aus Zeitmangel noch nicht geändert haben.

    Die neuen Klinker passen in keiner Weise zu den alten, da die Farbe abweicht und auch die Konsistenz aufgrund anderer, moderner Herstellungsweise eine ganz andere ist.

    Ich würde auch, wenn Klinker, mit historischen Klinkern arbeiten. Anbieter ist z.B. die Ingo Selent GmbH, die auch versendet. Hier kann man schöne Fotos sehen: unter Produkte Ziegelsteine/ Klinker anklicken.

    In unseren Ziegelsteinen finden sich viele verschiedenen Farbtöne, von rot über orange bis braun, teilweise sogar Lehmfarben.

    Für mein Haus würde ich versuchen, zumindest einen dieser warmen Farbtöne in der Treppenanlage zu wiederholen.

    Hier im Norden wird meist mit Granitborden und größerem Kleinsteinpflaster bei neuen Treppen für solche Häuser gearbeitet und ich habe mich auch schon fast daran gewöhnt, aber....eigentlich finde ich Granit hier zu hart und zu grau. Zumindest sollte er sich irgendwo am Haus z.B. als Beetbegrenzung o.ä. wiederholen. ( Trotzdem m.E, hier hart und grau ).

    Ich bin mal irgendwann auf Wesersandstein gekommen, den gibt es in vielen Farbnuancen, die ich auch in meinen alten Klinkern wiederfinde und er wirkt nicht so hart wie Granit.

    Habe schon überlegt, historischen Klinker mit Wesersandstein zu mischen, zugegeben ungewöhnlich. Und diese Einleger von Droll & Lauenstein, von denen es ja auch verschiedene gibt, finde ich sehr verführerisch.

    Ich finde auch deren vorgeschlagene Treppe, wenn für mich hier auch nicht 100%ig passend :) , eine schöne ungewöhnliche Lösung, die man aufgreifen und individuell weiterentwickeln könnte.

    Also lange Rede, kurzer Sinn: ich würde mir meine Klinker ganz genau ansehen deren Farben/ eine Farbe aufgreifen und mir eine individuelle Lösung basteln

    Auch die Farbe des Holzgiebels aufzugreifen, wie bereits schon vorgeschlagen, finde ich eine Option. Die Farbe des Holzes sollte dann natürlich erhalten bleiben, nicht vergrauen.

    Und was ich auch wichtig finde: Woraus ist denn der Belag vor dem Haus?

    Alex Nisalke hat Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung gedankt
  • Frieda Aro
    Ich hätte auch die Idee gehabt Klinker zu nutzen ähnlich wie auf dem Bild von Droll & Lauenstein, würde aber in abgerundeter Form arbeiten um das Détail der Fensterbögen wieder zu übernehmen (in etwa wie auf dem Foto). In einem dunkleren oder helleren Farbton zur Façade fände ich gut.
    Alex Nisalke hat Frieda Aro gedankt
  • Alex Nisalke

    Erst einmal vielen Dank für die vielen Anregungen. Auf die Idee, bspw. die Holzfarbe des Giebels aufzugreifen bin ich bisher nicht gekommen. Allerdings haben wir uns für unbehandelte Lärche entschieden, die mit der Zeit grau verwittern wird. An roten Backstein oder grauen Granit habe ich auch schon gedacht. Wobei ich die massiven Natursteinstufen von Franken-Schotter auch interessant finde.

    Der Belag vor dem Haus ist bisher einfacher grauer Split. Da es sich um ca. 500 qm Hoffläche handelt, weiß ich auch noch nicht, ob wir daran so schnell etwas ändern werden.

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ Droll und Lauenstein: Dürfte ich bitte die Adresse der Firma bekommen, die diese Einleger fertigt?

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Zu grauem Split passt grauer Granit wiederum recht gut. Da würde ich aber Garten Design Design Gartens Vorschlag annehmen und gebrauchte Steine kaufen.

  • PRO
    Hamburger Hütten

    Wenn ich Droll & Lauenstein zititeren darf:

    "Die Keramik--Pflastersteine gibt es in vielen Farben und Formaten. Sie sind eine Entwicklung meines Künstler-Freundes Klaus Dorrmann. Bei www.keramik-werkstatt.de unter 'Pflasterstein' nachschauen!"

    Zum Thema Treppe: Es ist sehr aufwendig und unter Umständen müssen viele Muster gesichtet und vielleicht auch Klinker verschiedener Hersteller gemischt werden, aber: eine auf das Bestandsmauerwerk abgestimmte Stufenanlage kann nicht nur schön aussehen, sondern sich auch sehr selbstverständlich einfügen.

    Graue Pflastersteine sollte man meines Erachtens auf den Mörtel und die Fensterbänke abstimmen, damit es nicht zu bunt wird - mit der seitlichen Schieferverkleidung des Giebels und dem hölzernen Ortgang haben Sie ja doch schon einige Materialien versammelt.

    Haben Sie schon einmal über ein etwas breiteres Eingangspodest nachgedacht? Vor so ein Bauernhaus gehört für mich irgendwie auch eine Bank, damit die Hausinhaber nach getaner Arbeit das Geschehen im Dorf verfolgen können.

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Die Bank vor dem Eingang kann ich nur empfehlen, auf unserer wurde inzwischen schon so manches Bier getrunken und wurde jetzt sogar noch mit einem Stuhl ergänzt wegen großer Nachfrage. :)

    @ Hamburger Hütten: Vielen Dank für den Link!

  • Alex Nisalke

    Die Fensterbänke waren ursprünglich aus Beton, sind im EG aber mittlerweile einer Klinkerrollschicht gewichen, allerdings mit neuen Steinen. Im OG haben wir aus Kostengründen die Betonbänke beibehalten. Der farbliche Mischmasch stört uns nicht, da man ruhig sehen darf, dass Altes mit Neuem kombiniert wurde.

    Nochmal zur Entwässerung, weil die Frage auch aufkam. Die Fallrohre verschwinden im Erdreich und sind ans Abwasser angeschlossen. Damit haben wir keine Stolperfalle, wie befürchtet. Die Arbeiten sind aber noch nicht alle abgeschlossen.

    Momentan finde ich die Idee mit den Granitborden als Treppe sehr spannend, bin aber von eine Klinkervariante auch nicht abgeneigt. Da rund ums Haus noch ein Spritzschutz entstehen soll, könnte man dort ebenfalls mit Granitborden arbeiten, um diese wieder aufzugreifen. Allerdings haben wir bereits rot gepflasterte Wege und eine Tereasse, was wiederum für den Klinker sprechen würde.

    Die farbigen Einleger schauen zwar sehr nett aus, sind mir persönlich aber zu verspielt.

  • PRO
    Garten Design - Design Garten

    Wenn man bei gebrauchtem Granitpflaster auf eine bunte Mischung achtet, hat man i.d.Regel auch Steine mit hohem Rot-Anteil, die die Farbe der Klinker aufgreifen. Dies verbindet schön die unterschiedlichen Farben der Beläge und verbindet sie. Sehr homogene Steine (z.B. Poro Grau, Basalt etc.) sehen zu alten Häusern oft künstlich und hart aus.

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Mit Granitborden meinen Sie sicher den Vorschlag von gebrauchten Granitborden in Zusammenhang mit gebrauchtem Granitpflaster, oder?

    Wenn Sie das Thema Granitborde im Garten wieder aufgreifen möchten, würde das m.E. auch zu geklinkerten Wegen passen. Sie hätten ja vorn dann auch Ihr geklinkertes Haus mit Treppenanlage aus Granit. Handelt es sich denn um alten Klinkerbelag? Vielleicht haben Sie Lust, ein Foto vom Weg und Terrasse einzustellen?

    Wenn Sie die Fensterbänke aus unterschiedlichen Materialien bauen, hat es aber weniger mit Alt und Neu zu tun, die Betonfensterbänke sind ja auch neu. Historisch, also alt sind schräg angesetzte, aus einem dunkleren Klinker gebaute Fensterbänke.

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    Ich würde die Fensterbänke im OG denen des EGs unbedingt angleichen.

    Dann wirkt alles ruhiger und würde auch viel besser zu einer Treppenanlage aus Granit passen.( Grautöne ).

    Eine Treppenanlage aus reinem Klinker wäre sehr viel aufwendiger, siehe Kommentar von Hamburger Hütten.

    Ich hätte Klinker mit Naturstein gemischt, das wäre nicht ganz so aufwendig, aber den Granit mit den farbigen Anteilen (vor allem rot) finde ich auch sehr schön.

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    o.k. bin heute etwas begriffsstutzig, Sie meinen sicher mit alt und neu die alten und neuen Klinker und Sie haben bestimmt schon geplant, das im OG beizeiten nachzuholen. Es wäre einfacher gewesen, Ihre Pläne zu kennen, dann hätte man sich mit den Grautönen gar nicht beschäftigen müssen. :)

    So gibt es nur noch den Split und den Schiefer, denn die Fugen sind bestimmt hell, oder? Bei uns sind sie fast weiß, wegen der alten Mischung.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Die Frage die zu entscheiden ist, ist doch folgende:

    soll sich das Gelände vor dem Haus kontolliert anheben und den Weg in das Haus ebnen, oder soll das Haus sich nach außen hin absenken und den Weg freigeben?

    Im ersten Fall ist die Treppe ein Teil des Geländes, dann böten sich zum Splitt tatsächlich die Lösungen rund um Randstein und Pflasterfüllungen der Ebenen an, im letzteren Fall ist es ein Tei des Hauses, so daß sich die Klinker enbieten, um die Logik der Architektur aufzugreifen, nach der alle auskragenden, gestaltgebenden Elemente in Klinker ausgeformt sind (zB. die "Augenbrauen" der Fenster).

    Leichter wird dieser Gedankengang, wenn man sich keine Treppe, sondern eine Welle in der Topographie vorstellt. Es könnte sich also theoretisch! gut vorstellbar

    • a) das Gelände einfach
      davor anheben, quasi anschwellen, und bis in das Haus "schwappen", oder eben
    • b) aus dem Haus heraus eine Rutsche bis in das Gelände "ergiessen".

    Da die Treppe viel weiter auskragt und sich in das Gelände schiebt, als jede andere Verzierung des Hauses (auch der Dachüberstände), wäre sie für mein Empfinden tendentiell eher als ein Teil der Landschaft zu betrachten. Die Farbe und Kleinteiligkeit würde also der Umegbung (dem Split) folgen, und über die Formensprache (gradlinig, aber nicht zwingend eckig), den Dialog mit dem Haus suchen.

    Natürlich wirkt es grundätzlich harmonischer, wenn eine amorphe Bewegung uns den Weg frei wählen lässt, also zB. eine gerundete Ttreppe es uns auch erlaubt, diagonal auf das Haus zuzuzgehen und die Treppe bequem zu nutzen. Aber gerade hier ist die Treppe eher als eine Art Veranda unter dem eigens durch das Ziegelrelieff abgesetztem Aufbau im OG. Die Betonung des Einganges durch die Erhöhung des Hauses unter dem eigenen Dach, der breite Stichbogen über der Tür, der die Öffnung stützt und sichert, die Mittig in der Öffnung angeordnete und zurückspringende Tür, all das sind Elemente, die das Haus eher ortogonal / frontal öffnen.

    Dazu kommt, daß das Außengelände ebenfalls auf diese zentralistische Anordnung ausgelegt ist. Man würde nicht von der Seite auf das Haus zulaufen und sich gleichermaßen eingeladen fühlen.

    Analog zu diesen gegebenen gestalterischen Merkmalen der Architektur, die die gestaltspsychologische Wahrnehmung des Menschen entsprechend meiner Ausführungen bestimmen, rate ich hier zu einer Beibehaltung der ursprünglichen Treppenform mit der Eckigen Ausführung.

    Alex Nisalke hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ Raumargentur Artefakt: Danke, jetzt habe ich eine für mich wirklich interessante Sichtweise einer Treppenanlage hinzugelernt.

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ Raumargentur Artefakt: Könnte man eigentlich auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Elemente des " Heraus" mit den Elementen des "Hereins" in der Treppenanlage sozusagen zu einem gemeinsamen Konsens in der Gestaltung kommen?

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Aber natürlich. In meinem langen Text versuchte ich das an der kurzen Stelle zu erläutern, wo ich beschrieb, daß wir zwar Material und Farbe aus dem Gelände holen, aber die Formensprache des Gebäudes aufgreifen. So entsteht eindeutig ein Dialog zwischen innen und außen.

    Bei manchen Objekten ist es genau andersrum. Da fliesst die Treppe eher aus dem Haus kommend in die Landschaft. Die Farben und Materialien entsprechen denen des Hauses, aber je weiter die Treppe in die Anlage rückt, desto mehr richtet sich deren Form nach der Umgebung (runde, amorphe Formen zB.)

    Wir haben immer die Auswahl bei

    • Farbe
    • Form
    • Material

    Wenn zwei Welten aufeinandertreffen, die im ersten Moment unvereinbar sind

    • Altbau & Neubau (Anbau)

    • Haus & Gelände

    • alte Räume & moderne Einrichtung

    • wilde Wiese in starren Grundstücksgrenzen

    • etc...

    dann können wir mit einer Überlagerung in mind. einem der drei genannten Punkten immer eine Kommunikation zwischen den Unvereinbarkeiten hergestellt werden.

    So können moderne Möbel in einem alten Raum sehrwohl zugehörig sein, wenn die Farben entsprechend vermitteln, oder zwei Fassaden aus zwei Epochen können eine Einheit darstellen, wenn das Material gleich gewählt wird.Ebenso kann eine neue Grenzbepflanzung zu einer Wiese passen, wenn eine freie Form gewählt wird.

    In diesem Beispiel würde es durch die vorgeschlagene Ausführung nicht nur zu einer harmonischen Angleichtung kommen, sondern auch zu einer Überschneidung.

    Wer von innen kommt, den begleitet die Formensprache nach draußen, und wer von Außen kommt, der wird durch das Material und die Farbe nach innen eingeladen. Auf der Treppe angekommen wird dann wie beim Staffellauf der eine Bereich an den anderen übergeben.

  • hausmitmaus

    auf jeden Fall würde ich die obere Stufe breiter machen, wie ein Podest. (Hier wäre ein Beispiel dafür mit Betonmauer seitlich: https://www.gutshof-eucken.com/ = das vierte Bild.)

    Man könnte auch ein Geländer davor machen und links und rechts einen Abgang, so wie: (wurde leider entfernt).

    eine hauslange Stufe gefällt mir auch gut: ähnlich Beispiel: https://www.houzz.de/fotos/bendestorf-phvw-vp~18052170

    Allerdings wäre eine große Fronttreppe besser für Familienfotos und für die Kinder zum draufsitzen :D

  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ Raumargentur ArteFakt: Danke.

    Also kann ich meinen anfangs instinktiv gewählten Vorschlag nun erklären.

    Hier steht ein Haus aus historischen roten Ziegelsteinen, mit teilweise runden Formen und verbautem Holz auf einer riesigen grauen Splitfläche.

    Ich würde diese m.E.schon krassen Gegensätze in einer Treppenanlage mit den Materialien historische Ziegelsteine gemischt mit altem Granit ( oder evtl. Schiefer) vereinigen, ( also rot mit grau ) auch wenn das erst einmal ungewöhnlich erscheinen mag. Hier bräuchte man natürlich einen guten und kreativen Steinsetzer.

    (Vielleicht hat jemand bei Houzz ja eine Idee für ein Muster).

    Die Form der Treppe würde ich, wie von Artefakt - wie ich finde einleuchtend vorgeschlagen, eckig und frontal geöffnet bauen. Über ein breiteres Eingangspodest könnte man noch nachdenken.

    Vielleicht könnte man zusätzlich über eine Bepflanzung nachdenken und sei es in Pflanzgefäßen.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Nicht bös sein, aber ich kan mit meinen Erläuterungen nicht den intuitiven Vorschlag eines Materialmix' erklären.

    Naja, das Haus selbst hat keine runden Formen, nur lastabtragende Stichbögen, die den Öffnungen darunter Raum geben.

    Das Podest ist in der Architektur bereits durch die rückspringende Türanlage gegeben. Es nun noch nach außen zu ziehen würde die Treppe vom Haus entfernen. Es käme einem Vorbau gleich, der gar keinen Raum hat unter der hochgezogenen Giebelwand mit den Relief-Pfeilern, die darüber das neue Dach mit den Sichtbalken tragen.

    Ziehen wir die Treppe nun vor wird sie eine Art Terrasse, ein zweites Plateau, was auf das bereits bestehende (das Gelände) gesetzt wird. Zu viele Ideen für nur einen Raum.

    Mischen wir nun die Materialien der Treppenanlage, wird es ein "Restebau" werden, ober weder Fisch noch Fleisch sein.Es ist zu entscheiden, welche Elemente (Farbe, Material, Form) zum Haus, und welche zum Gelände gehören. Aus dieser Entscheidung leitet sich alles weitere ab.

    Ähnlich einem Gericht sollten wir bedenken, wann wir welche Zutaten hinzugeben, wo wir sie vermengen, und wo wir sie lieber nebeneinander anrichten. Eine Sauße hebt meist den Geschmack der Grundzutat, was nicht mehr der Fall ist, wenn alles pürriert wird.

    ****

    Pflanzen selbst haben auf dem Podest keinen Raum. Die Architektursprache habe ich bereits im ersten Beitrag beschrieben - sie einfach zu vernachlässigen und das Podest losgelöst davon zu betrachen erachte ich als nachlässig.

    Ich sehe eher eine Platane o.ä. seitlich vor dem Haus als ergänzendes Solitär zum Haus.


  • PRO
    Gudula v.Steht, Gartenberatung/ -Gestaltung

    @ Raumagentur Artefakt: Alles gut, es reicht ja, wenn ich meine Vorstellungen erklären kann. :)

    Ich kann mir einen Materialmix gut vorstellen. So ungewöhnlich ist der Mix von Klinker und Granit ( oder Schiefer) hier im Norden auch gar nicht.

    Übrigens ist das Natursteinfundament unseres 150 Jahre alten roten Backsteinhauses z.T. aus behauenen Granitsteinen.

    Und ich sehe nun mal ein Haus mit warmen Farben, aus einem weicheren Material, nämlich der weniger hart gebrannte Ziegelstein und ich sehe auch Rundbögen. und ich sehe Holz, alles im Gegensatz zum Split. (Und ich sehe es auf meine eigene Art und Weise).

    Mit Bepflanzung habe ich mir etwas Klassisches, zur Art des Hauses passendes vorgestellt. z.B. rechts und links der Treppe zwei Pflanzgefäße mit Buchskugeln o.ä. Ich habe nicht an Pflanzen auf einem Podest gedacht.

    Welche Elemente gehören denn für Sie zur Treppe und welche zum Hofplatz und welchen Konsens würden Sie denn finden?

    Ich finde auch immer noch den Vorschlag von Garten Design-Design Garten sehr passend, dann gäbe es keinen Materialmix, den ich mir persönlich nun aber mal gut vorstellen kann. :) . Vielleicht sogar mit normalem Granit ( Schiefer),dann passt es fast besser zum Split.

  • PRO
    Hamburger Hütten
    Heute auf einem restaurierten Hofplatz (in Schleswig-Holstein) gesehen:
Deutschland
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