Einfamilienhaus in Berlin Vorher-Nachher (Teil 4: Die Fassade)
vor 9 Jahren
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Stolz auf Dein Zuhause? Zeig uns Bilder davon!
Kommentare (66)Guten Abend liebe Kolleginnen und Kollegen Hier möchte ich euch meine Wohnung, die ich nun seit einem guten Jahr mit meinem Partner teile, präsentieren. Das sind Momentaufnahmen, denn ich mag meine Lieblingsdinge verändern - meinen Lebensraum an meinen Stil anpassen. Somit bleibt alles in Veränderung wie ich :) Photos: Manuel Martini Diese Wohnung wurde in etwa 1900 gebaut. Im zweiten Weltkrieg wurde in Konstanz nichts zerstört, somit hat die Stadt eine wunderschöne Altstadt, deren glückliche Bewohnerin ich eben bin. Darin wohne ich seit gut Sechs Jahren. Die Holzaufbauelemente an der Wand sind von mir entworfen und von meinem guten Schreiner-Freund ausgeführt. Das Magnetschlüsselbrett ist von einem talentierten Schreiner aus Düsseldorf gefertigt. Und ich bin eine leidenschaftliche Postkartensammlerin :) Hier ist mein Arbeits- und Wohnzimmer. Den Koffer habe ich aus einem Online-Flohmarkt abgestaubt vor etwa zwölf Jahren. Jetzt ist so ein Koffer total in. Das ist mein Arbeitstisch und mein Zeichenbrett. Den Tisch sowie die Bänke sind ebenso nach meinem Entwurf vor guten 6 Jahren ausgeführt worden. Mein Bürotelefon. Hellooww... Als ich hier einzog, gab es nur eine Studentenküche zusammengewürfelt. Die Küchenelemente bat ich der Studenten beim Auszug eben mitzunehmen und entwarf meine eigene. Das ist die "Bar". Oh ja, das darf auf keinen Fall fehlen. Kaffeemaschine! Nun der Schlafbereich. Das Bett aus den EURO-Palletten - gell? recht abgedroschene Idee, aber nicht vor 7 Jahren! Das Bett ist auf den Rollen und ist in der Mitte mit den vier Holzzwingen befestigt. Die Kommode im Bettkopf hat eine Lichtvoute und leuchtet zwischen den Hölzern - gemütlich und kann gut als Leselicht benutzt werden. Nun meine Garderobe: Eine Aluminiumstange von einem Bierzelt, das nicht mehr als solches benutzt wird (bei einem Fest von Alkoholrausch-Gästen tödlich verunglückt - zum meinem Glück!), wandelte ich für meine Kleiderbügel um. Die Holzkisten sind die Schweizer Militärkisten gebeizt und dienen als perfekte Aufbewarungselemente. Ich lebe im Paradies (der Stadtteil hier in Konstanz heisst auch so!) und ich liebe es!...mehrEinfamilienhaus in Berlin vorher-nachher (Teil 2: Masterbad)
Kommentare (12)Hallo FINDHUS, vielen Dank für das Kompliment! Der Umbau des Masterbades (als Teil des Umbaus des gesamten Hauses mit Neuaufteilung des Grundrisses auch im Bereich der Bäder) lag inkl. aller Gewerke in etwa bei 13500,- - 15000,- brutto - soweit man dies einzeln betrachten kann. Das Kinderbad (hellere Fliesen) entsprechend der Ausstattung und Fläche weniger. Die Ausstattung entspricht dabei eher einem mittlerem bis gehobenem Standard. Viele Grüße! -CARLO Berlin Team...mehrEs gibt so tolle Umbauprojekte, doch scheitern wir an der Realität?
Kommentare (37)Liebe FINDHUS, vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ja, man fragt sich manchmal, in welcher Wirklichkeit die Verkäufer leben. Wären die bereit (oder in der Lage), die von ihnen aufgerufenen Preise zu zahlen? „Gier frisst Hirn“ sagt eine Kollegin von mir immer. Wir leben seit ein paar Jahren ganz im Süden im Grenzgebiet zur Schweiz und suchen hier nach einer Immobilie. Schon seit einigen Jahren (ich) und seit etwa einem Jahr ernsthaft (mein Mann und ich). Es ist sooo... frustrierend. Die Preise sind hier in den letzten 3 Jahren noch mal um 30 bis 40% gestiegen (die Gehälter selbstredend nicht). Und ich rede nicht von Freiburg oder Bodensee. Sondern von Provinz. Grundstücke gibt es nur noch dort, wo man wirklich nicht bauen will. Wenige gute Lückengrundstücke, die, wenn überhaupt, den Besitzer nur innerhalb der Familie oder zumindest unter der Hand den Besitzer wechseln. Die umliegenden infrage kommenden Gemeinden habe ich abtelefoniert: die haben gar keine Grundstücke mehr. Ich suche daher nach einem Haus in guter Lage (hier ist es hangreich, daher mit Blick, gut angebunden, aber dennoch ruhig) vorzugsweise aus den 60igern oder 70igern möglichst im Originalzustand für eine Kernsanierung. Es gibt solche Objekte. Aber auch diese werden dann zu utopischen Preisen angeboten. Aufgrund der Nähe zum Land der Schokoladen- und Uhrenweltmeister mit ihren höheren Stundensätzen sind bei uns die Handwerkerpreise (so man überhaupt einen Vertreter dieser Gilde findet) ebenfalls schwindelerregend. Kernsanierungen muss man mit mind. 1.500€ pro qm ansetzen. Ich frage mich inzwischen, ob ich es nicht besser aufgebe. Zeitungsannoncen (und nicht mit 0815 Text), im privaten und beruflichen Umfeld ständig erinnern und umhören und natürlich die einschlägigen Portale monitorieren, ist bisher erfolglos. Zumindest dann, wenn man gesamt keine siebenstellige Summe ausgeben kann und will. Ja, man kann Reihenhäuschen (130qm, Grundfläche um die 40qm und handtuchgroßer Garten) vom Bauträger zwischen Bahngleise und Bundesstraße und in Hörweite der Autobahn gesetzt kaufen... aber auch die kosten locker eine halbe Million (und mehr). Aber ob die Preise wieder fallen werden? Wohl kaum......mehr70er Jahre Haussanierung Grundrissänderung etc.
Kommentare (6)Hallo Sarah, Ein Zweifamilienhaus aus den 70ern in ein Einfamilienhaus umzubauen, bleibt immer ein teurer Kompromiss, der teurer werden kann als ein Neubau. Um das großzügige Treppenhaus "wohnlicher" zu gestalten, helfen schon Bilder an den Wänden und Pflanzen. Für das erforderliche umfangreiches, auch energetische, Umbauprogramm gilt umso mehr: Lage, Lage, Lage! Davon, die Deckenhöhe von 250cm auf nur 235cm in den Wohnräumen und auf nur 210cm im Keller abzusenken, rate ich dringend ab, es sei denn die Familien-Mitglieder haben alle eine Körpergröße von ca. 160cm und Schränke sind ausschließlich als maßgefertigte Einbaumöbel geplant. Die niedrige Raumhöhe drückt! Ein Verzicht auf Wärmepumpe und Fussbodenheizung, alternativ der Einbau einer Pelletheizung im Keller, ist bei Austausch einer alten Ölheizung mit Tanklager überlegenswert. Im Grunde hast Du die Antwort Dir bereits gegeben: Trotz eines fairen Kaufpreises und der insgesamt angespannten Lage auf dem Immobilienmarkt, wird sich m.E. der geplante Maximal-Umbau nicht rechnen. Teil-Vermietung oder Nutzung als Mehr-Generationen-Haus würde hingegen Sinn machen. Mein Zweifamilienhaus aus den 20er und 50er Jahren mit Anbau und ausgebautem Dachgeschoss mit Dachterrasse nutze ich z.Zt. als Einfamilienhaus. Neue Fenster, -mineralische- und hinterlüftete Dämmung der Fassade und Dach-Dämmung, neue Haustür, neue Innentüren, neue Elektro- und Wasserinstallationen, neue Küchen und Bäder, neue Heizung mit Fußleistenkonvektoren als Alternative zur Fußbodenheizung. Ein zeittypisches Holz-Treppenhaus mit Stilelementen der 20er Jahre, das der Architekt eigentlich herausreißen wollte, habe ich behalten, mit Bildergalerie und im Stil der 50er dekoriert mit Blumenbänken, Cocktailsessel und kleinem Nierentisch auf dem geräumigen Treppenabsatz mit schönem Ausblick. Wenn zum Kaufpreis maximal 50 Prozent Sanierungskosten hinzukommen und die Wohnlage top ist, hat man alles richtig gemacht, auch im Hinblick auf barrierefreies Wohnen im Alter und spätere Teil-Vermietung und ggf. Wohnraum für Hilfe im Dachgeschoss. Viele Grüße Petra...mehr- vor 9 Jahren
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