Vom Arbeitszimmer zum Kinderzimmer - Hilfe!
vor 9 Jahren
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Kommentare (9)
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Eure Meinung zum neuen Grundriss
Kommentare (14)Moin, mal ein paar Gedanken zu Elektrik / Netzwerk: Elektrik: Kommt die komplett neu? Also alle Kabel neu und neue Hauptverteilung? Habt Ihr über ein Bus-System nachgedacht? Ist Hausautomatisierung ein Thema? Oder Lichtszenen (viele Leuchten in verschiedenen Dimmstufen über einen einzelnen Tastendruck schalten)? Schaltbare Steckdosen? Wenn ja hängt von der Auswahl des Bus-Systems die Art der Verkabelung ab und was man evtl. noch von der alten Verkabelung verwenden kann. Zusatztechnik: Elektrische Rollos? Verbundene Rauchmelder? Sprechstellen / Steuerstellen in den Räumen? Bewegungsmelder? Tür-/Fensterkontakte (Öffnungsüberwachung) Heizkörper-Stellantriebe? (oder FBH, dann braucht man das eher nicht= Satelliten-/Koax-Kabel? Wo soll irgendwann mal ein Fernseher stehen? Oder soll das über Netzwerk (IP) laufen? Lautsprecher: Decken und/oder Wandeinbau damit nicht überall so hässliche Kisten rumstehen müssen (ich weiß, es gibt auch schöne) - Lautsprecher-Kabel sternförmig zu einem zentralen Verteiler ziehen? => Multiroom-Fähigkeit oder die klassische "Hifi-Anlage" im Wohnzimmer? "Wandbrennstellen" - also Anschlüsse für Wandleuchten => Stichwort "Lichtplanung" - wo soll welches Licht hin? LED-Beleuchtung erfordert eine andere Planung als herkömmliche Beleuchtung. Netzwerk: Ist eigentlich das einfachste. Einfach alle CAT-Kabel sternförmig zum Netzwerk-Verteiler ziehen auf ein Patchpanel. "Keystone Jacks" verwenden. Wo könnte potentiell in Zukunft ein Gerät mit Netzwerkanschluß stehen? => beachten: die Zahl der Netzwerkfähigen Geräte steigt rapide an. AppleTV/FireTV und wie sie alle heißen. Auch unsere neue Gastherme hat einen Netzwerkanschluß. Also lieber zu viel CAT-Kabel als zu wenig. Erstmal Leerrohr legen reicht in den meisten Fällen. Ich persönlich versuche immer noch so viel wie möglich über Kabel zu machen und nicht über WLAN. Ist einfach nach wie vor schneller, zuverlässiger und "strahlt" nicht. Im WLAN tummeln sich dann die Smartphones, Tablets, etc. Im Zuge unserer Renovierung habe ich in jeder Zimmerecke eine Vierer-Kombo aus 2xSteckdose (jeweils 2 Päarchen auf ein 5adriges Kabel, also 3 Phasen, das bedeutet ich hab einmal Dauerstrom und kann dann noch 2 Steckdosen schalten) und 2 Leerdosen mit jeweils zwei Leerrohren gesetzt. Telefon: Traditionell ISDN/analog oder IP-Telefonie? Letzteres nutzt ja dann die Netzwerk-Verkabelung, also schon mal mit einplanen. Was anderes würde ich bei einer Neuplanung auch gar nicht mehr denken, ISDN/analog stirbt definitiv 2017. Sag mal erstmal in welche Richtung die Reise gehen soll und welche der von mir oben angesprochenen Themen für Euch überhaupt interessant sind - ich könnte noch seitenlang weiter schreiben. ;-) LG, TH...mehrBrauche Hilfe bei der Planung vom Anbau
Kommentare (25)Im Schlafzimmer kommt eine Gaube rein, somit wird die eine Seite komplett Fenster haben. Das ist auch eine schöne Idee mit der Toilette. Ich werde das mal überdenken. Ich dachte, wenn ich es so mache, hat man die Toilette nicht immer so im Auge. Die Tür soll den Elternbereich vom Kinderbereich trennen, ist ja nicht schön, wenn ich arbeite und die Kinder mit ihren Freunden immer an einem vorbei laufen....mehrHallo - brauchen Hilfe beim EG-Grundriss!!!
Kommentare (38)Zeit ist der Schlüssel. Und etwas zu begreifen bedeutet, es "in die Hand zu nehmen". Nicht umsonst ist das Wort "greifen" mit in dem Wort. Ein Modell zum Haus ist also definitiv ein richtiger Weg. Am besten einen größeren Maßstab wählen, einen, in dem sich die Proportionen nachvollziehen lassen. Zwar geht ein 1:100 Modell auch, aber ein 1:50 wäre ungleich aussagekräftiger. Papier und Pappe genügen vollauf. Mit den vorhandenen Plänen und etwas Geschick braucht es dafür nur wenige Stunden. Das Modell dann nie von oben betrachten, sondern imme von der Seite. Auch eindrucksvol ist es, wenn man mit der (Handy)Kamera ein Foto aus der Perspektive des Menschen macht. (Beispiel eines Arbeitsmodells) Die nächste Zeit sollte man sich für das Erfahren der Ideen nehmen. Einfach mal vor den vergrößerten Plan setzen (auch hier empfehle ich dringend den 1:50 Plan). Am besten ohne Beschriftung, Maße, technische Angaben. Maximal eine möblierungs-Andeutung. Dann den "Tag" beginnen: (Beispiel eines bereinigten, möblierten Grundrisses) Den Finger in das Schlafzimmer gestellt und im Geiste die Augen geöffnen. Was sehe ich vom Bett aus? Aufstehen und (mit dem Finger) den Raum verlassen und ins Bad schlurfen. Um wie viele Ecken muss ich gehen? an welchen Fenstern vorbei? Was sehe ich vor mir, was sehe ich draussen (überall dort, wo mein Finger gerade auf dem Papier ist)? Welches Licht hätte ich gerne dafür (bitte nicht an Lichtquellen denken, nur an die Qualität des Lichtes: Flutlicht, Orientierungslicht, helle Wände oder lieber nur heller Boden?...) Nehmen Sie sich die Zeit, die die Vorgänge brauchen, um sie wirklich durchzuspielen. Fühlen Sie die einzelnen Handlungen. Es ist ein riesen Unterschied, ob man sagt: "ich stehe auf", oder ob man nachfühlt wie das wirklich ist: wenn man erst wach werden muss, den Konflikt durchlebt, ob man sich nicht doch lieber wieder umdreht, die Augen dann öffnet und irgendwann die Decke zurückschlägt, die Beine aus dem Bett schwingt und mit den Füssen auf einen kalten Laminatboden landet. Brrr, - also doch lieber kuscheliger Teppich? oder Naturholz? Schlappen an oder Barfuß? Wie ist der Boden auf dem Weg ins Bad? Wie ist die Interaktion zwischen Bad, Schlafraum und Schrankräumen? Tragen Sie Morgenmanetel? Ist der Platz für ihn da? Ist im Bad auch Platz für mich und meine Tuben, Tiegel und Bademantel in greifbarer Nähe, oder nur für den Designerwaschtisch und den Heizkörper? Laufe ich durch Flure und um Ecken herum, oder bewege ich mich in meinem Zuhause? Dann der Weg, fertig aufgebrezelt in die Küche: kaffeemaschine. Kaffee aus dem Schrank nehmen, Filter zurechtrücken, Wasser erhitzen... Nehmen Sie sich die Zeit, den gesamten Tag durchzuspielen. Einen Arbeitstag, einen Freizeit-Tag. Spielt das Haus da mit? spielen die Wege da mit? Die Ausblicke? Jedes Hotelzimmer richtet sich mehr nach dem Menschen als das eigene Zuhause. Wir kommen im Hotel am Abend in das Zimmer und können direkt an der Tür das kleine Orientierungslicht anschalten, das wir dann am Bett wieder löschen können. Wir müssen nicht um das Bett herumlaufen, wir erreichen es tatsächlich auch im Schlaf, ohne die Zehen als Eckenfinder vorausschicken zu müssen. Wir können im Hotel aber auch am Morgen das Leselicht einschalten, dann die Vorhänge öffnen, das Bad nutzen, wieder den Raum betreten und, wach von der erfrischenden Dusche, das helle Licht einschalten um uns im Schrank zurechtzufinden. Wir mussten für das Einschalten des Lichtes noch nicht einmal den Raum durchqueren oder den Schalter suchen. Er war einfach genau da, wo wir ihn in diesem Moment brauchten. Ebenso ist es, wenn uns einfällt, alle Lichter löschen zu wollen, obwohl wir uns an ganz anderer Stelle des Zimmers befinden. Warum kennen wir uns in einer guten Hotelsuite sofort aus? Weil es nach den Befürfnissen und Verhaltensweisen des Menschen geplant wurde. Bislang wurde in Ihrem Fall ein erster Plan entwickelt. Dieser wurde genommen und alle Punkte einzeln betrachtet und "verbessert". Vieles folgte den sachlichen Überlegungen (wie zB. der Konflikt Garage / Eingang), aber der Mensch und sein Verhalten, sein Fühlen und seine Wahrnehmung im Mittelpunkt wurde eher vernachlässigt. Wir denken 1000x schneller als wir fühlen, aber unser Fühlen bestimmt die Qualität. Also fort mit den ganzen logischen Gedanken und erstmal in dem bestehenden Grundriss die Qualität prüfen, das Fühlen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse definieren dann die wirklichen Anforderungen. Wie in einem Hotel. Dann laufen auch alle Fäden wieder an einem Punkt zusammen: den Bewohnern. zum derzeitigen Stand der Dinge scheint das Haus zu Richtung vorzugeben und Sie hetzen den Überlegungen hinterher. Nehmen Sie sich jetzt! die Zeit und Sie werden wieder die Richtungsgeber im Planungsprozess werden, was Ihnen wieder Sicherheit in Ihren Entscheidungen gibt....mehrNeubau - Hilfe beim Grundrissaufbau
Kommentare (10)Weil Sie Sich ganz bestimmt sehr viel Mühe gegeben haben, tut es mir wirklich leid das so direkt zu sagen, aber Ihr Grundriss geht gar nicht. 220m2 und keinen Platz! Viel zuviel Flur auf beiden Etagen und zu verwinkelt, dafür fehlt z.B. ein Hauswirtschaftsraum für die Heizung, die Waschmaschine usw. Ich hätte zwar persönliche Vorstellung, aber das fängt schon mit -wenigesten- einer Teilunterkellerung an, weil ich/wir auf einem HWR auf den Wohnetagen keine Lust haben. Sie sollten DRINGEND zu einem Architekten gehen und Sich auf Ihre persönlichen Bedürfnisse beraten lassen. Wenn dann unterschiedliche Varianten entstehen, ist die houzz Community bestimmt die richtige Plattform um das Pro und Kontra der einzelnen Varianten ins Gespräch zu bringen, aber das hat meiner Meinung nach so keine seriöse Basis. Bitte seien Sie nicht verärgert, aber ich sehe das so! Viel Erfolg und strake Nerven. Grüße Jörn Brenscheidt...mehr- vor 9 JahrenZuletzt geändert: vor 9 Jahren
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