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n811e

Keller im Neubau?

vor 8 Jahren
zuletzt bearbeitet:vor 8 Jahren

Hallo liebe Community,

wir sind gerade auf der suche nach Bauheeren/ Architekten für unser Traumhaus und überall wo wir hingehen wird uns gesagt: "Kein Keller! Viel zu teuer! Lohnt sich nicht. Lieber Stauraum im etwas größeren Haus planen."

Da werden dann Größen von 75.000€ Extra für nen Keller als Zahlen genannt. Das ist natürlich viel bei nem 200.000-250.000€ Haus und wirklich nicht bezahlbar...

Ist ein guter Keller wirklich so teuer?

Mein Verlobter und ich wir sind beide mit Keller aufgewachsen und können uns ein Haus ohne Keller wirklich nicht vorstellen. (wir haben viel Kram, wer will den technikraum oben? und wenn man die Kartoffeln im Sommer nicht im Speisekeller kühl halten kann, werden sie so schnell alt, um mal ein paar beispiele zu nennen.)

Was meint Ihr:

Keller ist absolut notwendig für mein ganzen kram und ohne ihn wäre ich unglücklich
Ich habe genug Stauraum in meinem Haus auch ohne Keller und vermisse ihn nicht.

Kommentare (27)

  • vor 8 Jahren

    Moin,

    dazu gab es schon mal eine Umfrage und auch schöne Diskussionsbeiträge => [https://www.houzz.de/forum/keller-ja-oder-nein-dsvw-vd~3025225[(https://www.houzz.de/forum/keller-ja-oder-nein-dsvw-vd~3025225)

    Viel Spaß beim Lesen :-)

    LG, Thorsten

    n811e hat hockylanetixx gedankt
  • vor 8 Jahren

    Danke für die Info, hatte mich schon gewundert, dass ich über so ein wichtiges Thema nichts gefunden hatte ;-)

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    ...mehr
  • vor 8 Jahren

    Unseren Neubau haben wir ohne Keller gebaut und es ist auch gut so, letztendlich dient der Keller nur als Abstellraum und dazu stehen die Kosten in keinem Vergleich dazu.

    Aber wir haben auch keine Kinder, die dermaßen Zeugs, Gruscht und Fuhrpark bei einander haben, um diese Flächen/Räume zu füllen.

    Entrümpeln ist hier angesagt gewesen, als wir wussten, wir bauen. Das war wunderbar, auf was man alles verzichten kann. Dafür haben wir aber eine etwas breitere Garage und nutzen einen Teil unseres Dachbodens zum einlagern. So ist der Platz halt nur begrenzt und man muss sich wohl überlegen, was muss und was kann...
    Alles eine Frage der Einstellung zu diesem Thema.

    Übrigens, der Keller ist auch teurer, weil man viel mehr Aushub dabei hat und dann ruht darauf ja auch das ganze Haus...und je nachdem wo das Haus stehen wird, ist Wasser ein Thema. Angebote einholen und genau vergleichen ist notwendig. Es kann ja auch nur ein Teil des Hauses unterkellert werden.

  • vor 8 Jahren
    Ich wollte es am Anfang auch nicht glauben aber der genannte Preis geht schon in eine realistische Richtung. Wir haben uns aus diversen Gründen für Keller entschieden (in Bayern immer noch übliche Bauweise), u.a. weil wir durch eine leichte Hanglage so noch einen Wohnraum mit Tageslicht gewonnen haben.
    Ich kann nur empfehlen mehrere Angebote einzuholen, die gingen bei uns weit auseinander (Unterschiede von >20.000€ beim Rohbaukeller ohne Erdarbeiten). Am teuersten wäre uns ein Fertigkeller gekommen
  • vor 8 Jahren

    Ist nicht pauschal zu beantworten. Wir hatten einen Keller, und wir hatten auch viel "Kram". Als wir dann umzogen in ein Haus ohne Keller, haben wir 95% davon entsorgt. (Fehlt mir auch nur 1 Stück davon? Nein.) Aber das Haus stand in Oberbayern, und dort ist eins ohne Keller schwer wieder zu verkaufen.

    Die drei Funktionen, die der Keller tatsächlich hatte — Werkstatt, Fitnessraum, Lagerraum — sind heute anders gelöst. Die Werkstatt zog in einen Nebenraum, in dem sich auch die Hausanschlüsse befinden. Von den Fitnessgeräten blieb ein Crosstrainer übrig, der auf einer überdachten Terrasse steht; es ist hier selten so kalt, dass man ihn dort nicht auch den Großteil des Winters nutzen kann. Lagerfläche haben wir in einem Gartenhaus und einem ca. 9 m² Raum an der Garage. Und wir hatten jede Menge Einbauschränke in unserem jetzigen Haus eingeplant.

    Natürlich muss man teilweise seine Gewohnheiten ändern. Doch mein Fazit lautet: Ich persönlich vermisse den Keller nicht das allerkleinste Bisschen.

  • vor 8 Jahren

    Dem schließe ich mich unumwunden an. Vorher hatten auch wir einen großen Keller mit Sauna/Fitness-Bereich, Tageslicht-Büro, Haustechnik, Waschküche und großzügiger "Abstellfläche" weil auch damals galt: "Ohne Keller? - Unverkäuflich!". Mittlerweile haben wir verkauft und neu gebaut - ohne Keller. Und auch ich vermisse ihn kein bisschen. Man kann sich, wie von midmodfan schon beschrieben, anders organisieren. Und man macht die -anfangs gefürchtete, aber letztlich befreiende- Erfahrung, dass man sich sich vor allem von einer ganzen Menge "Kram" trennen kann, ohne dass das Leben in irgendeiner Weise an Qualität verliert. :-)

    Ich habe aber auch den Eindruck, als würde in Sachen Keller ohnehin ein Umdenken stattfinden. Allein hier im örtlichen Baugebiet wurde von -bisher- sieben neuen Häusern gerade mal eines mit Keller gebaut. Drei andere noch in der Vorbereitung befindliche werden ebenfalls "unten ohne" gebaut. Eine Tendenz, die sich mit Beobachtungen unterwegs deckt. - Aber vielleicht ist auch auch nur ein mehr oder weniger regionales "Phänomen". . .

  • vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    mhh.. evtl kann der Architekt mich ja tatsächlich von einem Haus ohne Keller begeistern, wenn genügend Abstellflächen da sind.

    Ich muss dazu aber auch sagen das ich den Dachboden als Abstellfläche nie mochte, irgendwie ekelig: Spinnweben und Dunkel und schwer raufzukommen mit der Leiter... wird nur für Dinge genutzt die man eigentlich nichtmehr braucht (zb: "die Spielsachen kommen mal auf den Dachboden für später falls ich mal kinder hab")

  • vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Nur der Vollständigkeit halber: einen Dachboden haben wir auch nicht.

    Was möchten Sie denn im Keller unterbringen, und können Sie sich vorstellen, dafür anderswo im Haus Platz zu finden?

  • vor 8 Jahren

    Naja, man sollte bei einem Keller aber nicht nur an "Gerümpel" oder die Dinge die man lagern will denken sondern z.B. auch an die ganzen Rohrleitungen etc. Wo sollen die geführt werden? Außen? Unter der Bodenplatte? Denken sie auch an Rohrbrüche und wie diese zu erkennen und vorallem zu beheben sind. Was wenn sie mal Küche oder Bad an eine andere Stelle im Haus verlegen wollen (Bedürfnisse können sich ändern)? Das kann ohne Keller möglicherweise schwierig werden. Und bedenken sie immer auch die Versicherung wenn Rohre außerhalb des Hauses (meist daneben und unterhalb des Fundamentes) verlaufen.
    Ob sie die Heizungung und sonstige Technik oben in der Wohnung haben wollen, das müssen sie sich überlegen. Es kann durchaus vorteilhaft sein, vorallem wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist (ob nun Alter, Krankheit oder Unfall) nicht mehr dauernd in den Keller gehen zu müssen. Bedenken sie aber den Platz (sowohl für die Technik als auch für was sie ihn sonst noch brauchen), ob nun im Haus oder einem extra Nebengebäude, er muss sowohl vom Grundstück vorhanden sein, als auch mit den Kellerkosten verrechnet werden. Ein extra Nebengebaude dafür wird dann oft ganz schnell recht unanttraktiv.
    Zu den Kartoffeln muss ich aber leider sagen, dass sich Neubaukeller dazu eigentlich nie eignen, zu warm (Dämmung) und zu trocken. Kartoffeln lagern am besten luftig bei 4-8 Grad und sehr hoher Luffeuchtigkeit (sonst trocknen sie aus und schrumpeln). Alte Erdkeller waren dafür ideal. Ob sich euer Keller dann auch für all eure Vorhaben eignet solltet ihr auch nochmal vorher prüfen.

  • vor 8 Jahren

    @Blueberry Cake: Sorry, aber einen Teil dieser Argumente für einen Keller nachzuvollziehen fällt mir dann doch etwas schwer. Bitte nichts für ungut, aber wenn ich einen Keller baue, verlagere ich doch nur ein Geschoss zwischen z.B. die Rohrleitungen und die Wohnetage. Die Abflussleitungen sind so oder so unter der Bodenplatte. Und bevor diese gegossen wird, muss (meines Wissens) heute eine Dichtigkeitsprüfung unter Druck vorgenommen werden. (- Zumindest wurde das bei uns vor zwei Jahren so gemacht.) Die Hausversorgung (Zu- u. Abwasser) liegt in jedem Falle zu einem Teil vor dem Baukörper im Boden und ist von der Ausführung her auch vorgegeben. Das Versicherungsproblem, so es dieses gibt, wäre also auch mit oder ohne Keller gleichermaßen vorhanden. Und sollte nun dennoch ein Rohr platzen, so tut es das mit den gleichen unschönen Nebenwirkungen im Keller, wie im "normalen" Wohngeschoss, außer, dass man den Rohrbruch im Keller vielleicht weniger schnell bemerkt, als im Wohnraum. . . Die Verlegung von Räumen bei sich verändernden räumlichen Ansprüchen sehe ich auch ohne Keller sehr gelassen. Bei der Hausplanung kann man mit entsprechenden Leerrohren und -Schächten für Wasser-, Strom- u. Datenleitungen auch diese Eventualitäten berücksichtigen, so daß im Extremfall bis auf sehr wenige tragende Wände ggf. alles herausgerissen und neu geordnert werden könnte. -Ich denke, da kommt es in erster Linie auf den Austausch und ggf. die Weitsicht zwischen Architekten und Bauherrschaft an.

    Was die Kartoffellagerung angeht, so schließe ich mich allerdings voll und ganz an.

    @n811e: Wenn Sie sich schon mit dem Gedanken beschäftigen in die Erde zu bauen, möchte ich eher dazu anregen, gemeinsam mit dem Architekten ggf. nochmal andere Möglichkeiten der Gestaltung oder Aufteilung unter Berücksichtigung der Topografie des Grundstückes zu überdenken. Soll heißen: Falls das Grundstück z.B. eine ausreichende Hanglage hat, würde ich anstatt eines oftmals niedrigeren Kellers das Geld reinhängen und in vollwertiger Geschosshöhe bauen, um qualitativ höherwertigen Wohnraum zu gewinnen. Sei es nun für sich selbst, oder aber zur Vermietung als - zunächst - Ferienwohnung, eines der eigenen Kinder, später mal für eine evtl. Pflegekraft, wie auch immer. . . Oder aber den höherwertigen, hochfrequenten Lebensraum (Küche, Wohnen, Essen) nach oben zuverlegen um ggf. Aussicht genießen zu können und den weniger häufig frequentierten Schlaf-, Ankleide-, Elternbad-Bereich im Untergeschoss anzusiedeln, Kinderzimmer mit Ausgang direkt in den Garten, oder oder oder. Die Erschliessung des Untergeschosses ist im Alter ist nebenbei mittels Lifta od. ähnlichem genauso möglich, wie die Erschliessung eines Obergeschosses. ;-) Also, wenn es IN die Erde gehen sollte, dann würde ich zumindest - aus Erfahrung mit Hanglage ohne Keller- sehr genau überlegen, was man mit dem geschaffenen Raum dort anfangen will und mich nicht auf die lapidaren Dinge wie Haustechnik, Abstellraum etc. beschränken lassen. - Dafür wäre mir das Invest tatsächlich zu teuer. LG & viel Erfolg beim Abwägen der eigenen Bedürfnisse!

  • vor 8 Jahren

    Nein, nicht wirklich. Erstens ist es nicht immer der Fall, dass Abflussleitungen unterhalb der Bodenplatten/Kellerbodens laufen auch wenn es noch meistens so ist. Das ist durchaus abhängig von vielen Faktoren wie der Lage des Kanals, der Tiefe des Kellers, etc. Auch sagt das noch nichts darüber aus wie viele Meter man unterhalb der Bodenplatte verläuft und vom Niveau unterhalb ist nicht gleich bedeutend mit tatsächlich darunter. Die DIN besagt übrigens, dass Abwasserleitungen auf dem kürzesten Weg unter der Bodenplatte rauszuführen sind... Und das eben wegen der besseren Zugänglichkeit. Davon unberührt bleiben die Frischwasserleitungen die bei Häusern mit Keller nun wirklich im seltensten Falle unter der Bodenplatte geführt werden. Für gewöhnlich kommt man seitlich durch die Kellerwand ins Haus und ab da geht es weiter. Ich würde mir so wenig wie möglich unter die Bodenplatte legen (oder sonst wie vergraben), außerdem bevorzuge ich es die Leitungen möglichst frei ziehen zu können, nachträglich leicht Änderungen vornehmen zu können und im Falle eines Schadens möglichst problemlos heran zu kommen. Aber ich bin auch sehr Rohrbruch geplagt, vielleicht nimmt es deswegen für mich einen so großen Stellenwert ein. Für mich sind die Leitungen mitunter eines der pro-Kellerargumente schlechthin weil es mir einfach ungemein wichtig ist. Entscheiden muss das natürlich jeder für sich selbst.

  • vor 8 Jahren

    Also unser Keller kommt mir für unseren derzeit laufenden Küchen/Esszimmer/Wohnzimmer-Umbau in der Tat ausgesprochen gelegen. Wir konnten unsere neue Küche von der Plazierung der Installationen völlig frei planen und z.B. im Wohnzimmer geht´s mit Heizungsrohren für die neuen FBH-Heizkreise nur mal eben kurz durch den Boden zur darunter liegenden Therme.

    Auch eine Bodensteckdose unter dem Esstisch ist in einer Stunde gesetzt: Estrich ausstemmen für den Einsatz, kurz runtergebohrt in die Waschküche dadrunter, Kabel gezogen und aufgelegt. Fertig.

    Leider ist unser Haus nur teilunterkellert. Eine Vollunterkellerung hätte mir den Umbau auch der restlichen Räume sehr erleichtert.

    Allein das kann natürlich kein Grund für einen Keller sein, in der Summe sind es aber die vielen Kleinigkeiten (die hier und auch im oben verlinkten Thread tlw. schon genannt wurden und die ich hier nicht nochmal wiederholen möchte) die mich zu einem Keller-Fan machen. :-)

  • vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    vielen dank schonmal für eure vielen Denkanstöße und ausführlichen Meinungen. Das alles nimmt mir ein wenig die angst vor kellerlosen häusern, auch wenn sie mir noch suspekt sind ;-)

    @midmodfan:
    Speisekammer soll in den keller und HWR/TR. Wir wollen im erdgeschoß küche-Esszimmer-Stube-Arbeitszimmer-Eingang/garderobe-Gästewc mit dusche haben. Arbeitszimmer stand auch bei großen fertighäusern nie zur auswahl, immer nur platz im 1.stock, aber da wollen wir es auf keinen fall! wenn aber der HWR in den keller kommt ist genug platz im erdgeschoß für das Arbeitszimmer.

    Der gedanke kein freien Raum für unerwartetes zu haben macht mir auch etwas angst. wir haben zb 2Kinderzimmer eingeplant, wenn ich aber zb in der 2 schwangerschaft zwillinge bekommen sollte, gehts schon los. wo das extrazimmer herholen?...

    @Blueberry Cake
    zum Thema kartoffeln: 4-8°C? dann können die ja in den kühlschrank? Der nicht isolierte Keller meiner mom hat sogar im winter über 10°C und im sommer bis zu 18°C und die kartoffeln haben das immer als gut empfunden (unsere whg diesen sommer bei 26°C in der küche war da leider nicht so praktisch :-S)

    Unser haus wird im flachland gebaut, hier in norddeutschland gibt es keine berge und auch wenige hügel ;-)

  • vor 8 Jahren

    Naja, jein. 4 Grad gilt als absolutes Minimum. Etwa 8 Grad als ideal und ca. 15 Grad als wirklich absolutes Maximum. Es kommt halt auch immer drauf an, was das Ziel ist. Wenn die Kartoffeln möglichst lange halten sollen, also mehrere Monate! dann sollte man sich schon an etwa 4-8 Grad orientieren. Wenn die Kartoffeln nur kurzzeitig gelagert werden (wenige Wochen), dann darf es etwas wärmer sein. Ists den Kartoffeln zu kalt, also ca. 4 Grad abwärts (wobei man auch durchaus etwas andere Angaben wie ab 6 Grad findet, ist vllt auch etwas von der Sorte abhängig) wird die Stärke in Zucker umgewandelt und das schmeckt man. Das Problem mit dem Kühlschrank, selbst wenn er recht warm eingestellt ist, ist dass es dort nicht luftig genug ist für die Kartoffeln, die Kartoffeln werden im schlimmsten Fall einfach schimmeln. Kartoffeln brauchen zwar eine hohe Luftfeuchtigkeit damit sie nicht austrocknen, sie müssen sonst aber trocken und luftig liegen, deswegen auch nicht in Plastiktüten oder so lagern. Ich weiß, das klingt etwas widersprüchlich ^^

  • vor 8 Jahren

    Also den Keller der Temperaturen zwischen 4-8° hat möchte ich sehen. ;-)

    Ich denke ein unbeheizter Keller (und damit der übliche Kartoffelkeller) wird ja so Temperaturen um die 12-15° haben.

  • vor 8 Jahren

    @hockeylanetixx: Ja, den kannst du sehen. Ein Keller der zum Lagern von Obst und Gemüse oder anderen Lebensmittel vorgsehen war/ist, ist ja nicht einfach nur ein unbeheizter Keller. Schau dir einfach mal gute Erdkeller an, die halten die Jahresmitteltemperatur von (bisher) ca. 8 Grad, plus minus. Ebenso Bierkeller, Eiskeller, etc. Je nach Lagerzweck musste auch ein ganz bestimmtes Klima herrschen. Ganz viele Altbauten haben Keller die sagenhaft gut sind und ideal zum Lagern von Obst und Gemüse (wofür sie eben mitunter extra so angelegt wurden). Es gibt auch weniger ideal Keller, die die Temperatur nicht so konstant halten und im Sommer recht warm werden und bei anhaltenden Minusgraden recht weit absinken, aber auch die sind noch recht brauchbar zum Lagern. Und kein Mensch lagert im Sommer bei 30 Grad Außentemperatur Obst und Gemüse im Keller ein ^^ Wenn der Keller in den Sommermonaten mal etwas zu warm ist, ist das also nicht so schlimm. Die Kartoffeln kann man ja wie gesagt auch bei etwas wärmeren Temperaturen lagern, aber dann keimen sie schneller, die Lagerzeit verkürzt sich einfach. Dank Supermarkt hat heute aber auch kaum noch ein Ottonormalverbraucher, das Bedrüfnis seine Ernte von Herbst bis zum Frühjahr zu lagern. Wir lagern unsere Kartoffeln zwar auch nicht aber dafür unsere Kürbisse.

  • vor 8 Jahren

    Liebe n811e,

    wenn ich jetzt mal an unseren Haustechnikraum (6m²) und die
    Waschküche (10m²) denke, so bin ich gesamt bei ca. 16 m². Und da ist
    jetzt noch das eine oder andere "Gelump" drin, das man "eigentlich"
    nicht braucht (Pooltechnik, Hundedusche, WaMa und Trockner für Hundezeug
    . . . ) Läßt man das mal weg, wäre die Fläche m.E. als großzügig für
    den angedachten Zweck zu betrachten und könnte eigentlich noch etwas kompakter ausfallen. Insofern wage ich nochmals die
    Frage nach der Verhältnismäßigkeit aufzuwerfen und zu überlegen, ob man
    dafür nicht auch noch Platz im EG oder DG findet. Leider finde ich den
    Beitrag hier nicht mehr: es gab hier - wenn ich mich richtig erinnere -
    eine Bauherrschaft, die sehr bewußt den Wäscheraum neben SchlaZi und Bad
    ins DG gepackt haben, weil da die Wäsche den effektiv kürzesten Weg
    zurück in den Schrank hat. ;-) - Fand ich sehr gut und haben wir ähnlich
    - zwar im UG- gelöst: Waschküche neben SchlaZi, Ankleide und Bad.
    Vielleicht einfach mal mit den eigenen "Laufwegen" durchspielen, ob das
    eine Lösung sein kann. Und selbst wenn man zur Wäschespinne in den
    Garten wollte, wäre der Weg von oben doch gleich weit, wie vom Keller
    aus, oder?
    "So !"! ;-) und was die Einlagerung der
    "Feld-& Beetfrüchte" betrifft: Alternativ zum herkömmlichen würde
    ich mich mal über einen Erdkeller informieren. Erstens finde ich das
    System klasse, da im Grunde schon seit ewigen Zeiten bewährt, zudem
    evtl. im Rahmen der Gartenanlage auch im norddeutschem Flachland
    realsierbar und vielleicht sogar ein reizvoller Akzent im Garten. Anbei
    mal ein unwillkürlich ausgesuchter Link,
    der mir spontan ins Auge fiel, weil es Info und Preise zum Thema gibt,
    um sich mal ein erstes Bild zu machen. Vielleicht in Summe alles
    günstiger, als einen herkömmlichen Keller zu bauen. LG & schönes WE!

    n811e hat User gedankt
  • vor 8 Jahren

    Hm, zur Waschküche muss man wohl sagen, es kommt drauf an wie man trocknet und wie viel. In meinem Elternhaus gibt es knapp 12qm Waschküche und für unsere damals 5 köpfige Familie war das wirklich ein Minimum, da stand auch außer den Waschmaschinen nichts mehr drin - aber bei uns wurde alles auf der Leine getrocknet und da braucht man schon eine gewisse Länge, selbst wenn es nicht für so viele Leute ist. Wenn ihr über eure Laufwege nachdenkt solltet ihr also auch gleich darüber nachdenken wie ihr trocknet und wie viel (vllt plant ihr ja Kinder).

  • vor 8 Jahren

    @Blueberry Cake

    Naja, die Frage hier zielte ja nach meinem Verständnis schon auf einen "normalen" Keller ab, ein Erdkeller speziell zum Lagern von Obst&Gemüse ist ja schon was anderes.

    Zum Thema Wäschetrocknen: mit Kindern kommt man mMn um einen Wäschetrockner eh nicht herum, es sei denn man möchte Wäscheaufhängen und -abnehmen als Ganztagsbeschäftigung.

  • vor 8 Jahren
    ? Ja sicher zielte die Frage auf einen normalen Keller ab, deshalb doch auch der Einwand, dass dieser nicht so wirklich zum Lagern von Kartoffeln (oder anderem Gemüse und Obst) geeignet ist?! Darum ja der Hinweis auf die optimalen Lagerbedingungen. Ich weiß ja nicht ob die TE die Kartoffeln wie geschrieben nur im Sonmer mal eine Woche in den Keller legen will oder ggf vor hat mal wirklich etwas länger zu lagen und da muss man dann auf sowas schon hinweisen (meiner Meinung).
  • vor 8 Jahren

    Im Keller (normales EFH, 70er Jahre, Temperaturen wie oben beschrieben) meiner Eltern gab es auch eine große Kartoffelschütte und da haben die Kartoffeln immer sehr gut gehalten. Auch die Fragestellerin berichtet ja von ähnlicher Erfahrung im Keller ihrer Mutter. Insofern scheinen auch nicht optimale Lagerbedingungen ja durchaus gut genug zu sein.

    Aber ich denke das Thema ist jetzt auch ausreichend diskutiert, nicht dass es hier in einem Kartoffelkrieg endet. ;-)

  • vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Ich bin ein absoluter pro Keller Anhänger. Er ist praktischer als Waschkeller als ein HWA, zudem ist es besser, der Anschlüsse wegen. Nutzen kann man ihn für Vieles. Fahrräder, Vorräte, Weinkeller, Partykeller, Hauswirtschaft. Zudem ist der Preis abhängig von der Art des Kellers. In entsprechenden Gegenden kann er auch gemauert sein, das wird billiger, ein Keller als weiße Wanne liegt sicherlich bei 75.000 - aber der muss es nicht immer sein. Ich kann nur empfehlen, das Geld in die Hand zu nehmen. Man baut nur einmal (normalerweise ;-)) und einen Keller kann man nur sehr schwer nachträglich hinzufügen.

  • vor 8 Jahren

    Wofür einen Keller ? Waschkeller = Hauswirtschaftraum, Fahrräder = Garage, Vorräte = Küche, Weinkeller = Weinkühlschrank (HWR), Partykeller = wer will im Keller sitzen, wenn eine schöne Wohnküche/Wohn-Essraum da ist ?

    Als Abstellraum (für Zeugs, das man nicht wegwerfen mag, aber auch nicht mehr braucht) ist ein Keller viel zu teuer !

    Wir haben uns nach über 30 Jahren von 360 qm Wohnfläche (mit Dachboden, ohne Keller) auf 220 qm Wohnfläche (ohne Dachboden, ohne Keller) verkleinert und sind heilfroh, dass wir nicht auch noch einen Keller entrümpeln mußten. Den Dachboden zu entrümpeln hat uns Tage an Zeit gekostet und viel Geld für den Sperrmüll. Selbst gute gebrauchte Möbel will heute keiner mehr haben. Das ist unsere Erfahrung. Und ... entrümpeln befreit wirklich !

    Heute haben wir die Haus-Technik in einem Raum neben unserem Haus untergebracht mit Platz für Werkzeug und Gartengeräte. Also brauchen wir auch kein Gartenhaus.

    Fazit: Wir haben, was wie brauchen und nutzen, und das ist gut so (für uns).


  • PRO
    vor 8 Jahren

    Wenn ich daran denke, viele Zeug ich mit meinen Kunden aus dem Keller hole, den keiner aus der Familie mehr braucht, kann ich einen Keller nicht empfehlen. Es ist halt oft teuer bezahlte Abstellfläche. Lieber großzügig entrümpeln, dann kriegt man auch alles im restlichen Haus unter.

    Und auch ein Hauswirtschafts- / Arbeits- / Gästezimmer ist über der Erde sehr viel einladender, wenn es die Größe des Hauses erlaubt.

  • vor 8 Jahren
    Wir haben letztes Jahr mit Keller gebaut. Heller Wohnkeller mit Fußbodenheizung auf ca. 70qm, dazu ca. 30qm Staufläche/Sattelkammer/Waschraum/Hausanschlüsse. Hat bisher (wir sind FAST fertig) ca. 100.000€ gekostet und wir sind sehr froh, dass wir das so gemacht haben. Ist aber auch eine Frage was man später mit dem Keller vorhat. 100qm nur für Lagerung wäre bei uns nicht sinnvoll gewesen - wie die Vorredner schon sagten, hätte ich da Angst vor zu viel Müll ;) Frohes Häuslebauen! Corinna
  • vor 7 Jahren

    Ich würde einen Keller auch nicht empfehlen - der Aufwand und Kosten sind im Vergleich zur normalen Bauweise wesentlich höher und teurer. Letztes Jahr sind wir in ein neues Haus umgezogen und haben unsere alten Möbel zwischengelagert. Also wenn es um eine kurzfristige Lagerung geht, am besten Selfstorage Anbieter (z.B. http://www.lager4you.com/ ) in der Nähe kontaktieren.