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moorfee

Klein aber fein, eine große Aufgabe, wer hat Ideen?

vor 8 Jahren

Hallo liebe Community,


wir stehen vor der spannenden Herausforderung uns zu verkleinern. Zu viert wollen wir (aus freien Stücken) von 240qm auf 105qm reduzieren. Wir sind vor ein paar Jahren aus einer großzügigen Berliner Altbauwohnung ins Umland gezogen. Unser aktuelles Haus war nur als Sprungbrett gedacht. Von hier aus haben wir jetzt weitere 5 Jahre in der Region gesucht, um DAS Haus zu finden, wo man zur Tür reinkommt und juchzt: JA!


Es ist 105qm klein, eingeschossig, Raumhöhe in der Mitte 3,50m, fast überall Dachfenster, also hell. Hanggrundstück, die Seite zum See hin mit mehreren großen Fenstern und großer Terrasse, die von allen Räumen erreichbar ist. Toller Blick auf Wasser und Bäume und ein Gefühl von Weite, weshalb man sich im Haus trotz der geringen qm nicht beengt fühlt.


Für 2 Personen wäre das Haus perfekt. Wir sind aber 4, solange die Kinder noch im Haus sind müssen wir Kompromisse machen, dann werden die Wände rausgerissen, die wir jetzt für ein paar Jahre aufstellen müssen.


Die Kinder sind im Sommer im Garten oder unterwegs, wenn sie drinnen sind, liegen sie lesend im Bett, oder sitzen am Computer. Der Platzbedarf ist also gering, es genügt für jeden ein Schlafraum mit schnellem Wlan. Durch die Raumhöhe können Schlafböden eingebaut werden, die Treppen dorthin würde ich als Stauraum/Kleiderschränke ausbauen, alles sehr minimalistisch und funktional. Grobe Richtung ist Mid Century/skandinavisch/modern. Mir ist bewusst, dass wir reichlich ausrangieren müssen, worauf ich mich aber schon sehr freue.


Die jetzige Raumaufteilung bietet nur 2 eigenständige Zimmer, wir brauchen aber 4 Schlafzimmer.

Ich habe eine Idee, wie man das umsetzen könnte. Im Ergebnis hätten wir 4 Schlafkammern von ca 10qm. Der HWR wird dafür geopfert. Im WZ kann ich 2 Kammern für HWR-Zubehör unterbringen.

Da die Diele groß ist, wäre dort Platz, um ein 2. Bad einzubauen, oder zumindest ein Gäste-WC.

Die Küche soll geschlossen sein, im Bereich Küche/Essen/Wohnen würde ich den Grundriss daher so belassen.


Und jetzt zur eigentlichen Frage:

Wie findet Ihr meinen Plan, ich bin damit zufrieden, aber vielleicht habt Ihr noch bessere Ideen?

Ich würde mich sehr über Meinungen und Ideen freuen!


Danke schonmal fürs Lesen ;-)

sagt die moorfee


Hier die "Ist"-Situation:



und hier meine Idee:




P.S. wenn mir jemand ein Tool empfehlen könnte, mit dem man intuitiv Pläne erstellen kann, ohne sich tagelang einarbeiten zu müssen, wäre das toll!


Kommentare (63)

  • vor 8 Jahren

    Vielen lieben Dank für die Ideen und die tollen Skizzen, Findhus!

    Für das Haus und die meisten Menschen wäre der Entwurf die perfekte Lösung, so großzügig und modern. Nur für mich gibt es da einen Haken: Meine Küche muss geschlossen sein! Ich hatte (zu) lange eine offene Küche und habe da für mich mehr Nachteile als Vorteile festgestellt. In unserem "Übergangshaus" habe ich die geschlossene Küche lieben gelernt und will sie nicht mehr missen. Damit schwimme ich ziemlich alleine gegen den Zeitgeist, das habe ich bei Houzz schon gemerkt und auch im Küchenstudio gesehen. Als Kompromiss kann ich mir maximal eine verschliessbare Durchreiche vorstellen. An der geschlossenen Küche gefällt mir neben verschiedener praktischer Gründe, dass sie ästhetisch komplett einzeln betrachtet werden kann und sich nicht ins Gesamtbild fügen muss. Meine Küche muss kein Wohnzimmer sein können, sondern darf eine Küche sein, ein Arbeitsraum, ein Labor, eine Werkstatt, ein Atelier, eine Bar, ein Ort für Geheimnisse, an dem man Dinge erleben kann. Das Wohnzimmer gewinnt dadurch in jeder Hinsicht an Ruhe, optisch, aber auch atmosphärisch. Ich kann auch mal die Tür zumachen, alles stehen lassen, wenn ich keine Lust habe, die Küche aufzuräumen (und einer von den Jungs sagt, er macht das dann nachher schon noch, muss ich nicht den ganzen Abend im Chaos sitzen...). Gäste sitzen am Tisch und die anderen haben parallel in der Küche Gespräche, die am Tisch in der größeren Runde so nicht stattfinden würden. Kurz: Ich mag Küchen und ich mag Wohnzimmer und ich will beides ;-)

    Viele liebe Grüße!

  • vor 8 Jahren

    Hallo Hamburger Hütten,

    über die ganze Hauslänge ist in der Mitte jetzt schon etwas abgehängt, ca 3m breit. Es wird als Hängeboden und nur in Zi 4 als Schlafboden genutzt. Zum Teil ist mir jetzt sogar noch zuviel abgehängt, auch wenn Stauraum praktisch ist, ich möchte lieber Luft nach oben. Ich schaue mal nach, ob ich einen Positionsplan der Träger finde.

    Daaaaanke!
    moorfee


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  • vor 8 Jahren

    Hallo, bin nach anstrengendem Shopping auch wieder da. ;-)

    Gedanklich hatte ich auch schon aufgeräumt wie HH. Klare Linien und Einbauschränke, gerade bei weniger Quadratmetern, machen viel aus.

    Wir wissen nun noch nicht wo, der See ist, aber meine Fragen gingen auch in die Richtung, wie Findhus sie aufgegriffen hat, Wohnen und Schlafen zu teilen im Hinblick auf die spätere Nutzung.

    Daher frage ich mal, ob es eine Idee wäre Zimmer 1 und Küche zu tauschen. Sie würde dann auch strategisch am Eingang liegen für das Abladen der Einkäufe und man hätte in der linken Seite Wohnen und rechts Schlafen, wobei sich später Wohnen weiter nach rechts ausdehnen könnte. Ich befürchte aber, dass die Küche dann keinen Seeblick mehr hat und wahrscheinlich auch die passenden Anschlüsse fehlen und da es keine Keller gibt... wollte es aber mal laut gedacht haben.

    moorfee hat ankestueber gedankt
  • vor 8 Jahren

    Und bezüglich der Schlafzimmer habe ich noch an diesen Artikel gedacht: [Massgefertigtes Jugendzimmer mit Stauraum[(https://www.houzz.de/magazin/massgefertigtes-jugendzimmer-mit-stauraum-fuer-einen-17-jaehrigen-stsetivw-vs~86692498)

    moorfee hat ankestueber gedankt
  • vor 8 Jahren

    Hallo Anke, gut geraten, gegen den Umzug der Küche in Zi 1 spricht genau das Vermutete: kein Seeblick (der See ist im nördlichen Berliner Umland), kein Keller, keine Anschlüsse.

    Das Beispiel mit dem Jugendzimmer ist toll. Vielleicht ein bisschen sehr sehr zugebaut, aber es zeigt, man kann mit kleinen Räumen ganz viel machen. Das macht Mut!!! Danke dafür und gute Erholung!

  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Hallo moorfee,

    da ich dafür bekannt bin nicht so schnell die Flinte ins Korn zu werfen und doch noch an der Idee der Aufteilung Schlafen links und rechts festhalten möchte, habe ich noch eine andere Variante mit geschlossener Küche gezeichnet.

    Auch dieser Entwurf ist mit Hinblick auf den Zeitpunkt des Auszuges der Kinder gedacht. Das Wohnzimmer ist zwar schmaler aber hat zwei große Fenster und ein Kamin sitzt günstig auf der Ecke um mit zwei Fenstern Wohnen zu Essen gleichermaßen bespaßen zu können. Es gibt zwei Duschbäder mit Fenster, eine lange Stauraumzeile und einen kleinen HWR.

    Wenn die Kinder ausgezogen sind könnten auch hier die linken Zimmer rückgebaut werden und es entsteht wieder ein großer Lebensraum trotz abgetrennter Küche. Der Kamin steht mitten im Zentrum des Raumes. Das könnte dann als Variante mit anders angeordneter Stauraumzeile so aussehen:

    Viel Spaß beim Angucken und noch einen schönen Abend!!

    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • vor 8 Jahren

    Hallo Findhus,

    genau SO kann ich mir das im Alter auch vorstellen, vielen Dank für die Visualisierung! Bis dahin müssen wir leider ein paar Wände mehr ertragen, aber perspektivisch geht es in diese Richtung und die Zeit geht so schnell vorbei...

    Ich hatte auch schon überlegt, ob man Zi 1+2 links anordnet, das Problem ist dabei, dass an der Aussenwand der Carport steht und Zi 2 dann aus dem Fenster direkt ins Auto steigen könnte. Man könnte anstelle des Carports einen Anbau für ein Zimmer setzen, aber es lohnt sich wohl für die 2-4 Jahre nicht. Das größere Kind wird ins Gästehaus ausquartiert, wenn es alt bzw reif genug dazu ist (es ist auf einem guten Weg). Würde es sich vom Aufwand lohnen, den Carport abzubauen, um für Zi 2 ein Fenster ohne Auto-Ausblick zu haben? Der Carport ist riesig, fast so hoch wie das Haus, sehr massiv mit gedecktem Dach und so, kein Baumarkt-Teil das man selber mal schnell abbaut.

    Zur Küche habe ich vergessen zu sagen, dass die Fensterseite voll verglast ist, ein Erker mit Terrassentür. Die Seite muss daher frei bleiben. Ich kann mir da aber einen kleinen Tisch für die morgendliche Cerealien-Aufnahme (und das Gläschen Wein beim Kochen) vorstellen. Die Küche würde ich als L über Eck anlegen und den Eingang dort belassen, wo er jetzt ist. Die Seite zum Esszimmer könnte man mit einer Durchreiche mit Schiebetüren öffnen. Aber ich glaube, die Küche ist sowieso dann nochmal ein Thema, wenn erstmal die Struktur steht.

    Einen schönen Adventssonntag wünscht die

    moorfee


  • vor 8 Jahren

    Hallo Hamburger Hütten,

    ich habe einen Balken-Lageplan gefunden, hilft das weiter?


    Herzliche Grüße nach Hamburg!

  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Für Zimmer 2 könnten doch Dachfenster in Frage kommen anstatt das Carport anzufassen. Es handelt sich ja um einen "untergeordneten" Schlafraum, der nicht zwangsläufig den Blick nach draußen haben muss. Zum Schlafen fast lieber in Richtung Sterne.... Wenn dieser Raum später dem Lebensraum zugeschlagen wird haben Sie zwei große Dachfenster, die dem großen Raum sehr gut tun, da in diesem Bereich kein Fenster ist.

    Offene Balkenlage mit Dachflächenfenster:

    So könnte es aussehen, wenn der erste Sproß ins Gästehaus umsiedelt und zunächst Zimmer 2 rückgebaut wird. Das Licht der Dachfenster fällt Ri Wohnraum:

    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • vor 8 Jahren

    in Zimmer 1 gibt es bereits 3 große Dachflächenfenster. Wenn wir da noch mehr Fenster reinpacken, machen wir aus dem Haus ein Cabrio :-)

    Weitere Dachfenster sind im Wohnbereich, so dass die 2 vorgeschlagenen genau mittig zwischen den bereits vorhandenen liegen. (Auch in Zi 4 gibt es Dachfenster, das nur zur Vollständigkeit erwähnt, spielt jetzt aber keine Rolle).

    Eine Kurzbefragung hat ergeben, dass der potentielle Bewohner von Zi 2 ein Zimmer ohne Ausblick nicht akzeptieren würde (O-Ton: "unfair", "ich bin kein Kaninchen", "sogar im Knast gibts Fenster zum Rausgucken").

    Richtig gut gefällt mir die Anordnung der Bäder mit HWR, weil beide Bäder Fenster hätten (und überhaupt: 2 Bäder!!!). Eigentlich braucht man doch gar keinen Carport, da steht doch bloß das Auto rum. Meine Berliner Freunde haben auch alle keinen!? Weg damit, oder? Ich fand Carports schon immer doof.

  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Lach, das sind Statements :-))))))) Ich habe auch kein Carport...und brauche keins, es hörte sich zunächst nur so an als wenn Ihnen der Aufwand des Abtragens zu groß wäre. Wenn nicht und dort nur das Auto stehen würde und Sie keinen Wert auf ein Carport legen wäre der Abbau vielleicht eine Überlegung wert und stattdessen wird ein tolles großes Sitzfenster für den unfair behandelten Nicht-Knacki eingeplant ;-) Oder schimpft dann Bewohner zwei, weil er NUR ein normales Fenster und drei Dachflächenfenster hat?? Das Sitzfenster könnte der perfekte Ort zum Chillen werden und erweitert die Bodenfläche... Und ist natürlich nach dem Auszug auch wieder ein Gewinn für den Wohnraum.

  • vor 8 Jahren

    Kommando zurück! Da vorne passen keine 2 Zimmer rein. Aktuell hat der Raum 4,25 x 3,60, selbst wenn man vom WZ noch einen Meter klaut, sind es nur 4,35 x 4,60, also jedes Kämmerchen hätte 9qm und nur einer von beiden eine Hochebene.

    Bei der Variante von Hamburger Hütten haben wir 2x 10 plus 2 Hochbetten. Bei der artgerechten Unterbringung des Nachwuchses zählt jeder Zentimeter...

  • vor 8 Jahren

    wir sind Berliner, entsprechend lassen die Jungs auch immer ihre "Sprüche kieken" :-)

  • PRO
    vor 8 Jahren

    Ich wohne auch in Berlin, mir ist also nix fremd ;-)


  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Dann könnten Sie doch die vorderen Zimmer nehmen. Sie reichen von der Tiefe mit 210cm um ein 2m Bett quer stellen zu können. Und dann bekommen die Jungs die Zimmer rechtsseitig. Später könnten Sie dann in die Jungszimmer ziehen.

    So, für heute bin ich hier raus. Habe Geburtstag und später ist die Hütte voll :-) Einen schönen 2.ten Advent noch !!

    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • vor 8 Jahren

    und ja, es wird alles ganz genau verglichen, wenn der Kleinere schlechter abschneidet gibts Ärger, der Große hat schon mehr Größe, außerdem kann man ihn mit der Aussicht, mittelfristig in ein eigenes Haus umzuziehen, schon gut bestechen. Aber beide sollen es so schön wie möglich haben, dazu gehört Platz und Aussicht.

    Für Aussenstehende klingt es wahrscheinlich bescheuert, ob 9 oder 9,5 qm, aber wir haben genug Zeit um das bestmöglich zu planen und es macht ja auch Spaß.

  • vor 8 Jahren

    OH, dann allerherzlichste Glückwünsche und einen wunderschönen Tag! Lassen Sie sich ordentlich feiern! Liebe Grüße!

  • vor 8 Jahren

    Es gibt Neuigkeiten: Der junge Mann, der als erstes auszieht, erklärt sich bereit, das Zimmer ohne Ausblick zu nehmen. Vielleicht kann man zumindest noch ein Lichtband in die Aussenwand einbauen, damit es sich nicht zu sehr nach Kerker anfühlt? Und gibt es baulich irgendwelche Einwände gegen dann ca. 7 Dachfenster in diesem kleinen Dachbereich? 5 Dachfenster sind ja schon vorhanden, nur leider nicht ganz an der passenden Stelle. Wenn der junge Mann in ca 2,5-3 Jahren ins Gästehaus umsiedelt, nehmen wir die Wand raus und vergrößern das WZ.

    Da ich nicht in der Diele mitten im Hauptverkehrsbereich essen wollen würde, sondern neben der Küche, könnte man den HWR doch vergrößern?
    Vorhin dachte ich noch, ich hätte nur ein richtiges Bad und keinen HWR und nun plötzlich die Luxusvariante mit 2 Bädern UND HWR. Toll! Danke!

  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Guten Morgen,

    die nicht so günstig sitzenden Dachfenster könnten doch versetzt und sinnvoller aufgeteilt werden anstatt weitere hinzu zu planen. Ein Dachdecker kann Fenster rausnehmen, das Dach verschließen und an anderer Stelle erneut oder neue (je nach Substanz und/oder gewünschter Größe) einsetzen. Die Platzierung der Fenster wäre sinnvoller Weise mit Blick auf die Zeit des großen Lebensraumes zu wählen. So würde ich z.B. in jedem Fall ein Dachfenster in den Bereich des HWR setzen und 2 in Zimmer 2 (sofern das Carport bleiben soll).

    Der HWR kann größer werden wenn der Essplatz neben die Küche rutscht. Der Wohnbereich ist dann aber bis zum Fall der ersten Wand wirklich nicht groß. Ich habe ein Wannenbad und ein Duschbad gesetzt und an den vergrößerten HWR und die Küche dockt von außen noch Stauraum (Garderobe etc) an. Ich habe somit eine Art Zwischenflur zu den Schlafräumen setzen können.

    Dies habe ich im Hinblick auf später gedacht, denn der Schrankraum lockert die Optik im sehr großen Raum auf und "private Räume" sind vom "öffentlichen Raum" getrennt.

    Nach dem Wegfall des Zimmers 2 könnte es bereits so aussehen:

    Und nach dem weiteren Wegfall des Zimmers 1 könnte es dann so aussehen:

    Den Wandstummel des ersten Zimmers könnte man zur Ausbildung eines kleinen Eingangsbereiches nutzen. Aber wie schon erwähnt, dies sind alles nur Grobzeichnungen auf Ihrem handgemalten Grundriss und sobald die endgültige Aufteilung feststeht sollte der Grundriss richtig bemasst gezeichnet werden um die Machbarkeit zu überprüfen. Bei Ihnen geht es ja wie von Ihnen festgestellt um cm.

    Selbst bei der Gestaltung der Bäder ist viel Spielraum. Das alte Bad könnte ohne Wandverschiebung erhalten bleiben und es entsteht reichlich Platz für ein zweites barrierefreies Bad (im Alter auch nicht unwichtig) wie hier:

    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • PRO
    vor 8 Jahren

    @ FINDHUS

    Schöne Ideen. Auch von mir nachträglich herzlichen Glückwunsch!


    Zum Einziehen der Hochebene lese ich die Pläne so, dass nur im Bereich des Wohn- und Essraums keine Fachwerkträger verbaut sind. Demnach wären in den Zimmern eigentlich gar keine Hochebenen möglich, ohne das Dach zu verändern bzw. könnte man nur den Bereich zwischen den Fachwerkträgern (1 m abzüglich Trägerbreite) nutzen. Aber da es ja schon solche Ebenen gibt, kann das nicht sein. Daher interpretiere ich da wohl irgendetwas falsch.

  • vor 8 Jahren

    Guten Morgen!

    Findhus, vielen Dank für die anschaulichen Darstellungen! Ich wünschte, ich könnte das auch, ich plane noch mit Bleistift und Radiergummi. Vielen Dank auch mit dem Hinweis, vorhandene Dachfenster versetzen zu können, das klingt logisch.

    Aber nun kommen mir doch wieder Zweifel, ob ich die Bäder und den HWR wichtiger finden soll, als die Lebensqualität in Kinder- und Wohnzimmer? Insbesondere das fensterlose Kinderzimmer bereitet mir Unbehagen. Das nimmt dem Haus die Leichtigkeit. Bei der Entscheidung zwischen Komfort und Schönheit würde ich mich momentan für die Schönheit entscheiden. Ich habe jetzt (zu) lange in einem extrem praktischen Haus gewohnt und Abstriche bei der Ästhetik gemacht.
    Ich werde weiter gnadenlos ausmisten und mich schlau machen, wie man den Haushalt weiter optimieren kann, zB Wasch-Trockner statt 2 einzelnen Geräten, usw. In unserer Altbauwohnung hatten wir damals auch nur 1 Bad + Gäste-WC für 5 Personen und das war ok. Das wäre jetzt auch nur für eine Übergangszeit, weil wir mittelfristig nur zu 3. im Haupthaus duschen würden und zur Not kann man auch mal im Gästehaus duschen, mit dem Kulturbeutel über das eigene Grundstück, Campingplatz-Feeling im Alltag ;-) Wenn man das Gäste-WC in die Diele setzt (s.o. Hamburger Hütten) kann man ein Dachfenster einbauen und hat ein Tageslicht- "Bad". Grübel, grübel, ...
    Einen guten Start in die Woche!

  • vor 8 Jahren

    Guten Morgen Hamburg,

    im linken Teil des Hauses, also über Zi1 und WZ ist in der Mitte ein ca 2m breiter Hängeboden und ganz rechts ist ein Schlafboden über dem jetzigen HWR. Also irgendwie muss das ja halten??

    Ich habe mal versucht zu skizzieren, wie ich mir an dem vorhandenen Schlafboden ein Aufkeilfenster vorstellen könnte. Die Idee lässt mich nämlich nicht los ;-)

  • PRO
    vor 8 Jahren

    @HH Danke :-)

    Hallo Moorfee,

    ich denke, dass hier noch viele Überlegungen notwendig sind und mit Sicherheit die Zusammenarbeit mit einem Architekten sinnvoll ist. Auch wenn es das Traumhaus zu sein scheint müssen hier die Köpfe noch gewaltig rauchen um eine weitsichtige Planung mit Deckelung der gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse zu erarbeiten. Da das Zeitfenster der ersten erneuten Veränderung mit einem 2 bis 3 Jahreshorizont relativ klein ist würde ich den Weitblick nicht aus dem Fokus verlieren.

    Daher hier von mir noch ein Magazinartikel zum Thema [Schlafboxen[(https://www.houzz.de/magazin/alles-im-kasten-warum-schlafboxen-immer-beliebter-werden-stsetivw-vs~88854728). Denn vielleicht findet sich eine Lösung, die die Notwendigkeit von 4 Schlafzimmern verändert. Ihnen alles Gute für Ihr Projekt SEEBLICK und ich hoffe, dass Ihnen der Input weitergeholfen hat. Und natürlich freue ich mich falls Sie irgendwann Fotos einstellen mögen. LG


    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • vor 8 Jahren

    Hallo Findhus, ich stimme in allen Punkten zu! Ich bin gerade in der Brainstorming-Phase und sortiere die Gedanken vor, um dann klarer planen zu können. Wir fangen Ende Mai/Anfang April mit dem Umbau an und geben uns dafür 8 Wochen. Wie lange Vorlauf braucht man, um Handwerker zu bestellen, wenn umfangreiche Um-und Ausbauten anstehen? Gute Leute sind oft ausgebucht? Wie lange dauert die konkrete Planungsphase? Müssen Anträge gestellt werden und wie lange dauert sowas? Bin ich jetzt übereifrig, weil ich mich "schon" mit dem Umbau befasse, oder liegen wir gut in der Zeit?

    Danke für die Hilfe!

  • vor 8 Jahren

    Ende April/Anfang Mai meine ich natürlich ;-)

  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Gute Handwerker sind gerade in Berlin mehr als ausgebucht und schwierig zu finden. Sofern z.B. Tischlereinbauten für den Stauraum geplant werden, müssten Sie mit Fertigungsbeginn von mindestens 4 Monaten nach Auftragserteilung rechnen. für Kleinaufträge ist es extrem schwierig überhaupt jemanden zu finden. Bei Ihnen fallen viele Gewerke zusammen und diese wollen nach erfolgreicher Findung der Handwerker koordiniert werden. Das ist bereits eine komplexe Aufgabe.

    Was und wie genehmigungspflichtig ist hängt vom Eingriff in die Bausubstanz wie z.B. Veränderungen am Dachstuhlaufbau ab. Die Dauer der Planungsphase hängt von Ihnen und Ihrem Architekten ab. Dieser kümmert sich dann auch um etwaige Bauanträge. Wie schnell dieser bearbeitet werden kann ich Ihnen nicht sagen.

    Übereifrig sind Sie keineswegs. Daher auch meine Empfehlung sich schon jetzt einen Architekten zu suchen, besonders im Hinblick auf Ihre Idee der Hochebenen. Denn nur weil bereits Hängeböden oder ein Schlafboden vorhanden ist, heißt das noch lange nicht, dass diese fachgerecht berechnet und statisch abgesegnet wurden und die Bauauflagen erfüllt sind. Sie möchte diese zur täglichen Nutzung ausbauen und da es hier um Menschenleben geht wäre es fatal an der falschen Stelle zu sparen. Es gibt zahlreiche Auflagen, die eingehalten werden müssen. Das ist nicht mein Bereich und gehört in die Hand eines entsprechenden Profis. Ich bin mir aber sicher, dass HH Ihnen dazu bessere Auskünfte geben kann.

    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Hallo moorfee,

    auch ich würde Ihnen raten, einen Architekten hinzuzuziehen. Auch bzw. gerade zu diesem frühen Zeitpunkt. Es ist ein besonders hier auf Houzz weit verbreiteter Irrglaube, dass es ratsam oder hilfreich sei, bereits mit klaren Vorstellungen oder einem festen Plan zum Architekten zu gehen. Das Gegenteil ist der Fall: Es ist Aufgabe (und Fähigkeit, und Leidenschaft) des Architekten, gemeinsam mit Ihnen diese grundlegenden Überlegungen anzustellen. Und der Vorteil ist, dass er eben Dinge wie die Kosten, die Statik, den Raum in allen drei Dimensionen, die Haustechnik, die Baukonstruktion, die Belichtung, das Bauordnungsrecht und den Wärmeschutz gleich von Anfang an im Blick hat. So laufen Sie nicht Gefahr, wegen einer nicht beachteten Abhängigkeit wochenlang in eine Sackgasse hinein zu planen.

    Wenn ich Ihre Skizze anschaue, haben Sie darin die Zangenlage direkt unter dem First außer Acht gelassen. Allein dadurch rutschen Sie noch eine ganze Ecke nach unten. Hinzu kommt, dass das Dach mit einer ordentlichen Dämmung deutlich dicker werden wird - vermutlich nach außen, da Sie innen den Platz brauchen. (Ohne guten Wärmeschutz (auch sommerlichen) würde ich direkt unter dem Dach nicht dauerhaft schlafen wollen. ) Dadurch wird der Bereich zwischen Decke Schlafboden und Oberkante Dachhaut im Brüstungsbereich immer kleiner. Ein vertikales Fenster wird dann winzig klein. Es läuft also doch eher auf ein Dachflächenfenster hinaus, das vielleicht höchstens etwas aufgekeilt wird. (Ich habe übrigens immer noch nicht verstanden, wie man Ihre Berichte von den Schlaf- und Hängeböden mit dem Schnitt zusammenbringt, den Sie gepostet haben. Auch dieser Abgleich von Bestandsplänen und gebautem Bestand ist eine der ersten Aufgaben Ihres Planers.)

    8 Wochen für einen Umbau inklusive Abriss, Umbauten am Dach, Trockenbau, Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation, Wand- und Bodenbelägen inklusive Fliesenarbeiten halte ich übrigens für recht sportlich und ohne bissigen und/oder findigen Bauleiter und zuverlässige, gut koordinierte Firmen für illusorisch. Und nein, Sie sind nicht übereifrig. Die Handwerksfirmen planen jetzt gerade die erste Jahreshälfte (manche vermutlich schon die zweite). Und Sie haben ja noch gar keine Planung, für die Sie Angebote einholen können. Und von der Angebotsabgabe bis zur Beauftragung und von der Beauftragung bis zur Materialbestellung und dann zur Lieferung und von da an bis zum Arbeitsbeginn vergeht ja auch noch die eine oder andere Woche.

    moorfee hat Hamburger Hütten gedankt
  • vor 8 Jahren

    Das freut mich jetzt richtig, dann muss ich gar nicht mehr so lange warten, bis ich mich meinem neuen Projekt (Arbeitstitel: Stau(n)raumwunder) widmen kann. Ich dachte die ganze Zeit, ich müsste noch soooo lange warten.
    Habe gerade Kontakt zu einer befreundeten Tischlerei aufgenommen und positives Feedback bekommen. Darf ich mal Kontakt mit Ihnen aufnehmen, liebe Hamburger Hütten?

  • PRO
    vor 8 Jahren

    Hallo moorfee,

    dann wünsche ich viel Erfolg. Und lassen Sie sich bitte nicht entmutigen von den kritisch-bedenklichen Anmerkungen.

    Sie können sehr gern eine eMail schreiben, dann kann ich Ihnen antworten, wenn grad Luft ist. Denn für Houzz habe ich derzeit leider nur in der Freizeit Zeit. Oder wenn die Kinder krank sind. ;-)

    Für die Planung und Umsetzung Ihres Hauses würde ich auf jeden Fall jemanden aus Ihrer Gegend empfehlen, kenne allerdings für eine solche Bauaufgabe niemanden persönlich. Vielleicht gibt es ja auch Berliner Hütten?

    moorfee hat Hamburger Hütten gedankt
  • vor 8 Jahren

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich melde mich einfach mal!

  • vor 8 Jahren

    Hi, ich möchte dir auch noch gerne mit auf den Weg geben, dass die Zeitspanne, in der beide Jungs bei euch wohnen, doch sehr klein ist und du selbst schreibst, dass sie nur ein Bett brauchen und einen Schreibtisch.

    Wie wird denn eigentlich in der Zwischenzeit das Gästehaus genutzt? Könnten die Jungs dort nicht schon einen Rückzugsraum haben? So dass sie einfach mal in ihr "Wohnzimmer" gehen und zum Schlafen sind sie wieder zurück und aus der Welt sowieso nicht...

    Und für drei Jahren würde ich dann auch lieber selbst in dem fensterlosen Zimmer schlafen und dafür die Weichen für die Zukunft stellen. Und das kann ich voll Überzeugung schreiben, denn ich habe selbst schon in einer umgebauten Garage ohne Fenster geschlafen.

  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Ich selbst bin ein Kellerkind und hatte 9 Jahre ein Zimmer mit nur einem kleinen Kasematten-Lichtschacht. Mir hat meine Höhle gefallen, denn ich hatte mehr Platz für Poster an den Wänden ;-)

    Hier geht es ja gar nicht darum, dass es ein fensterloser Raum wird sondern er könnte durch Dachfenster lichtdurchflutet sein. Was fehlt wäre der direkte Blick in der Horizontalen.

    Hier ein Beispiel und sieht das so verkehrt aus?

  • vor 8 Jahren

    Damit kann man definitiv gut leben!

  • vor 8 Jahren

    Hi Anke,

    ich stimme in allen Punkten zu, das Gästehaus hat ca 40qm, 2 Zi + Bad. Eines der Zi beanspruchen wir Großen und das andere kann ein WZ der Kinder sein, wo sie Freunde empfangen können, wenn es in den Schlafgemächern zu eng wird. Ich habe heute viel nachgedacht und Klarheit gewonnen.

    Nach ca 8 Monaten an den Plänen zeichnen und radieren, weiß ich jetzt, was ich will und das wird die Variante ganz oben, wie sie von Hamburger Hütten skizziert wurde. Mit den Schlafböden, Hängeböden, Statik usw. mache ich mich nicht verrückt. Wir lassen einen Statiker prüfen, was aus Sicherheitsgründen raus muss (Danke Findhus + HH für den Hinweis betreffend Sicherheit), zB. evtl. fragwürdige Hängeböden, da sammelt man sowieso nur wieder so Zeugs an...

    Und die Kinder bekommen Podeste oder irgendwas anderes Cooles vom Tischler in ihre kleinen Schlafzimmer. Ich habe heute schon eine Tischlerei akquiriert, die sich unserer Wünsche betreffend Einbauten annehmen wird. Eben weil es nur ein Provisorium für 2-3 Jahre ist, bis die ersten Trockenbauwände wieder raus können, sehe ich das alles ziemlich locker. Das Haus wird ein längeres Projekt (Arbeitstitel Stau(n)raumwunder) und ganz fertig ist es wahrscheinlich erst, wenn die Kinder raus sind. Im fensterlosen Raum muss aber bei uns niemand schlafen, es kann ja nicht sein, dass es der Waschmaschine oder dem WC im Hause besser geht, als den Menschen.
    Dann gibts eben nur 1 Bad mit Fenster und 1 WC mit Dachluke, ohne 2. Dusche. Zur Not geht man ins Gartenhaus. Das Grundstück ist groß, es passt locker noch ein Gartenhäuschen als Abstellraum hin, falls der HWR fehlt, damit kann man das Haus weiter von Ballast befreien und mehr Platz für die Menschen schaffen.

    Ich bin auch optimistischer als Hamburger Hütten, was die Bauzeit betrifft, alle Handwerker, die wir brauchen, haben wir im Umfeld und deswegen werden wir keinen Ausschreibungsstress haben. Die machen das schon, ich finde, so viel ist doch da gar nicht zu machen ;-)

    Naivität hat auch Vorteile, man ist viel gelassener!

  • vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Ich wollte ja auch nur das Extrembeispiel bringen und es war wirklich völlig in Ordnung. Wollte nur Mut machen, dass auch eine scheinbar schlechtere Ausgangslage für das Wohlbefinden in einem Zimmer nicht schlecht sein muss und schon erst recht nicht, wenn es Dachfenster gibt.

    Es ging mir nicht schlecht im fensterlosen Raum!

    moorfee hat ankestueber gedankt
  • PRO
    vor 8 Jahren

    Das denke ich wohl, denn es geht hier um einen einzigen Raum für eine begrenzte Zeit und danach wird dieser Lichteinfall dem Wohnraum GESCHENKT...Alles andere hätte mich auch gewundert...

  • vor 8 Jahren

    ja, das stimmt. Ich für mich bin selbst nur gerade so auf Ausblick und optische Weite fixiert, weil das der Punkt an diesem Haus ist. Generell ist ein Blick in den Himmel wunderbar!

  • vor 8 Jahren

    Und wenn man schläft, hat man die Augen zu... ;-)

    Gute Nacht alle zusammen!

  • vor 8 Jahren

    Ein schönes Schlusswort!

    Gute Nacht!

  • PRO
    vor 8 Jahren

    Ich melde mich auch noch einmal mit meinem Senf zur Raumaufteilung: Mir gefiel die letzte Variante von Findhus eigentlich am besten:

    • es gibt einen zukunftsträchtigen und komfortablen "wasserführenden Kern" mit zwei Bädern, die groß genug sind, um eines davon sogar barrierefrei gestalten zu können

    • es gibt einen kleinen, gut anschließbaren Hauswirtschaftsraum in der Nähe von Küche und Bad

    • der Essplatz bleibt direkt neben der Küche mit Seeblick

    • das fensterlose Zimmer wird als Schlafzimmer für denjenigen der Erwachsenen genutzt, der am spätesten ins Bett geht und sich daher dort tatsächlich nur zum Schlafen aufhält. Vielleicht wird dieser Raum sogar nur als eine Art größere Schlafbox ausgebildet, damit der Kamin, Wohnzimmerboden und -wände gleich so ausgeführt werden können, dass in zwei, drei Jahren keine großen Umbauten nötig sind

    • sobald Junior Eins im Gästehaus wohnt, kann das Wohnzimmer auf das großzügige Format mit Zugang vom Flur aus vergrößert werden und die Schlafzimmer ggf. durchgetauscht werden, so dass Junior Zwo dann vielleicht das separate Zimmer am Eingang bekommt

    • später kann dieses Zimmer weiterhin als Gäste- oder Arbeitszimmer genutzt, vom Wohnraum komplett oder als abtrennbarer Nebenraum mit Schiebetür einverleibt werden


    PS. moorfee, mir gefällt es richtig gut, wie positiv Sie das Ganze angehen. Sehr erfrischend!

  • vor 8 Jahren

    Da schließe ich mich zu 100% an. Das sind auch meine Gedanken.

    Vor allem bin ich der Ansicht, dass ein zweites Bad, wenn es passt und das tut es hier, immer richtig ist. Außerdem hier das kleinere vom vorderen Flur aus begehbar. Und dann entsteht auch noch ein schöner Privatbereich mit HWR, Bad und den zwei Schlafzimmern.

    Und da du uns schon zugestimmt hast, von wegen das mit dem Schlafen kann man lösen und ins Gästehaus kann man ausweichen als Kinder-Wohnzimmer, sollte man mehr die zukünftige Nutzung im Auge haben. Die ist so funktionaler und schön wird es sowieso, da bin ich mir sicher.

    moorfee hat ankestueber gedankt
  • PRO
    vor 8 Jahren

    Der Magazinartikel, den ich ein Stück weiter oben angehängt hatte zeigt ein sehr gelungenes Beispiel einer Schlafbox:


    Mein Hintergedanke war auch, dass dies vielleicht die Lösung statt Zimmer 2 sein könnte, wenn Dachfenster so gar keine befriedigende Lösung sind. So eine Box vergrößert das Wohnzimmer um eine Kuschel-Chill- und Loungeebene. Mit Ausrichtung auf die großen Wohnzimmerfenster und garantiertem Seeblick.

    Danke an HH und Anke für die Zustimmung und das positive Feedback. Es geht aber natürlich darum, dass Sie, liebe Moorfee sich in Ihrem Stauraumwunder wiederfinden. Ich werfe einfach mal etwas provokant in den Raum, dass Sie vielleicht noch ein wenig Zeit und vor allen Dingen fachliche Begleitung brauchen, die Ihnen anhand von vielen Beispielfotos und 3D Visualisierungen die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigt. Legen Sie sich bitte einfach noch nicht fest "was gegessen wird, wenn Sie die grandiose Auswahl der Speisekarte noch gar nicht studiert haben" ;-) Daher hier nochmals mein Rat, suchen Sie sich nicht nur bauliche Ausführer sondern auch kreative Denker für Ihr Projekt. Es gibt über den Rahmen von Houzz hinaus noch Möglichkeiten, die hier noch gar nicht auch nur angekratzt worden sind. Das Freikratzen und die Essenz zu binden ist Aufgabe eines Architekten.

    So, jetzt bin ich aber endgültig hier raus ;-))


    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • vor 8 Jahren

    Guten Morgen!

    Ok, ich sehe schon, ich stehe ganz alleine da ;-) Ich Danke Euch für die Hartnäckigkeit. Was hier am Ende rauskommt, ist dann wirklich voll durchdacht. Man könnte ein neues Adjektiv dafür erfinden, zB. der Plan ist "gehouzzt". Eure Argumente stimmt alle, rein praktisch gesehen. Mich stören aber gefühlsmäßig ein paar Punkte:

    Das Wohnzimmer wird kleiner. Zwar nur ein bisschen, aber ein bisschen ist bei diesem Haus ziemlich viel.
    Im Zentrum ist Platz, den man nicht nutzen kann.
    Der Essbereich wird dadurch unruhig.

    Ich würde Anke, Findhus und Hamburger Hütten gerne ein paar Bilder schicken, damit sie eine Gefühl für das Haus bekommen. Öffentlich möchte ich es nicht machen, weil die Vorbesitzer noch darin wohnen und das zu indiskret wäre. Was meint Ihr?

  • vor 8 Jahren

    Ok, Findhus, vielen Dank!

  • vor 8 Jahren

    Hallo, du kannst ein Ideenbuch anlegen als privat, d.h. nicht sichtbar für alle Houzzer und dann die einladen, die du gerne einladen möchtest.

    moorfee hat ankestueber gedankt
  • vor 8 Jahren

    Deine Bedenken mit kleinerem Wohnzimmer und so kann ich nachvollziehen, sind ja aber nur für 2,5 bis 3 Jahre. Und wenn du eine Schlafbox andenkst, wie von Findhus angeregt, dann bleibt das Wohnzimmer fast schon so groß wie, wenn der erste umgezogen ist.

    Das mit dem Essbereich stimmt so nicht mehr. Das war in Findhus erstem Entwurf. Durch die geänderte Badsituation und den größeren HWR ist das Esszimmer aber wieder an seinen ursprünglichen Ort gewandert.

    moorfee hat ankestueber gedankt
  • PRO
    vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    MANNO...um Anke nochmal in die Bresche zu springen hier nun wirklich meine letzte Eingabe!! Mein Schreibtisch platzt vor Arbeit :-((

    Zur Erklärung einer Schlafbox und seiner Variationen:

    Die Box könnte multifunktional sein. Schlafplatz und Sitzfläche auf den Podeststufen (Stauraum darunter). Seitlich schließt sich eine kleine Bibliothek Richtung gemütlicher Lesesessel an. Damit auch jede Ecke des Raumes vom Kaminfeuer profitiert habe ich einen drehbaren gesetzt. Der ATTIKA Viva 160L ist nur ein Beispiel.


    Sobald die Box nicht mehr zum Schlafen benötigt wird könnte hier ein kleines Homeoffice entstehen. Wenn man von vornherein hier ein Dachfenster mit einplant ist es kuschelig und doch lichtdurchflutet.

    Sie sehen, hier ist kein Platz unnötig verbaut und bleibt unbedacht leer. Es ist ein angenehmes Raumgefüge und gerade die Podestlösung mit der zusätzlichen Ebene gibt dem Raum Spannung.

    Also, alles Gute und viel Spaß beim Planen!!

    moorfee hat FINDHUS gedankt
  • vor 8 Jahren

    Vielen lieben Dank für die ganze Mühe und die Zeit, allen, die sich hier mit meiner Beratungsresistenz rumgeschlagen haben!

    Ich werde alles mit meinem 'Planungsteam' besprechen. Ich habe hier im Vorfeld wahrscheinlich zuwenig über das Haus und meine Anliegen und Prioritäten erzählt und ich merke, dass es schwierig ist, das hier so abstrakt zu besprechen.

    Das Haus ist toll, so wie es ist. Durchdacht, gepflegt, von der Gestaltung passt es zu unserem Stil. Es ist nicht modernisierungsbedürftig und es gibt keinen Reparaturstau, es ist alles Top. Wenn ich nicht noch ein Zimmer bräuchte, würde ich gar nichts verändern, nur malern und einziehen. Es gibt überall große Dachfenster, insgesamt 6 Stück in dem kleinen Haus, es ist hell und es gibt keine dunklen Ecken. Von allen gartenseitigen Räumen kommt man auf die Terrasse. Der Kamin ist toll und ich brauche erstmal keinen neuen. Man kann immer alles noch toller haben, aber ich kam in das Haus und es war meins, genau so wie es ist. Es fehlt halt nur ein Zimmer.

    Inzwischen sind hier so große Visionen entstanden, die viel mehr Eingriffe erfordern würden (bis hin zur Totalsanierung) als ich mir vorstellen kann, weil es den ursprünglichen Charakter des Hauses verändern würde. Ich schliesse daher jetzt den Bogen zum Anfang des Threads und komme auf den ersten Plan von HH zurück. Wenn der Statiker die Schlafböden durchwinkt, wir also den vorhandenen Schlafboden nutzen könnten und ihn auf den Nachbarraum erweitern können, steht meiner ersten Idee, die ich hatte, als ich das Haus zum ersten Mal gesehen habe, nichts im Wege. Ich würde mich wundern, wenn es nicht so wäre, weil das Haus wirklich gut gebaut ist, alles wurde von Fachfirmen gemacht, es ist nicht verbastelt von einem Hobby-Heimwerker. Aber gut, die Statik muss geprüft werden, Safety first. Das Bad ist ok, es könnte so bleiben und müsste nur angefasst werden, wenn man die Tür versetzen wollte, um in der Diele, an der Stelle der jetzigen Badtür, an die bestehenden Anschlüsse ein WC andocken zu können. HWR finde ich temporär verzichtbar, ich habe tolle Einbaulösungen für die Waschmaschine hier bei Houzz gesehen und ich hatte früher in Stadtwohnungen auch nicht immer einen HWR. Wir werden mit cleveren Einbauten unser Stau(n)raumwunder schaffen.

    Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit und arbeitet nicht zu viel!

    Liebe Grüße von der moorfee

  • vor 8 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 8 Jahren

    Hi, eine Beratungsresistenz kann ich nicht sehen, aber in der Tat habe – zumindest ich – gedacht, dass es schon ein größeres Renovierungsprojekt ist und nicht eigentlich alles so passt.

    Zumindest wurden jetzt einige Gedanken durchgespielt, Vorzüge aufgezeigt und so kann man am Ende dann gewiss sein, (fast) alles bedacht zu haben und sich sehr bewusst für seine Version entschieden zu haben. Und wenn es am Ende eine Bestätigung ist umso besser.

    Es wäre sehr schön, wenn du hier immer mal wieder postest, wie es weiter geht. Denn ich finde das sehr spannend und wünsche euch gutes Gelingen und das euch der positive Grundoptimismus erhalten bleibt und trägt.

    Euch auch noch eine schöne Adventszeit und viel Lampenfieber! ;-)

    LG Anke

  • vor 8 Jahren

    Danke für die netten Worte und die guten Wünsche! Ich sehe es genauso: Gedanken wurden durchgespielt und ich habe Klarheit gewonnen. Davor habe ich immer alleine über der Planung gebrütet und es war gut, das jetzt mal diskutieren zu können. Lampenfieber habe ich und das Haus selbst strahlt soviel Optimismus aus, dass man einfach gute Laune haben muss! Ich halte Euch gerne auf dem Laufenden!

    Liebe Grüße!