Altes Parkett raus oder nicht?
vor 8 Jahren
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Kommentare (27)
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Alte Küche aufpeppen (wie?) oder gleich neu?
Kommentare (24)Gerne geschehen, das war ja auch die Absicht;-) Einfach mal den Blick zu weiten um auch anderes Potential Ihrer Küche aufzuzeigen. Ihre Wünsche lassen sich alle realisieren wenn man offen für andere Lösungsansätze ist. Es tut mir leid Ihnen das so direkt sagen zu müssen aber Ihr Planer hat Sie zwar von einer 80er Jahre Küche gedanklich "erlöst", Ihnen aber eine 90er Jahre Küche geplant. Das geht wirklich besser, vielleicht ist es nicht das perfekte Küchenstudio für Ihre Modernisierung. Aber wenn Ihnen die oben aufgezeigte Planung zu sehr "out of the box" ist zeige ich Ihnen gerne noch eine leicht abgewandelte Variante: Schräge: 80cm bis 90cm tiefe Arbeitsplatte (muss errechnet werden) Links: 60cm Stauraum Mitte: erhöhter Sitzplatz für zwei Rechts: GS (verziehen der Leitungen vom alten Standort) Hochschrankzeile: Links: 30er Vorrat Mitte: Backofen und Mikrowelle hochgesetzt Rechts: Unterbaukühlschrank in den Hochschrank integriert und Vorräte Kochzeile: 60cm tiefe Arbeitsplatte mit Kochen, Spülen, Stauraum und Hängeschränke, Schrankaufteilung nur beispielhaft. Spüle und Kochen könnten auch den Platz tauschen. Bei Gefallen gehen Sie diese Planung gerne mal mit Ihrem Planer durch. Er kann Ihnen die notwendige Tiefe der Arbeitsplatte unter der Schrägen genau berechnen und kommt vielleicht von selbst noch auf ganz andere Ideen. Es gibt wirklich zahlreiche Variationsmöglichkeiten, selbst bei einer so kleinen Küche und meine Anregungen sollen lediglich dazu dienen Ihnen dies aufzuzeigen. Wichtig ist, dass Sie sich verschiedene Möglichkeiten der Anbindung der vertieften Arbeitsplatte an der Schrägen wegen der Sparren aufzeigen lassen. Auch hier gibt es teure und günstige Lösungen. Gerne auch mal beim großen Schweden rechnen lassen, vielleicht kommen Sie da mit Ihrem Etat hin, auch wenn er von den Modulen her etwas weniger flexibel ist. LG...mehrParkett auf Fußbodenheizung - was muss ich alles beachten?
Kommentare (43)...Hokon, Sie schrieben : "Beim Kleber kann man nichts falsch machen, solange Sie keinen aus dem Baumarkt nehmen." Und gerade darauf wollte ich hinweisen: IM SYSTEM heisst in dem Fall, alles von einem Anbieter nehmen - also auch den Kleber, den der Parketthersteller empfiehlt, es kann nämlich theoretisch auch zu Reaktionen des Klebers mit dem Kleber des 3-Schicht-Parketts kommen (wie gesagt, ich bin gebrandmarkt - genügend Gutachten bestätigen das). Wo ich also Ihnen widersprochen habe: Nicht wild das Material mischen ("egal welcher Kleber"), alles so wie vorgegeben und am besten vom gleichen Hersteller, damit auch Zertifikate und Zulassungen eine Gültigkeit haben. natürlich haben Sie Ihren favorisierten Hersteller genannt und werden o.g. auch sicher einhalten - aber die Frage kommt nun mal von einem Laie und nicht von einem Profi. zum Thema Nutzschicht: Ich bleibe dabei, eine Massivdiele hat immer mehr Nutzschicht, weil sie nun mal auch quasi bis Ultimo vorhanden ist - natürlich kommt irgendwann eine Nut/Feder Verbindung im Weg - aber bis man da angelangt ist, ist das 3-Schicht schon lange Geschichte!! Sie beschreiben die 5mm Nutzschicht (im Übrigen für die Fragestellerin: Das ist absolute Oberklasse und nur zu empfehlen!) bei 18mm Gesamtaufbau. bei Minimalmass von 11mm gibt's auch nur wenn überhaupt 2mm Nutzschicht (wie soll es auch mehr geben) - da gewinnt ganz klar die Massivdiele. Klar, mit 11mm wird es (hoffentlich) keine geben, aber ab 15mm geht's dann los. Was ich ausdrücken wollte, und Hokon auch sicher so verstanden hat: Das Thema sensibel behandeln. Da geht's um eine Investition und Lebensqualität und was weiss ich nicht alles - da darf man nicht auf den letzten Euro schauen und selber machen wollen. Abschluss: Ich habe 24mm Eiche massiv als Schlossdiele wie es so schön heisst verschraubt auf OSB Untergrund und erfreue mich jeden Tag an diesem Boden - aber jede einzelne Diele von roh sägerau von Hand ausgearbeitet....mehrAlte Tapeten entfernen oder einfach überstreichen?
Kommentare (10)Handwerker sprechen sehr oft Empfehlungen aus, wobei sie Ihren eigenen Horizont und Geschmack auf den Kunden übertragen. Ein Planer kennt viele Möglichkeiten und hinterfragt im Idealfall erst einmal die Absichten des Kunden, um dann den passenden Weg vorzuschlagen, der in den Geschmack des Kunden, seine Räume und in das Budget passt. Es gibt Handwerker, die liefern ein nahezu perfektes Q2 an, andere rechnen eine entsprechende Spachtelung als Q3 ab. Die Definitionen der Qualitätsstufen sind keine Punktlandung, sondern haben fliessende Übergänge. Per Definition sind Ultra glatte Oberflächen (Für glatte Direktanstriche oder Vlies geeignet) sogar eher als Q4 zu bezeichnen. Raufaser verzeiht auch schlechte Untergründe (Q2), wenn nicht gerade Streiflicht auf der Wand steht. Bei dunklen, matten Wandfarben (zB. Kalkfarben), werden sich Kellenschläge und kleine Löcher einer guten Q2-Spachtelung eher weggucken als helle Standardfarben, die direkt auf die Wand aufgetragen werden. Je lebendiger der Untergrund sein darf, umso schwieriger scheint es gerade für deutsche Handwerker zu werden. Dann muss sogar erst Q3 gespachtelt werden, um dann einen Dekorspachtel aufzutragen, der gewollt unregelmäßig ausschaut... Daher auch meine Anregung, ggfls. einen feinkörnigen Strichputz auf eine Q2-Wand aufzutragen, mein leicht feinkörniges, unregelmäßiges Bild zu bekommen. Es hat gleich mehrere Vorteile: Es sind weniger Arbeitsschritte (preislich attraktiv) Putzgrund ist sehr günstig (im Gegensatz zum Dekorputz) Auf die Entfernung sieht die Wand glatt aus (keine Raufaser-Pickel) im Nahbereich sind kleine Flecken und Macken nahezu unsichtbar (wegen des winzigen Schattenwurfes der feinen Körner) im Beispiel drei Arten von Untergründen, von glatt (vergl. Q3) mit strukturiertem Anstrich (Walzen-Muster) über fein strukturiert und gebürstet bis zum lebhaften Kellenschlag. Der Unterschied liegt im Material und in der Verarbeitung (mit der Rolle aufgetragen und ggfls. mit der feinen Bürste gestrichen) Sehr oft! lasse ich bei Kunden Musterflächen auch auf die vorhandenen Wände in der gewünschten Farbe auftragen, um zu zeigen, wohin die Reise gehen kann. Das kann ich nur jedem empfehlen, der nicht unnötig Geld ausgeben kann oder will....mehrParkett auf rustikale Fliesen?
Kommentare (16)Auch ich bin ein Freund davon, eine solide Basis (Abbruch) zu schaffen, bevor neu aufgebaut wird, aber ich verstehe auch den Wunsch nach einem einfachen Abdecken des Ungewünschten Bodens. Warum also nicht den bisherigen Boden mit Ausgleichsmasse nivellieren und ein Mehrschichtparkett verkleben? Eine schwimmende Verlegung erfordert immer ein paar andere zu beachtende Punkte, die man in Ihrem Fall ja gar nicht erst aufkommen lassen müsste. Verklebt kann das Parkett bis nah an den Rand gebracht werden und wahrscheinlich auch mit geringen Vorarbeiten auch Schwellenlos durch die Räume geführt werden. Die Verwendung eines Mehrschichtbodens minimiert auch meist die Aufbauhöhe (<4mm Ausgleich + zB 14mm Boden = 18mm Aufbauhöhe) Sollte eine Fußbodenheizung vorhanden sein, wird der Wärmedurchgang zwar verzögert, aber weit weniger deutlich, als bei einer schwimmenden Verlegung mit zusätzlichem Trittschall. Außerdem ist mit Ausgleichsmasse der Gesamtaufbau wieder niedriger und mögliche Absätze zu Terrassentüren wären einfacher zu Lösen. Nehmen Sie sich Zeit, den richtigen Partner an Ihrer Seite zu finden, und geben Sie dann dem Partner Ihrer Wahl dann die Zeit, bis er den Auftrag abarbeiten kann - es lohnt sich. Oft sind die Empfehlungen aus der Nachbarschaft die besten....mehr- vor 8 Jahren
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- vor 8 JahrenZuletzt geändert: vor 8 Jahren
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