Altes Parkett raus oder nicht?
vor 7 Jahren
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Vollsanierung: Altes Siedlungshaus Aufteilung
Kommentare (14)Guten Tag, entschuldigung für die späte Rückmeldung, irgendwie hatte ich mir nach den ersten Tagen gar nicht mehr erhofft, dass sich jemand meldet und habe verpasst reinzuschauen. Vielen lieben Dank, für die Ratschläge bisher. Ich versuche mal auf alles einzugehen. Es liegen leider keine Baupläne zu dem Haus mehr vor, auch würden wir es vorerst gerne komplett entkernen (Die Lehmdecke biegt sich schon bedrohlich durch, die Räume sind sehr klein und die Lehmwände haben auch schon deutlich bessere Zeiten gesehen) und dann nochmal schauen was möglich ist (Mein Vater ist Statiker, also können wir dann nochmal ganz in Ruhe planen). Was wir natürlich dann erst nachdem das Haus in unserem Besitz ist beginnen können (zur Zeit wird der Vertrag aufgesetzt) und wo sicher auch nochmal einige Überraschungen lauern. Planen will man aber ca. natürlich trotzdem schon - ob man denn theoretisch alle Wünsche erfüllt kriegt. Es liegen zu diesem Altbestand einige Leitungen aber nur unzureichend und diese müssen auch alle erneuert werden. Für das zweite Wohnhaus (welches wir erstmal beziehen würden, während der Sanierunsgarbeiten und welches wir dann für die Vermietung an Familie nutzen wollen) liegen alle Leitungen vor und diese gehen über die Hofeinfahrt. Ergo genau zwischen Wohnhaus und Nebengebäude. Wir treffen uns heute mit einer Ennergieberaterin, welche uns dann auch sicher sagen kann, ob wir die Heizung dort platzieren könnten oder nicht. Aber aufgerissen werden muss die Einfahrt eh für die Anschlüsse. Geplant ist aber: Fasade ausbessern und in diesem Zuge auch dämmen. Neue Fenster überall. Das Dach wird neu eingedeckt und gedämmt. Details, zur Dämmung und Heizung werden wir dann bis Ende der Woche erfahren, wenn die Energieberaterin Aufmaß genommen hat und alles durchgerechnet hat. In diesem Zuge würden wir natürlich auch gleich das Nebengebäude mit angehen (genutzt werden soll es ja in jedem Fall und da für Räder etc. hinten noch eine Große Garage ist im Hof ist, kann es als zusätzlicher Wohnraum herhalten). Zum Thema verbindung zwischen Nebengebäude und Haus, eher nicht, da es vielleicht doch mal gut ist, dass man in den Innenhof fahren kann. Allerdings gibt es eine Verbindung zwischen "neuem Wohnhaus" wo ich nun grade mal ein Fitnessraum noch eingeplant hatte und dem "alten Wohnhaus". Vielleicht könnte man diese Verbindung doch erhalten (ist zur Zeit ein undichtes Flachdach drauf, daher und für mehr Licht in der Küche dachten wir über einen Abriss nach). Allerdings für einen Eingang auch etwas weit weg. Aber für ein zweites Bad geeignet. Dann könnte man einen richtig großen Eingangsbereich planen und hätte auch das "Perlenschnurartige" etwas raus. Wenn wir ein zum Wohnhaus passendes Dach drauf machen könnten. Ich versuche heute Abend mal einen Grundriss im und mit Wandmaßen wo der Anbau noch vorhanden wäre zu erstellen, allerdings ohne Wände, da es unmöglich ist das auszumessen, da sehr vorgestellt und wir wie gesagt eh eine Entkernung als Erstes vor haben. Dieser Entwurf ist von vor einigen Tagen, wenn man den HWR raus kriegt, hätte man noch mehr platz für den Eingangsbereich. Eingangstüre zur Straße ist eher unüblich in der Straße, die meisten alten Eingangstüren sind nur noch deko. Wäre mir ehrlich gesagt, hinter dem Hoftor auch lieber (da der "Vorgarten" der das Haus vom Bürgersteig trennt aus einem 20cm Bet besteht - leider nicht viel Potential für die Gartenbauer ;)). Dann kann man auch mal Schuhe draußen stehen lassen etc. Und noch einmal ein Überblick über den ganzen Hof: Insgesamt ist eine Empore für mich wichtig, da ich immer mit hohen Decken gelebt habe und ich diesen Freiraum über dem Kopf wenigstens für einen kleinen Bereich des Hauses übernehmen möchte. Ich denke für Privatsphäre gibt es dann noch genug Rückzugsmöglichkeiten. Für eine Badewanne haben wir wegen dem Kinderargument auch entschieden. Reicht ja auch eine kleinere Wanne 160cm. Fenster werden wir auch erhalten und dann mit Milchglas in den Bädern arbeiten....mehrAlte Küche aufpeppen (wie?) oder gleich neu?
Kommentare (24)Gerne geschehen, das war ja auch die Absicht;-) Einfach mal den Blick zu weiten um auch anderes Potential Ihrer Küche aufzuzeigen. Ihre Wünsche lassen sich alle realisieren wenn man offen für andere Lösungsansätze ist. Es tut mir leid Ihnen das so direkt sagen zu müssen aber Ihr Planer hat Sie zwar von einer 80er Jahre Küche gedanklich "erlöst", Ihnen aber eine 90er Jahre Küche geplant. Das geht wirklich besser, vielleicht ist es nicht das perfekte Küchenstudio für Ihre Modernisierung. Aber wenn Ihnen die oben aufgezeigte Planung zu sehr "out of the box" ist zeige ich Ihnen gerne noch eine leicht abgewandelte Variante: Schräge: 80cm bis 90cm tiefe Arbeitsplatte (muss errechnet werden) Links: 60cm Stauraum Mitte: erhöhter Sitzplatz für zwei Rechts: GS (verziehen der Leitungen vom alten Standort) Hochschrankzeile: Links: 30er Vorrat Mitte: Backofen und Mikrowelle hochgesetzt Rechts: Unterbaukühlschrank in den Hochschrank integriert und Vorräte Kochzeile: 60cm tiefe Arbeitsplatte mit Kochen, Spülen, Stauraum und Hängeschränke, Schrankaufteilung nur beispielhaft. Spüle und Kochen könnten auch den Platz tauschen. Bei Gefallen gehen Sie diese Planung gerne mal mit Ihrem Planer durch. Er kann Ihnen die notwendige Tiefe der Arbeitsplatte unter der Schrägen genau berechnen und kommt vielleicht von selbst noch auf ganz andere Ideen. Es gibt wirklich zahlreiche Variationsmöglichkeiten, selbst bei einer so kleinen Küche und meine Anregungen sollen lediglich dazu dienen Ihnen dies aufzuzeigen. Wichtig ist, dass Sie sich verschiedene Möglichkeiten der Anbindung der vertieften Arbeitsplatte an der Schrägen wegen der Sparren aufzeigen lassen. Auch hier gibt es teure und günstige Lösungen. Gerne auch mal beim großen Schweden rechnen lassen, vielleicht kommen Sie da mit Ihrem Etat hin, auch wenn er von den Modulen her etwas weniger flexibel ist. LG...mehrausgesuchtes Parkett gefällt mir nicht
Kommentare (12)Industrie-Parkett für Wohnräume ist meist nur ein dünnes Holz in der Art und Optik vom Industrieparkett. Das Originale Industrieparkett besteht aus einzelnen Massivhölzern, die vor Ort zusammengesetzt werden. Die Tatsache, daß es sich im Original immer um hohe, schmale Hölzer handelt, die zudem im Original hochkant verlegt werden, macht sie weniger Anfällig für Risse und beanspruchbarer in stark frequentierten Bereichen (Gabelstapler, Menschenmassen, etc...). Wenn aber mal etwas mit dem Boden passiert, lässt er sich recht einfach partiell ausbessern. Das "Industrieparkett" für den Privatbereich sind meist flache, vorgefertigte Elemente aus schmalen Holzstreifen auf einer Trägerplatte und haben mit dem Originalen nichts zu tun. Aber wir reden hier von einem privat bewohntem Umfeld und keiner Industriehalle. Messingrollen eines Flügels werden immer ein paar Spuren hinterlassen, wenn er die immer gleiche Bahn zurücklegt. Da ist es doch einfacher, sich einen Satz Klavierrollen für Hartholzböden zu besorgen (~100,-), statt ein Parkett zu wählen, was einem nicht gefällt...?! Die Wahl der Holzart ist doch schonmal ein großer schritt zur Entscheidung. Schauen Sie sich jetzt ein paar Böden aus diesem Holz an, und halten immer ein paar neutrale s/w-Perspektiven vom späteren Wohnraum daneben. Dann fügt sich das Bild viel schneller, als wenn Sie nur die Böden selbst anschauen. Würfelparkett fällt schon mal raus, ebenso Industrieparkett. Fischgrät besteht meist aus Einzelhölzern von ca. 7x20 cm. Es soll vermutlich keine Diele oder kein Schiffsboden sein, eher "industrieller", "ehrlicher" und kleiner, aber dennoch wohnlich. Wie wäre es mit Hirnholzparkett? Es wirkt industriell, ist "ehrlicher" als das klassische Würfelparkett, und hat nicht die typische lineare Ausrichtung des Industrieparketts. Oder das Würfelmuster in Eiche: gemäßigter, Wohnlich, dennoch industriell angehaucht....mehrAlte Tapeten entfernen oder einfach überstreichen?
Kommentare (10)Handwerker sprechen sehr oft Empfehlungen aus, wobei sie Ihren eigenen Horizont und Geschmack auf den Kunden übertragen. Ein Planer kennt viele Möglichkeiten und hinterfragt im Idealfall erst einmal die Absichten des Kunden, um dann den passenden Weg vorzuschlagen, der in den Geschmack des Kunden, seine Räume und in das Budget passt. Es gibt Handwerker, die liefern ein nahezu perfektes Q2 an, andere rechnen eine entsprechende Spachtelung als Q3 ab. Die Definitionen der Qualitätsstufen sind keine Punktlandung, sondern haben fliessende Übergänge. Per Definition sind Ultra glatte Oberflächen (Für glatte Direktanstriche oder Vlies geeignet) sogar eher als Q4 zu bezeichnen. Raufaser verzeiht auch schlechte Untergründe (Q2), wenn nicht gerade Streiflicht auf der Wand steht. Bei dunklen, matten Wandfarben (zB. Kalkfarben), werden sich Kellenschläge und kleine Löcher einer guten Q2-Spachtelung eher weggucken als helle Standardfarben, die direkt auf die Wand aufgetragen werden. Je lebendiger der Untergrund sein darf, umso schwieriger scheint es gerade für deutsche Handwerker zu werden. Dann muss sogar erst Q3 gespachtelt werden, um dann einen Dekorspachtel aufzutragen, der gewollt unregelmäßig ausschaut... Daher auch meine Anregung, ggfls. einen feinkörnigen Strichputz auf eine Q2-Wand aufzutragen, mein leicht feinkörniges, unregelmäßiges Bild zu bekommen. Es hat gleich mehrere Vorteile: Es sind weniger Arbeitsschritte (preislich attraktiv) Putzgrund ist sehr günstig (im Gegensatz zum Dekorputz) Auf die Entfernung sieht die Wand glatt aus (keine Raufaser-Pickel) im Nahbereich sind kleine Flecken und Macken nahezu unsichtbar (wegen des winzigen Schattenwurfes der feinen Körner) im Beispiel drei Arten von Untergründen, von glatt (vergl. Q3) mit strukturiertem Anstrich (Walzen-Muster) über fein strukturiert und gebürstet bis zum lebhaften Kellenschlag. Der Unterschied liegt im Material und in der Verarbeitung (mit der Rolle aufgetragen und ggfls. mit der feinen Bürste gestrichen) Sehr oft! lasse ich bei Kunden Musterflächen auch auf die vorhandenen Wände in der gewünschten Farbe auftragen, um zu zeigen, wohin die Reise gehen kann. Das kann ich nur jedem empfehlen, der nicht unnötig Geld ausgeben kann oder will....mehr- vor 7 Jahren
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- vor 7 JahrenZuletzt geändert: vor 7 Jahren
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