Darf das so? Hässliche Gewinde an Armaturen...

Minder Suikers
14. September 2018
zuletzt bearbeitet:14. September 2018

Hallo in die Runde,

und wieder habe eine Frage bzgl. unserer Renovierung. Es handelt sich um eine Komplettsanierung inkl. Fliesen und Untergrund.

Hier das Problem:

An unsere neuen Dusch-Armatur sind die Gewinde sehr deutlich und hässlich sichbar.

Nebenbei: Dies ist nicht der Fall bei der Armatur der Badewanne - beide sind von Grohe und aus einer Serie (Concetto).

Der Sani-Mensch meint nun natürlich, das geht nicht anders. Er hat aber sowieso "Geschmack, wie Kuh auf Wiese": siehe meine andere Frage zum Gummipfropfen.

Ich bin nicht der Meinung, dass das optisch hinnehmbar ist und schmuddelig würde das auch werden so - zumal der Hersteller sicher nicht angedacht hat, dass die Teile aus Messing (?) sichbar bleiben.

(Edit hierzu: Der Hersteller sagt, es könnte u. U. ein kleiner Spalt von ca. 1mm bleiben - damit könnten wir natürlich leben).


Wie ist hier zu argumentieren? Ich will das so nicht haben in einem neuen Bad.

Ich freue mich auf eure Meinungen!





Kommentare (39)

  • midmodfan

    Wenn man sich die zahlreichen Fotos dieser Armatur im www anschaut oder auch z.B. diese Abbildung


    aus der Grohe Produktbeschreibung, dann darf das m.E. nicht so.

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  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Das geht gar nicht!
    Minder Suikers hat Droll & Lauenstein gedankt
  • Minder Suikers

    ...ich dacht schon, ich bin mal wieder zu pingelig. Aber wie argumentier ich da jetzt? Der Sani will da nichts dran machen...

  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Die Abnahme wegen Mängel verweigern. Ein entsprechenden Betrag aus der Rechnung einbehalten.
    Und mit dem Mann reden. (Mein täglich Brot als Bauleiter unseres Büros)
    Minder Suikers hat Droll & Lauenstein gedankt
  • Minder Suikers

    Ich blamier mich jetzt mal: Die Abnahme hält man schriftlich fest? Wir hatten bisher gar keine offizielle Abnahme des bades, aber der Sani wäre aber eigentlich fertig.

  • Lasse G
    Ich bin zwar kein Sanitär-Mensch, aber... im Grunde wäre eigentlich das Gewinde nur soweit mittels Gewindeschneider zu kürzen, das die Überwurfmutter mit der Blende abschließt. Alternativ gäbe es auch konische Blendringe (ich nenn‘ sie jetzt mal so, keine Ahnung ob die Dinger wirklich so heißen). Ich wage mal zu behaupten, dass da einer keinen Bock auf Details hatte.... Schade, denn: es könnte so einfach sein.
    Minder Suikers hat Lasse G gedankt
  • PRO
    Droll & Lauenstein
    Lasse, klasse, besser hätte ich es nicht beschreiben können. Und ja, nach Fertigstellung eines Gewerks durch einen Handwerker ist ein offizieller Abnahmetermin sinnvoll , bei dem alle Mängel protokolliert werden sollten. Eigentlich der Job des Architekten. Wenn es den nicht gibt, sollten sie es selbst nach bestem Wissen tun. Und eine Frist zur Mängelbeseitigung gehört auch hinein.
    Minder Suikers hat Droll & Lauenstein gedankt
  • hockylanetixx

    Moin,

    tja, so Handwerker "alter Schule" gibt es leider immer noch zu oft. Für die ist ein Bad immer noch ein Nassraum zur Körperreinigung. Optik egal.

    Ich stimme Lasse zu: sieht für mich auch so aus als wenn da schlicht die Rohre gekürzt werden müssten. Armatur ab, Kurz abflexen, Armatur wieder dran.

    Halbe Stunde Arbeit.

    Wenn sich der Handwerker dagegen sträubt rieche ich schon immer ein schwerwiegenderes Problem weshalb er da nicht wieder ran will....

    Vor der Abnahme würde ich einfach schon sagen dass Du es so nicht bezahlst. Dann muss er ja was sagen.

    LG, Thorsten

    Minder Suikers hat hockylanetixx gedankt
  • PRO
    ROOMS In STYLE Interior Design UG

    Hallo,

    ich würde unbedingt diesen Mangel schriftlich festhalten und diese auch dem Handwerker mit Fotos zukommen lassen. Wenn er nicht willens ist, diesen Mangel zu beseitigen, oder es nicht kann, ist das eine Sache.

    Die Armatur aber ohne diese durch Aktenlage nachweisbare Mängelrüge in Betrieb (es genügen meiner Info nach 6 Tage Nutzung) zu nehmen oder ohne Abnahmeprotokoll mit Mängelauflistung kann u.U. als fiktive Abnahme durch den Auftraggeber ausgelegt werden. Die Schlussrechnung vollständig zu zahlen wäre ebenfalls eine Form der Abnahme. Diese dann zu bestreiten, dürfte schwierig sein.

    LG, Martina Velmeden

    Minder Suikers hat ROOMS In STYLE Interior Design UG gedankt
  • hockylanetixx

    " Die Armatur aber ohne diese durch Aktenlage nachweisbare Mängelrüge in Betrieb (es genügen meiner Info nach 6 Tage Nutzung) zu nehmen oder ohne Abnahmeprotokoll mit Mängelauflistung kann u.U. als fiktive Abnahme durch den Auftraggeber ausgelegt werden. "


    Ernsthaft? Na dann hat es der Handwerker ja leicht: einfach über ein paar Wochen hinziehen lassen das Ganze - irgendwann wird der Kunde halt nicht mehr auf seine Dusche verzichten wollen und diese benutzen.

  • PRO
    ROOMS In STYLE Interior Design UG

    Ja, ernsthaft. Besser vor Inbetriebnahme alles klären und Mängelschreiben mit Fristsetzung zur Behebung aufschreiben, Im Streitfall kennt sich ggf. der Handwerker nicht aus, aber sein Anwalt

    -:)

    Minder Suikers hat ROOMS In STYLE Interior Design UG gedankt
  • PRO
    British Stoves

    Hallo Zusammen,

    das das so nicht geht ist klar! Reklamation und Mängel immer schriftlich fixieren ist auch klar!

    Das man mit einem Gewindeschneider denn ein Gewinde kürzen kann ist natürlich nicht klar, da man mit einem Gewindeschneider eben ein Gewinde schneidet bzw. bohrt. (Sorry Lasse).

    *****

    Aber wieso ist diese Situation jetzt so?

    Da gibt es drei Möglichkeiten:

    1) Die UP-Wasserleitungen (Wandscheiben) sind nicht tief genug in der Wand versenkt (schlechteste Version) das kann man eigentlich nicht mehr korrigieren ohne die Fliesen zu beschädigen.

    2) Die Exenter (siehe Bild) sind zu lang, das verursacht genau das oben gezeigte Montagebild.

    Diese Exenter gibt es in unterschiedlichen Längen, so das man bei der Wahl der richtigen Länge die Gewinde der Exenter nicht mehr sehen sollte.


    Die Exenter werden benutzt um den richtigen Montageabstand für die Armatur herzustellen und die Armatur richtig auszurichten.



    3) Evtl. wurde mit einem zu langem Distanzstück gearbeitet (weil kein passendes vorhanden war) dann muß man ein kürzeres Distanzstück verwenden. Diese Distanzstücke gibt es in unterschiedlichen Längen.



    4) Konische Rosetten gibt es auch aber die bauen dann zum Teil so stark auf das echt nicht schön aussieht.

    *****

    => Abnahme von Werkleistungen

    Wir befinden uns hier im Bereich des Werkvertrages deshalb muß der Mangel gem. Werkvertrag angezeigt werden! Eine Mängelrüge greift m.E. nur bei Lieferungen. So wie ich es zur Zeit weiß gilt das Werk nach 14-tägiger Nutzung als abgenommen, deshalb ist hier etwas Eile geboten!

    Grüße British Stoves

    Minder Suikers hat British Stoves gedankt
  • Minder Suikers

    Wow...hier lerne ich was - vielen Dank!

  • Lasse G

    @British Stoves: Lieber Herr Krohn, verzeihen Sie mir die fachliche Unzulänglichkeit hinsichtlich der richtigen Bezeichung des zu verwendenden Geräts. ;-) (Ich hatte eingangs extra darauf hingewiesen nicht vom Fach zu sein ). Unser Sanitär-Mensch hatte damals tatsächlich ein Hand-Werkzeug, mit dem er Gewinde nach- und (bei Bedarf) abschnitt. However: Wurscht!

    Was die Verwendung konischer Blendringe angeht, kann man sicher geteilter geschmacklicher Meinung sein, bei uns betrifft es ja auch nur die - eben noch genutzte und daher etwas nasse (sorry) - Hundedusche.


    Ideen von lasse_g · Mehr Info


    Grundsätzlich ging es mir auch eher darum in aller Kürze zu sagen, dass es im Grunde ein Leichtes wäre, dieses unschöne Detail - ob nun mit der Flex, mit einem Ersatzteil oder wie auch immer- zu beheben. Insofern bleibe ich dabei: da hatte einer keinen "Bock". Oder aber - wie Sie schreiben - nicht das passende Distanzstück dabei. Wo wir aber wieder bei dem Punkt wären, dass ein Handwerker, der "Bock" hat, sich auch um Abhilfe eines solchen Problems kümmert.. . . (Man ruft Kollegen an, schickt den Stift zurück in den Betrieb, ordert es für den nächten Baustellentermin, . . . Die Möglichkeiten in der Praxis wären ja echt vielfältig.)

    All die Aussagen hinsichtl. Aufnahme, Anzeige und Abnahme von Mängeln sind ganz sicher völlig richtig, aber: wenn denn der Mangel nun ohnehin schon bildlich festgehalten ist und ich als Fragesteller*In jetzt auch den Hintergrund des Mangels kenne und weiß, wie er zu beheben wäre, würde ich - bevor ich die rechtlichen Gäule scheu mache -. am Montag dem beauftragten Betrieb ein Mail (mit Foto) schreiben, den Chef zur Baustelle beordern, damit er sich die Arbeit ansieht, die Konsequenzen SEHR KLAR an- und die umgehende Behebung des Mangels besprechen und das Ergebnis schriftl. festhalten. - Eigentlich sollte der Mensch angesichts des, nun schon zweiten Hinweises (Gummipfropfen und diese Arbeit) mehr als peinlich berührt sein. . . Insofern: VG allerseits & gutes Gelingen!

    Minder Suikers hat Lasse G gedankt
  • PRO
    British Stoves

    @ Lasse G.

    Stimmt soweit, da hatte jemand wirklich keine Lust!

    Hinsichtlich der Argumentation zu Handwerker: Da hat mit Jörn ein super Video gesendet, wenn Du mir eine Mail mit Deiner Whatsapp Nr. sendest dann schicke ich das Video zu - sehr lustig!

    Grüße British Stoves

    Minder Suikers hat British Stoves gedankt
  • PRO
    Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing.

    Okay, wenn ich diese Diskussion verfolge, mache ich mich jetzt mal unbeliebt. Ich bin kein Fachplaner für technische Gebäudeausstattung, das mal vorab.


    Ich denke das war wohl so, der Handwerker stand mit der Fräse vor der Wand, die Position der Wannen- Duschbatterie war sicherlich abgeklärt. Hat denn jemand auch zu Ihm gesagt: "Da kommt jetzt noch eine 5 mm Fliese, ca 2 mm Kleber, und ggf 2-5 mm Ausgleichsmaße auf die Wand, ich kann nicht abschätzen ob die Wand eben ist." Mit Sicherheit hat das niemand zu ihm gesagt.

    Selbst wenn das so gewesen sein könnte, auf dem Datenblatt des Herstellers ist noch nicht einmal ablesbar, wie groß der Abstand von Mutter zur Wand sein soll. Wenn dann der Handwerker vor seinem gefrästen Loch steht, denkt der doch eins: "Mach es nicht zu kurz". Macht er es zu kurz, kann er die Mutter nicht fest genug andrehen und die Armatur tropft. Das wäre eindeutig ein Grund zur Mängelrüge! Das würde heißen Wand auf, neuer Abzweig drauf, neu egalisieren, Fliesen, ach ja und dann ist da ja noch die Abdichtung auf der Wand.


    Ach ja, man kann das Gewinde abschneiden, Irgend jemand merke an, dass wäre ja in einer halben Stunde erledigt. Habt Ihr das mal ausprobiert? Wir reden hier über ein metrisches Gewinde, ein Feingewinde. Mit Sicherheit wird das Hand geführte Trennwerkzeug nicht exakt gerade schneiden. Das heißt der Gewindegang wird zerstört. Auf ein zerstörten Gewindegang, die Mutter gerade auf zu bringen ist eine mords Fummelei. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Gewindegang der weicheren Mutter zerstört wird ist groß.

    Noch ein anderer Aspekt, wenn alles perfekt eingebaut ist, nach ein paar Jährchen aber die Dichtung schwächelt, ist dann auch kein Platz zum Nachziehen.


    Ganz klar, "schön ist anders", aber mit dem Respekt vor Menschen die in staubigen Löchern Millimeter genau Gewindegänge abzählen müssen um ein ästhetisch optimiertes Bild ab zu geben, ist das Ergebnis für mich hin zu nehmen.


    Gruß


    Michael


  • PRO
    British Stoves

    Lieber Herr Koch-Kohlstadt,

    nein Sie machen sich nicht unbeliebt, ganz im Gegenteil Ihr Beitrag hat mich nochmals nachdenken lassen und mir ist dazu noch folgendes eingefallen!

    *****

    Ein versierter SHK-Installteur setzt die Wandscheiben zum Anschluß der Armatur eigentlich immer etwas zu tief in die Wand und benutzt dann wenn gefließt ist ein sog. Distanzstück um auf das endgültige Niveau zu kommen. Solche Distanzstücke gibt es ab 5 mm Stärke und bis 10 mm in einer Abstufung von 1 mm.

    Das in einer Dusche eine Fliese verarbeitet wird, ist ja in der Regel selbstverständlich. Das bedeutet das die Distanz zwischen Wandscheibe und Fliesenniveau vergrößert wird, soll heißen das eigentlich weniger Gewinde zu sehen ist.

    Mir persönlich gefallen solche Installationen nicht und ich weise die Fachunternehmen auch immer darauf hin das ein Gewinde nicht zu sehen sein sollte. Ich möchte jetzt nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen aber folgendes sei dann doch noch erwähnt:

    Gerne wird nach Installation der Exenter, eine Abdichtung mit Silikon zwischen Fliese und Exenter (also um den Exenter herum) vergessen, so kann dann im Laufe der Jahre Wasser unter die Fliesen dringen und verursacht Schäden. Auch sollte eine Abdichtung der Wandrosette vorgenommen werden, so wäre das eigentlich richtig. Aber diese Vorgehensweise findet man nicht all zu oft.

    Die Auflageflächen der Wandrosette sollten in der Regel mit dauerelastischer Dichtmasse wie Plastik Vermit (Silikonkautschuk) nach beiden Seiten abgedichtet werden. Die überstehende Masse wir dann vorsichtig mit einem Messer abgeschnitten. Diese Masse verwendet man da sie leicht zu verarbeiten und einfach zu entfernen ist (im Gegensatz zu Silikon). Viele Wandrosetten lassen sich auf dem Exenter verschrauben so das ein gewisser Druck auf die Dichtmasse ausgeübt wird, so entsteht dann ein formschlüssiger dichter Verbund. Genauso verfährt man dann eigentlich auch auf der Seite der Überwurfmutter (Armatur) und es entsteht auch hier eine Abdichtung.

    Ganz klar das manche Kunden mit so einer Installation gut leben können und es kommt so machnem SHK-Installteur sagen wir "merkwürdig" oder kleinkarriert vor wenn der Kunde so etwas anmerkt, aber am Ende des Tages ist so eine Installtion werder schön noch sachgerecht.

    Hoffe mal das das Geschriebene hilfreich ist! Es kommt natürlich immer darauf an was mit der SHK-Firma vereinbart wurde!

    Grüße

    British Stoves

  • hockylanetixx

    @British Stoves

    Ihre Erklärung dokumentiert doch wieder sehr schön dass es doch für die meisten Probleme auch im Handwerksbereich eine Lösung gibt - man muss sie halt nur kennen.

    Das unterscheidet dann den guten Handwerker vom durchschnittlichen Handwerker. Bei letzterem muss man dann eben ein "das geht nicht anders" akzeptieren, bei ersterem kommen solche Diskussionen gar nicht erst auf weil er direkt saubere Arbeit abgeliefert hat.

    Leider sind für den Laien die Guten von den Schlechten bei Beauftragung kaum zu unterscheiden, da es ja hier oft um´s Detail geht (ist ja hier schön zu sehen).

  • kapillarwirkung
    ...auch ein Problem (aus der alltäglichen Erfahrung): "Ne, nur die Grundinstallation bitte, die Armatur da dran schrauben kann ich schon noch selbst!!"
    und dann trifft eben dieses Problem mit dem Wandaufbau auf den verärgerten Installateur, dessen Rechnung für Fertiginstallation zu teuer war...
    Passend zum Thema: war denn eben diese Fertigmontage mit angeboten? Bzw. auch die Armaturen, oder wurden die bauseits geliefert?
  • Minder Suikers

    @kapillarwirkung: Das ist ein völlig anderes Thema. Natürlich wurde die Installation komplett bestellt und die Ware über den Installateur.


    @Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing.

    "...aber mit dem Respekt vor Menschen die in staubigen Löchern Millimeter genau Gewindegänge abzählen müssen um ein ästhetisch optimiertes Bild ab zu geben, ist das Ergebnis für mich hin zu nehmen"

    Echt jetzt?

    Wenn er keinen Bock hat, in staubigen Löchern milimetergenau zu arbeiten, oder es nicht kann, soll er halt was anderes tun - das wäre nämlich sein Job! Wir zahlen dafür schliesslich einen Haufen Geld.

  • kapillarwirkung
    Ja, echt jetzt.
  • PRO
    Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing.
    Hallo Minder suikers,

    haben Sie mit dem Installateur über die Stärke des Wandaufbaus gesprochen?
    Beim Einbau wäre es für Ihn kein Mehraufwand gewesen, dass Rohr tiefer zu setzen.
    Oft wird aber der Installateur mit diesen fehlenden Angaben alleine gelassen.

    Gruß

    Michael Koch-Kohlstadt
  • hockylanetixx

    Wenn dem Installateur Angaben fehlen, dann muss er danach fragen.

    Schließlich ist er ja der Experte und der AG in der Regel Laie.

    Minder Suikers hat hockylanetixx gedankt
  • Minder Suikers

    Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing.

    Das find ich nun aber schon recht lustig. Das ist doch sein Job!

    Warum soll ich mit ihm über sowas sprechen?

    Ich habe keine Ahnung davon und das muß ich auch nicht - nochmal: Ich bezahle einen Profi dafür.

    Er hat das ganze geplant und koordiniert!

    Hätte er doch mit dem Fliesenmensch abstimmen müssen.

  • kapillarwirkung
    gab es einen Bauleiter? Denn der hätte entsprechende Kommunikation herstellen müssen. Wenn nicht, dann waren Sie das selber.
    Es wird hier zumehend "lustiger".
    Sie bemängeln etwas, was wie Lasse schon treffend festgehalten hat - nämlich einen kleinen Fehler.
    Ich spreche bewusst nicht von einem Mangel, denn den darf ein Gericht bestimmen. Entsprechende Beratung wurde Ihnen ja schon hinreichend geboten - ausführen müssen Sie das dann selber.
    Wichtige Tipps von einer Rechtsform "UG" zur schriftlichen Mängelrüge...das lässt mich nur müde schmunzeln.
    Allein auf weiter Flur stehen Sie dann da und grübeln nach 2 Jahren Gerichtsverfahren darüber, ob man sich nicht doch hätte einigen können...
    Was glauben Sie denn, passiert heute bei einer Badsanierung?
    Ein Meister nimmt das Aufmass und dann nur noch schnellschnell.
    Den Überflieger mit Hang zum Detail finden Sie nicht mehr!
    Aber ich bewege mich mal ins tiefe Wasser:
    Wenn Sie nicht in der Lage sind mit Ihrem Intallateur solch ein einfach zu lösendes Problem zu klären - und das während einer Komplettsanierung - , gab es noch andere Reibungspunkte, die hier verschwiegen wurden.
  • Minder Suikers

    kapillarwirkung

    Ich finde Ihren Kommentar anmaßend. Unterstellen Sie mir bitte auch nicht weiter (wie schon weiter oben) Situationen, die nicht den Tatsachen entsprechen.

  • hockylanetixx

    " Was glauben Sie denn, passiert heute bei einer Badsanierung?
    Ein Meister nimmt das Aufmass und dann nur noch schnellschnell. "

    Na da haben wir das Problem doch schon identifiziert. Und das soll jetzt das Problem des Auftraggebers sein? Lustige Auffassung...

    Minder Suikers hat hockylanetixx gedankt
  • PRO
    Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing.
    Hallo Minder Suikers,

    was ich damit sagen will, es muß vorab genau darüber gesprochen werden. Wandaufbauten sind nicht immer gleich. Das ist in der Tat Sache des Bauleiters und wenn der nicht da sein sollte, des Bauherren.
    So banal das ist, hätten sich Fliesenleger, Installateur und Bauherr hier abstimmen müssen.
    Wer hat es denn jetzt verbockt? Der Installateur der das Gewinde zu weit heraus stehen hat, weil er den Wandaufbau falsch eingeschätzt hat? Der Fliesenleger der diesen Wandaufbau gewählt hat ohne das mit dem Installateur ab zu stimmen? War es der Bauherr, oder sein Vertreter, der nicht über seine exakten Vorstellungen gesprochen hat?

    Gruß
    Michael Koch-Kohlstadt
  • hockylanetixx

    Guten Morgen zusammen,

    ich denke dieses Problem nun auf den Bauherren oder eine nicht vorhandene Bauleitung zu schieben ist nicht korrekt.

    Eine separate Bauleitung bei einer Badrenovierung zu fordern halte ich für albern. Wenn ich das richtig verstanden habe dann wurde dieses Projekt als Gesamtwerk an einen Auftragnehmer vergeben. Dessen Aufgabe ist es nun die (seine) Gewerke zu koordinieren und evtl. offene Fragen mit dem Bauherren zu klären.

    Beim vorliegenden Problem wurde doch weiter oben von British Stoves schon gut erklärt dass bei einem versierten Installateur so ein Problem gar nicht erst entstanden wäre.

    Natürlich kann man sich darüber streiten ob es sich um einen schwerwiegenden Mangel oder eher um ein kleines kosmetisches Problem handelt, die Schuld aber auf den Bauherren abzuwälzen ist ja wohl etwas zu einfach. Hätte der auch vorab darauf hinweisen sollen dass das WC mit der Öffnung nach oben installiert werden soll?

    Ich lese hier öfter mal dass sich der Bauherr nicht zu sehr in den Bauablauf einmischen soll und die Profis einfach mal machen lassen soll weil er als Laie ja im Grunde eh keine Ahnung hat. Wenn dann aber mal was schief geht dann ist es plötzlich der Bauherr der sich nicht genügend gekümmert hat. Das passt für mich nicht zusammen.


    In diesem Sinne wünsche ich eine unfallfreie Woche.


    LG, Thorsten

    Minder Suikers hat hockylanetixx gedankt
  • Lasse G

    @hockylanetixx: sehr schön zusammengefaßt!

    Beim Lesen gestern dachte ich zeitweilig, welch imposante Welle doch so ein (,noch dazu einfach zu behebender) Makel schlagen kann, dessen Materialwert im Grunde im einstelliigen Euro-Bereich liegt. . . . Manchmal bin ich da vielleicht auch zu pragmatisch in meiner Denke gestrickt, aber ich gehe stark davon aus, dass durch miteinander Reden das Problem einfach zu klären sein wird. Wie bereits weiter oben gesagt: das nötige Hintergrundwissen ist ja nun umfangreich vorhanden.

    @Minder Suikers: Euch wünsche Ich viel & nachhaltigen Erfolg bei den Verhandlungen mit Eurem Sanitär-Menschen und in absehbarer Zeit ungetrübte Wellness-Freuden im renovierten Bad. LG!

    Minder Suikers hat Lasse G gedankt
  • midmodfan

    Ich stimme meinen Vorrednern vorbehaltlos zu. Den Bauherren mangelnde Kommunikation vorzuwerfen, halte ich aus eigener Erfahrung für zu kurz gesprungen. Denn als Bauherr kommt man gar nicht auf die Idee und muss m.E. auch nicht davon ausgehen, dass das Endergebnis anders aussehen könnte als die Abbildungen, aufgrund derer man sich für ein bestimmtes Produkt entschieden hat. Wäre das anders, müsste man tatsächlich, wie hockylanetixx so plastisch schreibt, den Installateur anweisen, das Klo mit der Öffnung nach oben einzubauen (oder, wie ich immer sage: die Haustür vertikal einzusetzen). Wofür beauftragt man denn einen FACHMANN? Falsch machen kann ich es selbst!

    Von einem Fachmann erwarte ich, dass er alle Stolperfallen kennt und den Kunden darauf aufmerksam macht, wenn aufgrund der baulichen Gegebenheiten etwas gegen ein bestimmtes Produkt spricht, wenn ein 100%iges Ergebnis so nicht erzielbar ist, oder einen berät, wie man das Problem am besten löst bzw. von vornherein vermeidet. Der Fachmann, wenn er tatsächlich einer ist, kann doch unmöglich zum allerersten Mal mit den Fragen des Wandaufbaus, der Fliesenstärke etc. konfrontiert worden sein. Schließlich geht es hier um den Einbau einer Duscharmatur, das ist doch Installateur-Alltag!

    Minder Suikers hat midmodfan gedankt
  • Minder Suikers

    Lasse G


    Vielen, lieben Dank! :)

    ...natürlich auch an alle anderen!

  • PRO
    Jörg Stutzriem - Lebensraum Optimierer

    Schon sehr Interessant wieviele Meldungen es gibt für ein bisschen sichtbares Gewinde. :)

    Jeder Monteur weiß das er die Anschlüsse nur kürzen braucht. Und fertig, 1-2 Gewinde wird man in der Regel aber immer sehen. www.stutzriem.com

    Minder Suikers hat Jörg Stutzriem - Lebensraum Optimierer gedankt
  • Minder Suikers


    Und plötzlich geht es dann halt doch! :)


    In 30min, aber natürlich unter Fluchen und mit Gemotze, sogar das Wort "Schikane" ist gefallen.

    Egal, wir freuen uns total (und bestellen diesen Handwerker sowieso nicht mehr) :)

  • hockylanetixx

    Super, das freut mich für Dich.

    Leider ist es in der Tat so dass man mittlerweile als schwieriger Kunde gilt wenn man einfach nur saubere Arbeit erwartet...

    " In 30min, " - erschreckend wie gut ich in sowas mittlerweile bin ;-)

    Minder Suikers hat hockylanetixx gedankt
  • PRO
    British Stoves

    Glückwunsch! Ich denke mal das Dir die Unterstützung hier bei Houzz die nötige Rückenstärkung verliehen hat!


    Grüße British Stoves


    Zitat: Erich Kästner "Es gibt nicht gutes, außer man tut es"

    Minder Suikers hat British Stoves gedankt
  • Minder Suikers

    Auf jeden Fall! :)

  • Rio der Erste
    ...da hätte ich zu Flex, Feile und Kegelsenker gegriffen, wäre ruckzuck fertig, zufrieden und stolz gewesen. Na dann in diesem Sinne...
  • hockylanetixx

    Und zack, wäre die Gewährleistung flöten...

    Minder Suikers hat hockylanetixx gedankt
Land:
Deutschland

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