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Fahrradcarport und Gerätehaus

Julia
5. Oktober 2018

Liebe Community,


wir planen gerade die Außenanlagen unseres neuen Grundstücks (Eckgrundstück). Das Haus wird 3,80 m von der Straße entfernt stehen. Links neben dem Haus befindet sich eine 3,50 m breite Einfahrt. Unser Nachbar direkt neben der Einfahrt wird eine Doppelgarage bauen. Als Zufahrt vor den Garagen sieht er eine Länge von 5,50 m vor.

Wir haben kein Auto und das soll auch möglichst lange so bleiben; wir sind passionierte Fahrradfahrer. Natürlich werden wir uns in einigen Jahren sicherlich ein Auto (Typ VW Touran) zulegen, wir möchten aber auf keinen Fall eine (massive) Garage bauen und mein Mann möchte auch kein Carport für das Auto haben, sondern den vorhandenen Platz lieber für ein Fahrrad-Carport und ein Gerätehaus (für Gartenmöbel, -geräte) nutzen.


Unsere Idee ist nun, dass wir vorn eine Stellfläche für ein späteres Auto frei lassen, d.h. in einer Länge von 5,50 m, dann entspricht es den Maßen unseres Nachbarn.

Dann würden wir längs zum Haus ein Fahrradcarport planen, welches nur ein Dach und eine Seitenwand hat. Das Carport wäre also zur Seite zum Haus hin offen. Wir möchten dort Platz für 4-5 Fahrräder haben (und vielleicht mal einen Kinderwagen). Das Carport hätte eine Länge von 4 m und eine Breite von 2 m.

Direkt an das Carport anschließen soll sich das Gerätehaus (2,80 m x 2 m).

All das sieht dann auf der Geländeskizze so aus (der Pfeil unten zeigt den Eingang zum Haus; ganz links wäre die Doppelgarage des Nachbarn):



Zwischen Carport bzw. Gerätehaus und Hauswand bleiben dann noch 1,50 m Platz.

Optisch stellen wir uns etwas in dieser Art vor:




Im Unterschied dazu soll unsere Rückwand offen sein (weil dort ja direkt die Garage des Nachbarn angrenzt) und außerdem wollen wir gern drei hüfthohe Fahrradanlehnbügel, die einbetoniert werden.


Unsere Fragen im Laufe der Planung waren / sind folgende:

- Genügen die Fahrradanlehnbügel als Diebstahl-Schutz? Wir schließen dort die Fahrräder mit normalen (guten) Schlössern an. Wenn wir mal länger abwesend sind, könnten wir uns vorstellen, noch ein zusätzliches langes Schloss einmal um alle Fahrräder zu legen (so ähnlich wie man es aus der Gastronomie-Branche bei Tischen und Stühlen im Außenbereich kennt). Wir wollten ursprünglich immer einen abschließbaren Bereich für die Fahrräder, aber im Alltag erscheint es uns praktischer mit den Fahrradanlehnbügeln, wenn man (mehrmals) täglich schnell ein Fahrrad in Benutzung nehmen oder wieder zurückstellen will. (Hinzu kommt die schönere Optik, außerdem der Preis.)

- Reicht eine Tiefe von 2 m aus? Unser längstes Fahrrad ist 1,8 m lang, es passen also alle darunter. Bei Regen und Wind wird es sich wohl nicht vermeiden lassen, dass etwas Regen unter das Carport kommt, allerdings fängt die Hauswand ja sicherlich einigen Wind ab.

- Reicht ein Abstand von 1,5 m zum Haus aus? Wir hoffen ja, weil wir mehr nicht zur Verfügung haben ;-) Das Haus beginnt ja auch erst bei 3,8 m, d.h. auf Höhe des Autos dürfte es eigentlich auch nicht zu eng werden...

- Bereuen wir irgendwann, den Fahrrädern zulasten des Autos mehr Platz eingeräumt zu haben und keine Überdachung für das Auto zu haben? ;-) Das ist eher meine Sorge, mein Mann will wie gesagt weder Pkw-Carport noch Garage (er will dem Auto nicht so einen Stellenwert einräumen, für ihn reicht es, wenn man das Auto auf dem Grundstück parken kann).


Hat jemand Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge? Vielleicht gibt es etwas, was wir bei der Planung bislang übersehen haben? Vielen Dank vorab.


Kommentare (7)

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