Treppengeländer bei halbgewendelter Treppe

A Weber
9. November 2018

Hallo zusammen,


nachdem wir das Bodenproblem in dem Thread gelöst haben, nun zur Treppe EG-OG.

Das Treppenhaus ist im Grundriss


Nachher: Grundrissoptimierung Neubau EG · Mehr Info

gut zu erkennen. Das Treppenhaus ist 220 cm breit und knapp 190 cm tief. Die Geschosshöhe (Rohbau) beträgt 262 cm.


Die Treppe wird also eine halbgewendelte Treppe/ U-Treppe ganz ähnlich wie hier (bei uns nur gespiegelt):



Anspruchsvolle Architektur für die Stadt · Mehr Info



Nun wurde uns bei einer Beratung empfohlen, das Treppen-Geländer nicht mit senkrechten Stäben auszuführen, weil dies im Bereich der Krümmung nicht gut aussehen würde.

Ich muss zugeben, dass ich trotz nachfragen die Begründung nicht verstehen/nachvollziehen konnte.


Ein mitlaufendes Geländer wie hier


Flachwangentreppen · Mehr Info


würde nicht der DIN entsprechen und ist bei kleinen Kindern im Haus sicherlich zu überdenken.


Schlussendlich wurde uns ein Glas-Geländer ähnlich wie hier


Beton, Rost und Glas · Mehr Info


empfohlen, weil man da das Problem in der Krümmung nicht hat.

Jetzt ist die Glasausführung aber nicht gerade die günstigste und gefallen würde mir eine der anderen Varianten wohl auch besser.


Hat hier auch jemand Bedenken bzgl. der senkrechten Stäbe im Geländer? Ich habe schon viele Bilder angeschaut und konnte das angebliche Problem nicht nachvollziehen.

Ich muss aber zugeben, dass die meisten Treppen-Bilder, die man so findet ein mitlaufendes Geländer haben, was durchaus schick aussieht.


Ich würde mich freuen, wenn uns hierzu jemand Tipps bzw. Feedback geben könnte.


Danke & Viele Grüße



Kommentare (50)

  • ankestueber

    Ich habe eher optische Bedenken, mir wollen Stäbe nicht so wirklich gefallen und Glas scheidet (für mich) aus Putzgründen aus. ;-)

    Ich würde wohl eine geschlossene Variante wählen.


    Schau dich doch mal bei den Projekten von Hokon um.

  • A Weber

    An das Putzen habe ich auch schon gedacht ;-)

  • ankestueber

    Ich denke leider immer zuerst ans Putzen. ;-)))

  • PRO
    Julia Mittmann Innenarchitektur
    Ich würde ein horizontal mitlaufendes Geländer nehmen. Den Abstand der Stäbe kannst du ja selber bestimmen.
  • A Weber
    Danke. Das erscheint mir derzeit als die beste Lösung.
    Die Bilder, die ich bisher gefunden habe, mit mitlaufendem Geländer, gefallen mir ganz gut.
    Ankes Vorschlag würde mir auch gefallen, wenn das Treppenhaus Tageslicht bekäme.
  • PRO
    Julia Mittmann Innenarchitektur
    Eine Lamellenwand vertikal oder horizontal wäre auch möglich. Da ist dann allerdings Staub ein Thema
  • PRO
    hokon

    Guten Abend Zusammen,

    also rein technisch ist das "Problem" mit den senkrechten Stäben nicht nachvollziehbar.

    Hier der grafische Beweis :







    Die Entwürfe sind mit denen von Ihnen angebenden Maßen, wobei die 2620mm nicht die rohe Geschosshöhe, sondern die lichte Raumhöhe im Rohbau ist. Die Geschosshöhe geht immer von Fußboden zu Fußboden.

    Es gibt also entweder ein Missverständnis zwischen Ihnen und Ihrem Treppenbauer, oder es fehlen in Ihrer Aussage einige wichtige Informationen / gestalterische Vorgaben aus Ihrem Beratungsgespräch.

    Aus meiner täglichen Erfahrung tippe ich mal auf eine Mischung aus Beidem.

    Für die meisten Kunden ist das Thema Treppe bei den ersten Gesprächen ein Buch mit sieben Siegeln und es gibt wenig Verständnis, warum manche Dinge nicht funktionieren.

    Es darf nie vergessen werden, dass es bei Treppen tatsächlich mehr und eigentlich auch wichtigere Punkte als die für die meisten Bauherren nur nachvollziehbare Optik gibt.

    Eine Treppe muss sicher zu begehen sein und das gibt zum größten Teil die Form der Stufen vor, man spricht dabei vom sogenannten Verzug. Die Ecke bei der es um die Kurve geht ist die Wendelung und eine gewendelte Treppe ist keine Spindeltreppe (ein sehr häufiger Irrtum)

    Aus dem Verzug der Stufen ergibt sich dann auch noch die mögliche Form der Wangen, dem sogenannten Schwung.

    Ein Relinggeländer ist übrigens nicht kindersicher und in vielen Teilen Europas mittlerweile sogar ohne vorgesetzte Scheiben, oder einem anderen Kletterschutz verboten.

    Eine Treppe muss stabil sein.

    Eine Treppe muss produzierbar sein.

    Eine Treppe muss montierbar sein.

    Und je nach Firmenphilosophie des Treppenherstellers muss das alles auch noch in das Katalogprogramm passen, damit sich aus der Treppe vom Typ Frankfurt ,mit dem Geländer Typ Nizza, und Stab Typ Barcelona irgendwie eine augenscheinlich individuelle, aber preislich optimierte Treppe zusammenstellen lässt.

    Diese Punkte müssen dann immer berücksichtigt werden, da bleiben viele Möglichkeiten auf der Strecke.

    Aber bei Ihrer Treppenform ist das von Ihnen beschriebene Thema -bei einer standardmäßigen, eingestemmten Treppe- mit den Stäben vom Anspruch her 1 Halbjahr im ersten Lehrjahr

    Also wie gesagt entweder ein Missverständnis, oder es fehlt halt eine wichtige Information in Ihrer Beschreibung, wie z.B. das Sie keine Wangentreppe, sondern eine handlaufgetragene Bolzentreppe bekommen. Da ist das Thema Stäbe zwar auch kein wirklich großes Problem, aber eher als bei einer Wangentreppe.

    Über die Optik eines Stabgeländers lässt sich natürlich grundsätzlich diskutieren, ich persönlich mag es gar nicht und es passt auch in keinster Weise in den aktuellen Zeitgeist.

    Da passt aber auch ein Relinggeländer kaum rein und schon gar nicht aus/mit Edelstahl.

    Den Weniger ist Mehr Zeitgeist trifft man bei Treppen mit Glas, oder noch mehr mit Geländerwangen, am Besten noch ganz in weiß.


    Ganz in Weiß / Vorher - Nacher · Mehr Info



    Ganz in Weiß / Vorher - Nacher · Mehr Info


    Da bei Geländerwangen Wangen, Pfosten, Handläufe und Stäbe eine Einheit bilden, ist es absolut minimalistisch.

    Allerdings beanspruchen solche Lösungen, erst recht bei einer konsequenten Umsetzung, d.h. ohne sichtbare Befestigungen und Verschraubungen, dass Budget schon deutlich mehr, als die üblichen und allseits bekannten Treppen.

    Viele Grüße Jörn Brenscheidt von hokon

  • A Weber
    Vielen Dank Herr Brenscheid!
    Aufgrund solcher fundierter Beiträge gefällt mir das Forum so gut.

    Sie haben Recht: Es handelt sich um die lichte Rohbauhöhe - da war ich unpräzise. Es geht aber tatsächlich um eine Wangentreppe mit Wangen aus HPL.

    Uns wurde einfach von senkrechten Stäben abgeraten, weil es im Bereich der „Kurve“ (ich kenne leider den Fachbegriff nicht) nicht gut aussehen würde. Eine richtige Begründung gab es nicht...

    Ihre Bilder helfen aber sehr gut, sich das besser vorstellen zu können! Vielen Dank hierfür!
  • A Weber
    Oh, steht ja oben: Kurve = Wendelung.
  • PRO
    hokon

    Hallo Herr Weber,


    schon haben wir das wichtige Detail, die HPL-Wange.


    Da funktionieren senkrecht Stäbe in schön nie. Egal ob irgend eine Kurve, oder was auch immer.

    HPL-Wangen sind je nach Hersteller zwischen 10mm und 13mm stark -bei mir 13mm, weil die Auflager für die Stufen 10mm tief in die Wange geschraubt werden müssen und ich von außen keine sichtbaren Schrauben haben will- und die senkrechten Stäbe in Stahl auch zwischen 12mm und besser 16mm Durchmesser haben.


    Selbst wenn wir die 13mm Platte mit dem 12mm Stab nehmen und die HPL von den zulässigen +/- 0.6mm Toleranz in der Stärke +0.6mm, also 13.6mm Stärke hat, bleibt zu wenig Material stehen, so das der Stab bei einer kleinen seitlichen Belastung aus der Wange bricht.


    Theoretisch könnte man die Stäbe in einen Untergurt einbohren, aber das sieht so richtig.... aus.


    Vielleicht mache ich dazu gleich mal noch ein Bild.


    Aus welcher Region kommt Ihr Treppenbauer ?

    Können Sie mir auch gerne als private Nachricht schreiben.


    Grüße Jörn Brenscheidt

  • PRO
    hokon

    So, hier mal Bilder dazu.






    Also schön ist anders...

  • A Weber
    Vielen Dank. Das verstehe ich jetzt!

    Hmmm...das wird jetzt schwierig:
    Senkrecht sieht bei HPL ... aus, mitlaufend ist gefährlich, Glas teurer und aufwändiger zu reinigen.
  • ankestueber

    Genau die von Herrn Brenscheidt gezeigte Treppe hatte ich im Sinn als ich meinte, schauen sie doch mal bei Hokon vorbei. ;-)


    Also ich glaube, dass das Treppenhaus in dem Beispiel auch kein Tageslicht hat und ich glaube auch nicht, dass es mit Stäben lichter wirkt wie zu, denn dafür strahlt das Weiß zu schön.

  • A Weber
    Das ist unbestritten eine sehr sehr schöne Treppe.

    Allerdings bestätigen die angegebenen Projektkosten die Aussage von oben, dass hierbei das Budget deutlich mehr beansprucht wird...
  • S PM
    Lieber das Budget an der richtigen Stelle strapaziert als sich die nächste 20 Jahre über ein "hätt ich doch" zu ärgern. Oder noch viel Schlimmer: aus Budgetgründen pfuschen an sicherheitsrelevanten Stellen.
    Sie werden die Treppe mehrmals täglich begehen und noch öfters daran vorbeilaufen.
  • A Weber
    Das stimmt schon.
    Allerdings muss man auch akzeptieren, wenn gewisse Dinge einfach außer Reichweite sind.
    Zwischen dieser sehr schönen Treppe und einer simplen Wangentreppe aus Buche gibt es ja noch viele verschiedene Alternativen, und wir versuchen gerade rauszufinden, was für uns am besten passt.
    Da hilft dieser Thread ungemein.
    Wir sind bei der Treppe auch nicht an das bisherige Unternehmen gebunden und sind somit flexibel.

    Eine Entscheidung ist aber schon getroffen: Die Stufen sollen aus Eiche sein, da wir in EG und OG im Flur geöltes Eichenparkett legen werden.

    Spricht bei einer Treppe etwas gegen geölte Stufen? Ich denke, diese würden besser zum Parkett passen.
    Oft sieht man allerdings lackierte Stufen...?!
  • PRO
    hokon

    Hallo Herr Weber,


    die Stufen sollten Sie auf jeden Fall ölen.

    Aber zu dem Thema gibt es in Community wirklich schon genug Diskussionen die Ihnen weiterhelfen und daher sollten wir das jetzt nicht weiter erörtern.


    Sie haben recht, es gibt ganz viel dazwischen und es muss passen.

    Dazu habe ich auch schon einige Idee, aber die müssen noch wachsen. Vielleicht beantworten Sie ja meine Nachricht so offen wie meine Frage nach dem Treppenbauer.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Warum wird eigentlich (gerade hier in Deutschland) so selten davon ausgegangen, daß es sich um Menschen handelt, die die Treppe nutzen, und daß ein durchlaufender Handlauf doch viel angenehmer ist, als in jeder Biegung auf einen trennenden Pfosten zu stoßen und den schützenden Halt loslassen zu müssen um umzugreifen?

    In anderen Ländern werden durchlaufende Krümlige als selbstverständlich erachtet, aber besonders hier hier wird meist mit einem Verweis auf "kompliziert" und "hohe Kosten" dieser wichtige Punkt abgewimmelt?!

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Interessant zu wissen (nicht zu glauben oder zu vermuten) ist:


    "In Gebäuden, bei denen mit der Anwesenheit von Kindern zu rechnen ist, sowie bei notwendigen Treppen in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen ist zwischen Geländerstäben, Kniegurten oder ähnlichen Füllungsbauteilen eine Maximallichte von 12 cm gefordert. Bei horizontal geteilten Geländerfüllungen ist zudem auf eine Vermeidung des Leitereffekts zu achten.
    Treppengeländer sollen den Absturz verhindern.

    Über die Bestimmungen der Landesbauordnungen und den Arbeitsstättenrichtlinien hinaus, die Geländerhöhe und seitlichen Anprallschutz regeln, sollen in Bereichen, in denen mit der Anwesenheit von Kindern zu rechnen ist, zusätzliche Bestimmungen dafür sorgen, dass keine Gefährdung durch das Überklettern von Geländern gegeben ist.

    Laut Norm sind Horizontal-Gurtgeländer NICHT verboten, es wird aber an die Eigenverantwortung der Bauherren bzw. Betreiber appeliert, den Unfallschutz zu gewährleisten."

    "Es gibt zwei Möglichkeiten, die Gefährdung durch den Leitereffekt zu vermeiden und ihn einzugrenzen:

    • durch temporären Schutz des Geländers mittels Glas- oder ähnlichen Plattenmaterialien, solange Kinder anwesend sein können
    • die Handläufe mindestens 15 cm (oder je nach LBO) nach innen zu setzen sodass ein sicherer Übersteigeschutz gegeben ist."

    *****

    Da Ihnen das horizontale Geländer am besten zu gefallen scheint, würde ich dieses auch wählen, und für wenige Jahre ggfls. ein einfaches Netz mitlaufend befestigen, das die Nutzung als Leiter verhindert. Verboten ist es in ihrem Fall nicht. Weder durch die DIN (die nur als Empfehlung gilt) noch die LBO (die rechtlich bindend ist).


    Im übrigen sind im privaten Bereich auch die offenen Unterbrechungen des Handlaufes in Ihrem ersten Beispiel zulässig, aber halt wenig Handschmeichelnd.

  • PRO
  • A Weber

    @Raumagentur ArteFakt: Vielen Dank.


    Tatsächlich sind wir noch nicht auf irgendeine Form festgelegt. Da wir uns noch nicht so lange mit dem Thema Treppe genauer auseinandersetzten, kennen wir somit vermutlich viele Möglichkeiten gar nicht.


    Wir wünschen uns eine Treppe, die einen modernen Touch hat (wie z.B. die HPL-Wangen-Treppen), aber auch einigermaßen praktisch und sicher in einem Haushalt mit zwei kleinen Kindern ist.
    Ein mitlaufendes Geländer ist somit nicht unbedingt unsere erste Wahl - auch wenn damit die HPL-Wangen evtl. ausscheiden.
    Wir haben aber auch inzwischen Treppen gesehen, bei denen die Wangen und die Pfosten lackiert waren (weiß oder anthrazit) - das sah zum Teil mit Eichenstufen auch ganz ordentlich aus.


    Ein Ziel mit diesem Thread war es, Anregungen und Ideen zu sammeln. Und das hat ja durch die tollen Beiträge oben ganz gut geklappt.


  • ankestueber

    Ok, sicher auch eine Kostenfrage, aber wie wäre es mittig einfach mit einer geraden Wand und Handlauf an der Wand?


    Treppenhaus · Mehr Info


    EM 35 CITYVILLA · Mehr Info


  • A Weber
    Das ist eine schöne Treppe/Idee Anke. Allerdings scheint das eine Podesttreppe zu sein und ich bin mir nicht sicher, ob das bei einer halbgewendelten funktionieren kann.
  • A Weber
    PS: Für eine Podesttreppe reicht die Tiefe leider bei uns im Treppenhaus leider nicht.
  • ankestueber

    Ich weiß es auch nicht, aber ich dachte es mir schon mal beim Betrachten der Bilder zur Hokon Treppe. Wenn du dir mal das Album anschaust, auch mit der Treppe vorher und aus anderen Perspektiven, würde ich laienhaft sagen, dass müsste gehen. Ich habe auch noch ein paar Fotos gefunden, mehr oder weniger geglückte Umsetzungen, aber es scheint zu gehen.

    Ob es auch hier geht, könnte uns nur Herr Bernscheidt sagen.


    Bauhaus-Look Treppenhaus · Mehr Info


    Moderne "Kaffeemühle" · Mehr Info



  • PRO
    hokon

    Guten Abend zusammen,

    eine Wandscheibe ist bei einer gesamten Breite von 2200mm möglich, allerdings nur in der breiten Variante wie auf dem Bild “Moderne Kaffeemühle”.

    Bei einer schmalen Wand (<200mm) wird die Laufbreite der Treppe so groß, dass die Stufen eine ungünstige Form und sehr schmale Stufenköpfe auf der Innenseite bekommen und schlecht/gefährlich zu laufen sind.

    Perfekt wäre eine Wandstärke von 300mm und könnte z.B. auch ein seitlich offenes Bücherregal sein.

    Grüße Jörn Brenscheidt

    P.S.: @Herr Weber, heute haben wir die Treppe fotografiert über die wir Beiden am Telefon gesprochen haben, zum Ende der Woche sollten die Bilder online sein.

  • PRO
    hokon

    Guten Abend Zusammen,


    leider hat es etwas länger als geplant gedauert, bis ich dazu gekommen bin die versprochenen Bilder einzustellen, aber jetzt sind sie in meinen Projekten.


    Hier auch gleich zum angucken :



    BauBuche und Schwarze Wangen · Mehr Info



    BauBuche und Schwarze Wangen · Mehr Info



    BauBuche und Schwarze Wangen · Mehr Info



    BauBuche und Schwarze Wangen · Mehr Info



    BauBuche und Schwarze Wangen · Mehr Info



    BauBuche und Schwarze Wangen · Mehr Info



    Viele Grüße Jörn Brenscheidt von hokon

  • PRO
    hokon

    Guten Abend Zusammen,

    hier mal noch ein Beispiel für ein außergewöhnliches Geländer.

    Wobei auch die Stufen ganz besonders sind.


    Die Treppe ist das Ergebnis aus : „Fragen Sie uns nicht Herr Brenscheidt, machen Sie wie Sie meinen!“



    Schwarzes Linoleum auf BauBuche und HPL-Wangen mit Voronoi Strukturen · Mehr Info



    Schwarzes Linoleum auf BauBuche und HPL-Wangen mit Voronoi Strukturen · Mehr Info



    Schwarzes Linoleum auf BauBuche und HPL-Wangen mit Voronoi Strukturen · Mehr Info



    Schwarzes Linoleum auf BauBuche und HPL-Wangen mit Voronoi Strukturen · Mehr Info



    Schwarzes Linoleum auf BauBuche und HPL-Wangen mit Voronoi Strukturen · Mehr Info



    Schwarzes Linoleum auf BauBuche und HPL-Wangen mit Voronoi Strukturen · Mehr Info



    Viele Grüße Jörn Brenscheidt von hokon

  • A Weber
    Wirklich eine außergewöhnliche Treppe!
  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    ...mit Leitereffekt an Brüstung und Absturzsicherung, und ohne wirklichem Handlauf an dem man sich gut festhalten kann, wenn man mal ins Rutschen kommt und zupacken muss.

    Aber bei einem vom Üblichen abweichenden Design ist das wohl obsolet ;)

  • PRO
    British Stoves

    Ganzer - junger Padawan-Schüler, viel zu lernen er noch hat!

  • Be Lo
    Über Ihre Beiträge - oder vielmehr persönlichen Seitenhiebe -, British Stoves, kann man sich nur noch wundern!

    Wäre doch für alle Beteiligten sinnvoller, wenn Sie fachlichen (!) Input geben und dabei den 'guten Ton', der hier in Houzz gepflegt wird, beibehalten. Leben und Leben lassen!
  • Oksana Call
    Ich persönlich finde die Kommentare von @ArteFakt Herrn Ganzer sehr professionell und durchdacht. Er sieht sofort was passt und was nicht. Und das aus allen Perspektiven: Sicherheit, Design, Funktionalität etc. Die Entscheidung liegt natürlich immer bei dem Kunden, aber ich finde es fair, wenn der Kunde auf alle Eventualitäten hingewiesen wird.
  • PRO
    British Stoves

    @BeLo

    Da haben Sie schon recht! Aber das ist ja immer eine Sache von actio und reactio.


    Wobei wir bei unserer Selbstreflexion und dem regen internen Austausch mit unseren Kollegen, als auch deren Einschätzung, eigentlich gemeinsam davon ausgehen das wir doch immer auf der Seite von reactio stehen.


    Grüße sendet BS




  • PRO
    British Stoves

    @ Belo

    Wenn Sie mögen, könnte ich gerne in einem persönlichen Telefonat unsere Einschätzung darlegen.

    Grüße Stephan Kohn

  • Houzz Deutschland

    Liebe Diskussionsteilnehmer, bitte beachten Sie die allgemeine Netiquette. Dieses Forum dient zum Informationsaustausch und der Vernetzung. Argumentieren Sie fair. Bleiben Sie sachlich und vermeiden Sie persönliche Angriffe. Wir behalten uns vor, verletzende oder unqualifizierte Kommentare zu löschen und den Absender bei wiederholtem Verstoß zu sperren. Beste Grüße, Ihr Houzz Deutschland-Team

  • A Weber
    Hallo zusammen,
    die Planungen schreiten voran.
    Bzgl Treppe ist die momentane Planung folgende (EG ins OG):
    Steigung 19,4 cm bei 15 Steigungen und 25 cm Auftritt.
    Das erschien uns beim Probelaufen etwas steil und auch der Treppenbauer plädiert für eine Stufe mehr (dann hätten wir eine Steigung von 18,2 cm).
    Bequemer wäre das mit Sicherheit. Allerdings wird dann der Flur im EG schmaler (ca 20 cm weniger breit) und hätte damit eine Breite von ca. 135 cm. Im Eingangsbereich wird das nicht so schlimm sein, weil neben der Haustür ohnehin eine Bank geplant ist und somit dort der Bereich über der Bank ca 60 cm breiter ist.

    Jetzt die Frage an die Experten: Ist die derzeit geplante Steigung wirklich vergleichsweise steil oder war das ggf nur unser erster Eindruck?
  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Es gibt mehrere Faustformeln zur Berechnung des Verhältnisses von Stuftentiefe zu Stufenhöhe. Grund dieser Formeln ist, daß mit der Höhenüberwindung die natürliche Schrittlänge eines Menschen eingehalten wird und er auf einer Treppe nicht ins Stocken oder Stolpern kommt.

    Dabei ist es egal, wie steil die Treppe wird oder wie hoch die einzelnen Stufen sind. Wichtig ist, daß wir auch beim hinabsteigen gut auftreten können (nicht zu kurze Stufen), und daß unsere Schrittlänge von Stufe zu Stufe bequem bleibt.

    Eine der Zahlen dieser Formel ist meist gegeben, wie zB. bei Ihnen: Die Geschosshöhe durch die Anzahl der Stufen ergibt die Stufenhöhe. Danach berechnen sich dann die übrigen Maße. Bei Ihnen wird durch eine weitere Stufe die Treppe also etwas länger.

    Sie sehen - alles bedingt sich, aber es gibt keine festen Regeln für die Höhe. Es ist tatsächlich entscheidend, was WIR PERSÖNLICH empfinden.

    Aber zur Orientierung:

    Oft bewegen sich im Wohnungsbau die Stufenhöhen zwischen 16 und 18 cm. Fertige Blockstufen im Garten haben oft nur eine Höhe von 15-18 cm.

    Daß Ihnen da >19 cm ungewöhnlich hoch vorkommt ist da nur natürlich :)

  • PRO
    hokon

    Mal wieder ein Beitrag vom Herrn Ganzer der vor fachlich Fehlern nur so strotzt. Es ist zur Vermeidung von Unfällen alles in der DIN18065/2011 geregel.

    Es gibt nur EINE Formel zur Berechnung = 2x Stufenhöhe + 1x Auftrittsbreite.

    In welchem Bereich die Auftrittsbreite, Steigungshöhe, der Neigungswinke, die Laufbreite und was auch immer geregelt.

    Persönliches Empfinden kann nur im Bereich der zulässigen Maße erfolgen.


    Ganz ehrlich Herr Ganzer was versprechen Sie Sich davon falsche Aussagen zu verbreiten, welche auch noch zu schweren Verletzungen führen kann. Das Ihnen Mitreden wichtiger als die Qualität Ihrer Aussagen ist haben Sie ja in einer anderen Diskussion bereits erwähnt, dass Sie dafür die Gesundheit anderer riskieren halte ich schon für sehr bedenklich.

  • PRO
    British Stoves

    Kompetenz erwirbt man sich auch dadurch das man sich täglich mit der Thematik auseinander setzt. Wie es unbestritten bei Hokon der Fall ist. Bei Treppen würde ich mich persönlich immer auf die Expertise von Hern Bernsxjeidt verlassen anstatt auf die Fehlurteile von Trittbrettfahrern zu hören!

    Grüße BS

  • A Weber
    Ich würde mich freuen, wenn wir uns in diesem Thread auf eine fachliche Diskussion beschränken könnten.

    Die von hokon genannte Formel würde ja bei 19,4/25 ungefähr genauso erfüllt werden wie bei 18,2/26.
    Es scheint noch eine „Bequemlichkeitsformel“ zu geben, die fordert a-s=12. Mit der zweiten Kombination wäre man näher daran, was auch mein Empfinden beim abwärts gehen entsprach.
    Die „Sicherheitsformel“ a+s=46 erfüllen beide gleich gut.

    Deshalb nochmals eine Frage, da wir versuchen, einen guten Kompromiss zu finden:
    Steilere Treppe mit Flurbreite von 155 oder die bequemere mit Flurbreite 135?
    Falls die Steigung 19,4 eher unüblich ist, bliebe ohnehin nur noch eine Variante übrig.
    Ist eine Flurbreite von 135 ok, wenn dort keine Möbel gestellt werden?

    Danke und Grüße
  • PRO
    British Stoves

    Ja, richtig fachlich! Und wenn‘ s nicht fachlich ist muß auch der Hinweis gestattet sein das etwas „unsachlich“ ist. Das muß schon möglich sein!

    Grüße BS

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Danke, Herr / Frau Weber, eben diese "Schrittmaß-" Bequemlichkeits-" und "Sicherheitsformel" hatte ich mit meinem Beitrag angesprochen.

    Sie ersetzt keine weiterführenden Vorschriften, aber da dies kein Ausbildungsforum ist, beschränke ich mich hier auf nachvollziehbare Begründungen für fachfremde User. Daß ich in meiner Arbeit mit Fachfirmen natürlich fachlich viel genauer bin versteht sich von selbst, aber Sie haben dafür ja einen versierten Treppenbauer an der Hand.


    Eine Flurbreite von 135 ist sogar breiter, als so mancher Flur, der mit 120 cm gerade mal etwas breiter ist als die Wohnungstür inkl. Zarge. rd. 45 cm bleiben uns hier zwischen Schulter und Wand, eine knappe Körperbreite.

    Da wir eine Körperbreite Abstand zu raumhohen Barrieren benötigen, um mit einem sicheren Gefühl daran vorbeizulaufen, empfinden die meisten Menschen einen solchen Flur schon als "bequem" und "nicht beengend". Insbesondere, da sich der Flur in Richtung de Treppe ja noch öffnet.

  • PRO
    hokon

    Herr Weber, Sie können Sich sicher sein, dass es nur eine Regel gibt.


    2x Steigungshöhe in mm + 1x Auftrittsbreite in mm=

    min. 600mm max. 650mm


    Sonst nichts.

  • ankestueber

    Ich würde die bequemere Treppe mit dann geringerer Flurbreite vorziehen!

    Sie finden es ja jetzt schon deutlich angenehmer und fühlen sich auf der anderen Treppe (bitte korrigieren sie mich, falls ich falsch interpretiere) nicht wohl. Wie wird es dann mit schwerem Koffer, Wäschekorb, Kind auf dem Arm oder im Alter werden..., nicht besser. ;-)

    Da es in dem Bereich der Treppe ja auch die beiden Schiebetüren geben wird, ist genug Großzügigkeit gegeben.

  • A Weber
    Vielen Dank für die hilfreichen Beiträge.
    Dann ist unser Bauchgefühl wohl das Richtige :-)
  • A Weber
    @hokon
    Ich bin kein Treppenbauer und glaube Ihnen, dass es nur eine Regel gibt, die eingehalten werden muss bzw in einer DIN Einzug erhalten hat.
    Allerdings scheint es verschiedene Faustregeln zu geben, wie zB im Wikipedia-Artikel über Treppensteigung erläutert. Dort gibt es die von mir erwähnten „Regeln“, die auf François Blondel zurück gehen. Diese können evtl schon helfen, eine Treppe besser einordnen zu können - wenn sie denn stimmen. In unserem Fall scheint ja die Bequemlichkeitsregel zu passen.
    Da ich kein Treppenbauer und auch kein Architekt bin und mir von allem (wichtigen) gerne ein rundes Bild zu machen versuche, habe ich zur Entscheidungshilfe hier bei den Experten nochmals nachgefragt.
    Deshalb bin ich über jede Antwort froh, da jeder eine andere Sichtweise miteinbringen kann.
  • A Weber
    @Anke
    Der Eindruck stimmt. Vor allem beim abwärts gehen.
  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    in jeder Hinsicht, ja. :-)

  • A Weber

    Hallo zusammen,

    mit etwas zeitlichem Abstand zu den letzten Beiträgen wollte ich doch noch einen Kommentar zu diesem Thread loswerden.

    Ich war von Anfang an über die Houzz-Community begeistert, da hier viele Experten/Profis wertvolle Beiträge, Hinweise und Informationen beisteuern. Auch der freundliche Umgangston hat mich überrascht, da ich das in anderen Foren auch schon anders erlebt habe.

    Aus diesem Grund irritiert mich dieser Thread auch ein wenig.

    **

    Verschiedene Personen können durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Ein Beispiel: Ich hatte mit zwei Schreinern (nicht auf Houzz) schon bzgl. Parkett in Küche gesprochen. Der eine sah kein Problem, der andere rät davon ab. Und wisst Ihr was? Beide haben schlüssig argumentiert und die Entscheidung gut begründen können. Es gibt eben in beiden Fällen Vor- und Nachteile und je nach persönlicher Priorisierung kommt man zu einem anderen Ergebnis. Das Leben ist nicht schwarz oder weiß.

    Und genau dies ist auch das Tolle an Houzz: Wenn unterschiedliche Experten ihre Sicht gut begründet aufführen, dann kann man als Fragesteller viel einfacher die Vor- und Nachteile abwägen und zu einer fundierten persönlichen Entscheidung gelangen.

    **

    Dass @hokon und @BritishStoves wohl ein Problem mit @Raumagentur ArteFakt haben, ist als Außenstehender nicht zu übersehen.

    Deshalb bat ich auch um eine fachliche Diskussion bzw. fachliche Beiträge. Schließlich @BritishStoves war keiner Ihrer bisherigen 6 Beiträge in diesem Thread ein fachlicher - man hatte vielmehr das Gefühl, dass Sie @hokon unterstützen müssen. Und ich glaube, dass @hokon dies fachlich nicht nötig hat. Sollte jemand einen Fehler in einem Beitrag bzgl. Treppe machen, so bin ich mir sicher, dass @hokon dies schon alleine

    korrigiert bekommt. Er hat ja weiter oben z.B. bzgl. "Staketen-Geländer" & HPL Wangen schon sehr anschaulich helfen können.

    Im Beitrag weiter unten, als er Herrn Ganzer vorwirft, dass dieser die Gesundheit anderer riskiert, sind wohl die Pferde mit ihm durchgegangen. Ich persönlich konnte diesbezüglich nichts in Herrn Ganzers Beitrag erkennen und glaube, dass es hier ein Missverständnis gab (Herr Ganzer sprach von Faustformeln, Herr Brenscheidt von DIN). Vielmehr hätte mich hier eine fachliche Diskussion gefreut, in der man Argumente austauscht oder auf meine eigentliche Frage bzgl. Steigung der Treppe ("Ist 19,4 üblich/unüblich?) eingeht.

    Um ehrlich zu sein, habe ich oft sogar das Gefühl, dass @hokon und @Raumagentur ArteFakt gar nicht so weit in ihrer Meinung auseinander liegen und wundere mich dann etwas über die Beiträge.

    **

    Ich hoffe, dies stößt nun keine neue Diskussion hierüber an und wir können es hierbei belassen. Ich wollte nur einen kleinen Anstoß zum Nachdenken geben.

    Zum Schluss nochmal ein herzliches Dankeschön an alle die hier so tollen Input geben!

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