d_sir_e_warth

Irgendwie bin ich unzufrieden

D. W.
12. Januar 2020

Guten Morgen liebe Community, allen voran möchte ich allen hier ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen und an der Stelle auch mal ein ganz großes Lob aussprechen für die vielen, die sich uneigennützig und mit soviel Engagement hier einbringen. Hut ab und vielen Dank! Auch ich brauche mal wieder Hilfe und eure Ideen und vor allen Dingen etwas mehr Mut die Dinge einfach mal anzugreifen. Leider fehlt mir in Sachen Einrichtung einfach das Händchen. Ich traue mich deshalb nicht so richtig an die Sache ran. Wir wohnen nun seit gut 1 Jahr in unserem umgebauten Haus. Der Grundriss bereitet mir von Anfang an Kopfzerbrechen, was die Einrichtung anbelangt, war aber einfach nicht anders möglich, da wir nur einen Anbau an das bestehende 3-stöckige Gebäude drangesetzt haben. Um auf den Punkt zu kommen, ich wünsche mir einfach mehr Gemütlichkeit und Struktur. Ich erzäjle einfach mal was mich stört. 1) Wir haben im Eingangsbereich eine relativ große ungenutzte Fläche, die irgendwie kahl aussieht. 2) Die Couch hätte ich eigentlich gerne gedreht an der Wand, wo jetzt der Fernseher steht. Blick nach draußen und auf den Ofen wäre schöner. Allerdings keine Möglichkeit den Fernseher zu stellen, ohne uns allabendlich den Kopf zu verrenken. Auch diese drehbaren TV- Halterungen bringen vermutlich nicht die Lösung. Mit der jetzigen Couch/Fernseher Situation könnte ich aber Leben. 3) Sehr stört mich die halbhohe Heizung neben dem Sideboard und die leere Wand. Ich bin aber völlig ratlos, ob nun lieber nur ein großes Bild oder mehrere und in welcher Anordnung, damit es zu der sehr langen Wand des gesamten Raumes passt und eine Einheit gibt. 4) Die Küche ist leider auch noch sehr trostlos. Wie können wir auch hier mehr Gemütlichkeit erzielen?
Anzumerken wäre vielleicht noch, dass die Raumhöhe leider nur 2,25cm beträgt. Ach und die Pompons hängen noch vom 1-jährigen Geburtstag unseres Sohnes, sind also nicht dauerhaftes Dekoelement. ? Über eure ehrliche Meinung und Lösungsvorschläge wäre ich sehr sehr dankbar, da wir sehr viel Geld investiert haben und ich einfach momentan nicht glücklich bin damit. Falls ihr noch Fragen habt, sehr gerne. Vielen lieben Dank und einen schönen Sonntag!

Kommentare (20)

  • D. W.

    Mir ist gerade noch aufgefallen, dass der Grundriss nicht ganz aktuell ist. Aus den beiden Fenstern im Wohnzimmer ist ein großes geworden.

  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting

    Hallo D.W.,

    damit Sie in Ihrem neuen Zuhause endlich ankommen und sich wohlfühlen, möchte ich Ihnen folgende Vorschläge machen:

    1. Die Garderobe würde ich mit einer Türe abtrennen. Ich würde nicht auf Jacken gucken wollen, wenn ich vor dem Kamin sitze.

    2. Statt eines Spiegels - der die Treppe zeigt und den Raum so noch größer und unruhiger erscheinen läßt - wäre ein Bild hübscher.

    3. Vor dem Kamin wäre ein Sessel schön. Ein richtig großer mit hoher Rückenlehne. Die hat man vor der Erfindung der Zentralheizung erfunden, damit es im Rücken nicht so zieht, wenn man vor dem Feuer sitzt. Sie erfüllen natürlich auch die Funktion, dass man sich geschützt fühlt, was in dem Treppenbereich wünschenswert ist.

    4. Darunter gehört ein Teppich, der hilft, den großzügigen Raum zu zonieren.
      Und natürlich ein Tischchen und eine Leseleuchte.

    5. Versuchen Sie mal, ob das hölzerne Sideboard neben den Kamin paßt (Abstand sollte 70 cm zum Feuer betragen). Jetzt reihen Sie niedrig neben niedrig, das sieht nie schön aus und die Wand ist einfach zu lang für zwei so kleine Möbel.
      Darüber ein großes Bild oder eine Menge kleine. Das muss ein bisschen Wums haben, sonst kann es sich gegen den großen Raum nicht behaupten und verliert sich.

    6. Das Sofa kann etwas im Rücken vertragen - ein raumteilendes Sideboard hinter der Rückenlehne bietet Ablagemöglichkeiten und unterstützt das Möbel. Es bekommt so etwas mehr Halt im Raum.

    7. Ein Teppich darunter ist ebenfalls sinnvoll.
      Nicht nur, um den Raum zu gliedern, sondern auch, um mehr Kuscheligkeit hineinzubringen. Sie haben alle Sitzmöbel in einem dunklen Lederton gewählt, das ist mit kleinen Kindern sicherlich entspannt, aber wenig gemütlich.

    8. Gardinen würden ebenfalls helfen. Das mag zwar im modernen Wohnen gerade nicht angesagt sein, aber ich werde nicht müde, dem zu widersprechen. Gardinen müssen nicht tüddelig sein und bringen ein paar Vorteile:
      _ sie machen es gemütlich
      _ sie helfen, die Lautstärke zu dezimieren
      _ sie filtern das Licht.

    9. Die lange Wand, wo jetzt das TV steht - und wahrscheinlich auch bleiben wird, da die Alternativen alle einen Haken haben - kann ich mir sehr gut vorstellen mit einer hohen Regalwand von links nach rechts. Das hätte den Vorteil, dass man das TV mit einer Schiebetür verstecken könnte, so man denn wollte, und der Heizkörper mit eingebunden wäre, so dass der nicht mehr so viel Aufhebens von sich macht.
      Zudem strecken die Wangen den Raum ein bisschen in die Höhe.
      Dieses Element stelle ich mir lebhaft vor: mit Büchern, Kunst, ein bisschen hübscher Deko darin - gerne in vielen Teilen offen. Dann bekommt der Raum einen individuelleren Charakter und füllt sich.
      (Ja, ich weiß: auch das enstpricht gerade nicht dem Zeitgeist mit seinen minimalistischen Sideboards. Aber dass es Räume gibt, die etwas mehr Möbel vertragen können, fühlen Sie gerade selbst. Das Regal selbst sollte sich natürlich zurückhalten. Also keine Farb- und Materialkombinationen haben, sondern ganz schlicht und ewig haltbar, auch optisch.)

    10. Farbe, Licht und Kunst sind ein weiterer Aspekt, den ich jetzt nur anreißen möchte, weil es ein weites Feld ist. Wir können z.B. darüber nachdenken, durch unterschiedliche Töne an den Wänden und / oder der Decke den Raum neu zu gliedern.

    Sie haben ein schönes Zuhause: es fehlt nicht viel. Bitte verstehen Sie die lange Liste nicht falsch, sondern als Anregung, wie Sie nun das Finetuning in Angriff nehmen können.

    Viele Grüße
    NIC

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    Eigentlich passt ja alles , aber trotzdem bin ich unzufrieden ;0)

    Q

    Kommentare (26)
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  • D. W.

    Liebe Frau Bushuven, ganz herzlichen Dank für die tollen Vorschläge und die vielen Gedanken, die Sie sich gemacht haben. Ich bin beeindruckt. Ich werde sobald ich Zeit finde mal einen Sessel probehalber im Eingangsbereich platzieren. Ich bin nicht sicher, ob das hier nicht zu eng wird. Wenn wir vielleicht nur einen schönen Teppich in diesen Bereich legen, sieht das vermutlich etwas verloren aus, oder? Das Sideboard würde auch neben den Ofen passen. Der Tisch müsste dann allerdings weiter Richtung Couch gerückt werden, sonst wird es wohl auch zu eng. Das Board hat eine Tiefe von 43cm. Auch das werden wir am Wochenende mal austesten. Ich bin ehrlich, mit der großen Regalwand kann ich mich nicht so richtig anfreunden. Vielleicht gibt es noch eine luftigere Alternative? Würden Bilder über dem Sideboard helfen?
    Schöne Grüße, einen entspannten Wochenstart und nochmal vielen lieben Dank für die Mühe, die Sie sich machen.

  • PRO
    BRÜNING INTERIORS

    Hallo D.W.,


    ich finde die Basis super. Schönes Parkett, nette Möbel. Frau Bushuven hat ja schon tolle Ideen angeregt. Mir ist noch ein Punkt aufgefallen. Kann es sein, dass die Akustik auch zum Unwohlsein beiträgt? Bei der niedrigen Raumhöhe und den schallharten Materialien (Parkett, Fenster, Wände) wird es sicherlich ordentlich hallen. Versuchen Sie den Punkt Akustik mit in die Gestaltung einzubeziehen.

    - Gardinen (siehe Frau Bushuvens Kommentar)

    - Teppich

    - Bilder können auch als Akustikbilder ausgeführt werden. Sieht schick aus und bringt akustische Vorteile.

    - Möbel können auch mit Mikroperforierung ausgeführt werden.

    - Dann gibt es auch coole Akustikelemente mit denen man eine Art Wandkunstwerk schaffen kann (einfach mal googeln)...

    - Man kann natürlich auch eine Akustikdecke installieren.


    Viel Erfolg!

    Dominic Brüning


  • PRO
    Beihl Ambiente GmbH

    Hallo D.W.,

    ein wirklich schöner Raum mit vielen Möglichkeiten, ihn zu möblieren.


    Ich würde auf jeden Fall mehr Licht einsetzen, um den Raum gemütlicher zu machen.

    Auch unter die Treppe kann man eine Bodenlampe stellen, vielleicht zusätzlich mit einem Teppich / Fell und etwas Deko, vielleicht ein japanischer Baum?

    Oder später Kind-gerecht als Spiel"höhle", man könnte sogar eine kleine Schaukel unter der Treppe anbringen...


    Den Spiegel am Eingang würde ich gegen einen größeren, länglichen austauschen mit einem markanten Rahmen, vielleicht in schwarz, was sich auch im Kamin und im Ecksofa wieder findet.

    Oder ein großes und markantes Bild. Sie haben große Wandflächen, da kann man toll mit "Statement-Bildern" arbeiten.


    Der Kamin ist toll, hier würde ich auch auf jeden Fall 2 gemütliche Sessel integrieren.


    Ich habe auch ein wenig mit dem Grundriss gespielt, mit einer flexiblen Wandhalterung für den TV können sie das Sofa im Prinzip stellen wie sie möchten. Auch die Drop-Leuchten über dem Esstisch, könnten an anderer Stelle platziert werden.


    Und jetzt viel Spaß beim Möbel rücken.

    Herzliche Grüße, Alexandra Heinken






  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting

    Hallo D.W.

    sehr gern geschehen.
    Vieles könne Sie ja leicht ausprobieren - das mit dem Sessel beispielsweise. Ich glaube nicht, dass er sie stören wird, da man über die meisten Teile eines Sessels hinwegschauen kann und man das anders wahrnimmt als z.B. einen Schrank. Der Laufweg ist breit genug.

    Die von Ihnen gewünschte „Luftigkeit“ ist genau das Problem. Ein bisschen müsste auf der Wand schon noch passieren. Wenn Sie natürlich keine Regale mögen und auch kein Material haben, um eines sinnvoll zu fülllen, wäre das natürlich Quatsch.
    Ein großes Bild, besser eine Galerie wäre eine Alternative, ebenso eine Wandfarbe (Farbe heißt nicht qietschgrün, es können auch satte Töne aus einem Unfarbenbereich sein) oder eine ausgefallene Tapete. Etwas, das dem Raum ein Gesicht gibt. Jetzt ist er - pardon - noch etwas beliebig, obwohl die einzelnen Komponenten gut sind.

    Und weil ich‘s nicht lassen kann: hier ein Bild von der IMM heute, der Klassiker „studimo“ .

    Viele Grüße
    NIC

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Hallo,

    momentan tummeln sich mehrere Funktionsbereiche auf einer durchgehenden Fläche. Es gibt keine Bereiche, alles ist offen. Wer am Esstisch sitzt, sitzt quasi im leeren Raum, in dem Ach ein Sofa und ein Küchentresen steht, und irgendwo neben einer Garderobe auch ein Kamin.


    Zonen , Bereiche sind aber wichtig, um sich auf dem Sofa auch zurückziehen zu können, und nicht nur Abseits eines Esstisches zu sitzen.


    Der vorgeschlagene Teppich vor dem Kamin und der Begleiter "Sideboard" anbei würden eine solche Zone darstellen. Eine Insel auf der sonst durchgehenden Fläche.

    Dabei ist es wichtig, daß es eigentlich nur 1 Sessel ist, den ein zweiter würde diese Zone sofort zuschliessen, abkapseln. Auch die hochgezogene Lehne ist wichtig, behütet sie doch denjenigen gegenüber allem, was in seinem Rücken passiert.


    Das ist auch der Grund, warum das Sofa etwas "Rückhalt" braucht. Auch sind Sofa und TV sehr weit auseinandergezogen, haben keinen Kontakt zueinander. Dazwischen drängelt sich der Esstisch und die Laufzone vom Tisch zum Garten. All das wäre mit einer Kuschelinsel aus Teppich gelöst. Nehmen Sie sich mal ein Klebeband und kleben mögliche Konturen auf dem Boden ab. Der Effekt ist unmittelbar.


    Am meisten mache ich mir Gedanken zur Position des Sofas, denn alle Gedanken versuchen doch eher einen Misstand schönzureden, als ihn zu beseitigen. Und das nur, weil eine Lösung für ein technisches Gerät fehlt.

    Sie sprechen vom Blick in den Garten und erachten dennoch den Blick zum TV als wichtiger in Ihren Gedanken. Mein Ansatz wäre es, den Wohnbereich auf eine Teppichinsel mitten im Raum zu stellen, völlig losgelöst von den Wänden. Das Sofa also mit Abstand zur Wand an die Lieblingsposition, den TV als Standgerät gegenüber, Sitzpufs und Beistelltische anbei, im Rücken des Sofas optional ein halbhohes Regal auch als Ablage für Eingläser, Buch und Fernbedienung.


    Den Gedanken einer vertikalen Bücherwand im Rücken an der Wand finde ich auch sehr schmeichelhaft für den Raum, betont es doch die Achse, die der Wohninsel zugehörig ist und separiert den Essbereich davon, der dadurch gefühlt näher zur Küche rückt.


    Wie Frau Bushuven schon sagt, lassen Sie es nicht nur bei den kleinen Einzelmöbeln, sondern setzen sie in dem großen Raum auch große Insel und große Möbel als würdige Mitspieler ein :)

  • D. W.

    @Dominic Brüning: Da haben Sie tatsächlich voll ins Schwarze getroffen. Wir haben einen unheimlichen Hall hier, was mich zusätzlich sehr stört. Ich habe dazu auch schon einiges nachgelesen, bin aber zu dem Schluß gekommen, dass man in dem großen Raum vermutlich eine Menge Akkustikbilder aufhängen muss, um zu einem merkbaren Ergebnis zu kommen. Vorhänge waren bisher keine Option, ich mag sie einfach nicht, weil ich das offene, luftige, schlichte und klare Wohnen bevorzuge. Vielleicht geht das aber tatsächlich auch mit Vorhängen, ich kann es mir gerade noch nicht so recht vorstellen. Wenn ich mir das große Panoramafenster mit Gardinen rechts und links denken, ich weiß nicht. Aber ich bin immer offen für Neues und lasse mich gerne überzeugen. Unter das Sofa kommt definitiv ein großer Teppich um das Ganze etwas zu zonieren und im Eingangsbereich ebenfalls unter den Sessel. Dazu noch 2,3 Akkustikbilder, eventuell reicht das aus. Lieben Dank jedenfalls für Ihren Kommentar.

  • D. W.

    @Frau Heinken: Auch Ihnen herzlichen Dank für Ihre Mühe mit den Plänen. Wir hatten uns bei der Planung auch schon sämtliche Konstellationen überlegt, irgendwie schien alles nicht so recht zu passen. Wir werden das Möbel rücken nun mal live in Angriff nehmen. Man muss das Neue wohl auch mal ein paar Tage auf sich wirken lassen.

  • D. W.

    Hallo Frau Bushuven, ich habe mir mal Interessehalber Ihre Homepage angesehen. Toll umgesetzte Projekte! Wären Sie nicht soweit weg, würde ich Sie sofort engagieren.
    Und das Regalsystem ist toll, gar keine Frage. Aber über die komplette Wand wäre es mir too much. Ich überlege nun aber tatsächlich das Sideboard gegen ein solches Regal hinter dem Esstisch auszutauschen. Dieses wird vermutlich unser Budget sprengen. Vielleicht stocubo. Oder sollte das Regal aus optischen Gründen besser im Wohnzimmer stehen und den TV integrieren? Ich habe mal unseren Couch-Teppich und einen alten Sessel probehalber an 2 verschiedenen Stellen vor dem Ofen platziert. Ein runder Teppich passt wohl besser. Einen größeren Sessel kann ich mir nicht so gut vorstellen. Ich hatte an so etwas gedacht: https://www.maisonsdumonde.com/DE/de/p/skandinavischer-sessel-gelb-iceberg-138825.htm?gclid=CjwKCAiA6vXwBRBKEiwAYE7iS68A5luKg2xiZ3V_dG2JQTZNZLLFbMbJWy_hRh8kDH5S1bkgnfUsghoCmKcQAvD_BwE

  • D. W.

    Hier die Bilder:

  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting

    Hallo D.W.

    lieben Dank für das Kompliment! Tatsächlich erweitert sich mein Wirkungskreis stetig. Ich habe inzwischen auch Kunden, die nicht im schönen Münsterland wohnen. Wenn Sie interessiert sind, rufen Sie mich gerne an, da wird sich eine Lösung finden lassen.

    .


    Zu dem Regal - hier wäre eine Visualisierung gut, damit Sie sich das vorstellen können. Wie ich schon schrieb: wenn Sie nichts haben, um ein Regal sinnvoll zu füllen, ist es keine gute Idee. Das ist ja, auch aufgrund seiner Größe, eine höherpreisige Anschaffung.

    Aber der Raum braucht etwas mehr Struktur und Zonen, das würde ein großes Möbel helfen. Und ich würde sicher nicht auf der langen Wand ein Teil mit Regal, den anderen Teil mit Lowboard für TV bestücken, dann haben Sie wieder diese Zweiteilung.

    Tatsächlich wäre mir dann Wandfarbe, ein breiteres Lowboard für das TV und große - also richtig große! - Bilder hinter dem Esstisch lieber. Das können natürlich auch farbige Akustikflächen sein. Finden Sie u.A. bei https://www.buzzi.space und https://www.acousticpearls.de. Ich finde die "Buzzi Disc" sehr cool, das sind kleine Skulpturen (Schnäppchen sind diese Elemente leider nicht).

    .


    Natürlich wird ein runder Teppich besser funktionieren, weil Sie dann keine Linien exakt ausrichten müssen, was in dem Durchgangsbereich und mit dem Mindestabstand zum Kamin schwierig ist.

    Bei einem Polstermöbel würde ich etwas mehr auf Qualität achten. Dem Sessel sieht man an, dass er nächstes Jahr nicht mehr hübsch ist. Oder ging es Ihnen nur um den Stil?

    Schauen Sie mal hier: https://www.designmeetshome.de/designfunktion-gmbh/angebote/seesel-aeo

    Das ist ein Design-Klassiker. Etwas ungewöhnlich, aber deshalb ein Eyecatcher.

    Sie können auf dieser Seite sehr gut reduzierte Ausstellungsstücke in allen möglichen Stilrichtungen ergattern - und jetzt nach der Möbelmesse ist ein guter Zeitpunkt, da neue Ware nachrückt und die Händler Platz brauchen.


    Viele Grüße

    NIC




  • PRO
    BRÜNING INTERIORS

    @ D. W.

    Auf den Bildern sieht man Einbaustrahler in der Decke. Haben Sie eine Abhangdecke oder sind die Leuchten im Stahlbeton ausgespart? Mit der Abhangdecke wäre eine akustisch wirksame Lösung kein Problem. Da gibt es sichtbare Elemente wie zum Beispiel die gelochte Varianten oder auch Plattenmaterial, welches mit einem feinen Akustikputz vollflächig versiegelt wird...


    Grüße

  • D. W.

    @Raumagentur Artefakt: Exakt mein Gefühl getroffen, wenn ich hier auf Sofa oder am Esstisch sitze, ich fühle mich ungehalten. Ich konnte bisher nicht beschreiben, was es ist. Aber das bringt es tatsächlich auf den Punkt. Auch Ihnen herzlichsten Dank für Ihren Beitrag auf unserem Weg in ein schöneres Zuhause.
    Das mit dem Klebeband ist ein sehr hilfreicher Ratschlag, werden wir ausprobieren. Ein großer Teppich unter dem Sofa wird sicher angeschafft, sobald ich was passendes finde und das Geld verfügbar ist. 😏 Es sollte irgendwas sein, dass zum nordisch/skandinavischen und natürlichen Stil passt und den schönen Parkettboden ringsum nicht verschluckt. Sie meinten auch, daß das Sideboard neben den Kamin sollte, habe ich Sie da richtig verstanden?

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Das Sideboard neben dem Kamin würde auf jeden Fall mit Kamin und Sessel den Kamin nicht mehr Abseits stehen lassen sondern als eigenständiger Bereich auf der Gesamtfläche zur Geltung kommen.

    Große Teppiche lassen sich oft einfacher und schneller finden, wenn Mannschaft Bodenbelägen schaut, die dann auf Maß zugeschnitten werden. Je nach Wahl kann dann die Kante gekettelt oder mit Stoff/Leder/etc. eingefasst werden.
    Damit haben Sie eine viel größere Auswahl an Material und Format :-)

  • D. W.

    Hallo Frau Bushuven, es ging mir beim Sessel mehr um den Stil, wobei das gerade sehr strapazierte Budget nach dem Umbau leider auch beachtet werden muss. Ich habe mich noch mal etwas umgeschaut und fände den Egg Chair von Arne Jacobsen viel besser. Etwas moderner. Ich bin eigentlich auch eher für zeitlose Klassiker. Der von Ihnen vorgeschlagene Sessel trifft leider überhaupt nicht meinen Stil und Geschmack, das nehmen Sie mir bitte nicht übel. Ich bin eher der natürliche Typ und mag den nordischen schlichten Stil. Die Website ist ein sehr guter Tip. Dankeschön! ☺
    Mit der Wandfarbe hätte ich wieder größte Probleme mich für etwas zu entscheiden. Die Vorstellungskraft fehlt mir da einfach und Angst hätte ich, dass es mir nachher überhaupt nicht gefällt. Und wo den Cut machen zur Küche oder die Farbe bis in die Küche durchziehen? Einfach am Küchentresen abbrechen, sähe ja seltsam aus, oder?
    LG aus Baden-Baden

  • D. W.

    Die BuzziDishes finde ich auch stark, was es nicht alles gibt heutzutage.

  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting

    Hallo D.W.,


    nein, das nehme ich nie übel - warum denn auch? Wenn ich ein Modell toll finde, erwarte ich nicht. dass jeder das so empfindet; ich gucke ja auch anders, da ich jeden Tag "Möbel rücke".

    Der EggChair ist toll und auch ein original Skandinavier. Das ist so ein Möbel, auf das man sparen kann, weil man es nie wieder abgeben wird.


    Sie müssen das mit der Wandfarbe nicht über's Knie brechen. Lassen Sie das ruhig sacken, pinteresten Sie diverse Farben, kleben Sie große Stücke Farbmuster (Rückseite einer alten Tapete bemalen) an die Wand.

    Es ist ja kein Geheimnis, dass ich "pro Farbe" bin (was nicht Kindergarten-Style bedeutet). Lesen Sie doch mal meinen Mutmacher zur Farbe "Das Leben ist zu kurz für Beige".

    Aber Sie sind jetzt sehr zurückhaltend mit Farbe - es könnte durchaus sein, dass Sie einfach nicht der Typ für Farbe sind. Und auch das ist okay. Es geht immer darum, dass Sie sich wohlfühlen.


    Wahrscheinlich würde ich bei Ihnen sogar mehrere Farben (wohl eher Unfarben) einsetzen, das ist raffinierter als eine einzelne Wand. Eine natürlich Grenze wäre natürlich der Träger - ich wäre aber nicht abgeneigt, die Küchewand einzubeziehen.

    Wie schon gesagt - das kann ich nicht aus dem Ärmel schütteln.


    Viele Grüße

    NIC





  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Hallo D.W.,

    ich habe hier eine Farbkarte vorliegen mit über 40 Weißtönen - und das betrifft nur einen! Hersteller.

    Manchmal genügt es schon , den Weißton zu verändern, um einzelne Farben (Boden) und Akzente (Möbel) über die Wandfarbe zu verbinden.

    Wenn dazu noch großformatige Bilder kommen (Tapete / Wandteppich / Kunst /...) dann ist "alles weiß" und "wohnlich & gemütlich" kein Widerspruch mehr.


    Das Klebeband lässt sich auch wunderbar einsetzen, um Möbel auf den Wänden darzustellen oder Farbg- oder Materialrenzen, oder ganz allgemein: "Taktungen", egal, wie sie dann ausgeführt werden.

    Wenn Sie eine horizontale Linie in 100 cm Höhe auf der Wand abkleben, haben Sie eine ganz andere Wirkung, als wenn Sie links und rechts vom TV in Kommodenbreite zwei vertikale Klebestreifen deckenhoch anbringen.

    Probieren Sie es gern aus, es ist erstaunlich, wie man ohne Möbelrücken das Gesicht des Raumes und seine Wirkung auf unsere Gefühle verändern kann.


    Aber das alles ändert nichts daran, daß das Sofa nicht dort steht, wo Sie den wohnlichen Bereich sehen. Das wäre definitiv Ausgangspunkt sämtlicher meiner Überlegungen.


    Aber das alles auszuarbeiten, die Anordnung und insbesondere das Schaffen von wohnlichen Inseln ohne die Weite im Raum zu verlieren, braucht tatsächlich mehr Einarbeitungszeit und Auseinandersetzung mit dem Objekt und seinen Bewohnern. Da gibts leider keine einfache Formel, die man hier anwenden könnte.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    PS: mein erster Gedanke zu dem Haus ist, daß ihm das Rückgrat fehlt. Mein erster Ansatz wäre es daher, die zentrale Wand, an der der Kamin sitzt, inkl. der Garderobennische als Einheit zu betrachten.

    Der Raum davor ist für das Wohnen und Leben, die Räume dahinter sind privat. Dabei wird durch den Durchbruch bewusst der Lebensraum zugunsten der Küche in den Bereich "hinter" dem "Rückgrat" erweitert.

    Allein diese zwei verschiedenen Beispiele geben völlig andere Raumbilder:

    1. eine Ziegelwand, grauweiß getüncht. oder
    2. feinkörnig geputzt , komplett in anthrazit gestrichen

    Wenn dann der Wohnbereich analog zi Frau Bushuven Idee um 180° gedreht wird, daß auf der Wohninsel das Sofa so steht, wie Sie es gern hätten, dann muss zwangsläufig der Tisch näher dem Kamin rücken. Durch das raumdefinierende "Rückgrat" wäre dennoch weiterhin der Bezug zur Küche gegeben.


    Der Ofen steht leider sehr abseits und offensichtlich nur dort, weil der Kamin gemauert wurde. Wenn er aber als markantes Bauteil das Zentrum eines Rückgrats bildet, braucht es keinen eigenen Bereich mehr drumherum, damit er nicht mehr verloren ausschaut.

    Dann steht er eher als ruhiger Beobachter seitlich vom Essbereich.


    Die große Rotunde vor dem Gartenpanorama kann ich mit auch für Lieblingsstücke vorstellen. Wenn Sie sich dort nicht zB. sitzend aufhalten (wollen), sehe ich dort auch eine Fläche für zB. vertikale Büchertürme als Bibliothek, rumbindende Kunstwerke oder eine Insel von Pflanzen. Ein Ruhepol für die Augen.


    Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, das in eine perspektivische Darstellung umzusetzen oder umsetzen zu lassen?!

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