marion_oetken

Deckenhoher Einbauschrank bei 3,20 m Deckenhöhe?

M O
letzten Monat

Wir möchten vom Tischler einen Schrank in ein Schlafzimmer einbauen lassen. Wir wohnen in einem Altbau mit 3,20 m Deckenhöhe und wünschen uns möglichst viel Stauraum, da unser Haus relativ klein ist.

Der Einbauschrank soll 2m breit sein und dann über dem Kopfteil des Bettes in Form eines 1,20 m breiten Hängeschrankes weitergeführt werden. Um möglichst viel Stauraum zu gewinnen und auch eine ruhige Optik zu erlangen, möchten wir bis unter die Decke gehen. Der Tischler hat ein kleines 15 cm breites Fach für eine Trittleiter vorgeschlagen, da man sonst nicht an die oberen Fächer kommen kann. Aber wie komme ich an die Hängeschränke (ich kann ja nicht die Leiter auf das Bett stellen)?

Gibt es hier Erfahrungen mit so hohen Schränken? Oder ist das generell nicht wirklich praktiKabel?

Ich würde mich über Meinungen und Anregungen freuen. Danke!


Kommentare (75)

  • M O
    vor 25 Tagen

    Ich möchte mich nochmals für die tollen Anregungen bedanken. Tatsächlich habe ich meine anfängliche Planung komplett verworfen und stattdessen eure tollen Ideen für ein Hochbett aufgegriffen. Alleine wäre ich da nie drauf gekommen! Der Tischler zeichnet nun einen Entwurf für ein Hochbett mit Stauraum. Natürlich werde ich euch mitteilen, was am Ende dabei herausgekommen ist. Beste Grüße, MO


  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting
    letzten Monat

    Hallo Mo,

    da war Herr Ganzer schneller als ich.
    Die Höhe des Bettes gilt es nun auszutüfteln. Ich persönlich hätte lieber ein bisschen mehr Luft nach oben.
    Man kann aber auch so argumentieren, dass man bei einem höheren Bett mehr Stauraum darunter hat - den man sogar begehbar und damit weniger aufwändig in der Konstruktion als mit Auszügen machen könnte.
    Da aber ein Wohnraum sollte nicht bloß Stau-Raum sein.

    Viele Grüße
    NIC

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  • PRO
    Garten Design - Design Garten
    letzten Monat

    wenn das Bett ca. 2m lang ist, haben Sie seitlich noch Platz für richtig hohe Schränke. Erreicht man das Bett über eine eingehängte Leiter, könnte diese gleichzeitig zum Erreichen der hohen Schrankbereiche genutzt werden. Seitlich im hohen Schrank könnte man im oberen Bereich vielleicht ein Regal einbauen, das vom Bett aus zu erreichen ist. Dann kann Ihre Tochter dort Bücher etc. unterbringen und muss nicht jedes mal "runterkraxeln"

    Es gibt aber auch tolle Treppenlösungen, die zusätzlichen Stauraum bieten:

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    GDW - Neubau eines Wohnhauses · Mehr Info


  • M O
    letzten Monat

    Über Nacht habe ich mich auch richtig mit der Hochbett-Idee angefreundet. Danke - da wäre ich alleine niemals drauf gekommen.

    Da meine Tochter schon etwas älter ist und derzeit auch nur eine Leiter an ihrem Hochbett hat, würde ich auch wieder bei einer Leiter bleiben. Vielleicht sieht das Bett mit einer dezenten Leiter etwas ruhiger aus als mit einer zusätzlichen Stufenkonstruktion.

    An zusätzliche hohe Schränke - wie von Garten-Design vorgeschlagen - hatte ich auch schon gedacht. Die Leiteridee ist super! Würdet ihr dann einen deckenhohen Schrank nehmen? Sollte der hohe Schrankteil lieber rechts neben der Tür oder in der hinteren rechten Ecke stehen?

  • M O
    letzten Monat




    Hier habe drei Varianten, die passen könnten: mit hohem Schrank seitlich, mit offenem Regal seitlich und ohne Schrank als Plattform auf einer Ebene. Was findet ihr am besten?

  • PRO
    Garten Design - Design Garten
    letzten Monat

    Ich würde den hohen Schrank eher neben der Tür wählen - steht man im Zimmer hat man den "Klotz" eher im Rücken.

    Ich denke die Höhe des Bettes hängt von dem benötigten Stauraum ab. ich würde aber trotzdem ausreichend Deckenhöhe über dem Bett lassen, sonst wird es schnell ein Schrankraum mit Schlafgelegenheit und kein richtiges Kinder- oder Jugendzimmer.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    letzten Monat

    Grundsätzlich würde ich von einer Leiter Abstand nehmen und eher eine Treppe wählen. Eine Leiter ist immer ein wenig Provisorium, eine Treppe verbindet die Ebenen auf selbstverständliche Weise. Es soll ja bestmöglich nicht nur ein Bett, sondern ein Raum werden 😊

  • PRO
    AID-Studio
    letzten Monat

    So viele schöne Vorschläge und Ideen! Das Bett sollte so hoch positioniert sein dass es eine im wahrsten Sinne des Wortes "abgehobene" eigene Privatzone wird.

    Toll ist auch die feste Treppe an der Wand entlang die gleichzeitig als Stauraum genutzt werden kann, wie von Garten Design vorgeschlagen, das Regal in der Bettzone hatte ich ja auch schon in meiner Planung.

    Jetzt sind wir gespannt, was daraus wird, MO, halten Sie uns auf dem Laufenden :-)

    Viele Grüße, Britta Wanninger

  • M O
    letzten Monat

    Liebe Britta, danke für die Nachricht. Ich bin total beflügelt und heilfroh, dass ich hier Meinungen eingeholt (und dann alles bisherige über den Haufen geworden) habe! Mir so viel Input hätte ich nie gerechnet.

    Die Höhe des Bettes beschäftigt mich gerade am meisten. Wie hoch müsste es denn ungefähr sein, um eine eigene abgehobene Privatzone zu schaffen? Jetzt schläft meine Tochter ja auf 1,40m Höhe. Aber alle , mich ansprechenden Bilder mit tollen Betten sind eher etwas niedriger, also eher halbhohe Betten.

    Sie haben in Ihrer Planung die hohen Schrankelemente nicht hinter die Tür, sonder in die rechte Zimmerecke hinter das Bett gezeichnet. Ich habe das Gefühl, dass ein hoher Schrank (eventuell deckenhoch) eher hinter der Tür stehen sollte, weil der dort nicht so auffällt. Möglicherweise benötigen wir aber gar keinen hohen Schrank zusätzlich zu dem Stauraum unter dem Bett. Da passt ja bei 1,20 m Tief sehr viel darunter.

    Herzliche Grüße


  • PRO
    AID-Studio
    letzten Monat

    Hallo MO,

    wie fühlen sich denn die jetzigen 1,40m für alle an? In meinem Entwurf bin ich maximal hoch gegangen- dass man oben noch mindestens 1,20 zum angenehmen Sitzen hat. Es muss aber ausdrücklich nicht so hoch sein.

    Erst hatte ich intuitiv die hohen Schränke auch hinter der Tür, des Bett kuschelig in der hinteren Ecke wenn man reinkommt.

    Dann habe ich überlegt- wer sitzt wo am Schreibtisch, wahrscheinlich die Mama links, dann habe ich das ganze gedreht und den Lehrer-Stauraum unter dem Bett auch nach links gedreht.

    Machmal denkt man auch zu viel ;-)!

  • M O
    letzten Monat

    Genau, ich sitze immer links. 😉

    Meine Tochter kann auf dem 1,40 m hohen Bett derzeit noch aufrecht stehen.

    Aber irgendwie empfinde ich das zu hoch, um es über die ganze Zimmerbreite auf dieser Höhe durchzuziehen. Etwas niedriger kommt mir gefälliger, wohnlicher vor - so wie auf meinem ersten Bild mit der grünen Wand. Wenn der Stauraum über die ganze Tiefe/Breite des Bettes (1,20 m) und die ganze Zimmerbreite (3,50m) verläuft auf einer Höhe von 1,40m , dann würden wir keinen zusätzlichen hohen Schrank benötigen. Dann wäre es eine podestähnliche Ebene mit einer Treppe.

    Alternativ könnte man tiefer gehen mit dem Bett und dann dafür einen hohen Schrank hinter der Tür integrieren, um trotz des niedrigeren Bettes genügend Stauraum zu schaffen.

    Welche Option gefällt Ihnen besser?

  • PRO
    AID-Studio
    letzten Monat

    Meiner etwas älteren Tochter würde ich Ihre Alternative bauen. Das Bett etwas tiefer, und hinter der Tür den Schrank.

    Dann ließe sich die Tür auch weiter öffnen. Zum Chillen reicht die Bettfläche, ein Regal wäre oben noch super.

  • M O
    letzten Monat

    Genau, chillen ist das Stichwort. Bisher geht meine Tochter nur abends zum Schlafen ins Bett. Tagsüber wird das Bett nicht genutzt. Bei einem halbhohen Podest würde sie vielleicht eher dort auch mal chillen - wie auf einem Sofa.

    Sie meinen ein Wandregal über dem Bett wäre super? Oder wo?

    Und welche Tür würde sich dann weiter öffnen lassen? Die Zimmertür? Die geht nach außen auf zum Flur hin.

  • PRO
    AID-Studio
    letzten Monat

    Regal am Kopf- oder Fußende. Stimmt! Die Zimmertür geht ja nach außen auf- vergessen Sie den Punkt.

  • ullachr
    letzten Monat

    Stichpunkt chillen. Da kommen irgendwann doch Freundinnen zum chillen! Spätestens mit 14 ist das ein wichtiges Thema. Dann hocken/lümmeln/liegen alle auf dem Bett?

  • M O
    letzten Monat

    Ullachr, bislang sitzt sie mit ihren Freundinnen an ihrem langen Schreibtisch. Dort hat sie gemütliche Bürostühle stehen. Natürlich wäre ein Sofa auch noch schön, aber alles lässt sich nicht realisieren.

  • mishiika
    vor 24 Tagen

    Doch ich glaube praktikabel wäre es schon, man muss nur gut planen und überlegen wie man das am besten anstellt.

  • M O
    vor 12 Tagen

    Es geht voran. Der Tischler hat zwei Zeichnungen gemacht.


    Es gibt nur noch zwei Dinge, die nicht ideal sind:


    Die Leiter ragt bei beiden Entwürfen zu sehr in den Raum. Aber ich möchte, dass die Leiter möglichst bequem zu besteigen ist, daher hat der Tischler sie nicht so steil gezeichnet. Ich weiß nicht, wie steil noch akzeptabel wäre für eine alte Frau wie mich... ;)


    Die Türen unter der Leiter lassen sich bei dem Entwurf Version 2 nur als Schiebetür realisieren, da sie sonst nicht geöffnet werden können. Ich befürchte, dass das optisch auffallen könnte, wenn alle anderen Türen normale Drehtüren sind.


    Gibt es Erfahrungen und Tips bezüglich Leitern bei Hochbetten und Schiebetüren?

    Danke!





  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting
    vor 12 Tagen

    Hallo Mo,


    so eine Treppe wird niemals so bequem zu begehen sein wie eine normale.

    Ich würde mich immer festhalten wollen und diese Treppe sicher auch nicht vorwärts hinuntersteigen.

    Wir hatten hier schon mehrmals Beispiele von "richtigen" Treppen:


    The Hennek Residence · Mehr Info



    Das geht natürlich zu Lasten des Stauraums. Und auch diese müsste man vorsichtig nutzen, aber es würde dem Bett den Hochbettcharakter nehmen, was mir persönlich gut gefallen würde.


    Ich würde in diesem Fall keine vorstehende Leiter nehmen, die wird euch am Arbeitsplatz immer stören. Besser eine senkrechtstehende, da ich mich so sowieso irgendwo festhalten muss und es nicht so hoch ist, als dass ich das nicht problemlos bewältigen könnte.

    So bleibt die Fläche frei.


    Und wenn die Leiter an der Wand befestigt wird:


    Logan Square Redux Bedroom · Mehr Info


    können auch alle Türen als Drehtüren gefertigt werden.


    Den Unterschied sieht man nämlich auf jeden Fall.

    Es läuft immer eine Schiebetür vor der anderen - es sei denn, mann nimmt ein komplanares System (da stehen die Türen in einer Linie). Das wiederum braucht aber Platz nach oben und dann ist dort eine Lücke, die man nicht verkleiden kann.

    Sollte es bei der Leiter bleiben, spräche aber doch nichts dagegen, die gesamte Fläche als Schiebetürenanlage zu gestalten, oder? Bei der Raumbreite würden dann auch drei Türen genügen.


    Viele Grüße

    NIC

  • M O
    vor 12 Tagen

    NIC, danke für die ausführlichen Hinweise und die Fotos. Jetzt habe ich wieder etwas zum Nachdenken...


  • PRO
    Garten Design - Design Garten
    vor 12 Tagen

    Bei einer feststehenden Leiter ist der Schrankraum dahinter - egal ob mit oder ohne Schiebetür - auch nur unbequem zu erreichen. In Schränken mit der kompletten Tiefe des Bettes wird man nur schwer Ordnung halten können. Ich würde eher Auszüge (s. weiter oben) anfertigen lassen, die jeweils von einer Seite bestückt oder mit Hängevorrichtungen ausgestattet werden. So kann man die Tiefe der Schränke sehr gut ausnutzen.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 12 Tagen

    Zu Ihrer Frage nach der Höhe: auch nur ein 30 cm hohes Podest würde sich schon "abheben". In Ihrem Fall ist es wichtiger, daß der Podestraum nicht "abhebt" und noch wahrnehmbar ist. Daher die Angabe von 140 cm.

    Sie erlaubt es, daß man noch gerade eben auf die Podestfläche schauen kann und dennoch genug Höhe darunter hat, um Hemden aufhängen zu können oder ein paar Schubladen einzubringen.

    Sollte es entgegen der Vorschläge (denen ich mich ausdrücklich anschliesse) doch eine Leiter werden, lässt sich diese auch ganz einfach mit einem Bibliothekssystem in der Breite verschieben, so daß alle Türen bequem zu erreichen sind. Ich gebe aber zu Bedenken, daß sie dann den Stauraum für unnötige Notwendigkeiten (so beschreibt Mark Twain "Luxus") gegenüber einer täglich sicheren und bequemen Lösung höher bewerten.

    Dieses Beispiel ist aus dem gleichen Haus wie das erste Foto oben im Beitrag - nur ein Zimmer weiter.


    PS: Jugendliche haben kein Zimmer zum Leben und ein Bett zum schlafen, wir hatten in diesem Alter im Bett unseren Lebensraum. :-)

  • M O
    vor 12 Tagen

    GartenDesign, danke für den Hinweis mit der Leiter. Das habe ich noch nicht bedacht.

    Die Schränke werden nicht die komplette Breite des Bettes bekommen. Schranktiefe wird Außenmaß 90 cm, das Bett ist 1,20m breit. Daraus ergibt sich ein Übersprung des Bettes von ca. 30 cm über die Schränke.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 12 Tagen

    ...oder ein Freiraum hinter den Schränken... ;-)


    Das hier ist die Draufsicht zu meinem letzen Beispielfoto: hinten im Eck ist ein Kamin, links davon eine Ablage, gering höher als die Matratze, davor in nahezu ganzer Breite die Matratze, an deren Fuß0ende rechts etwas Ablage ist. Die Schränke darunter sind an der Front ausgerichtet, dahinter ist Freiraum.

    Der Freiraum ist nicht verschenkt, denn VOR den Schränken kann auch nichts zusätzliches stehen, aber man kommt auf jeden Fall besser dran.

    Alternativ kann man tatsächlich Vollauszüge machen, die in voller Tiefe in den Raum hinein ausziehbar sind und dann seitlich zu bedienen sind.

  • M O
    vor 12 Tagen

    Raumagentur ArteFakt, ich stehe auf dem Schlauch: zwischen Zimmerwand und Schrankhinterwand Platz lassen? Also die Schränke nicht ganz an die Zimmerwand setzen? Habe ich das richtig verstanden?

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 12 Tagen

    weder seitlich noch nach hinten müssen schränke ganz an die Wand geschoben werden, wenn doch eh eine große Plattform als geschlossene Decke darüberkommt.

  • cbuescher
    vor 12 Tagen

    Hoi,

    wie wäre es denn die Treppe mit der unteren Hälfte vor und der oberen Hälfte im Schrankbereich laufen zu lassen? Die Stufen könnten Schubladenkästen sein, dann ist der Stauraumverlust nicht all zu hoch, aber der Komfortgewinn beim hochsteigen enorm.

    Also im Prinzip eine Kombination aus dem grünen Beispielmöbel weiter oben und dem Sperrholzmöbel von Gartendesign


    obere Hälfte im Schrank:





    untere Hälfte vor dem Schrank:



    Wäre dann auch gleich noch eine lässige Sitzgelegenheit ;-)


    schöne Grüße

    Christiane

  • cbuescher
    vor 12 Tagen

    jetzt hab ich grad in Deinem Ideenbuch ein Beispiel gefunden :-)



    also im Prinzip so, nur die Treppe soweit nach vorne gezogen, dass es für die höhere Höhe reicht.


    schöne Grüße


  • M O
    vor 11 Tagen

    Die Hinweise zu den Vorteilen einer Treppe haben mich noch einmal zum Nachdenken gebracht. Nur die Treppe muss bis zu einer Höhe von 1,90m verlaufen. Selbst wenn die Treppe im oberen Schrankbereich verläuft (wie bei dem grünen Bett auf dem Foto) endet sie doch vermutlich sehr, sehr weit im Raum, d. h. noch viel weiter als die Leiter, oder nicht? Und bei der Leiter waren es schon 2,30m... Gibt es so eine Faustregel für die schnelle Errichtung einer Treppenlänge?

  • PRO
    Garten Design - Design Garten
    vor 11 Tagen

    Bei einer Höhe von 1,90m (evtl zzgl. einer Matrazenstärke) bleiben im Bettbereich nur noch max. 130cm Höhe bis zur Decke. Das wäre für mich kein gemütlicher Bereich zum Chillen, sondern eine unauffällige Schlafgelegenheit. Neue Bettwäsche zu beziehen stelle ich mit sportlich vor.

    Ich würde mir vor einer kostspieligen Planung eines Einbauschrankes genau überlegen, wo die Prioritäten des Zimmers liegen sollen: Arbeiten oder Wohnen/Schlafen.

  • M O
    vor 11 Tagen

    Ok, ich merke, dass so eine Planung ein langwieriger Prozess ist....


    Wenn ich die houzz-Stimmen zusammenfasse, ergibt sich für mich folgendes Bild:

    - Treppe (ggfs. mit Stauraum) in der rechten hinteren Zimmerecke (statt Leiter) ; so dass die Treppe in den Schrank / das Bett oben hineinläuft

    - Betthöhe niedriger als 1,90m

    -Bettbreite 1,20 m

    - Schränke über die gesamte Bettbreite mit Auszügen / Hängevorrichtungen in den Schränken, so dass sie von der Seite bestückt werden

    Das kann ich mir gerade sehr schön vorstellen.


    Platz hinter den Schränken zu lassen kann ich mir nicht vorstellen. Das würde für mich - als Laien mit beschränkter räumlicher Vorstellungskraft - den Raum vor den Schränken nur unnötig eng machen, ohne dass es Nutzen z. B. in Form von Stauraum hätte.



    Meine Bedenken:

    Ich stelle es mir sehr kostspielig vor, diese Auszüge für den Schrank fertigen zu lassen. Zumindest deutlich mehr Aufwand bei der Arbeit als einfache Regalbretter im Schrank. Und auch die Treppe stelle ich mir sehr arbeitsintensiv in der Herstellung her.


    Danke!





  • cbuescher
    vor 11 Tagen

    dann geb ich auch mal meinen Senf dazu :-)

    Ich finde die im Thread vorgeschlagene Höhe von 1,40 sehr nett. Man nimmt die obere Ebene noch als Teil des Zimmers wahr, dieses wirkt dadurch wesentlich geräumiger. Und auf der Höhe rumlümmeln (Teenager leben ja eher auf dem Bett) ist bestimmt super, weil man dann auch jeden im Blick hat, der den Raum betritt (ab einem bestimmten Alter auch nicht unwichtig).


    Bei einem 1,90 m hohen Schrank(bett) habe ich eher Befürchtung, dass der Raum davon 'erschlagen wird'. Zur Aufbauhöhe kommt ja auch noch Rost und die Matratze mit ca. 20 - 30 cm., so dass oben nicht wirklich bequem Platz bliebt.


    Die (bequeme) Treppe würde ich zumindest zum Teil einschieben, der herausstehende Teil kann dann auch noch als Sitzgelegenheit und vor allem als Stauraum dienen. Bei einer Höhe von 1,40 wir die Treppe dann auch nicht so tief. Falls der vordere Teil doch zu sehr in den Raum ragt, könnte man ihn auch unter den oberen Teil schieben, er muss dann aber gut arretierbar sein, damit bei der Nutzung nix verrutscht.

    Die Schränke in der vollen Tiefe als Einzelelemente auf Rollen hätten eine Menge Stauraum.

    An die Wand neben der Treppe könnte dann in Bettbreite noch ein offenes Regal installiert werden.


    So wäre der gesamte Raum Lebensraum und offen und gemütlich.


    schöne Grüße

    Christiane

  • PRO
    Garten Design - Design Garten
    vor 11 Tagen

    Diese Art von Auszugschränken wird tatsächlich teurer werden , nutzt aber den Raum optimal. Natürlich kann man auch das Bett vorspringen lassen, dann wird aber bei niedrigeren Schränken die Nutzung wieder unbequemer (Kopfstoßen ist vorprogrammiert). 120cm tiefe Schränke verleiten zu 2-reihigem Chaos - das was man sucht rutscht immer nach hinten... Die Auszugschränke müssten ja eigentlich auch nur unter das Bett. Im Bereich eines hohen Schrankes könnte dieser ja auch eine normale Schranktiefe haben - dann wäre im Eingangsbereich des Zimmers ja auch mehr Platz.

    Bei 140cm Höhe kann man vielleicht tasächlich mit einer platzsparenden (und geldsparenden) Leiter leben?

    Wie man es auch dreht, eine Kröte muss man meist schlucken :))


  • M O
    vor 11 Tagen

    Christiane, das hört sich echt gut an! Nur dieses Innenleben der Schränke kann ich mir nicht vorstellen. Habe ich live noch nie gesehen. Gartendesign hatte ja Fotos von solchen Auszügen gepostet. Das Zimmer ist ja nicht so groß und braucht man nicht viel Platz vor den Schränken für die Auszüge? Sonst müssen immer alle das Zimmer verlassen, damit Platz für die Auszüge im Raum ist....

  • M O
    vor 11 Tagen

    GartenDesign, stimmt - hier wäre dann auch eine Leiter ok.

    Meine Tochter hat jetzt ein 1,40m hohes Bett. Sie meint, dass das nicht hoch genug sei. Wir hatten als Test ihre Matratze auf ihre 1,80m Pax-Kleiderschränke gelegt und aus Karton eine Brüstung davor gebaut. Sie fand das gemütlich...

    Tatsächlich finde ich auch, dass es 1,60m/1,70m hoch sein dürfte.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 11 Tagen

    Auszugsschränke brauchen nach von auch den Platz, den es nach innen braucht. Aber: immer nur für das Modul, was ich auch Nutze. Es wäre also immer genug Platz im Raum.


    Aber für 20 cm mehr braucht es nicht den Einsatz von Schwerlastauszügen, bei denen nur einer schon ca. 100,- € kostet, auch wenns Spaß macht :-)

    Schrank mit Schwerlastauszug geöffnet · Mehr Info


    Manchmal ist es auch netter, wenn man weniger breite Fronten hat, die sich dahinter dann als flache Regale darstellen, aber für Hängekleidung muss es ja spätestens doch ein mind. 60 cm tiefer Raum sein.

    Für Ihre Anforderung würde ich wirklich nach dem KISS-Prinzip arbeiten: Keep it Small an Simple.


    Wie waren die Maße der Nische noch gleich? 320 hoch...

    Und wie ist noch gleich der Raum geschnitten und bemaßt?


    Bei der Entscheidung der Höhe würde ich definitiv nicht nur den Menschen fragen, sondern auch den Raum. Sonst ist es wie @cbuescher schreibt eine eher drohende Wand vor einem kleinen Rest Zimmer.

  • cbuescher
    vor 11 Tagen

    mhm, ich spinne mal etwas vor mir her:

    Du könntest die Schrankfront auch mit großen Schiebetüren verschliessen und dann den Raum dahinter mit unterschiedlichen Boxen auf Rollen nutzen. Z.B. Grundfläche jeweils 60 x 50, Höhe so, dass es gut unters Bett passt. Dann werden die einzelnen Module auch nicht zu schwer. Einige Modul könnten Regalfächer haben, einige Kleiderstangen. Die Module stehen dann in zwei Reihen hintereinander, in der vorderen Reihe sind dann die täglich genutzten Sachen, in der hinteren Saisonware und was man seltener benötigt. Die vorderen könnten dann ganz normal von vorne bedient werden und werden nur herausgezogen, wenn man an die hinteren dran muss. So könnte man auch mit einfacheren Materialien das Schrankinnenleben bauen, evtl. liesse sich da sogar was vom Schweden modifizieren.

    Alternativ können die Module auch die volle Tiefe haben und werden dann von der Seite bedient, wenn man auch hier die täglich genutzten Teile nach vorne packt, muss das Teil nur selten ganz herausgezogen werden und benötig nicht so viel Platz. Auch hier könnte man gucken, ob nicht etwas fertiges gepimpt werden kann, mit Rollen drunter und seitlicher Frontverkleidung..

    Und stimmt, bei der Raumhöhe gehen 1,6 m allemal .... macht dann auch die Bedieung darunter wieder leichter.

  • M O
    vor 11 Tagen

    Die Wand ist ca. 3,50 breit, abzüglich Treppe (ca. 80 cm?) blieben dann noch 2,70m für Schränke unter dem Bett.


    Dann wären die Schränke 1,20m tief, 1,40m hoch (oder etwas höher) über eine Länge von 2,70m.


    Ich muss mir diese Schränke mit Auszügen mal genau ansehen. Ich habe keine Vorstellung, wie man da Klamotten als Hängeware, Liegeware, Socken, Wäsche, Schuhe, Bastelzeugs, Hockeyausrüstung, Schulbücher und Bürokram inkl. Drucker in so einem Schrank anordnet.


  • M O
    vor 11 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 11 Tagen

    Christiane, die Idee hatte ich auch schon. Darüber werde ich noch mal recherchieren, wie das aussehen könnte.



  • M O
    vor 11 Tagen

    Christiane, meintest du das so wie auf den Fotos? Nur mit Schiebetüren und dann dahinter allerlei schwedisches Innenleben DIY-style zum Herausziehen ?

  • cbuescher
    vor 11 Tagen

    so ähnlich :-)

    Ich würde keinen Schrank mit Sockel bauen und was hineinstellen, sondern die Schiebetüren auf dem Boden laufen lassen und damit quasi einen Raum im Raum abgrenzen. Jegliches Innenleben würde dann auch auf dem Zimmer-Fussboden rollen.

    Meine Nachbarn haben einen Kleiderschrank so gebaut, allerdings nicht ganz so tief und nur ein Teil ist beweglich: hinter einem rollbaren Regal liegt der FBH-Verteiler in der Wand.

  • M O
    vor 11 Tagen

    Gute Idee!!

  • skalle
    vor 9 Tagen

    Die größte Frage die ich mir zusätzlich stellen würde - passen die 1,90 auch im Teenageralter? Jetzt mit 11 ist das natürlich cool, aber mit erstem Freund zB?
    Es gibt halt keinen Plan B und es ist nicht mal schnell umgestellt.

  • PRO
    FINDHUS
    vor 9 Tagen

    Wenn dies das Kinderzimmer meiner Tochter wäre würde ich den Fokus weniger auf den Schrank als mehr auf das Wichtigste lenken. Stauraum ist wichtig aber er kann sich optisch auch zurücknehmen und es ist das Zimmer Ihrer Tochter und kein Büro oder Archiv... ;-)


    Dies wäre meine Lösung:


    Eine rosa Koje mit Leiter, Regalnischen, Tapete, Beleuchtung, Absturzsicherung und Haltegriffe für den sicheren Auf- und Abstieg. Die Matratze ist 120cm breit. Trockenbau ummantelt die Koje.

    Zwei große Schiebetüren mit individuellem 80cm tiefen Stauraum dahinter. Das reicht für 2 Aktenordner hintereinander. Bilder machen die Tür zur Gestaltungsfläche wie eine Wand.


    Es soll genug Bodenfläche zu sehen sein um den Raum nicht unnötig zu verkleinern. Die Höhe der Türen habe ich mit 150cm angelegt.


    Die Leiter wird nur an die Wand gehängt, wenn man an den Schrankraum dahinter möchte. Hier lagern also Sachen, die nur selten benötigt werden. Die Leiter ragt durch den Einschub bei der Koje nicht sonderlich weit in den Raum.



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    Freundliche Grüße, Sigrid Gutberlet von FINDHUS

  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting
    vor 7 Tagen

    Guten Morgen MO,


    ich habe den Eindruck, dass Sie sich ein bisschen in der "Stauraumoptimierung" und dem "technischen Aspekt" ein wenig festgefahren haben.

    Gerne wird bei all diesen Punkten, die nicht unwichtig sind, das will ich nicht in Abrede stellen, vergessen, dass ein Zuhause wesentlich mehr ist als ein Tetris mit der bestmöglichen Unterbringungsmöglichkeit für die Siebensachen. Eine Wohnung sollte immer auch etwas Besonderes haben und muss Spaß machen.


    Hier also mein Vorschlag:

    das Hochbett landet auf einer Höhe von ca. 160 cm und ist 120 cm breit. Hinter dem Bett sind Bett und Ablagemöglichkeit. Ich habe der Koje eine Abschirmung nach vorne mit textilen Bändern (nicht Holz oder Metall) gegeben und eine Himmelstapete von Rebelwalls.

    Eine "richtige" Treppe führt nach oben.

    Unter dem Bett sind vier Auszüge, ca 140 cm hoch und 65 cm breit, für Kleidung und Büromaterial. Das wird die größte Herausforderung werden, denn diese müssen sich auch beladen gut bewegen lassen und werden sicher eine Schienenführung oben brauchen, damit sie nicht verkanten.

    Die Person auf der Darstellung ist ca 170 cm groß.


    Viele Grüße

    NIC



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  • PRO
    FINDHUS
    vor 7 Tagen

    Hallo Frau Bushuven,

    da sind wir ja mal wieder auf der selben Länge. Ich bin auch der Meinung, dass dies in erster und wichtigster Linie ein angehendes Teenagerzimmer ist und daher die Bedürfnisse der Tochter an erster Stelle stehen müssen. Der maximale Stauraum und der große Arbeitsplatz waren im Thread so im Fokus, dass auch ich durch meinen Entwurf einfach mal die Prios wieder zurechtgerückt habe.

    Für Teenager haben das Bett als Rückzugsort im Zimmer absolute Prio. Auch Herr Ganzer merkte richtig an, dass das Bett in der Pubertät eher den Lebensraum mit vielfältiger Funktion darstellt. Dort wird nicht nur geschlafen sondern auch gelesen, Musik gehört, Tv geschaut, gegessen, Hausaufgaben gemacht und mit Freunden gechillt... In diesem Zimmer umso wichtiger, da das Bett letztendlich die einzige private Höhle der Tochter darstellt.

    ---Dann sollte die Tochter nicht auf einer maximalen Stauraumlösung wie gestapelt abgelegt schlafen müssen und Hab und Gut des Haushaltes und Büros verwalten---

    Es dauert vielleicht noch zwei Jahre und dann wird die Mama aus dem Zimmer völlig zu Recht verbannt. Bis dahin sollte bestenfalls in der Wohnung ein anderes Homeoffice geschaffen worden sein.

    Daher ist es schön, wenn jetzt bei der Planung gleich berücksichtigt wird, dass der Stauraum weitestgehend in den Proportionen zu den Bedürfnissen eines Teenagers und nicht eines gesamten Hausstandes passt. Der lange Schreibtisch könnte später halbiert werden und macht Platz für einen Kuschelsessel und die Pinwand weicht einem Spiegel...

    *****************

    Also liebe Mo,

    gehen Sie einen großen Schritt zurück und sehen das Zimmer Ihrer Tochter mit den Augen eines heranwachsenden Mädchens und bitte weniger als berufstätige Mutter. Dann wird sich auch ein Konzept finden lassen, dass mit Ihrer Tochter mitwachsen kann und vom ersten Tag an Ihrer Tochter richtig Spaß macht.

    Es tut mir leid, dass ich Sie kurz über lang aus dem Zimmer "werfe" aber das ist wichtig und richtig für Ihre Tochter... Ich spreche da weniger als Interior Designerin sondern als 4 fach Mutter zu Ihnen. Dann schockt es Sie auch nicht mehr wenn Sie eines Tage vor der Tür stehen und dort auf einem Schild "PRIVATZONE - BETRETEN VERBOTEN!!!" zu lesen ist ;-)) Dann ist es immer gut, wenn man bereits vorher seine Siebensachen aus dem Raum gekramt hat...

  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting
    vor 7 Tagen

    Hallo Frau Gutberlet,

    ja, so ist es.

    Sie waren nur ein bisschen schneller mit dem Posten, ich habe mein Büro dieses Wochenende nicht betreten. :-)



    Erstaunlich finde ich, dass Ihre Anfrage, liebe MO, bezüglich der Kleiderlifte so eine Welle ausgelöst hat. Und hoffe sehr, dass Sie sich nun nicht die Haare raufen.

  • M O
    vor 7 Tagen

    Liebe Frau Gutberlet, liebe NIC,

    vielen Dank für die rosa Koje und den Entwurf mit den textilen Bändern. Die Zeichnungen und Ihre Entwürfe sind wirklich eine große Hilfe, die ich sehr schätze. Es ist mir natürlich durchaus bewusst, dass ich in nicht zu allzu ferner Zukunft aus dem Zimmer meiner Tochter verbannt werde. Somit haben Sie völlig recht, dass die Priorität auch einem gemütlichen Rückzugsort für meine Tochter liegen sollte.

    Ihre tollen Ideen haben mich einen deutlichen Schritt voran gebracht. Nun werde ich mit unserem Tischler sprechen. Natürlich halte ich Sie auf dem Laufenden!

    Nochmals ganz herzlichen Dank für Ihre Mühe. Ich kann es gar nicht fassen, dass man hier so tolle Unterstützung findet.

    Beste Grüße

    MO


  • PRO
    FINDHUS
    vor 7 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 7 Tagen

    Liebe Mo,

    Räume wie Ihrer und die Interaktion machen halt Spaß und da gibt man gerne Anstöße.

    Sie können sich gedanklich auch gänzlich von der vollumfänglichen Unterbauung des Bettes mit Schrankraum trennen und setzen die Schänke seitlich unter eine Treppe.

    Dies wäre zumindest mein Favorit für Ihren Raum, denn somit behalten Sie sehr viel sichtbare Bodenfläche, reichlich Stauraum in Standardtiefe von 60cm und eine sehr sicher begehbare Treppe.

    Ich stelle es ohne rosa vor um aufzuzeigen, dass diese Lösung für jede Altersgruppe ein räumlicher Gewinn sein kann.


    Alternative Gestaltung mit seitlicher Treppe · Mehr Info



    Alternative Gestaltung mit seitlicher Treppe · Mehr Info


    Sie sehen schon, sehr viele verschiedene Ansätze sind denkbar. Selbst hier könnte man den Schreibtisch theoretisch unter das Hochbett bringen und entlastet den Raum vor den Fenstern...

    Eine wunderbare Spielwiese für viele Ideen. Viel Freude noch bei der weiteren Gestaltung!

  • skalle
    vor 5 Tagen

    Theoretisch könnte man sogar das Podest um 90 Grad drehen und über den Schreibtisch laufen lassen. Das dann allerdings recht hoch, sprich oberhalb der Tür. Mit dem zweigeteilten Fenster stelle ich mir die - dann eher niedrige - Schlafebene mit Ausblick auch recht „cool“ vor.

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