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5qm seniorengerechter Bad-Umbau für 91jährige Tante

C W
vor 20 Tagen
zuletzt bearbeitet:vor 20 Tagen

Hallo liebe Houzz-Community,

schön, dass ich diese Plattform gefunden habe und schon eure genialen Inspirationen entdeckt habe.

Nun zu meiner Bitte an euch, ich habe einen 91jährige Tante - sie ist noch relativ "rüstig", (gott sei dank) - nun zieht sie in ihre eigene ETW. Sie - die Wohnung ;) - wird von meinem Bruder und mir grundlegend renoviert -neuer Boden, neue Küche, neue Türen etc. und das Bad.

Nun wo ihr ev. ins Spiel kommt wir würden gerne das Bad seniorengerecht aufbauen und da bräuchte ich eure Hilfe,

Wünsche meiner Tante unsere Gedanken:

-Badewanne würden wir entfernen, zu Gunsten einer ebenerdigen Dusche (für 2 Personen/Pflegekraft/mobiler Duschstuhl?)

-Toilette höher setzen / Haltemöglichkeiten

- wenn möglich ein Waschmaschine im Bad (nicht unbedingt nötig, da im Haus ein Waschkeller)

- irgendwie kam mir so eine T-Wandlösung (Waschbecken) in den Sinn , zu aufwändig?

- Fliesen scheinen uns noch akzeptabel (im neuen Duschbereich halt dann andere)

- Schiebetür bringt dies einen "räumlichen" Vorteil?

ich versuche mal aussagekräftige Bilder/Video einzustellen...

Auf der Badewannenseite habe ich 2,12m & Waschbeckenseite 2,37m gemessen.

https://photos.app.goo.gl/q5m8U1ceoKRDbboo7

Soweit erstmal und schon mal danke schön

liebe Grüße

Clemens












Kommentare (19)

  • C W
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 20 Tagen

    achja, und sie wünscht sich einen "Leiterheizkörper" - findet sie gut!

  • sopame
    vor 20 Tagen

    ohne auf die inhaltlichen Wendungen einzugehen: bitte wenn möglich die Tür nach außen aufgehen lassen bzw. durch Schiebetür ersetzen, damit bei einem Badsturz Hilfe kommen kann. Eventuell auch über einen Notrufknopf in Bodennähe nachdenken.

  • cbuescher
    vor 20 Tagen

    Eine T-Lösung steht im Widerspruch zur Barrierefreiheit. Es sollte ja im Bedarfsfall eine Pflegekarft gut an die duschende Person rankommen, um Hilfestellung zu geben oder auch zu waschen. Ich täte an die Stelle der Wanne wie schon angedacht eine Dusche bauen. Ob bodengleich geht, hängt von den Gegebenheiten ab. Ich würde aus den genannten Gründen auf feste Abtrennung verzichten und einen Duschvorhang über die ganze Breite hängen. Es gibr Förderungen von der KfW und von der Krankenkasse für barrierefreie Umbauten, dann sind vielleicht auch noch neue Fliesen drin :-)

  • lotusteich
    vor 19 Tagen

    Hallo Clemens,



    beim Waschbecken würde ich, sofern es geht, ein recht flaches / unterfahrbares Waschbecken nehmen, denn so kann sie sich auch im Sitzen waschen. Gut wäre ein Waschbecken mit seitlichen Ablageflächen, such mal nach unterfahrbaren / behindertengerechten Waschbecken.

    Den Spiegel bitte nicht so bescheuert hoch montieren, sondern eher hochkant, sodass sie sich auch vom Sitzplatz aus sehen kann.


    Ich habe nämlich auch so etwas im Bad, schau mal in meine Ideenbücher rein, da sind Bilder drin zum besseren Verstehen.


    Wichtig wäre auch gleich einen klappbaren Stützgriff mit intergriertem Papierhalter. Mein WC ist auch höher als normal.


    Dusche: die Armatur nicht zu hoch anbringen, alles so ausmessen, dass es vom sitzen aus gut erreichbar ist. Duschkorb für Shampoo etc. nicht vergessen.


  • C W
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 19 Tagen

    Danke schön sopame, cbuescher & lotusteich


    -Schiebetür-Vorteil ist ein sehr guter Hinweis als Sicherheits/Zugangs-Möglichkeit bei einem Notfall

    - T-Wand => eher Trennwand (schau mal mein Entwurf)

    - ja - solche Hinweise von lotusteich aus Erfahrung sind für mich gut - Danke schön -


    schaut mal so hab´ ichs mir ausgedacht... (bin da Laie - aber sketchup mag ich)


    der Duschablauf, keine Ahnung wie weit man den legen kann, es wäre ja der Bad Ablauf da.

    An der Wand wo nun die Dusche von mir gezeichnet wurde ist auf der anderen Seite

    die Küche mit Spüle - kann man da ev. auch drauf gehen.


    (keine Angst - mein Bruder ist der Praktiker / Handwerker)





  • cbuescher
    vor 19 Tagen

    mit scheinen Waschbecken und WC etwas klein im Vergleich, das mag aber an der Perspektive liegen :-)

    Ich möchte noch einmal für das weglassen jeglicher festen Trennwände plädieren. Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung, meine Mutter hatte ein ähnlich kleines Bad, als sie Hilfe bei der täglichen Körperhygiene brauchte, war es selbst für geübte Personen kompliziert. Es funktioniert eigentlich nur gut, wenn die Pflegekraft rundum an den zu Pflegenden drankommt. Und das geht mit einer Trennwand nicht. Die Fläche sollte mindestens 1,2m x 1,2m sein. Möglichst große, freie Bewegungsfläche ist da einfach Gold wert! Auch bei sonstiger Nutzung des Bades, wenn dann eventuell mal ein Rollator genutzt wird.

    Ein Haltegriff in für Deine Oma guter Höhe in der Dusche sollte auf jeden Fall sein.

    Wenn Du die Dusche nach rechts verschiebst, könnte an die Wand neben der Tür die 'Leiterheizung' und dort in der Ecke auch ein Dusch-Hocker oder -Stuhl parat stehen..


    Ich finde toll, was Ihr da vorhabt! :-)


  • cbuescher
    vor 19 Tagen

    ah, noch etwas: das WC scheint sehr nah an Wand und Waschbecken, auch hier sind Abstände sinnvoll.

    Hier sind ein paar Infos zusammengestellt: Barrierefreies Bad planen und ausstatten | REUTER Magazin

    Da wird auch zwischen seniorengerecht, barrierefrei und rollstuhlgerecht unterschieden. :-)

  • C W
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 18 Tagen

    .... nun habe ich versucht die 1,20/1,20 Regel einzuhalten...


    -WC Abstand zur Wand 20cm / klappbare Haltegriffe links & rechts


    -Waschbecken weiter nach links / so weit wie möglich (Wasserzähler)


    -Duschwand so nah wie möglich an Badtüre (ausreichend Tiefe beachten wegen Heizkörper/Lichtschalter)


    -Duschwand so kurz wie möglich, für bewegungsfreiheit vor Waschbecken und Zugang/Fahrt Dusche


    -Ablage dann links vom Waschbecken


    - so ein Duschstuhl ist glaub´ich "kompakter"


  • lotusteich
    vor 18 Tagen

    Clemens,


    die Waschbeckenlösung finde ich "quasi-in der Dusche " sehr ungünstig, weil nach dem Duschen ist es immer nass und es lädt regelrecht zum stürzen ein... zumal ja auch so ein Waschbecken eine gewisse Tiefe hat und die Tante viell. beim hantieren mit dem Duschrolli dran hängen bleiben kann, bzw. eine Pflegeperson dieses Waschbecken beim Duschen helfen im Weg ist und es ständig stört.

    Dann finde ich die jetzige Position der Armatur und die kurze Duschwand nicht durchdacht, da das Duschwasser das Bad gerne großzügig nass werden lässt, Spritzwasser = Sturzgefahr.


    Könnt ihr denn nicht mal den Badgrundriss anhand mit Straßenkreide im Hof oder so aufzeichnen, ebenso die Positionierung der Dusche, WC, Waschbecken, Wand mit einzeichnen und/oder mit Schachteln hinstellen und dann mit einem Stuhl einigermaßen einen Tagesablauf im Bad nachspielen? Sodass ihr gleich merkt, das geht und das geht schon mal gar nicht...

  • seedream
    vor 16 Tagen

    Hallo Clemens,

    Ich würde die Position Waschtisch und Toilette tauschen. An die selbe Wand die Dusche und nur mit Duschvorhang über Eck abtrennen. Dann können Sie die Heizung dort lassen, wo sie jetzt ist. Bei der Anordnung hat meiner Ansicht nach eine Hilfskraft am meisten Platz um ihrer Tante gegebenenfalls zu helfen.
    Die Dusche könnte auch an die andere Wand, aber in der selben Ecke. Der Hinweis unter fahrbares Waschbecken kam ja schon..

  • PRO
    FINDHUS
    vor 15 Tagen

    Hallo Clemens,


    hinter dem Wc befindet sich bereits eine Vorsatzschale, die das Unterputzmodul und sämtliche Leitungen inkl. der Zähler beherbergt. Daher würde ich empfehlen Waschbecken und Wc an Ort und Stelle zu lassen aber gegen neue modernere Elemente auszutauschen. Evtl. gibt es zu dem Unterputzmodul eine etwas schönere Drückerplatte und eine unauffälligere Abdeckplatte für den Lüfter.


    Die Bestandsfliesen könnten Sie verputzen und/oder partiell wo nötig mit neuen Fliesen überkleben und dadurch diesen KH Nasszellencharakter auflösen.


    Die gewünschte Wandscheibe der Dusche würde ich auf eine Tiefe von 50cm begrenzen. Dann wäre Platz für einen schmalen Leiterheizkörper. Hinter dieser Nische versteckt sich ein raumhoher Duschvorhang, der auch mir hier am sinnvollsten erscheint. Es gibt sehr flotte Modelle.


    Was Sie unter der Wanne erwartet ist schwer zu erraten. Sollte diese auf dem Estrich aufsitzen wird es mit einer bodenebenen Dusche schwer umsetzbar. Daher hier mein Rat zunächst die Wanne auszubauen und die baulichen Gegebenheiten zu prüfen. Rechnen Sie aber zunächst mit einem von Wand zu Wand laufenden niedrigem Podest.


    Ich finde es immer etwas problematisch nur einen Raum unter dem Gesichtspunkt "Altersgerechtes Wohnen" zu betrachten. Ein Bad entsprechend kostenintensiv umzubauen macht Sinn wenn alle anderen Gegebenheiten der Wohnung ebenfalls unter diesem Motto unter die Lupe genommen werden.


    Barrierefrei bedeutet bei einer Badsanierung i.d.R. einen kompletten Kahlschlag und ist entsprechend teuer. Da Sie die Kosten aber eher deckeln möchten und Ihre Tante rüstig ist würde ich ein frisches Layout wählen, das ihr Spaß bereitet. Dies ist auch ein großes Stück Lebensqualität, selbst wenn man sich nicht für alle Eventualitäten rüstet.


    Freundliche Ostergrüße!

  • CGR
    vor 15 Tagen

    Hallo Findhus,

    wie sie tatsächlich zwischen den Zeilen heraus gelesen haben, hab‘ ich tatsächlich eine innerlich Abneigung gegen Duschvorhänge ( PVC Material mit vergilbten unteren Rand auf einer weißen PVC-Stange), ihr Vorschlag die Trennwand kurz zu halten (Waschbecken an ursprünglichen Platz zu belassen) find‘ ich sehr gut! Kann man ev. eine Lösung mit einer Glasschiebewand, die aber bei einem Abstützen stabil (geführt) genug wäre?

    Danke schön für die räumliche Bebilderung...

  • PRO
    FINDHUS
    vor 15 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 15 Tagen

    Bei allem Wohlwollen ob Ihrer Abneigung gegen Billigduschorhänge (kann ich verstehen!!) sehe ich hier zum Wohle Ihrer Tante kein Glaselement sondern einen hochwertigen Textilduschvorhang. Sie möchten max. Beweglichkeit und Sicherheit für Ihre Tante, solange sie dort wird wohnen können. Es gibt faltbare Duschglaswände aber möchten Sie wirklich von Ihrer Tante erwarten, dass sie nach jedem Duschen mit einem Abzieher Flächen, Ecken sowie Scharniere trocknet und dabei in der Dusche herumturnt?

    Luiz Interfrotta bietet sehr hochwertige und gut aussehende Textilduschvorhänge auf Maß an. Diese muten wie wunderbare Gardinen an. Und es gibt auch andere Aufhängungen als weiße PVC Stangen. Überwinden Sie sich und suchen mal im Netz.

    Ob Sie im Falle einer anderen (hoffentlich sehr viel späteren) Nutzung der Wohnung dem Nachwohner ein Glaselement setzen bleibt Ihnen überlassen. Mit der kleinen Wandscheibe sind bereits die besten Vorraussetzungen für eine nachträgliche Erweiterung geschaffen.

    C W hat FINDHUS gedankt
  • C W
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 15 Tagen

    ... jetzt hatte ich eben etwas gezeichnet :(


  • sopame
    vor 15 Tagen

    Hallo,
    Braucht es bei dem Mauervorsprung überhaupt eine Duschtür? Müsste doch bei der Größe auch so gehen.
    Das dreieckige Element in der Ecke würde ich durch ein mobiles ersetzen (ggf. eine Sitzgelegenheit) und an die Stelle einen Waschmaschinenanschluss einplanen - für später.

  • C W
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 15 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 15 Tagen

    Das dreickige Element kommt noch von einem alten Gedanken von mir, das Waschbecken gänzlich in der Ecke zu platzieren (Wasserzähler & Badabfluß wären dort!?), um Platz für den Zugang zu schaffen und entsprechend länger die Trennwand zu belassen (ich stelle den alten Gedanken mal mit ein) - dass mit dem Duschvorhang ist schon eine praktikable Idee von Findhus...(wenig Aufwand bei Waschbecken Verlegung)

    Waschmaschine habe ich nun erstmal in der Küche planerisch untergebracht (Unterbau mit einer Küchenfront davor)


  • PRO
    FINDHUS
    vor 13 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 13 Tagen

    Die letzte Planung erscheint mir sehr unpraktisch, denn Ihre Tante steht nach dem Duschen auf dem nassen Boden um sich z.B. die Haare zu fönen. Es ist gar nicht immer nötig das eigentliche Layout eines Raumes über den Haufen zu werfen. Ich glaube, dass Sie sich ein wenig verfransen in Wunsch und Realität.

    Daher hier als Beispiel zwei Bilder einer Neugestaltung einer Gästetoilette. Wenn man das Vorher Bild sieht fällt es schwer zu glauben, dass ein Raum so anders wirken kann. Selbst die Bodenfliesen sind ebenso wie das alte Unterputzelement geblieben. Die alte weiße Drückerplatte wurde schwarz lackiert und passt nun zur neuen Gestaltung.


    Kleines Glück · Mehr Info



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  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting
    vor 12 Tagen

    Hallo Clemens,

    keep it simple ist bei so einem Bad die beste Idee. Simple ist nicht gleichzusetzen mit langweilig.
    Ich schließe mich Frau Gutberlet an und finde gerade ihre letzen beiden Bilder sehr hilfreich. Ein kleines Bad lebt von sorgfältig ausgesuchten Farben und Materialien sowieso sauberst ausgeführten Handwerksleistungen. Das ist mehr als die halbe Miete. Extra Gimmicks braucht es nicht, die sind meist sogar kontraproduktiv.
    Verwenden Sie Ihre Planungsfreude darauf, diese Dinge auszusuchen. Das Layout ist die eine Sache, dieses dann mit Produkten zu füllen, noch mal eine andere und die ist nicht weniger aufwändig.
    Auch von mir ein „Pro Duschvorhang“. Das ist im Ihrem Fall vorteilhaft und ein guter Raumausstatter wird Ihnen einen hübschen auf Maß fertigen, mit einer anständigen Befestigung. Ich würde sogar auf die Wandscheibe verzichten und den Handtuchwärmer auf die andere Seite bringen. Je weniger Ecken, um die man herum muß, desto leichter wird es für eine Hilfe für Ihre Tante. Eine schöne Tapete kann ja auch in die Dusche (www.wallanddeco.com). Solche Elemente verleihen die besondere Note, die für kleine Räume so wichtig sind.
    Ich finde es sehr lieb, dass Sie sich so um Ihre Tante kümmern und wünsche viel Erfolg!
    Herzliche Grüße
    NIC

Deutschland
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