Lichtplanung im Neubau
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Lichtplanung im Bad
Kommentare (3)Da gibt es diesen guten Houzz-Artikel: [Es werde Licht im Bad. So planen sie richtig. [(https://www.houzz.de/magazin/es-werde-licht-im-bad-so-planen-sie-richtig-stsetivw-vs~45499375)...mehrFrage zur Beleuchtung in Wohnküche
Kommentare (15)So auf die Schnelle: 1) Das Hauptlicht ist das Orientierungslicht - bodennahe Wandleuchten, bevorzugt max. 5W Halogen (oder <0,7 W LED) - Abstand zueinander von 96 cm bei 800 cm Wandlänge - Schaltbar im Zugang und hinten zwischen den Fenstern --> geht nur bei wandhängendem Sideboard 2) Das Wohnlicht - schaltbare Steckdosen - Sideboard, Raumecken und seitlich vom Sofa - Schaltbar im Zugang und hinten zwischen den Fenstern 3) Der Essbereich - nur die Deckenleuchte - auch Raumlicht abgebend - überwiegend nach unten abstrahlend - Schaltung nur am Esstisch 5) Raumlicht Küche - 3 Deckenstrahler im Raster zugehörig zum Nutzlicht (6) - je 3 W LED - vom Zugang aus schaltbar 6) Nutzlicht Küche - 3 Deckenstrahler - Abstand zueinander von 66 cm bei 220 cm Zeile, Mittig der Zeile - je 5 W LED - schaltbar vom Zugang aus 7) Nutzlicht Spüle - 3 Deckenstrahler - Abstand zueinander von 60 cm bei 200 cm Zeile, Mittig der Zeile - je 3 W LED - (zu-)schaltbar von der Spüle aus, wird niemals vorher schon benötigt. ***** Damit ist über 1 oder 2 immer das wichtigste Licht zu schalten. Ob beim betreten des Raumes, oder wenn es langsam dunkel wird auch vom Wohnraum aus. die anderen Funktionsbereiche sind über (1) immer latent mutbeleuchtet, treten aber in den Hintergrund In der Küche ist 5 das Licht, um zB. am Herbst-Nachmittag die Sachen vom Einkauf zu verräumen. 6 ist das Arbeitslicht, ohne gleich "Flutlicht" im Raum zu haben, und das Spülenlicht (7) wird bei Bedarf zur Arbeit hinzugeschaltet. ***** Die Addition von Licht ist angenehmer, flächiger ausleuchtend und schattenfreier als eine Einzelleuchte. Zudem ergibt die Addition zweier Lichtkegel eine höhere Lichtabgabe als eine Einzelleuchte mit doppelter Lichtleistung. Das hilft hoffentlich weiter :) Herzlichen Gruß, Steffen Ganzer...mehrHilfe bei der Lichtplanung im Neubau benötig!
Kommentare (9)Hallo Anni, vielen Dank für Ihr Feedback. Überfrachtet war Ihr erster Plan nicht unbedingt, nur zu wenig flexibel. Viele Lampen machen noch kein abwechslungsreiches Licht.+Wenn Sie allerdings die Lampen auf 2 Gruppen aufteilen, die getrennt zu schalten sind, haben sie mit nur 2 Gruppen schon 3 verschiedene Lichtszenarien. Bei 3 Gruppen sind es schon 6 verschiedene Lichtszenarien. mit gut gewählten Leuchten nnd einer überlegten Zuordnung der Gruppen braucht es auch kaum Dimmer im Haushalt, da jede einzelne Gruppe ihre eigens zugedachte Aufgabe erfüllt, ebenso wie jede Gruppierung aus mehreren Gruppen. Nur selten ist es dann schön, wenn man die Helligkeit zusätzlich regeln kann, wie zB. am Esstisch, um zu unterscheiden zwischen dem hellen Familienfest und dem dämmerigen Pokerabend. ***** Lichtreflexionen kämen zB. von hellen Lichtquellen wie zB. einem Lichtdurchlässigen Lampenschirm einer Stehleuchte. Oft wäre hier sowieso eine Stehlampe mit nach unten gerichteten Licht netter. ***** Sie brauchen eigentlich nicht nur weniger Deckenspots, sondern zwei bis drei Lichtsituationen je (Funktions-) Raum. Weniger Decken-Spots im Flur sind schön, aber sie sind doch dafür da, es hell zu machen, wenn im Herbst am Nachmittag schon das Tageslicht fehlt oder spät jemand nach hause kommt der Sehgen will, wo er Schuhe und Jacke lässt, bevor er auch Zuhause ankommt. Was fehlt ist ein Licht, was die Wohnebenen EG und OG miteinander verbindet. Ebenso ist es im Wohnrau auch. Ich brauche ein sanftes raumlicht, was mir diesen Funktionsbereich der großen Wohnebene EG definiert, und ich hätte gern einen Tageslicht-Kompensator an sehr dunklen Nachmittagen der kurzen Tage. Außerdem hätte ich gern ein Funktionslicht - in diesem Fall ein Leselicht. Hinter dem Sofa kann ein Brett von ca. 15 cm Tiefe in Höhe der lehne an die Wand. Hier ist noch eine Steckdose integriert für die Ladekabel, und es steht eine Leselampe drauf. Klein, unscheinbar und sehr gut auszurichten, daß ich liegen kann wie ich will, und mir immer das Licht passend hinbiegen. Ebenfalls auf dieser Ablage könnte eine Tischleuchte stehen, deren Schirm das Licht sanft an den Raum abgibt und die Wohngruppe sanft erhellt. Oder aber tatsächlich eine Stehleuchte übernimmt diese Funktion. Hier ist des eine Stehleuchte mit einer vergoldeten Innenseite, daß das Licht besonders warm und weich in den Raum fällt. gleichzeitig verhindert der blickdichte Schirm eine Blendung auch im TV. Der indirekte Anteil über die Decke erhellt den Raum ausreichend. Addiert man alle einfachen Lichtquellen, hat man meist das perfekte Licht, um mit Freunden in einer gemütlichen Runde im Wohnraum abzuhängen. Wichtig dabei ist nur, daß die banachbarten Funktionsbereiche (hier: Essbereich und Durchgang zum WC) nicht dunkel sind und auch nicht im Flutlicht stehen, sondern sich ebenso wie der Wohnraum Saft aufgehellt präsentieren. Wobei im Essbereich der Raum, nicht der Tisch zu erhellen ist, und im Flur nicht die Eingangstür, sondern der Durchgang ansich, d.h. eher der Boden als die Wände. Der belichtete Handlauf ist zB. eine passende Beleihung, sofern die Leuchtkraft recht gering ist. ~1 W / m sollten da absolut ausreichend sein. Eine Lichtvoute nach unten würde in den meisten Fällen ein zu viel an Licht bedeuten und meist ungenutzt bleiben, da Sie es als zu hell empfinden werden. Anders zB. drei Einzelspots die einen Bilder-Bereich definieren, neben dem wieder Schatten ist. Gell und Dunkel sind immer in einem Gleichgewicht zusammenzubringen. Es geht niemals darum, einen Raum zu beleuchten, sondern eine Szene (in dem Raum) zu erhellen. Grundsätzlich sollte aber auch großflächig benötigtes Licht (Tageslicht-Ausgleich) nicht durch eine hohe Lichtkraft, sondern durch verteilte kleinere Lichtquellen erreicht werden. Mehr als 3-5 W je Strahler zB. sind ungemütlich. Dann doch lieber einen Strahler mehr einsetzen, aber mit weniger Leistung arbeiten, um eine gleichmäßigere Lichtverteilung zu erreichen. Daher wäre eine Lichtvoute im Flur meist eher angebracht als im Wohnraum. Andererseits saber darauf achten, daß Licht nur dort entstehen kann, wo auch Schatten ist. Welche Bereiche bleiben lieber schattig, wenn andernorts Licht ist? zB. können wir mit Schatten auf den Arbeitsflächen das Küchenchaos ausblenden, wenn zugleich ein Regal darüber eine kleine Tischleichte bekommt, die als Hintergrundlicht des Esszimmers(!) auftritt. Denn so haben wir kein dunkles Loch in der Küche und dennoch keinen Fokus auf das eben angerichtete Chaos dort :-) Ja, es ist ein weites Feld, auf dem es keine allgemeingültigen Weisheiten gibt, die man einfach anwenden kann. Sie können dennoch mitnehmen: - Jeder Funktionsbereich benötigt sein eigenes Licht (zB. Wohnraum / Essbereich 7 Küche in offenen Wohnsituationen) - jeder Bereich erfordert Helligkeit als Tageslicht-Kompensation, sanftes, atmosphärisches Licht und Funktionslicht (im Essbereich zB. heller Raum, sanft aufgehellte danke Ecken und Tisch-Beleuchtung) ***** Dazu ein paar Basics: Schalter sollten klar erkennbar den Bereichen zugeordnet werden können --> niemals in einer Gruppe Schalter für verschiedene Bereiche unterbringen. Wr haben hier neben der Tür Schalter für den Wohnbereich Schalter für den Essbereich und um die Ecke Schalter zur Küche. für jeden klar und einfach zuzuordnen. Dabei ist jeder Schalter eindeutig definiert: der obere ist das wichtigste Licht. Das ist selten das hellste, sondern das, was am häufigsten genutzt wird. Oft ist es das sanfte Grundlicht des Raumes. Darunter ist dann das Funktionslicht geschaltet. Im Essbereich zB. für den Tisch, im Schlafraum das Leicht am den Betten, etc. ganz unten dann das eher unwichtige Licht meist das helle Licht zur Tageslicht-Kompensation, wenn es zu lange dunkel ist oder nicht lange genug hell. Arbeitslicht dagegen wird nicht von der Tür aus, sondern direkt am Arbeitsplatz geschaltet. Wie zB. das LIcht am Badspiegel oder in der Küche an der Arbeitsfläche. Denn hier merke ich, daß ich mehr Licht brauche, und bevor ich wieder zur Tür zurücklaufe, kann ich es sofort einzuschalten. ***** Mit drei Schaltern an der Tür ist dann auch schon Schluss. Mehr als 3 Schalter bedeutet, wir werden auch in 20 Jahren nicht gelernt haben, welcher Schalter welches Licht schaltet... Funktionsschalter (zB. Jalousien, Paniklicht, Sprechstellen, etc.) sind von den Lichgt-Schaltergruppen getrennt auf ca. 140 cm Höhe im Raum angeordnet, während alle Schalter für Licht auf 105 cm mittlerer Hohe anzuordnen sind (= Türgriffhöhe) So gut klar die Aufgabe eines Schalters definiert und seine Position intuitiv aufzufinden. ***** Zu Ihrer Frage nach versenken Decken-Einabuspots: von SLV das Modell Horn-T mit Gu10 Leuchtmittel eignet sich da sehr gut. Ebenso wie Gips-Einbaulampen, die es in Variationen gibt. Sie werden mit der abgehängten Decke eingespachtelt und glatt verputzt. Das letzte Foto zeigt solche Modelle....mehrEure Meinung zur Beleuchtung Küchen-/ Essbereich
Kommentare (3)Hallo, Sie haben ihre Lichtpunkte schön zentral in den Räumen angeordnet, so daß Sie ein wunderbares, gleichmäßiges helles Licht erhalten. Das ist perfekt, wenn es in darum geht, fehlendes Tageslicht zu kompensieren. Doch meist suchen wir ein ganz anderes Licht. Stellen Sie sich vor, sie sitzen am Esstisch in gemütlicher Runde am Abend. Da wäre es doch schön, wenn das Chaos der Küchenschlacht einfach wegzubleiben wäre, aber die Küche dennoch nicht als dunkles "Loch" vor dem Esstisch lauert. Ebenso wäre es schön, wenn nciht nur der Fußboden im Essbereich durch Decken-Spots aufgehellt ist, sondern die Wände mit Licht und Schatten (= Abwesenheit von Licht) moderiert werden. Es ist in solchen Momenten wirklich nicht erstrebenswert, überall im Raum gleich gut lesen zu können ;-) Bleiben wir bei dem Bild, daß Sie im Essbereich mit Freunden sitzen. Die Öffnungen zum Flur werden voraussichtlich beide offen stehen. Derzeit haben Sie nur die Möglichkeit, daß es im Flur Taghell ist, oder eben stockduster. Dimmer sind nicht die Lösung, da ein getimtes Licht nur den Raum weiterhin gleichmäßig, nur weniger hell ausleuchtet. Ein gemütliches Licht beleuchtet aber nur bestimmte Bereiche und schafft Zonen im Raum. So sollte idealerweise ein Raum mindestens 2, eher 3 verschiedene Lichter aufweisen, für jeweils unterschiedliche Anwendungen: sanftes Orientierungslicht gezieltes (Arbeits-)Licht helles Raumlicht In desem Raum ist es auch wichtig, daß jeder Bereich seine eigene Schaltergruppe hat, damit Verwechslungen ausgeschlossen sind. Notfalls ordnen Sie die Schaltergruppen nebeneinander an. Dennoch verwenden Sie nie mehr als 3 Schalter übereinander. Ab 4 werden Sie auch jähre später nicht intuitiv das richtige Licht einschalten können. Serienschaltungen sind möglich, doch nur, wenn es logisch zusammenhängende Lichtgruppen sind, wie zB. linke / rechte Raumbeleuchtung oder linker / rechter Nachttisch. Beginnen Sie mit der Frage: Wenn ich am Abend nach Hause komme, wo will ich welches Licht einschalten. "Licht", nicht "Leuchte". Denn es geht zunächst um das Licht, dann um die daraus resultierende Position und Bauform der Leuchte, und erst am Ende um die Leuchte, die dann diese Bedingungen erfüllt. Ihre Decken-Einbauspots geben ein nach unten gerichtetes Licht ab. Setzen Sie sie wie eingezeichnet in die Decke, dann werden sie ihr Licht auf den Boden zwischen zB. Tisch und Wand. Das bedeutet, daß der Tisch und die Wände dunkel bleiben, aber die Lauffläche hell ausgeleuchtet ist. Über der Küchenzeile ist das eine gute Wahl, aber die weit auseinanderliegenden Leuchten werden keine flächige Ausleuchtung ermöglichen, sondern nur Lichtpunkte auf die Arbeitsfläche werfen. Auch hier ist Verbesserunngspotential. Mit den v.g. Betrachtungsweisen empfehle ich alle Raumbereiche noch einmal zu durchdenken und notwendige Lichtsituationen zu überlegen, denen dann entsprechende Lichtquellen zuzuordnen sind. LG, Steffen Ganzer...mehr- vor 4 Jahren
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