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Jungenzimmer braucht Hilfe bei der Planung

Matthias Gödecke
letzter Monat

Hallo zusammen,


ich habe hier die letzten Male so viel Hilfe bei der Planung unserer Räume erhalten, dass ich sehr darauf hoffe, dass es auch diesmal wieder viel Bereitschaft gibt mich zu unterstützen. Diesmal ist das Zimmer unseres Sohnes an der Reihe. Er ist gerade in die Schule gekommen und der Wunsch nach einem eigenen Schreibtisch treibt dann auch gleich die Renovierung an.


Als Möbel befinden sich im Raum ein Kojenbett und ein gut eingepasster Kleiderschrank mit offenen Fächern. Beides soll gerne bleiben, weil wir die Möbel als sehr funktional empfinden. Ergänzt werden sollen ein Schreibtisch mit Sitzmöglichkeit und ggf. ein Regal mit offenen Fächern für Legomodelle und ggf. Schulsachen.


Nun habe ich schon angefangen digital etwas die Möbel zu verschieben, wie das am besten alles in dem doch kleinen Raum passt.


Die einfachste Möglichkeit wäre sicher den Schreibtisch einfach vor das Fenster zu stellen. Daran stört mich jedoch diese tote Ecke im Plan rechts oben. Die wäre dann noch schlechter zugänglich zumal unter der Schräge.


Als Alternative hatte ich dann einige Varianten ausprobiert, den Schreibtisch unter die Schräge (im Plan die obere Wand) zu stellen. Da bin ich aber tatsächlich noch etwas skeptisch, wie gut das wirklich ist, zumal weiter weg vom Fenster.


Ich habe mal ein paar Bilder und Zeichnungen gemacht, damit ihr einen besseren Eindruck bekommt.


Bin natürlich gleich auch gespannt, was ihr sagt.



Danke und Gruß

Matthias








Kommentare (39)

  • kado76
    letzter Monat

    Moin Michael,

    den Schreibtisch würde ich auf jeden Fall ans Fenster stellen! Das Bett könnte einfach in die rechte 'obere' Ecke rutschen und links davon ein offenes Regal unter der Schräge eingepaßt werden.

    Schöne Grüße

    kado

    Matthias Gödecke hat kado76 gedankt
  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    letzter Monat

    Vielen Dank @kado76.


    Etwas skeptisch bin ich da schon noch, weil die Ecke generell nicht so schön ist. Relativ schmal und gleichzeitig unter der Schräge. So kam auch die Idee mit dem Aufstellen des Bettes um 90 Grad gedreht. Ich hatte die Hoffnung, dass es dadurch etwas besser wird.

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  • ankestueber
    letzter Monat
    Zuletzt geändert: letzter Monat

    Herr Ganzer hatte doch für das Mädchenzimmer eine schöne Zeichnung gemacht für eine ausziehbare Kommode, genau in die Ecke eingepasst. Ich würde das hier auch so lösen. Das gibt einen guten Abschluss, hat Stauraum und es wird da nicht alles Mögliche gesammelt. Vielleicht in dem Petrol der Boxen an der Wand? Oder weiß als Einheit mit dem Bett. Je nahdem, wie man es plant, könnte die Schriebtischplatte auch direkt aufgelget werden.

  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    letzter Monat

    Danke dir @ankestueber.


    Wir hatten das auch mal überlegt, es ähnlich zu machen, aber das Zimmer ist anders geschnitten. Die Seite mit der Schräge ist breiter. Der Bettkasten wäre über 1m breit. Das wäre für mich doch irgendwie überdimensioniert. Und würde auch viel Raum einnehmen. Bei unserer Tochter war die Ecke viel schmaler.

    Das Auflegen der Schreibtischplatte finde ich da schon interessanter.

  • ankestueber
    letzter Monat

    Du musst ja keinen Bettkasten machen. Das ist doch eine Frage der Aufteilung, das muss individuell überlegt werden. Da kann man auch z.B. den Schulranzen verstauen... Aber nicht zugebaut ist das eine Rumpelecke... Denn mit Schreibtisch am Fesnter, was Sinn macht, ist es auch kein Platz für einen Sitzplatz.

  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    letzter Monat

    Das mit dem Fenster ist nicht von der Hand zu weisen. ich hatte kurz mal überlegt dort ein breites Dachfenster einzusetzen.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    letzter Monat

    Nur kurz, ohne mal gennauere Gedanken zu haben: Das Bett würde ich keinesfalls aus der geschützten Ecke vorziehen und direkt in die offene Blickachse zur Tür schieben.

    Hinter der Tür hat es dann zwei Möglichkeit zu stehen: So wie es jetzt steht oder um 90° gedreht mit dem Fußende zur Tür. Das erste ist eine kuschelige Schlafhöhle unter der Schräge, das zweite schützt den Kopf, bietet aber einen offenen Blick die Schräge hinauf zur Zimmerdecke.


    Der Bereich vor dem Schrank ist ein Bewegungsraum, um den Schrank bedienen zu können. Ebenso hat auch jeder andere Bereich im Zimmer eine Aufgabe oder sollte sie zumindest bewusst bekommen. Anders als die Ecke jetzt am Fußende des Bettes, wo ein Knautschsessel steht, der aber aufgrund des Notenständers nicht genutzt werden kann. Schade, denn so ist dieser Bereich eine sichtbare Abstellfläche und kein geborgener Rückzugsraum zum lesen zB.


    Wenn nicht jedes Stück Wand zugstellt ist, spreche ich auch weniger von "totem Raum" sondern lieber vom wohltuenden Freiraum. Die Perspektive machts ;-)


    Ob ich es schaffe, zeitig einnen genaueren Blick auf das Zimmer zu werfen kann ich nicht versprechen, bin mir aber sicher, daß es mich sowieso beschäftigen wird und mich von selbst daran erinnert ;-)


    LG, Steffen Ganzer

  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    letzter Monat

    Vielen Dank Herr Ganzer (@Raumagentur ArteFakt) für den Anstoß zum "Perspektivwechsel".


    Die Unordnung entsteht leider immer mal wieder im Alltag, obgleich die Gegenstände alle einen festen Platz haben, lassen die Kindern gerne Sachen einfach rumstehen. Ich habe es bewusst nicht weggeräumt, um zu zeigen, was unweigerlich mal passiert.


    Die Erklärung zum Bett hört sich logisch an, um 90 Grad gedreht hatten wir es vor längerer Zeit mal. Ich fand das Raumgefühl damit unglücklich, weil man beim Betreten des Raumes immer direkt vor dem Bett stand aufgrund der kurzen Seitenwand an dieser Seite.


    Ich habe mal versucht die Möglichkeiten zu visualisieren.



    Viele Grüße

    Matthias Gödecke




  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    letzter Monat

    So mag ich das, wenn jemand die Varianten schonmal skizziert und ich "nur" noch meinen Senf dazugeben darf ;-)

    Sie haben recht, daß das Bett sehr knapp an der Tür stehen würde, und ich freu mich, daß Sie das auch schon mal probiert und aus eben diesem Grund wieder verworfen haben. Aber auch, daß Sie festgestellt haben, daß das Raumgefühl dadurch leidet.


    Die letzte Ihrer Varanten ist für den Raum und den Aspruch perfekt. Wenn man den Raum betritt, wird man zunächst durch ein freies Tentrum empfangen, und eine kleine Kommode schafft Distanz zwishen Tür und Bett.

    Von dem freien Zentrum in der Mitte gibt es zwei weitere Zonen, die sich von hier aus öffnen: Der kuschelige Rückzugsraum unter der Schrägen, und der Bewegungsraum vor dem Schrank.


    Ich denke, daß es jetzt eher die Details ausmachen, um diesen definierten Bereichen auch ihre Individualität zu geben, die sie verlangen.


    Bislang haben Sie intuitiv versucht, dem Raum trotz der unterscheidlichen Anfoderungen (Spielen, Toben, Lesen, Schlafen, Lagern,...) einen Zusammenhalt zu geben. Primär durch den Einsatz gleicher Farben. Jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter und rege an, die Farbe nicht nur als zusammenhaltenden Gürtel um den Raum zu legen, sondern damit Zonen zu schaffen, die in einen Dialog treten können, und die die einzelnen Anforderungen (Ruhe, Konzentration, Spaß,...) unterstützen.


    Beginne ich mitr dem Schrank: Ein wunderbarer Einbau, oder eben doch nicht, weil noch immer erlebbar ist, daß es sich um einen gerade eben passenden, in den Raum geschobenen Schrank handelt, der viel vom Raum einnimmt.

    Schließen Sie mit Acryl die vertikalen Fugen zu den Wänden und setzen oben auf den Schrank eine Korpusbündige Passleiste bis zur Decke. Dadurch verschmilzt der SChrank tatsächlich mi dem Raum, wird eins mit der Architektur. Die Wirkung ist umgehend zu spüren. Plötzlich ist der Raum größer und es steht weniger an Möbeln drin. Warum? weil der Raum mit der Schranktür endet und "dahinter" ein Loch für offene Regale geschaffen wurde.

    Jetzt nehmen Sie die Grundfarbe (derzeit Grün) und malen die gesamte verbleibende Nische vor dem Schrank aus. Auch die Decke. Sofort ist nicht mehr der Raum zwischen Schreibtisch und Schranktür der Bewegungsraum, sondern nur noch der kleinere Bereich vor dem Schrank bis zur Raumecke. Gleichzeitig wird vom Bett aus die gesamte Nische nahezu ausgeklammert und in seiner Wirkung breiter, da plötzlich nicht Nische und Wand mit Zimmertür als zwei Elemente wahrgenommen werden, sondern die Wand mit der Tür durch die Farblinie bis zur Außenwand mit dem Fenster geführt wird.


    Nachdem auf diese einfache Weise der Schrank eliminiert und sogar ausgeblendet wurde, braucht es einen Gegenspieler zu dem kräftigen Farbraum. Und dieser liegt gegenüber um das Bett herum.

    Also die gesamte Drempelbreite und den Bereich von Betthaupt und Nachttisch ebenfalls farbig setzen. Gemeinsam auf ca. 100 cm (auch wenn das bedeutet, etwas von der Dachschrägen mit zu streichen!)

    So entsteht ein dunkler abgesetzter Bereich, der ruhiger, gemütlicher wirkt. Dieser tritt in einen Dialog mit dem eher vertikal ausgerichteten Farbraum in der Nische.

    Zwischen den Beiden bleibt der Raum offen und den aktiven Tätigkeiten vorbehalten (Spielen, Basteln, Schreiben,...) Im Zentrum finden sich lediglich Akzente in passender Farbfamilie wieder.


    Jetzt geht ja am Fußende des Bettes ja die Farbfläche weiter bis zur Außenwand. Auf diese Weise verlängert sich der Rückzugsraum. Nur eben für einen Sessel, der irgendwo zwischen "nicht mehr Spielen, aber noch nciht ins Bett" steht.


    Die Kommode zwischen Tür und Bett darf sehr gerne auf dem Boden stehen und ihn hier optisch unterbrechen. Aber sie sollte nciht höher als zur Handkante reichen, also max 80 cm Höhe, lieber niedriger. So bleibt der Raum darüber in seiner Wirkung offen, und wichtige kleine Schätze (zB. Modellbau und Erinnerungsfotos), stehen auf Blickhöhe vom Junior.


    Für Bücher und später auch Schulbücher haben Sie ja bereits den wunderbaren offenen Raum im Einbaumöbel geschaffen. Zusätzlich wird sicher irgendwann ein Rollcontainer für Stifte und Blöcke am Schreibplatz stehen können.


    Der Teppich im Zentrum ist großartig, auch seine runde Form!


    Nur das Deckenlicht macht in der Mitte des Raumes unter der Decke weder Spaß noch Sinn. Vielleicht könnten Sie eine Pendelleuchte anstelle der Tischleuchte über dei Kommode pendeln. So kann man das nette Licht dort von der Tür aus schalten, hat Licht über der Kommode ud gleichzeitig Stellplatz für Fotos, und ehrlicherweise auch ein viel angenehmeres Licht, wenn die Eltern morgends wieder versuchen, den damaligen Biowecker aus den Federn zu bekommen.


    Ein Leselicht als Klemm- oder Wandlampe mit Schnurschalter zwischen Bett und Sessel ist sicher und gemütlich, ebenso eine Schreibtischlampe.

    Evtl. kann eine Stehlampe zwischen Schreibtisch und Schrank das Raumlciht ergänzen. Sie steht dort nicht im Weg, erhellt aber den gewünschrten Bereich, wenns mal mehr Licht braucht.


    So, das nur auf die Schnelle - ich mache mich dann mal auf den Weg zum Kundengespräch :-)

  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    letzter Monat

    Vielen Dank Herr Ganzer für die ausführliche Antwort und die Zeit die Sie dafür investiert haben.


    Die Ideen finde ich alle sehr gut und könnte mir die Umsetzung auch tatsächlich so vorstellen. Einzig ich "knabbere" immer noch an dieser Ecke dort zwischen Schreibtisch und Bett bei der Variante drei. Diese existiert heute so schon, wie auf den Bildern zu sehen und sie wird im Grunde nicht so gern genutzt. Ich glaube, dass die knapp 1m Breite und gepaart mit der Dachschräge daraus keinen gemütlichen Rückzugsort machen. Kommt jetzt der Schreibtisch jetzt noch dazu, wird dieser vermutlich noch verstärkt und auch der Durchgang zwischen Bett und Schreibtisch erscheint mir nicht sonderlich einladend, sich dorthin zu begeben. Oder meinen Sie, dass ich da auf dem Holzweg bin und es einzig an der Ausgestaltung liegt?

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    letzter Monat

    Das "knabbern" ist verständlich, kennen SIe die Ecke doch wirklich nur als bislang undefinierten und daher ungenutzten Raum.


    Jetzt ist die große Frage allerdings, wie Junior in diesem Zimmer lebt und wie seine Lieblingsplätze aussehen würden. Ist es ein Leseort, ist es ein Schrein für Actionfiguren, ist es eine einfache Topfpflanze?


    Was immer es auch ist, kann die freie Ecke danach ausgerichtet werden. zB. durch ein Podest auf Höhe der unteren Bettschublade.


    Darauf kann der Sitzsack sein, der endlich nicht mehr in der Ecke auf dem Boden, neben der viel zu hohen "Lehne" des Bettes ist, sondern ein Sitzsack, der jetzt präsentiert (dargeboten) wird und ein Sitzen auf einer höheren, passenderen Ebene ermöglicht. Es ist eben nicht das Loch neben dem Bett, sondern der geschützte Thron.


    Es kann aber auch ein Ort für die Ritterburg sein, die dort ihren Berg gefunden hat. Oder der Platz für den Bonsai,...


    Es kann aber auch ohne den Sitzsack gleich als höheres, gepolstertes Podest ausgeführt werden. Auch gut zum Vorlesen geeignet oder einfach zum Schmollen oder oder oder.

    Allein die kleinen Handskizzen zeigen, wie sehr sich der ungeliebte Restraum durch eine bewusste Betrachtung und feine Änderung zu einem Lieblingsplatz mit einer ganz spezifischen Aufgabe wandeln kann.


    Ich sehe in diesem kleinen Ort tatsächlich etwas Geheimnisvolles, besonderes. Wahlweise wird das ein offenes Versteck für Besonderes, oder aber für einen Menschen, der alles im Blick haben will, aber selbst nicht gleich entdeckt werden will. Ein Raum also, der sonst nicht im Zimmer gegeben ist und die Wahlmöglichkeiten für jede Stimmung komplettiert.


    Vermutlich würde ich eine einfache Konstruktion zimmern die genau in die Fläche passt und der Höhe der unteren Schublade entspricht. Um es einfach zu halten, würde ich vermutlich einfach einen Möbelstoff drumlegen und festtackern - und mich dann überraschen lassen, was dem Junior dazu alles einfällt und wohin sich die Nutzung entwickelt.

    Matthias Gödecke hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Houzz-Nutzer 351371608
    letzter Monat

    Hallo, ohne jetzt alles gelesen zu haben, kurz meine zwei, drei Ideen ☺️: Wäre es möglich den Schrank mit Schiebetüren auszustatten? Dann hätte man da etwas mehr Platz, was den Schreibtisch betrifft. In der Nische vor dem Bett fände ich eine Truhe ganz praktisch. Das Bett unter der Schräge ist schon sehr gemütlich. Eventuell kann man hier mit Vorhängen arbeiten, um den Bereich optisch noch ein wenig abzutrennen, aber das wäre Geschmackssache. 😉 Liebe Grüße

    Matthias Gödecke hat Houzz-Nutzer 351371608 gedankt
  • PRO
    kust interior Kuhn & Stricker GbR
    letzter Monat

    Hallo Matthias,


    wir haben zu dem Thema Stauraum im Kinderzimmer mal ein Projekt gehabt und dieses auf unserem Blog vorgestellt. Hier ging es zwar um ein jüngeres Kind (es war also noch nicht zwingend ein Schreibtisch gefordert), der Grundriss des Raumes aber sehr ähnlich (nur gespiegelt) und statt der langen Bank zum Spielen könnte man sich hier auch einen Arbeitsplatz vorstellen. Deshalb möchten wir den Link einfach trotzdem als Inspiration mal da lassen - vielleicht hilft es ja trotzdem :)


    https://kust-interior.de/stauraum-im-kinderzimmer/


    Liebe Grüße

    Lea und Stephanie

    von kust interior

    Matthias Gödecke hat kust interior Kuhn & Stricker GbR gedankt
  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    letzter Monat

    An alle einen herzlichen Dank für die Eindrücke und Ideen, die ich da schon bekommen habe.


    Ich kaue immer noch auf dieser Ecke neben dem Bett herum. Die Vorschläge von Herrn Ganzer sind toll. Nur wenn ich dann im Zimmer davor stehe, denk ich wieder, das wird unser Sohn niemals nutzen, weil eben einfach zu schmal. Tut er heute schon nicht, obwohl der Sitzsack dort immer steht. Der Sitzsack wird meist frei in den Raum gezogen von ihm.


    Schiebetüren hatten wir ganz am Anfang mal angedacht, aber die offenen Fächer sind uns zu wichtig. Da kommen die Kinder zumindest unten gut heran und nutzen die Boxen permanent.


    Lea und Stephanie, das Beispiel sieht tatsächlich sehr ähnlich aus, nur ohne Schräge. Ihr habt euch getraut das Bett vor die Tür zu stellen, das mag uns nicht so gefallen, da zu eng. Der Rest ließe sich vermutlich übernehmen.


    Irgendwie hänge ich noch an dieser Variante und der Idee vor dem Schreibtisch ein Dachfenster einzubauen, um Licht einzufangen und die Höhe der Schräge zu erhöhen. Ich wäre dann meine Ecke los, hätte dafür aber den Sitzsack vor dem Schrank und das Bett direkt im Blickwinkel von der Tür.




  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    letzter Monat

    Gar keine schlechte Idee, mit dem Dachfenster. Wobei auch mir das Bett im direkten Blickfeld von der Tür aus nicht so gut gefällt.

    Der Sitzsack vor dem Einbau ist auch etwas "mitten im Raum", ohne Schutz zum Anlehnen im Rücken. Außerdem möglicherweise immer im Weg, weil man ihn aus v.g. Gründen immer wieder nach hinten an den Schrank schiebt.

    Das kann aber durch einen anderen (Ohren-?)Sessel ganz schnall geändert werden.


    Daß der Sitzsack derzeit offenbar genutzt wird ist schonmal wichtig zu wissen. Er ist also wichtig. Daß er nicht in der Ecke genutzt wird liegt an mehreren Faktoren: Zu schmal, zu beengt zu dunkel - eher unter die Schräge gestopft.

    Daher mein Ansatz, den Bereich den menschlichen Proportionen anzupassen. Derzeit ist die Seite des Bettes für den Bereich wie eine viel zu hohe Lehne eines Sessels. Sie stellt eine Barrieere dar, die so hoch ist, daß nicht einmal ein Blick drüber hinweg möglich ist. Wenn wir die Ecke also anheben, wird dadurch die "Lehne" niedriger und dadurch ein Teil des "Sitzsack-Ecke-Sessels". Und weil jetzt das Bett ein Teil der Sitzecke wird, wirkt alles zusammen auch größer. Und das Verhältnis von Breite zu Höhe ist nciht mehr 1:1, sondern viel angenehmer zu Gunsten der Breite.

    Noch ein Leselicht dazu, was den Bereich geheimnisvoll und gemütlich macht...


    Probieren Sie es doch einfach und preiswert aus: ein einfaches Brett in Größe der Ecke, 4 Bretter als "Rahmen" druntergeschraubt, und schon steht das Podest. Einen Rest Wandfarbe drüber oder etwas Stoff drumgetackert, und das "Experiment" kann starten.


    In der Zwischenzeit kann die Idee mit dem Dachfenster reifen. :-)

  • x y
    letzter Monat

    Hallo Matthias,

    für mich war und ist das Problem von Dachschrägen, dass man sich so schnell den Kopf stößt. Nur schlafen lässt es sich m. E. dort sehr gemütlich. Ein Podest würde folglich mein Problem nur verschärfen. Daher würde ich so stellen, wie von kado76 vorgeschlagen. Das Möbelstück links des Bettes gern tief und mit Auszügen. Die "tote Ecke" löst sich auf, durch den Schreibtisch entsteht in dem ungeliebten Bereich ein geschützter und gemütlicher Kopfraum, der trotzdem leicht zugänglich ist, und der Sitzsack findet seinen Platz von alleine.

    Viele Grüße.

    Matthias Gödecke hat x y gedankt
  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 29 Tagen

    Herzlichen Dank @Tiny House Strategie für kleine Räume, das ist ein richtig toller Vorschlag. In der Mitte wäre so noch viel Raum frei zum Spielen. Gefällt mir richtig gut.


    Einen Aspekt hatte ich wohl noch nicht erwähnt. Das Bett hat unten ein Gästebett zum Ausziehen. Dieses nutzen wir auch regelmäßiger. Als wir hier damals mit Hilfe der Community unser Arbeitszimmer (/Gästezimmer) geplant haben, war das der Kompromiss. Gästebett raus aus dem Arbeitszimmer und dafür im Kinderzimmer vorhanden. Das ließe sich dann nicht mehr nutzen.

    Lässt sich das noch irgendwie auflösen in Ihrem Vorschlag?


  • PRO
    Tiny House Strategie für kleine Räume
    vor 29 Tagen

    Hallo Matthias Gödecke,


    ich hätte zwei spontane Ideen:

    1. Entweder auf ein neues Bett setzen und für Gäste den XTRA Hocker mit Schlaffunktion von Boconcept nutzen, (70x70x42cm). Ausgeklappt würde es in meinem Entwurf sogar neben das Bett passen.
    2. Oder den Stauraum über dem Bett nur wandhängend anbringen, also keine stehender Kleiderschrank mehr direkt daneben, dann nicht so tief, eher 40cm. Bett bleibt bestehen und die "untere Etage für Gäste" kann rausgezogen werden. Es sind noch gute 85cm daneben frei.

    Ich kann mir beides gut vorstellen. Bei 2) gibt es dann weniger Stauraum.


    Schöne Grüße,

    Tiny House Strategie für kleine Räume



    Matthias Gödecke hat Tiny House Strategie für kleine Räume gedankt
  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 27 Tagen

    Hallo zusammen,


    ich habe mir jetzt mit den neuen Impulsen nochmal ein paar Gedanken gemacht, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte.


    Da mir der Vorschlag von @Tiny House Strategie für kleine Räume sehr gut gefallen hat, habe ich versucht darauf aufzubauen. Da ich aber nicht auf einen hohen Kleiderschrank komplett verzichten möchte, habe ich das Bett unter der Dachschräge belassen, es aber in die Mitte gezogen, um einen anderen Ansatz für diese Ecke daneben zu schaffen.


    Damit könnte ich nun rechts und links vom Bett (vermutlich nicht ganz symmetrisch) jeweils einen Schrank stellen, ggf. mit Auszügen. Darauf ließe sich dann auch eine Platte auf der einen Seite auflegen für einen Schreibtisch.


    Daraus ergeben sich diese beiden Varianten, wobei bei der einen der Kleiderschrank eben noch als "Abschluss" gedreht wäre und auch um ein Element verkleinert.


    Dazu habe ich mich noch etwas zum Dachfenster eingearbeitet. Leider ließe sich dies nicht völlig frei positionieren, dann im linken Teil der Schräge außen auf dem Dach die Auskäufer unserer Dachgaube sind. Ich habe auf der Wand planoben mit Strichen die beiden Sparrenfelder markiert, in denen ein Dachfenster möglich wäre. Ob das bei diesen Ideen Sinn macht, bin ich noch nicht vollkommen sicher. Was meint ihr? Wenn ja, eher breit und leicht versetzt nach rechts oder lieber nur ein kleineres nahezu in der Mitte?








    Viele Grüße

    Matthias


  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 26 Tagen

    Grundsätzlich bin ich ein Freund, ja geradezu ein Verfechter, die Elemente teils mit der Architektur zu verschmelzen, um weniger Möbel im Raum zu haben, um verbindende Linien zu schaffen und mehr Ruhe hineinzubringen. Nur bei Kinder- und Jugendzimmern sehe ich das anders. Hier sind mehrere, völlig unterschiedliche Funktionsbereiche in einem Rau vereint. Und jeder dieser Bereiche ist mit seiner Aufgabe für den Bewohner wichtig. Wenn jetzt aber der Übergang von Nachttisch zu Schreibtisch fliessend ist, sind diese klaren Zuordnungen durchmischt. Das ist für junge Menschen, die erst noch lernen, was für sie selbst das richtige ist, ein gewisses Hindernis.

    Zu schnell sind die Hefte dann doch einfacher zur Seite geschoben, mitten hinein in den Bereich, der doch der Regeneration, Entspannung und sorgenfreien Nachtruhe dient. Und ebenso schnell sind dekorative Spielzeuge von der Dekorationsfläche doch wieder vor uns am Schreibtisch, so daß wir nicht lernen können, daß wir selbst uns das Umfeld schaffen können, um konzentrierter zu sein.

    Außerdem können sich junge Menschen in festgelegten Räumen maximal mit etwas Farbe ausprobieren. Dabei ist es gerade für Eltern und Kinder aus unterschiedlichen Perspektiven faszinierend zu sehen, wann was wie umhergeschoben wird, um sich und sein Fühlen im Raum auszuprobieren.

    Klar, wir können und sollten sie dabei unterstützen, doch es ist ein schmaler Grad zwischen Unterstützung und Bevormundung.

    Wenn wir das beste für unsere Nachkommen wollen, sollten wir sie in ihrem Werden unterstützen und dafür auch gerne die eigenen Fehler machen lassen, aus den wir selbst schon gelernt haben.


    Das sind jetzt sehr abschweifende Gedanken, zugegeben. Es sind die Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich ein solches Zimmer überplane und versuche, mich in das Wesen der Heranwachsenden hineinzuversetzen. Dabei greife ich natürlich auch auf die Erfahrungen zurück, die ich mit ähnlichen, bisherigen Aufgaben und den dazugehörigen Heranwachsenden machen durfte.


    Für die Position des Dachfensters wäre eine Schnittzeichnung hilfreich. Die beiden Linien kann ich bezüglich der Höhe schlecht einschätzen, doch wenn ich das richtig interpretiere, würden das eher Oberlichter werden statt Dachfenstern, durch die es sich in die Ferne schauen lässt. Wenn dem so ist, tendiere ich eher dazu. keines einzubauen, sofern die Belichtung des Raumes bislang ausreichend ist, um sich wohlzufühlen.

    Matthias Gödecke hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 25 Tagen

    Hallo Herr Ganzer (@Raumagentur ArteFakt),


    mit der Antwort hatte ich jetzt tatsächlich gar nicht gerechnet. Auch wenn ich der Argumentation folgen kann.


    Mein Eindruck der Idee war, dass ich den Zugang zu Stauraum besser gestalten kann. Stelle ich einen reinen Schreibtisch vor das Fenster, bleiben Faktisch zwischen Schreibtisch und Bett (bzw. dem Einbauelement) ca. 40cm.


    Natürlich bietet sich aber auch die Möglichkeit einen Schreibtisch zu stellen. Das wesentliche ist glaube ich der Ansatz das Bett mehr mittig zu positionieren, um die Ecke aufzuteilen. Oder sehen Sie das auch kritisch, mal unabhängig vom Schreibtisch?


    Zum Dachfenster, der Kniestock beträgt bei uns ca. 1m. Also wäre es tatsächlich relativ weit oben. Der Raum ist nicht übermäßig hell, da das Fenster nach NO ausgerichtet ist. Allerdings auch keine Dunkelkammer. Mich würde dennoch Ihre Meinung intessieren ob ein Zweifel ein schmales oder breites Fenster "besser" passen würde.


    Vielen Dank für die viele Mühe mich zu Unterstützen.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 25 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 25 Tagen

    Hallo Herr Gödecke,

    das schöne an diesem Forum ist, daß man seine ungefilterten Gedanken austauscht. Niemand hat einen Anspruch auf Perfektion und es geht doch nur darum, Möglichkeiten auszuloten. Da kommt es dann schon mal zu Überraschungen :-)

    Es ist immer ein Spagat bei kleinen Räumen zwischen Raumnutzung und Offenheit. Gerade Einbaumöbel verschmelzen gut mit der Architketur und lassen die freistehenden Möbel eher als Solitär im Raum wirken.

    Grundsätzlich mag ich Ihre Idee, das Bett in den Mittelpunt zu stellen und zwischen zwei Elemente einzubinden sehr.

    Die Flexibilität zum Ausprobieren ist spannend, aber der Dialog mit dem Raum ist ebenso wichtig, und manchmal sagt der Raum eben etwas anderes.



    Den Schreibplatz könnte man auch auf die Ablage"auflegen", so daß die Bereiche getrennt bleiben und dennoch eine Einheit bilden.

    Wäre das Dachfenster auf dieser Höhe (wie skizziert) möglich?

    Dachfenster

    Das Licht, was durch ein Dachfenster fällt ist ungleich viel mehr, als durch ein senkrechtes Fenster. selbst das kleinste Format bringt mit Sicherheit gefühlt mehr Licht in den Raum, als das vorhandene.

    Wenn das Fenster tatsächlich auf 100 cm Höhe beginnt, bedeutet das vermutlich 120 cm bis zum Glas-Beginn. Das ist aber noch immer ein gutes Fenster, mit Blick "nach Draussen". Ein schlankes Fenster lässt mehr Raum seitlich davon, was diesem Raum mehr Fläche verleiht. Ein breiteres Fenster würde eher an eine Drittelung der Fläche rankommen, was einerseits die verbleibende Fläche kleiner wirken lässt, andererseits den Raum stark öffnet. Vermutlich wäre das "Wintergarten-Feeling" für den Rückzugsort nicht wirklich passend.

  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 24 Tagen

    Vielen Dank Herr Ganzer (@Raumagentur ArteFakt), ich empfinde den Austausch hier ebenfalls als sehr angenehm.


    Die Idee mit dem Auflegen finde ich toll, gerade mit der Erklärung dazu. Man könnte die Schreibtischplatte dann sicherlich auch farblich absetzen, um einen Akzent zu schaffen. Etwas skeptisch bin ich gerade noch bei den Höhen. Die Bettseiten sind ca. 80cm hoch. Wenn ich diese Höhe aufgreife und noch zwei Platten auflege (freitragend brauchen die sicher auch etwas Stärke um nicht durchzubiegen), lande ich schnell bei 95-100cm OK Schreibtisch. Niedriger hätte man wieder einen "Sprung" zwischen Bett und Einbau.


    Das Dachfenster sieht mir in der Zeichnung sehr realistisch aus. Eventuell nicht ganz mittig, aufgrund der Lage der Dachsparren (etwas nach rechts versetzt).


    Zuletzt frage ich mich noch, wie ich mit dem Kleiderschrank umgehe. Ist es sinnvoll ihn so zu belassen und eine kleine Ecke in Kauf zu nehmen oder besser um 90 Grad gedreht und an den Schreibtisch angeschlossen. Dafür dann die Nische davor.








  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 24 Tagen

    Mein erster spontaner Gedanke: dann lieber zwei Parallele kreieren. Die eine besteht aus der Linie vom raumbreiten Bett, die andere als Opposition dazu aus dem Schrank.
    Dazwischen dann als Solitär der Schreibtisch mit den üblichen ca. 75 cm Höhe.
    Farben entsprechend anpassen, Licht ändern - et voilà!

  • cbuescher
    vor 24 Tagen

    hach, nett wie sich das so langsam entwickelt :-)

    spontan:

    - Schrank so lassen wie bisher, aber unbedingt die Idee von Herrn Ganzer umsetzen, ihn mit Blenden zum Teil der Architektur zu machen.

    - Bett: mir schien schon die ganze Zeit in fast jeder Variante die Seite rechts sehr hoch und als Barriere. Wäre s eine Option, diese zu kürzen?


  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 24 Tagen

    Das Bett kürzen möchte ich lieber nicht, aber die Höhe ist natürlich nicht zu ignorieren.


    So recht gefallen tut es mir mit dem Schreibtisch als Solitär aber auch nicht. Da sah der "Einbau" gefälliger aus (wieder so eine doofe Nische). Ich muss da wohl nochmal etwas drüber nachdenken.




  • cbuescher
    vor 24 Tagen

    ich meinte nur an der einen Seite kürzen, um eine Platte in niedrigerer Höhe (niedriger als der Schreibtisch) installieren zu können ... diese könnte dann evtl. auch auf dem Bettrahmen liegen, um die Kante zu verdecken

    Matthias Gödecke hat cbuescher gedankt
  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 24 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 24 Tagen

    Das hatte ich auch genauso verstanden. Trotzdem bin ich davon nicht so begeistert, auch wenn es logisch erscheint.

  • cbuescher
    vor 24 Tagen

    ah .... ok .... ich bin weiterhin gespannt :-)

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 24 Tagen

    Die Unzulänglochkeit des CAD-Programmes ist nicht zu unterschätzen. Die Art der Darstellung und die Details die zuviel oder zu wenig sind tun ihr Übriges, daß es nicht passt.


    Der Raum ist derzeit ein Dialog zwischen der Schrägen und dem Schrank in der Nische.

    Alles, was ich vertikal dazwischen stelle, stört diesen Dialog. Alles, was horizontal zwischen den beiden ausgerichtet ist, erlaubt ihn.

    Und: alles was zwischen den beiden Linien (Bett und Schrank) steht, sollte sich innerhalb der Fläche bewegen, gefühlt eine Kreisform annehmen.



    Nehmen Sie dem Schreibtisch die massiven Wangen und setzen ihn schwebend vor die Wand, und schon erhalten Sie ein ganz anderes Bild durch eine völlig andere Wirkung.


    Ebenso stört, daß das Bett in der Darstellung einen schwarzen Sockel hat, der in den Kisten links und rechts keine Fortsetzung findet, und daß die Rückwand niedriger ist als die Kopf- und Fußseiten.


    Gleiche Perspaktive, gleiche Position im Raum - korrekte Details, Proportionen und Farbe (hell / dunkel).

    Matthias Gödecke hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 21 Tagen

    Herzlichen Dank für die Ratschläge nochmals, gerade an @Raumagentur ArteFakt für die Zeichnungen.


    Es fällt mir gerade sehr schwer die Idee mit dem eingebauten Schreibtisch loszulassen. Mir erscheint das so sinnvoll.


    Ich bin über ein Bild hier bei Houzz gestolpert, wo der Schreibtisch praktisch in das Regal hineinläuft und nicht aufliegt. Ich frage mich, ob das hier auch funktionieren könnte:



    Kinderzimmer Mina · Mehr Info


    Mir ist bewusst, dass mein Zeichenprogramm nicht das beste ist. Mir ist es schwer gefallen etwas zu finden, was für mich einigermaßen funktioniert (gibt es eventuell einen Vorschlag, was ich alternativ verwenden könnte, muss auch nicht kostenlos sein). Dennoch hier mal, wie ich mir das in etwa vorstelle:




  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 21 Tagen

    Der Entwurf sieht so aus, als wolle jemand eine Idee nicht loslassen, auch wenn der Raum und die gegebenen Möbel nein sagen... 😉
    Kein richtiger Abschluss, kein Übergang, keine Verbindung. Und am Schreibtisch sitzend ist das Bett präsent und um Bett liegend klebt der Schreibplatz am Kopf.

    Das sind zwei Bereiche mit völlig unterschiedlichen Aufgaben. Sie unbedingt zusammenbringen zu wollen ist wie Motoröl und Salat zu mixen.

    Das Beispiel mit dem Regal und dem Tisch ist etwas völlig anderes, da Schreibplatz und Regal ja schon der gleichen Aufgabe dienen.
    Und in dem Beispielbild ist das Regal am Bett durch die Große Nische regelrecht zurückgedrängt worden.
    Ein schönes Beispiel, aber Ihr Raum sagt nein. Was immer wir erreichen wollen, der Raum hat ein Mitspracherecht, da ist der Dialog gefordert.

  • ankestueber
    vor 21 Tagen

    Hallo Matthias,


    ich finde es sehr charmant, das Bett mittig zu platzieren, optisch auf jeden Fall ein Gewinn. Das Zimmer ist eher klein und Bereiche überschneiden sich auf jeden Fall.

    Wenn das Bett bleibt wie es ist, hat jeder Bereich gefühlt etwas mehr eigenen Raum. "Man sitzt nicht mit dem Stuhl im Bett". Ich würde das also nach wie vor bevorzugen.

    Und auch mal ganz praktisch sehen: Die eingebaute Ecke könnte auch als erweiterter Schriebtsich benutzt werden für z.B. einen Computer, den man nicht unbedingt vor dem Fenster stehen haben möchte. Oder das Laptop wird da abgestellt. Auf einem Schreibtisch häufen sich auch gerne immer Sachen an. Man denke an die Ausarbeitung eines Referates, die Schulbücher und und und. Ich denke, je mehr Fläche man dort zur Verfügung hat und je strukturierter, desto besser. Ich würde wohl auch vom Boden bis zur Decke eine "Trennwand" zum Bett ziehen. Dann schaut man auch nicht auf den Arbeitskram, der in der Ecke gut versteckt werden kann, wenn man gemütlich auf dem Bett ein Buch liest....


    Liebe Grüße

    Anke

  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 20 Tagen

    Vielen Danke @ankestueber, das Bett scheint in der Tat so die beste Variante zu sein.


    Beim Schreibtisch scheiden sich die Geister. Wenn ich dich richtig verstehe, plädierst du für den Einbau, der mir so gut gefällt. Leider ist das Problem da die Höhe des Betthaupts (das ich auch nicht kürzen möchte).


    Wie genau meinst du das mit der Trennwand? Eine Art Raumteiler oder tatsächlich deckenhoch? Ich verstehe nicht ganz, wo du den platzieren würdest.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 19 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 19 Tagen

    Wenn ich das richtig verstanden habe, will Frau Stüber zu Gunsten von mehr "Rückzug" und "eigener, nicht durchdrungener Nutzungsbereich" das Bett weiterhin im Eck stehen lassen, und den übrigen Meter als Abstell-Schreibtisch (oder PC-Workstation) nutzen, der einen zusätzlichen Sichtschutz zum Bett erhält.

    Das ersetzt zwar nicht den Schreibtsich, könnte diesen aber kleiner werden lassen.



  • Matthias Gödecke
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 18 Tagen

    Vielen Dank für die Erklärung. Wenn das tatsächlich so gemeint war, wäre es eine Lösung für die Höhe des Schreibtisches, ich hätte jedoch meine Ecke zurück, um die es ja zum Teil auch ging.


    Um ganz ehrlich zu sein, die Trennung unter der Schräge mag mir nicht so recht gefallen.


    Der Computer mag in der Zukunft ein Argument sein, wo bei da gibt es heute Lösungen mit Monitorarmen, die da aus meiner Sicht gut helfen können (wer sich an die Erneuerung unseres Arbeitszimmers hier erinnert, da haben wir auf relativ kleinen Schreibtischen das zweimal so gelöst, sogar mit zwei Monitoren auf kleiner Fläche).

  • ankestueber
    vor 18 Tagen

    Hallo! Ja, genauo so habe ich es gemeint, wobei ich das Bett etwas mehr einbauen würde wie einen Alkoven, sonst sieht die eine Wand da wahllos aus.


    Bitte bedenken Sie, dass der Junior vielleicht nicht so ordentlich und sorgsam ist wie sie selbst. Und man immer Platz braucht, auch für die Bücher oder man baut an einem Projekt und und und. So ein Stauraum ist gerade in einem kleinen Raum goldwert.

  • Sabrina Funk
    vor 8 Tagen

    Warum schieben Sie das Bett nicht einfach in die Ecke, in der derzeit der Sitzsack steht? Der Sitzsack/Sesselwhateer wandert in die neue Ecke, gerne auf einem kleinen Podest, dort steht er freier, zugänglicher und wird sicher häufiger genutzt als in der dunkleren Ecke. Den Schreibtisch würde ich in jedem Fall vors Fenster ziehen und nicht an eine der Wände rücken, wo man sich ständig im Licht sitzt und dauerhaft Beleuchtung benötigt.

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