Wie quadratisches, ca. 38 m² großes Wohn-/Esszimmer einrichten?
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Mehr Gemütlichkeit im Wohn/Essbereich
Kommentare (13)Es muss ja kein Teppich sein, eine Insel aus Kunstrasen, Bambusstreifen, Kunststoffstreifen-Flechtwerk, Sisal, Hochfloor, …^^ Und daß der Tisch von der Wand in den freien Raum gewandert ist, ist ein Glücksfall. Ansonsten wäre ein riesiger leerer Verteilerraum im Zentrum und alle Funktionsbereiche an den Wänden entlang aufgereiht. Es kann sicher etwas großartiges werden. Das mit der Beleuchtung viel mir nur auf, da die Wandleuchten hoch hängen (im sitzen kommt das Licht quasi von oben), und die Positionen seitlich des Fensters gehören eig. weder zur Küche noch zum Wohnraum. Ansonsten hab ich zu wenig Infos, um mehr sagen zu können. Mix ist recht einfach, wenn man folgendes bedenkt: Es gibt die Infrastruktur, den Raum, die Architektur als unbewegliche (Immobilie), und die Möbel, meist als Bewegliche (Mobilie) im Raum. Das eine sollte im Idealfall ein Passepartout für das andere sein. Also entweder ist der Raum das Bild, dem sich die Einrichtung fügt, oder der Raum ist das Passepartout, in dem die Möbel und Bilder die Highlights darstellen. So gesehen kann nix passieren, wenn man mal experimentiert, solange nicht Immobilie und Mobilie in Konkurrenz zueinander gebracht werden. Probieren Sie ruhig mutiger aus, der Raum ist doch ein wunderbares, ruhiges Passepartout als Zusammenhalt des Ganzen. Warum also nicht den nicht ganz ernst gemeinten Tipp ausprobieren und einen Kunstrasen (die gibt es auch in sehr realistisch aussehend) als lebendigen und farbigen Tupfer in den Essbereich legen? ;) Als Pendant dazu dann evtl. einen vertical Garden horizontal über das Sideboard hängen? In den Kissen haben Sie ja schon Farbe, sogar nach den Funktionsbereichen unterschiedlich ausgesucht. Zwar keine lebendigen Muster, aber doch lebendige Farben. Stellen Sie sich einfach vor, daß Sie einen der natürlicheren Grüntöne aus den Sitzkissen als Rückwandfarbe in der Küche nehmen. Auch hier ein Foto von dem Blick aus dem Essbereich in die Küche machen, den Ausdruck einfach mit Farbstiften kolorieren und dann beides nebeneinander mal betrachten und wirken lassen. Vielleicht doch etwas intensiver und frischer? oder Lieber gedeckter, erdiger? oder doch etwas anderes? Sprechen Sie mit Ihrem Raum, dann wird er Ihnen auch das Du anbieten :) die gradlinigen Formen im Raum und Mustern lassen vorerst das harmonische vermissen, und die ehrlichen Materialien sind eher artifiziell, technischer Natur (Fliese, Naturstein, glatt gespannte Stoffe, Metall,…). gewachsene und lebendige Materialien für mehr Gemütlichkeit und heimelige Atmosphäre fehlen dem Raum. Selbst die Holzdekore sind glatt nur Akzente der Möbel und die Vorhänge ordnen sich den geometrischen Fensteröffnungen unter. Das organische und runde fehlt - das Lebendige. Gönnen Sie zB. Ihren Pflanzen ein paar zurückhaltende Töpfe und gruppieren Sie die Gewächse an gleicher stelle. Mindestens drei Arten. Dann sind weniger Hocker und Töpfe das wichtige, sondern die Pflanzen. Wählen sie einen lebendigen Bodenbelag im Essbereich, keinen mathematisches rechtwinkliges Muster, kein "tut nicht weh"-uni-Grau etc. Wählen Sie etwas, was ihre Seele berührt, ohne nachzudenken, ob es passt. Es ist Ihr Zuhause, also wird alles passen, was Ihnen gefällt, denn Sie sind der große gemeinsame Nenner bei der Gestaltung....mehrwomit dunkle Ecke einrichten? Tricks fürs wohnlicher/heller machen?
Kommentare (76)Liebe Frau Redeker, Sie sprechen mir mal wieder aus der Seele! Gestern habe ich mit alten Dämmplatten mal meine neue Küche und den Esstisch "gebaut" - und bin genau zu diesem Ergebnis gekommen: 1) Am Esstisch fühlt sich derjenige wohl, der einen Blick in den Garten und die Wand im Rücken hat. Wer mit dem Rücken zum Garten sitzt, fühlt sich etwas wie am Katzensitzplatz. Und es hat mich ständig etwas gestört, was eigentlich beabsichtigt war: den Tisch halb zur Küche und halb zur Sitzecke laufen zu lassen, also mit der einen Hälfte noch vor dem Stück Mauer stehend und nur mit dem Endstück vor dem Fenster. (Stichwort "Tisch als Architektur", um Küche und Anbau aneinander zu ziehen). Ich bin immer Richtung hellere Hälfte gewandert. Meine Mutter als Versuchskaninchen auch. 2) Von daher wäre es eigentlich besser, den Esstisch quer zum Raum mit dem schmalen Ende Richtung Garten (und parallel zur Theke) zu stellen, evtl. sogar an die Rückwand. Dann haben beide Seiten den Blick in den Garten. Ein unsicheres Gefühl im Rücken hatte ich dadurch auch auf den Plätzen mit dem Rücken zur Theke nicht. 3) Schöner noch fand ich es aber, als ich den Tisch probehalber nah an die "Lounge", den Fenstersitzplatz geschoben habe, und den Sitzplatz als Sitzbank für den Tisch mit einbezogen habe. Dies auch deshalb, weil ich mich selbst bei Kaffeeetrinken in meiner derzeitige Sitzecke (in der Küche des jetzigen Hauses) beobachtet habe und festgestellt hatte, dass der benachbarte Küchentisch dort gleichzeitig meine Armstütze, Zeitungs- und Kaffeeablage war, mithin dass seine Nähe eher als praktisch denn als beengend empfunden wurde. Allerdings war dort natürlich auch kein Ausblick in irgendeinen Garten vorhanden. Als ich das nun in meinem neuen Eck ausprobierte, stellte ich fest, dass mich der Tisch aber beim nach Draußen sehen Null gestört hat, weil der Blick daran vorbei geht. Mehr noch: Wenn ich den Tisch an die Garagenwand stelle und auch dort noch eine Sitzbank hinstelle, hat man "vorne raus" Richtung Garten enorm viel offenen Raum gewonnen, dann wird der Tisch für den Blick vom Sitzplatz gänzlich irrelevant, UND ich habe außerdem noch Platz durch dieses Richtung Raumecke schieben gewonnen zwischen Esstisch und Theke. Dort ein schönes Bild an die Garagenwand, oder vielleicht eine größere Pflanze, fertig! - UND gegenüber an dem Mauerstück rechts der gartenseitigen Glasfront bleibt noch genügend Platz für einen Zweitkamin, der dann einen Paradeplatz genau zwischen Küche und Essen einnimmt und von allen Seiten gut einsehbar ist, die gleiche Distanz hat und auch nicht mehr zugestellt wäre, wie das der Fall wäre, wenn der Esstisch als "Verbindungsglied" mehr Richtung Küchentheke wandern würde. Der freie Platz zur Theke hin hat mir sehr gut gefallen und passte in seiner Dimension auch gut zum Rest des großzügigen Hausgefühls. Dann habe ich Ihre Zeichung vom Anfang in die Hände bekommen und festgestellt, dass Sie in der "verworfenen Variante" genau dies auch schon mal vorgeschlagen hatten! :-) Bzgl. Tischpositionierung an zwei Bänken: Natürlich würden sich die Leute, die mit dem Rücken zum Garten sitzen müssen, immer noch etwas unwohl fühlen. Das Schöne ist aber, dass 4 von 6 Personen am Sitzfenster, auf der rückwärtigen Bank, und am Kopfende gut aufgehoben sind. Erst wenn es mehr als 4 werden, müssen die letzten 2 mit dem Rücken zum Garten an die Wand starren.... Ich bin mir nur noch niczht ganz schlüssig, wie das optisch aussieht, wenn man zwei Tischseiten mit Bank und zwei Seiten mit Sesseln bestückt. Irgendwie zwischen Skihütte und elegantem Essplatz? Kann mir das nicht so recht vorstellen.... Bzgl. der Küchenform: Ich war am Wochenende bei einem Küchenladen und habe mir dort eine Küche (Küchenzeile plus Theke) angesehen, deren Theke an der Wand losging, aber per Oberschränken die Querachse bildete: Der Übergang nach links zur Zeile ist da noch unklar, vielleicht macht man die Querachse aus Oberschränken auch anders, aber nur mal wegen der Dimensionen war es eine gute Übung, als ich das im Haus mal nachgestellt habe: Maße waren: wandseitige Küchenzeile 2,70m (plus als auflockernder Abschluss ein 30 cm tiefes Regal zum Wohnraum hin, auszuführen bündig mit Garderobenschränken). Abstand Zeile zur Theke: 1,20 m. Theke: 1,00 m tief und 1,80 lang. Spülbecken in der Theke, Herd in der Zeile. Das sah dann mit dem Tisch so aus: lufitger, offener Gesamteindruck (auch weil es keine U-Küche ist!)angenehm viel Platz zum DurchlaufenAbstand zum Essplatz mit viel Licht vom rechtsseitigen Doppel-Fenster, unverstellter Blick von der Theke in den Garten Bildmittig rechts des Fensters vielleicht ein 2. Kamin? Platz vor dem Tisch, bequemes Durchlaufen - naja, es kommen ja auch noch Stühle hin....aber der Tisch würde mit rückseitiger Sitzbank auch noch etwas weg vom Fenster rücken. Es wäre sogar Platz für einen 6-Sitzer....der Blick auf die Sitzbank wäre natürlich in jeder Variante etwas zugestellt vom Tisch, aber so wäre es auch, wenn der Tisch mehr Richtung Theke wandern würde... Hauptsache der Blick von der Sitzbank zum Garten/Terrasse ist frei :-) Blick von rückwärtiger Sitzbank Richtung Theke und Küche ..und vom gartenseitigen "Ende" des Fenstersitzes aus gesehen...rechts: Bild/ Baum/ Regale von der Küchenzeile her auslaufend.... Zum Schluss der Blick von der Küchenzeile (deren Ende rechts unten im Eck des Bildes) Richtung WZ mit simulierter Wandscheibe (1,60m breit, links und rechts je 1,10 m zur Wand - was ja wegen des einzuziehenden Sturzes sicher nochmal 10 cm mindestens verschmälert wird: Hier vor ein kleines Kaffeehaus-Ensemble....1 - 2 schmale Sessel und ein Tischchen....eher einer, sonst wird es zu eng... Nach meinem Gefühl könnte die Wandscheibe etwas breiter sein, kann aber sein, dass dann die Durchbrüche zu schmal wirken würden (?)...mehrRatschläge für Raumaufteilung gesucht
Kommentare (33)Ich habe hier schon länger nichts geschrieben, wollte aber nochmal die aktuellsten Beiträge kommentieren. Das Sofa lässt sich im Wohnzimmer nicht an der hinteren Wand stellen, weil das "Fenster" eine Terrassentür ist. Den Durchgang vom Flur/Eingang zur Küche können wir momentan nicht wieder auf machen, weil an dieser Wand die Küchenzeile verläuft. Wir haben jetzt erstmal folgendes gemacht: 1) Den Esstisch um 90 Grad gedreht; er steht jetzt wie auf der Zeichnung von Hr. Habes. 2) Esszimmer Lampe neu und dabei an die neue Position des Tisches angepasst. Als nächstes wollen wir... ...kurzfristig: 1) Wie im Entwurf von Hr. Habes ein Sideboard an der Außenwand als halbhohen Raumteiler zwischen Wohnzimmer und Essplatz platzieren ...mittelfristig: 1) Uns von der in die Jahre gekommenen Wohnwand verabschieden und da wir im Sideboard zusätzlichen Stauraum haben, hier auf etwas nicht so wuchtiges setzen. Ich denke an ein schmales Lowboard (hängend) , eine Wandhalterung für den Fernseher und darüber evtl. noch eine Bilderleiste für unsere Fotos. 2) Unser sehr tiefes Sofa durch eine etwas platzsparendere Variante ersetzen. ...langfristig: 1) Bei der nächsten Erneuerung der Küche einen Grundriss wie aus den Plan von Hr. Habes umsetzen und dabei auch den Durchgang vom Flur zur Küche wieder öffnen....mehrEss- und Wohnzimmer einrichten mit schwarzen Boden
Kommentare (9)Hallo, die grobe Richtung ist doch schon sehr richtig. Auf den Bildern sieht man, dass der harte Kontrast von weiß und schwarz mit verschiedenen Grautönen ausgeglichen und gebrochen wird. Außerdem wird bei allen Bildern mit Teppichen in verschiedenen Grautönen und Mustern gearbeitet. Weiterhin wichtig: Vorhänge in gebrochenen weiß oder einem leichten angegrauten Erdton. Also einfach nachmachen. Dann kann nichts schief gehen. Das Sofa würde ich jedoch anders positionieren, es sei denn, Du möchtest noch eine Carrerabahn auf der freien Bodenfläche aufstellen ;-) Zu den Ikea-Kommoden. Überleg mal, ob Du nicht besser auf die Besta-Serie umschwenkst. Die ist viel flexibler und hat ein etwas wertigeres Aussehen. Vor Jahren habe ich mir 10 von den Besta-Modulen besorgt. Nach drei Umzügen hab ich es nicht bereut. Sie sind handlich beim Schleppen. Man kann sie stapeln oder reihen. Schubladen oder/und Türen sind möglich. Die haben bisher in allen Situationen einen guten Platz und Verwendung gefunden. Viel Erfolg....mehr- letztes Jahr
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StefanieUrsprünglicher Verfasser