Hilfe beim Vorgarten/ neu planen
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Hallo - brauchen Hilfe beim EG-Grundriss!!!
Kommentare (38)Zeit ist der Schlüssel. Und etwas zu begreifen bedeutet, es "in die Hand zu nehmen". Nicht umsonst ist das Wort "greifen" mit in dem Wort. Ein Modell zum Haus ist also definitiv ein richtiger Weg. Am besten einen größeren Maßstab wählen, einen, in dem sich die Proportionen nachvollziehen lassen. Zwar geht ein 1:100 Modell auch, aber ein 1:50 wäre ungleich aussagekräftiger. Papier und Pappe genügen vollauf. Mit den vorhandenen Plänen und etwas Geschick braucht es dafür nur wenige Stunden. Das Modell dann nie von oben betrachten, sondern imme von der Seite. Auch eindrucksvol ist es, wenn man mit der (Handy)Kamera ein Foto aus der Perspektive des Menschen macht. (Beispiel eines Arbeitsmodells) Die nächste Zeit sollte man sich für das Erfahren der Ideen nehmen. Einfach mal vor den vergrößerten Plan setzen (auch hier empfehle ich dringend den 1:50 Plan). Am besten ohne Beschriftung, Maße, technische Angaben. Maximal eine möblierungs-Andeutung. Dann den "Tag" beginnen: (Beispiel eines bereinigten, möblierten Grundrisses) Den Finger in das Schlafzimmer gestellt und im Geiste die Augen geöffnen. Was sehe ich vom Bett aus? Aufstehen und (mit dem Finger) den Raum verlassen und ins Bad schlurfen. Um wie viele Ecken muss ich gehen? an welchen Fenstern vorbei? Was sehe ich vor mir, was sehe ich draussen (überall dort, wo mein Finger gerade auf dem Papier ist)? Welches Licht hätte ich gerne dafür (bitte nicht an Lichtquellen denken, nur an die Qualität des Lichtes: Flutlicht, Orientierungslicht, helle Wände oder lieber nur heller Boden?...) Nehmen Sie sich die Zeit, die die Vorgänge brauchen, um sie wirklich durchzuspielen. Fühlen Sie die einzelnen Handlungen. Es ist ein riesen Unterschied, ob man sagt: "ich stehe auf", oder ob man nachfühlt wie das wirklich ist: wenn man erst wach werden muss, den Konflikt durchlebt, ob man sich nicht doch lieber wieder umdreht, die Augen dann öffnet und irgendwann die Decke zurückschlägt, die Beine aus dem Bett schwingt und mit den Füssen auf einen kalten Laminatboden landet. Brrr, - also doch lieber kuscheliger Teppich? oder Naturholz? Schlappen an oder Barfuß? Wie ist der Boden auf dem Weg ins Bad? Wie ist die Interaktion zwischen Bad, Schlafraum und Schrankräumen? Tragen Sie Morgenmanetel? Ist der Platz für ihn da? Ist im Bad auch Platz für mich und meine Tuben, Tiegel und Bademantel in greifbarer Nähe, oder nur für den Designerwaschtisch und den Heizkörper? Laufe ich durch Flure und um Ecken herum, oder bewege ich mich in meinem Zuhause? Dann der Weg, fertig aufgebrezelt in die Küche: kaffeemaschine. Kaffee aus dem Schrank nehmen, Filter zurechtrücken, Wasser erhitzen... Nehmen Sie sich die Zeit, den gesamten Tag durchzuspielen. Einen Arbeitstag, einen Freizeit-Tag. Spielt das Haus da mit? spielen die Wege da mit? Die Ausblicke? Jedes Hotelzimmer richtet sich mehr nach dem Menschen als das eigene Zuhause. Wir kommen im Hotel am Abend in das Zimmer und können direkt an der Tür das kleine Orientierungslicht anschalten, das wir dann am Bett wieder löschen können. Wir müssen nicht um das Bett herumlaufen, wir erreichen es tatsächlich auch im Schlaf, ohne die Zehen als Eckenfinder vorausschicken zu müssen. Wir können im Hotel aber auch am Morgen das Leselicht einschalten, dann die Vorhänge öffnen, das Bad nutzen, wieder den Raum betreten und, wach von der erfrischenden Dusche, das helle Licht einschalten um uns im Schrank zurechtzufinden. Wir mussten für das Einschalten des Lichtes noch nicht einmal den Raum durchqueren oder den Schalter suchen. Er war einfach genau da, wo wir ihn in diesem Moment brauchten. Ebenso ist es, wenn uns einfällt, alle Lichter löschen zu wollen, obwohl wir uns an ganz anderer Stelle des Zimmers befinden. Warum kennen wir uns in einer guten Hotelsuite sofort aus? Weil es nach den Befürfnissen und Verhaltensweisen des Menschen geplant wurde. Bislang wurde in Ihrem Fall ein erster Plan entwickelt. Dieser wurde genommen und alle Punkte einzeln betrachtet und "verbessert". Vieles folgte den sachlichen Überlegungen (wie zB. der Konflikt Garage / Eingang), aber der Mensch und sein Verhalten, sein Fühlen und seine Wahrnehmung im Mittelpunkt wurde eher vernachlässigt. Wir denken 1000x schneller als wir fühlen, aber unser Fühlen bestimmt die Qualität. Also fort mit den ganzen logischen Gedanken und erstmal in dem bestehenden Grundriss die Qualität prüfen, das Fühlen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse definieren dann die wirklichen Anforderungen. Wie in einem Hotel. Dann laufen auch alle Fäden wieder an einem Punkt zusammen: den Bewohnern. zum derzeitigen Stand der Dinge scheint das Haus zu Richtung vorzugeben und Sie hetzen den Überlegungen hinterher. Nehmen Sie sich jetzt! die Zeit und Sie werden wieder die Richtungsgeber im Planungsprozess werden, was Ihnen wieder Sicherheit in Ihren Entscheidungen gibt....mehrIdeen Vorgarten/-platz gesucht!
Kommentare (11)Ich kann mir den schönen großen Vorgarten auch nur schlecht mit so vielen Wende- und Stellplätzen vorstellen. Wieviele Autos sollen da überhaupt insgesamt Platz finden? Wenn es nur um das Einbiegen auf die Straße geht, vielleicht kann man ja den Spieß umdrehen und dann halt rückwärts in das Grundstück rein fahren, so dass man bei Rausfahren schon richtig rum steht? Das machen bei uns einige Anwohner, die sind erstaunlich geschickt darin geworden. Ich denke mal, mit ein bisschen Übung und einer vielleicht ein bisschen breiteren Zufahrt bzw. ganz ohne Einfahrtstor geht das problemlos und das Ausfahren dann auch - und man hat den Vorgarten nicht so zugebaut. Das Auto könnte vor der Garage stehen.Wenn es mehrere sind, würde ich einen zweiten Stellplatz direkt daneben an der Straße anlegen. Das hängt aber auch davon ab, wann wer da steht und fährt. Ich nehme aber mal an, es stehen tagsüber nicht immer alle da und wenigstens einer fährt zur Arbeit. Dann wäre der Wendebereich der freie zweite Stellplatz - aber dann ohne Überbau, nur befestigt und regendurchlässig wenn möglich. Das wirkt unauffälliger und schöner, wäre aber wenigstens beim 2. Platzn dann halt auch nicht überdacht. Ob man das mag, hängt letztlich von den Fahr- und Standbedürfmnissen und -gewohnheiten der Familie ab. Vielleicht mal geistig den Tag duchspielen? Wer fährt wann zuerst weg, wer muss wann das Auto abstellen? usw... vielleicht bringt das schon mehr Klarheit. Ansonsten: Rasen würde ich nicht nehmen, denn das wird beim Mähen auf einer kleinen Fläche schnell mühsam (oder Roboter wäre ok) - und Rasen ist auch nicht unbedingt pflegeleicht wie viele Leute meinen. Zu den Pflanzen gab es schon gute Vorschläge. Mir persönlich würde (da ich ja für den Stellplatz vor der Garage plädiere und keinen großartigen Wendeplatz) ein einzelner Baum auf der anderen Vorgartenseite als "Gegengewicht" zu Garage/Carport gefallen. Vielleicht ein nicht so großer Baum, wenn Schattenwurf ein Problem für Sie wäre? Hängt aber von der Gesamtkonzeption ab. In meinem Vorgarten stehen Cotoneaster als Bodendecker (hält fast alles Unkraut ab), dazu rosa Strauchrosen und dahinter ansteigend Richtung Haus alter Rhododendron. Fürs Frühjahr sind überall Krokusse, Tulpen und Vergissmeinnicht dazwischen. Es blüht das ganze Jahr was und gefällt nicht nur mir sehr gut - wenn es auch eher nicht modern ist. Aber mein Haus ist auch aus den 50ern, da passt es! :-) Allerdings muss man doch öfter Unkraut jäten an den lichteren Rosenstellen....mehrTerrasse neu gestalten bzw. umbauen... Hilfe !!
Kommentare (9)Zunächst erstmal vielen Dank, für die Rückmeldungen. Das Verlegesystem von Gradconcept gefällt uns ausgesprochen gut. Vor allem die Kombinationsmöglichkeit Holz/Fliese und das ohne direkt auf der Oberfläche zu verschrauben. Wir werden uns auf jeden Fall mal über die Bezugsmöglichkeiten informieren. Haben Sie Erfahrungswerte hinsichtlich der Preisgestaltung ggü. vergleichbaren Systemen? Ich habe mal den Abstand zwischen Betonplatten und der Unterkante des Fensterbrettes an der Ausgangstür gemessen. Er beträgt ca. 9cm. Wenn man das Fensterbrett bspw. durch eine Holzdiele ersetzen würde, könnte man evtl. 3-5 cm rausholen. Da die Befestigung der Platten bzw. Dielen bei dem o.g. System auf Schienen erfolgt wäre zu prüfen, ob man zusätzlich überhaupt noch Stelzlager benötigt. Die Terrasse in verschiedene Ebenen aufzuteilen halte ich aufgrund der Stolpergefahr und der aufwendigeren Umsetzung für schwierig. Dann vielleicht doch evtl. eine kleine Stufe am Übergang zum rasen. Verstehe ich sie richtig, dass diese dann von der Terrasse hoch auf die Rasenebene erfolgt?! Bei der Rinne ist mir nicht ganz klar, weshalb hier eine Schlitzrinne (obwohl optisch natürlich sehr ansprechend) verwendet werden soll, wo doch die Oberfläche der Terrasse (aufgrund der Spalte zwischen den Platten/Dielen) eh nicht geschlossen ist. Uns stellt sich auch die Frage, wo man die Rinne am besten platziert. Direkt im Anschluss an die vorhandene Terrasse als Übergang zum neu anzulegenden Unterbau der Terrassenerweiterung, so dass das Wasser quasi V-förmig in die Rinne und dann zu Seite abläuft oder am Ende des neu anzulegen Unterbaus am Übergang zum rasen?...mehrBadrenovierunng - sinnvolle Aufteilung in verwinkeltem Bad planen
Kommentare (50)Vielen Dank für Ihre Rückantwort. Ich wollte auch nicht an Ihrer Entscheidung rütteln, sondern mich interessierte, ob es außer dem Zähneputzen noch andere Gründe gab. Zu den Fliesen hatte ich ja auch schon geschrieben. Ich sehe es wie NIC – eine Fliese bringt Ruhe rein. Ich habe auch ein recht kleines Bad und habe die gleiche Fliese, nur in anderen Formaten am Boden und an der Wand. Ich habe nur die Dusche 2m hoch gefliest und rein aus optischen Gründen, damit es sich wiederholt die Fensterseite mit Fensterbank. Sonst nichts. Ich meine bei Ihnen raus zu hören, dass Sie trotz Ihrer Entscheidung noch hadern. Ich kann Ihnen aber versichern, dass nicht allein und entscheidend die Anordnung der Objekte für ein schönes Bad sorgt, sondern vielmehr die Auswahl der Materialien, Formen, Farben. Wenn also die Entscheidung für die Anordnung unumwerfbar ist (Da muss ich ehrlich sagen, wenn mir eine andere viel besser gefallen würde, würde ich dafür auch die Tür versetzen. Ich habe gelernt, dass man sich oft hinterher ärgert, wenn man aus Kosten-/Zeitgründen etwas nicht gemacht hat.), dann setzen Sie Ihre Energie ins Aussuchen der passenden Sachen und haben Sie ruhig ein wenig Mut und denken auch mal außerhalb von Fliesen, was Ihr Bad besonders machen kann....mehr- letztes Jahr
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- Vor 3 Monaten
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