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joern_rie

Kleines Badezimmer – brauche Ideen für die Planung

Vor 3 Monaten

Hallo zusammen,


wir renovieren gerade unser kleines Badezimmer (2,8 m x 2,2 m) und ich bin auf der Suche nach Tipps und Inspiration für die Planung. Bisher war das WC auf der linken Seite, dort ist auch der Abfluss. Die Dachschräge wird durch eine Gaube ersetzt, sodass wir mehr Raumhöhe bekommen.


Ich bin mir unsicher, wie wir Dusche, WC und Waschbecken am besten anordnen sollen, damit es praktisch, modern und nicht zu vollgestellt wirkt. Vielleicht habt ihr ja gute Ideen, Beispiele oder Erfahrungen mit ähnlichen Räumen?


Anbei seht ihr meinen ersten Entwurf. Allerdings habe ich die Sorge, dass die kleine Wand neben der Tür zu schmal ist und die Dusche dadurch das Badezimmer schnell überschwemmen könnte.


(Grün eingezeichnet ist der Abfluss)


Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Kommentare (19)

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Hallo Joern,

    technisch gesehen wird Ihr Entwurf funktionieren, und was den Durchgang betrifft, könnte man auch die gesamte Duschfläche um eine Fliesenstärke absenken, dann gelangt auch ein Schwallwasser in den Raum.

    Allerdings bedeutet die Wand neben der Tür, daß der Raum mit einem engen Durchgang beginnt, der danach in einem weiteren kleinen Raum mündet, der mit einer riesigen Vorwand in der Sichtachse vollgestellt ist, an der das WC hängt. Die Absicht, Unterputz-Elemente als "technische Notwendigkeit" in einer Wand zu verstecken wird dadurch ins absolute Gegenteil gelenkt. Abstellfläche stellt der gezeichnete Waschplatz auch nciht zur Verfügung. Weder für die Zahnpasta neben dem Waschplatz, noch Deo, noch Haarbürste, Rasierer etc.

    Ketzt kann es sein, daß Sie nur einen Platzhalter eingezeichnet haben, aber auch die erste Skizze sollte nicht darüber hinweggehen. Ein "das findet sich dann später" ist meist der Grund, warum Innenarchitekten später zu Rate gezogen werden ;-)


    Der hintere Raum ist gerade mal breit genug, um einem Waschplatz seinen Raum .zu geben. "Knapp, aber passt" ist hier kein Kompliment. Den Waschplatz die gesamte Nische einnehmen zu lassen wäre zwar eine Möglichkeit, jedoch mit der Konsequenz, daß man den Handtüchern ihren Raum nimmt, und man sie außerhalb der Erreichbarkeit oder ohne ideale Trocknungsmöglichkeit hängen muss..


    In einer Dusche sollte man idealerweise nicht mit den Ellenbogen anstoßen, wenn man sich die Haare schamponiert, jedoch viel mehr muss es dann auch nicht sein. 120 cm sind schon enorm großzügig, zumal wir eher mit dem Gesicht zur Raummitte stehen, als mit dem Rücken zur Wand, und dem Blick parallel zur Tür. Dadurch stehen wir eher diagonal in der Dusche, was wiederum den Bewegungsraum für uns vergößert.


    Auch technische Fragen bleiben offen: wo werden die Zuleitungen und Abwasserleitungen für Waschplatz und Dusche gezogen werden? In den Wänden? oder doch in einer Vorsatzschale davor? Direkt aus dem Raum darunter oder innerhalb des Estrichs? Es wäre dsehr schade, wenn eine gute Idee spätensten bei der Ausführung dann an Boden Abkastungen entlang der Wände eine Abkastung dafür geschaffen werden muss.


    *****


    Für einen idealen Beginn sollten zunächst die Bedingeungen des Raumes geklärt sein: Welche Möglichkeiten haben wir technisch einwandfrei, die Leitungen zu legen?

    Danach schauen wir auf die Bedürfnisse des Menschen: bevorzugt gerade Wege, offene Blickachsen und alles wichtige in erreichbarer Nähe.


    Aus Ihrer Dusche kommend laufen wir erst vor die Wand, müssen uns dann über 90° nach rechts wenden, um sicher an der Vorwand vorbei zum Waschplatz zu gelangen. Am Waschplatz stehend haben wir zwar in der Breite gut Platz, aber außer dem Waschplatz selbst nichts weiter in erreichbarer Nähe. Für mich sind das Gründe genug, von meiner "Idealvorstellung" einen Schritt zurückzugehen, und den Raum mit in den Dialog mit einzubeziehen. Stellen Sie sich gedanklich in die Raummitte und schauen Sie, wie wir von hier aus ohne Zick-Zack-Wege alles erreichen können. Also im Dunkeln und ohne irgendwo gegenzulaufen.


    *****


    Mein Ansatz wäre daher deutlich sparsamer, was den Platz der Dusche betroifft, aber dafür den Raum als ganzes erhaltend.

    Voraussetzung hierfür, daß der WC-Anschluss auf die andere Seite verzogen werden kann. Der sich daraus ergebende Nutzen liegt auf der Hand:


    Links eine Vorsatzschale auf ca. 12 cm. Vorn eine Nische zur Aufnahme des Heizkörpers mit Handtuch, hinten ein eingelassener Spiegelschrank.

    Das erste, was auffällt ist der große, offene Raum mit dem zentrierten Fenster am Ende.


    Der Waschplatz als Solitär mit ordentlich Raum davor. Ein ca. 130 cm breiter Fliesenspiegel, 100 cm breiter Waschplatz mit Ablagen seitlich des 60 cm breiten Beckens. Die Fensterbank greift das Material des Waschplatzes auf. Oberhalb des Waschplatzes ein Spiegelschrank (hier: 40 x 96 cm ab 108 cm OKFF) in die Wand eingelassen.


    Der Heizkörper (60 x 180 cm) liegt etwas tiefer in einer Nische in der Wand.


    Die Vorsatzschale von WC und Dusche ist raumhoch mit einer einbeschriebenen, Raumbreiten Lichtnische versehen. Höhe ca. 115, 60 cm hoch (auch abhängig von den Fliesen, wobei die 115 besser eingehalten werden sollten, da 120 bereits nicht mehr als "Tresen", sondern schon als "Barriere" empfunden werden.


    Das WC ist vor dem Fenster. In Kniehöhe fällt es kaum in unsren Fokus und ist somit kaum wahrnehmbar. Ein Abstand von 25 cm zur Wand ist ideal für eine bequeme und geschützte Nutzung.

    Die Armatur der Dusche auf gleicher Höhe wie Türgriffe und Lichtschalter: 105cm = Intuitiv zu bedienen. Die Position ist dort, wo man vor dem Betreten der Dusche das Wasser laufen lassen kann, und innerhalb der Dusche sich nciht drehen muss, um es einzustellen.



    Gut erkennbar: Die Vorsatzschale links mit 12 cm Tiefe, recht mit 20 cm tiefe (inkl. Fliesen). Der Waschplatz beginnt ca. bei Mitte WC, das WC hat einen Wandabstand von 25 cm.

    Zwischen Waschplatz-Unterschrank und Glaswand sind ca. 70 cm Platz (ähnlich wie eine übliche schmalere Zimmertür, dennoch bequemer, da oberhalb des Waschplatzes mehr Armfreiheit ist und ich rechts die Glaswand nicht als Hindernis wahrnehme, weshalb ich knapper daran vorbeigehen kann.

    Die Scheibe ragt 1m in den Raum hinein. das ist knapp, aber solange keiner den Singstar unter der Dusche gibt, wird maximal Schwallwasser, nicht Spritzwasser in den Raum kommen. Wobei Schwallwasser mittels einer Ablaufrinne, Ablauffuge einer ebenen Duschfläche (Baqua-Duschsystem) oder durch eine minimale Absenkung der Fläche abgewendet werden kann.


    Ja, die Dusche ist relativ schmal, aber da wir dort eher etwas Diagonal stehen, um in die Raummitte oder die Zimmerecke zu blicken, ist genug Armfreiheit gegeben.


    *****


    Das mal auf die Schnelle als Analyse des Raumes, der Möglichkeiten und neuen Gedanken-Ansatz in die offene Diskussion hineingeworfen :-)


    Herzliche Grüße, Steffen Ganzer

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Moin Steffen,


    erst einmal vielen Dank für deine ausführliche und auch bildlich dargestellte Ausarbeitung meines Badezimmers. Deine Antwort hat meine Erwartungen wirklich übertroffen.
    Dein Aufbau gefällt mir sehr gut und macht für mich auch inhaltlich viel Sinn. Ich habe heute Nachmittag meinen eigenen Entwurf mit Holzresten nachgebaut – und dabei ist mir aufgefallen, dass die Stummelwand direkt an der Tür tatsächlich sehr drückend wirkt. Damit ist mein ursprünglicher Entwurf also hinfällig.

    Hier ein paar Fotos meines Entwurfs:






    Zu deinen technischen Fragen bezüglich der Leitungen:

    Der Estrich ist komplett entfernt, da ich eine Fußbodenerwärmung einbauen möchte. In diesem Zuge werde ich auch alle Wasser- und Abwasserleitungen neu verlegen. Die Toilette lässt sich leider nicht so einfach versetzen, da ich sonst auch unterm Fenster eine Vorsatzschale ziehen müsste. Der grüne Kreis bei der Toilette zeigt das Fallrohr.



    Die Wasser- und Abwasserleitungen für Waschtisch und Dusche würde ich in die Wand schlitzen. Für das WC plane ich eine Vorsatzschale.


    Vor etwa zwei Jahren habe ich bereits das Badezimmer im Erdgeschoss erneuert – der Raum ist identisch. Dort habe ich einen ähnlichen Aufbau wie du gewählt. Allerdings fehlt mir dort bis heute eine wirklich praktische Ablage in der Dusche…


    Die Dusche ist 88 cm breit, das Glas misst 140 cm in der Länge. Der Durchgang zwischen Waschbecken und Glas beträgt somit 71 cm.


    Glas würde ich eigentlich gerne vermeiden, da man es nach jeder Dusche abziehen muss.
    Wir haben gerade Nachwuchs bekommen und zusätzlich eine 2 Jahre alte Tochter. Deshalb denke ich aktuell sogar über eine geschlossene Duschkabine nach – auch für den Fall, dass die Brause einmal herunterfallen sollte. Trotzdem fehlt mir nach wie vor eine Ablage in der Dusche. Vielleicht wäre es sinnvoll, dort noch eine Vorsatzschale einzuplanen, um ein Fach für Shampoo und Co. zu integrieren.


    Da wir nun zu viert im Haushalt sind, empfinde ich die 71 cm zwischen Waschbecken und Glas ohnehin als recht knapp. Außerdem hätte ich gerne ein breiteres Waschbecken, sodass man auch zu zweit bequem davor stehen kann.


    Ich sage jetzt schon einmal danke für deine sehr ausführliche Ausarbeitung – und natürlich auch für die Zeit, die du dir dafür genommen hast.


    Gruß Jörn

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  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Wie stehen Sie denn zu einem Vorhang? Es gibt wirklich tolle, wohnliche und richtig gute Vorhänge und die entsprechenden Schienen dazu. Auch gehobene Hotelklassen nutzen mitunter entsprechende Systeme.

    Bei Nichtgebrauch ist der Raum sehr groß, und bei Nutzung der Duschbereich entsprechend geschützt, ohne anschließend „nacharbeiten“ zu müssen. Denn ob Sie eine halbe oder eine volle Scheibe abzuziehen haben macht ja bezüglich der Notwendigkeit es zu tun keinen Unterschied.

    In manchen Fällen habe ich dafür an den beiden Übergängen von Wand zum Vorhang jeweils einen 20 cm breiten Glasstreifen gesetzt, der die Dichtigkeit garantiert und ggfls eine Einheit mit Vorsatzschalen etc. bildet.
    Eine solche Wahl würde für den Raum auf jeden Fall mehr Fläche und keine Engstellen bedeuten.

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Ich habe mir ein paar Vorhänge bei Google angesehen, aber so richtig überzeugt hat mich das nicht. Hast du vielleicht ein Foto von deinem Ausbau mit den Glasstreifen? Das würde mich wirklich interessieren.

    Vielleicht muss ich am Ende doch in den sauren Apfel beißen und wieder auf Glas setzen – es wirkt einfach am elegantesten.


    Vielleicht rechts neben die Tür eine Duschkabine aus Glas.

    Oben rechts ein breites Waschbecken.

    Oben links die Toilette

    Und unten links die Heizung.

    Zusätzlich könnte man noch eine kleine Trennwand aus Holz bauen die man neben das Klo stellt, damit man nicht direkt die Toilette sieht

  • Vor 3 Monaten

    Moin,

    ein Hinweis zum Thema Glas: Man kann statt Klarglas auch solches mit einer "geriffelten" oder texturierten Oberfläche einsetzen. Das schafft etwas Privatsphäre und ist wesentlich dankbarer was das ständige Abziehen angeht. Da fällt nicht gleich jeder Tropfen auf.

    Andererseits muss ich sagen, das wir trotz texturierter Duschabtrennung die komplette Dusche nach jedem "Durchgang" mit einem großen saugfähigen Lappen oder Handtuch trockenwischen. Das hat sich sehr bewährt, da man dann fast ohne putzen auskommt. Die Dusche inclusive Fugen sieht nach Jahren aus wie am ersten Tag!

    Beide Varianten der Bad-Aufteilung sind Kompromisse, das geht bei diesen Gegebenheiten wohl nicht anders... Meine Vorzugsvariante wäre die zweite hier diskutierte Lösung:

    Die Breite der Dusche könnte mMn auf 75 oder 80 cm reduziert werden, wenn man den Waschtisch gleich links anordnet und dadurch die Duschwand etwas länger wählt. Das löst dann das Problem mit dem Spritzwasser und man kann den Heizkörper rechts hinten, perfekt für Duschtücher, positionieren. Wenn man dann ein schlankes Waschtisch- Modell wählt, bleibt noch einigermaßen Platz vor dem Waschtisch. Diese Lösung hat auch den Vorteil, dass sie ohne Duschtür bzw. Vorhang, "Ecken & Kanten" auskommt, was das Putzen im Alltag erleichtert. Eine einfache Glaswand pflegt sich leichter als eine Duschkabine aus verschiedenen Materialien/Oberflächen/Fugen/Scharnieren... ;-)

    Schöne Grüße

    kado

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Es ist nicht das WC, was den Blick stört, es ist die wahnsinnig dominante Spülkasten-Verkleidung, die nur zeigt, daß hier versucht wurde, etwas zu verstecken, was man dadurch nur umso deutlicher bemerkt.


    Es ist oft beruhigender und zielführender für eine offenere und großzügigere Wirkung, wenn man etwas vom Raum wegnimmt und den Raum dahinter geschickt nutzt, als daß man den Raum so groß wie möglich gestaltet, nur um hinteher unglaublich viel noch hineinzustellen.


    Daher bleibe ich hier bei dem Vorschlag, beide! Wände mit einer raumhohen und raumbreiten Vorsatzschale zu verschliessen. Links für das WC 18 cm (zzgl. Fliesen im ungteren Bereich) und rechts 12 cm (inkl. der Fliesen). Der Raum gewinnt dadurch so viel an Weite und Ruhe.


    Die Dusche wird diagonal stehend genutzt, weshalb die Bewegungsfreiheit absolut gewahrt bleibt.

    Das WC mit 25 cm Abstand zur Gaube, der Waschplatz mit 100 cm Breite mit ca. 45 cm Abstand zur Gaube (= Mitte WC) und darüber einen in die Wand versenkten Spiegelschrank.

    Die Heizung in einer Nische zurückgesetzt, daß ein Handtuch ca. Wandbündig liegt.


    Im Fokus eher der große Raum, das Fenster und der Waschplatz als "Ziel" - erst sehr vel später dann auch der WC-Topf...


    Vorhangstange zB. von Phos, Vorhang eher wie ein wohnlicher Stoff, kein Plastik-Duschvorhang. Seitlich zB. die beiden 20 cm schmalen Glasstreifen, die die Dichtigkeit gewährleisten und den Türrahmen schützen.

    Am Boden bleibt es unerlässlich, daß eine kleine Schwallbremse errichtet wird, zB. durch meine Kunststoff-Lippe oder durch Absenken des Duschbereiches um wenige mm.


    Nische des HK nahezu passgenau + umlaufend 8 cm (Anschlussventil berücksichtigen!) und die Fliese nicht höher als 110 cm, um gerade eben noch eher eine offene Brüstung anstelle einer abgrendenden Mauer zu erhalten.

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Ok erst einmal Danke für eure ganzen Tipps und Ratschläge


    @Raumagentur ArteFakt


    Deine Lösung gefällt mir erstmal richtig gut. Würde aber ein paar kleine änderungen vornehmen. Bei der rechten Wand werde ich wohl eine Vorsatzschale aus CW-/UW-Profile plus OSB und Gipskartonplatten bauen. In die Dusche würde ich gerne 2 Fächer einbauen. Eins was ca 60cm (eine Wandfliese) hoch ist und dann 60x60cm groß ist (wieder eine Wandfliese) Hier können die Kinder ihr Shampoo reinstellen oder man könnte sich dort kurz hinsetzen (ja auf Dauer unbequem da die Sitzfläche zu kein ist.

    Da drüber würde ich nochmal ein Fach bauen. Ca 10 bis 15 cm drüber. Hier würde ich ca. 60 cm breit und 30 cm hoch nehmen.


    Ich habe mir vorhin mal Unterputzschränke angeguckt. Da ich gerne einen großen Spiegel haben will, ist diese Variante leider zu teuer.


    Auf der anderen Seite beim WC bin ich mir noch unschlüssig. Dies gefällt mir glaube ich nicht so gut da, da ich so viel Raum verliere.

    Hier habe ich gedacht, dass ich vielleicht hinterm WC eine Vorsatzschale bis unter die Decke mache. Über den WC könnte ich dort noch kleine Regal mit einarbeiten.

    Damit man nicht direkt auf die große Vorsatzschale guckt, Würde ich dort auch noch schmale Regale versenkt einbauen und vielleicht mit Licht arbeiten.

    So könnte ich die Handtuchheizung wieder nochmal an die Wand bauen.


    So ganz überzeugt bin ich mit der WC Seite noch nicht. Gerade weil mein Fenster nun 160cm Breit wird und ich somit sehr nah ans Fenster kommen würde mit der Vorsatzschale.

    Oder ich baue nur eine Vorsatzschale auf 120cm höhe beim WC und habe somit noch eine Ablage. Aber dann kann ich die Handtuchheizung nicht mehr neben der Tür platzieren....


    Alles gar nicht so einfach. Vielleicht hast du noch eine Idee für mich :)

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Das können Sie so machen, ist dann aber kein proportional harmonische stimmiges Ganzes, sondern eher "praktisch".

    Setzen Sie lieber in der Dusche nur ein hohes, vertikales fach mit 1-2 Fachböden, das wirkt schlüssiger. Auf das Fugenraster sollten Sie sich eher in der Breite, aber nur bedingt in der Höhe beziehen. Das spielt eine deutlich geringere Rolle, als der Nichtfachmensch das glaubt.


    Als Unterputzschrank brauchen Sie keine Sonderanddertigung mit Abdeckrahmen. Besonders nciht, wenn Sie die Fläche fliesen. Besorgen Sie sich einen ziemlich einfachen Spiegelschrank in paaaender Größe, und bauen den Korpus schon direkt mit der Unterkonstruktion so tief ein, daß er final gegenüber der Fliese um 2mm vorsteht. Die Fliese wird dann bis an den Korpus herangelegt und final die winzige Fuge versiegelt. Abschließend wird die Tür mit oder ohne Trägerplatte einfach wieder eingehangen. Dann sitzt der Spiegel optisch direkt auf der Wand und niemand ahnt, daß dahinter noch Raum ist.


    Auf der WC-Seite verlieren Sie keinen Raum! Das Spülkasten-Element und der Heizkörper sitzen nur nicht mehr AUF der Wand (was bedeutet, Sie stellen etwas IN den Raum hinein und nehmen ihm dadurch großzügige freie Fläche im Laufbereich weg, sondern sie sitzen dann IN der Wand, so daß der Raum, auch wenn er faktisch minimal kleiner ist, optisch doch weit größer wirkt, da NCIHTS vor die Wand und IN den Raum gestellt wird. Besonders nicht ein "Block", der sehr dominant präsent doch eigentlich etwas verstecken soll, sich dabei aber selbst unnötig groß und breit macht und einfach nur zeigt: "hier habe ich etwas versteckt".


    Schauen Sie lieber, ob Sie vllt. das Fenster nochmal schlanker machen oder leicht nach rechts verziehen können. Ihre Baustandsfotos zeigen, daß das mit geringem Aufwand noch möglich sein sollte. Wenn das Fenster erst kürzlich bestellt wurde, ist es of noch gar nciht in der Fertigung, so daß auch hier Änderungen acuh oft nach der Bestellbestätigung noch möglich sind.


    Diese kleine Änderung an der Gaube ist weit weniger Aufwand, als alle folgenden Planungs- und Ausführungsschritte einem Umstand anzupassen, der einer proportionalen Harmonie einfach im Weg steht. Sie laufen Gefahr, sich von Notlösung zu Notlösung zu hangeln, weil jede neue Notlösung wieder neue Probleme aufwirft. Einen Vorgeschmack haben Sie ja in Ihrem letzten Absatz schon davon bekommen ;-)

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Was würden sie für ein Maß beim Fach in der Dusche in Betracht ziehen? Schwebt ihnen das was im Kopf?


    Ich habe gerade mal nach Spiegelschränken geguckt. Leider sind diese meistens mindesten 12 cm Tief. Somit müsste ich die Vorsatzschale bei der Dusche noch größer machen. Hier würde ich aber lieber eine größere Duschkabine von 100x90cm oder 110x90cm bevorzugen. Bei einer Vorsatzschale von 10cm hätte ich noch etwas mehr wie 90 cm bis zur Türzarge.

    Aber ich werde mir hier nochmal Gedanken machen. Glaube so ein Spiegelschrank kann Goldwert sein.


    Das Fenster wird leider gleich schon geliefert und eingebaut... Somit kann ich hier leider nichts mehr ändern... Da habe ich wohl zu spät angefangen mich weiter zu informieren.


    Aber ja sie haben recht. Ich komme auf der WC Seite von Problem zu Problem.

    Wenn das Fenster nachher drin ist, werde ich nochmal messen und mir Gedanken machen.


    Danke für deine Anregungen und Hilfe :)




  • PRO
    Vor 3 Monaten
    Zuletzt geändert: Vor 3 Monaten

    Wenn der Spiegelschrank 12 cm Bautiefe hat, bedeutet das, daß der Korpus nur 10 cm Bautiefe hat. Die Vorwand wäre dann wiefolgt aufgebaut:


    oben der Spiegelschrank, nach links die Klappentür zeigend, darunter der Wandbau


    Zusammen mit wenigen mm Auskragen des Korpusses für die Silikonfuge und der unebenen Rohwand im Bad, passt das ziemlich genau überein.

    Auch für die Shampoonische sollten mind. 8 cm Tiefe gegeben sein, was bedeutet, daß wir min. 9,5 cm Bautiefe bruachen, da die Rückwand der Nische auch befliest wird (15mm Fliese + Kleber).

    Wie Eingangs schon erwähnt, ist die Breite der Dusche mehr als nur ein Maß in cm, sondern vielmehr vom Raumgefühl und der Blickrichtung abhängig. In Ihrem Bad stehen wir immer etwas Diagonal im Duschbereich, weshalb dort mehr Breite für uns auskommt, als die Rückwand an cm hat.

    Das Fenster muss ja nciht umgehend eingebaut wqerden, sondern könnte etwas warten, bis die Öffnung in der Gaube (die OSB-Platten) so geschnitten sind, daß es etwas verschoben wird. Ein sofortiger Einbau bringt keinen zeitlichen Vorteil, ein Verschieben der Öfnung aber sehrwohl im Innenraum einen entscheidenden Vorteil.

    Doch selbst wenn das Fenster links nur einen kleinen Wandstrefen behält, käme eine 20 cm Vorwand davor (16 cm UP-Kasten, 2,5 cm Platten, 1,5 cm Fliese), dann wäre das noch immer harmonischer als der Kasten vor dem Kasten und die Heizung auf der Wand, die Raum vom Durchgang gefühlt stärker fortnimmt als eine durchgezogene Vorsatzschale.

    Achten Sie nur darauf, daß das Sanitärgewerk den Kasten wirklich so nah wie möglich an den Betsand setzt. Das Argument "ich brauche ja noch Platz für die Schellen" zählt nicht, die kann ich auch im Boden verankern! ;-) Also: schrauben lösten, Bautiefe auf das Minimum justieren und die Verrohrung den gesetzten Gegebenheiten anpassen. weniger smooth als üblich, aber es klappt dennoch wunderbar.

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    PS: die Ausbildung der Shampoonische ist von den Fliesen und deren Fugenplan abhängig, was Teil einer Detailplanung (--> Verlegeplan) wäre, was den Rahmen hier eihgentlich sprengt.

    Da ich aber neugieig war, hab ich etwas gespielt.


    Der Raum ist eigentlich zu klein und hat zu viele Elemente im Raum, als daß diese großen Formate passen. Igendwas ist immer knapp an einer Fuge vorbei. Aber gut. Ungeachtet einer notwendigen Prüfung, wie sich die Aufteilung am Boden und gegenüber fortsetzt, hab ich diesen Gedanken:


    Am Fenster und an der Tür mit je ganzer Fliese beginnend. In der Raumecke ergeben dann beide "Reststück" wieder nahezu eine ganze Fliese. Das lässt den Blick schön "um die Ecke gleiten" und vergrößert die Raumwirkung.


    Der Spiegelschrank passt so gar nicht in dieses Raster, also lasse ich ihn bewusst ausbrechen. Er kommt dadurch auf eine Höhe, in der man mehr als nur Hals-aufwärts etwas sieht (im Gegensatz zu den "üblich" leider oft gewählten 120 cm OKFF)


    Damit die Shampoonische nicht noch ein zusätzliches Element im Raum darstellt, bewerte ich es ebenso wie des Spiegel als einen der Hauptakteure auf der Fläche und greife einfach die Höhenmaße vom Spiegel auf. In der Breite sind 40 cm dem Raum angemessen. Anderes wäre auch kaum möglich, da wir sonst irgendwo in der Ecke landen oder aber am Ende der gedachten Duschzone.


    Armaturhöhe wie Türgriff und Lichtschalter bei 105 cm OKFF, Waschplatz bei 90 cm OK mit 100 cm Breite, so daß zwischen Waschplatz und Duschzone noch Bewegungsraum bleibt.

    Außerdem wird der Waschplatz am Raster ausgerichtet und erhält dadurch noch an beiden Seiten genug Raum für notwendige Handtuchstangen.


    Die Gaubenwand mit Fenster sowie die Fläche um die Tür herum bleibt ungefliest, und gegenüber wird (wenn überhaupt) ein Fliesenspiegel nur auf knapp 120 cm Höhe gezogen. So bleibt der Raum ansich offen, luftig und groß.


    In der Duschzone reicht eine Glasschreibe an der Tür, die verhindert, daß der Vorhang immer in die Tür weht, und den Türrahmen vor Wasser schützt. An der anderen Seite wird der nasse Vorhang von ganz allein an den Fliesen kleben und den kleinen Spalt schliessen. Und sollte dennoch etwas Wasser durchkommen, so ist hier ja alles recht Wasserresistent.

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    ich bin dir unendlich Dankbar für deine ganze Hilfe. Danke das du dir sogar die Zeit für einen Verlegeplan genommen hast. Deine Ausarbeitung dazu gefällt mir richtig gut und werde ich auch so übernehmen. Vielleicht müsste ich den Spiegel etwas höher setzen da ich über 2m groß bin. Ich werde mir deine Vorlage die Tage einmal an die Wand zeichnen :)

    Das Fenster ist nun drin und ich habe ca. 28 cm Platz bis zum Fenster. Dazu kann ich auch noch hinter der Toilette die alten Fliesen entfernen. Dadurch würde ich noch einmal 3 cm gewinnen.

    Die Toilettenseite würde ich glaube ich gar nicht mit Fliesen sondern nur spachteln. Vom Gefühl her würde ich sagen das der Raum dann noch etwas Ruhiger wird. Oder man sollte hellere Fliesen nehmen damit es nicht drückend wird. (Obwohl, die Wand hinter der Toilette sollte vielleicht aus hygienischen Gründen doch gefliest werden? Also doch lieber alles auf ca. 120cm Höhe fliesen?


    Ich liebe eingelassene LED Profile und würde solche Elemente gerade auch mit ins Badezimmer nehmen. Ich weiß nicht, ob das nun den Rahmen hier komplett sprengen würde und ich bin dir für deine ganzen Ideen und Hilfe schon sehr Dankbar. Aber vielleicht haben Sie damit ja schon Erfahrung gemacht.

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Die Idee, die Wand hinter dem Spülkasten noch zu lichten und dadurch weitere 3 cm zu gewinnen ist perfekt!
    Und ich liebe die Idee, mit Klebeband 1:1 im Raum zu zeichnen. Eines meiner beliebtesten Handwerkszeuge. Ja, bei 2m Körperhöhe sollte der Spiegel wohl länger sein. Da heißt es wohl: noch weiter suchen, da die meisten Modelle der Einsteigerklasse heut bei ca 75 cm enden. Dennoch würde ich versuchen, bewusst die untere Querfuge bei 120 nicht zu übernehmen sondern etwas darunter zu beginnen. Der Spiegel soll sich gern „behaupten“ und „sich seinen Platz nehmen“.

    Mein erster Gedanke war es auch, die WC-Seite gar nicht zu fliesen. Solange keine unkontrollierten Zielübungen gemacht werden, ist das auch im WC Bereich völlig bedenkenlos machbar. Da Sie selbst entscheiden, wer das Bad nutzt, haben Sie hier ja die Zügel in der Hand.

    Wenn Sie dennoch Fliesen nutzen wollen, achten Sie evtl. auf die Pos. des WC hinsichtlich des Fugenbildes. Allerdings ist das mitunter auch weniger wichtig, wenn zB eine helle Fliese und die sehr schmale Fuge dann eine Fuge im gleichen(!) Farbton erhält. Fugenfarbe = Fliesenfarbe (bzw bestmögliche Annäherung) sollten Sie sowieso wählen. Heutige Fugen sind enorm resistent gegen vergrauen, also lassen Sie sich da nicht durch die „Meinung“ eines Verlegers beirren.

    Zum Thema Licht muss ich nochmal mit etwas Zeit rangehen, um eine Skizze anzufertigen. Momentan bin ich unterwegs.
    Bevorzugt setze ich 3(!) verschiedene Lichtquellen ein: das sanfte Orientierungslicht (für das späte Zähneputzen oder den nächtlichen WC-Besuch, ohne wieder wach zu werden.
    Das helle Raumlicht, wenn der Herbst und auch am Mittag nur mit Halbdunkel begegnet.
    Das „Arbeitslicht“ am Spiegel, was nicht den Waschplatz, sondern vielmehr das Gesicht ausleuchtet.

    Die letzten beiden Anforderungen können je nach Leuchtenwahl auch eines sein, daß das Arbeitslicht zeitgleich eben auch den Raum komplett erhellt.

  • PRO
    Vor 2 Monaten

    Variante 3

    Korrekturen an Fenster, Fliesen und Spiegel, sowie der Einrichtung


    Fensterbank in Raumbreite, darunter Fliesen, um dem Raum etwas "Schutz" nach draussen zu vermitteln und das Fenster mit der Wand als Einheit wirken zu lassen, was die Position des Fensters im Raum unwichtig werden lässt.


    Heizung in farblich dunkler abgesetzter Nische. Ansonsten die Wand ohne Fliesen (nur Sockel)


    Fensterbank in Raumbreite und zB. aus dem Material des Waschtisch-Unterschrankes. Wandelemente rechts (Spiegel und Nische) in identischen Höhen.


    Spiegel und Nische ca. 90 cm hoch, Spiegel in Waschtischbreite (100) und Nische mit 40 cm Breite.


    *****


    Wenn das Licht, wie im Beispiel gezeigt, aus 2 Pendelleuchten mit Raumlicht abgebendem Schirm besteht, dann ist das "Arbeitslicht" auch als Raumlicht nutzbar.

    Alternativ kann man darüber nachdenken, ein Lichtband IN die Decke einzubauen, parallel zur Wand mit Heizung und WC, ca. 20 cm Wandabstand, und 10 cm vor den angrenzenden Wänden erst startend.

    Als Orientierungslicht könnten 2 Trail-Lights (Link) in die Shampoonische - Abstand der Leuchten zueinander = 17 cm (also KEINE gleichmäßige Aufteilung!) - und ein einfaches Unterflurlicht am Waschplatz herhalten.

  • PRO
    Vor 2 Monaten
    Zuletzt geändert: Vor 2 Monaten

    Guten Abend,

    ich finde schmale Fugen sehr elegant und den Tipp mit Fugenfarbe = Fliesenfarbe werde ich berücksichtigen. Solche Infos braucht man als Laie :)

    Die Fliesen unter den Fenster finde ich sehr gut. Das werde ich so auch übernehmen.

    Eine Fensterbank werde ich wahrscheinlich nicht bekommen. Ich musste das Fenster etwas in den Raum ziehen um einen Jalousiekasten noch in der Decke zu verstecken. Jalousien waren meiner Frau sehr wichtig um die Hitze im Sommer fern zu halten.

    Sicher hinter der Heizung keine Fliesen? Damit die Wand nicht nach paar Jahre schmutzig aussieht wenn immer das Handtuch an die Wand kommt? Die Wand dahinter abzusetzen gefällt mir auch sehr gut.

    Die Pendelleuchten sind leider nicht mein Geschmack. Dann lieber ein Lichtband in die Decke.

    Was sind genau Trail-Lights? Auf die schnelle habe ich hier leider nichts gefunden.


    Edit: Ich habe mir gerade nochmal die ersten Entwürfe angeguckt und ich muss schon sagen das mir diese Varianten doch noch am besten gefällt. In die Nische könnte man dann noch ein Lichtband einsetzen für eine indirekte Beleuchtung.


    Leider werde ich die Toilette aber wohl nicht auf die Seite bekommen. Oder ich muss ich den Boden schlitzen um keine Vorwand beim Waschbecken bauen zu müssen...

  • PRO
    Vor 2 Monaten

    Die Türöffnung auf der Wand zu verschieben geht nicht?

  • PRO
    Vor 2 Monaten

    Leider nein. Es fängt direkt ein neuer Raum dort an

  • PRO
    Vor 2 Monaten

    Für die Traillights hatte ich weiter oben in meinem Beitrag einen Link gesetzt.

    Ein LED-Band in der Decke über dem Waschplatz würde eine Menge Licht direkt von oben auf das Gesicht bringen, was in den Augenhöhlen, unter der Nase und am Hals zu großer Schattenbildung führt. Am Ende würden Sie vermutlich öfter lieber auf Licht verzichten, als dieses zu nutzen.

    Ein Lichtband ist toll für ein helles Raumlicht, aber keinesfalls an dieser Stelle als Arbeitslicht geeignet.


    Der Raum hat ein grosses Mitspracherecht bei der finalen Entscheidung. Wenn wir ihn so wie jetzt glecih mit ins Boot holen, wird daraus eine tolle Idee. Ignorieren wir das, was er zu sgaen hat, stoßen wir auf Probleme oder seltsame Kompromisse. Die Räume sollten wir uns da schon zu Freunden machen ;-)