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cpsiane

eigenwilliges Kinderzimmer

Vor 3 Monaten

Hallo liebe Community,


wir brauchen Hilfe bei der Einrichtung des Zimmers unseres Sohne (9Jahre). Es fällt uns schwer das Zimmer gemütlich zu gestalten. Vorallem durch das große Sitzfenster (Richtung Norden), sind die Stellmöglichkeiten eingeschränkt (zumindest für meine Phantasie :))


Eine weitere Besonderheit ist die Decke, diese steigt zum Fenster hin auf und hat auf der Hälfte es Raumes einen Sichtbalken.

Neben einem 120cm breiten Bett, einem Keyboard Platz, Schreibtisch und Stauraum (Kleidung ist außhalb untergebracht) ist ihm Privatsphäre wichtig. Er hätte gern eine Höhle oder, so übersetzte ich diesen Wunsch, die Möglichkeit nicht direkt von der Tür aus gesehen zu werden. Die momentane Lösung, siehe Einrichtungsskizze reicht ihm da nicht aus.


Ich hoffe auf Inspirationen von euch... Wir haben schon ein paar mal umgestellt, aber so richtig wird es nicht. Das Bett soll komplett neu werden, die restlichen Möbel dürfen Verwendeung finden, müssen aber nicht.


Liebe Grüße

Christiane und Familie






Kommentare (4)

  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Hallo cpsiane,


    für die gewünschte Privatsphäre würde ich das Bett neben die Tür stellen und mit einem Regal abschirmen. Dadurch entsteht ein uneinsehbarer privater Bereich der noch richtig "höhlig" gestaltet werden könnte.


    Ich habe mal ein bisschen skizziert wie ich den Raum aufteilen würde.


    Für eine genauere Plaunung sprechen Sie mich gerne an.


    Bin gespannt, was Ihr Sohn sagt. ;)


    Freundlichst

    Juana Fritsch von

    raumkonzepte



  • PRO
    Vor 3 Monaten

    Hallo cpsiane,


    ich würde das Zimmer in 2 Häften teilen, vorne Lernen, Basteln, Malen, hinten "Chillen"

    Die Bereiche würde ich sowohl durch Trockenbau oder Schränke, als auch farblich abgrenzen, das macht den Raum spannender. So entsteht eine Art Höhle, in die sich dein Sohn zurück ziehen kann. Durch die Raumhöhe ergibt sich sogar die Möglichkeit eines Podestes.





    Viele Grüße Alexandra

  • letzter Monat

    Hallo Christiane,


    Eine Idee wäre, das Bett bewusst als Rückzugsort zu nutzen und daraus eine richtige Höhle zu machen. Zum Beispiel ein halbhohes Bett oder ein Bett mit hohem Kopfteil bzw. seitlicher Begrenzung, sodass man von der Tür aus nicht direkt hineinblickt. Auch ein Baldachin, Vorhang oder Stoffpanel kann viel bewirken, ohne den Raum zu verbauen – gerade bei der steigenden Decke lässt sich das schön aufgreifen.

    Das Sitzfenster würde ich eher als festen, ruhigen Bereich sehen und nicht zustellen. Mit Kissen, einer Matratze oder einer schmalen Bank darunter wird es schnell zu einem Lieblingsplatz zum Lesen oder Musik hören, ohne dass Möbel davorstehen müssen. Der nördliche Lichteinfall ist dafür eigentlich ideal.

    Um Privatsphäre zu schaffen, könntet ihr auch mit einem offenen Regal, einer Lamellenwand oder einem niedrigen Raumteiler arbeiten. So ist der Blick von der Tür gebrochen, aber der Raum bleibt luftig. Gerade ein Regal, das gleichzeitig Stauraum bietet, kann hier doppelt sinnvoll sein.

    Den Sichtbalken würde ich eher als Gestaltungselement sehen statt als Hindernis. Vielleicht lässt sich darunter der Keyboardplatz einrichten oder eine kleine „Arbeitszone“, die optisch vom Schlafbereich getrennt ist. Das hilft oft, dem Raum Struktur zu geben.

    Was Gemütlichkeit angeht, unterschätzt Textilien und Licht nicht: Teppich, warme Farben, indirekte Beleuchtung (z. B. kleine Wandlampen oder Lichterketten) machen viel aus, gerade bei Nordlicht.

    Vielleicht hilft euch der Gedanke, nicht alles gleichzeitig „lösen“ zu wollen, sondern erst den Rückzugsort klar zu definieren und den Rest darum herum aufzubauen. Wenn euer Sohn sich gesehen und geschützt fühlt, wirkt der ganze Raum oft automatisch stimmiger.

    Viel Erfolg beim Umgestalten – das Potenzial ist auf jeden Fall da.

  • letzter Monat

    Das klingt nach einer Lösung, die mit dem Kind mitwachsen kann. Gerade Vorhänge, Baldachin oder Regale lassen sich später leicht verändern, ohne alles neu zu denken. Das finde ich bei Kinderzimmern immer wichtig.