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Kurzlängen in Mitte ok? 2,2m-Landhausdielen, unregelmäßiger Verband

vor 22 Tagen
zuletzt bearbeitet:vor 22 Tagen

Hallo Forum!

1) Sind auffällig in die Mitte gebastelte Kurzlängen bei 2,2m-Landhausdiele (und Zersägen der langen Dielen für den Rand) gegen a.a.R.d.T., oder eine Verschlechterung des Qualitätsniveaus gegenüber Original-Zustand, wo volle 2,2m lange Dielen in Mitte waren und den Landhausdielen-Eindruck dominierten?

2) Sind zu viele Stirnfugen auf gleicher "Höhe" im unregelmäßigen Verband gegen a.a.R.d.T., oder eine Verschlechterung des Qualitätsniveaus gegenüber Original-Zustand, wo der Fachmann dies sorgfältig vermieden hatte?

Der Bauträger hat bei seinen Gewährleistungsthemen den EG-Estrich rausgerissen. Uns hat er ausquartiert. Bauträger fragt & informiert nicht bzgl. wie/wann/durch wen ausführen, trotz mehrmaliger Bitte um ca. Zeitplan. Er ließ neues Parkett nicht durch Fachfirma wiederherstellen, sondern durch Mitarbeiter der von ihm beauftragten Sanierungsfirma.
Jetzt sehe ich das Ergebnis das Bauträgers - mit (aus meiner Sicht) Mängeln und Verschlechterungen ggü. vorherigem fachgerechten und "Mühe gegeben"/"gehobenen" Zustand. Bauträger schuldet gesetzlich bei seiner Mangelbeseitigung neben Einhaltung der a.a.R.d.T. auch die Wiederherstellung des Qualitätsniveaus, welches ohne die Mängel des Bauträgers bestanden hätte.

Zu 1) Im vorherigen fachmännischen Zustand durch meinen eigenen Parkettleger dominierten in der Mitte volle Längen, wie es sich für 2,2 m lange Landhausdielen gehört. Eine Reihe bestand aus 3 Teilen und 2 Stirnfugen. Jetzt wurden Kurzlängen extra dominant in die Mitte des Wohnzimmers genau in die Sichtachsen (wo keine Möbel drauf stehen) gebastelt, um am Rand die 2,2m-Dielen in kleine Stücke zu zersägen; mit pro Reihe 4 Teilen und 3 Stirnfugen. (Wohnzimmer 4*6m=24m²) Fachgerecht sowie dem vorherigen Niveau entsprechend wäre: Lange Dielen möglichst lang lassen. 2,2m-Dielen sind hochwertige „optische Träger“ (ruhiges Gesamtbild, ruhige lange Linienführung, weniger Fugen, hochwertigere Wirkung). Die "25% Kurzlängen pro Paket" hätte man fachmännisch locker am Rand untergebracht, ohne zusätzliches Zersägen von 2,2m-Dielen.
• Wirkt wie Flicken/ eine Reparaturstelle oder Verlegefehler. = Optisch minderwertig = Reklamationsgrund.
• Zusätzlich ist am Fenster eine sehr kurze Diele mit nur 5 cm Länge = nicht stabil + optisch nicht ok. Kurze Stücke sollten i.d.R. nicht unter 30–50 cm sein, bei hochwertigen Großdielen sogar eher mindestens 40–60 cm.
• Und ein 28 cm langes Stück in einer Ecke ist in diesem Sinne ebenfalls ein Stück zu kurz = unruhig.

Zu 2) Stirnfugen auf gleicher Linie: Mit diesen mittigen Kurzlängen wurden gleichpositioinierte Stirnfugen in nahe gelegenen Reihen nicht etwa vermieden, sondern extra geschaffen. Dies ist zu vermeiden im unregelmäßigen Verband. Unregelmäßiger Verband ist: Keine zwei oder drei Stirnfugen bilden eine Linie. Keine Wiederholung von Mustern („jede zweite Reihe gleich“ o.ä.). Mindestversatz z.B. 30–50 cm. Reihenfolge der Dielen bewusst mischen. Nicht einfach in Reihenfolge, wie es im Paket liegt durch-verlegen.


Aus meinen alten bruchstückhaften Fotos mit Möbeln etc. (Wohnzimmer-Estrich hat der Bauträger ja in meiner Abwesenheit rausgerissen.) habe ich die originale und neue Verlegung skizziert. Und einmal die Variante, wo Bretter mit voller Länge grün ausgefüllt sind.


Sorry für langen Text. Ich freue, wenn jemand seine Erfahrung teilt. Vielen Dank und besten Gruß














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