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Ideen für Wohnung

T
5. April 2019
zuletzt bearbeitet:5. April 2019

Hallo houzz Community,

ich bin am überlegen eine Wohnung (~70qm) zu kaufen. Diese soll komplett renoviert und neu eingerichtet werden, entsprechend gibt es viele Möglichkeiten.

Eine Überlegung von mir wäre es die Küche zur Diele hin zu öffnen und an der Stelle des jetzigen Abstellraumes eine große Schrankwand o.ä. zu platzieren um hier "integrierten" Stauraum zu schaffen. Bei der jetzigen Aufteilung habe ich das Gefühl, dass durch den großen Flur viel Fläche ungenutzt bleibt und der Flur dunkel wirken könnte.

Vermutlich kann man die Position von Küche und Bad generell nur schwer verändern, daran hatte ich zwar zuerst gedacht, die Idee habe ich aber mittlerweile wieder verworfen, da ein Balkon vor dem Bad natürlich wenig Sinn macht.

Zu meinen Ideen für das Wohnzimmer schreibe ich nachher noch etwas, hier werde ich versuche eine Skizze mit meinen aktuellen Vorstellungen zur Einrichtung anzufertigen.

Über Ideen und Denkanstöße würde ich mich sehr freuen.



Kommentare (7)

  • PRO
    FINDHUS

    Ich würde schon ernsthaft über den Tausch von Bad und Küche nachdenken. Zum einen hätten Sie dann ein Tageslichtbad (mehr Komfort+Wertsteigerung der Immobilie) und zum anderen gibt es ja noch einen zweiten Balkon.


    Sofern es möglich wäre die tragende Wand zwischen Wohnen und altem Bad durch einen Träger abfangen zu können, könnte ich mir diese Lösung ganz gut vorstellen:



    FINDHUS Grundrisse · Mehr Info

    Der Flur ist besser geschnitten und bietet Stauraum.


    Das Bad hat Tageslicht.


    Die Küche schließt sich offen mit Tresen an den Wohnbereich an (gestrichelter Unterzug)


    Vielleicht helfen diese Überlegungen ja bei der Kaufentscheidung.

    T hat FINDHUS gedankt
  • Be Lo
    Eventuell könnte man auch das Bad an der jetzigen Stelle belassen, die Küche in den Bereich Wohnen/Essen integrieren und die dann ehemalige Küche mit dem Abstellraum zusammen legen, für ein Büro/Gästezimmer/Fernsehzimmer...
  • PRO
    FINDHUS

    @ Be Lo

    Das war auch mein erster spontaner Entwurf. Ein weiteres Zimmer ist schön, vor allen Dingen mit Balkon. Aber es wird im Wohnzimmer recht "gemütlich eng" mit zusätzlicher Küche und das Bad bleibt innenliegend.


    Aber gerade diese Raumsituation könnte man für sich arbeiten lassen und setzt in den Wohnraum eine Kochbox, also einen durch die Gestaltung besonders in Szene gesetzten zonierten Bereich.


    Houzz Beratungen · Mehr Info



    Es ist sicher eine interessante Überlegung, die Kosten spart.

  • T

    Hallo FINDHUS und Be Lo,


    vorab: Danke für eure Ideen und die Grafiken.

    Den Ansatz die Küche in das Wohnzimmer zu verlagern hatte ich auch kurzzeitig (wenn auch lange nicht so schön dargestellt), allerdings habe ich die gleichen Bedenken wie FINDHUS. Gleichzeitig reizt aber natürlich auch die Idee von einem Arbeitszimmer - inbesondere mit großen Schreibtisch wie im Entwurf von FINHUS dargestellt... aahhh! Insgesamt überwiegen hier aber meine Laien-Bedenken bzgl. verbleibendem Platz im Wohn-/Essbereich.


    Der Entwurf aus der ersten Antwort gefällt mir hingegen sehr gut, vor allem der verkleinerte Eingangsbereich und die Öffnung der "neuen Küche" zum Wohnbereich erscheinen mir sehr interessant. Abstriche im Vergleich zur zweiten Darstellung ergeben sich dann aus dem Verzicht auf einen "Arbeitsplatz", dafür kann ich mir aber bspw. auch einen Esstisch als Ersatz vorstellen.


    Ich werde jetzt als nächsten Schritt die genauen Maße erfragen, hoffentlich sind diese bekannt. Denn die Wohnung wie in Darstellung 1 gefällt mir und ich kann mir auch vorstellen in einer solchen Aufteilung zu wohnen.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag!

  • PRO
    FINDHUS

    Gerne geschehen. Aber hier sind sicher noch einige Hürden (abgesehen vom Kauf der Wohnung...) zu nehmen. Zeichnerisch setzt man schnell mal ein Bad in einen anderen Raum, doch dies muss mit den tatsächlichen baulichen Gegebenheiten abgeglichen werden. Ebenso muss der Statiker grünes Licht für einen Unterzug geben und auch da bleibt die Frage ob die notwendigen Aufleger die Idee der Küchenanordnung wieder in Frage stellen.

    All dieses erfährt man in der Regel erst wenn die Wohnung einem gehört und man anfängt zu planen und dann zu reißen. Ich möchte Sie nicht entmutigen aber klarstellen, dass ich nur auf Basis des sehr einfachen Grundrisses ohne Masse oder entscheidende Informationen eine Idee (nicht mehr) gezeichnet habe.

    Alles Weitere gehört in die Hände eines Architekten und Statikers sobald Sie Eigentümer sind.

    Good luck!

  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting

    Hallo T,

    mich hat der spezielle Grundriß auch gereizt.

    Da ich davon ausgehe, dass sich das Bad nur sehr schwer versetzen lassen wird, habe ich es dort gelassen, wo es ist. Eine Küche mit einem Frühstücksbalkon hat ja auch etwas für sich.

    Die Abstellkammer würde ich ebenfalls eliminieren - die ist so winzig, dass sie nicht hilfreich sein wird, um Dinge gescheit zu verstauen.

    Stattdessen bekommt die Küche nun ein Hochschrankensemble, wo auch der Stausauger Platz findet. Flur und Küche sind eines und leiten so großzügiger in den Wohnraum über.



    T hat Nicola Bushuven Interior Consulting gedankt
  • PRO
    Nicola Bushuven Interior Consulting

    ... und wenn Sie ein bisschen mehr umbauen wollen, und der Statiker sein OK gibt, könnten Sie die Wände zum Schlafzimmer und Wohnzimmer auch teilweise entfernen. Ich kann mir an dieser Stelle eine luftigere Abtrennung vorstellen, z.B. Glas/Stahl, im unteren Bereich geschlossen. Hier findet dann auch noch ein Schreibtisch Platz.

    Der Flur wird quasi Büro und eine Bibliothekswand kann die Badezimmertür aus dem Fokus nehmen, wenn Sie eine auffällige Farbe bekommt und die Tür im gleichen Ton lackiert wird.

    Da ich nicht weiß, wer diese Wohnung nutzen wird, ist das eine Idee in's Blaue hinein - und vielleicht mögen Sie es gar nicht, wenn Sie kein abgeschlossenes Schlafzimmer haben. Ich habe bei solchen Wohnungen immer New Yorker Appartements vor Augen, die auch wenige Zimmer haben, sondern eher in unterschiedliche Zonen gegliedert sind.

    (Aber vielleicht funktionieren auf dem deutschen Immobilienmarkt 2-Zimmer-Wohnungen besser als Lofts.)

    Ich hab's trotzdem gezeichnet.

    Viele Grüße

    NIC



    T hat Nicola Bushuven Interior Consulting gedankt
Deutschland
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