Raumgestaltung
4 in 1: Ein Wohnbereich zum Kochen, Essen, Arbeiten und Kuscheln
Küche, Home Office und Wohnbereich auf 40 qm – da hilft nur, die Bereiche durch klugen Einsatz von Farben, Stilen und Möbeln abzugrenzen
Vor sieben Jahren schon hatte Familie Vendel sich in das Pariser Viertel Pigalle im 9. Arrondissement verliebt. Klar griffen sie zu, als sie dort ein 120 Quadratmeter großes Apartment fanden – obwohl es Fantasie brauchte, sich vorzustellen, wie aus den komplett offenen Büroräumen ein gemütliches Zuhause für die fünfköpfige Familie werden könnte.
Die Neugestaltung erwies sich denn auch als recht ehrgeiziges Projekt. Die Eigentümer mussten alles von Grund auf neu planen, eine neue Raumaufteilung schaffen, Wände einziehen, Bad und Küche einbauen. Wohnzimmer und Küche blieben miteinander verbunden; um den 40 Quadratmeter großen Raum dennoch zu strukturieren, brachte das Paar gezielt kontrastierende Farben, Stile und Möbel ins Spiel.
Auf einen Blick
Hier wohnen: Architekt Christophe Vendel, seine Frau Fabienne und ihre drei Kinder
Im: 9. Arrondissement von Paris (im Quartier La Pigalle), Frankreich
Auf: 120 Quadratmetern (vier Schlafzimmer, zwei Bäder, ein Wohnzimmer mit offener Küche)
Experte: Christophe Vendel
Umbau-Budget (gesamt): 50 000 Euro
Besonderheit: Das Haus, in dem sich das Apartment befindet, war früher ein Stundenhotel.
Fotos: Jad Caroll Studio
Die Neugestaltung erwies sich denn auch als recht ehrgeiziges Projekt. Die Eigentümer mussten alles von Grund auf neu planen, eine neue Raumaufteilung schaffen, Wände einziehen, Bad und Küche einbauen. Wohnzimmer und Küche blieben miteinander verbunden; um den 40 Quadratmeter großen Raum dennoch zu strukturieren, brachte das Paar gezielt kontrastierende Farben, Stile und Möbel ins Spiel.
Auf einen Blick
Hier wohnen: Architekt Christophe Vendel, seine Frau Fabienne und ihre drei Kinder
Im: 9. Arrondissement von Paris (im Quartier La Pigalle), Frankreich
Auf: 120 Quadratmetern (vier Schlafzimmer, zwei Bäder, ein Wohnzimmer mit offener Küche)
Experte: Christophe Vendel
Umbau-Budget (gesamt): 50 000 Euro
Besonderheit: Das Haus, in dem sich das Apartment befindet, war früher ein Stundenhotel.
Fotos: Jad Caroll Studio
Im Wohnbereich stehen zwei sogenannte „Crapaud-Sessel“ (niedrige Lehnsessel) Seite an Seite mit einem camelfarbenen Fünfzigerjahre-Sessel von Poul Kjærholm. Den Couchtisch aus Eiche und Kunststoff hat Christophe Vendel selbst entworfen. Elemente aus Holz, farbige Akzente sowie ein gelungener Mix von Stilen und Materialien verleihen dem Ensemble die gemütliche Ausstrahlung.
Sofa: Pascal Mourgue für Cinna; Sessel (braun): PK 22, Design Poul Kjærholm, Fritz Hansen; Stühle am Tisch: Flow Chair, Design Jean-Marie Massaud, Mdf Italia; roter Stuhl: Panton Chair, Vitra
Sofa: Pascal Mourgue für Cinna; Sessel (braun): PK 22, Design Poul Kjærholm, Fritz Hansen; Stühle am Tisch: Flow Chair, Design Jean-Marie Massaud, Mdf Italia; roter Stuhl: Panton Chair, Vitra
Das freistehende grüne Ecksofa fungiert auch als Raumtrenner zum beinahe ganz in Weiß gehaltenen Arbeitsbereich. „Den habe ich als großen Schreibtisch geplant, an dem wir bequem zu zweit arbeiten können. Optisch getrennt sind die beiden Arbeitsplätze durch ein kleines, schräges Regal“, so Vendel.
Das Paar liebt Bücher, und der Platz unter dem Schreibtisch war für Sie der ideale Ort für eine kleine Bibliothek. Das maßgefertigte Regal aus weißem Laminat ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie der Architekt mit viel Kreativität und wenig Geld den zur Verfügung stehenden Platz optimal genutzt hat.
Das Paar liebt Bücher, und der Platz unter dem Schreibtisch war für Sie der ideale Ort für eine kleine Bibliothek. Das maßgefertigte Regal aus weißem Laminat ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie der Architekt mit viel Kreativität und wenig Geld den zur Verfügung stehenden Platz optimal genutzt hat.
Auch im Arbeitsbereich haben die beiden Farbkontraste für sich genutzt. So bildet der rote, geschwungene Panton-Stuhl einen tollen Kontrast zu dem weißen Stuhl von Mdf Italia. Zusätzlich findet sich der rot-weiße Farbkontrast spiegelverkehrt in den Leuchten wieder.
Das i-Tüpfelchen aber ist die Galeriewand. „Wir lieben Bilder und sind in den letzten Jahren zu Sammlern geworden. Um dem Arbeitsbereich eine persönliche Note zu verleihen und seine formale Strenge etwas abzumildern, erschien uns eine Galeriewand als perfekte Lösung“, so Christophe Vendel. Der bunte Mix aus Bildern in unterschiedlich großen Rahmen macht den besonderen Charme aus. Damit das Ganze nicht zu überladen wirkt, haben die Vendels die Rahmen farblich aufeinander abgestimmt und zum Rand hin ein paar Lücken gelassen.
Weiße Wandleuchte: Tolomeo mega parete, Artemide; rote Tischleuchte: Jieldé Loft, Jiélde
Das i-Tüpfelchen aber ist die Galeriewand. „Wir lieben Bilder und sind in den letzten Jahren zu Sammlern geworden. Um dem Arbeitsbereich eine persönliche Note zu verleihen und seine formale Strenge etwas abzumildern, erschien uns eine Galeriewand als perfekte Lösung“, so Christophe Vendel. Der bunte Mix aus Bildern in unterschiedlich großen Rahmen macht den besonderen Charme aus. Damit das Ganze nicht zu überladen wirkt, haben die Vendels die Rahmen farblich aufeinander abgestimmt und zum Rand hin ein paar Lücken gelassen.
Weiße Wandleuchte: Tolomeo mega parete, Artemide; rote Tischleuchte: Jieldé Loft, Jiélde










„Verschiedene Farben, Materialien und Oberflächen verleihen dem Raum seine besondere Atmosphäre. Außerdem helfen sie, einzelne Bereiche zu markieren“, erklärt Vendel. Dabei hat das Paar auf deutliche Stilkontraste gesetzt: während die Küche mit anthrazitfarbenen Fliesen, einer Arbeitsfläche aus Beton und schwarzen MDF-Fronten im modernen Look daherkommt, verleihen helles Eichenparkett, weiße Wände und ein bunter Möbelmix dem Wohnzimmer eine freundliche Atmosphäre.
Außerdem ist der Küchenfußboden leicht erhöht, was die beiden Bereiche noch deutlicher abgrenzt.
Tischleuchte: Snoopy, Design Achille Castiglioni, Flos; Perlmutt-Deckenleuchte: Design Verner Panton, Verpan