Einrichtungstipps
Raumgestaltung
7 Lösungen für mehr Privatsphäre im Durchgangszimmer
Mit einer Trennwand, Vorhängen oder einer Galerieebene können Sie sich trotz Durchgangsverkehr ein geschütztes Plätzchen schaffen
Ein Durchgangszimmer einzurichten ist meist etwas tricky – wie der Name schon sagt, geht hier ständig jemand hindurch, um in einen dahinterliegenden Raum zu gelangen. Auch moderne offene Grundrisse stellen Bewohner vor ähnliche Herausforderungen. Doch Durchgangszimmer müssen ganz und gar nicht stiefmütterlich behandelt werden: hier können durchaus gemütliche Wohnbereiche entstehen. Wir zeigen Ihnen 7 Möglichkeiten, wie man die Herausforderung Durchgangszimmer clever meistern kann.
2. Eine Zwischenwand einziehen
Einen Tick weniger aufwändig, aber sehr wirkungsvoll ist eine nachträglich eingezogene Wand, die einen Teil des Durchgangszimmers abtrennt. So können entweder aus einem großen Zimmer ganz radikal zwei kleine werden; oder durch eine halbe Wand entsteht eine gemütliche Nische, zum Beispiel für das Bett. Besonders einfach lässt sich die schmale Seite eines Raums abtrennen.
Beachten Sie jedoch, dass bei Mietwohnungen für all diese größeren Einbauten eine Genehmigung vom Vermieter eingeholt werden muss.
Vielleicht können Sie auch statt einer Trennwand eine Schiebetür einbauen?
Einen Tick weniger aufwändig, aber sehr wirkungsvoll ist eine nachträglich eingezogene Wand, die einen Teil des Durchgangszimmers abtrennt. So können entweder aus einem großen Zimmer ganz radikal zwei kleine werden; oder durch eine halbe Wand entsteht eine gemütliche Nische, zum Beispiel für das Bett. Besonders einfach lässt sich die schmale Seite eines Raums abtrennen.
Beachten Sie jedoch, dass bei Mietwohnungen für all diese größeren Einbauten eine Genehmigung vom Vermieter eingeholt werden muss.
Vielleicht können Sie auch statt einer Trennwand eine Schiebetür einbauen?
3. Mit einem Vorhang abtrennen
Einfacher geht das Abschirmen mit einem Vorhang. Er kann nahezu überall mit einer entsprechenden Hängevorrichtung angebracht werden. Vorteil: Vorhänge können jederzeit zur Seite geschoben werden; der Grundriss wird so flexibel. Doch sind sie geschlossen, symbolisieren sie deutlich, dass hier gerade nicht gestört werden soll.
>> So können Sie Vorhänge als flexible Trennwände einsätzen
Einfacher geht das Abschirmen mit einem Vorhang. Er kann nahezu überall mit einer entsprechenden Hängevorrichtung angebracht werden. Vorteil: Vorhänge können jederzeit zur Seite geschoben werden; der Grundriss wird so flexibel. Doch sind sie geschlossen, symbolisieren sie deutlich, dass hier gerade nicht gestört werden soll.
>> So können Sie Vorhänge als flexible Trennwände einsätzen
4. Möbel als Raumtrenner aufstellen
Ein Durchgangszimmer kann man aber auch ganz einfach durch ein quer gestelltes Bücherregal oder Schränke in verschiedene Bereiche trennen. Auch so entsteht eine künstliche Nische.
Damit der Raumtrenner gut aussieht: Entweder ein offenes oder zwei geschlossene Regale mit dem Rücken zueinander stellen, so dass Stauraum von beiden Seiten zugänglich wird. Oder die Rückseite eines Schrankes oder Regals mit Tapete oder Stoffbespannung verschönern.
Weiterlesen: Praktisch und flexibel: Regale als Raumtrenner >>>
Ein Durchgangszimmer kann man aber auch ganz einfach durch ein quer gestelltes Bücherregal oder Schränke in verschiedene Bereiche trennen. Auch so entsteht eine künstliche Nische.
Damit der Raumtrenner gut aussieht: Entweder ein offenes oder zwei geschlossene Regale mit dem Rücken zueinander stellen, so dass Stauraum von beiden Seiten zugänglich wird. Oder die Rückseite eines Schrankes oder Regals mit Tapete oder Stoffbespannung verschönern.
Weiterlesen: Praktisch und flexibel: Regale als Raumtrenner >>>
5. Eine zweite Ebene einrichten
Loftwohnungen in alten Fabrikgebäuden oder moderne Architektur warten oft mit hohen Decken und weitläufigen Räumen auf. Diese Großzügigkeit bedeutet aber auch, wenig Platz für Privatsphäre zu haben: Ein Loft ist im Grunde ein einziges großes Durchgangszimmer. Gerade bei hohen Decken bieten es sich geradezu an, eine zweite Ebene einzubauen.
Auch im Wohnraum dieses Lofts von K2 Architekten schwebt ein Balkon über allem – hier kann man in Ruhe arbeiten oder entspannen, und alle anderen laufen unter, statt neben einem vorbei.
Loftwohnungen in alten Fabrikgebäuden oder moderne Architektur warten oft mit hohen Decken und weitläufigen Räumen auf. Diese Großzügigkeit bedeutet aber auch, wenig Platz für Privatsphäre zu haben: Ein Loft ist im Grunde ein einziges großes Durchgangszimmer. Gerade bei hohen Decken bieten es sich geradezu an, eine zweite Ebene einzubauen.
Auch im Wohnraum dieses Lofts von K2 Architekten schwebt ein Balkon über allem – hier kann man in Ruhe arbeiten oder entspannen, und alle anderen laufen unter, statt neben einem vorbei.
Das vorherige Beispiel ist natürlich eine architektonische Sonderlösung. Hat man eine Wohnung mit ausreichend hohen Räumen, kann man mit einem Hochbett oder einer Galerieebene jedoch einen ähnlichen Effekt erzielen. In dieser Berliner Altbauwohnung, gestaltet von Christine White Design, wird das Wohnzimmer gleichzeitig als Gästezimmer genutzt. Durch das fest eingebaute Hochbett haben die Gäste dennoch ihr eigenes Reich. Wer möchte, kann mit Vorhängen noch mehr Privatsphäre schaffen.
Houzzbesuch zum Bild: Vom Albtraum zum Altbautraum >>>
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6. Als Gemeinschaftsraum nutzen
Ganz ohne Umbaumaßnahmen zum Wohnglück im Durchgangszimmer? Da hilft nur, es konsequent als Gemeinschaftsraum zu nutzen – also als Wohnzimmer oder Küche, wie in diesem altbautypischen Berliner Zimmer, das nun das kommunikative Herz der Wohnung ist.
Houzzbesuch zum Bild: Zwei Seelen wohnen, ach! In einem retro-rustikalen Altbau >>>
Ganz ohne Umbaumaßnahmen zum Wohnglück im Durchgangszimmer? Da hilft nur, es konsequent als Gemeinschaftsraum zu nutzen – also als Wohnzimmer oder Küche, wie in diesem altbautypischen Berliner Zimmer, das nun das kommunikative Herz der Wohnung ist.
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7. Und zu guter Letzt: klare Regeln schaffen!
Ein Durchgangszimmer verlangt am Ende aber immer Kompromissbereitschaft in jeglicher Hinsicht. Stellen Sie also am besten Regeln auf: Wird im Durchgangszimmer geschlafen oder gearbeitet, kann man mit einfachen Schildchen wie „Anklopfen“ oder „Leise sein“ signalisieren, was gerade los ist – und im guten Miteinander einen guten Kompromiss schließen.
Haben Sie auch ein Durchgangszimmer? Zeigen Sie uns doch in den Kommentaren auch Ihre praktischen und schönen Lösungen!
Ein Durchgangszimmer verlangt am Ende aber immer Kompromissbereitschaft in jeglicher Hinsicht. Stellen Sie also am besten Regeln auf: Wird im Durchgangszimmer geschlafen oder gearbeitet, kann man mit einfachen Schildchen wie „Anklopfen“ oder „Leise sein“ signalisieren, was gerade los ist – und im guten Miteinander einen guten Kompromiss schließen.
Haben Sie auch ein Durchgangszimmer? Zeigen Sie uns doch in den Kommentaren auch Ihre praktischen und schönen Lösungen!














Zur Einstimmung ein extravaganter Wurf: In dieses Berliner Loft baute das Architektenbüro Designyougo einen tropfenförmigen Kokon aus Holz, in dem nun das Gästezimmer untergebracht ist. So können Gäste trotz des weitläufigen Durchgangszimmers geschützt nächtigen. Funktioniert natürlich nur bei großzügig geschnittenen Wohnungen oder Fabriketagen.
Der Kokon zerteilt und strukturiert den Raum deutlich und erwünschtermaßen. Wählt man stattdessen eine Glasbox (wie man sie von Meetingräumen in Großraumbüros kennt), geht kein Quäntchen der Offenheit verloren – eine Frage der Vorliebe.
Houzzbesuch zum Bild: Ein Kokon aus Holz in einem Berliner Industrieloft >>>