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Julia Volk
Ein kleiner Hinweis zu dem Thema „Überstreichen“: Als Mieter hat man beim Auszug nicht die Verpflichtung, die Wände weiß zu streichen. Lediglich krasse Muster und Farben, die nicht dem „allgemeinen Geschmacksempfinden“ entsprechen, wie es der Gesetzgeber so schön sagt, müssen in neutraleren Tönen überstrichen werden. Ähnliches gilt auch für das Entfernen sämtlicher Dübellöcher, das Legen neuer Fliesen etc. Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen Aber dies nur am Rande
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Christine E.
Danke für den Artikel. Ich habe die bisherige Diskussion mit Interesse verfolgt. Ich stimme Frau Böhm zu, dass der Zustand der eigenen 4 Wände immer auch die eigene Lebenssituation widerspiegelt.

Als Kind wuchs ich zunächst in einer Wohnung, später in einem Haus auf. Ich hatte nicht viel, verglichen mit meinen Klassenkameradinnen. Die Möbel in meinem Zimmer waren finanziell bedingt ein ziemlicher Stilmix, sodass ich mich zwischenzeitlich als Teenager dafür schämte und erst wieder Freundinnen zu mir nach Hause einlud, nachdem ich zum Geburtstag Schreibtisch und Vitrinen im selben Stil von Ikea mir hatte aussuchen dürfen.

Heute lebe ich mit meiner eigenen Familie in einem Haus. Als ich mit meinem Mann dort einzog, war es für mein Empfinden riesig und leer. Das ist nun 13 Jahre her. Wir haben einiges an Mobiliar geerbt und bei notwendigen Neuanschaffungen stellte sich die Frage nach einem einheitlichen Stil lange Zeit gar nicht oder nur am Rande. Inzwischen haben wir (kleine) Kinder und für mich gefühlt kann man zu Hause an manchen Stellen kaum noch treten. Mehrere Entrümpelungs- und Aufräumversuche meinerseits sind an fehlender Mitwirkung der Familienmitglieder gescheitert oder waren nur von mehrmonatiger Dauer.

Ich sehe beruflich vielerleuts Zuhause und weiß daher, dass mein Urteil zu unserer Wohnsituation sehr subjektiv gefällt ist und es zwar an manchen Stellen unaufgeräumt, aber keinesfalls chaotisch oder mölig wäre.

Für mich sind Einrichtungsmagazine Quelle der Inspiration. Ich strebe keine Zimmer wie aus dem Katalog an, sondern "nur", dass sich jeder wohl fühlt, der hier wohnt und Überflüssiges dauerhaft verschwindet. Aber schon das ist bei einer Familie eine echte Herausforderung, gerade heutzutage, wo Kinder mit Spielzeug von allen Seiten überhäuft werden und das Ausleben von Kreativität irgendwie mit dem Sammeln von Dingen einher zu gehen scheint. Jeder empfindet anders, jeder setzt die Prioritäten anders, jeder hat andere Dinge an denen er emotional hängt und hat andere Auffassungen vom Wegwerfen. Schon bei Dingen, die nicht mehr im Ursprungszustand sind, gehen die Meinungen auseinander: "das ist kaputt und kann weg" vs. "das funktioniert doch noch zum Teil und man kann das mal zum Basteln gebrauchen - ist zu schade zum wegwerfen" vs. "das hat mir aber XY geschenkt, das muss ich als Andenken aufheben".

Und dann braucht man auch noch obendrein als Vollzeit Arbeitende die nötige Zeit, um konsequent auszumisten.

Daher ist für mich eine gute Grundhaltung zur eigenen Lebenssituation inzwischen essentiell geworden, um Einiges auszuhalten, Anderes zu Ändern und mit meiner Familie im Austausch zu "Lebensglück und Sinn und Wirkung" unserer Habseligkeiten zu sein.

Und über dies ist es mir wichtig, die eigenen Lebensumständen zu akzeptieren und zu ihnen zu stehen, damit man Freunde einlädt, weil man gern mit ihnen zusammen ist - egal wie gut man gerade zu Hause aufgeräumt hat oder wie stylisch es aussieht.
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Houzz-Nutzer 79750780

Vorhänge, die auf dem Boden aufliegen sind zwar modern, aber unpraktisch. Die Kanten werden schnell schmutzig, man muss sie dauernd waschen. Und wenn einer drauftritt wird es erst recht schlimm. Diese Mode kommt mir nicht (mehr) ins Haus!

   

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