Designikonen: Der komfortable Sitzsack „Sacco“
Polstergarnitur adé! Dieser revolutionäre Seventies-Klassiker passt sich jeder Sitzposition an – und inspirierte zur Nachahmung
Er passt zu jeder Körperform, ist leicht zu transportieren und unglaublich bequem: Der 1968 von drei italienischen Designern entwickelte Sitzsack „Sacco“ von Zanotta. Der Klassiker ist mittlerweile vielfach kopiert worden und hat zahlreiche jüngere Gestalter inspiriert. Sitzsäcke gibt es daher heute in etlichen Varianten. Im Kinderzimmer, im Wohnzimmer oder Outdoor-Bereichen finden die bequemen Stücke vielseitig Anwendung. Aber mit „Sacco“ fing alles an.
Auf einen Blick
Sessel: Sitzsack Sacco
Designer: Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro, Italien
Firma: Zanotta
Material: Hülle, Füllung Polystyrol-Perlen
Eckdaten:1968 entsteht der Prototyp, 1969 wird „Sacco“ auf der Pariser Messe vorgestellt
Abmessungen: birnenförmig; 80 x 80 x 68 Zentimeter (classic); 54 x 54 x 59 (small), 68 x 68 x 63 (medium)
Auf einen Blick
Sessel: Sitzsack Sacco
Designer: Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro, Italien
Firma: Zanotta
Material: Hülle, Füllung Polystyrol-Perlen
Eckdaten:1968 entsteht der Prototyp, 1969 wird „Sacco“ auf der Pariser Messe vorgestellt
Abmessungen: birnenförmig; 80 x 80 x 68 Zentimeter (classic); 54 x 54 x 59 (small), 68 x 68 x 63 (medium)
Sacco Sitzsack Classic
Für die Hülle verwendeten die Designer zunächst robustes Segeltuch und Vinyl. Den Prototypen präsentierten die Designer erstmals auf der Pariser Möbelmesse 1969. Zanotta übernahm die Produktion des Klassikers, und der „Sacco“ avancierte schnell zur Stilikone. Es dauerte nicht lange, bis die Jugend der Siebzigerjahre den bequemen Sack für sich eroberte. In nahezu jedem Kinder- und Jugendzimmer fand das neue Möbelstück Platz.
Doch ein „Sacco“ kann trotz seiner Lässigkeit durchaus vornehm wirken. Echtes Leder wirkt besonders edel – mittlerweile ist der Klassiker in vielen Materialien und Farben erhältlich, auch als Outdoorversion aus wasserabweisenden Materialien (Tecnopelle).
Doch ein „Sacco“ kann trotz seiner Lässigkeit durchaus vornehm wirken. Echtes Leder wirkt besonders edel – mittlerweile ist der Klassiker in vielen Materialien und Farben erhältlich, auch als Outdoorversion aus wasserabweisenden Materialien (Tecnopelle).
Eigenschaften des Sitzsackes
Der größte Vorzug des Sitzsackes ist, dass er sich jeglicher Körperform und Haltung anpasst und ohne Stützen oder starres Gestell auskommt. Aufgrund der beweglichen Styroporkugel-Füllung sitzt man immer bequem, ohne eine harte Lehne im Rücken zu haben.
Kinder lieben Sitzsäcke, da man toll auf ihnen springen und toben kann, ohne Beschädigungen zu fürchten. Auch ein Nickerchen lässt sich toll auf ihm halten. Suchen Sie sich einfach eine bequeme Schlafposition ihrer Wahl – der Sack wird sich anpassen!
Der größte Vorzug des Sitzsackes ist, dass er sich jeglicher Körperform und Haltung anpasst und ohne Stützen oder starres Gestell auskommt. Aufgrund der beweglichen Styroporkugel-Füllung sitzt man immer bequem, ohne eine harte Lehne im Rücken zu haben.
Kinder lieben Sitzsäcke, da man toll auf ihnen springen und toben kann, ohne Beschädigungen zu fürchten. Auch ein Nickerchen lässt sich toll auf ihm halten. Suchen Sie sich einfach eine bequeme Schlafposition ihrer Wahl – der Sack wird sich anpassen!
Sacco Sitzsack Leder
Woran erkennt man das Original?
Den „Sacco“ von Zanotta erkennt man hauptsächlich an seiner Birnenform und seiner Füllung aus Polystyrol-Perlen. Seit 2015 gibt es den „Sacco“ in drei Größen.
Nachahmungen gibt es in vielen Formen: rund, sesselförmig oder rechteckig wie beim legendären Fatboy – viele eigenständige, neue Designs, die nicht vorgeben, ein „Sacco“ zu sein, also auch keine Plagiate sind.
Jedoch existieren daneben viele Kopien, die etwa mit billigeren Materialien gefüllt sind. Dann kann es sein, dass sie nach häufigem Sitzen irgendwann nicht mehr in die Grundform zurückkehren und zusammengeknautscht bleiben.
Den „Sacco“ von Zanotta erkennt man hauptsächlich an seiner Birnenform und seiner Füllung aus Polystyrol-Perlen. Seit 2015 gibt es den „Sacco“ in drei Größen.
Nachahmungen gibt es in vielen Formen: rund, sesselförmig oder rechteckig wie beim legendären Fatboy – viele eigenständige, neue Designs, die nicht vorgeben, ein „Sacco“ zu sein, also auch keine Plagiate sind.
Jedoch existieren daneben viele Kopien, die etwa mit billigeren Materialien gefüllt sind. Dann kann es sein, dass sie nach häufigem Sitzen irgendwann nicht mehr in die Grundform zurückkehren und zusammengeknautscht bleiben.
Nach Vorbild des „Sacco“: der „Fatboy“
Wenn man heute an Sitzsäcke denkt, kommt man am Fatboy nicht vorbei. Das niederländische Unternehmen „Fatboy – The Orignal“ hat sich seit 2001 auf hochwertige Sitzsäcke spezialisiert. Die Form entwickelte der finnische Designer Jukka Setälä 1998.
Der „Fatboy“ überzeugt durch seine überaus robuste und pflegeleichte Hülle und die stabile Füllung aus Polysterol-Zylindern. Es gibt ihn in nahezu jedem Farbton, wahlweise sogar mit Marimekko-Prints. Nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Büro, auf Messen oder im Garten sieht man die bunten Säcke immer wieder – wasserfeste Materialien machen es möglich,
Sitzsack: Fatboy – The Original, Dark Grey
Wenn man heute an Sitzsäcke denkt, kommt man am Fatboy nicht vorbei. Das niederländische Unternehmen „Fatboy – The Orignal“ hat sich seit 2001 auf hochwertige Sitzsäcke spezialisiert. Die Form entwickelte der finnische Designer Jukka Setälä 1998.
Der „Fatboy“ überzeugt durch seine überaus robuste und pflegeleichte Hülle und die stabile Füllung aus Polysterol-Zylindern. Es gibt ihn in nahezu jedem Farbton, wahlweise sogar mit Marimekko-Prints. Nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Büro, auf Messen oder im Garten sieht man die bunten Säcke immer wieder – wasserfeste Materialien machen es möglich,
Sitzsack: Fatboy – The Original, Dark Grey
Weiterentwicklungen
Der „Sacco“ läutete eine neue Art des Loungens ein. Neben zahlreichen Sitzsack-Designs gab und gibt es auch immer wieder Entwürfe, die zwischen Sitzsack und klassischem Sessel stehen.
Das bekannteste Beispiel ist wohl das legendäre Sofa „Togo“ von Ligne Roset, auf dem Markt seit 1973, für das der Sitzsack geistig Pate stand. Die „Togo“-Modelle haben keine stützenden Gestelle, es handelt sich um sogenannte Vollpolstersessel- und Sofas. Doch ist „Togo“ weit formstabiler und fester als ein Sitzsack: die Füllung besteht aus komplex geschichteten Schaumstoffen, die charakteristischen Nähte wahren die Form. Die kombinierbaren Sessel sind ergonomisch geformt und laden eindeutig zum Verweilen und Entspannen ein.
Sofa: Togo, Ligne Roset
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Das bekannteste Beispiel ist wohl das legendäre Sofa „Togo“ von Ligne Roset, auf dem Markt seit 1973, für das der Sitzsack geistig Pate stand. Die „Togo“-Modelle haben keine stützenden Gestelle, es handelt sich um sogenannte Vollpolstersessel- und Sofas. Doch ist „Togo“ weit formstabiler und fester als ein Sitzsack: die Füllung besteht aus komplex geschichteten Schaumstoffen, die charakteristischen Nähte wahren die Form. Die kombinierbaren Sessel sind ergonomisch geformt und laden eindeutig zum Verweilen und Entspannen ein.
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Die drei experimentierten viel herum, und schufen schließlich einen birnenförmigen Sack. Die richtige Füllung zu finden, erwies sich als sehr schwierig. Sie probierten es mit Kastanienblättern, Sand, Bleikügelchen, Wasser und Tennisbällen aus, bis sie letztendlich in Styroporkugeln (EPS, expandierendem Polysterol) das ideale Füllmaterial fanden – sie sind leicht, günstig und beweglich.