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Naturnahe Gärten

Leider nutzen sie unseren Insekten wenig. Das Problem ist ja Folgendes: Die Generalisten unter den Insekten kommen (noch?) sehr gut klar, eben weil sie ein sehr breit gefächertes Angebot akzeptieren können. Aber: SÄMTLICHE spezialisierten Insekten sind bedroht. Um sie geht es aktuell. Wer also den Artenschutz und das Insektensterben im Kopf hat, sollte wissen, dass er AUSSCHLIESsLICH mit unseren heimischen Wildpflanzen eine Verbesserung der Situation der gefährdeten Arten erzielen kann. Beispiel: Der Zitronenfalter legt nur auf zwei Gehölze seine Eier - auf den Echten Kreuzdorn und auf den Faulbaum. Seine Raupen akzeptieren ausschließlich diese beiden Pflanzen als Futter. So gibt es aus evolutionstechnischen Gründen viele Verbindungen zwischen unseren heimischen Pflanzen und unserer heimischen Fauna. Auch wenn wir Milliarden von (nicht heimischen) Schmetterlingssträuchern etc. setzen und zentnerweise Kalifornischen Goldmohn säen, werden auf Dauer ALLE unsere Schmetterlinge und Nachtfalter und 100e Arten Wildbienen aussterben, denn es fehlen ihnen dann IHRE PFLANZEN. Wir MÜSSEN unsere heimische Fauna unbedingt mit unserer heimischen Flora unterstützen. Das soll keine Kritik in dem Sinne sein. Jeder darf auch seine Lieblingspflanzen im Garten haben, er soll nur nicht glauben, dass diese, nur weil sie von ein paar Generalisten und Haustieren/Nutztieren wie der Honigbiene genutzt werden, einen Beitrag zum Artenschutz und gegen das Insektensterben leisten. Dafür braucht es eben Wildblumenbeete und Wildblumenwiesen. ECHTE! Nicht diese Samenmischungen aus dem Baumarkt, sondern die der Produzenten des VWW (www.natur-im-vww.de) oder der Fachbetriebe für Naturnahes Grün (www.naturgarten-fachbetriebe.de). Es ist schade, dass selbst unsere Medien diese Tatsache nicht wirklich vermitteln. Dort wird aktuell viel von blühenden mediterranen Kräutern gesprochen (auch alle schön und gut und lecker), nur die Herstellung eines Kontextes zu unserem Insektensterben ist schlichtweg fehl am Platz. Ich hoffe, dass sich bald jemand erbarmt und die ganzen jetzt aktuell aufkommenden und kursierenden Gerüchte widerlegt und sich das Blatt zu Gunsten unserer hochspezialisierten Tierwelt wendet.... Herzliche Grüße Maria Stark, Naturgartenplanerin und Landschaftsökologin

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nofrete

Hallo, Frau Stark,

so war mir das nicht bewußt, danke für die Zurechtrückung.

Mir kam es oben im Beitrag so rüber, als müßten unsere Gärten ein wenig so aussehen wie ein Ackerrand.

Es gibt aber viele Menschen, für die "naturnahe Wildnis" in ihrem Zuhause ein absolutes no - go ist. Diese wollte ich ansprechen, ihnen eine typische Pflanze zeigen, die sie einerseits aus Hochglanzmagazinen und dem Supermarkt kennen (also: Erlaubt), und die andererseits ein tolles Bienenfutter ist.

Es ist quasi ein Verbindungsglied zwischen aufgestylten Gärten und Bienen.


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Naturnahe Gärten

Wie man in meinen zahlreichen Projekten gut erkennen kann, ist unsere Flora sehr gut geeignet, um stylische Beete und Gärten zu kreieren. Eine Wildnis entsteht nur dann, wenn durch Unkenntnis nicht gut kombiniert wird.

   

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