Exotischer Winterblüher: Pflegetipps für Amaryllis
Wenn es draußen trist, kalt und grau ist, blühen drinnen Amaryllis prächtig. Bei richtiger Pflege gibt’s zweimal Blüten
Amaryllis, Ritterstern oder richtiger Hippeastrum sind neben dem Weihnachtsstern wohl die beliebteste Pflanze zur Adventszeit und als Winterdeko. Die üppigen Amaryllisblüten in Leuchtendrot, Rosé, Orange und Weiß erfreuen uns in der kalten und trüben Zeit mit einer Blühdauer von zwei bis drei Wochen – manchmal auch länger.
Amaryllis kaufen und pflanzen
Die dicken Zwiebeln aus dem Blumenhandel oder Gartenfachgeschäft werden bei normalen Zimmertemperaturen einzeln in saubere Ton- oder Kunststofftöpfe gepflanzt, die nicht viel größer sind als die Hippeastrumzwiebeln selbst. Eine Faustregel besagt, dass der Abstand zwischen Zwiebel und Topfrand nur eine Daumenbreite betragen soll. Es wird so gepflanzt, dass gut die Hälfte der Zwiebel aus der leicht sandigen Erde schaut. Gepflanzt werden kann in normale handelsübliche Einheitserde, auch im Sand oder als sogenannte Hydrokultur entwickelt sich das Amaryllisgewächs gut. Letzteres hat den Vorteil, daß man hier die Trockenphase der Pflanze, zur Vorbereitung auf die Blüte im nächsten Jahr, ganz einfach bewerkstelligen kann. Wichtig ist, dass beim Pflanzen die starken Wurzeln unversehrt bleiben. Gleich nach dem Einpflanzen wird der Ritterstern mit lauwarmem Wasser gegossen. In unseren warmen Räumen zeigt sich die Knospe innerhalb einer Woche.
Die dicken Zwiebeln aus dem Blumenhandel oder Gartenfachgeschäft werden bei normalen Zimmertemperaturen einzeln in saubere Ton- oder Kunststofftöpfe gepflanzt, die nicht viel größer sind als die Hippeastrumzwiebeln selbst. Eine Faustregel besagt, dass der Abstand zwischen Zwiebel und Topfrand nur eine Daumenbreite betragen soll. Es wird so gepflanzt, dass gut die Hälfte der Zwiebel aus der leicht sandigen Erde schaut. Gepflanzt werden kann in normale handelsübliche Einheitserde, auch im Sand oder als sogenannte Hydrokultur entwickelt sich das Amaryllisgewächs gut. Letzteres hat den Vorteil, daß man hier die Trockenphase der Pflanze, zur Vorbereitung auf die Blüte im nächsten Jahr, ganz einfach bewerkstelligen kann. Wichtig ist, dass beim Pflanzen die starken Wurzeln unversehrt bleiben. Gleich nach dem Einpflanzen wird der Ritterstern mit lauwarmem Wasser gegossen. In unseren warmen Räumen zeigt sich die Knospe innerhalb einer Woche.
Amaryllis pflegen
Rittersterne lieben das Licht. Die absolut pflegeleichte Pflanze freut sich über einen gemäßigt warmen Standort (optimal sind circa 20 Grad) und blüht bis zu sechs Wochen. Unbedingt darauf achten: Erst während der Blüte wird Amaryllis einmal wöchentlich gedüngt. Pflegetipp: Verblühte Amaryllisblüten entfernen, damit sich keine Samen bilden, die unnötig Kraft kosten. Den Blütenschaft jedoch stehen lassen, bis er welk wird, dann vorsichtig abtrennen.
Rittersterne lieben das Licht. Die absolut pflegeleichte Pflanze freut sich über einen gemäßigt warmen Standort (optimal sind circa 20 Grad) und blüht bis zu sechs Wochen. Unbedingt darauf achten: Erst während der Blüte wird Amaryllis einmal wöchentlich gedüngt. Pflegetipp: Verblühte Amaryllisblüten entfernen, damit sich keine Samen bilden, die unnötig Kraft kosten. Den Blütenschaft jedoch stehen lassen, bis er welk wird, dann vorsichtig abtrennen.
Topflanze, Gesteck oder Schnittblume?
Rittersterne können sowohl Topfpflanzen als auch Teile eines Gesteckes auf Moosbasis sein – sie eignen sich für beides. Sogar über Kopf lassen sich Amaryllis in aufregenden Gestecken aufhängen. Man muss dann lediglich den Stiel mit Wasser füllen. Das ist auch ein guter Trick, um den Ritterstern frisch zu halten, wenn Sie ihn nach dem Kauf noch ein Stück transportieren müssen. Auch in der Vase schluckt der Ritterstern viel – dennoch dürfen die Stängel nicht allzu tief im Wasser stehen. Besser ist es, die Vase regelmäßig nachzufüllen. Damit der Stiel nicht ausfranst, umwickeln Sie das untere Ende mit Tesafilm.
Im Topf sollten Amaryllis nicht von oben gegossen werden, sondern das Wasser von unten aus einem Untersetzer aufsaugen, damit die Zwiebel trocken bleibt. Wird die Zwiebel feucht, beginnt sie schnell zu faulen.
Rittersterne können sowohl Topfpflanzen als auch Teile eines Gesteckes auf Moosbasis sein – sie eignen sich für beides. Sogar über Kopf lassen sich Amaryllis in aufregenden Gestecken aufhängen. Man muss dann lediglich den Stiel mit Wasser füllen. Das ist auch ein guter Trick, um den Ritterstern frisch zu halten, wenn Sie ihn nach dem Kauf noch ein Stück transportieren müssen. Auch in der Vase schluckt der Ritterstern viel – dennoch dürfen die Stängel nicht allzu tief im Wasser stehen. Besser ist es, die Vase regelmäßig nachzufüllen. Damit der Stiel nicht ausfranst, umwickeln Sie das untere Ende mit Tesafilm.
Im Topf sollten Amaryllis nicht von oben gegossen werden, sondern das Wasser von unten aus einem Untersetzer aufsaugen, damit die Zwiebel trocken bleibt. Wird die Zwiebel feucht, beginnt sie schnell zu faulen.
Achtung! Zwei Blühphasen zwischen November und März
Ist die Blüte verwelkt, kann sie herausgeschnitten werden. Der Ritterstern betreibt dann über die Blätter weiterhin Photosynthese und ziert die Fensterbank. Wem das zu langweilig ist, der schneidet das Grün etwas über der Zwiebel ab und stellt die Amaryllis zur Überwinterung an einen kühlen dunklen Ort. Nach zwei Monaten kann der Topf wieder ins Licht geholt werden. In warmer Umgebung und mit regelmäßiger Wassergabe (von unten!) fängt die Zwiebel schon bald wieder an auszutreiben, Blätter und einen Blütenstil zu produzieren. So kann der Ritterstern von November bis März zweimal blühen.
Ist die Blüte verwelkt, kann sie herausgeschnitten werden. Der Ritterstern betreibt dann über die Blätter weiterhin Photosynthese und ziert die Fensterbank. Wem das zu langweilig ist, der schneidet das Grün etwas über der Zwiebel ab und stellt die Amaryllis zur Überwinterung an einen kühlen dunklen Ort. Nach zwei Monaten kann der Topf wieder ins Licht geholt werden. In warmer Umgebung und mit regelmäßiger Wassergabe (von unten!) fängt die Zwiebel schon bald wieder an auszutreiben, Blätter und einen Blütenstil zu produzieren. So kann der Ritterstern von November bis März zweimal blühen.
Die Amaryllis ist verblüht – was dann?
Nach der anstrengenden Blütephase hat der Ritterstern bis zum Herbst eine Pause verdient. Das Laub wird wieder gekürzt und der Topf an einen kühlen, dunklen Platz gestellt. Ab und zu etwas wässern, damit der Topf nicht komplett austrocknet, insgesamt aber sehr trocken halten!
Ab Mitte Mai kann die Amaryllisknolle gut an einer geschützter Stelle auf dem Balkon oder im Garten stehen kann. Bis Anfang August wird regelmäßig gedüngt und dann beginnt die Reifephase der Zwiebel. Von Ende August/September überläßt man die Zwiebel sich selbst. Sie wird nicht mehr gegossen, nicht mehr gedüngt. Nach und nach sterben die im Sommer kräftig gewordenen Blätter ab und versorgen die Zwiebel mit Saft und Kraft. Im November beginnt der Kreislauf dann von Neuem.
Nach der anstrengenden Blütephase hat der Ritterstern bis zum Herbst eine Pause verdient. Das Laub wird wieder gekürzt und der Topf an einen kühlen, dunklen Platz gestellt. Ab und zu etwas wässern, damit der Topf nicht komplett austrocknet, insgesamt aber sehr trocken halten!
Ab Mitte Mai kann die Amaryllisknolle gut an einer geschützter Stelle auf dem Balkon oder im Garten stehen kann. Bis Anfang August wird regelmäßig gedüngt und dann beginnt die Reifephase der Zwiebel. Von Ende August/September überläßt man die Zwiebel sich selbst. Sie wird nicht mehr gegossen, nicht mehr gedüngt. Nach und nach sterben die im Sommer kräftig gewordenen Blätter ab und versorgen die Zwiebel mit Saft und Kraft. Im November beginnt der Kreislauf dann von Neuem.
Herkunft und botanische Einordnung des Rittersterns
Der Ritterstern (Hippeastrum vittatum) kam einst aus Südamerika zu uns nach Europa. Pflanzenforscher wie Carl von Linné kümmerten sich dann um seine Erforschung. Ebenso wie um die Belladonnalilie (Amaryllis belladonna), die aus Südafrika eingeführt wurde. Linné fasste diese ähnlichen Pflanzen von zwei unterschiedlichen Kontinenten unter einem Namen zusammen und nannte beide Amaryllis. Im 19. Jahrhundert dann ordnete der Botaniker William Herbert die Arten nach ihrer Herkunft neu. Beide gehören zur Familie der Amaryllidacae. Wer im Blumenladen eine Amaryllis kauft, bekommt aber meistens einen Ritterstern.
Ob man nun eine Amaryllis oder einen Ritterstern vor sich hat, erkennt man an der Blüte und am Stiel. Die Amaryllis belladonna bildet zuerst die Blätter aus. Nachdem diese verwelkt sind, beginnt sie mit der Blüte. Der Ritterstern zeigt seine langen grünen Blätter zeitgleich mit der einfarbig oder mehrfarbig weißen bis roten Blüte. Außerdem ist der Stiel des Rittersterns hohl, während die echte Amaryllis einen fleischigen Stiel hat.
Der Ritterstern (Hippeastrum vittatum) kam einst aus Südamerika zu uns nach Europa. Pflanzenforscher wie Carl von Linné kümmerten sich dann um seine Erforschung. Ebenso wie um die Belladonnalilie (Amaryllis belladonna), die aus Südafrika eingeführt wurde. Linné fasste diese ähnlichen Pflanzen von zwei unterschiedlichen Kontinenten unter einem Namen zusammen und nannte beide Amaryllis. Im 19. Jahrhundert dann ordnete der Botaniker William Herbert die Arten nach ihrer Herkunft neu. Beide gehören zur Familie der Amaryllidacae. Wer im Blumenladen eine Amaryllis kauft, bekommt aber meistens einen Ritterstern.
Ob man nun eine Amaryllis oder einen Ritterstern vor sich hat, erkennt man an der Blüte und am Stiel. Die Amaryllis belladonna bildet zuerst die Blätter aus. Nachdem diese verwelkt sind, beginnt sie mit der Blüte. Der Ritterstern zeigt seine langen grünen Blätter zeitgleich mit der einfarbig oder mehrfarbig weißen bis roten Blüte. Außerdem ist der Stiel des Rittersterns hohl, während die echte Amaryllis einen fleischigen Stiel hat.
Vorsicht: Gift!
Ritterstern wie Amaryllis sind sehr giftig. Alle Bestandteile der Pflanze können zu schweren Vergiftungen führen. Empfindliche Personen vertragen teilweise selbst den Hautkontakt nicht. Achten Sie daher darauf, dass Kinder und Haustiere nicht mit Ritterstern oder Amaryllis in Berührung kommen, wenn Sie die Pflanzen im Haus haben.
Mögen Sie Amaryllis und Ritterstern? Wie kombinieren Sie die Pflanzen mit Ihrer Weihnachtsdekoration? Zeigen Sie es uns, in den Kommentaren!
Ritterstern wie Amaryllis sind sehr giftig. Alle Bestandteile der Pflanze können zu schweren Vergiftungen führen. Empfindliche Personen vertragen teilweise selbst den Hautkontakt nicht. Achten Sie daher darauf, dass Kinder und Haustiere nicht mit Ritterstern oder Amaryllis in Berührung kommen, wenn Sie die Pflanzen im Haus haben.
Mögen Sie Amaryllis und Ritterstern? Wie kombinieren Sie die Pflanzen mit Ihrer Weihnachtsdekoration? Zeigen Sie es uns, in den Kommentaren!















Rittersterne wachsen aus einer Zwiebel heraus. Die zuerst grünen Spitzen bilden sich zu langen, zungenförmigen Blättern. Insgesamt erreicht der Ritterstern eine Höhe von bis zu 80 Zentimetern. Aus der Mitte der Blätter schiebt sich dann die Knospe an einem langen, kräftigen Stiel empor. Es lohnt sich, eine Amarylliszwiebel zu kaufen, die gerade erst grün keimt.
Aus einer Knospe können bis zu vier Blüten hervorgehen. Bereits bei zwei der üppigen Blüten hat jedoch so mancher Ritterstern Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht. Sollte die Pflanze am Fenster stehen, dreht sie sich zum Licht. Achtung: Auch dann bekommt sie leicht Standschwierigkeiten.