Wohnen weltweit
Gute Aussichten: 10 traumhafte Ausblicke übers Häusermeer
Von New York über London nach Nizza: Wir widmen uns dem Reiz des Urbanen, feiern die Weite der Stadt – und die Schönheit der Skyline
Der Blick von oben über die Skyline einer Großstadt birgt ein erhabenes Gefühl. Wir sind nah genug, um das Pulsieren der Metropole deutlich zu spüren. Doch weit genug entfernt, um uns von der Hektik des Alltags nicht mitreißen zu lassen. Wir sind, in sicherer Entfernung und mit dem Blick von oben, stille Beobachter des großen Ganzen. Genießer, die sich jederzeit ins Getümmel stürzen könnten, aber die Entscheidung hierfür selber fällen. Es geht um viel mehr, als das Leben inmitten der Stadt. Es geht um die Weite in der Stadt und das Gefühl alles zu haben, alles erreichen zu können. Vor dem eigenen Wohnzimmer, dem Bad oder dem Schlafzimmer – diese zehn Aussichten feiern die Schönheit der Skyline.
Hier stimmt einfach alles. Ein stattlicher Kuppelbau steht vis-à-vis dieses Apartments in San Francisco. Und wirkt bis tief ins Innere des Gebäudes, denn sogar die Einrichtung des Wohnzimmers harmoniert in Farbe und Form mit der prunkvollen Kuppel.
In diesem schmalen Raum scheint sich bis hin zur Ausrichtung der Kissen alles zur Aussicht auf den Glockenturm über den Dächern des südfranzösischen Nizza hinzuspitzen. Eine Inszenierung, die nicht zuletzt dank schwerer Vorhänge und Bodenkissen fast schon einen meditativen Charakter bekommt.
Ganz anders auf der anderen Seite des Atlantiks, zurück in New York, in die Stadt, die niemals schläft. Der Blick aus der zweigeteilten großzügigen Glasfront fällt hier auf die in das warme Abendlicht getauchte Backsteinfassaden gegenüberliegender Apartmenthäuser mitten im Stadtteil von Soho – und weit darüber hinaus.
New York hat aber auch eine der schönsten Skylines! Wem sich bereits morgens am Frühstückstisch in Chelsea so ein Blick über Manhattan bietet, der hat wahrscheinlich auch den Rest des Tages noch das Gefühl, dass ihm die ganze Stadt zu Füßen liegt. Verständlich.
Mit ein bisschen mehr Distanz genießen die Bewohner dieses Hauses den Blick über das flächenmäßig ausufernde Los Angeles – aus der Wanne. Denn bei dem Zimmer mit der nahtlosen Aussicht über kalifornische Weiten handelt es sich um das Badezimmer des Hauses. Und sollte den Bewohnern, was wir stark bezweifeln, dieser Ausblick beim Baden jemals langweilig werden, befinden sich ja an der Seite der Wanne auch noch ein paar Bücher.
Mehr: 10 Wannen mit traumhaft schönen Ausblicken >>>
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Der haarige Bewohner dieses Hauses in San Francisco scheint sich nicht (mehr) beeindrucken zu lassen von der wunderschönen Skyline seiner Heimatstadt, dreht er ihr doch einfach den Rücken zu. Vielleicht wartet er aber auch einfach nur darauf, dass die übrigen Bewohner ihm endlich mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen und nicht den ganzen Tag die Aussicht bestaunen.
Zurück in Europa machen wir noch einen Abstecher nach London und erinnern uns an seine industrielle Vergangenheit mit rauchenden Schornsteinen im grauen Novembernebel.
Die Schornsteine sind geblieben, nur das Leben drum herum hat sich gewaltig gewandelt. So wirkt der Blick aus diesem Panoramafenster in der britischen Hauptstadt ein bisschen wie aus einer anderen Zeit.
Im sichtbaren Kontrast zwischen Drinnen und Draussen, dem Vergangenem und dem Jetzt macht man es sich auf dem zotteligen Pouf und beschützt hinter der großen Panoramascheibe bequem und kommt zur Ruhe.
Mehr über den bodenständigen Multitasker namens Pouf >>>
Die Schornsteine sind geblieben, nur das Leben drum herum hat sich gewaltig gewandelt. So wirkt der Blick aus diesem Panoramafenster in der britischen Hauptstadt ein bisschen wie aus einer anderen Zeit.
Im sichtbaren Kontrast zwischen Drinnen und Draussen, dem Vergangenem und dem Jetzt macht man es sich auf dem zotteligen Pouf und beschützt hinter der großen Panoramascheibe bequem und kommt zur Ruhe.
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Gleiche Stadt, anderes Setting. Denn hier befinden wir uns in einem der höchsten privaten Penthouses, die London zu bieten hat – im Strata SE 1, südlich der Themse, 148 Meter hoch.
Die riesige verglaste Dachschräge des Apartments erstreckt sich über die gesamte Höhe des Wohn- Essbereichs und erlaubt einen beeindruckenden Blick über die Dächer der Metropole – und auf den Himmel.
Die riesige verglaste Dachschräge des Apartments erstreckt sich über die gesamte Höhe des Wohn- Essbereichs und erlaubt einen beeindruckenden Blick über die Dächer der Metropole – und auf den Himmel.
Zu guter Letzt: ein vergleichsweise bescheidener Blick auf die Stadt der Liebe – Paris. Die Kuppel der Académie Francaise wirkt hier wie ein Gemälde an der Wand des in puristisch in weiß gehaltenen Schlafzimmers. Kann sich Aufwachen romantischer anfühlen?
Und, welche Skyline hat es Ihnen angetan? An welchem Ort dieser Welt würden Sie Ihre Lieblingsaussicht finden?
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An Stelle des obligatorischen Spiegels gibt hier über dem Waschtisch ein Fenster die grandiose Sicht weit über Manhattan frei. Schön, dass das gesamte Bad, in hellem Betonputz so schlicht daher kommt, dass es komplett in den Hintergrund tritt.
Um das eigene Konterfei morgens zu betrachten, müssen die Bewohner ihren Kopf zwar nach links drehen – aber wer will schon etwas Anderes als diese Aussicht sehen?