In diesem bunten Babyzimmer muss sich Spielzeug nicht verstecken!
Spielzeug-Chaos? Nicht in diesem Kinderzimmer für die ganze Familie! Das neue Baby fühlt sich hier ebenso wohl wie seine ältere Schwester
Wer ein Kinderzimmer gestaltet, womöglich mit einem ausgesuchten Farbschema, macht oft eine ernüchternde Erfahrung: Eine Weile bleibt es noch sauber und aufgeräumt, aber schon nach kurzer Zeit ist außer Spielzeug nicht mehr viel zu sehen. Doch wer daraus den Schluss zieht, auf eine anspruchsvolle Raumgestaltung zu verzichten, vergibt die Chance, dem Kinderzimmer Charakter und Funktionalität zu verleihen. Die Innenarchitektin Jannicke Ramsø hat die vermeintlichen Widersprüche aufgelöst: Das Spielzeug muss sich nicht mehr verstecken, wenn Aufbau und Dekoration einem stimmigen Konzept folgen, das fröhlich und kinderfreundlich ist.
Schließlich fand sie eine Lösung: Sie gestaltete einen farbenfrohen Raum, in dem das Spielzeug im Mittelpunkt steht und in dem sich ihre beiden Kinder gerne gemeinsam aufhalten.
Ramsø, die in Norwegen geboren ist, installierte neue Rigipsplatten, die sie weiß strich. Eine fröhliche Tapete aus Dänemark sorgt dafür, dass eine kleine Doppeltür, die zum Dachboden führt, kaum auffällt. Ramsø entfernte die Originalbefestigungen und -klinken der Türen, setzte Scharniere aus Bronze ein, die zu den braunen Baumstämmen des Tapetenmotivs passen, und versah die Türen mit braunen Bändern, an denen sie sich öffnen lassen.
Den ursprünglichen Holzfußboden behielt sie im Zimmer, strich ihn aber weiß an, um die Aufmerksamkeit auf das Spielzeug und die farbigen Muster zu richten.
Die Fassungen der massiven Metall-Hängeleuchte von Arteriors schmückte sie kinderfreundlich mit bunten Pompons.
Apfel-Sitzkissen: Land of Nod; Tapete Dotty: Ferm Living
Ramsø, die in Norwegen geboren ist, installierte neue Rigipsplatten, die sie weiß strich. Eine fröhliche Tapete aus Dänemark sorgt dafür, dass eine kleine Doppeltür, die zum Dachboden führt, kaum auffällt. Ramsø entfernte die Originalbefestigungen und -klinken der Türen, setzte Scharniere aus Bronze ein, die zu den braunen Baumstämmen des Tapetenmotivs passen, und versah die Türen mit braunen Bändern, an denen sie sich öffnen lassen.
Den ursprünglichen Holzfußboden behielt sie im Zimmer, strich ihn aber weiß an, um die Aufmerksamkeit auf das Spielzeug und die farbigen Muster zu richten.
Die Fassungen der massiven Metall-Hängeleuchte von Arteriors schmückte sie kinderfreundlich mit bunten Pompons.
Apfel-Sitzkissen: Land of Nod; Tapete Dotty: Ferm Living
Ramsø wollte ein frisches, neues Kinderzimmer, das zugleich Vintage-Elemente enthält, also kombinierte sie moderne Möbel – zum Beispiel die weißen Ikea-Regale, die hier zu sehen sind – mit Secondhand-Stücken, darunter diesem neugepolsterten Sessel, der Schirmlampe und dem grünen Holzhocker.
Auch einige Erinnerungsstücke finden im Zimmer Platz. Es gibt zwei Spielzeugeisenbahnen – eine gehörte ihrem Mann, als er noch ein Kind war, die andere ihrem Vater. Malbücher aus Ramsøs eigener Kindheit und Stickereien an den Wänden machen die Dekoration komplett. Die Wolldecke, die am Kinderbett hängt, stammt von ihrer Großmutter.
Auch einige Erinnerungsstücke finden im Zimmer Platz. Es gibt zwei Spielzeugeisenbahnen – eine gehörte ihrem Mann, als er noch ein Kind war, die andere ihrem Vater. Malbücher aus Ramsøs eigener Kindheit und Stickereien an den Wänden machen die Dekoration komplett. Die Wolldecke, die am Kinderbett hängt, stammt von ihrer Großmutter.
Weil sie wusste, dass ihre ältere Tochter sich oft in dem Babyzimmer aufhalten würde, richtete sie ihr eine eigene Ecke ein. Zum Ausruhen, Spielen und Lesen findet das Kind auf der breiten Matratze viel Platz. Wenn Gäste bei ihnen übernachten oder das Baby Hilfe beim Einschlafen braucht, können Ramsø und ihr Mann auf der Matratze schlafen.
Der braune Teddybär gehört zu den Kuscheltieren, die Ramsøs Kindheit begleitet haben und jetzt hier wohnen dürfen. Das Kissen ist maßgefertigt, es passt gut zu den Stickbildern an den Wänden.
Bettwäsche: Ikea
Der braune Teddybär gehört zu den Kuscheltieren, die Ramsøs Kindheit begleitet haben und jetzt hier wohnen dürfen. Das Kissen ist maßgefertigt, es passt gut zu den Stickbildern an den Wänden.
Bettwäsche: Ikea
Bei einer Haushaltsauflösung fand Ramsø diese Reproduktionen alter Alphabet-Postkarten, die jetzt in der gemütlichen Leseecke ihrer Tochter die Wände säumen.
Am anderen Ende des Zimmers hat der Wickeltisch Platz gefunden. Er ist mit einem weißen Vorhang abgetrennt, der auf einer zwischen die Wände gespannten Stange hängt.
Primärfarben, vor allem Rot, halten alles zusammen. Das kräftige Punktmuster, das hier auf den Gitterpolstern zu sehen ist, korrespondiert mit der Fliegenpilz-Leuchte auf dem grünen Hocker, die auf dem ersten Bild zu sehen ist.
Pompomgirlanden: Land of Nod
Weiterlesen: Checkliste Babyzimmer – was Sie am Anfang wirklich brauchen >>>
Primärfarben, vor allem Rot, halten alles zusammen. Das kräftige Punktmuster, das hier auf den Gitterpolstern zu sehen ist, korrespondiert mit der Fliegenpilz-Leuchte auf dem grünen Hocker, die auf dem ersten Bild zu sehen ist.
Pompomgirlanden: Land of Nod
Weiterlesen: Checkliste Babyzimmer – was Sie am Anfang wirklich brauchen >>>












In: Las Vegas, USA
Auf: 16,7 Quadratmeter
Expertin: Jannicke Ramsø von Tiny Little Pads
Tipp: „Beziehen Sie ältere Kinder ein, wenn Sie ein Zimmer für Ihr Baby einrichten“, empfiehlt Ramsø. „Ein neues Geschwisterchen zu bekommen, ist so eine große Umstellung für sie!“
Als Ramsø das Zimmer für ihr zweites Kind ausbaute, stieß sie auf einige Schwierigkeiten. Ihr Haus ist ein typisches eingeschossiges US-Eigentumshaus aus den 1960er-Jahren. Der Raum war früher ein begehbarer Kleiderschrank, miteiner mehr als drei Meter langen Dachschräge, einem Fenster und gleich fünf Türen.
Die Innenarchitektin wollte, dass ihre ältere Tochter sich in dem Zimmer des neuen Babys wohlfühlt, auch wenn sie in einem anderen Zimmer schläft. Und sie wollte vermeiden, dass ihre Raumgestaltung früher oder später unter Massen von Spielzeug verschwindet – aus Erfahrung wusste sie, dass es schnell so weit kommen kann.