Kran, Lego, Guckloch: Zwei kreative Kinderzimmer für drei Brüder
Ein Haus für die Zahnfee, Deko aus Lego, Kletterpartien: Diese Kinderzimmer bieten kreativen Freiraum – für alle zusammen und jeden allein
Räume für Kinder zu schaffen, die die Entwicklung ihrer Kreativität, emotionalen Intelligenz, Motorik und des Sozialverhaltens anregen, das ist die Spezialität von Playoffice, einem jungen Architekturbüro aus Madrid. So auch bei dieser Kinderzimmer-Renovierung – zwei Zimmer für drei Jungs. Die Herausforderung bestand darin, funktionale und verspielte Räume zu schaffen, die jedem Kind Platz für seine Lieblingsaktivitäten bieten.
Auf einen Blick
Hier wohnen: drei Brüder
Verteilt auf: zwei Kinderzimmer, die mit einem Guckloch verbunden sind
In: Madrid
Experten: Playoffice
Auf einen Blick
Hier wohnen: drei Brüder
Verteilt auf: zwei Kinderzimmer, die mit einem Guckloch verbunden sind
In: Madrid
Experten: Playoffice
Zu dem Projekt gehören zwei aneinander angrenzende Schlafzimmer, die sich drei Brüder teilen. Eines der Zimmer verfügt über ein Etagenbett und ist etwas verspielter. In dem anderen gibt es ein Ausziehbett, eine Lern- und Leseecke sowie einen Arbeitsbereich. Durch diese Aufteilung wollte Playoffice einerseits das Zusammenspiel zwischen den drei Jungen fördern; andererseits sollte aber jeder von ihnen auch über seine ganz individuelle Lieblingsecke verfügen. Beide Räume stecken voll liebevoller Details – einschließlich einem kleinen Haus für die Zahnfee.
Dieses Zahnfee-Haus ist in die Sockelleiste eingebaut und sogar beleuchtet! Auch im Innern ist die Detailliebe unübersehbar, es hängt sogar eine Miniatur von Edvard Munchs Gemälde „Der Schrei” darin.
Elemente wie diese erzählen von dem verspielten Feinsinn von Playoffice – und zaubern den Kindern garantiert ein Zahnlücken-Lächeln aufs Gesicht.
Elemente wie diese erzählen von dem verspielten Feinsinn von Playoffice – und zaubern den Kindern garantiert ein Zahnlücken-Lächeln aufs Gesicht.
Die größte Herausforderung bestand darin, die Räume nicht nur als Schlafzimmer, sondern auch als Spiel- und Arbeitsräume nutzbar zu machen. Dadurch sollte eine Umgebung geschaffen werden, die die Entwicklung der unterschiedlichsten Hobbys fördert: Malen, Lesen, Basteln, Bauen …
So wurde etwa die großzügige Deckenhöhe genutzt, um über dem Etagenbett noch ein Halbgeschoss zum Legospielen zu schaffen.
So wurde etwa die großzügige Deckenhöhe genutzt, um über dem Etagenbett noch ein Halbgeschoss zum Legospielen zu schaffen.
Die Wände und die Brüstung dort oben wurden mit Legosteinen dekoriert, wodurch ganz klar ein bestimmter Bereich fürs Legospielen bestimmt wurde. Im Inneren des Etagenbetts sind ganz schmale Regalborde angebracht – darauf können die Kinder ihre aktuellen Lieblingsbücher in greifbarer Nähe abstellen.
Ein weiteres verspieltes Element in diesem aktiveren Zimmer ist die Halbetage mit Kran, Schaltpult und Sirene in Knallgelb. Eine coole Schaltzentrale für die Kleinen! Darunter befindet sich der Kleiderschrank mit Verkleidungsutensilien – inklusive Kostümen der Marvel-Superhelden. So können die Jungs jeden Tag in eine andere (Superhelden-)Identität schlüpfen.
Das Schlafzimmer nebenan verfügt über ein Ausziehbett, das praktisch ist, wenn hier mal ein Freund übernachtet. Eine Reihe aufgemalter Bilderrahmen macht die Wand zu einer kreativen Künstlergalerie (auf diesem Foto fehlen noch die Kunstwerke, die die kleinen Künstler inzwischen in Form von Bildern und Lieblingsfotos aufgehängt haben). Eine kleine Koje über der Tür – zum Lesen und Verkriechen – rundet dieses Jungszimmer ab. Man erreicht sie über eine Leiter, die man bei Bedarf anlegt.
Ab in die Koje! 10 Kinderbetten zum Verstecken >>>
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In diesem ruhiger gehaltenen Zimmer befindet sich auch der Hobby- und Bastelbereich, mit einem großen Schreibtisch und einer Sammlung an Werkzeugen – ein kreativer Ort, an dem nach Herzenslust gemalt, gebastelt und gehämmert werden kann. Für die kleinen Entdecker steht sogar ein Mikroskop bereit.
Zusammen ist man weniger allein: Die beiden Kinderzimmer sind über ein blaues Guckloch verbunden, wodurch die persönliche Verbindung und Kommunikation zwischen den drei Geschwistern gestärkt wird.
Dies ist der Ausblick durch das Schauloch vom Einzelschlafzimmer auf das Etagenbett. Zwei Kinderzimmer zum neidisch werden, oder?
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