Profitipps für Einsteiger: Kunst finden und kaufen fürs Zuhause
Echte Kunst statt Band-Poster? Kein Kunststück! Lesen Sie, warum Originale nicht teuer sein müssen und worauf es ankommt
Jeder Mensch ist ein Künstler. Und: jeder Mensch ist auch ein Sammler. Was wären unsere Wohnungen ohne unsere kleinen Schätze? Ohne die Erinnerungsstücke, Fotografien und Kunstwerke, die uns geschenkt wurden? Und dennoch: Kunst mit der wir uns umgeben, sollte zu unserer Wohnung passen. Denn nicht jedes Stück passt in jeden Raum und nicht jedes Geschenk passt zu uns. Houzz-Expertin Isabella Hamann von Fine Rooms verrät wertvolle Tipps, wie Sie schöne Kunst am besten inszenieren. Erfahren Sie außerdem, wo Sie Kunstwerke erwerben können.
Den eigenen Geschmack analysieren
Museen und Kunstgalerien eignen sich hervorragend, um Ihnen ein Gespür für Kunst und Hinweise auf Ihren Geschmack zu geben. Frau Hamann rät, zur „Langen Nacht der Museen“ zu gehen oder zu „Art Week Berlin“. Auch Kunstmessen, z. B. die Art Cologne, oder Galerien geben einen Anhaltspunkt. Besuchen Sie Vernissagen, um Trends und Künstler kennenzulernen. Oder seien Sie offen für Kunst, die in Räumen wie Bibliotheken, Restaurants oder Hotels zu sehen ist. Auch das kann Ihnen einen Anhaltspunkt über Ihren Geschmack geben.
Museen und Kunstgalerien eignen sich hervorragend, um Ihnen ein Gespür für Kunst und Hinweise auf Ihren Geschmack zu geben. Frau Hamann rät, zur „Langen Nacht der Museen“ zu gehen oder zu „Art Week Berlin“. Auch Kunstmessen, z. B. die Art Cologne, oder Galerien geben einen Anhaltspunkt. Besuchen Sie Vernissagen, um Trends und Künstler kennenzulernen. Oder seien Sie offen für Kunst, die in Räumen wie Bibliotheken, Restaurants oder Hotels zu sehen ist. Auch das kann Ihnen einen Anhaltspunkt über Ihren Geschmack geben.
Hängen Sie nur Originale
Die Expertin empfiehlt, lieber in ein kleines Original zu investieren als eine billige Kopie aus dem Möbelhaus aufzuhängen. Bei kleinem Budget kann man auf Flohmärkten oder in Antiquariaten stöbern. „Dort lassen sich oft neben Gemälden, alte Lithografien oder Kunstdrucke finden“, sagt Isabella Hamann. Hervorragende Quellen sind Flohmärkte in Paris, London und Berlin. Und: Manchmal kann man Designobjekte oder Plastiken aus fernen Ländern günstig erwerben. Frau Hamann rät, einen Blick auf Omas Dachboden zu werfen. Neben Schwarz-Weiß-Fotos der Familie tauchen oft schöne, alte Gemälde auf, die eventuell nur vom Restaurator aufgearbeitet werden müssen.
► Hier finden Sie Künstler und Kunsthändler aus dem Houzz-Netzwerk
Die Expertin empfiehlt, lieber in ein kleines Original zu investieren als eine billige Kopie aus dem Möbelhaus aufzuhängen. Bei kleinem Budget kann man auf Flohmärkten oder in Antiquariaten stöbern. „Dort lassen sich oft neben Gemälden, alte Lithografien oder Kunstdrucke finden“, sagt Isabella Hamann. Hervorragende Quellen sind Flohmärkte in Paris, London und Berlin. Und: Manchmal kann man Designobjekte oder Plastiken aus fernen Ländern günstig erwerben. Frau Hamann rät, einen Blick auf Omas Dachboden zu werfen. Neben Schwarz-Weiß-Fotos der Familie tauchen oft schöne, alte Gemälde auf, die eventuell nur vom Restaurator aufgearbeitet werden müssen.
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Auf die Rahmung kommt es an
Einen schönen Rahmen zu finden, kann eine Herausforderung sein. Bei großformatigen Bildern eignen sich sogenannte Schattenfugenrahmen. Bei Kleinformaten sollte man eher dezente Rahmen aus Holz oder Metall verwenden. Lassen Sie die Rahmung auf jeden Fall von einem Profi vornehmen, er kann Ihnen wertvolle Tipps geben. Vor allem alte Gemälde oder Erbstücke mit einer neuen Rahmung können eine völlig neuartige Wirkung erzielen.
Einen schönen Rahmen zu finden, kann eine Herausforderung sein. Bei großformatigen Bildern eignen sich sogenannte Schattenfugenrahmen. Bei Kleinformaten sollte man eher dezente Rahmen aus Holz oder Metall verwenden. Lassen Sie die Rahmung auf jeden Fall von einem Profi vornehmen, er kann Ihnen wertvolle Tipps geben. Vor allem alte Gemälde oder Erbstücke mit einer neuen Rahmung können eine völlig neuartige Wirkung erzielen.
Farbinspirationen aus dem Museum
„Bei Museen und Gallerien kann man viel abgucken“, rät Isabella Hamann, vor allem die Inszenierung mit Raumfarben. „Bilder aus dem Klassizismus werden eigentlich immer vor roten oder grünen Wänden präsentiert.“ Und: Einrichtungsexperten betrachten das Gesamtbild und alle Farben im Raum, sie sollten mit der Kunst harmonieren.
► Kontaktieren Sie hier einen Einrichtungsexperten
„Bei Museen und Gallerien kann man viel abgucken“, rät Isabella Hamann, vor allem die Inszenierung mit Raumfarben. „Bilder aus dem Klassizismus werden eigentlich immer vor roten oder grünen Wänden präsentiert.“ Und: Einrichtungsexperten betrachten das Gesamtbild und alle Farben im Raum, sie sollten mit der Kunst harmonieren.
► Kontaktieren Sie hier einen Einrichtungsexperten
Raumdynamik und Proportionen beachten
Hängen Sie die Bilder in unterschiedlichen Höhen auf. In der Regel sollten die Bilder so, dass das Zentrum des Bildes auf Augenhöhe liegt. Allerdings bieten Raumhöhen auch unterschiedliche Hängemöglichkeiten. Und: „Ein kleines A5-Bild hinter einem Sofa aufzuhängen, das geht gar nicht“, sagt Frau Hamann. Man solle lieber ein großes Bild als Blickfang aufhängen.
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Hängen Sie die Bilder in unterschiedlichen Höhen auf. In der Regel sollten die Bilder so, dass das Zentrum des Bildes auf Augenhöhe liegt. Allerdings bieten Raumhöhen auch unterschiedliche Hängemöglichkeiten. Und: „Ein kleines A5-Bild hinter einem Sofa aufzuhängen, das geht gar nicht“, sagt Frau Hamann. Man solle lieber ein großes Bild als Blickfang aufhängen.
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Effektvoll mit Licht
Stellen Sie sicher, dass genügend Licht im Raum für die Kunst vorhanden ist. Und: Erwägen Sie künstliches Licht anzubringen. Einrichtungsexperten sprechen von Lichtdesign, das vor allem in den Abendstunden effektvoll wirkt. Deckenspots als Lichtstrahler eignen sich hervorragend, um einzelne Originale zu beleuchten. Für Kunstbilder kommen eher längliche Beleuchtungsschienen infrage. Auch die Lichtfarbe ist wichtig; Einrichtungsexpertin Hamann tendiert zu Warmweiß.
Stellen Sie sicher, dass genügend Licht im Raum für die Kunst vorhanden ist. Und: Erwägen Sie künstliches Licht anzubringen. Einrichtungsexperten sprechen von Lichtdesign, das vor allem in den Abendstunden effektvoll wirkt. Deckenspots als Lichtstrahler eignen sich hervorragend, um einzelne Originale zu beleuchten. Für Kunstbilder kommen eher längliche Beleuchtungsschienen infrage. Auch die Lichtfarbe ist wichtig; Einrichtungsexpertin Hamann tendiert zu Warmweiß.
Kunst erwerben in Galerien
Wo kann man am besten Originale erwerben? Am sichersten ist es, Kunst über eine Galerie oder ein Auktionshaus zu kaufen. Meist müssen Sie noch eine Händlerprovision hinzukalkulieren. Auch limitierte Auflagen von Kunstdrucken oder Lithografien namhafter Künstler sind so erschwinglich. Die limitierten Drucke sind nummeriert und haben ein Echtheitszertifikat. Dies ist vor allem für Versicherungsbelange wichtig. Eine weitere, günstige Adresse sind Künstlercafés mit wechselnden Ausstellungen.
Frau Hamann arbeitet meist direkt mit Künstlern zusammen. Viele Innenarchitekten können Ihnen Tipps und Kontakte zu Fotografen oder Galeristen vermitteln und für Sie die komplette Einrichtung mit Kunst vornehmen.
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Kunst-Onlinehändler
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Kunst-Onlinehändlern wie Fils Fine Art oder fineartmultiple. „Auch die haben ihre Berechtigung“, sagt Isabella Hamann. Allerdings könne man dort die Kunst selten live betrachten und so die Raumwirkung nicht wirklich erfahren, was ein großer Nachteil ist.
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Kunst über Artotheken und Kunstvereine mieten
Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken: Kunst mieten. Dies gibt Ihnen Gelegenheit, verschiedene Stile auszuprobieren und die Wirkung im Raum zu testen. Und: Sie entscheiden erst später, ob Sie das Stück erwerben wollen oder nicht. Meist werden Ihnen drei oder sechs Monate Leihfrist gewährt. Informieren Sie sich am besten in Ihrer örtlichen Artothek, wie dem Neuen Berliner Kunstverein, oder online auf dieartothek.de
Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken: Kunst mieten. Dies gibt Ihnen Gelegenheit, verschiedene Stile auszuprobieren und die Wirkung im Raum zu testen. Und: Sie entscheiden erst später, ob Sie das Stück erwerben wollen oder nicht. Meist werden Ihnen drei oder sechs Monate Leihfrist gewährt. Informieren Sie sich am besten in Ihrer örtlichen Artothek, wie dem Neuen Berliner Kunstverein, oder online auf dieartothek.de
Talente an Kunsthochschule entdecken
Ihr Kunstinteresse kann Ihnen Orientierung geben, junge aufstrebende Künstler zu entdecken. Hervorragend geeignet dafür sind die „Tage der offenen Tür“ an Kunsthochschulen. Dort kommen Sie in lockerer Atmosphäre direkt mit dem Künstler in Kontakt und ins Gespräch. Und in aller Regel zeigt der Nachwuchs, was er noch so alles in seinem Atelier an Kunstwerken lagert.
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Experten konsultieren
Gerade wer in Kunst investieren möchte, sollte sich lieber professionell beraten lassen. Hier lohnt sich beispielsweise ein Kunstberater. Dieser kann insgesamt ein Grundverständnis zu kunsthistorischen Kontexten der Werke vorweisen. Und: Kunstexperten haben Insiderwissen, sie wissen, wie ein Künstler auf dem Markt aufgestellt ist und zu welchem Preis die Werke auf Auktionenverhandelt werden. Ob ein Künstler bekannt ist, lässt sich an der Preisentwicklung seiner Werke über die vergangenen Jahre feststellen.
Generell sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Kunstwerke eher für langfristige Investitionen geeignet sind. Ein mögliche Wertsteigerung kann – anders als bei einem Wertpapier – Monate oder sogar Jahre dauern. Eins jedoch ist sicher: Kunst verspricht den Mehrwert der Freude beim Betrachten. Und wichtiger als jegliche Wertsteigerung ist, dass Sie sich mit Kunst umgeben, die Ihnen Freude macht.
Erzählen Sie: Welche Kunst haben Sie für Ihr Zuhause gewählt? Wo haben Sie die Werke erstanden, welche Erinnerungen verbinden Sie damit?
Gerade wer in Kunst investieren möchte, sollte sich lieber professionell beraten lassen. Hier lohnt sich beispielsweise ein Kunstberater. Dieser kann insgesamt ein Grundverständnis zu kunsthistorischen Kontexten der Werke vorweisen. Und: Kunstexperten haben Insiderwissen, sie wissen, wie ein Künstler auf dem Markt aufgestellt ist und zu welchem Preis die Werke auf Auktionenverhandelt werden. Ob ein Künstler bekannt ist, lässt sich an der Preisentwicklung seiner Werke über die vergangenen Jahre feststellen.
Generell sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Kunstwerke eher für langfristige Investitionen geeignet sind. Ein mögliche Wertsteigerung kann – anders als bei einem Wertpapier – Monate oder sogar Jahre dauern. Eins jedoch ist sicher: Kunst verspricht den Mehrwert der Freude beim Betrachten. Und wichtiger als jegliche Wertsteigerung ist, dass Sie sich mit Kunst umgeben, die Ihnen Freude macht.
Erzählen Sie: Welche Kunst haben Sie für Ihr Zuhause gewählt? Wo haben Sie die Werke erstanden, welche Erinnerungen verbinden Sie damit?

















„Geht es um ein leeres Haus oder ein bereits bewohntes? Das entscheidet über die weitere Vorgehensweise“, erklärt Isabella Hamann. Mögen Sie moderne Kunst oder eher den Klassizismus? Nehmen Sie Ihre Umgebung wahr: Was weckt eine schöne Emotion oder eine besondere Erinnerung bei Ihnen? Welches Erbstück wollen Sie unbedingt behalten? Und natürlich benötigen Sie freie Wände.