Innenausbau
Raumgestaltung
Vorher-Nachher: Wie aus einem Kleiderschrank ein Kinderzimmer wurde
Ein begehbarer Kleiderschrank ist toll! Aber wenn der Storch anklopft ist ein Kinderzimmer noch viel schöner – vor allem, wenn es mitwächst
Ein eigener begehbarer Kleiderschrank! Das war eigentlich schon immer der Traum dieses Paares aus Los Angeles. Doch Pustekuchen! Denn als die beiden ihr erstes Kind erwarteten, mussten sie den drei mal drei Meter großen Raum in ihrem frisch bezogenen Bungalow notgedrungen – aber allzu gerne! – für ein niegelnagelneues Kinderzimmer aufgeben. Dabei mussten sie sich mit der Renovierung ganz schön ranhalten, um pünktlich zur Geburt des Kleinen fertig zu sein. Mit dem Team von Amber Interiors verwandelten sie den dunklen Wandschrank in ein helles, freundliches Kinderzimmer, in dem sich der Kleine ganz sicher noch viele Jahre lang wohl fühlen wird.
NACHHER: Um dem Raum eine freundliche, luftige Atmosphäre zu verleihen, strich Lewis die freigelegte Decke und die Wände in einem strahlenden Weiß. Die Tür, die man auf dem vorherigen Bild sieht, ließ sie verschließen.
Bei der Einrichtung von Kinderzimmern setzt Lewis gern auf Möbel, die mitwachsen. Der Wickeltisch zum Beispiel ist eine Vintage-Kommode, die mit einer Wickelauflage versehen wurde. Und auch der Schaukelstuhl ist wandelbar: Am Anfang kann die frischgebackene Mama ihn als Still-Sessel nutzen. Später kann der Kleine ihn dann als gemütlichen Lesesessel verwenden. Bis auf das Babybett könnte jedes Möbelstück genauso gut in einem anderen Raum des Hauses stehen. Eine Tatsache, die sich später noch als praktisch erweisen könnte, wenn der Sohnemann in der Pubertät ist und sein Zimmer lieber mit Basketball-Körben und Co. einrichten will…
Rattan-Pouf: Franco Albini, secondhand
Bei der Einrichtung von Kinderzimmern setzt Lewis gern auf Möbel, die mitwachsen. Der Wickeltisch zum Beispiel ist eine Vintage-Kommode, die mit einer Wickelauflage versehen wurde. Und auch der Schaukelstuhl ist wandelbar: Am Anfang kann die frischgebackene Mama ihn als Still-Sessel nutzen. Später kann der Kleine ihn dann als gemütlichen Lesesessel verwenden. Bis auf das Babybett könnte jedes Möbelstück genauso gut in einem anderen Raum des Hauses stehen. Eine Tatsache, die sich später noch als praktisch erweisen könnte, wenn der Sohnemann in der Pubertät ist und sein Zimmer lieber mit Basketball-Körben und Co. einrichten will…
Rattan-Pouf: Franco Albini, secondhand
Mit einer Kombination aus alten und neuen Möbelstücken sowie hellen, freundlichen Farben hat Lewis einen frischen und modernen Look kreiert. Die Interior-Designerin hat definitiv ein besonderes Händchen für schöne Secondhand-Möbel (nebenbei hat sie eine Firma, die auf das Auffinden von besonderen Einzelstücken spezialisiert ist). Ihr Talent hat sie auch in diesem Kinderzimmer unter Beweis gestellt, indem sie geschickt Unikate aus aller Welt mit modernen Möbeln und Mid-Century-Stücken kombinierte. Selbst die Babydecke ist secondhand. Der Orientteppich bringt Struktur und Wärme in den Raum und bietet dem Kleinen später einmal einen gemütlichen Platz zum Spielen. Neu gekauft wurde das Kinderbett „Midcentury French White Crib“ von DwellStudio.
Lewis gestaltet Kinderzimmer gern so, dass sie nicht zu „babymäßig“ aussehen. An dem tollen Foto eines Wolfsjungen von The Animal Print Shop und dem Mobile „Futura Mobile“ von Flensted-Mobiles etwa, haben Kind und Eltern gleichermaßen ihre Freude.
Ähnliche antike Teppiche z.B. erhältlich bei: Shoppe Amber Interiors; Spannbettlaken „Wave“; Serena & Lily.
Lewis gestaltet Kinderzimmer gern so, dass sie nicht zu „babymäßig“ aussehen. An dem tollen Foto eines Wolfsjungen von The Animal Print Shop und dem Mobile „Futura Mobile“ von Flensted-Mobiles etwa, haben Kind und Eltern gleichermaßen ihre Freude.
Ähnliche antike Teppiche z.B. erhältlich bei: Shoppe Amber Interiors; Spannbettlaken „Wave“; Serena & Lily.
Auf Bilderleisten platziert, werden die Kinderbücher zur bunten Galeriewand. Wenn der Sohn älter wird, können die Kunstwerke, Bücher und Spielsachen jederzeit ausgetauscht werden.
Mehr: Kinderkunst gehört an die Wand! Aber wie? >>>
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Die Interior-Designerin hat wirklich das Maximum aus dem kleinen Raum herausgeholt. Als besonderes Highlight gibt es noch eine Zwischenetage über dem Schrank. Die kann der Sohn zwar erst nutzen, wenn er größer ist, aber bis dahin kann er an der Leiter seine Kletterfähigkeiten erproben – natürlich nur unter Aufsicht. Bei Bedarf lässt sich die Leiter auch ganz wegräumen, damit mehr Platz zum Krabbeln auf dem Boden bleibt.
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Hier kuschelt, schläft und liest vor: ein junges Paar mit seinem kleinen Sohn
In: Los Angeles, USA
Auf: neun Quadratmetern
Experte: Amber Lewis von Amber Interiors
„Nachher“-Fotos: Tessa Neustadt
VORHER: Für die Interior-Designerin Amber Lewis war schnell klar, dass sich aus dem drei Mal drei Meter großen Raum – der glücklicherweise mit einem Fenster ausgestattet war – leicht ein gemütliches Kinderzimmer machen ließe. „Vorher wirkte der Raum, den die Kunden als begehbaren Kleiderschrank nutzten, fast schon etwas höhlenartig“, erzählt Lewis. „Die Decke war ziemlich niedrig, aber glücklicherweise konnten wir eine Zwischendecke herausreißen und so an Höhe gewinnen.“