Weltenbummler: 10 Hobbygärtner zeigen uns Ihre prachtvollen Nutzgärten
Von New York bis Tokio: Diese Menschen haben ihr grünes Glück gefunden. Ob Garten, Balkon oder Terrasse: Was hier wächst, das schmeckt!
In die süß-saftige Tomate aus eigenem Anbau zu beißen oder einen Salatkopf abzuschneiden, auf dessen Blättern noch der Morgentau schillert – wer sich diesen Vergnügungen einmal hingegeben hat, wird sie nicht missen wollen. Wir stellen Ihnen 10 Freizeitgärtner aus aller Welt vor, für die solche Erfahrungen alltäglich sind – denn bei allen von ihnen kommt regelmäßig frisches, selbst angebautes Obst oder Gemüse auf den Tisch. Keiner der Gärten gleicht einem anderen – von den Beeten mit Karotten und Paprika, die auf einem Moskauer Garagendach gedeihen, bis zu den Behältern aus Wellblech, die einen Vorgarten in Sydney verschönern. Gehen Sie mit uns auf eine grüne Weltreise!
Hier wachsen: Äpfel, Birnen, Quitten, Kirschen, Pfirsiche, Mispeln, Pflaumen und Haferpflaumen, Felsenbirnen, Mini-Kiwis, Guaven, Walderdbeeren, Weintrauben, Himbeeren, Brombeeren, Loganbeeren (eine Kreuzung aus Him- und Brombeeren), schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren, Gojibeeren, Aroniabeeren, Pinkberrys (rosafarbene Blaubeeren), Holunder, Walnüsse, Kartoffeln, Butternut-Kürbisse, Steckrüben, Speiserüben, Karotten, Rote Beete, Mangold, Grünkohl, Erbsen, schwarze Bohnen, Adzukibohnen, Tomaten, Quinoa, Sojabohnen, Rhabarber, Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Currykraut und Lavendel (für die Aromatisierung von Gebäck und als Lockmittel für bestäubende Insekten). Nächstes Jahr möchte Levy Kakifrüchte, Klettergurken (Akebia Quinata ‘Chocolate Vine’), Sternäpfel und Zuckermais anbauen.
Das Beste am Garten: „Wenn die Leute in meinen Garten kommen, können sie nicht glauben, was ich auf dieser kleinen Fläche alles schon angebaut habe“, sagt Levy. „Was ich an meinem Garten wirklich schätze: Dass ich mit ihm umgehen kann wie ein Maler mit seinem Bild.“
Mehr Bilder von Esiah Levys Garten >>>
Das Beste am Garten: „Wenn die Leute in meinen Garten kommen, können sie nicht glauben, was ich auf dieser kleinen Fläche alles schon angebaut habe“, sagt Levy. „Was ich an meinem Garten wirklich schätze: Dass ich mit ihm umgehen kann wie ein Maler mit seinem Bild.“
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2. New York: Reiche Ernte am Strand
Ort: Belle Harbor, New York
Hier gärtnern: Jacqueline Cashen (Inhaberin der Druckerei Big Dog Imprints), Gary Streisand (ihr Lebensgefährte, links) und einige Nachbarn
Größe: Der Vorgarten umfasst 45 Quadratmeter, ein schmaler Seitenstreifen 8,4 Quadratmeter
Jaqueline Cashen lebt im Strandviertel auf der Rockaway-Halbinsel im New Yorker Stadtbezirk Queens. Vor drei Jahren ließ Hurricane Sandy hier verwüstetes Land zurück. „Gut einen Meter dick war die Sandschicht, die unser Grundstück und die Straße bedeckte“, erinnert sie sich. „Wir hatten keinen Strom, die Heizung war ausgefallen und die Straßen waren nicht mehr befahrbar.“ Anstatt den Rasen im Vorgarten wiederherzustellen, entschied sie sich, dort Obst und Gemüse anzubauen. „Für mich war das die beste Möglichkeit, den Garten wiederaufzubauen“, sagt sie. Ihre Tochter Michelle arbeitet bei zwei großen Stadtfarmen in New York, Brooklyn Grange und Edgemere Farm. „Sie war mir eine große Hilfe“, so Cashen.
Ein Jahr nach der Umgestaltung ist der Garten für Jacqueline Cashen und ihre Freunde ein beliebter Treffpunkt geworden – auf dem vorhergehenden Foto ist sie mit ihrem Lebensgefährten Gary Streisand (links) und dem Nachbarn Dan Epstein zu sehen.
Ort: Belle Harbor, New York
Hier gärtnern: Jacqueline Cashen (Inhaberin der Druckerei Big Dog Imprints), Gary Streisand (ihr Lebensgefährte, links) und einige Nachbarn
Größe: Der Vorgarten umfasst 45 Quadratmeter, ein schmaler Seitenstreifen 8,4 Quadratmeter
Jaqueline Cashen lebt im Strandviertel auf der Rockaway-Halbinsel im New Yorker Stadtbezirk Queens. Vor drei Jahren ließ Hurricane Sandy hier verwüstetes Land zurück. „Gut einen Meter dick war die Sandschicht, die unser Grundstück und die Straße bedeckte“, erinnert sie sich. „Wir hatten keinen Strom, die Heizung war ausgefallen und die Straßen waren nicht mehr befahrbar.“ Anstatt den Rasen im Vorgarten wiederherzustellen, entschied sie sich, dort Obst und Gemüse anzubauen. „Für mich war das die beste Möglichkeit, den Garten wiederaufzubauen“, sagt sie. Ihre Tochter Michelle arbeitet bei zwei großen Stadtfarmen in New York, Brooklyn Grange und Edgemere Farm. „Sie war mir eine große Hilfe“, so Cashen.
Ein Jahr nach der Umgestaltung ist der Garten für Jacqueline Cashen und ihre Freunde ein beliebter Treffpunkt geworden – auf dem vorhergehenden Foto ist sie mit ihrem Lebensgefährten Gary Streisand (links) und dem Nachbarn Dan Epstein zu sehen.
Warum gärtnern? „Hier auf den Rockaways ist es nicht so leicht, an frische Produkte aus biologischem Anbau zu kommen“, sagt Cashen. „Auf das Festland kommen wir nur über Brücken, und bis zum nächsten Bioladen ist es eine halbe Weltreise.“
Ein typischer Tag im Garten: „Wässern, Unkraut jäten und eine gute Zeit haben. Ich schaue nach abgestorbenen Blättern und faulenden Früchten. Wo sich Schimmel, Blattkrankheiten oder andere Schäden andeuten, entferne ich die betroffenen Pflanzenteile“, so Cashen. „Als Dünger bringen wir ab und zu reifen Kompost aus, unser Komposthaufen liegt hinter dem Haus. Am zeitraubendsten ist es immer, die Tomatenpflanzen an den Stützgittern zu befestigen. Dafür bräuchte ich vier Hände!“
Hier wachsen: Ganz vorne Zuckermais, Broccoli, Bohnen, roter Salat, Zucchini, Blatt- und Grünkohl, Mangold, Paprika, Blumenkohl, Auberginen, Kartoffeln, Rote Beete, Karotten, Rucola, Spinat, Gurken, Physalis und Tomaten. Auf dem schmaleren Seitenstreifen werden Fenchel, Lauch und verschiedene Kräuter angebaut.
Das Beste am Garten: „Wenn wir sehen, wie aus dem Samen eine Pflanze wird, die wir schließlich essen – das gibt ein gutes Gefühl.“
Mehr Bilder des Gartens in Belle Harbour >>>
Ein typischer Tag im Garten: „Wässern, Unkraut jäten und eine gute Zeit haben. Ich schaue nach abgestorbenen Blättern und faulenden Früchten. Wo sich Schimmel, Blattkrankheiten oder andere Schäden andeuten, entferne ich die betroffenen Pflanzenteile“, so Cashen. „Als Dünger bringen wir ab und zu reifen Kompost aus, unser Komposthaufen liegt hinter dem Haus. Am zeitraubendsten ist es immer, die Tomatenpflanzen an den Stützgittern zu befestigen. Dafür bräuchte ich vier Hände!“
Hier wachsen: Ganz vorne Zuckermais, Broccoli, Bohnen, roter Salat, Zucchini, Blatt- und Grünkohl, Mangold, Paprika, Blumenkohl, Auberginen, Kartoffeln, Rote Beete, Karotten, Rucola, Spinat, Gurken, Physalis und Tomaten. Auf dem schmaleren Seitenstreifen werden Fenchel, Lauch und verschiedene Kräuter angebaut.
Das Beste am Garten: „Wenn wir sehen, wie aus dem Samen eine Pflanze wird, die wir schließlich essen – das gibt ein gutes Gefühl.“
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3. Russland: Ein leckerer Dachgarten
Ort: In der Nähe von Moskau
Hier gärtnern: Marina Ogneva, Grafikdesignerin bei einem Öl- und Gasunternehmen, und ihr fünfjähriger Sohn
Größe: 24,7 Quadratmeter
„Ich habe meine Kindheit in Sibirien verbracht und die Gartengewohnheiten und -traditionen von meiner Familie übernommen“, erzählt Marina Ogneva. Unten gab es nicht genug Platz für einen umfangreichen Nutzgarten, deshalb verwandelte sie die Fläche auf dem Garagendach in ein Freilicht-Wohnzimmer, das im Sommer als Küchengarten dient. „Das war wirklich eine gute Idee“, resümiert sie. Hochbeete säumen den Dachrand und schützen vor Wind, das Dach bekommt jede Menge Sonnenlicht, und sie kann den Garten direkt von der Küche oder vom Wohnzimmer aus erreichen.
Warum gärtnern? „Wenn man seine Zeit fünf Tage die Woche in der Hauptstadt verbringt, möchte man am Wochenende gerne mal raus und im eigenen Garten arbeiten“, sagt Ogneva. „Mittlerweile ist dieser Ort ein ständiger Quell der Freude und Entspannung für mich.“
Ort: In der Nähe von Moskau
Hier gärtnern: Marina Ogneva, Grafikdesignerin bei einem Öl- und Gasunternehmen, und ihr fünfjähriger Sohn
Größe: 24,7 Quadratmeter
„Ich habe meine Kindheit in Sibirien verbracht und die Gartengewohnheiten und -traditionen von meiner Familie übernommen“, erzählt Marina Ogneva. Unten gab es nicht genug Platz für einen umfangreichen Nutzgarten, deshalb verwandelte sie die Fläche auf dem Garagendach in ein Freilicht-Wohnzimmer, das im Sommer als Küchengarten dient. „Das war wirklich eine gute Idee“, resümiert sie. Hochbeete säumen den Dachrand und schützen vor Wind, das Dach bekommt jede Menge Sonnenlicht, und sie kann den Garten direkt von der Küche oder vom Wohnzimmer aus erreichen.
Warum gärtnern? „Wenn man seine Zeit fünf Tage die Woche in der Hauptstadt verbringt, möchte man am Wochenende gerne mal raus und im eigenen Garten arbeiten“, sagt Ogneva. „Mittlerweile ist dieser Ort ein ständiger Quell der Freude und Entspannung für mich.“
Hier wachsen: Tomaten, Speise- und Zierkürbisse, Karotten, Sellerie, Paprika, Auberginen, Erbsen, Rucola, Basilikum, Koriander, Dill und Thymian. „Ich habe sogar eine Wassermelonenpflanze, aber sie ist noch klein und zart“, sagt sie. „Mal sehen, ob es warm genug ist, damit sie am Ende des Sommers oder am Herbstanfang tatsächlich eine Melone hervorbringt.“ Im kommenden Jahre möchte Ogneva Pflanzen aus ihren selbst geernteten Samen anbauen.
Das Beste am Garten: „Wenn man einen Küchengarten in der Nähe hat, gibt es immer etwas zu knabbern und genug Zutaten, um daraus Essen zu kochen“, sagt Ogneva. „Aber es macht auch Spaß, einfach auf einem Liegestuhl zwischen Korianderpflanzen ein Sonnenbad zu nehmen.“
Mehr Bilder des russischen Dachgartens >>>
Das Beste am Garten: „Wenn man einen Küchengarten in der Nähe hat, gibt es immer etwas zu knabbern und genug Zutaten, um daraus Essen zu kochen“, sagt Ogneva. „Aber es macht auch Spaß, einfach auf einem Liegestuhl zwischen Korianderpflanzen ein Sonnenbad zu nehmen.“
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4. Deutschland: Die reine Entspannung zum Mieten
Ort: Köln
Hier gärtnert: Sandra Geeck, Managerin für Online-Marketing, Food- und Gartenbloggerin
Größe: 50 Quadratmeter
Ihr Stück Land mietet Sandra Geeck seit vier Jahren von einem Landwirt; die Saison geht dafür immer von Mai bis November. Vor der Übergabe im Frühjahr pflügt der Bauer das Feld und bereitet es zum Pflanzen vor. „Dann beginnt meine Gartenarbeit“, sagt Geeck. „Ich säe noch einiges aus, dann fange ich an, den Boden zu wässern, Unkraut zu rupfen und zu pflanzen, und irgendwann kommt die erste Ernte.“
In ihrem Mietgarten erntet Geeck genug, um während der Saison zwei oder drei Personen mit frischem Gemüse zu versorgen. Sie probiert immer wieder neue Pflanzen aus und berichtet über ihre Fortschritte und Erfolge in ihrem Gartenblog Grüne Liebe. „ich genieße Gemüse jetzt viel bewusster, weil ich genau weiß, woher es kommt – und wie viel Arbeit zum Beispiel in einer Portion Erbsen steckt, wenn man sie selbst gepult hat“, sagt sie.
Warum gärtnern?
„Mein Balkon wurde schon immer mit Naschgemüse wie Tomaten, Paprika oder verschiedenen Kräutern bepflanzt. Irgendwann platzte er aber aus allen Nähten. Leider habe ich keinen eigenen Garten, wollte aber dennoch mein eigenes Gemüse anbauen und vor allem genießen. Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht und bin auf das Konzept des Mietgartens gestoßen. Ich finde es faszinierend, was sich in so kurzer Zeit im Gemüsebeet entwickelt.”
Ort: Köln
Hier gärtnert: Sandra Geeck, Managerin für Online-Marketing, Food- und Gartenbloggerin
Größe: 50 Quadratmeter
Ihr Stück Land mietet Sandra Geeck seit vier Jahren von einem Landwirt; die Saison geht dafür immer von Mai bis November. Vor der Übergabe im Frühjahr pflügt der Bauer das Feld und bereitet es zum Pflanzen vor. „Dann beginnt meine Gartenarbeit“, sagt Geeck. „Ich säe noch einiges aus, dann fange ich an, den Boden zu wässern, Unkraut zu rupfen und zu pflanzen, und irgendwann kommt die erste Ernte.“
In ihrem Mietgarten erntet Geeck genug, um während der Saison zwei oder drei Personen mit frischem Gemüse zu versorgen. Sie probiert immer wieder neue Pflanzen aus und berichtet über ihre Fortschritte und Erfolge in ihrem Gartenblog Grüne Liebe. „ich genieße Gemüse jetzt viel bewusster, weil ich genau weiß, woher es kommt – und wie viel Arbeit zum Beispiel in einer Portion Erbsen steckt, wenn man sie selbst gepult hat“, sagt sie.
Warum gärtnern?
„Mein Balkon wurde schon immer mit Naschgemüse wie Tomaten, Paprika oder verschiedenen Kräutern bepflanzt. Irgendwann platzte er aber aus allen Nähten. Leider habe ich keinen eigenen Garten, wollte aber dennoch mein eigenes Gemüse anbauen und vor allem genießen. Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht und bin auf das Konzept des Mietgartens gestoßen. Ich finde es faszinierend, was sich in so kurzer Zeit im Gemüsebeet entwickelt.”
Ein typischer Tag im Garten: Zu ihrem Garten fährt Geeck immer mit dem Rad. „Wenn ich angekommen bin, ziehe ich mir die Gartenschuhe an und schaue mich erst mal um. Ich nasche ein paar Tomaten oder Physalis und mache Fotos für mein Blog“, erzählt sie. Dann beginnt die Arbeit. Sie jätet Unkraut, entfernt abgestorbene Pflanzenteile, und am Ende ihres Gartentages füllt sie ihre Fahrradtaschen mit Gemüse, bevor sie nach Hause radelt
Hier wachsen: Insgesamt etwa 25-30 verschiedene Sorten, darunter Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Süßkartoffeln, Kürbisse, Artischocken, Auberginen, Physalis, violetter Blumenkohl und essbare Blumen. Nächstes Jahr möchte Geeck neue Tomatensorten pflanzen. Dazukommen sollen Gurken und Erdmandeln.
Das Beste am Garten: „Dass ich aus der Stadt herauskomme. Gartenarbeit ist für mich das reine Vergnügen – und, wenn man so will, ein gesundes Workout.“
Mehr Bilder von Geecks Mietgarten >>>
Hier wachsen: Insgesamt etwa 25-30 verschiedene Sorten, darunter Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Süßkartoffeln, Kürbisse, Artischocken, Auberginen, Physalis, violetter Blumenkohl und essbare Blumen. Nächstes Jahr möchte Geeck neue Tomatensorten pflanzen. Dazukommen sollen Gurken und Erdmandeln.
Das Beste am Garten: „Dass ich aus der Stadt herauskomme. Gartenarbeit ist für mich das reine Vergnügen – und, wenn man so will, ein gesundes Workout.“
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5. Australien: Ein etwas anderer Vorgarten in Sydney
Ort: Hunters Hill, ein Vorort von Sydney
Hier gärtnern: Melanie Rankin, Mutter von vier Kindern, und ihr Hund Tops
Größe: Ungefähr 50 Quadratmeter
Melanie Rankins Nutzgarten versorgt nicht nur ihre ganze Familie – in der stillen Straße, in der sie wohnt, erregt er auch Aufsehen: Menschen, die sie vorher nicht kannte, bleiben stehen, halten mit ihr ein Schwätzchen – und werden manchmal reichlich mit Obst und Gemüse eingedeckt. Fünf Hochbeete, geformt aus Wellblech, haben den ehemals typischen Vorgarten zu einem zweckmäßigen Ort gemacht, der bei vielen gut ankommt.
Warum gärtnern? „Es macht mir einfach Spaß, zu essen, was ich gesät habe“, fasst Rankin zusammen. „Ich liebe frisches Obst und Gemüse, und ich wollte mich der Herausforderung stellen, selbst welches anzubauen.“
Ein typischer Tag im Garten: „Zum Glück müssen wir fast nie einen ganzen Tag mit Gartenarbeit verbringen. Alles ist ziemlich pflegeleicht. Wenn ich durch den Garten gehe, rupfe ich hier und dort Unkraut heraus, sammle Raupen von den Kohlblättern und wässere alle durstigen Pflanzen. Wenn wir ein Hochbeet auf die nächste Saison vorbereiten, dauert das gerade mal einen Nachmittag: Wir schichten Dünger, Heu und Kompost auf die alte Füllung, das Umgraben sparen wir uns. Dann kommt nur noch das Saatgut auf die oberste Schicht, und alles wird gut gegossen.“
Ort: Hunters Hill, ein Vorort von Sydney
Hier gärtnern: Melanie Rankin, Mutter von vier Kindern, und ihr Hund Tops
Größe: Ungefähr 50 Quadratmeter
Melanie Rankins Nutzgarten versorgt nicht nur ihre ganze Familie – in der stillen Straße, in der sie wohnt, erregt er auch Aufsehen: Menschen, die sie vorher nicht kannte, bleiben stehen, halten mit ihr ein Schwätzchen – und werden manchmal reichlich mit Obst und Gemüse eingedeckt. Fünf Hochbeete, geformt aus Wellblech, haben den ehemals typischen Vorgarten zu einem zweckmäßigen Ort gemacht, der bei vielen gut ankommt.
Warum gärtnern? „Es macht mir einfach Spaß, zu essen, was ich gesät habe“, fasst Rankin zusammen. „Ich liebe frisches Obst und Gemüse, und ich wollte mich der Herausforderung stellen, selbst welches anzubauen.“
Ein typischer Tag im Garten: „Zum Glück müssen wir fast nie einen ganzen Tag mit Gartenarbeit verbringen. Alles ist ziemlich pflegeleicht. Wenn ich durch den Garten gehe, rupfe ich hier und dort Unkraut heraus, sammle Raupen von den Kohlblättern und wässere alle durstigen Pflanzen. Wenn wir ein Hochbeet auf die nächste Saison vorbereiten, dauert das gerade mal einen Nachmittag: Wir schichten Dünger, Heu und Kompost auf die alte Füllung, das Umgraben sparen wir uns. Dann kommt nur noch das Saatgut auf die oberste Schicht, und alles wird gut gegossen.“
Hier wachsen: Zucchini, fünf verschiedene Salatsorten, Grün- und Schwarzkohl, Broccoli, Rote Beete, Paprika, Thymian, Petersilie, Salbei, Rosmarin, Oregano, Currykraut, Kapuzinerkresse, Zuckerschoten, Kürbisse, Passionsfrüchte, Lauch, Knoblauch und Frühlingszwiebeln. Im kommenden Frühjahr möchte Rankin Cantaloupe- und Wassermelonen, grüne Bohnen, Tomaten, Auberginen, Mais, Radieschen und noch mehr Zitrusgewächse anbauen – sofern es der Platz erlaubt.
Das Beste am Garten: „Mit anderen zu teilen; den Leuten zu zeigen, wie einfach es ist, sein eigenes Essen anzupflanzen und mit anderen Menschen Gartenerfahrungen zu teilen.“
Mehr Bilder des untypischen Vorgartens >>>
Das Beste am Garten: „Mit anderen zu teilen; den Leuten zu zeigen, wie einfach es ist, sein eigenes Essen anzupflanzen und mit anderen Menschen Gartenerfahrungen zu teilen.“
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6. Italien: Ganzheitlich gärtnern
Ort: Auf dem Land, in der Nähe von Turin
Hier gärtnert: Die Mutter, Hausfrau und Teilzeit-Schneiderin Angelica Meschini
Größe: 25 Quadratmeter
„Ich habe schon immer davon geträumt, mein eigenes Obst und Gemüse anzubauen, aber möglich wurde es erst, als ich aufs Land zog“, sagt Angelica Meschini. „Als Kind habe ich auch auf dem Land gelebt. Ich habe dort Kühe gemolken und bin mit meinem Vater durch die Reisfelder gelaufen.“
Im ersten Jahr fiel praktisch ihr ganzer Garten dem Schneckenfraß zum Opfer, aber sie versuchte es noch einmal. Diesmal benutzte sie Hochbeete, die ihr Mann aus dem Holz einer alten Brücke gebaut hatte, und griff auf biologisch-dynamische Anbaumethoden zurück. „Ich muss sagen, das funktioniert wunderbar. Hin und wieder habe ich aber auch noch mit ein paar Schnecken zu kämpfen“, sagt sie.
Warum gärtnern? Um ihrer Familie bessere Nahrungsmittel bieten zu können und näher am Rhythmus der Natur zu leben.
Ort: Auf dem Land, in der Nähe von Turin
Hier gärtnert: Die Mutter, Hausfrau und Teilzeit-Schneiderin Angelica Meschini
Größe: 25 Quadratmeter
„Ich habe schon immer davon geträumt, mein eigenes Obst und Gemüse anzubauen, aber möglich wurde es erst, als ich aufs Land zog“, sagt Angelica Meschini. „Als Kind habe ich auch auf dem Land gelebt. Ich habe dort Kühe gemolken und bin mit meinem Vater durch die Reisfelder gelaufen.“
Im ersten Jahr fiel praktisch ihr ganzer Garten dem Schneckenfraß zum Opfer, aber sie versuchte es noch einmal. Diesmal benutzte sie Hochbeete, die ihr Mann aus dem Holz einer alten Brücke gebaut hatte, und griff auf biologisch-dynamische Anbaumethoden zurück. „Ich muss sagen, das funktioniert wunderbar. Hin und wieder habe ich aber auch noch mit ein paar Schnecken zu kämpfen“, sagt sie.
Warum gärtnern? Um ihrer Familie bessere Nahrungsmittel bieten zu können und näher am Rhythmus der Natur zu leben.
Ein typischer Tag im Garten:Jeder Tag ist unterschiedlich. Was zu tun ist, richtet sich nach der Jahreszeit. Säen gehört ebenso dazu wie das Umsetzen von Pflanzen oder die Ernte. „Es gibt täglich etwas zu tun, zum Beispiel sind abgestorbene Blätter zu entfernen oder es muss gewässert werden“, sagt Meschini.
Hier wachsen: Auberginen, Paprika, Artischocken, Kohl, Wirsing, Broccoli, Sellerie, Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Gojibeeren und Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Koriander, Minze und Rosmarin.
Das Beste am Garten: „Ich mag es, den Jahreslauf zu beobachten; für mich ist er ein Spiegelbild des menschlichen Lebenszyklus.“
Mehr Bilder des italienischen Nutzgartens >>>
Hier wachsen: Auberginen, Paprika, Artischocken, Kohl, Wirsing, Broccoli, Sellerie, Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Gojibeeren und Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Koriander, Minze und Rosmarin.
Das Beste am Garten: „Ich mag es, den Jahreslauf zu beobachten; für mich ist er ein Spiegelbild des menschlichen Lebenszyklus.“
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7. Frankreich: Eine Terrasse voller Kräuter
Ort: Orsay, südlich von Paris
Hier gärtnert: Der Fotograf und Architekt Philippe Grolier
Größe: 5 Quadratmeter
Auf seiner Terrasse baut Philippe Grolier an, was nicht schon in dem Garten auf der anderen Seite seines Hauses wächst. Unter den Pflanzen, die in Behältern auf der Terrasse wachsen, sind marokkanische Minze, feinhalmiger dänischer Schnittlauch, krause Petersilie, Thai-Basilikum, Erdbeeren und Tomoffeln (die dank Veredelung an ein und derselben Pflanze sowohl Kartoffeln als auch Tomaten liefern).
Warum gärtnern? „Wir haben drei Kinder und wollten richtig biologisch angebautes Obst und Gemüse essen – und uns selbst versorgen“, sagt Grolier.
Ein typischer Tag im Garten: „Am Wochenende stehe ich gerne früh auf“, sagt Grolier, der die Temperatur zu dieser Tageszeit schätzt. „Überall sind Vögel, und das Licht ist großartig.“ Er schaut nach, ob die Gemüsepflanzen über Nacht von Schnecken angeknabbert worden sind, und gießt die Pflanzen, während er seinen ersten Kaffee trinkt. „Wenn es nachmittags wärmer wird, ruhe ich mich aus. Vor dem Abendessen gehe ich dann noch mal zurück zum Gemüse, pflücke mir etwas und bereite damit eine Mahlzeit zu.“
Ort: Orsay, südlich von Paris
Hier gärtnert: Der Fotograf und Architekt Philippe Grolier
Größe: 5 Quadratmeter
Auf seiner Terrasse baut Philippe Grolier an, was nicht schon in dem Garten auf der anderen Seite seines Hauses wächst. Unter den Pflanzen, die in Behältern auf der Terrasse wachsen, sind marokkanische Minze, feinhalmiger dänischer Schnittlauch, krause Petersilie, Thai-Basilikum, Erdbeeren und Tomoffeln (die dank Veredelung an ein und derselben Pflanze sowohl Kartoffeln als auch Tomaten liefern).
Warum gärtnern? „Wir haben drei Kinder und wollten richtig biologisch angebautes Obst und Gemüse essen – und uns selbst versorgen“, sagt Grolier.
Ein typischer Tag im Garten: „Am Wochenende stehe ich gerne früh auf“, sagt Grolier, der die Temperatur zu dieser Tageszeit schätzt. „Überall sind Vögel, und das Licht ist großartig.“ Er schaut nach, ob die Gemüsepflanzen über Nacht von Schnecken angeknabbert worden sind, und gießt die Pflanzen, während er seinen ersten Kaffee trinkt. „Wenn es nachmittags wärmer wird, ruhe ich mich aus. Vor dem Abendessen gehe ich dann noch mal zurück zum Gemüse, pflücke mir etwas und bereite damit eine Mahlzeit zu.“
Hier wachsen: „Im Sommer baue ich Tomaten an, um damit zu kochen und sie einzumachen“, sagt Grolier. Auch Auberginen und Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch und Rosmarin hat er angepflanzt. In der nächsten Saison möchte er es mit Kohl und Johannisbeeren (roten und schwarzen) versuchen.
Das Beste am Garten: „Ob Garten oder Terrasse – für Obst und Gemüse aus eigenem Anbau gibt es keine Grenzen.“
Mehr Bilder der französischen Kräuterterrasse >>
Das Beste am Garten: „Ob Garten oder Terrasse – für Obst und Gemüse aus eigenem Anbau gibt es keine Grenzen.“
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8. Spanien: Im Sommer Frisches, im Winter Eingemachtes – ein Familiengarten
Ort: Barcia, Region Asturias, an der spanischen Nordküste
Hier gärtnern: Moisés Álvarez, städtischer Angestellter, María del Valle, Managerin einer Online-Community und ihre vier Söhne
Größe: Ungefähr 3.000 Quadratmeter
„Der Garten ist für mich eher Hobby als Arbeit“, sagt Moisés Álvarez. „Es gibt zwar einiges zu tun, aber es macht auch Spaß – und es zahlt sich aus.“
Seit anderthalb Jahren gärtnern er und seine Lebensgefährtin María del Valle auf diesem Grundstück, das ungefähr fünf Kilometer von ihrem Wohnhaus entfernt liegt. Das Gemüse, das sie hier anbauen, reicht für alle sechs Personen der Familie – und zwar das ganze Jahr durch. „Moisés mag gerne Tomatensoße. Er legt Wert darauf, dass wir immer genug Tomaten im Garten haben, damit die Ernte für das ganze Jahr reicht“, erzählt María del Valle. Für die Zeit nach der Saison wird regelmäßig Gemüse eingemacht. So können sie im Winter nicht nur Tomaten, sondern auch Rosenkohl und Erbsen aus ihrem Garten essen.
Warum gärtnern? Mit Pflanzbehältern auf der Terrasse fing alles an. Dort machte den beiden der Gemüseanbau so großen Spaß, dass sie sich etwas Land kauften, um im größeren Stil weiterzumachen.
Ein typischer Tag im Garten: Vor allem an den Wochenenden ist die Familie im Garten unterwegs. „Der härteste Teil der Arbeit fällt meistens am Morgen an“, berichtet Álvarez. Unkrautjäten und Pflügen ist dann angesagt, bis es Essen gibt, natürlich mit Zutaten aus dem Garten. „Viel Zeit brauchen wir für das Absammeln von Schnecken, Würmern und Insekten, die uns sonst die Ernte ruinieren würden.“
Ort: Barcia, Region Asturias, an der spanischen Nordküste
Hier gärtnern: Moisés Álvarez, städtischer Angestellter, María del Valle, Managerin einer Online-Community und ihre vier Söhne
Größe: Ungefähr 3.000 Quadratmeter
„Der Garten ist für mich eher Hobby als Arbeit“, sagt Moisés Álvarez. „Es gibt zwar einiges zu tun, aber es macht auch Spaß – und es zahlt sich aus.“
Seit anderthalb Jahren gärtnern er und seine Lebensgefährtin María del Valle auf diesem Grundstück, das ungefähr fünf Kilometer von ihrem Wohnhaus entfernt liegt. Das Gemüse, das sie hier anbauen, reicht für alle sechs Personen der Familie – und zwar das ganze Jahr durch. „Moisés mag gerne Tomatensoße. Er legt Wert darauf, dass wir immer genug Tomaten im Garten haben, damit die Ernte für das ganze Jahr reicht“, erzählt María del Valle. Für die Zeit nach der Saison wird regelmäßig Gemüse eingemacht. So können sie im Winter nicht nur Tomaten, sondern auch Rosenkohl und Erbsen aus ihrem Garten essen.
Warum gärtnern? Mit Pflanzbehältern auf der Terrasse fing alles an. Dort machte den beiden der Gemüseanbau so großen Spaß, dass sie sich etwas Land kauften, um im größeren Stil weiterzumachen.
Ein typischer Tag im Garten: Vor allem an den Wochenenden ist die Familie im Garten unterwegs. „Der härteste Teil der Arbeit fällt meistens am Morgen an“, berichtet Álvarez. Unkrautjäten und Pflügen ist dann angesagt, bis es Essen gibt, natürlich mit Zutaten aus dem Garten. „Viel Zeit brauchen wir für das Absammeln von Schnecken, Würmern und Insekten, die uns sonst die Ernte ruinieren würden.“
Hier wachsen: Grüne Bohnen, Sonnenblumen, Tomaten, Salate, Rote Beete, Kartoffeln, Radieschen, Knoblauch, Paprika, Fabes (weiße Bohnen, typisch für die nordspanische Küche), Kohl, Zwiebeln, Mais, Kürbis und Lauch.
Das Beste am Garten: „Wir wissen genau, wo das Gemüse herkommt, das wir essen“, sagt del Valle. Dass die Kinder nur das Beste bekommen, freut die Eltern ganz besonders.
Mehr Bilder des spanischen Familiengartens >>>
Das Beste am Garten: „Wir wissen genau, wo das Gemüse herkommt, das wir essen“, sagt del Valle. Dass die Kinder nur das Beste bekommen, freut die Eltern ganz besonders.
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9. Japan: Gemeinsam lernen, wie man gärtnert
Ort: Zama, Präfektur Kanagawa, in der Nähe von Tokio
Hier gärtnern: Shoji Mimura, der als Angestellter arbeitet, seine Frau und ihre beiden Kinder
Größe: Ungefähr 6 Quadratmeter
Dieser Nutzgarten ist Teil von Hoshinotani Danchi, einem kürzlich renovierten Wohnhauskomplex in Zama, der einst für die Betriebsangehörigen von Tokios größter S-Bahn-Gesellschaft gebaut wurde. Das Designunternehmen Blue studio war für die Renovierung des gesamten Geländes verantwortlich und legte dabei auch einen Garten an, in dem die Bewohner Obst und Gemüse pflanzen können.
Die Mimuras sind eine der 31 Familien, die in dem Garten etwas anbauen; vor gut drei Monaten haben sie hier mit dem Gärtnern angefangen. Die meisten Nutzer hatten vorher noch nie einen Garten, aber sie werden persönlich und in Workshops von professionellen Gärtnern angeleitet. Alles, was man für die Gartenarbeit braucht, steht auf dem Gelände zur Verfügung.
Ort: Zama, Präfektur Kanagawa, in der Nähe von Tokio
Hier gärtnern: Shoji Mimura, der als Angestellter arbeitet, seine Frau und ihre beiden Kinder
Größe: Ungefähr 6 Quadratmeter
Dieser Nutzgarten ist Teil von Hoshinotani Danchi, einem kürzlich renovierten Wohnhauskomplex in Zama, der einst für die Betriebsangehörigen von Tokios größter S-Bahn-Gesellschaft gebaut wurde. Das Designunternehmen Blue studio war für die Renovierung des gesamten Geländes verantwortlich und legte dabei auch einen Garten an, in dem die Bewohner Obst und Gemüse pflanzen können.
Die Mimuras sind eine der 31 Familien, die in dem Garten etwas anbauen; vor gut drei Monaten haben sie hier mit dem Gärtnern angefangen. Die meisten Nutzer hatten vorher noch nie einen Garten, aber sie werden persönlich und in Workshops von professionellen Gärtnern angeleitet. Alles, was man für die Gartenarbeit braucht, steht auf dem Gelände zur Verfügung.
Im Bild: Shoji Mimura, links, und Kenichi Masuda, einer der beratenden Gärtner
Warum gärtnern? „Unsere Kinder mögen Gemüse nicht besonders gerne. Vielleicht ändert sich das, wenn sie ihr Essen selber anbauen dürfen“, sagt Mimura.
Hier wachsen: Grüne Paprika, Auberginen, Tomaten, Gurken und Mais. Im Winter möchten die Mimuras Chinakohl und Daikon-Rettich anbauen.
Das Beste am Garten: „Es gibt regelmäßige Treffen auf der Terrasse neben dem Garten, auf denen wir gemeinsam unser selbst angebautes Gemüse essen. Das macht immer viel Spaß“, erzählt Mimura.
Hier wachsen: Grüne Paprika, Auberginen, Tomaten, Gurken und Mais. Im Winter möchten die Mimuras Chinakohl und Daikon-Rettich anbauen.
Das Beste am Garten: „Es gibt regelmäßige Treffen auf der Terrasse neben dem Garten, auf denen wir gemeinsam unser selbst angebautes Gemüse essen. Das macht immer viel Spaß“, erzählt Mimura.
10. Schweden: Gartenexperimente
Ort: Stockholm
Hier gärtnert: die Musikjournalistin Elin Unnes
Größe: 120 Quadratmeter
Elin Unnes hat für sechs Jahre ein Gartengrundstück gepachtet, das zum Besitz des schwedischen Königshofs gehört. Hier hegt und pflegt sie ihren Garten, den sie ganz nach ihren Wünschen gestaltet hat. „Die Hütte hat mein Vater gebaut. Mit ein paar wunderschönen, aufgearbeiteten Türen fing es an, den Rest hat er praktisch um diese Türen herumgebaut“, erzählt sie. Tisch und Stühle in der Hütte stammen von Massproductions, einem beliebten Möbelhersteller in Stockholm.
„Ich habe zwar nie offiziell gelernt, wie man gärtnert, aber mich immer dafür begeistert, Pflanzen aufzuziehen – schon lange, bevor ich auch nur das kleinste Fleckchen Grün zur Verfügung hatte“, sagt Unnes. Als Musikjournalistin besucht sie oft Konzerte oder Festivals. Immer wenn sie zwischendurch ein bisschen Zeit hatte, machte sie sich auf die Suche nach einem eigenen Garten – bis sie ihr Grundstück fand.
Warum gärtnern? „Diese lieblichen, ordentlichen Gärten voller Blumen und Blüten habe ich nie gemocht. Ich wollte schon immer etwas, das man tatsächlich schmecken kann.“
Ort: Stockholm
Hier gärtnert: die Musikjournalistin Elin Unnes
Größe: 120 Quadratmeter
Elin Unnes hat für sechs Jahre ein Gartengrundstück gepachtet, das zum Besitz des schwedischen Königshofs gehört. Hier hegt und pflegt sie ihren Garten, den sie ganz nach ihren Wünschen gestaltet hat. „Die Hütte hat mein Vater gebaut. Mit ein paar wunderschönen, aufgearbeiteten Türen fing es an, den Rest hat er praktisch um diese Türen herumgebaut“, erzählt sie. Tisch und Stühle in der Hütte stammen von Massproductions, einem beliebten Möbelhersteller in Stockholm.
„Ich habe zwar nie offiziell gelernt, wie man gärtnert, aber mich immer dafür begeistert, Pflanzen aufzuziehen – schon lange, bevor ich auch nur das kleinste Fleckchen Grün zur Verfügung hatte“, sagt Unnes. Als Musikjournalistin besucht sie oft Konzerte oder Festivals. Immer wenn sie zwischendurch ein bisschen Zeit hatte, machte sie sich auf die Suche nach einem eigenen Garten – bis sie ihr Grundstück fand.
Warum gärtnern? „Diese lieblichen, ordentlichen Gärten voller Blumen und Blüten habe ich nie gemocht. Ich wollte schon immer etwas, das man tatsächlich schmecken kann.“
Ein typischer Tag im Garten: Im Frühling und Sommer gibt es am meisten zu tun. „Aber auch im Winter komme ich gerne hierher, auch wenn ich dann nur mit einer Tasse Kaffee im Garten sitze und die Vögel füttere“, sagt Unnes.
Gemütlich genug ist es hier. Am Pflaumenbaum hängen Glasflaschen, die als Windlichter dienen. Der Boden jeder Flasche ist durch eine Metallplatte ersetzt, auf die sich eine kleine Kerze stecken lässt. Von jeder dieser Platten führt eine Kette nach oben. Sie läuft durch den Flaschenhals hindurch und weiter bis zu dem Zweig, an dem sie befestigt ist.
Gemütlich genug ist es hier. Am Pflaumenbaum hängen Glasflaschen, die als Windlichter dienen. Der Boden jeder Flasche ist durch eine Metallplatte ersetzt, auf die sich eine kleine Kerze stecken lässt. Von jeder dieser Platten führt eine Kette nach oben. Sie läuft durch den Flaschenhals hindurch und weiter bis zu dem Zweig, an dem sie befestigt ist.
Hier wachsen: Brombeeren, Hopfen, Pflaumen, Artischocken und Rosenkohl. In der nächsten Saison möchte Unnes mehr Kräuter anbauen. „Mich fasziniert, für wie viele Zwecke sie sich verwenden lassen“, sagt sie. „Aus Holunder lässt sich ein köstliches Getränk herstellen, eine Art Sekt. Und Brennnesseln sind ein Wundermittel für die Haarpflege.“
Das Beste am Garten: „Er spiegelt mich und meine Erfahrungen wider, von den Pflanzen, mit denen ich noch experimentiere – mit wechselndem Erfolg – bis zu denen, die prächtig gedeihen, zum Beispiel meinen Brombeeren der Sorte ‘Loch Ness’.“
Mehr Bilder des schwedischen Gartens >>>
Jetzt Sie: Wie sieht Ihr Nutzgarten aus? Was bauen Sie an, was ernten Sie gerade noch? Zeigen & erzählen Sie es uns gleich hier in den Kommentaren!
Das Beste am Garten: „Er spiegelt mich und meine Erfahrungen wider, von den Pflanzen, mit denen ich noch experimentiere – mit wechselndem Erfolg – bis zu denen, die prächtig gedeihen, zum Beispiel meinen Brombeeren der Sorte ‘Loch Ness’.“
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Ort: London
Hier gärtnert: Esiah Levy, der bei der Londoner Verkehrsgesellschaft arbeitet und freiberuflich Nutzgärten entwirft
Größe: 12,5 Quadratmeter
„Als ich hier einzog, bestand mein Garten zu 90 Prozent aus Rasen“, erinnert sich Esiah Levy. Er beschäftigte sich mit ‚No Dig Gardening‘ – einer Methode, Gärten anzulegen, die ganz ohne Umgraben auskommt – und entwickelte seine eigene Variante. Dazu schichtete er verschiedene Materialien auf den Rasen, die er umsonst bekommen konnte: Pferdemist, Pappkartons, Kaffeesatz, Kakaoschalen, Mutterboden und Kompost. Auf diese Weise wurde aus der grasbewachsenen Fläche allmählich ein fruchtbares, ertragreiches Stück Land, auf dem mittlerweile alles Mögliche wächst – vom Knoblauch bis zum Birnbaum.
„Der Garten zieht jetzt viele Tiere an: Bienen, Schmetterlinge, Marienkäfer, Eichhörnchen, Rotkehlchen und jede Menge Spinnen“, sagt Levy. „Den alten Rasen habe ich in meinen ganz eigenen Garten verwandelt. Und was noch besser ist: Er versorgt mich regelmäßig mit Nahrung.“
Warum gärtnern? „Biogemüse und -obst im Supermarkt zu kaufen, wurde mir einfach zu teuer“, sagt Levy. „Ich verwende immer noch Materialien wie Kaffeesatz, Kakaoschalen und Pflanzenmulch, und es hat sich herausgestellt, dass mein eigener Anbau mich praktisch gar nichts kostet.“
Ein typischer Tag im Garten: „Wenn nötig, gebe ich Mulch auf die Erde. Darunter schichte ich verrottetes, zerkleinertes Obst und Gemüse und checke den pH-Wert des Bodens. Ich sitze auch gene einfach da, betrachte meinen Garten und überlege mir Gartenentwürfe für Privatkunden und größere kommunale Projekte.“