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PRO
Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

Hallo Frau Geyer , ich bin da etwas vorgeschädigt , in Punkto Obstbaumschnitt hier im Bergischen Land .

Hier gab es eine Koryphäe , die hat auch Seminare über Jahrzehnte gegeben .

Sein Credo war : Man muss, nach dem Schnitt einen Hut durch die Baumkrone werfen können .

Diese verschnittenen Bäume und die Schnitttechnik sieht man hier heute noch überall .

Hier noch ein schönes Profibeispiel von einer Fachfirma.

ZZt. werden alle Wegekreuze "gepflegt" . Die beiden Linden waren vorher ca. 18m hoch ! Die Schnittstellen sind zwischen 60 und 70 cm im Durchmesser .

Grüsse vom Ommertalhof

   
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PRO
Ommertalhof Gartenmanufaktur Schroeder

Schon wieder Dezember , für mich ein Anlass ein Resümee zu erstellen .

Was für ein grossartiger Sommer ! Monatelang kurze Hose und bestes Wetter , täglich den Schwimmteich genutzt und Dauergrillen . Auf den Baustellen , zugegeben , ein bisschen wärmer als sonst . Da bekommt der Begriff "Trocken"mauer eine besondere Bedeutung . Wenn´s im Schatten 36° ist , die Baustellen aber in der Sonne , muss man zum Spanier werden um das aushalten zu können . Sombrerozwang war da angesagt , allerdings ohne Siesta .

Der Buxzünsler hat jetzt auch unseren Garten gefunden ! Nachdem vor 7 Jahren der Buxpilz mehr als 90% der immergrünen Begleitflora hingerafft hat , kommen jetzt auch noch die letzten 11 Stk weg . Bei uns gibt es keinen Gifteinsatz ! und ich kann es immer noch nicht glauben , wieviele Gartenbesitzer und Profigärtner vollig sinnlos und noch nicht mal nachhaltig die chemische Keule einsetzen .

In unserer Region hat es in fast 7 Monaten nur 65mm Niederschlag gegeben . Normal wären 560mm . Das hat bei vielen Gartenbesitzern die Wasserrechnung in die Höhe schnellen und die Talsperren versiegen lassen , ein Grund mehr den Garten den Umweltbedingungen anzupassen . Und zwar nicht durch Beregnungsanlagen sondern durch nachhaltige Pflanzungen , die Standort- und Klimagerecht sind .Und hier meine ich nicht diese armseligen Schotterflächen , die der Laie als Kiesgarten bezeichnet ): Schliesslich haben in den letzten 22 Jahren die 20 wärmsten Jahre , seit Beginn der Wetteraufzeichnungen stattgefunden .

Unser Garten und die von uns angelegten Gärten haben die Trockenzeit , die anscheinend immer noch anhält gut überstanden . Belohnt wurde das mit einem Feuerwerk an Herbstlaubfärbung .

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Planung , Gehölz- und Staudenkunde und das Warten auf den Frühling , und vielleicht wird auch unser Bauwagen fertig , schaun wir mal .


Grüsse vom Ommertalhof

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info497241

Ja es wird Zeit, dass wir unsere Gärten auf den Klimawandel einstellen, bzw. umstellen. Falls es weiterhin so wenig Niederschläge gibt, ist die nächste Trockenheit vorprogrammiert. Dass wir unsere Gärten mit Trinkwasser bewässern ist auf Dauer ökologisch nicht vertretbar. Ein naturnah gestalteter Garten ist daher die beste Wahl für eine nachhaltige Zukunft. Jetzt beginnt die Zeit der Planung dafür.

Und: Bitte nicht soviel "aufräumen" im Garten. Denken Sie an den Lebensraum für Insekten und Vögel. Ute Geyer / Neue GartenPerspektiven - Mit Kindern gärtnern/ www.neue-gartenperspektiven.de

   

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