glarios

Badplanung (2,75m x 3,75m), Waschmaschine im Trockenbau

glarios
29. Juli 2019

Hallo zusammen,


ich habe hier schon viele spannende Tipps für unsere Hausplanung gefunden :)

Gerade sind wir dabei unser Badezimmer zu planen. Da wir keine Badewanne benötigen (wir wohnen seit über 3 Jahren in unserer jetzigen Wohnung mit Badewanne und nutzen sie nicht), haben wir noch etwas platz im Badezimmer über. Wir haben uns überlegt, daher Waschmaschine und Trockner vom HWR im EG in das Bad zu verlagern. So können wir die Wäsche direkt dort verarbeiten, wo sie anfällt (Bügeln ist im Büro im OG geplant).


Die Dusche wird natürlich im Boden komplett gefliest. Waschmaschine und Trockner sollen übereinander gestapelt werden in der 70 cm Wandnische. Die möchte ich dann mit Schranktüren verschließen. Waschbeckenunterschränke (natürlich nur mit 2 Waschbecken) sollen weiße Ikea Godmorgon werden mit einer Küchenarbeitsplatte in Eichenoptik). Darüber ein großer beleuchteter Spiegel.


Macht diese Planung so sinn, oder würdet ihr das ganz anders machen, evtl. auch ohne Waschmaschine und Trockner?




Kommentare (30)

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Ein schön strukturierter Raum, so wie er geplant ist, hier und da knapp bemessen, aber durchaus ausreichend, bequem und schlüssig. Um nicht in einer dunklen Nische zu duschen, würde ich dazu tendieren, die gesamte Wand zwischen Dusche und Bad in Glas zu setzen oder zumindest ein großes verglastes Innenfester hineinzuschneiden. Dabei kann das Glas an die Fugentaktung der Wandfliese ausgerichtet sein und mit den Fliesen Innenseite bündig eingeklebt werden.


    An den Waschplätzen könnte die gesamte Wand raumhoch vorgezogen werden, so daß oberhalb der Waschplätze anstelle eines großen Spiegels Spiegelschränke wandbündig eingelassen werden können. Das sorgt für Stauraum (Zahnbürste, Haarklammer, Tiegel und Flaschen,...) in guter Bedienhöhe, ohne zusätzliche Möbel im Raum zu haben. Das macht allerdings nur Sinn, wenn der Platz auch benötigt wird ;-)

  • Helvi

    ich bin Laie! ....Frage mich aber, ob es nicht möglich wäre, eine größere Dusche umsetzen zu können. Entweder ebenerdig oder mit Ministufe auf einem Podest. Die Dusche könnte man vllt komplett schließen beim Duschen mittels zweiter Glastüren (rot und Orange eingezeichnet). Den Boden der Dusche könnte man mit den Bodenfliesen des Bads fliesen (blau markiert).

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Die Dusche soll doch eh ebenerdig duschgefliest werden. Die symbolisch eingefügte Duschtasse ist nur ein Platzhalter. Damit ist genau das erreicht :)

  • midmodfan

    Ich würde mir das mit der Tür vor Waschmaschine und Trockner nochmal überlegen oder zumindest darauf achten, dass sie sehr weit zu öffnen sein müsste. Bei 90° Öffnungswinkel macht sie den Platz davor ziemlich eng. Wir haben eine sehr ähnliche Situation, und ich habe mich an der Stelle für ein raumhohes Rollo entschieden.

    Ein Tipp noch: es gibt einen m.E. geradezu unverzichtbaren sog. "Zwischenbaurahmen" (googeln), den man zwischen Waschmaschine und Trockner einbaut. Dadurch sitzen die Maschinen nicht nur sehr sicher aufeinander, sondern der Rahmen hat auch eine ausziehbare Fläche, die äußerst hilfreich ist beim Befüllen und Leeren des Trockners. Achten Sie auch darauf, dass die Türen beider Maschinen rechts angeschlagen sind.

  • viki1991

    Hallo,

    Mein erster Gedanke war auch - ein sehr schöner Raum mit ruhiger und wirkungsvoller Aufteilung!

    Dem Hinweis mit dem etwas nicht so optimalem Zugang zum Waschmaschinen-Schrank kann ich zustimmen. Gerade mit vollbepackten Wäschekörben braucht man doch etwas Bewegungsspielraum...

    Weiters eine Anregung - ich weiss zwar nicht was sich vor der Doppelbalkontür (oder ist es ein Doppelfenster?) befindet, aber ist das WC dadurch eh nicht einsehbar?
    Vielleicht könnte man versuchen, dieses mit dem Maschinenschrank zu tauschen?

    Grüße

  • PRO
    FINDHUS

    Hallo glarios,


    der Grundriss ließe sich durch ein paar kleine Anpassungen optimieren. Es sind bereits gute Vorschläge gemacht worden, die ich gerne aufgreife.


    Die Dusche würde ich wie von Helvi vorgeschlagen verglasen und die Anschlagrichtung der Tür zu WM wie von Midmodfan angeregt ändern.


    Die Vorwand der Waschtische wie von Herrn Ganzer vorgeschlagen deckenhoch ziehen. Egal ob mit oder ohne versteckten Stauraum wird der Raum ruhiger.


    Beim Wc würde ich auf die Einkofferung verzichten, denn sie beengt die Nische unnötig. Der Blick auf das Wc ist dennoch eingeschränkt.


    Die Dusche würde ich auf 90cm statt 80cm verbreitern, die Laufzone ist mit 124cm noch sehr großzügig und die 10cm sind ein enormer Komfortgewinn in der Dusche.

    Seitlich des Waschtisches könnte ein passender GODMORGON Hängeschrank in die Vorwand eingelassen werden. Dadurch wirkt er kleiner als er ist und bietet Stauraum für Handtücher etc.


    An der Wand neben der Tür wäre noch Platz für einen Handtuchtrockner.


    Das das Fenster nicht bodentief ist besteht keine Sorge wegen etwaiger Einblicke bei der Sitzung.






  • glarios

    Danke für die vielen Anregungen :)


    Das Badezimmer ist im OG, das Fenster hat eine Brüstungshöhe von 1,11 m. Da kann nach aktueller Bebauung keiner reinschauen.


    Die "T-Wand" bei WC und Dusche hatte ich mit 200 cm Höhe bei 256 cm Raumhöhe geplant. Die Dusche möchten wir möglichst ohne Glas-Lösung umsetzen, damit wir uns das Putzen sparen. Was meint ihr, ist es mit den geringeren Höhen der Wände hell genug?


    Wir hatten die Befürchtung, dass wir bei einer 90 cm breiten Dusche ein zu enges Raumgefühl im Bad haben, daher die geplanten 80 cm. Aber wenn das eurer Meinung nach keine großen Auswirkungen auf das Raumgefühl hat, dann wären natürlich 90 cm für WC und Dusche schöner.


    Den Anschlag für die Schranktür zur Waschmaschine und Trockner ändern wir entsprechend, danke für den Tipp. Den Zwischenbaurahmen habe ich mir schon bei Amazon vorgemerkt. Ein raumhohes Rollo finde ich spontan nicht so schön wie zwei schlichte Schranktüren.


    Die Vorwand vor dem WC hatten wir geplant, damit im Familienbad jemand ohne direkte Beobachtung das WC nutzen kann, während sich jemand anderes z.B. die Zähne putzt. Oder ist diese Überlegung unrealistisch weil die Kinder das später doch nicht machen?


    Ist eine Vorwand bei den Waschbecken eigentlich überhaupt notwendig? Wenn nein, dann würde dadurch doch er Raum nur kleiner werden, oder? Wenn ja, dann sind die Tipps mit den Spiegelschränken und dem eingelassenen Hochschrank natürlich super.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Auch bei einer nur 2m hohen eingestellten Wand steht man in der Dusche (auch bei einer 90 cm Breite) noch immer in einem Schacht. Das Putzen ist gar nicht so wild bei einer einzigen, glatten Glaswand.


    Ist der Boden in der Dusche nur um 5mm abgesenkt gegenüber dem Raumboden davor, ist austretendes Wasser am Boden Geschichte und es kann weiterhin ohne Tür geplant sein. Spritzwasser ist nur bei wilden Sing- und Tanzorgien unter Wasser zu befürchten.


    Mir gefiel die Idee einer Raumhoch eingestellten Wand mit Öffnungen für WC, Dusche und WMV. Ohne den kleinen Wand-Fortsatz vor dem WC verliert sich mMn ein wenig die Idee der eingestellten Achse und es ist eher eine in den Raum gestellte Dusche die zwei flankierende Nischen ausbildet, als daß die gemauerte Achse eine Nische für die Dusche freigibt.

    Daher würde ich sogar überlegen, ob ich die Wandscheibe nicht

    • jeweils von WC und WMV aus noch ~10 cm in die Dusche ziehe oder
    • das oben angesprochene Lichtfenster in die Wand einschneide.

    Eine Vorwand an den Waschtischen ist nur bedingt nötig. Wenn die Leitungen hier in die Wand gelegt werden können. Evtl. erhöhen sich dadurch aber minimal die Fliessgeräusche im Nebenraum.

  • PRO
    FINDHUS

    Putzen bzw. abziehen werden Sie die Fliesen vermutlich auch, denn sonst bilden sich auch dort unschöne Kalkflecken. Dieses Putzargument bringen viele, doch eine glatte Glasfläche lässt sich z.B. schneller abziehen und sauber halten als Kleinfliesen mit vielen Fugen.

    Bei Ihrer Planung haben Sie eine offene Dusche mit 80 auf 90cm geplant. Das ist zu wenig um gänzlich ohne Glas auszukommen. Sie würden das Bad unter Wasser setzen. Weiterhin verdunkeln Sie den Bereich unnötig und durch die ca. 160cm lange Trennwand im Raum verkleinern Ihr Bad optisch. Bei einem kleinen oder kleineren Bad würde ich wenn möglich auf zerschneidende Elemente verzichten. Die Wand würde Sinn machen, wenn dort z.b. die Waschtische hängen würden. So finde ich sie eher suboptimal für den Raum.

    Ganz ehrlich, wenn wir eine längere Sitzung vor uns haben macht das kaum jemand in Anwesenheit eines sich zähneputzenden Partners. Entweder wartet man, bis das Bad frei ist oder weicht sofern möglich auf ein anderes Wc aus. Da bringt die Wand m.M.n. nicht wirklich das Gefühl von "hier bin ich alleine und kann pupsen wie ich will..."

    Ob eine Vorsatzschale hinter den Waschbecken notwendig ist hängt von der Wandstärke und den gewählten Armaturen (Aufputz, Unterputz mit Verrohrung oder Unterputz mit Unterputzmodul in Form eines Kastens) ab. Dies wäre vorab zu klären.

    Wenn Sie sich für einen schlankes Spiegelschrankmodell mit 14cm Tiefe entscheiden kann die Vorwand schmal ausfallen.


    Außerdem hätte Sie bei einer Vorwandhöhe von lediglich 200cm das Problem, dass Ihr Duschkopf sehr niedrig sitzen würde. Als Kinderdusche zunächst ok, für Erwachsene eher grenzwertig.

  • glarios

    Ich hatte da eher an die „kleinen Geschäfte“ gedacht ;)


    Bezüglich des Duschkopfes hatte ich gedacht, dass er an der Wand befestigt ist und etwas aus der Dusche nach oben herausragt.


    Eine Tür möchten wir auf keinen Fall. Die Dusche ist ja insgesamt 1,50 m lang. Wenn dann nur etwas Wasser heraus spritzt und man das mit einem Handtuch abfangen kann, wäre das für uns ok. Oder wird das zu viel Wasser und wir müssen die Idee mit der Waschmaschine an dieser Wand für eine größere Dusche opfern?


    Bei einer Glaswand haben wir echt noch Bedenken, aber das lassen wir uns nochmal durch den Kopf gehen.


  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Geschlossen



    mit Innenfenster


    ganz geöffnet



    Die groben Skizzen könnten helfen, daß Sie zu Ihrer Lösung finden :)

    • In welche Dusche möchten Sie gehen?
    • Auf welchem WC können Sie sich vorstellen zu sitzen?

    Es gibt kein Richtig oder Falsch - Ihr Gefühl allein entscheidet.

  • PRO
    Maisonerie

    Hallo glarios,


    da sind einige schöne Vorschläge gekommen, jetzt kommt die Sache mit der "Qual der Wahl" ;-) .


    Eine gravierende Frage habe ich noch dazu......Wo, an welcher Position befindet sich das Hauptabflußrohr? Wie sah das Bad vorher aus(Dusche/BW/WC und gegenüber WB?), bzw. war das WC schon immer in dieser hinteren Ecke?


    Die Zimmertür könnte evtl. gedreht werden, nach außen öffnen....mach ich gerne, wenn im Flur Platz ist....dann gibt es weniger Kollisionen im Bad ;-)



  • glarios

    Klasse, vielen Dank für die Zeichnungen, Raumargentur Artefakt :)

    Da fällt die Auswahl ja fast automatisch auf die offene Variante. Was würdet ihr denn bei dieser Variante von einer ca. hüft-hohen Wand neben der Toilette halten? Dann hätte man dennoch etwas Sichtschutz und könnte noch etwas Deko darauf platzieren...


    Das Bad und das Haus sind ja noch gar nicht gebaut, insofern sind wir bezüglich der Abflüsse, etc. noch total flexibel. Nur den Grundriss insgesamt möchte ich ungerne noch ändern ;)


    Soweit ich mich informiert habe, sollten die Türen immer in den Raum öffnen, im Flur wäre aber auch genug Platz... Anbei ein Auszug aus dem Grundriss.




  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Es gibt Menschen, die schliessen die Badtür immer, andere lassen sie immer einen Spalt offen stehen, wiederum andere lassen meist sie weit geöffnet.

    Wenn Sie zur 2. oder 3. Gattung gehören, ist eine Öffnung nach außen hier wenig sinnvoll.

    In diesem Bad ist innen ist aber auch genug Platz, und am Waschplatz stehend wird keiner sich vor einer schnell öffnenden Tür fürchten müssen.

    Der Mimimalist in mir sträubt sich gegen die "Stehrumchen-Plattform", aber vielleicht hab ich einfach nur kein Händchen für Deko :)

    Ohne Wand



    Mit kleiner Ablage


    Mit hochgezogener Wandscheibe



  • glarios

    So... habe jetzt mal versucht eure Vorschläge umzusetzen. Die Ikea Spiegelschränke sollen dann in die Vorbau-Wand (so sie denn notwendig ist) eingelassen werden, ansonsten wird es ein großer Spiegel.


    Würdet ihr die Wand zwischen WC und Dusche dann raumhoch machen? Wie sieht es mit der Glaswand aus, raumhoch oder 2m?




  • lotusteich

    Hallo Glarios,


    ich persönlich würde auf die "Scham-Wand" vor dem WC verzichten...

    Man muss stets um diese Wand herumgehen. Ich weiß nicht, ob Kinder schon da sind oder ob diese noch kommen werden.

    Bei denen pressiert es ja des Öfteren, Unfälle sind da schon vorprogrammiert und diese zusätzliche Wand erschwert meiner Meinung das Putzen doch um einiges. Ohne Wand viel besser, oder irre ich mich da?


  • PRO
    FINDHUS

    Ich persönlich würde die lange Wand eher in dieser Richtung gestalten:



    Houzz Beratungen II · Mehr Info

    Zwischenwände deckenhoch, an dem Wandstummel ist Platz für Duschtücher, der Duschkopf versteckt sich in der Duschnische, oberhalb des Wc's weiterer eingelassener Stauraum und Verzicht auf die Schamwand.

  • glarios

    Hm... ich finde mit der Schamwand sieht es etwas aufgeräumter auf... Aber ich lasse das nochmal auf mich wirken ;) Kinder sind in Planung und das Argument mit dem Saubermachen ist ja auch nicht unwichtig.


    @Findhues: danke für deinen Vorschlag. Damit hätten wir dann aber nicht nur eine Glaswand sonder auch noch Scharniere und zwei Kanten.



  • skalle

    Saubermachen, draufkraxeln, wieder runterhelfen, abputzen, Kopf halten beim übergeben... soll ich weitermachen, oder schrecke ich ab ;-D

    Die Spanne, in der die Kids problemlos gleichzeitig auf Toilette gehen WÜRDEN, ist meiner Meinung nach relativ kurz. So von 3 bis 5 maximal 6 denke ich.

    Unsere beiden Großen sind 7 und 9 und ich könnte mich jetzt nicht daran erinnern, nach der Trockenwerd-Phase, mit knapp 3. Dann können sie nämlich meist auch einhalten und warten von alleine.
    Hier gab es maximal das obligatorische „Mamaaaaa“ zum abputzen. Aber vorher wurde demonstrativ die Tür geschlossen. Untereinander, beim gemeinsamen duschen z.B. ist es beiden egal, auch ohne Schamwand.

    Man könnte auch überlegen, das WC um 90Grad zu drehen. Dann schaut man nicht so gegen die Wand. Mit Schamwand wäre man zudem umzingelt von 3 Wänden. Meins wäre das nicht.

  • glarios

    Das sind natürlich nochmal gewichtige Argumente ;)
    Wenn wir dann das WC noch an die lange Wand setzen verabschiede ich mich zwar vollständig vom ursprünglichen T-Design, aber wir könnten den Einbau-Schrank sogar noch vergrößern (Neben Waschmaschine und Trockner hätten wir dann noch Platz für andere Dinge).

    Allerdings ist oben unser Schlafzimmer... Hört man die Toilettenspülung so nicht deutlicher, als bei der Lösung mit der Toilette an der Duschwand?

  • PRO
    FINDHUS

    Warum sollte man es bei einer Drehung aber lauter im OG wahrnehmen? Verstehe ich nicht...


    Sie brauchen keine Tür für die Dusche zu nehmen...eine feststehende Glaswand erfüllt auch seinen Zweck sofern Sie kein Spritzwasser scheuen.



    Houzz Beratungen II · Mehr Info


    Ein weiteres Argument gegen eine Schamwand ist z.B. eine körperliche Einschränkung. Spätestens dann werden Sie froh sein sich nicht in eine enge Nische quetschen zu müssen. Diskreter ist das Wc an der Wand zur Dusche untergebracht, da man seitlich und nicht frontal zum Gegenüber sitzt. Aber sollte das Wc gedreht werden bestünde seitlich mehr Platz für etwaige Haltegriffe.


    Ein Argument für den Einstieg in die Dusche an der langen Wand ist die Möglichkeit die Glaswand zu entfernen und die Dusche durch einen Duschvorhang zu schließen.


    Sie sind zwar noch jung aber A kann immer etwas passieren und B planen Sie Ihr Bad mit allen Installationen für lange Zeit.


    Viel Spaß bei weiteren Überlegungen, ich bin jetzt hier raus.

  • glarios

    So... ich habe dann mal fleißig umgesetzt:


    Die Toilette noch einmal gedreht und dadurch mehr Platz für den Einbauschrank gewonnen. Wie hoch sollte denn dann jetzt die Wand zwischen Toilette und Dusche sein?




  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Das WC können Sie zwar so anhängen, aber es wird dann nur Demo sein - es fehlt der Unterputzkasten oder ein aufgesetzter Spülkasten. Zusätzliche Elemente, die zu berücksichtigen sind.

    Außerdem verlieren Sie mit dem jetzigen Entwurf die klare Linienführung als fein wahrnehmbare Trennung zwischen Waschraum und Nutzräumen. Frau Gutberlet hat die Wand zwischen Dusche und WC vermutlich nicht nur aus dem Grund so breit gesetzt, daß die Technik (Spülkasten) dort Platz findet, sondern auch, um vom Waschplatz aus gesehen eine glaubhafte Fortführung der Wand (Waschmaschinen / Dusche) zu behalten. Auch hat Sie die Fliese bewusst nur bis zu einer Höhe von ~Türhöhe geführt.

    In Ihrem eigenen, neuen Entwurf bleibt von Ihrer ersten Grundidee nur ein Raum mit einer abgemauerten Kammer für die Maschinen in einer Raumecke übrig, an die sich die Dusche anlehnt. Das wäre schade.

  • glarios

    Danke für die Rückmeldung!

    Ein wenig ist es auch den begrenzten Möglichkeiten von "Sweet Home 3D" geschuldet. Ich mache mich heute Abend dann noch einmal an die Planung und suche dafür einen passenden Bad-Planer.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Die Möglichkeiten von Sweet-home-3D sind nicht immer offensichtlich, aber nicht begrenzt ;) Einen anderen, vielschichtigeren aber ebenso einfach zu bedienenden und kostenfreien Badplaner werden Sie nicht finden.

  • glarios

    So... ich habe jetzt dann noch einmal versucht, alles vernünftig mit SH3D zu realisieren (die nicht raumhohen Fliesen konnte ich als "Sockelleiste" umsetzen).


    Mit der Variante 1 haben wir mehr Platz im Einbauschrank (die Fortführung der Wand hatte ich gedacht dadurch zu realisieren, dass eine Schranktür weiß wird und die Dusche samt Wand-Stummel auf der linken Seite ist). Hinter dem WC habe ich eine Vorwand nebst eingebautem Schrank gesetzt.


    Variante 2 entspricht der Planung von Frau Gutberlet.


    Aus praktischen Gründen (mehr Schrank, nur eine Installationswand) würde ich die Variante 1 bevorzugen. Oder wird die Variante 2 umgesetzt einen schöneren Raum ergeben?






  • skalle

    Variante 2 wirkt viel luftiger/ heller/ schlüssiger in den Proportionen vor allem auch in der Dusche wird es heller sein.

    Man sieht, dass da ein Pro am Werk war!

  • glarios

    So... ein Versuch noch, ich glaube, dann habe ich auch alle Möglichkeiten durch. Hier ist die rechte Wand mit dem Schrank natürlich etwas kahl. Ich könnte mir vorstellen, dass farbige Handtücher dort aber etwas Pepp einbringen (die Holz-Türen fände ich doch etwas zu mächtig) oder man ansonsten evtl. den Wandfortsatz farbig streicht.




  • S PM

    Nur eine Idee, die die Profis aber nochmal auf Machbarkeit testen sollten: da Sie vermutlich selten die Waschmaschine bedienen während Sie in der Dusche stehen, könnten Sie vor das Wasch-Kabuff eine Schiebetür (Scheunentür) hängen, die nach links vor die Dusche geschoben wird. Wenn Sie an dieser Scheunentür noch Handtuchhaken anbringen, fällt bei geschlossenem Zustand nicht auf, dass sich dahinter was versteckt.

    Idee Nr. 2: Sie spiegeln die Aufteilung (Waschbecken rechts von der Tür) und machen das Waschmaschinen-Kabuff vom Flur aus zugänglich.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt

    Für Ihre Variante 1 werden Sie noch immer hinter dem WC einen Raum für den Spülkasten benötigen. Entweder eine Vorwand auf 80 / 120 oder Raumhoch gezogen, oder aber ein aufgesetzter Spülkasten zB. Mit einer Vorwand aber wird die durchgezogene Rückwand von Dusche und WC karikiert.

    Variante 2 ist da gefälliger, ich würde aber noch weiter gehen, und zumindest eine ca, 20 cm breite, deckenhohe Schamwand neben dem WC setzen. Sie gibt ein wenig mehr Geborgenheit auf dem WC, was weniger den Zweck hat, ungestört dort zu sitzen, wenn man nicht allein ist, als daß es ein etwas sichereres Gefühl gibt, gerade wenn man allein ist. Sollte dann jemand hereinplatzen, fühlt man sich weniger auf dem Präsentierteller. Aber in erster Linie ist das kleine Wandstück dafür da, das große Übergewicht der Wand rechts aus Tür und Duscheinfassung aufzufangen.

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