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Badezimmer renovieren - wohin mit der Dusche?

Kristin P
vor 6 Jahren

Liebe houzz-Community,


dies ist mein erster Beitrag hier. Bislang hab ich hier aber schon viele sehr interessante Dinge gelesen. :-)


Wir haben ein Haus gekauft und sind angefangen zu renovieren. Es ist ein Fertighaus in Holzständerbauweise der Firma Nordhaus, Baujahr 1985.


Es gibt zwei Badezimmer. Das Bad im ersten Stock wollen wir aktuell so lassen. Dieses Bad hat eine Badewanne und keine Dusche.


Im Erdgeschoss befindet sich noch ein Badezimmer mit Dusche und Badewanne. Die Dusche ist hier aber aufgrund der Lage der Zimmertür und des Fensters schräg gemauert worden. Das finden wir höchst unpraktisch. Dieses Badezimmer würden wir gerne neu machen, sind uns aber ziemlich unsicher, weil die aktuelle Lage der Zimmertür und des Fensters die Möglichkeiten eine Dusche zu platzieren sehr einschränken.


Wir benötigen in dem Bad nur WC, Waschbecken und Dusche. Die Badewanne kann raus. Das Fenster wollen wir ungerne versetzen. Die Frage ist, ob man die Tür versetzen kann um etwas mehr Platz für eine Dusche zu schaffen? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Wir gehen hauptsächlich duschen, deshalb wäre uns eine "vernünftige" Dusche wichtig. :-)



Auf dieser Grundrisszeichnung ist die Badezimmertür und auch die Anordnung der Sanitäraustattung anders als es aktuell ist.

Kind ist heute Esszimmer und mit der Küche zu einem Raum gemacht.

Eltern ist ein Büro/Gästezimmer.

Die Badezimmertür geht nach außen in den kleinen Flur auf.



Der Versuch den aktuellen Grundriss aufzuzeichnen.


Und hier noch ein paar Fotos für Eindrücke wie das Bad aktuell aussieht.








Ganz herzlichen Dank schon mal. Und sollten noch Abmessungen, Informationen oder Bilder fehlen, dann gerne nachfragen.

Viele Grüße,

Kristin

Kommentare (56)

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 6 Jahren

    Zu Ankes Idee:

    Das Glas im Fenster ist das gleiche, wie die Glastür als Spritzschutz, die Glasversiegelung die gleiche, wie an dem Kabinenglas und der Kunststoffrahmen am Fenster ist identisch zB. mit der Halteleiste des Kabinenglases oder dem Shampookörbchen.

    Die Fensterbank des Fensters ist mit dem gleichen Belag belegt, wie die Dusche selbst und mit den gleichen Fugen versehen.

    Es gibt keinen physikalischen Grund, das Fenster nun nicht in die Dusche zu integrieren - ganz ohne zusätzlichen Spritzschutz. ;)

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 6 Jahren

    Hallo Herr Ganzer,

    vielen Dank für die Erläuterungen. Ich werde mal versuchen herauszufinden, ob es tatsächlich Rohre für ein WC dort liegen, wo sie in der Ursprungszeichnung eingezeichnet sind. Wir haben das Haus nicht von den "Hauserbauern" gekauft und es hat wohl auch schon andere Dinge gegeben, die direkt anders gebaut wurden als gezeichnet. Wir werden es feststellen.

    Die Möglichkeit Parkett im Bad zu haben werde ich mir merken. Aber vermutlich werden wir zu Fliesen als Bodenbelag greifen. Die können dann aber tatsächlich farblich

    Wir werden uns die Ideen hier mal ansehen und dann einen Fachbetrieb aufsuchen und uns mit Fragen oder auch Ergebnissen zurück melden.

    Viele Grüße,

    Kristin

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  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 6 Jahren

    Liebe Anke,

    vielen Dank für die Idee und das passende Bild dazu. Das gefällt mir auch sehr gut. Das Bild werde ich meinem Mann auch zeigen. Mal sehen, was er dazu sagt.

    Danke und viele Grüße,

    Kristin

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 6 Jahren

    Hallo Herr Ganzer,

    entschuldigen Sie, habe ich richtig verstanden, dass das Fenster dann ein Kunststoffrahmen ist mit Verglasung wie die Duschabtrennung?

    In dem Fall müssten wir das Fenster austauschen, was aber tatsächlich für die Zukunft irgendwann bei allen Fenstern angedacht ist und somit kein Problem darstellen sollte.

    Viele Grüße,

    Kristin

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 6 Jahren

    Hab grad leider sehr wenig Zeit, aber auf die Schnelle die Ansätze einer Perspektive:

    Mit der Dusche vor Kopf

    Mit dem offenen Durchgang zum Fenster

    Die Dusche vor dem Fenster ist toll für Räume, die so klein sind, daß es keine andere Möglichkeit gibt, ohne sich im vorderen Raum zu viel Platz zu nehmen. Wo der Platz aber verfügbar ist, würde ich davon abraten, da es eben auch zeigt, daß der Raum vor dem Fenster nicht großzügig frei bleiben kann, sondern als Nutzraum diesen muss.

    Außerdem ist in diesem Beispiel der Platz zwischen Tür und Dusche verkürzt und der eigentliche Baderaum mit Waschplatz und WC ist ist fensterlos, auch wenn die Trennwand aus Glas ist, so ist es doch eine Wand.

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • ankestueber
    vor 6 Jahren

    Vielen Dank für die Zeichnungen, Herr Ganzer. Eine sehr gute Hilfe für die Entscheidungsfindung. Und ja, auch Glas ist eine Wand.

    Kristin P hat ankestueber gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 6 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 6 Jahren

    Ich hab gerade mal im Keller geschaut und im Kellerraum unter dem Bad sind auf jeder Seite zwei dicke Abwasserrohre. Könnte also sein, dass es geht die Toilette zu versetzen. :-)


    Herr Ganzer, vielen Dank für die Zeichnungen.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 6 Jahren

    Das wäre super, denn wir betreten ja den Raum von links kommend, so daß es toll wäre, den Waschplatz als erstes in den Blick zu bekommen, dann den freien Blick auf das Fenster, und erst dann die andere Seite mit der riesigen Dusche.

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • ankestueber
    vor 6 Jahren

    Hier habe ich noch ein Bild mit der Glaswand rechtsseitig von der Tür:

    Sybille Hilgert: Kleine Bäder. Die besten Lösungen bis 10 qm · Mehr Info

    Auf was ich bei dem Foto noch gerne aufmerksam machen möchte ist der Boden in der Dusche. Selbst wenn man keine bodengleiche Dusche verwirklichen kann, ist es in kleinen Bädern angeraten, die Dusche trotzdem mit den Bodenfliesen belegen zu lassen, so hat meine eine einheitliche Fläche, die nicht unterbrochen wird und der Raum wirkt so größer.


  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 6 Jahren

    Hallo,

    ich möchte mich kurz zurück melden: eine längere Dienstreise und Ostern haben das Projekt etwas verzögert.

    Wir waren Samstag bei einem "Beratungstermin" bezüglich des Badezimmers, aber wir waren sehr enttäuscht. Von einer Beratung konnte keine Rede sein. Es hieß immer nur: ja, das kann man machen. Wir sind genauso schlau oder auch dumm da heraus gegangen, wie wir reingegangen sind.

    Jetzt hab ich gestern ein weiteres Unternehmen angerufen und warte auf einen Rückruf für einen Beratungstermin. Dieser Firma hat hier schon gute Bewertungen bekommen und auch unter Bekannten war die Resonanz positiv.

    Ich werde hier weiter von unserem Badprojekt berichten.

    Viele Grüße

    Kristin

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Guten Abend


    hier mal die nächsten Schritte in unserem Badprojekt.

    Alle angefragten Sanitärfachleute haben uns dazu geraten, dass WC und das Waschbecken an der linken Wand zu tauschen, aus Platzgründen.


    Die Dusche wollen wir falls möglich ebenerdig direkt neben der Tür beginnend machen mit einer 1,40 m langen Glaswand. Das Duschsystem soll an die Wand neben die Tür. In die Vorwand rechts soll dann eine Nische für Shampooflaschen.


    Jetzt hat man uns bei der Dusche zu einer flachen Duschwanne geraten, die auch ebenerdig eingebaut werden kann (falls möglich.) Eine Ideal Standard Ultra flat S. Bei unserer Fliesenauswahl fanden wir die Farben zur Duschwanne jetzt nicht so 100%ig.


    So ganz überzeugt mich die Farbkombi nicht. Ich hab Angst, dass die Dusche bei der Größe von 90x140 cm krass ins Auge sticht.


    Da passt gar nichts zu,


    Hier könnte die dunkle Duschtasse zu passen, aber da habe ich Bedenken, dass der Boden für das kleine Bad zu dunkel ist.


    Diese Farbkombination mit dem hellen grau ginge am ehesten.


    Oder wäre es besser, wenn wir die Fliesen einfach auch in der Dusche verlegen? Hier hat uns aber der Berater im Sanitärgroßhandel von abgeraten, nach dem Motto: Um Gottes Willen, tun sie sich das mit den Fugen nicht an. Jetzt meine Frage, ist das wirklich so schlimm? Oder sagt er sowas, weil er uns dann nur einen Abfluss und keine Duschwanne verkaufen kann? Wir würden im Bad Fliesen legen lassen im Format 30x60 cm. Ich weiß aber nicht, wie klein die Aufgrund des Gefälles in der Dusche geschnitten werden müssten.


    Wir hätten am liebsten graue Fliesen, gerne Richtung Betonoptik auf dem Boden. An den Wänden im Duschbereich und hinter dem Waschtisch weiße Fliesen. Gibt es da eine Empfehlung ob glänzend oder matt besser wäre?


    Vielen Dank und viele Grüße,

    Kristin

  • ankestueber
    vor 5 Jahren

    Hi, ich habe eine geflieste Dusche mit 90x90 Fliesen, also genau zwei Fliesen in der Dusche und nichts wurde klein geschnitten. Sie fallen zur langen Seite ab und wir haben eine Duschrinne von ca. 1,70 Länge und die war auch nicht günstig. Ja, die Fugen sollten sorgfältiger geputzt werden wie im reinen Bodenbereich, aber das ist kein großes Ding.

    Kristin P hat ankestueber gedankt
  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    Die Fugen von heute haben nichts mehr mit den Fugen der 60-er Jahre gemein. Kunststoffvergütet sind nahezu alle und sogar 2-K-Fugen gibt es. Da hält die Fuge dann länger frisch als die Fliese. Also keine Bedenken deshalb!

    Die Fuge bitte immer im Farbton der Fliese halten. Auch wenn das ggfls. bedeutet, daß auf dem Boden eine andere Fugenfarbe verwendet wird, als an den Wänden.

    Auf dem Boden rate ich dazu, wenn die Dusche nicht in das Boden-Verlegeraster passt, die Fliesen nach dem Raum zu legen, und die Dusche zunächst zu ignorieren. Und dann die Schnitte der Dusche nach dem Ablauf, nicht nach den anderen Fliesen auf dem Boden auszurichten. Mit den Fugen in Fleischfarbe gibt das insgesamt das harmonischste und stimmigste Bild.

    *****

    Die Duschtasse ist etwas einfacher einzubauen, da ansonsten die Untergrund-Vorbereitung und Abdichtung sehr sorgfältig ausgeführt werden müssen. Preislich ist beides nahezu identisch, da die Boden-Vorarbeiten höher ausfallen als bei der Duschtasse, aber das eingesetzte Material günstiger ist. Es gibt auch Punkt- oder Rinnenabläufe, die Befliesbar sind, so daß am Ende nur der Spalt im Boden zu sehen ist. Unauffälliger gehts fast nicht.

    *****

    Denken Sie immer dran: Nicht der Verleger soll glücklich gemacht werden, indem er sich für den gleichen Preis 30 Min Arbeit spart, sondern Sie, die lange Zeit in diesem Bad verbringen werden.

    *****

    Das Bad ist relativ schmal, und bevor man auf dem WC sitzend sein Spiegelbild sieht, rate ich eher zu matten Wandfliesen. Es wirkt einfach ruhiger und weicher - eben die Eigenschaften, die sich die meisten für ihr Bad wünschen.

    *****

    zur Aufteilung ein Wort: Dusche und Wachplatz vorn, und hinter vor dem Fenster das WC?! So zonieren Sie den Raum mit dem Haupt-Nutzelementen vorn und einer Freifläche hinten. Umgekehrt wäre mehr Freiraum vorn und das WC nahezu unsichtbar in der Türnähe, da wir beim Betreten des Raumes immer erst in den Raum hineinschauen und nicht schauen, was direkt hinter der Schwelle ist. Das Argument "Platz" kann ich als Planer an dieser Stelle überhaupt nicht nachvollziehen.

    Was sprach den gegen die Anordnung der Dusche mittig im Raum?

    PS: Sanitärfachleute sind Fachleute für Sanitär, nicht für Planung... ;)

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    @AnkeStueber: Vielen Dank für Deine eigenen Erfahrungen bezüglich Fugen und Fliesen in der Dusche. Das beruhigt mich schon mal. :-)

    @SteffenGanzer: Ihnen auch vielen Dank für die Informationen zu den Fugen. Habe ich dann korrekt verstanden, dass die Fugen am Boden bei grauen Fliesen grau werden und die Fugen bei weißen Wandfliesen weiß sein sollten?

    Bezüglich des Fliesenverlegens sprechen wir dann mit dem Fliesenleger. Einen befliesbaren Ablauf haben wir im Sanitärfachhandel gesehen. Der sah schick aus.

    Bei den Wandfliesen ging unser erster Wunsch auch in Richtung weiß matt.

    Zur Raumaufteilung: Ich fand Ihr Argument bezüglich WC links an der Wand sehr überzeugend. Lt. Aussage vom Klempner wäre mit Vorwand zu wenig Platz fürs WC. Ich werde das nochmal nachmessen. Im Normalfall ist die Tür ja geschlossen wenn jemand auf dem WC sitzt und es herrscht kein Kommen und Gehen durch die Tür. Das gucke ich mir nochmal an.

    Bezüglich der Dusche hätten wir gerne eine Seite geschlossen . Das fühlt sich für uns angenehmer an (ohne es jetzt besser erklären zu können.) Ich versuche nachher nochmal eine Zeichnung zu machen.

    Vielen Dank bis hierher.

    Viele Grüße

    Kristin


  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    ja, genau so :)

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Guten Abend,


    ich hab nochmal gemessen. Hier in der aktuellen Wohnung ist die Vorwand 21 cm Tief und das WC 56 cm. Macht zusammen 77 cm.


    Beim Nachmessen im Haus hab ich gemerkt, dass ich Laie beim ersten Messversuch den Türrahmen mit reingenommen hab. Es sind jetzt bis zum Türrahmen nur 63 cm. Mit Vorwand, selbst wenn sie nicht 20 cm tief wird, würde das WC in den Laufweg ragen. Oder setzt man das WC einfach etwas weiter Richtung Waschbecken?


    Danke und viele Grüße,

    Kristin




  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    ca. 30-35cm Abstand zur Wand, dann das WC soll reichen. So ist der Griff zum WC-Papier leicht möglich und dennoch genug Raum zum durchgehen.

    zumal wir grob drei Höhen wahrnehmen: Knöchel bis Knie ignorieren wir gern. Der gestoßene Zeh am Bettpfosten ist da der größte Beweis.

    Vom Knie bis zur Handkante nehmen wir die Elemente schon stärker wahr und gehen mit einer halben Körperbreite Abstand daran vorbei. Näher dran würden wir uns unwohl fühlen.

    Und alles darüber engt uns so weit ein, daß wir uns erst ab einer Körperbreite Abstand dazu nicht mehr eingeengt fühlen.

    So gesehen wird das WC im Eingangsbereich nicht als störend wahrgenommen werden.

    *****

    Der Topf würde dann ~6 cm in den Durchgang ragen, oder aber Sie wechseln noch auf ein Raumspar-WC zB. das iCon mit nur 49 cm Bautiefe bei gleichem Komfort.

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Vielen Dank für die einleuchtenden Erläuterungen, Herr Ganzer. Wir werden das mit dem Sanitär-Fachmann besprechen. Und dann halte ich den Faden hier am Leben und poste die Fortschritte.

    Viele Grüße

    Kristin

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    denken Sie daran: er ist Fachmann für Installation, nicht für Raumwirkungen ;)

    Ziehen Sie denn die Shampoonischen durch wie von mir mal vorgeschlagen, oder begrenzen Sie sich auf eine kleine Öffnung in der Dusche und ziehen den erst der Vorwand raumhoch nur ein? Der Raum würde breiter wirken, gäben Sie ihm beidseitig eine durchlaufende Nische als "Horizont".

    Und wenn Sie doch bei der Wahl einer Duschtasse bleiben, dann wird der Raum im Eingangsbereich unnötig eng wirken.

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Ganzer,

    wie hoch würden sie denn die Nischen machen? Ich finde die Idee mit den Nischen auch sehr schön.

    Könnte man dann einen Spiegel in der Nische vorm Waschbecken platzieren? Oder würde das blöd aussehen, wenn der Spiegel in der Nische platziert wird? Wir möchten keinen Spiegelschrank.

    Ich bin inzwischen ganz überzeugt von den Fliesen und glaube, dass es das Bad größer aussehen lässt, wenn der Boden einheitlich aussieht.

    Danke und viele Grüße,

    Kristin

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    Hallo Kristin,

    die Nischenmaße sind stark abhängig von den Fliesenmaßen. Um sich nicht zu klein im Raum vorzukommen, empfehle ich die Nischen nicht höher als ~Türhöhe zu bauen. Meist setzen wir die Fliesen von 120 - 180 cm Raumhöhe an (=30-er Raster)

    Sie können Spiegel natürlich auch an die Rückwand der Nische setzen, was aber Konsequenzen zur Folge hat

    • der Abstand zw. mir und meinem Spiegelbild wird spürbar größer
    • alles Davorgestellte wird doppelt gezeigt (unruhig, vollgestellt)
    • ich habe nur die Schublade, um Dinge zu verräumen
    • Ladestationen (Rasierer, Zahnbürste) stehen offen oder sind immer zu verräumen
    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren



    Es geht weiter. Die schräge Trockenbauwand ist raus, genauso wie die Dusche und auch die Badewanne steht nicht mehr. Fliesen liegen auch keine mehr auf dem Boden.

    Ich hoffe, in den nächsten Wochen Bilder vom neuen Bad zeigen zu können.


    Viele Grüße

    Kristin

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    Der Fliesenleger war da und hat Maß genommen. Wir haben die Fliesen ausgesucht. Der Boden wird dunkelgrau, die Dusche wird gefliest. Die Wandfliesen werden weiß matt. Über Vorwände und Nischen ist auch gesprochen worden. Jetzt muss nur noch der Sanitärfachmann anrücken.

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Ich glaube es erst, wenn ich den Jungs der Sanitärfirma morgen früh die Haustür aufschließe...aber es soll tatsächlich morgen los gehen mit dem Bad. Hurra! Ich werde weiter berichten.

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Sie waren tatsächlich da und haben begonnen mit Leitung abklemmen, Estrich rausstemmen, etc. Heute sind Sanitärfirma und Elektriker auf der Baustelle. Es geht also weiter.


    Ich möchte jetzt gerne noch eine Frage zur Beleuchtung loswerden.

    Die Elektriker waren etwas skeptisch beim Thema Strahler rechts in der Nische die in der Dusche langläuft (wegen der Fliesen). Dort könnte man aber ein LED Band in die Nische einbauen. Würde man es dann eher an die vordere Kante zum Raum hin oder an die Kante zur Wand bauen?


    Und dann kommen mittig in den Raum von der Tür Richtung Fenster 3 Strahler. Mein Mann überlegte, ob nicht 4 Strahler im Quadrat besser wären.


    Und noch die linke Nische hinter WC und Waschbecken. Dort könnten Strahler eingebaut werden. Oder auch besser ein LED-Lichtband, damit es gleich zur anderen Seite aussieht? Der Spiegel hat integriert rechts und links einen Lichtstreifen. Oder auf dieser Seite doch Strahler eingebaut. Nur wieviele nimmt man dann und wo platziert man sie vom Spiegel?


    Herzlichen Dank und viele Grüße,

    Kristin

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    Die Frage ist immer: welches Licht brauche ich bzw. möchte ich haben.

    Sobald man die Frage nach der Lampe als erstes stellt, bekommt man am Ende nicht das, was man will...^^


    Wirkung von Einzelspots

    Einzelspots können eine Fläche noch takten, ein LED-Band leuchtet flächig gleichmäßig aus. Was soll es werden?

    Einzelleuchten sollten also genau positioniert werden, damit es gut ausschaut! Fliesen an der Stelle zu bohren ist kein Problem.

    Ein LED-Band in einer Nische eher zum Raum hin anlegen, sonst wird der "Prömmel" in der Nische von hinten beleuchtet. 4-5 cm Abstand zur Vorderkante sind ein bewährtes Maß (Je nach Kantenausführung!)

    Die Strahler am Eingang sollen eigentlich nur die Wand aufhellen, nicht den Boden anstrahlen - also eher bei der ungeraden Zahl in einer Linie bleiben.

    Die Lichtbänder am Spiegel sind eher "naja". flankierende Wandleuchten o.ä. wären da zielführender.

    Strahler über dem Waschbecken provozieren Schatten unter den Augenbrauen und Nase und leuchten eher den Waschtisch an als das Gesicht ;)

    Gibt es denn einen bemaßten Plan, nach dem gearbeitet wird? Ein solcher wäre auch für eine Zielführende Lichtplanung sinnvoll.

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Ich stelle den vermaßten Plan heute Abend ein. Vielen Dank schonmal für die Informationen. :-)

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Guten Abend,


    nachdem uns alle möglichen plötzlich auftauchenden Baustellen im Haus (Wasserrohrbruch, Watt-mäßig zu kleine Heizkörper im ganzen Haus, neue Heizkörper, kfw-Kredit erweitern, Wände für die Heizkörper mit Balken zwischen den Ständerwerk verstärken, Wände wieder schließen....) vom Badezimmer abgehalten haben, hab ich jetzt endlich einen Augenblick, um den Plan einzustellen.


    Hier die Zeichnung.

    1. Strahler mittig des Raumes (Tür-Fenster-Richtung). Würde man die Strahler in der Mitte des Raumes setzen, oder mittig über der Tür?

    2. In der Duschnische, sollten dort Strahler in den "Kasten" eingebaut werden? Die Kästen können lt. Fliesenleger ganz nach Wahl zwischen 10 und 40 cm nach unten ragen. Oder anstelle der Strahler lieber eine LED-Lichtschine über die 2,48m?

    3. Und was machen wir an der Waschbecken/WC Seite? Hängeleuchten neben dem Spiegel? (Wobei der ausgewählte Spiegel zwei vertikale Lichtstreifen hat, die aber eher Dekoelement sind.)


    Hier stehen schon mal die Gestelle für WC und Waschbecken. Und sie stehen so, wie gewünscht und von Herrn Ganzer so super erklärt: erst das WC und dann das Waschbecken. So fällt der Blick nicht als erstes aufs WC. Ob wir ein normales oder ein Raumspar-WC nehmen, entscheiden wir noch. Dafür bringen die Santitärleute ein Muster mit.


    Die Vorwand auf der Duschseite steht bereits. Jetzt geht die Bastelei für die Vorwand auf der WC/Waschbecken Seite los.


    Viele Grüße

    Kristin

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    Hallo Kristin,

    Sie sollten im Idealfall folgende Beleuchtungsszenerien abdecken:

    1. sanftes Raumlicht, das keine dunklen Ecken macht und gerade eben ausreicht, um kurz vor dem Zubettgehen nicht noch einmal wach zu werden, nur weil man sich die Zähne putzt.
    2. ein helles Raumlicht, um im Herbst nicht mitten am Tag einzudösen, weil man sich die Hände wäscht
    3. Ein gezieltes Nutzlicht, um auch die letzten ungewünschten Härchen zu finden und eliminieren zu können

    Das helle Raumlicht von der Decke kommend wäre am besten in der Achse vom FENSTER in Richtung Tür zu ziehen. (Analog zum Tageslichteinfall) Eine Reihe aus drei Deckenlampen, die am besten etwas Raumlicht abgeben, und nicht nur ein Spotlicht auf den Boden werfen. Die mittlere Leuchte in Raummitte, die anderen dann im Abstand von 57 cm zur mittleren.

    Alternativ kann der Raum über ein LED-Band in Raumbreite max. 15 cm vor der Wand ggü dem Waschtisch in die Decke eingelassen beleuchtet werden. Aber auch andere Szenarien sind denkbar. Wird die Decke dann abgehängt?


    Das sanfte Raumlicht erfolgt am besten über die Nischen. So wird der Raum oberhalb kaum aufgehellt. Außerdem fängt sich das Licht dann weitestgehend in den Nischen.

    Ein sehr schöner Begleiter auch am Morgen, wenn man sanft aufwachen will, bevor der Arbeitstag beginnt.

    • Gehen die Nischen auf beiden Seiten in raumbreite durch?
    • Auf welcher Höhe beginnen sie?
    • Wie hoch werden sie?
    • Welche Flächen werden nur gestrichen und
    • welche Flächen werden gefliest? In welchem Format in welchem Verleg-Muster?
    • Passen die Fliesen im Maß zu den gefertigten Vorwänden?

    Ich tendiere hier zu einzelnen Downlights, da LED-Bänder recht hell sind und vor allem auch Bereiche wie den Spiegel belichten würden, wobei man doch gerade den "Arbeitsplatz" nicht so betonen will.

    Die Aufteilung der Downlights ist von mehreren Faktoren abhängig. Hauptsächlich richtet sich die Anordnung nach dem Licht, was durch sie entsteht.


    Das helle "Arbeitslicht" am Spiegel könnten tatsächlich zwei flankierende Wandleuchten neben dem Spiegel sein, oder auch Pendelleuchten vor der Vorwand, die näher dem Gesicht wären.

    Was für ein Spiegel ist denn angedacht? hat er noch einen eigenen (tieferen?) Rahmen oder ist es ein einfacher Spiegel? Ist er zwischen den Vorbauten eingespannt oder hängt er frei wie ein Bild in der Nische? d.h. spiegeln sich die Tuben und Tiegel vor dem Spiegel auch in ihm oder nicht?

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Guten Morgen Herr Ganzer,


    vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort. Ich werde mal versuchen, alle Fragen zu beantworten.


    Dieses Bad wird nicht unser "Zähneputzbad". Das ist im ersten Stock und den Raum gehen wir im Januar an (noch eine zusätzliche Baustelle). Wir werden dieses Bad im EG zum Duschen und vermutlich tagsüber nutzen um aufs WC zu gehen.


    Die Decke wird abgehängt, auf jeden Fall. Die Unterkonstruktion ist schon angebracht. Darauf kommt Feuchtraumrigips. Deshalb hatten wir auch zur Badausleuchtung an Einbaustrahler gedacht, da sind wir aber auch flexible, wenn es etwas besseres/angenehmeres gibt.

    • Gehen die Nischen auf beiden Seiten in raumbreite durch?

    Ja, die Nischen gehen in Raumbreite auf beiden Seiten durch.

    • Auf welcher Höhe beginnen sie?

    Die Nischen beginnen auf 120 cm Höhe.

    • Wie hoch werden sie?

    Die Raumhöhe ist 2,5 m, allerdings muss die abgehängte Decke nochmal mit 5 cm abgezogen werden. Den Kasten von Oben, kann ich max. 40 cm tief machen lassen (ist aber noch flexibel). Somit wäre die Nischenhöhe ca. 85 cm.

    • Welche Flächen werden nur gestrichen und

    In der Nische überm Waschbecken wird über der Vorwand nur gestrichen. Türseite und Fensterseite wird am 120 cm Höhe auch nur gestrichen.

    • welche Flächen werden gefliest? In welchem Format in welchem Verleg-Muster?

    Die Wand in der Dusche und die Wand mit der Duschnische werden komplett gefliest. Fliesen im Format 30x60 cm. Verlegemuster muss ich nochmal nachfragen.

    • Passen die Fliesen im Maß zu den gefertigten Vorwänden?

    Die Maße der Vorwände sind mit dem Fliesenleger abgesprochen.


    Viele Grüße,

    Kristin



  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    Na das passt doch alles ineinander :)


    Nur: es gibt kein Fruchtraum-Gipskarton. Das ist eine reine Marketing-Erfindung der Industrie. Der grüne Karton bedeutet nur, daß es 20 Min länger dauert, bis Wasser von aussen vom Gipskern aufgesogen wird. Der Gipskern ist identisch mit allen anderen GK-Platten. Es gibt keine Vorschrift, daß in Bädern diese Platten zum Einsatz kommen sollen und es ist eigentlich auch wenig ratsam, in solche Decken in Bädern Löcher für Beleuchtung einzuschneiden, da sich dann drüber der Dampf sammeln und kondensieren kann. Kaum wahrscheinlich bei einer normalen Barnutzung mit üblichem Lüftungsverhalten - aber möglich.

    Aber das nur mal am Rande...


    In 5 cm UK einer Abgehängten Decke bekommen Sie nur Strahler rein, deren LED-Platine ein festverbauter Bestandteil der Lampe ist. Fällt eine mal aus, werden Sie diesen Saisonartikel nicht mehr nachkaufen können. Die meisten dieser Lampen sind Saisonartikel, weil die Entwicklung der Technik einfach noch zu schnell voranschreitet und die Gleichheit von LED-Bausteinen noch immer dem Zufall unterliegt (Die Mischung, die auf den Widerstand gegossen wird ist jedes mal anders, was immer eine neue Lichtfarbe ergibt). Fällt also mal eine aus, werden Sie vermutlich gleich alle austauschen wollen / müssen, und haben dann wohlmöglich noch die falsche Lochgröße in der Decke.

    In 5 cm GK-Decke bekommen sie aber Montagekrallen eingebaut, die zu einer Leuchte gehören, die unter der Decke sitzt, oder Sie setzen gleich eine Leuchte unter die Decke.


    Nischen:

    warum sind max. 40 cm Sturzhöhe in den Nischen so fix?! Wenn doch die Duschseite komplett gefliest werden soll, wäre es viel netter, wenn die Nischenhöhe dem Fliesenmaß entspricht. In diesem Fall 60 cm. Sonst ergeben sich in der Nische und auf dem Sturz darüber geschnittene Formate.


    Wenn Sie das Bad zum Duschen nutzen, wird es auf jeden Fall unterschiedliche Beleuchtungs-Anforderungen geben. Mal sanft aufgehellt, mal richtig hell - und auf jeden Fall ein "Arbeitslicht" am Spiegel. Auch wenn es noch ein Masterbad gibt.


    Ich schau mal, daß ich zeitnah die Wandabwicklungen skizziere (Ansichten auf die beiden Nischen-Wände)

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    Hallo Herr Ganzer,

    danke für die Infos zum Gipskarton und zu den Strahlern. Mir war klar, dass die Strahler fest verbaute LEDS haben, ich wusste aber nicht, dass bei einem Austausch die Lichtfarbe unterschiedlich sein wird.

    Nochmal kurz zur Sturzhöhe. Der Fliesenleger wird den Sturz einbauen. Der meinte, es gibt feste Elemente in Höhen von 10 cm, 20 cm oder 40 cm. Die wären beliebig kürzbar. Macht es nicht Sinn, den Sturz auf beiden Wänden in der selben Höhe zu haben um eine Symmetrie zu schaffen? Vielleicht klebe ich mi morgen mal eine Streifen Folie in der Breite unter die Decke/ vor die Wand um einen Eindruck von der Nische zu bekommen.

    Viele Grüße,

    Kristin

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Ganzer,

    ich habe mir heute mal mit Edding die Sturzhöhen auf die Badezimmerwand gemalt. Das hilft ja ungemein, wenn man sowas vor sich sieht.



    Wir können auch nachvollziehen, dass 60 cm Sturz gut aussehen würden, weil die Fliese dann nicht geschnitten werden muss. Im Duschbereich sehen wir da auch gar kein Problem.


    Wir machen uns ein wenig Gedanken über die Waschbecken-Seite. Wenn der Sturz 60 cm tief wird, dann bleiben zwischen Vorwand und Sturz nur 63 cm. Den Platz finde ich schon sehr knapp bemessen für einen Spiegel. Die Vorwand geht bis auf eine Höhe von 120 cm. Selbst wann man den Spiegel genau in die Nische einpasst, endet er auf einer Höhe von 183 cm. Mein Mann und ich sind beide über 1,80 m groß. Das erscheint mir zu klein bzw. zu niedrig. Oder lässt man einfach hinter den Spiegel einen Kasten bauen, so dass er bis vor den Sturz laufen könnte? Allerdings geht dann die Nische nicht mehr durch sondern wird vom Spiegelkasten unterbrochen. Fragen über Fragen. :-)


    Vielleicht sind das auch alles unsinnige und sehr laienhafte Gedankengänge.


    Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall schöne und friedliche Feiertage.


    Viele Grüße

    Kristin

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Guten Morgen,


    ich wage es nochmal vorsichtig diesen Thread nach oben zu schieben, in der Hoffnung, dass uns nochmal jemand einen Tipp bezüglich der Badbeleuchtung gibt.


    Vielen herzlichen Dank

    Kristin

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    Liebe Kristin,

    jetzt komme ich endlich mal dazu:



    Das wichtigste Licht ist das gemütliche. Dieses wird mit dem oberen Schalter geschaltet. Da Sie die Einzelspots lieber mögen als ein durchgehendes Licht, ist es wichtig, eine richtige Taktung zu finden.

    Das zweite Licht ist das helle Raumlicht, hier durch Deckenleuchten erreicht. Bevorzugt sind das Leuchten, die nur in der Decke befestigt werden, aber aus einem Leuchtkörper unter der Decke bestehen, um ein gutes Raumlicht abgeben zu können.

    Das dritte Licht ist dann das Nutzlicht am Spiegel. Wahlweise oberhalb des Spiegels montiert, oder eben wie gezeichnet seitlich vom Waschplatz hängend. Auch hier natürlich Leuchtkörper, die ihr Licht in den Raum abgeben.



    Die Höhe der Nischen richtet sich nach den Fliesen. Daher ist vom Boden zur Nische eine Höhe von 120 cm angesetzt, in der Nische von zwei Fliesenhöhen und darüber bestmöglich auch zwei volle Fliesen. Bislang haben Sie eine Raumhöhe von 245, was bedeuten würde, daß von der letzten ganzen Fliese bis zur Decke ein Rest von 5 cm bleibt. Lieber die Decke weitere 5 cm abhängen.



    Auf der Waschplatz-Seite bietet es sich tatsächlich an den Spiegel vorzuziehen. Dabei kann man einen Spiegelschrank von 60 cm breite und Nischenhöhe bis zur Vorderkante der Vorwand einbauen und eine höhere Tür davorhängen. Das Ergebnis ist in der Skizze zu sehen, in der die Oberkante des Spiegels bei 205 cm liegt (= Türrahmenhöhe = bekannt und angenehm für den Menschen).

    Fliesen im wilden Verband verlegt, Fuge in Fliesenfarbe.

    Downlights in den Nischen in passender Schutzklasse (--> Dusche)

    Deckenleuchten ähnlich dieser hier

    Spiegelleuchten wie beschrieben.

    Ich hoffe es hilft Ihnen mindestens als Anregung weiter ;)

    Liebe Grüße, Steffen Ganzer

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    PS: Wie Sie auf der Skizze schon erkennen können, empfinden wir aufgrund der horizontalen Linien der Fugen und der Nischen die Nische trotz der "Trennung" durch einen vorgezogenen Spiegel dennoch als durchgehend. :)

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Ganzer,


    vielen, vielen Dank für die Tipps und wunderbar aussagekräftigen Zeichnungen. Das ist eine sehr große Hilfe. :-)


    Wir werden die Seite vom Waschtisch nur bis auf eine Höhe von 120 cm Fliesen.


    Ich werde mal nach Deckenleuchten Ausschau halten, von denen ich meinen Mann auch überzeugen kann. Mir gefällt die Art der verlinkten Deckenleuchte.


    In die Nischen können wir dann Einbaustrahler setzen lassen, nicht zu hell, denn es soll ja gemütliches Licht werden. Ich persönlich habe aber auch nichts gegen durchgehendes Licht in den Nischen, ich wollte nur vermeiden, dass auf beiden Seiten unterschiedliche Nischenbeleuchtung ist.

    So sähe dann eine durchgehende Beleuchtung aus.

    Badezimmer im klassisch modernen Landhausstil · Mehr Info



    Und wahrscheinlich spreche ich wegen eines Spiegelschrankes am besten mit einem Tischler oder ich spreche mal den hiesigen Spiegel-/Glashandel/-verarbeiter an ob der Kontakte hat.


    Viele Grüße,

    Kristin





  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 5 Jahren

    Ein Tischler wäre schon der richtige Ansprechpartner. Wichtig ist bei dieser Lösung, daß das untere Torbauelement inkl. Fliesen die gleiche Bautiefe hat wie der obere, ungeliebte Baukörper, damit die Tür vom Spiegelschrank oben wie unten bündig aufschlägt.


    Ein durchgehendes Licht wäre auch möglich, wird Ihnen dann aber wohl zu hell für den Raum erscheinen, wenn es sich auf beiden Seiten wiederholt. Da sind 2x3 Downlights mit je 3 Watt LED sicher angenehmer, so wie Sie es beschreiben.

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Dankeschön :-) Ich werde weiter berichten. Und, sobald es etwas zu zeigen gibt auch Fotos einstellen.


    Ich finde es nämlich selber immer spannend bei anderen Threads die Verwandlung der Räume von vorher zu nachher zu sehen.

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    Guten Abend,

    es geht voran, langsam aber stetig. Der Estrich ist im Badezimmer seit fast zwei Wochen. Der Elektriker hat die Kabel, Steckdosen und Schalter für die Beleuchtung gelegt/gesetzt. Die ersten Fliesen sind an der Wand und der erste Sturz ist teilweise gebaut. Es wird dazwischen und darauf gefliest und zwar je zwei Reihen Fliesen ohne Schnitt. Ich konnte meinen Mann überzeugen, dass es mit "ganzen" Fliesen hübscher ausschaut. ;-)

    Hier noch ohne Elektroleitungen.


    Weitere Updates werden folgen.

    Viele Grüße

    Kristin

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren

    Guten Abend,

    Guten Abend,


    hier kommen noch ein paar weitere Bilder. Die Bodenfliesen liegen jetzt auch und beide Stürze sind gebaut. Wir müssen noch die Decke um einige Zentimeter tiefer abhängen, weil wir ja keine geschnittenen Fliesen wollten. :-)


    Dann müssen wir mit dem Maler noch Besprechen, wie wir die nicht gefliesten Wände gestalten. Vielleicht verputzen? Da bin ich noch etwas ratlos.


    Den Einbau der Armaturen und Sanitärelemente werden wir noch etwas nach hinten rausschieben, weil noch einige staubige Arbeiten im Haus anstehen und wir schon keine Türen mehr haben. Erst wenn die Arbeiten erledigt sind, wird das Bad komplettiert.


    Hier ein Bild von der Seite, an die WC und Waschbecken kommen.




    Duschecke


    Viele Grüße,

    Kristin

  • lotusteich
    vor 5 Jahren

    Hallo Kristin,


    auch wir haben im Bad die ungefliesten Wände mit einem Kalkputz von unserem Maler auftragen lassen, weil er uns dazu geraten hat. Da dieser Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Ich würde mit deinem Maler sprechen, welche natürlichen Putzarten er denn anbietet, also nix mit irgendwelchen Kunststoffpartikeln etc....

    Du kannst dir Bilder in meinem Profil anschauen.

    Wir würden jederzeit einen solchen Verputz wählen!

    Kristin P hat lotusteich gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 5 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 5 Jahren

    Danke für den Tipp, Lotusteich. Ich spreche mal mit unserem Maler, was er da empfehlen kann bzw. was er für natürliche Putzarten anbietet.

    Eure Badbilder hab ich mir angesehen. Sieht schick aus.

  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 4 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 4 Jahren

    Lieber Herr Ganzer @Raumagentur ArteFakt, liebe Anke @ankestueber, und alle anderen, die hier mit diskutiert haben. Tausend Dank für all die Ideen, Zeichnungen, Denkanstöße und Kommentare.

    Wir haben es geschafft und sind im Dezember eingezogen. Und jetzt möchte ich Euch das fast fertige Bad natürlich nicht vorenthalten. Ich finde selbst ja auch so vorher - nachher Threads ganz spannend.

    Ein paar Feinheiten fehlen noch bzw. müssen noch überdacht und gekauft werden, aber insgesamt gefällt uns das Badezimmer sehr, sehr gut.

    Hier die linke Seite mit Raumbeleuchtung.


    Mit Nischenbeleuchtung. Die lässt sich dimmen, ist also nicht immer so hell. Der Spiegelschrank ist eingebaut. Die Arbeitsleuchten rechts und links vom Spiegel fehlen noch. Hatte erst an so etwas gedacht, bin mir aber unsicher, ob die Leuchten nicht zu groß sind. Und bei Klarglas hab ich Angst, dass die Leuchten blenden. Und Leuchten für tausend Euro sind nicht mehr drin.


    Dusche rechts von der Tür.




    Ja, wir müssen noch etwas finden, wo wir das Duschgel schöner unterbringen.


    Spiegelschrank


    Nochmals ganz herzlichen Dank. :-)

    Viele Grüße

    Kristin

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 4 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 4 Jahren

    Hallo Kristin,

    vielen Dank für die finalen Bilder zum gelungenen Ergebnis :)


    Zu den Pendelleichten: ich habe schon weit größere Leuchten flankierend des Waschtisches aufgehängt, das von Ihnen ausgesuchte Modell wird sich gut in den Raum einfügen und schwerlich zu groß wirken. Rollen Sie gerne zwei Blatt Papier hochkant zu zwei Röhren zusammen (10 cm Durchmesser) und halten sie neben den Waschplatz, um einen räumlichen Eindruck davon zu bekommen.

    Mit nicht mehr als ~5W LED-Lampe wird da auch nichts blenden. Wenn Sie ein schönes, weiches Licht haben wollen, versuchen Sie noch 40W Glühlampen (E27, matt) zu bekommen. Zusätzliche Vorteile: Die Lichtfarbe ist schön und die Farbwiedergabe unschlagbar :-)


    Lieben Gruß, Steffen Ganzer


    PS: Es wäre toll, wenn Sie für mich hier Ihr Dankeschön nochmal eintragen könnten ;-)

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 4 Jahren

    Lieber Herr Ganzer @Raumagentur ArteFakt,


    ich werde das mal mit Papierrollen ausprobieren und dann bei gefallen die Leuchten ordern. :-)


    In meiner Bewertung bei Ihnen, werde ich noch die Bilder/Fotos hochladen. Ich glaub, zwei Bewertungen zu einem Projekt wäre nicht richtig.


    Herzlichen Dank und viele Grüße

    Kristin

  • ankestueber
    vor 4 Jahren

    Danke für das Update! Warum stellt ihr die Duschsachen nicht in die Nische? Bzw. für kleinere nicht so oft gebrauchte Sachen ein wasserfestes Körbchen oder zwei, die in die Nische passen und da relativ nah zum Fenster stehen?

    LG Anke

    Kristin P hat ankestueber gedankt
  • Kristin P
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 4 Jahren

    @ankestueber: Anke, vielen Dank für den Tipp. In der Nische direkt in der Dusche muss halt immer trocken gewischt werden. Darum bleibt es da vorne nicht stehen. Und um ehrlich zu sein, es gibt noch so viele kleine Baustellen hier... wir arbeiten uns langsam durch.

    Die Idee mit den Körben/Boxen finde ich gut. Ich werde mich mal umschauen. Danke.


    LG Kristin

  • ankestueber
    vor 4 Jahren

    Ja, immer Schritt für Schritt, darf sich entwickeln und wachsen. Ich wohne jetzt seit drei Jahren in der neuen Wohnung und es fehlt auch noch einiges. Macht aber nichts. Wenn mir das Passende über den Weg läuft, darf es einziehen. ;-))))

    Kristin P hat ankestueber gedankt
  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 4 Jahren

    Argh - Asche auf mein Haupt! Ich war zum einen in dem Punkt unaufmerksam, zum anderen bin ich es nicht gewohnt, vor einem erreichten Ergebnis bewertet zu werden. Ganz lieben Dank :-)

    Kristin P hat Raumagentur ArteFakt gedankt
Deutschland
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