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christo

UMFRAGE: Wie kontrollierst Du den Unkraut-Wildwuchs im Garten?

Christo Mitov
vor 7 Jahren
zuletzt bearbeitet:vor 5 Jahren

Es gibt nichts besseres für einen Garten im Frühsommer wie Regen und nichts Schlimmeres als den Unkraut-Wildwuchs danach! Wie entfernst Du Unkraut in Deinem Garten?


Unkraut jäten
Gift
Ziegen oder andere Nutztiere
sonstiges (sag es uns in den Kommentaren!)

Kommentare (67)

  • PRO
    Christo Mitov hat Naturnahe Gärten gedankt
  • PRO
    Anthell Electronics
    vor 7 Jahren

    Ich habe das gleiche Problem wie Frau Ackermann - und möchte auch nicht mit der Chemie-Keule arbeiten, daher nutze ich unverdünnte Essigessenz. Das funktioniert prima und ist auch keine Problem für Hund & Katze!

    Christo Mitov hat Anthell Electronics gedankt
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  • frank_t
    vor 7 Jahren
    Ich hab mir mal Gedanken dazu gemacht und ne Erfindung dafür entwickelt. Da ich diese so genial finde nenne ich sie einfach " mein Weibchen"
  • Marina Ackermann
    vor 7 Jahren
    Liebe Frau Stark, vielen lieben Dank für Ihre Mühe. Das sind tolle Ideen von Ihnen. Vielleicht hab ich mir das Zeug mit Oleander eingeschleppt, hab jetzt auch nicht mehr, da giftig für Katzen. Werde alles mal ausprobieren um das Zeug auszurotten und dann diese Thymian Variante probieren, das hört sich toll an. MELDE MICH SONST NÄCHSTE Woche mal telefonisch bei Ihnen, diese Woche bin leider knapp mit Zeit da ich nur in Terminen bin. Vielen lieben Dank
  • PRO
    Naturnahe Gärten
    vor 7 Jahren

    Sehr sehr gerne!

  • antonilaub
    vor 7 Jahren

    Da die Ziege lieber irgendwo anders lebt, muss ich mich, im wahrsten Sinn des Wortes, beugen.

  • Dieter Nachtigal
    vor 7 Jahren

    Gift geht bei uns garnicht. Da mach ich mich lieber selbst ran. Oder eben halt meine Frau. Die hat früher Feierabend!

  • PRO
    Palmen Gartengestaltung und Baumschule
    vor 6 Jahren

    Abflämmen ist eine Möglichkeit

  • PRO
    Gartenarchitekt Imöhl
    vor 6 Jahren

    Die allerbeste Möglichkeit, Unkraut in den Beeten zu vermeiden, besteht darin, diese so zu bepflanzen, dass kein Licht auf den Boden fällt. Wenn man sich klar gemacht hat, welche Standortbedingungen herrschen (Licht-Schatten, feucht-trocken, Lehm-Sand), dann wählt man die entsprechenden Gräser/Stauden aus, pflanzt in der Regel 7 Stück/m2 (bei großen Stauden wie Hosta "Big Daddy, Aruncus dioicus...) natürlich weniger, düngt nach der Pflanzung mit 100 gr. Oscorna animalin/m2 und deckt den Boden nur ein einziges Mal mit Rindenmulch ab. So erhält man nach anderthalb Jahren eine pflegeleichte Staudenfläche.

  • PRO
    Naturnahe Gärten
    vor 6 Jahren

    Hmmm... Pflanzplanung okay, würde ich auch so machen, wobei das Wichtigste ist, die richtigen Pflanzen für den jeweiligen standort zu wählen. Von Dünger und Rindenmulch rate ich aus verschiedenen Gründen ab.

  • cwasch
    vor 6 Jahren
    ich habe auch Probleme mit Unkraut in den Fugen. Dieses Jahr habe ich mir einen Drahtfugenkratzer zugelegt. Das geht wirklich gut. Besonders nach Regen , wenn die Pflänzchen noch jung sind. Und noch eine Anmerkung Essigessenz ist eine Chemikalie, nämlich Essigsäure. Auch Salz und Capsaicin (Chili), letzteres sogar giftig.
  • PRO
    Gärten mit Stil
    vor 6 Jahren

    Unkraut jäten ist Handarbeit.

  • PRO
    Ralf Elsesser
    vor 6 Jahren

    häufige Pflege (jäten) bringt den Erfolg

  • PRO
    Gartenfuchs Gartengestaltung
    vor 6 Jahren

    Jäten ist gut aber bitte mit Wurzel

  • PRO
    Nielsens Garten
    vor 6 Jahren

    Nehmen Sie Essigsäure. Verdünnt(1:5) wirkt immer.

  • PRO
    Bauplanung Müller
    vor 6 Jahren

    jäten oder abflämmen

  • PRO
    wertdesign andrea mörsdorf
    vor 6 Jahren

    jäten oder abflämmen

  • PRO
    adolf Gärtner oHG Garten- und Landschaftsbau
    vor 6 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 6 Jahren

    abflämmen ist nicht sinnvoll, da die Wurzeln trotzdem im Boden (Pflasterfuge) bleiben

  • PRO
    Palmen Gartengestaltung und Baumschule
    vor 6 Jahren

    Man kommt wohl nicht daran vorbei, das Unkraut zunächst einmal mit Wurzel zu entfernen. Dann kann man über weitere Maßnahmen nachdenken. Eine Möglichkeit ist, das Erdreich ca 5 - 10 cm abzutragen, eine wasserdurchlässige Folie aufzulegen und dann mit Split abzudecken. Pflanzen kann man trotzdem setzen. Ist aufwändig, aber nachhaltig!

  • PRO
    Garten- und Landschaftsbau Franz Broxtermann
    vor 6 Jahren

    Der Umwelt zur Liebe, niemals Gift verwenden!!!

  • lesebrille
    vor 6 Jahren

    Jäten. Die Terrassenfugen mit kochendem Wasser abspülen. Das "Unkraut" verkocht und kann ein paar Tage später einfach abgekehrt werden.

  • PRO
    Grünreich - Gartenplanung & Beratung auch online
    vor 6 Jahren

    Im Sommer hacke ich im Beet mit einer flachen, flächigen Hacke (bei Gardena heißt Sie Unkrauthacke) die Wurzeln des Unkraut ab und lasse es auf dem Beet liegen. Es vertrocknet dann und dient einer simplen Flächen Kompostierung. Achtung: die Methode funktioniert nur mit Kraut, dass noch keine Samen angesetzt hat.

  • PRO
    Sollazzo & Wetzel GmbH
    vor 6 Jahren

    Am besten ist es, die Fugen mit einer passenden Verfugung zu verschließen. Vorher muss das Unkraut natürlich entfernt werden.

  • schmidt86
    vor 6 Jahren

    Ich habe meine Beete mit einer schwarzen wasserdurchlässigen Gewebefolie und darauf ca. 5-6 cm Rindenmulch abdeckt. Aber nach einiger Zeit kam trotzdem immer wieder Unkraut (z.B. Ackerschachtelhalm und ein ganz hartnäckiges Unkraut mit ganz langen flachen Wurzeln), selbst durch die Folie durch.

    Desweiteren kommt es m.E. auch auf die Umgebung an, in der man wohnt. Ich wohne ländlich, mit einer großen Weide hinter dem Haus, auf der Heu "produziert" wird. Bis zur und während Heuernte kann man sich vor Pollen- und Samenflug nicht retten. Dementsprechend sieht auch mein Rasen aus.

    Ich denke Stadtgärten sind wesentlich unkrautärmer.

    Also, falls jemand noch einen Tipp für mein Unkrautproblem hat, bitte sehr gerne melden.

  • cwasch
    vor 6 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 6 Jahren

    So ein ähnliches Nachbargrundstück habe ich auch. Alles ärgern nützt nichts. Frühzeitig die Keimlinge und Jungpflanzen entfernen hilft. Übersehene Löwenzahn- Pusteblumen flämme ich mit dem Feuerzeug ab. Aufpassen, das nichts Brennbares in der Nähe ist.

  • cwasch
    vor 6 Jahren
  • phaos
    vor 6 Jahren
    immer schön abflämmen zwischen den Fugen, ist rückenschonend und macht sogar ganz schön Spaß.
  • PRO
    Garten- und Landschaftsbau Leibl GmbH
    vor 6 Jahren

    kann ich mich nur anschließen. Abflammen ist eines der Besten alternativen.

  • PRO
    Maurerkunst
    vor 6 Jahren

    da hilft nur jäten

  • Houzz-Nutzer 291142
    vor 5 Jahren

    Wachsen lassen (mich stört der Bewuchs zwischen den Fugen erst, wenn ich drüber stolpere). Vieles lässt sich prima an Kleintiere verfüttern (Löwenzahn, Giersch, Wegerich, Vogelmiere u.a.). Bodendecker, wie Storchschnabel und Waldsteinie sowie Mulch aus gehäckseltem Miscanthus, Strauch- und Staudenschnitt und Gras verhindern allzu starken Wildwuchs. Wenn nicht alles wie geleckt aussieht nützt das der Natur, es schont den Rücken und man kann gleichzeitig immer wieder Neues entdecken. Ich liebe Pflanzen, die sich selbst aussäen und durch den Garten wandern, wie Campanula persicifolia, Akelei, Bergminze, Stockrosen, Rudbeckien u.v.a..


  • Daniel Zimmermann
    vor 4 Jahren

    hallöchen. kann mir jemand sagen, wie die pflanze auf dem bild ganz oben heißt und wie ich sie am besten loswerde? habe letztes jahr nen wilden garten übernommen und in diesem jahr kommt diese pflanze überall durch. auch im rasen, der eigentlich kaum noch rasen ist. ist es da am besten, den rasen abzutragen und komplett neu herzurichten? mfg

  • PRO
    Naturnahe Gärten
    vor 4 Jahren

    Ich würde dies tun. Ich bin allerdings auf Naturgärten spezialisiert und verwende daher keine RSM-Mischungen. Sie sind erstens ökologischer Unfug und - wie man aktuell vielerorts sehen kann - nicht gut geeignet für besondere Wetterverhältnisse. Ich verwende robustes ökologisch wertvolles Rasensaatgut, das auch jetzt noch ansehnlich ausschaut. Lg Maria Stark, Naturgartenplanerin und Landschaftsökologin, www.naturgartenplanerin.bio

  • Houzz-Nutzer 291142
    vor 4 Jahren

    das sieht für mich aus wie wilder Portulak (Portulacca oleracea) - der ist eßbar.

  • PRO
    Garten-Jaspers
    vor 3 Jahren


    Wir unterdrücken Wildkraut mit Steinmulch aus Sandstein

  • Houzz-Nutzer 79750780
    vor 3 Jahren

    Hallo ihr Lieben, Ziege ist keine gute Idee. Habe ich schon ausprobiert. Die fressen liebe die Blumen als das Unkraut. Angeblich sollen Schafe besser "funktionieren"...

  • PRO
    Garten-Jaspers
    vor 3 Jahren

    Als ich seinerzeit ein Garten eines Kunden besuchte war ich sehr erstaunt das in seinem Garten kein einziges " Unkraut " war. Das sah sehr merkwürdig aus,schon fast skeptisch fragte ich nach dem Grund und die absolut verblüffende Antwort war: " Der Vorbesitzer war Lehrer und hatte in seinem Garten ein frei laufendes Huhn ***

  • PRO
    Gartenarchitekt Imöhl
    vor 3 Jahren

    Und das Huhn frisst wirklich nur das Unkraut? Woher kann das Huhn den Unterschied zwischen Unkraut und gepflanzter Staude erkennen? Wer hat das Huhn angelernt?r

  • ka Kl
    vor 3 Jahren
    Na der Lehrer :-)
  • PRO
    Gartenarchitekt Imöhl
    vor 3 Jahren

    Das ist ein neues Geschäft: Hühner anlernen, nur das Unkraut zu fressen und diese dann teuer an Gartenbesitzer zu verkaufen :-)

  • PRO
    Garten-Jaspers
    vor 3 Jahren

    Die haben wirklich nur das Unkraut gefressen und alles andere verschmäht. Sie wollen halt scharren und das machen sie für ihr Leben gern.

  • midmodfan
    vor 3 Jahren

    Das muss ein spezielles Unkraut-Huhn gewesen sein. Wir hatten (gegen unseren Willen) freilaufende Hühner vom Nachbarn in unserem Garten, die ständig Stauden ausgescharrt und alles vollgeka**t haben und ein 'pain in the ass' waren. Da hacke ich tausendmal lieber jede Woche drei Stunden Unkraut.

  • PRO
    Garten-Jaspers
    vor 3 Jahren

    In diesem Fall war es nur ein Huhn und ich denke da wurde bestimmt das eine oder andere Kraut nicht verschmäht aber es sah schon merkwürdig sauber aus .

  • PRO
    grynplan darmstadt
    vor 3 Jahren

    Un-Kraut gibts nicht.


    Es gibt höchstens "frohwüchsige" Nichtnutzpflanzen...


    Ab wann die jemanden stören ("wie sauber solls denn sein...?") oder zu üppig werden, ist relativ zum persönlichen Geschmack, der Art und Lage des Grundstücks sowie dessen Gestaltung.


    Giersch ist ein hervorragender Bodendecker - wo er hinpaßt. Efeu auch, das Problem ist, daß man nach gewisser Zeit außer Giersch und Efeu nix anderes mehr hat.


    Zu unterscheiden sind Gärten mit offenem Boden (Kräuter, Gemüse, Blumen, Beeren) und Ziergärten. In den ersteren muß man hacken oder mulchen, ggf. auch mit Folie (Bändchengewebe, Vlies), anders geht das nicht, wenn einem der Naturaufwuchs zu viel wird. Profis nehmen Roundup, machen im Frühjahr vor der Kultur den Boden erst mal richtig "sauber", und haben dann eine Weile Ruhe ... ist im Hausgarten sowas eher nicht üblich.


    Im Ziergarten muß man sich vor allem überlegen, wie groß Beete sein können/dürfen, daß man sie richtig pflegen kann. Der Rest wird Rasen bzw. wird gemäht. Normal würde man die Beete mehrstufig bepflanzen; aufliegende Bodendecker gegen das "Un-Kraut", Gruppenstauden bzw. -Gehölze, Großgehölze, Kleinbäume, etc. Bei Rosenbeeten funktioniert das nicht so gut, weil Rosen eher offenen Boden wollen (Hacken...). Bei Beeten mit Hochstauden, den "mixed borders" a la England muß mal halt sehen, daß das erwünschte, bunte Grünzeug so schnell wie möglich gut hochwächst (Lockern, Düngen, Mulchen), und dann durch die Beschattung möglichst wenig anderes aufkommen läßt.


    Ansonsten: Die Natur ist grausam. Es wird immer mal das eine oder andere Gräschen oder auch Löwenzähnchen irgenwo zu sehen sein, außer, man asphaltiert.



  • PRO
    Naturnahe Gärten
    vor 3 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 3 Jahren

    In weiten Teilen gebe ich Dir Recht.

    Aber: Menschen, die in meinen Augen den „Titel“ Profi verdienen, verwenden kein Glyphosat. Das haben meines Erachtens nur Menschen nötig, die nicht ausreichend Respekt vor unserem wertvollsten Gut, dem Boden haben, also auch immernoch nicht verstanden haben, was Gemeinwohl-Ökonomie eigentlich ist und für unsere eigene Zukunft bedeutet. Und natürlich diejenigen Menschen, die nicht über ausreichend Kenntnisse verfügen, was Pflanzenverwendung unter welchen Boden-, Licht- und Klimaverhältnissen angeht.......

    Wer aus seinem Garten einen Lebensraum für Mensch und Tier machen möchte, kann konkurrenzstarke Pflanzen wie Giersch in der Regel nicht verwenden, denn er ist in Hausgärten wie viele andere Arten auch, ein „Feind“ der Artenvielfalt.

    Selbiges gilt selbstverständlich auch für alle Arten invasiver Neophyten.

    Selbst ich als Naturgartenplanerin sortiere - besonders in der Entwicklungsphase eines Gartens - bestimmte Arten als Unkraut aus, jäte diejenigen Pflanzen, die durch ihre Konkurrenzstärke die geplante Artenvielfalt auf Dauer zerstören würden. Um diese Arbeit zu reduzieren gibt es nur eins: Eine gründliche Vorbereitung des Gartenprojekts, was die Standortbedingungen angeht und natürlich eine vorausschauende Pflanzplanung.

    Wer einen Nutzgarten hat muss noch einmal völlig anders an die Sache herangehen. Dennoch lassen sich artenreiche Naturgartenanlagen mit Nutzgartenbereichen sinnvoll kombinieren. Naturgartenplanung und Permakultur können sich hervorragend ergänzen.

    Und: Natur ist nie grausam, kann sie gar nicht sein, denn sie ist einfach nur NATÜRLICH und verdient den entsprechenden Respekt.

    Wenn hier auf Erden etwas grausam ist, ist es der Mensch.

    Der MENSCH ist das einzige Lebewesen auf der Erde, das seinen eigenen Lebensraum zerstört. Dies gibt es nirgendwo im Tierreich!

    Herzliche Grüße und einen guten Start in die Gartensaison 2019 wünscht

    Maria Stark

    Naturgartenplanerin und Landschaftsökologin

    Firma Naturnahe Gärten

    Planungsbüro für ökologische Grünraumkonzepte

    Fachbetrieb für Naturnahes Grün - empfohlen von Bioland

    www.naturgartenplanerin.bio

  • PRO
    Garten-Jaspers
    vor 3 Jahren

    Herzliche Grüße ...Nicht alle Menschen sind grausam !!

  • Maria Stark
    vor 3 Jahren

    DAS habe ich auch nicht gesagt! Aber bevor ich die "Natur" so bezeichnen würde, würde ich die menschheit so bezeichnen!

  • PRO
    grynplan darmstadt
    vor 3 Jahren

    Eieiei, welche Kreise doch so ein wenig "Un"-Kraut ziehen kann...heftige Diskurse.


    Also, die meisten Leute brauchen es "sauber". Daher auch die unglaublichsten Geräte im Gartenmarkt, wie Fugenkratzer kurz, mittel, lang, Stahldrahtfugenbürste mit Stiel, Flammenwerfer... Und was ein "Garten" ist, da gehen die Auffassungen sehr weit auseinander.

    Die Verunkrautungsreizschwelle liegt individuell sehr unterschiedlich hoch. Dem einen wird angesichts eines kleinen Poa annua schon übel, und er greift zum schweren Gerät, der andere fühlt sich in einer natürlichen Gras-Krautsukzession am wohlsten ("Natur-"Garten"). Wer sagt eigentlich, daß man einen Garten "anlegen" muß? Natürliche Dynamik auf einfach bißchen durchgefrästem Boden ist sehr interessant, und irgendwann wirds Wald...und im Schatten wächst dann sowieso nix mehr. Vielleicht paar Farne...?


    Hinweis zum von mir zitierten "Profi", der erst mal richtig mit Roundup saubermacht, bevor er anfängt:

    Hobbygärtner sind keine Profis, sondern Hobbygärtner.


    Profi sind die Erwerbsgärtner, die von ihrer Arbeit leben müssen. Und die Diskussion über Glyphosat/ Roundup u.a. Totalherbizide oder nicht ist überwiegend weltanschaulich - richtig ist allerdings, daß in der Flur trotz "Blühstreifen" etc. immer radikaler gewirtschaftet wird, seit Jahrzehnten, und sich dort kein Viech mehr halten kann.

    Diesbezüglich möge man sich in Brüssel bezüglich Agrarförderung beschweren. Ansonsten ist gutes Gemüse und Obst inzwischen so teuer, daß sich Eigenanbau fast wieder lohnt, zumindest für Familien.


    Die "schön saubergemachten" Monokulturen (Mais...) sind jedoch u.a. durch "alternative Energieerzeugung" begründet... es handelt sich somit um "Umweltschutz"....die Leute wollen das. Natürlich nicht auf dem Acker vor der Haustür, sondern woanders.



  • Maria Stark
    vor 3 Jahren

    Wir, die sogenannten Profis, sind diejenigen, die - im uns möglichen Rahmen (und der ist sehr sehr groß seit es Internet gibt) - aufklären können und sollten. Was ist warum "gefählich". Wie gesagt, es geht um ARTENvielfalt und die läßt sich in einem (Natur-) Garten angesichts der Konkurrenzstärke von Quecke und Co nur erhalten, wenn man "Unkraut" jätet oder entsprechend bei der Anlage des Gartens vorbeugt. Ich bin sehr erfolgreich mit meinen Maßnahmen, lehne die Verwendung von Kunststoffvliesen und Chemikalien jedweder Sorte selbstverständlich ab. Meine Kunden lehnen dies ebenfalls ab, spätestens wenn ich Ihnen von den Vor- und Nachteilen erzähle. So ist es aber mit allem. Wir als Fachleute tragen eben zu einem Teil mit verantwortung dafür, was in unseren Gärten und Grünanlagen passiert. WIR sind die, die aufklären müssen, mit guten beispiel vorangehen müssen und von unseren tollen, artenreichen Projekten berichten müssen.

    Dass der Laie Angst hat vor unbekanntem Unkraut (wie vor allem Unbekannten) und daher eventuell in der Wahl der Gegenmittel dazu neigt, über die Stränge zu schlagen, liegt mit in der Natur des Menschen.... WIR "Profis" können ihm aber zumindest diese Ängste nehmen!

  • PRO
    grynplan darmstadt
    vor 3 Jahren

    ... aus Umweltschutzgründen habe ich Leuten auch schon zu Kunstrasen geraten... es gibt inzwischen wunderbaren ... ist auf jeden Fall besser, als den Ehrgeiz des perfekten 2 cm-engl. Golfteppichrasens zu realisieren, mit Unkraut- und Pilzbekämpfung alle 2 Wochen, dauernd düngen, schneiden, wässern... völlig verrückt. Zumindest hier im steppenartig dürren Südhessen.

  • PRO
    Naturnahe Gärten
    vor 3 Jahren

    OMG! Würde ich niemals tun. Entweder ordentlich beraten und erklären, was ein echter Kräuterrasen ist oder notfalls halt die Bremse reinhauen und den Kunde ablehnen... Ich muss nicht ALLES mitmachen als Gartenplanerin. Aber bisher habe ich die Menschen von den Vorzügen der ökologischen Alternativen immer gut überzeugen können. Eine gute Argumentationskette ist allerdings wichtig. UND: Man muss es dann natürlich auch können. Es MUSS funktionieren UND gut aussehen!

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