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Gartenplanung - Terrassenbelag und Sichtschutz

vor 7 Jahren

Liebe Houzz-Community,

da ich bei der Gestaltung unseres Hauses hier so wertvolle Tips erhalten habe brauche ich nun noch etwas Hilfe beim Garten.

Im beigefügten Grundriss sieht man das bisschen Garten, das im Neubaugebiet noch verbleibt. Es ist nicht viel, genügt uns aber. Bisher liefen die Treffen mit Landschaftsgärtner so ab, dass sie eilig alles bemaßt haben, gefragt haben was wir möchten und Tage später ein Angebot in Form von summierten Einzelpositionen ankamen. Das ist doch keine Gestaltung?!

Wir tun uns unheimlich schwer mit den Entscheidungen für die Terrasse, und der Begrenzung zur Straße (roter Pfeil) und zum Nachbarn der erst im Sommer mit dem Bau beginnt(grüner Pfeil).

Gedanklich wünschen wir uns einen schlichten Garten der mit Gräsern etwas nordisch (wir lieben die See) anmutet und unseren beiden kleinen Kindern noch Rasen-Spielfläche bietet. Unser Haus hat eine geradlinige einfache Form - Passivhaus modern, grau, Satteldach

  1. Die Terrasse: jeder möchte uns vom Wunsch der Holzterrasse abbringen. Mit den Betonplatten kann ich mich so schwer anfreunden. Kann jemand eine Lanze für Holzterrassen brechen? Welches Holz ist empfehlenswert ? Muss es immer Tropenholz sein?
  2. Straßenseite (roter Pfeil). Hier wünschen wir uns Begrenzung und Sichtschutz und sind völlig indifferent. Staketenzaun als Bruch zur klaren Linie des Hauses, Sichtschutzelemente aus Holz in 1,80 m Höhe oder doch nur eine Hecke aus Hainbuche?
  3. Grenze zum Nachbarn (grüner Pfeil). Wie kann man die Grenze zum Nachbarn gestalten bis es dort an die Bebauung geht und sich klar abgrenzen wenn dort jedoch eine Grenzbebauung einer Garage vorgesehen wird.

Ich würde mich sehr über Hinweise, spontane Ideen insbesondere zur Terrasse und der Zaunsituation mit Sichtschutz freuen und bin schon sehr gespannt.



Kommentare (51)

  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Accoya und Kebony clear werden meines Wissens nicht aus heimischen Hölzern produziert, sondern z.B. aus neuseeländischem (Accoya) und kalifornischem Kiefernholz (Kebony clear), weil diese Hölzer für die jeweiligen Modifizierungen jeweils besonders geeignet sind. Wobei der Bestand von Pinus radiata (Accoya, Kebony clear) als gefährded gilt.

    Das "normale" Kebony stammt von Pinus sylvestris und daher sehr zu empfehlen. Es soll eine Haltbarkeit von 30 Jahren und weit darüber haben. Da sind wir mal gespannt! :)

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Beide Methoden der Modifizierung (für Accoya und Kebony) wurden ursprünglich für die erhöhte Haltbarkeit europäischer Weichhölzer genutzt, um diese besser im Außenbereich nutzen zu können und den Einsatz von Tropenhölzern verringern zu können. Inzwischen werden die Hölzer weltweit in zertifizierten Plantagen angebaut - hier greift heimisch tatsächlich nur teilweise. Besonders Accoya-Holz wird schon recht lange im Außenbereich (auch als Konstruktionsholz) erfolgreich verwendet. Von den entsprechenden Holzproduzenten werden sehr lange Garantiezeiten gegeben.

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  • vor 7 Jahren

    Oh, ich hoffe, dass du noch viele gute Vorschläge bekommst, wir haben nämlich genau das gleiche Thema! :-)

  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Die für Accoya prodiuzierte Pinus radiata wuchs ursprünglich nur in Spanien und Portugal. In Spanien wurden nun große Plantagen angelegt, aber das meiste stammt aus Übersee. Warten wir vielleicht einmal ab, erst wurde Thermoholz hochgepriesen, dann war Bambus das Non-Plus-Ultra, nun ist es Accoya...... , die für Kebony benötigte Pinus sylvestris ist jedenfalls tatsächlich heimisch.

    Fakt ist auch, das diese Hölzer ihren Preis haben und m.E. z.B. heimische Eiche oder Robinie immer noch eine gute Alternative darstellen.

  • vor 7 Jahren

    Erst einmal vielen Dank für die Hinweise zu den Hölzern. Wirklich weiter bin ich damit noch nich. Ich kenne wunderschöne Terrassen aus Douglasie, problemtische als auch schöne mit Cumaru und gerade aktuelle wurde Ipe ins Rennen gebracht.


    Ist Holz denn wirklich immer teurer und komplizierter?


    Zum Sichtschutz - der Bebbauungsplan ist da recht offen. Wir denken zur Straßenseite nun über einen 50-80 cm hohen Staketenzaun nach, den wir mit Hainbuche von innen bepflanzen und in ein paar Jahren abreißen wenn die Hecke dichter ist. Ob so ein Staketenzaun zum modernen Neubau passt? Irgendwie lieben wir den Bruch und sind dennoch unsicher. Hat jemand noch schöne, ggf langlebigere Vorschläge? Doppelstabmattenzaun ist keine Option.


    Zum Nachbargrundstück werden wir ggf wirklich erst einmal mit einem Absperrzaun arbeiten und innen etwas bepflanzen... Die Idee die neuen Lichtverhältnisse durch das Nachbarhaus abzuwarten klingt gut.


    @Vera Witt: Habt Ihr schon erste Idee?

  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Douglasie ist bei vielen Menschen beliebt, das Terrassenholz sollte ja auch zum vorhandenen Budget passen. Wichtig ist insgesamt die Verwendung von jeweils hochwertigem Holz, auch würde ich keine sichtbare Verschraubung wählen.

    Ipe ist gerade ein Renner, genauso wie Garapa, tatsächlich wunderschöne und sehr haltbare Hölzer, wenn Sie es denn mit Ihrem Gewissen vereinbaren können. Statt Ipe dann vielleicht auch wirklich einmal Kebony aus heimischer Waldkiefer andenken?

    Mit Accoya hadere ich ein wenig. Seit ca. 8 Jahren ist dieses Holz bekannt und wird angeblich viel eingesetzt, auch in öffentlichen Bauvorhaben. Die dafür weltweit angelegten Plantagen können aber eigentlich dann auch nicht älter als 8 Jahre sein. Die Bäume können aber erst nach 20 Jahren verwendet werden. Wo kommen dann nun aber die ganzen älteren Bäume her, die in den letzten Jahren und zur Zeit angeblich so zahlreich verwertet wurden und werden.....? Jedenfalls dann nicht (nur) aus Plantagen. Und der Wildbestand gilt als gefährded. Und das mal abgesehen vom langen Transportweg.

    Aber Sie fragen, ob Holz immer teurer und komplizierter wäre.

    Holz ist ein Werkstoff aus der Natur und schon deshalb für sehr viele Menschen das Non-Plus-Ultra. Einen natürlichen Werkstoff kann man m.E. nie mit einer Betonplatte vergleichen, deren Verwendung tatsächlich auf jeden Fall unkomplizierter wäre. Aber hochwertige und großformatigere Betonplatten haben auf jeden Fall auch ihren (hohen) Preis.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Vielleicht stellen Sie ein Bild des Hauses ein, dann kann man sich besser ein Bild machen, welcher Zaun passen könnte.

    Unabhängig von der Holzart Ihrer Terrasse (falls es Holz wird) rate ich Ihnen zu glatten, bombierten Profilen (leicht gewölbt zum besseren Wasserabfluss). Diese trocknen nach einem Regen besser ab und sind leichter zu pflegen. Optisch finde ich persönlich sie auch schön zurückhaltend.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Wenn Sie keinen Hund haben, kann es durchaus auch Sinn machen, auf einen, nur temporär angedachten Zaun vollkommen zu verzichten und das so eingesparte Geld besser in bereits höhere und breitere Hainbuchenpflanzen zu investieren.

    .

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Als sehr haltbares und einheimisches Holz bietet sich Eiche an. Ich verplane es für Terrassen ohne Rillen mit Abstand von 7 mm. Es hat eine sehr lange Haltbarkeit, gibt es aus heimischen Wäldern und sieht auf Dauer sehr gut aus. An der Grenze zur Strasse brauchen Sie keinen Grenzabstand einzuhalten, den Zaun würde ich mir sparen und das Geld in eine Eibenhecke (Taxus media "Hicksii") investieren. 3 Stück/m. Sie ist heimisch, bekommt niemals braune Stellen, kann immer wieder zurückgeschnitten werden und ist ein hervorragender Brutplatz für Vögel aufgrund Ihrer engen Aststellung. Und da sie einen sehr ruhigen Hintergrund darstellt, bietet es sich an, davor eine aufregende Staudenpflanzung anzulegen: Chaos gegen Langeweile ergibt Harmonie!.

  • vor 7 Jahren

    Hallo und vielen Dank zunächst.

    Nachfolgend ein Bild aus der Planung - unser Haus ist schlicht, schnörkellos und zur Eingangsseite (Norden) quasi fast fensterlos... nach Süden und Westen(Terrasse) hell und lichtdurchflutet. Die Bauform ist reduziert und schlicht, jedoch darf der Garten auch damit brechen. Hier darf auch Naturstein einziehen und alles gerne lebendiger werden - als bewusster Bruch zum ansonsten schlichten Baukörper.

    Wir haben keinen Hund aber es springen leider viele derzeit auf unser Grundstück und wir haben zwei kleine Kinder die es gilt aufzuhalten. Hainbuche als Hecke mit ca. 1,50 m Höhe in Kombination mit Sichtschutzelementen fänden wir perfekt. Allerdings sichert und das die Kinder nicht ausreichend. Und die Vorstellung zur Straßenseite alles zu zu machen und zur Nachbarsseite (die noch bebaut wird) alles offen zu lassen ist auch noch befremdlich bzw nicht „rund“.

    Heute früh habe ich ein Angebot für die Terrasse erhalten - Holz (Cumaru, Bankirai) bei ca. 200€/qm und 80€ für Betonplatten.

    Ja, ich gebe allen Recht. Man kann die Werkstoffe nicht vergleichen und ich weiß, dass man grundsätzlich alles nehmen kann, wenn man die Vor- und Nachteile kennt und akzeptiert. Auch im Innenbereich haben wir uns trotz aller Schmutzempfindlichkeit für Holz entschieden und lieben es.

    Dennoch - gerade beim Neubau (oder sowieso immer im Leben) ist vieles auch immer im Preis-Leistungsverhältnis zu sehen und wenn wir uns für das teure Holz entscheiden, dann sollte dies natürlich auch einige Jahre Freude bringen.


    Hat jemand ggf noch eine Zaunidee die partiell als Sichtschutz erhöht werden kann und sich somit harmonisch einfügt?

  • vor 7 Jahren



  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Eine Gestaltung einer Einfriedung sollte m.E. zur Gesamtplanung passen und nicht nur zum Haus.

    Das geplante Provisorium zum Nachbarn hin sollte doch eigentlich genug sein, an der Straße würde ich gleich Nägel mit Köpfen machen, sonst laufen Sie evtl. Gefahr, hier mehrmals Geld, Zeit und Arbeit investieren zu müssen.

    Schaffen Sie sich eine Gesamtplanung, die Sie dann in sinnvollen Teilschritten umsetzen!

    Schauen Sie sich vor allen Dingen das vorhandene Budget genau an und versuchen Sie es sinnvoll einzusetzen. Ein Beispiel: Wenn es denn Holz für die Terrasse werden soll, schauen Sie sich evtl. auch einmal Lärche und Douglasie an - auch wurde Ihnen hier Eiche gleich zweimal empfohlen - und gestalten Sie z.B. mit dem eingesparten Geld Ihre Einfriedung zur Straße gleich richtig.

    Schaffen Sie evtl. erst einmal eine Grundstruktur für Ihren Garten aus Einfahrt, Zuweg, Terrasse und Einfriedungen sowie größeren Gehölzen und Gartenhaus und realisieren eine größere Rasenfläche. Wenn Sich Ihr Budget dann erholt hat, können Sie laut Ihrem erstellten Gesamtplan weitere Pflanzflächen, Hochbeete, Beeterhöhungen etc. schaffen und bepflanzen, also mehr ins Detail gehen.

    Es ist z.B. einfacher und preiswerter später Rasenflächen wieder zu minimieren, als Zäune erst zu erstellen und dann wieder abzureißen, Heckenteile erst zu pflanzen und wieder zu entfernen um passenden Sichtschutz einzugliedern etc.

    Heutzutage soll Terrassenholz eine halbe Ewigkeit halten. Eine Küche wird doch meistens auch nach 10 Jahren wieder rausgeschmissen, obwohl noch wunderbar erhalten und das halbe Haus wieder "umdesignt". Warum dann nicht wie z.B. bei midmodfan erst einmal eine Terrasse aus Lärchenholz und dafür eine ansprechende Gartengestaltung ohne Provisorien?

    Evtl. holen Sie sich auch Hilfe in Form einer Gartenberatung vor Ort, oder auch online.

    Viele Grüße

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Bei den Preisvergleichen müssen Sie darauf achten, dass auch tatsächlich Belag inkl. Unterbau angeboten werden, sonst vergleicht man schnell Äpfeln mit Birnen.

    Bei Zäunen gibt es die klassischen Staketenzäune auch in moderner Interpretation. Hier ein Bild von der Fima Pletscherholz. Aber auch Modelle wie "Lattenzaun Vario" passen gut zu modernen Häusern und natürlichen Gartenanlagen. Höhe und Abstand der einzelnen Latten bestimmen, wie offen oder abgeschlossen der Zaun wirkt.

    Zur Bauseite würde ich den provisorischen Zaun setzen und z.B. mit Geißblatt, Staudenwicken etc. rasch begrünen.

  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Auch bei einem Provisorium Richtung Bauseite lässt sich bei einer Begrünung Geld einsparen, wenn Sie dafür einjährige Kletterpflanzen aus Samen ziehen.

    Diese lassen sich sehr schön bereits jetzt schon auf der Fensterbank vorziehen und Sie haben später nicht das Problem lauter mehrjährige Kletterpflanzen unterbringen zu müssen, falls diese evtl. nicht mehr in das neue Konzept der Gestaltung der Grundstücksgrenze hineinpassen sollten.

  • vor 7 Jahren

    Vielen Dank für die vielen Hinweise. Der Zaun gefällt mir gut. Muss ich mich mal näher mit befassen.


    Ich gebe allen Recht, dass es Sinn macht, die Basics quasi richtig zu machen und den Garten wachsen zu lassen. Nach Zeit, Budget und Baufortschritt der Nachbarn. Es gibt online Gartenplanungen? Problem ist nicht, dass wir dafür nicht bereit wären zu bezahlen. Aber es waren 4 Gartenbauer bisher hier. Allen habe ich die Prioritätenliste genannt, Bilder gezeigt etc. Bisher ist niemand darauf eingegangen oder hat mir uns das ganze weiter erörtert. Eine Planung - auch nicht gegen Geld - Fehlanzeige!

    Wenn hier noch jemand einen Tip hat - sehr sehr gerne.


    Herzlichen Dank.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    ich habe bei Gernot Prieß (auch hier auf Houzz) ein sehr schönes Foto gefunden, wie man moderne Staketenzäune in verschiedenen Höhen und mit Pflanzen kombinieren kann: Vielleicht passt es ja zu Ihren Vorstellungen:


  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Falls ihnen am Ende dieses Threads immer noch der Rote Faden fehlen sollte, oder noch Wünsche und Vorstellungen offen geblieben sind, kann ich Ihnen gerne online Unterstützung bieten, mittels einer einfachen Gartenberatung bis hin zur detaillierten Planung!

    von-steht-gartenberatung

    Viele Grüße

  • vor 7 Jahren


    Feinsteinzeug Holzoptik 120x30x2 auf Einkornmörtel. super pflegeleicht, mein Nachbar hat eine IPE Holzterrasse und muss Diese jedes Jahr abschleifen und neu ölen.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Hallo Zusammen,


    ich möchte an dieser Stelle einmal die Sache mit dem "Accoya" Holz aufklären. Accoya bezeichnet in erster Linie ein chemisch modifiziertes Holz. Diesen Vorgang nennt man acetylieren - indem im Holz eine Reaktion mit Essigsäureanhydrid herbeigeführt wird. Dadurch werden die Eigenschaften des jeweiligen Holzes auf molekularer Ebene verändert. Das Resultat ist ein Holz, dass kaum noch aufquillt und morsch wird und somit längerfristig haltbar ist. Wir sprechen hier von durchschnittlich 60 Jahren bei Verwendung als Terrassenholz oder Fassadenholz. In Verbindung mit Erde oder Süßwasser sind es immerhin durchschnittlich 25 Jahre. Auch gegenüber Insekten und Pilzen ist Accoya resistent. Somit schlägt diese Modifikation von Holz fast alle tropischen Hölzer in punkto Langlebigkeit und auch Nachhaltigkeit.


    Es werden zur Herstellung von Accoya ausschließlich reichlich verfügbare Holzarten aus zertifizierten, nachhaltig verwalteten Wäldern und Pflanzungen verwendet. In der Regel wird Accoya aus der sogenannten Radiata Kiefer hergestellt. Grundsätzlich kann man aber jede Holzart acetylieren. Nebene Radiata Kiefer sind auch Fichte und die klassische Waldkiefer als Accoya erhältlich.


    Vom Preis her ist Accoya deutlich erschwinglicher als tropische Hölzer oder thermisch modifiziertes Holz. c


    Wir haben Accoya auf jeden Fall ins Standartsortiment aufgenommen, gerade wegen seiner Langlebigkeit und Resistenz. Darüber hinaus ist es auch einfach zu verarbeiten.


    Ich wünsche weiterhin gutes Gelingen


  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Die Langlebigkeit der modifizierten Hölzer vor allen Dingen bei Terrassendielen muss sich ja erst einmal beweisen.

    Pinus radiata wird meist in Plantagen in Übersee angebaut, der Transportweg ist also schon einmal genauso lang, wie der von Tropenholz. Und für den Bau der Plantagen wird natürlich auch in großem Maße Land gerodet. Heimisches Holz wächst im Wald und nicht in Monokulturen und die Vorräte sind groß. (Ich habe gelesen: Einmal bis zum Mond und zurück)

    Da Pinus radiata für die Modifizierung aufgrund der Zusammensetzung des Kernholzes wesentlich besser geeignet ist als heimische Waldkiefer wird sich die Sache auch dahingehend entwickeln. Man sollte also hier die Augen offen halten, wenn man heimischem Holz den Vorrang gibt.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Wir beziehen Cumaru Holz von Cupis Holzhandel. Es gibt neben den Terrassenbrettern auch Rombus Leisten für Sichtschutzelemente und verschiedene Brettgrößen. Wenn kein Holz verwendet werden soll würde ich großformatige Keramikplatten auf Einkornbeton empfehlen. Sichtschutz kann unterschiedlich gestaltet sein, z.B. Mischung aus Holz und Steinelementen, und Pflanzen.






  • vor 7 Jahren

    Vielen dank für die interessanten Beiträge und Diskussione. Die ganze Vielfalt überfordert uns und die Angebote die wir hier von entsprechenden GaLas erhalten haben doch sehr rudimentär und einfallslos. Klar, das Budget ist begrenzt aber dennoch lässt sich ja ein Konzept entwickelt, das auf die nächsten Jahre wachsen kann. Bei Holz waren die Angebote auf Holz und Bankirai begrenzt, der Preis für Betonplatten mit 1mx1m mit Verlegung hat uns auch umgehauen, sodass Holz nun wohl wirklich den Vorzug erhält. @Herr Wentzel- an welche Betonplatten dachten Sie da?


    Eigentlich wollte ich längst den Garten beauftragt haben um ihn bald geniesen zu können aber ich fürchte das braucht nun Zeit. Ich muss mich nochmals nach Experten bei houzz aus der Nähe umsehen.



  • PRO
    vor 7 Jahren

    Ich würde im Terrassenbereich keine Betonplatten sondern Keramik oder Natursteinplatten verwenden. 1x1m Betonplatten zu verlegen ist sehr aufwendig.

  • vor 7 Jahren

    In der Tat hat uns der Preis mit Betonplatten umgehauen. Selbiger Anbieter meinte aber, dass Feinsteinzeug ebenso teuer ist, da die Unterkonstruktion aufwendiger sei. Ich bin inzwischen wirklich völlig unschlüssig. Leider trifft sich das mit der Auslastung der örtlichen Galabauer nicht so gut und das Thema Garten wird wohl ein Sommer- statt Frühjahrsprojekt

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Nur noch als Tip. Den Einkornbeton kann man fertig angemischt im Betonwerk kaufen. Manche Gartenbauer rühren ihn mühselig in Kübeln an.

  • vor 7 Jahren

    Geb ich mal weiter;-) Danke. Ist Einkornbeton mit Keramik wirklich so aufwändig wie 1x1 m große 8cm dicke Platten? Und weil sie es erwähnt hatten - an welchen Naturstein dachten Sie? Möglichst hell war der Plan. Bestenfalls ein Fußschmeichler

  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Großformatige Keramik zu verlegen ist auch nicht so ganz ohne.....Nicht jeder Betrieb arbeitet so versiert wie Stefan Wentzel auf diesem Gebiet, also evtl. besser vorher Referenzobjekte zeigen lassen.

    Eine Alternative wäre noch Geoceramica, es hat die Vorteile von Feinsteinzeug gepaart mit einfacher Verlegung, hier können Verlegekosten eingespart werden. Es sind Formate bis 80x80 erhältlich.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Fall Sie Natursteinplatten verwebden wollen kommen evtl. Travertinplatten mit gebürsteter Oberfläche infrage, die gibt es auch in gräulich.

  • vor 7 Jahren

    Lieber Herr Wentzel und auch allen anderen, vielen Dank für die tollen Tips. Ich bin noch am Suchen, Zusammenstellen, Abwägen. Wie bei den Entscheidungen im Haus mache ich das so lange, bis es klick macht. Das hat sich so bewährt. Heute wieder zwei Gespräche zur Unterkonstruktion einer Holzterrasse und Platte geführt. Einmal „unbedingt Metall nehmen. Zwar teurer aber langlebiger usw.“ und einmal „wir machen nur Holzungerkonstruntion. Genügt völlig, Holz arbeitet mit Holz und es gibt keine Spannung...“ Tja, was sagen die Profis? Genauso bei Platten... „ Platten bis 3 cm nur in Beton verlegen, alles darüber hinaus in Split“ und „Platten legt man nicht mehr in Beton. Auch dünne kann man in Split verlegen“. Da soll der irritierte Laie nicht völlig durcheinander geraten.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Eine Holzunterkonstruktion mit gutem konstruktivem Holzschutz verlegt kann lange halten - natürlich nicht so lange wie eine Alu-Unterkonstruktion. Mit Alu-Unterkonstruktionen habe ich bei Clip-Systemen (z.B. Grad Decking) gute Erfahrung gemacht, mit Holzunterkonstruktionen aber auch. Für beide Varianten gibt es Beispiele, die sich langjährig bewährt haben - für mich wäre es letztlich eine Preisentscheidung.

    Bei den Platten scheiden sich tatsächlich die Geister - die Hersteller empfehlen oft eine Verlegung auch dünnerer Keramikplatten in Splitt, die Gartenbauer empfehlen eine gebundene Verlegung. Soll es eine Kermaikplatte werden, wähle ich häufig die Verbundplatten (z.B. Geoceramica), da diese aufgrund der Sträke und des Gewichtes lose verlegt werden können.

    Denkbar ist natürlich (fast) immer auch eine Verlegung auf Stelzlagern, wenn man dieses Dilemma (gebunden vs. ungebunden) umgehen möchte. Bei einigen Herstellen ist dann auch eine problemlose Kombination von Holzbereichen und Keramikbereichen möglich.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Platten mit 2cm Stärke bitte lieber mit Kleber auf Einkornbeton verlegen. Bei Splittverlegung könnte es passieren das sie gerinfügig kippeln wenn man auf die Ecken von großformatigen Platten tritt.

  • vor 7 Jahren

    Hallo zusammen, ich möchte mich nochmals für die vielen Anregungen bedanken. Der Garten wächst gerade etwas vor unserem inneren Auge und auch wenn wir nicht sofort alles in Angriff nehmen haben wir Ideen bekommen und Pläne für so manche Ecke gefunden. Jetzt brauchen wir nur jemanden der unsere Wünsche ausführt und genau doet scheint das Problem zu sein. Gestern war ein GaLabauer da. Erst sehr eingefahren, wollte partout nicht unseren Geschmack akzeptieren (Neubau und Sandstein geht in seinen Augen nicht ) Aber irgendwann haben wir den Draht zueinander bekommen. Er hat uns auch bzgl. Holz auf der Terrasse bekräftigt und wir uns zuerst gefreut. Dann kam aber das Aber. Er macht nur Holzterrassen mit Bambus. Damit hatte ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt. Und das ist auch hier nie aufgetaucht. Im Internat gibt es recht wenig dazu. Habd aufs Herz liebe Profis - ist Bambus das neue WPC oder wie ist es einzuschätzen? Ich danke Euch vielmals

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Bambusbretter werden auch künstlich hergestellt,aber sie sind sehr hart und durchaus zu empfehlen. Meiner Ansicht nach wesendlich besser als Wpc.

  • vor 7 Jahren

    Oh da bin ich überrascht. Die Herstellung hab ich mir mal näher angeschaut und das hat mich an WPC erinnert. Daher freut es mich fast, dass Sie es als empfehlenswert einstufen

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Bambusdielen sind sehr hart und lange haltbar. Ich verwende gerne Dielen von Moso "Bamboo x-treme". Das Foto zeigt einen Ausschnit - leider wurden die Bretter mit der geriffelten Seite nach oben gelegt, ich würde immer die glatte Seite nehmen. Außerdem sollte der Rasen nicht direkt an das Holzdeck heranwachsen, damit das Holz besser abtrocknen kann. Auch für Bambus gelten die klassischen Regeln des konstruktiven Holzschutzes.



  • vor 7 Jahren

    Vielen Dank. Ich bin doch sehr überrascht von den Meinungen. Ich war wirklich davon ausgegangen, dass das ein neues WPC ist und mir jeder abrät. Laglebig, robust ist ja genau was wir suchen. Langzeiterfahrungsn gibt es ja noch nicht. Ich muss mich allerdings noch etwas damit anfreunden, dass es sich nicht um reines Holz, also Holz in Naturform handelt und warte nun mal gespannt das Angebot ab.

  • PRO
    vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren

    Bambus und WPC sind nicht zu vergleichen. Bambus enthält zwar Klebstoffe, aber WPC besteht zu 50% aus Plastik. Bambus ist jetzt in der dritten Generation wohl ausgereifter, aber keinesfalls kostengünstig.

  • vor 7 Jahren

    Vielen Dank für die Hinweise. ich bin doch sehr überrascht und vielleicht ist es wirklich eine Alternative. Die Bilder oben gefallen mir auch recht gut. ich werde auf jeden Fall berichten, wie es weiter geht.

  • vor 7 Jahren

    Hier nochmal IPE Holz vs. Feinsteinzeug Platten nach einem Winter !

  • vor 7 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 7 Jahren


    IPE

  • vor 7 Jahren


    Feinsteinzeug

  • vor 7 Jahren

    Vielen Dank. Das sieht ja wirklich gruselig aus (also IPE). Wie alt ist die Terrasse? Ob diese Optik der Standard ist?

    wir haben gestern den Preis für die Bambusterrasse bekommen. Klicksystem, Bambusunterkonstruktion., alles soweit inhaltlich ganz toll aber weit weit über dem was wir kalkuliert hatten und wir hatten mit 200-200€ pro qm gerechnet (inklusive Verlegung). Eine Garantie, ob sie wirklich 20 Jahre schön aussieht gibt es ja leider nicht...

    Wir wissen nicht ganz weiter. Doch Beton oder auf ein Angebot mit günstigerer Unterkonstruktion und Verschraubung von oben zurückgreifen und abwarten, was die Zeit bringt.


    bin stark am hadern, ob Beton und dafür andere schöne Elemente im Garten (Kalkssandsteinquader zum Sitzen etc) uns nicht auch glücklich machen können...


    Bekannte haben uns von ihrer Holzterrasse berichtet (rutschig bei Nässe, Mäuse und Wespennest darunter)... alles Dinge, die ich bisher nicht bedacht hatte..


    Das Bild oben erschreckt mich doch sehr. Kenne aber auch schöne Kandidaten ;-)

  • vor 7 Jahren

    Beide Flächen liegen gut 1 Jahr, also einen Winter. Und ja das Problem mit den Wespennestern kennt mein (Holz)Nachbar auch. Zweimal schon, und er hat eine verdeckte Verschraubung.


  • vor 7 Jahren

    Wir haben uns nun entschieden und ich brauche nochmals Rat. Nachdem wir den Sandstein in sky grey wegen Sorge vor Moos und Algen nun doch gedanklich gestrichen haben soll es Thermoesche werden. Wir haben ein Angebot vom Schreiner und eins vom GaLa... was meint Ihr? Wer hat techisch gesehen die Nase vorn?

    ist eher die Clipvariante zu bevorzugen oder liebr verschrauben?

    Und... genügt eine geschotterte Fläche mit Betonplatten darauf als Basis oder , was wir bevorzugen würden, eine Einfassung mit Kantensteinen, darauf Split und dann erst die Betonplatten?


    Ich bin nochmals sehr auf Eure Nachricht gespannt.

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Mit Thermoesche sind Sie gut beraten. Wir verwenden dieses Holz auch für unsere Produkte die ja auch eher für die Aussenbereiche gemacht sind und daher eine gewisse Langlebigkeit und Qualität liefern müssen, wenngleich man bei uns "nur" darauf sitzen muss :-) Empfehlen würde ich grundsätzlich den GaLabauer, wenn es um Außenanlagen geht. Es ist ja seine generelle Kompetenz und in der Regel haben die sehr gute Erfahrungswerte.


    Viel Erfolg und gutes Gelingen.

  • vor 7 Jahren

    Wie ist es am Ende gelaufen?

  • vor 7 Jahren

    kurzes Feedback bzw Zwischenstand. Der GaLaBauer ist uns abgesprungen und nun warten wir bis der nächste in ca. 3 Wochen starten kann. Er arbeitet mit einem Schreiner zusammen, der uns die Terrasse legen kann. In der ganzen Zeit lag ein Muster der Thermoesche auf unserer potentiell Terrasse und ich gebe zu, dass ich bisher enttäuscht bin. Das gute Stück sieht schon sehr mitgenommen aus, nämlich so, als würde es bald Risse bekommen und reißen. Nun frage ich mich, ob Bankirai doch besser wäre oder ggf. Das teurere IPE oder lieber Douglasie und in 10-15 Jahren ersetzen. Manchmal ist es vielleicht gut wenn man etwas Zeit hat um so ein Muster zu beobachten...

    eine Frage noch - sichtbare Verschraubung oder verdeckte? Ersteres bietet ja zumindest immer die Möglichkeit nochmals eine Diele zu tauschen falls es Probleme gibt. Was meint ihr?

    lieben dank

  • PRO
    vor 7 Jahren

    Auch Bankirai-Dielen können/werden Risse bekommen. Dies ist letztlich bei allen Hölzern der Fall. Die Rissbildung (Länge, Breite, Verlauf) ist von vielen Faktoren abhängig: Baumart, Schnittlage der Diele, Vorbehandlung etc.

    Bei dem System GradDecking (verdeckte Befestigung) können einzelne Dielen separat hochgenommen werden - dafür ist es aber recht teuer.

  • vor 6 Jahren

    Hallo Dari Asia,

    jetzt lese ich wiederholt Deine Werbung völlig zusammenhanglos hier bei Houzz - das nervt !

    Du bietest wunderschöne alte Holz-Türen usw. an und wenn man so etwas sucht, ist man bestimmt dankbar eine Adresse zu bekommen. Aber ... bitte nicht weiter wahllos posten. Nichts für ungut ;-)