Treppenhaus umgestalten von Zweifamilienhaus in Einfamilienhaus
vor 7 Jahren
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Kommentare (21)
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70er Jahre Haussanierung Grundrissänderung etc.
Kommentare (6)Hallo Sarah, Ein Zweifamilienhaus aus den 70ern in ein Einfamilienhaus umzubauen, bleibt immer ein teurer Kompromiss, der teurer werden kann als ein Neubau. Um das großzügige Treppenhaus "wohnlicher" zu gestalten, helfen schon Bilder an den Wänden und Pflanzen. Für das erforderliche umfangreiches, auch energetische, Umbauprogramm gilt umso mehr: Lage, Lage, Lage! Davon, die Deckenhöhe von 250cm auf nur 235cm in den Wohnräumen und auf nur 210cm im Keller abzusenken, rate ich dringend ab, es sei denn die Familien-Mitglieder haben alle eine Körpergröße von ca. 160cm und Schränke sind ausschließlich als maßgefertigte Einbaumöbel geplant. Die niedrige Raumhöhe drückt! Ein Verzicht auf Wärmepumpe und Fussbodenheizung, alternativ der Einbau einer Pelletheizung im Keller, ist bei Austausch einer alten Ölheizung mit Tanklager überlegenswert. Im Grunde hast Du die Antwort Dir bereits gegeben: Trotz eines fairen Kaufpreises und der insgesamt angespannten Lage auf dem Immobilienmarkt, wird sich m.E. der geplante Maximal-Umbau nicht rechnen. Teil-Vermietung oder Nutzung als Mehr-Generationen-Haus würde hingegen Sinn machen. Mein Zweifamilienhaus aus den 20er und 50er Jahren mit Anbau und ausgebautem Dachgeschoss mit Dachterrasse nutze ich z.Zt. als Einfamilienhaus. Neue Fenster, -mineralische- und hinterlüftete Dämmung der Fassade und Dach-Dämmung, neue Haustür, neue Innentüren, neue Elektro- und Wasserinstallationen, neue Küchen und Bäder, neue Heizung mit Fußleistenkonvektoren als Alternative zur Fußbodenheizung. Ein zeittypisches Holz-Treppenhaus mit Stilelementen der 20er Jahre, das der Architekt eigentlich herausreißen wollte, habe ich behalten, mit Bildergalerie und im Stil der 50er dekoriert mit Blumenbänken, Cocktailsessel und kleinem Nierentisch auf dem geräumigen Treppenabsatz mit schönem Ausblick. Wenn zum Kaufpreis maximal 50 Prozent Sanierungskosten hinzukommen und die Wohnlage top ist, hat man alles richtig gemacht, auch im Hinblick auf barrierefreies Wohnen im Alter und spätere Teil-Vermietung und ggf. Wohnraum für Hilfe im Dachgeschoss. Viele Grüße Petra...mehrGrundriss Gestaltung 50er Jahre Haus: Erdgeschoss
Kommentare (15)Und wie groß würdest du das Bad machen? Gleiche Breite, nur voll verbunden mit dem Gäste WC, oder auch noch mehr in den Gang? Der Flur wird dadurch halt kleiner, aber denke wie du schreibst mit Licht könnte das trotzdem gut wirken. Dann erster Schritt wie du sagst: Wohnzimmer durchgehend machen, Küche durchbrechen Eventuell dann auch das mittlere Zimmer (Heute Schlafzimmer) mit berücksichtigen und auch einen Durchbruch machen. Von der Statik wäre glaube ich alles möglich. Wie würdet ihr mit dem Schornstein (der Gasheizung im Keller) beim Wanddurchbruch mit der Küche umgehen? Kann mit sowas der Küchenplaner umgehen? EDIT: Hab Kamin durch Schornstein ersetzt. In der Küche ist kein Kamin, ich war von der wortwahl nicht eindeutig....mehrAus großem Einfamilienhaus mach Zweifamilienhaus
Kommentare (13)Hallo hallo, Gratulation zum Hauskauf! Die Entscheidung, die vor euch liegt, ist tatsächlich schwierig. Ein paar Denkanstöße für die beiden Varianten: A) Wohnen im DG, Schlafen im OG Vorteile: Die Zimmeraufteilung ist bereits ideal und entspricht euren Wünschen und Anforderungen. Baulich muss also nur wenig verändert werden (im DG Treppenhaus öffnen bspw.) Das gesamte obere Stockwerk kann als „öffentlicher“ Teil der Wohnung genutzt werden im Hauptraum des DG, der Wohnküche, kann einfach ein Kamin eingebaut werden, wenn gewünscht Nachteile: tagsüber eine Treppe mehr (Einkäufe etc.) Temperatur im DG - evtl. Klimaanlage nötig (vor allem im Sommer beim Kochen) lassen sich Räume trotz Dachschräge mit 4 bzw. 5 Familienmitgliedern gut nutzen oder ergibt sich ein Gefühl der Enge?! B) Wohnen im OG - Schlafen im DG Vorteile: kürzere Wege keine Dachschrägen in den Hauptwohnräumen, dadurch evtl offeneres Wohlgefühl (muss aber nicht sein!) im DG könnte ein großzügiger Elternbereich mit eigenem Balkon entstehen - oder ein großer Spielbereich für die Kinder Nachteil: größere bauliche Maßnahmen im OG erforderlich -> wurde von euch bereits beschrieben Schlafräume sind auf unterschiedlichen Ebenen -> kann positiv sein, sobald die Kinder zu Teenagern werden Ich denke, ihr macht mit keiner der beiden Varianten etwas falsch. Empfehlen würde ich tatsächlich auch, mal Kartons oder Garten-/Klappmöbel vor allem im DG in der Wohnküche aufzustellen und euch gemeinsam in dem Raum aufzuhalten. Dann bekommt ihr ein besseres Raumgefühl. Viel Spaß beim Ausprobieren...mehrDiele / Flur gestalten
Kommentare (13)Auch wenn eine spätere Trennung der Wohneinheiten nicht ausgeschlossen ist, so würde ich dennoch nicht darüber nachdenken, sondern viel mehr für das JETZT planen. Alles was später irgendwann eventuell mal passieren kann, erfordert ganz andere Berücksichtigungen, als wir sie jetzt abschätzen können. Es genügt doch zu wissen, daß es theoretisch möglich bleibt, da entsprechende Anschlüsse abgegriffen werden können. Was im JETZT fehlt ist eine Garderobe und ein Zentrum zur Verbindung der Räume. Daher habe ich mal den Grundriss noch eine Kleinigkeit weiter modifiziert und habe die "Nebentüren" zu Keller und HWR auf eine Wand gelegt. Die zum Leben dazugehörige, wichtige Tür zum WC dagegen habe ich mittig auf die Stirnwand gesetzt. Den Wandversatz des Kaminzuges hab ich vorgezogen auf eine Flucht mit der Treppe, um dem L-förmigen Raum durch die Teilung in einen großen Haupt- und einen angehängten kleineren Neben-Raum zu zonieren. Der Hauptraum verbindet Wohnraum, Küche und Spielzimmer. Von ihm führt "hinter dem Treppenabsatz" der Weg nach draussen. Neben dem Hauptraum leigt der Nebenraum. Er besitzt zwei nebeneinanderliegende, einfache Türen, wohlmöglich ohne Schloss und nur mit einem Knauf ausgestattet (Schranktüren nicht unähnlich) die zu den Nutzräumen führen. Eine weitere, zentral auf der Wand befindlcihe normale Zimmertür führt in das WC. HWR und WC würde ich nicht tauschen. Das jetzige WC wäre auch viel zu klein um eine gedachte Garderobe und Waschmascheinen und Staubsauger und vieles andere aufzunehmen....mehr- vor 7 Jahrenanna_allw hat Bettina Wittenberg Innenarchitektur stylingroom gedankt
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Philipp Koch