imke_heyer

Durchbruch Küche / Esszimmer

Imkeline Hey
vor 25 Tagen

Moin ihr Lieben da draußen,
Wir planen für unser frisch erworbenens Reihenendhaus eine Umgestaltung im Erdgeschoss.
Derzeit ist die Küche ein separater, enger Raum, den wir gern zum Esszimmer öffnen würden. Wir sind uns nur nicht sicher, wie genau.: Mit oder ohne Kücheninsel ? die Tür zwischen Flur/ Küche lassen oder wegnehmen ? die Außentür von der Küche durch ein Fenster ersetzen?
Wichtig ist uns Helligkeit, eine nicht zu kleine Küche und trotzdem Platz für einen großen Esszimmertisch.
Sind meine Vorstellungen realisierbar oder utopisch? Ich würde mich tierisch über Ideen
freuen.

Grundriss

Kommentare (22)

  • PRO
    Cornelius -unabhängige Küchenplanung
    vor 23 Tagen

    Ich gestehe, daß ich die Abstimmung nicht verstehe

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 23 Tagen

    Die Abstimmung war auch ein Versehen, eigentlich wollte ich nur die Fotos hochladen. Ich gestehe, dass ich das Tool noch nicht ganz kapiert habe

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  • PRO
    Cornelius -unabhängige Küchenplanung
    vor 23 Tagen

    ok, verstehe! Bei deinem Text verstehe ich auch nicht die Frage nach der Küchenaußentür. Im Plan ist doch schon ein Fenster eingezeichnet. Und, noch eine Frage: das Maß von2,?? ist leider abgeschnitten.

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 23 Tagen

    Derzeit befindet sich in der Küche eine Tür nach draußen, die wir eigentlich praktisch finden, um auf die Terrasse zu kommen ( vom Esszimmer gibt es keine Tür nach draußen) wenn wir aber den Wanddurchbruch machen, schrumpft der Platz für die Küche. Wir dachten daher ab eine L- Küche. Dafür müsste die Küchenaußentür durch ein Küchenfenster ersetzt werden.

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 23 Tagen

    Sorry. Das Maß ist 2,47 m

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 23 Tagen

    Pardon, 2,74 m ist richtig

  • midmodfan
    vor 23 Tagen

    Mir fällt auf, dass die Wand zwischen Küche und Wohnraum dicker gezeichnet ist als z.B. die zwischen Windfang und Flur, was darauf hindeuten könnte, dass sie tragend ist. Das beeinflusst natürlich ihre vollständige Entfernbarkeit bzw. die Kosten, die für den Einzug eines Trägers nötig sind.

    Ansonsten, nur was das Layout betrifft, sehe ich anstelle der Wand eine Insel mit einem Durchgang zum Wohn- bzw. Essraum planunten. Die Küche kann entweder zweizeilig sein, dann bleibt die Terrassentür bestehen. Oder sie wird U-förmig mit einem Fenster statt der Terrassentür. Das wäre (auch wenn sich dadurch zwei Ecken ergeben) die von mir persönlich bevorzugte Lösung, vorausgesetzt man kann Wasser und Abwasser unters Fenster verlegen. Die Spüle vorm Fenster ist immer eine schöne Sache, und damit wäre auf der rechten Seite auch genug Platz, um den Herd aus seiner Ecke zu befreien.

    Frage: Ragt die Treppe in die Abstellkammer hinein? Ist die Kammer essentiell, oder könnte sie der Küchenfläche zugeschlagen werden?

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 23 Tagen

    Danke für deine Ideen midmodfan. An eine U- Form haben wir noch gar nicht gedacht. Habe nur etwas Sorge, dass es zu beengt wirken könnte. Obwohl ich eine Insel ziemlich gut finde.
    Zu deiner Frage: Was du als Abstellraum bezeichnest ist leider keiner, da geht nur ein Podest zur Kellertreppe runter.
    Außerdem stimmt es dass die Wand zum Esszimmer tragend ist. Vermutlich muss ein Stück stehen lassen. Daher werden wir auf jeden Fall einen Versatz haben

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 23 Tagen

    Gelb markiertes = Problem mit Versatz. Hier wird die Wand stehen bleiben müssen

  • PRO
    Cornelius -unabhängige Küchenplanung
    vor 22 Tagen

    So, ich mach mal einen Vorschlag. Gegf macht es Sinn, die Insel noch ein bißchen in Richtung Flur zu ziehen, um noch etwas Arbeitsfläche zu gewinnen.





  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 22 Tagen

    Hallo,

    wenn ich den Gesamtgrundriss betrachte, macht es für mich überhaupt keinen Sinn die Küche bis über die Treppe hinaus zu öffnen. Da der Zugang zum Keller frei bleiben muss, wird davor sowieso nichts mehr stattfinden.


    Warum nicht also den Flur durch Abbruch des Durchganges vergrößern und mit einer neuen Wand zur Küche hin schliessen. Dort bleibe ein schmaler offener Durchgang (~70 cm, Mitte der flurseitigen Wand).

    Eine Tür an dieser Stelle ist obsolet, da es keinen Grund gibt, vom Flur aus nicht in die Küche zu schauen und außer von der Küche aus ist dieser Durchgang nie von den wohligen Bereichen aus zu sehen.



    Die Spülenzeile bliebe an der bisherigen Wand. Eingerahmt von den Hochschränken bleibt ein Spülenraum von 140 cm.

    Dem gegenüber, mittig zu den Fenstern angeordnet ist dann eine Kochinsel mit 100 cm Tiefe und ca. 190 cm Breite. (Abstand zur Insel käme auf ca. stattliche 105 cm)

    Der verbleibende Durchgang von ca. 80 cm ist auch wegen der geringen Höhe der Insel sehr bequem.


    Über allem zieht sich ein Deckensegel, das u.a. einen möglichen Träger verbirgt. (Strichpunktierte Linie) Dabei zieht sich das Segel noch in den Essbereich hinein. Diese Durchdringung holt die Küche zusätzlich aus ihrer Nische und schafft eine Kommunikation mit dem Essbereich.


    Den Durchbruch zwischen Essbereich und Wohnen könnte ich mir offener vorstellen. Es ist ein Irrglaube, daß immer ein Stück Wand stehenbleiben muss. Es ist zwar am simpelsten, aber unnötig. Eine auf Abstand zur Wand gestellte Rundstütze vermindert die Stützweite ebenso effizient wie ein bleibendes Wandstück. Lediglich die Knicksteifigkeit der nunmehr freigestellten langen Wand ist zu prüfen, in den wenigsten Fällen aber problematisch.


    Durch die Öffnung würde die bauliche Aufteilung der Räume zurückgestellt werden und der Essbereich kann sich etwas mehr Raum nehmen, so daß auch der Wohnraum proportional kleiner und damit passender für eine Wohninsel wird.


    *****


    Um innerhalb der Küche keine Unruhe aufkommen zu lassen rate ich zu einheitlichen Maßen. Ein Showroom mit allen möglichen Breiten und Ausstattungen an Schränken, die ein Hersteller zu bieten hat, dazu die Melodie von Tetris im Hintergrund - das ist nicht wirklich zielführend.


    Daher: hinten links im Eck den hochgestellten Geschirrspüler, rechts außen den Kühlschrank. Dazwischen 40-60-40 cm Schränke. Darüber Wandschränke (Tassen, Kaffee & Co). Mittig die Spüle (Abfalleimer), seitlich davon je 3 Auszüge (Geschirr, Besteck)


    Auf der Insel dann 3 Stück 60-er Elemente. Mittig der Ofen mit Auszugsschienen, seitlich je 3 Auszüge mit 3 Fronten (Vorräte und Kochgeschirr /-besteck).

    Etwas Abstand zur Wand, die Arbeitsplatte seitlich als Wange runtergezogen - fertig.


    Zum Essplatz hin 6 Stück 30-er Türen vor 3 60-er Schränken mit einer Tiefe von ~35 cm.

    Das betont die Vertikale und wirkt eher wie eine wohnliche Vertäfelung als daß es ein Küchenmöbel im Essbereich ist.


    *****


    In der Diele neben dem Kamin können Sie die Nische schliessen und eine Nische für einen flächenbündig eingebauten Planheizkörper einbringen. Dazu genügen seitlich je 5 cm und oben und unten je 10 cm.


    *****

    Aus einem anderen Projekt eine Perspektive, die dem Ergebnis in seiner Wirkung nicht unähnlich wäre: Die Küche zeigt sich schon vor der eigentlichen Küche



  • PRO
    Cornelius -unabhängige Küchenplanung
    vor 22 Tagen
    Zuletzt geändert: vor 22 Tagen

    Hallo Raumagentur artefakt,

    ja, wenn technisch möglich, ist es wirklich netter die Halbinsel an die Außenwand anzudocken.

    Die Idee mit dem Deckensegel find ich super. Die vorgeschlagenen 80 cm für einen Hauptverkehrsweg halte ich für etwas knapp. Hängt vielleicht aber auch von der Nutzung ab. Planen tue ich, wenn irgendwie möglich immer mit mindestens 100 cm. Die Tetris-Aufteilung (hübsche Formulierung übrigens) wird , wie von Ihnen vorgeschlagen, natürlich echt besser. Wenn kundenseitig mit Herd unter der Platte gelebt werden kann. Aber im Grunde, nicht ganz mainstream, ist es viel sinnvoller den GS hoch zu planen. Der wird viel,viel öfter gebraucht als der Ofen.

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 22 Tagen

    Wow, erstmal Danke für eure großartigen Ideen und ausführlichen Plänen!!!
    Mir gefällt deine Lösung ( Raum Artefakt) ziemlich, ziemlich gut, da es zu einem stimmigen Gesamtkonzept führt. Ohne nervige Ecken und Winkel, wie aus einem Guss. Außerdem ist daran schön, dass die Terrassentür bleibt.

    Jetzt interessiert mich natürlich noch der Preis,

    Kannst du mir eine grobe Preiskalkulation geben?
    Gerade die Verlegung der Anschlüsse zur Kochinsel und den Einbau der Rundstützen stelle ich mir aufwendig und teuer vor.

    Und noch eine letzte Frage:

    • im Esszimmer ist derzeit nur ein großes Fenster, darunter ein dicker Gusseiserner Rippenheizkörper. Wir dachten erst das Fenster durch eine Schiebetür zu ersetzen, Probleme daran ist, was mit dem Heizkörper passiert. Bleibt die Terrassentür in der Küche ist das vlt nicht mehr notwendig. Könnte man stattdessen ein Sitzfenster machen?
  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 22 Tagen

    Nur weil wir etwas nicht verstehen ist es automatisch hochpreisig. Ein Sanitärinstallateur verlegt die Leitungen an einem Tag, der mit rd. 350,- € netto zzgl. vllt. 20% Material anzunehmen ist. Das Verziehen eines Kabels zur Einspeisung der Kochinsel ist sogar noch schneller erfolgt.


    Und da sowieso ein Durchbruch erfolgen soll, ist der zusätzliche Aufwand für die Änderung der vorhandenen Öffnung zum Wohnraum nur ein kleiner Nebenschauplatz. Mir sind hier aber zu viele Unbekannte im Spiel, um auch nur eine vage Aussage über Möglichkeiten und Preise treffen zu können.


    Machen Sie sich klar: solange Sie nicht das OK geben, wird niemand mit einem Umbau anfangen. Erstellen Sie zum Plan ein Anforferungsprofil, wo alle to-do Punkte in Stichpunkten enthalten sind. Bei einem Projekt wie Ihrem sind das gut und gerne 15 Blatt in Stichpunkten, die Aufführen welches Gewerk in welchen Räumen welche Aufgaben zu erfüllen hat. Dabei sind wirklich alle Punkte zu erfassen, wie zB. Ergänzen des Fußbodens, Schätzungen für Leitungen herstellen und verschliessen, bearbeiten der Tapete, Sockelleisten ergänzen, etc...


    Dann laden Sie die entsprechenden Fachfirmen ein und bitten anhand von Planung und Gewerkeanforderung (eine Art kleine Ausschreibung) um Abgabe von Angeboten. Am Ende wissen Sie, was alles kosten würde, und entweder ist es ok, oder Sie passen die Leistung an, daß am Ende des Budgets auch keine Baustelle mehr offen ist.


    Machen Sie sich aber auch klar, wo Ihr Budget liegt. Rechnen Sie nicht kleinteilig, sondern immer zuerst im Großen und mit Allem. Viele Positionen bedingen sich, und die vermeintlich kleine Lösung entpuppt sich schnell als die aufwändigere. Manch eine Lösung bleibt dann im Vorfeld schon in der Wunschkiste.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 22 Tagen

    Kleiner Exkurs in Gestaltpsychologie:

    Der Mensch nimmt grob drei Höhen wahr, an denen er vorbeigeht.


    Zum einen alles bis Kniehöhe. An niedrigen Elementen gehen wir ohne zu zögern knapp dran vorbei. So knapp, daß der blaue Zeh am Bett kein Zufall mehr sein kann.


    Die nächste Höhe ist bis zur Handkante. (ca. Tischhöhe) Um an solchen Elementen mit sicherem Gefühl vorbeizugehen halten wir ca. ½ Körperbreite Abstand.


    Alles was darüber hinausgeht, engt uns gefühlt so sehr ein, daß wir im Schnitt 1 Körperbreite Abstand dazu halten.

    Beispiel: Flur. Nach links und rechts je 60 cm (= Körperbreite) ergibt 120 cm. Et voilà - das Standardmaß eines Flures, der uns zwar als eng, aber nicht zu eng erscheint.


    Die 90 cm hohe Küche schränkt uns also kaum ein. Zudem wird ein Durchgang in Bewegung wahrgenommen, anders als ein Aufenthaltsraum. Und da der Durchgang neben der Küche ebenso breit wie eine Tür ist und er sich darüber zusätzlich öffnet, wird es von uns weder als Durchgang, noch als Aufenthaltsraum als zu eng empfunden.


    Der Arbeitsraum zwischen den Zeilen ist mit über 1m großzügig bemessen. Unter 90 cm sollte es nicht sein, damit man sich noch zu zweit im Raum bewegen kann und ich weiterhin noch vor der offenen Schublade stehen kann. Weiter als 120 cm sollte es nicht werden, wollen wir doch mit einer Drehung um die eigene Achse beide Arbeitszeilen erreichen und dafür nicht "durch den Raum gehen" müssen :-)

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 21 Tagen

    Interessant, merci!

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 15 Tagen

    So, nun haben sich 2 Varianten herauskristallisiert. Beide haben ihren Charme. Die Entscheidung fällt uns dementsprechend schwer.
    Ich würde gern die Meinungen aus der Community dazu hören.
    Und noch etwas: kennt jemand ein einfaches Programm zur Visualisierung also von 2D in 3D?

  • Imkeline Hey
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 15 Tagen

    Vielen Dank, das ist eine gute Entscheidungshilfe. Bringt mich wirklich weiter!!!

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 15 Tagen

    Der Wohnraum ist ein Rückzugsort, die Küche und der Essbereich ein lebendiger Ort. Zu welcher Seite des Hauses empfinden Sie welche der v.g. Stimmungen?

    Außen steht schon "Frühstücksterrasse" dran, und ich vermute, daß die Benennung nicht nur aufgrund er Größe erfolgte ;-)

    Im Entwurf 1 mag ich, daß es zwischen dem lebendigen und dem ruhigen Bereich eine neutrale Pufferzone durch die Hochschränke gibt. Auch der direkte Zugang vom Eingang zur Küche und daß ich von hier aus auch sehen kann, wer denn da zur Gartenpforte reinkommt ist wundervoll.


    Entwurf 2 zeigt auch hier gleich seine Schwäche. Im ruhigen Raum konzentriere ich mich auf alles, was direkt vor mir ist: mein Gegenüber, das Buch, elektronische Medien und: mich selbst. Dabei kann ich auch gerne mal einfach nur in die Ferne träumen. Möchte ich dabei auf den Weg schauen, den ich täglich gehe, um Notwendigkeiten zu erfüllen? Einkäufe, Arbeit, Erledigungen. Oder möchte ich dabei lieber in den Garten schweifen lassen, der maximal aufzeigt, daß ein Strauchschnitt fällig ist, aber ansonsten nur an wunderbar genutzte Freizeitstunden erinnert - das letzte Sonnenbad, die kleine Gartenfeier mit den Nachbarn, die spielenden Kinder, etc.


    Die Küche in diesem Entwurf ist auch verbesserungswürdig, lässt sie nach derzeitigem Stand keine offenen Sichtachsen zu und auch keine nennenswerten Arbeitsfläche seitlich der Hauptbereiche Spülen und Kochen. Aber das liesse sich auf jeden Fall verbessern, sollte die Entscheidung für diese Raumaufteilung fallen.


    *****


    Grundsätzlich freut mich, daß Ihnen die Idee geholfen hat, die hintereinanderliegenden Flure zusammenfassen und die Gesamtlänge kürzen und mit dem Kellerzugang abschliessen. Das scheint auch der Einstieg gewesen zu sein, daß Sie mit den Räumen in einen Dialog treten und die Ideen nicht mehr in fremden Bildern suchen, sondern sich die Ideen plötzlich von ganz allein preisgeben :-)

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 15 Tagen

    Zeichenprogramme visualisieren nur eine Idee, sie können aber nicht bei einer Planung helfen. Sehr einfach zB. "Sweet Home 3D".

    Man erstellt zunächst die Wände (klicken und ziehen) und richtet sich mit vorgegebenen Möbel-Bibliotheken ein.


    Dennoch: es zeigt letztlich nur ein rudimentäres Bild in einfacher Computergrafik, Es ist nahezu unmöglich den Raum zu Empfinden. Aber es hilft dabei, die Sichtachsen auszuprobieren und zu prüfen.

    Oft ist es dabei hilfreich, keine "fertigen" Möbelbeispiele zu nutzen, sondern nur mit einfachen Kisten zu arbeiten, die in der Größe angepasst werden und als Platzhalter dienen.

    So wird ein Küchenschrank eben nur eine 60x60 cm -Kiste, die zB. auf 250 cm Raumhöhe angelegt wird. Dann lenken auch keine vorgegebenen aber falsch gesetzten Türen oder Griffe oder die falsche Farbe vom ersten Raum-Eindruck ab.




    im Vergleich

    • "Prüfung der Sichtachsen"
    • "so fühlt es sich an, wenn ich den Raum betrete"
  • PRO
    Cornelius -unabhängige Küchenplanung
    vor 15 Tagen

    Hallo, falls es nerven sollte mit dem Selberzeichnen: https://kuechenplanung-cornelius.de/preise/

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