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katrin_graf86

Ideen für „kleine“ Hauserweiterung gesucht

Vor 11 Monaten

Hallo,

mir wird voraussichtlich meine Mietwohnung wegen Eigenbedarfs gekündigt. Der Markt ist ja bekanntlich schlecht, eine ETW möchte/kann ich nicht kaufen, da die Preise zu hoch sind. In unserem kleinen dorf im Lahntal soll ich für 2 Zimmer, 76 qm, Kfw 55 300.000 € zahlen…


Gleichzeitig gehört mir mein unrenoviertes 60er-Jahre-Elternhaus. Darin wohnt meine Mutter noch alleine. Ich würde mein Geld und die mögliche Kreditsumme, die ich aufwenden kann (200.000 € nach Abzug aller Fördermittel), gerne in die energetische Sanierung des Hauses stecken und dort einziehen. Problem ist nur: Der Grundriss gibt keine Wohnungen für zwei Personen (ich bin Single) her. Im Keller gibt es nur ein Arbeitszimmer und eine Abstellkammer. Raumhöhe sind nur 2m. Im EG, dass gleichzeitig das erste OG ist (die Haustür befindet sich im Kellergeschoss) wohnt meine Mutter. Hier gibt es nur ein Schlafzimmer, ein kleines Bad, mein kleines Kinderzimmer, Flur, Küche, und Wohn-/Esszimmer. Also kein Platz für einen eigenen Bereich für mich. Allerdings muss das Dach neu gemacht werden. Um dort einen Wohnbereich zu schaffen ist aber eine Aufstockung erforderlich, da das Dach aktuell so flach geneigt ist, dass es keinen Wohnraum bieten kann.

Die Probleme sind nun:

1. Für mich alleine, ich bin 42 Jahre alt und werde eher keine Kinder mehr bekommen, lohnt sich die Aufstockung mit einer eigenen Wohnung kaum, selbst mit einem Partner zusammen nicht. Meine Mutter ist 81 Jahre alt. Wenn sie in ein paar Jahren nicht mehr lebt lebe ich in einem viel zu grossen Haus. Um die Aufstockung so zu realisieren, dass eine spätere separate Vermietung möglich ist, muss das gesamte Treppenhaus versetzt werden. Es liegt mitten im Haus, der Eingang zur Küche zweigt direkt davon ab. Die Kosten dafür kann ich mir nicht leisten. Und irgendwann muss ich mal anfangen, in mein Eigentum zu investieren. Ich kann nicht ewig auf Miete wohnen.

2. Aufstockung plus energetische Sanierung des gesamten Hauses (es muss von der Isolierung freiliegender Rohre über Heizung, Fassade bis zum Dach alles gemacht werden) kann ich mir nicht leisten. Es geht nur Aufstockung ODER Sanierung.

3. Keller zu Wohnraum ausbauen würde Vergrösserung der Raumhöhe bedeuten, was sehr teuer bzw. evtl. nicht machbar ist.

4. Anbau und dafür Garten wegnehmen geht auch nicht, da wir dann keinen Garten mehr haben, auf den ich nicht verzichten möchte.

5. Hoffläche nutzen: Bringt mir im Keller nur einen weiteren Raum, also z.B. ein eigenes Schlafzimmer oder Wohnzimmer neben dem bestenenden Arbeitszimmer. Bad geht nicht mehr. Die Garage auf gleicher Ebene wird benötigt, da in unserer schmalen Anliegerstrasse sonst kein Parken möglich ist.

6. Meine Mutter würde gerne in ein betreutes Wohnen ziehen und das Haus freimachen, aber vor 2026 gibt es keinen Platz dort.


Hat jemand vielleicht schon ähnliche Probleme gehabt und kann mir Tipps für eine Lösung geben? Momentan liebäugle ich mit einer Mini-Aufstockung, nur ein Schlaf-/Wohn-Zimmer plus Bad. Küche nutze ich bei meiner mutter. Wird vermutlich ziemlich komisch aussehen und preislich nicht so viel weniger als eine kompette Aufstockung kosten, da Dach und Co eh gemacht werden müssen, oder?


Ich hatte mal an ein Tiny House auf dem 3,50 m x 8 m kleinen Hof gedacht, aber wenn ich später ins Haus ziehe, brauche ich das nicht mehr und ich frage mich, ob man so ein Teil zu einem angemessenen Preis wieder verkaufen kann, da ich spätestens dann all mein Geld in die Sanierung stecken muss.


Vielen Dank schon einmal und viele Grüsse,

Katrin

Kommentare (7)

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