Für und gegen offene Räume – was findest Du besser?
vor 10 Jahren
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Kommentare (84)
- vor 10 Jahren
- vor 10 JahrenZuletzt geändert: vor 10 Jahren
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Kinderzimmer für Zwei - aber wie sinnvoll und schön?
Kommentare (23)Unsere Kinder (4 und 6) haben sich bis zu unserem Umzug vor zwei Wochen auch ein Zimmer geteilt. Ähnlich groß wie eures. Wir hatten es zunächst auch mit zwei Zonen versucht. Findet man auch oft im Netz. Theoretisch schön, praktisch hatte es hier nie geklappt. Da war ein (gemeinsamer) großer Spielbereich wichtiger. Oft haben beide auch gemeinsam im Bett des großen auf 90x200 geschlafen, daher finde ich die Idee die Betten beieinander zu stellen eigentlich gar nicht verkehrt. Mit einem genähten Überwurf ergibt das bei Bedarf auch eine tolle Höhle. Das mit der Ecke wäre mir jedoch zu konstruiert und - zumindest bei uns ;-) - würde diese schnell zumüllen. Hat sich einen weiteren Vorteil: Das kleine Kind läge an der Wand und purzelt nicht so schnell heraus. Mein Vorschlag auf die Schnelle, allerdings nicht maßstäblich:...mehrIdeen zu Wohn-/Esszimmer mit offener Küche (und zweitem Wohnzimmer)
Kommentare (55)Hallo zusammen, wieder sind ein paar Monate vergangen und wir überlegen gerade die Küche noch etwas zu optimieren: Wie Anke bereits zu Beginn angemerkt hatte, konnten wir die Küchenzeile ja leider nicht bis zum Fenster planunten ziehen, da das Fenster bis an die Wand geht und eine sehr niedrige Brüstungshöhe von ca. 50cm hat. Nun haben wir überlegt, ob wir die Küche nicht noch die 120cm bis zum Fenster mit einer niedrigen "Bank" aus Küchenkorpus durchziehen. Bei zwei 60er Schränke mit jeweils nur einem 3er Raster Auszug und könnte man die Arbeitsplatte (die selbe wie beim Rest der Küche) auch schön in die Brüstung hineinlaufen lassen. Dann würde unser Leergut nicht mehr in einem Korb herumstehen und die Küche würde nicht so abrupt enden. Hatte daran gedacht dann evtl. Kissen drauf zu legen. Was denkt ihr? Was mir dabei nur Sorgen macht ist die Frage wie man es dann mit Vorhängen die bald mal kommen sollen handhaben sollte - kürzer, genauso lang wie der Rest (liegen dann aber auf der Bank auf), ...? Anbei auch ein paar Fotos, damit ihr seht, wie es aktuell aussieht...mehrSanierung Reihenhaus - Grundriss EG - offene vs. geschlossene Küche
Kommentare (23)Hallo Johanna, du analysierst das ja sehr gut. Die Vor- und Nachteile sind klar. Und gilt es für euch abzuwägen, wo eure Prioritäten sind, was ihr unbedingt wollt, dann setzt man die eine Sache, die fix ist, und dann ergeben sich daraus die anderen. Deine Angst gilt vor allem dem Stauraum. Der Vorteil wäre ein fließender Übergang mehr ein Miteinander. Das aber möchtest du durch Querstellen von Schränken unterbrechen – wegen des Stauraums. Kosten klar sind immer ein Thema. Aber ich würde die Sorge erst mal außen vor lassen. Substantielle Eingriffe macht man am besten jetzt, später scheut man es wegen des Drecks und macht vielleicht Sachen wieder rückgängig, die man jetzt renoviert. Ich rate immer, das im ersten Schritt der Grund auf jeden Fall umgesetzt wird. Sparen kann man dann an Möbeln etc. Ich rate dir daher: 1. eine Stauraumplanung zu machen. Wie viel brauchst du wirklich? Was kann wo anders hin, z.B. Raclette in den Keller. 2. Im Haus mal entweder auf dem Boden abkleben oder besser noch mit Kisten mal die Wohnzimmermöbel stellen, damit ihr seht, ob es euch da zu eng wird. Ich mache mal einen Vorschlag, wie ich es mir vorstelle, dass es passen könnte: Die Wand zur Küche würde ich nicht versetzen, sondern an diese Hochschränke setzen (alle Küchenmöbel grün). Hier kann man überlegen, die Tür zu lassen oder für die Einkäufe eventuell auch nur eine Durchreiche zu planen. Dann eine Zeile rechts in der Länge wie jetzt Küche und Essen, die dann im Wohnbereich in eine Sitzbank (Stauraum drunter für Spiele, Geschenkpapier, Bastelsachen...) übergeht, mit der man dann insgesamt nicht ganz so weit in den Wohnbereich rein rückt. Den Wandschrank würde ich so lassen, könnte ja auch ein Bücherregal werden oder man könnte wenn man den Kücheneingang vorne zu macht, hier einen umsetzen, was den Blick vom Eingang direkt nach hinten zieht. Im Eingang würde ich die Abstellkammer auflösen und einen Garderrobenschrank (hellblau) direkt zum Flur stellen. Der dahinterliegende Raum (gelb) kann entweder der Toilette zugeschlagen werden als Dusche (falls oben nur ein Bad ist, hat man mit Teenagern eine Ausweichmöglichkeit) oder man macht eine Schiebetür und hat von dort eine Abstellkammer. Im Wohnbereich habe ich mal in blau Schränke in Sideboardhöhe eingeplant, und das Sofa zum Teil davor und vors Fenster gestellt. Die Schränke hinter dem Sofa könnte man als Truhe organisieren, also unsichtbare Klappe von oben für z.B. die Sitzpolster für die Terrasse. Oben drüber kann man noch ein durchgängiges Board oder auch zwei für Bücher anbringen, an der Wand zur Treppe dann könnte auch ein hoher Schrank, der den Fernseher integriert, stehen. Man kann auch über einen Beamer nachdenken und die Wand hinter der Sitzbank dafür nutzen. LG, Anke...mehroffene Küche, Esstisch und Wohnen in einer älteren Doppelhaushälfte
Kommentare (15)Hallo Barkleysspirit, ein paar mehr Informationen wären durchaus wichtig, um gezielter auf euer Projekt einzugehen. Es gibt immer gefühlt endlos viele Möglichkeiten einen Grundriss zu optimieren. Um jedoch genau auf die Bedürfnisse der Bewohner einzugehen, ist es gut zu wissen, wo deren Prioritäten liegen. Dem einen ist eine großzügige Sofa-Landschaft mit großem Fernseher wichtig, der andere kocht gerne in einer geräumigen Küche, der nächste benötigt sehr viel Stauraum usw. Anhand dessen können dann Kompromisse mit Berücksichtigung der Gegebenheiten und des Budgets gefunden werden. Hierfür sind dann eben auch die weiteren Stockwerke mit einzubeziehen. In den meisten Fällen, bewährt es sich im Erdgeschoss den Großteil der Fläche für Wohnen, Kochen, Essen zu nutzen und einen kleineren Teil für Garderobe/Stauraum, Gäste-Bad und evtl. ein Gästezimmer oder Büro zu nutzen. Dieses könnte im Alter oder bei Familienzuwachs als Schlafzimmer umfunktioniert werden. In deiner Grundriss-Beschreibung befindet sich im EG ein sehr großes Badezimmer, welches sowohl von Gästen, als auch von den Bewohnern genutzt wird. Wie bereits von Nicola angemerkt, werden sich die Schlafzimmer oben befinden. Man sollte sich der Laufwege und Teilung der Nutzung mit Gästen also bewusst sein. Das kleine Zimmer, welches vorläufig als Musikzimmer genutzt werden soll, bietet später nicht wirklich die Möglichkeit, ein Doppelbett und Schrank zu stellen. Vielleicht ist dies aber auch garnicht gewünscht. Weniger als die Hälfte der Grundfläche entfallen nun noch auf den Wohn-, Koch- und Essbereich. Durch das entfernen, der von dir vorgeschlagenen Wand, entsteht ein länglicher/schmaler Raum von ca. 30 qm. Es ist möglich hier alles gewünschte unter zu bekommen, jedoch sollte man sich Gedanken über die Raumwirkung, Blickwinkel, Laufwege, Nutzerfreundlichkeit usw. machen. Ohne nun genaue Wünsche, Machbarkeit und Budget zu kennen, habe ich mir euren Grundriss mal angeschaut und Varianten von eurer Vorstellung bis hin zu allgemein bewährten Aufteilungen dargestellt. V1 Eure Vorstellung; Wohn-, Koch- und Essbereich mit Kochinsel, Flur mit Stauraum, großes Bad, kleines Musikzimmer V2 Wohn-, Koch- und Essbereich mit mehr Bewegungsfreiheit beim kochen Flur mit Stauraum Bad versetzt (ehemals Kinderzimmer), kleiner aber trotzdem voll ausgestattet größeres Musikzimmer (ehemals Bad + Küche), Bett 180x200 möglich V3 Wohnen mit Sichtschutz/TV-Wand zum Koch- und Essbereich Koch- und Essbereich mit Bewegungsfreiheit beim kochen Flur Eingangsbereich verbreitert mit Stauraum, Abstellbereich (evtl. Waschmaschine) Bad versetzt (ehemals Kinderzimmer), kleiner aber trotzdem voll ausgestattet größeres Musikzimmer (ehemals Bad + Küche) V4 – V6 Neu gedachte Varianten, welche mir ohne eure Vorgaben gekommen wären und euch vielleicht nochmal mit anderen Augen auf euren Grundriss schauen lassen. Viele Grüße Steffi...mehr- vor 10 Jahren
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