Sichtschutz für bodentiefe unterteilte Fenster
vor 3 Jahren
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Inspiration Fenster
Kommentare (10)Hallo, an Ankes Vorschlag habe ich auch schon gedacht. Ich habe keine Ahnung wie alt Eure Kinder sind, aber ich weiß sie werden älter schneller als man mag :) Habt ihr mal darüber nachgedacht die Kinderzimmer nach unten zu legen? Ich habe das mal eingezeichnet, mit eigenem Bad. HWR und Technik. Die Fenster sind alle Bodentief. Außerdem habe ich mal die Garage verlegt und verlängert. Gibt ja nicht nur Autos, auch Fahrräder, Roller, Inliner, Trampolin (da geht noch mehr ;) außerdem braucht ihr Gartengeräte. Die Treppe ginge dann neben der Garage hoch, etwas weiter der Weg, aber was hilft es. Hanglage eben. Die Terrassenseite im Essbereich eine Glasfront, nur im Küchenbereich nicht, wegen den Unterschränken und die Küche mit Kochinsel. Alle anderen Fenster bodentief. Die Wand im Flur habe ich begradigt. Vielleicht dann lieber ein L, wenn dort die Gardrobe eingebaut werden soll. Wie Du siehst habe ich Ankes Vorschlag aufgegriffen, weil ich ihn sinnig finde. Ich laufe auch ungern mit meinen Salaten Kilometer. Oben hättet Ihr dann alles für Euch. Mal eine ganz andere Frage. Habt ihr mal darüber nachgedacht eine ganz andere Hauslösung zu suchen, sowie in den Ideenbüchern? Das obere Geschoß weg, dann ein Flachdach und dafür das Haus verlängern bis in den Hang? Die hintere Hauswand aufstocken und eine Art Wintergarten draufsetzen, der über eine überdachte Treppe zu erreichen ist und den man bei Bedarf schließen kann mit großen Glasschiebetüren? Ähnlich wie auf den Bildern nur halt für Hanglage. Habe ich in Spanien ein paar mal gesehen und fand es nur toll, die hatten nur keinen Wintergarten....mehrGlasbausteine ersetzen. Welche Fenster würdet ihr wählen?
Kommentare (12)Wendefenster kenne ich noch nicht, schaue ich mir gleich an. Unruhig sind auf jeden Fall die Glasbausteine, aber auch die versetzten Fenster dazu und die unglückliche Anordnung der Tür. Ich kann mich gar nicht entscheiden, wo der Fokus sitzen sollte ;) Ich habe eine Variante durchgespielt, bei der die Fassade eine klassizistische Anmutung bekommt und die Fenster passend dazu eine leichte Sprossen Unterteilung. Die Glasbausteine sind durch zweigeteilte Fenster ersetzt, das Große oben könnte von der Höhe fast ein bodentiefes Fenster mit einem Gitterschutz werden (dann ist es vielleicht nicht ganz so teuer) und das Gitter bricht noch ein wenig die unproportionale Länge zu den zwei anderen Fenstern darunter. Mit dem gefassten Rahmen um die Glasbausteine würde kein Platz mehr für eine eigene Stuckeinfassung der Tür bleiben. Im EG finde ich es immer noch zu unruhig......mehrAnordnung Fenster Kinderzimmer
Kommentare (8)Na, beim Schreibtisch sind wir uns einig, beim Konzept auch, nur die Verteilung ist etwas anders. Es gibt hier gerade einen Artikel über Alkoven (ist jetzt kein überzeugendes Beispiel für eure Situation dabei. Aber Anregungen allemal. Dann gibt es noch einen Artikel, da geht der Einbau allerdings von Wand zu Wand, aber auch hier sind Anregungen dabei: Teenie-Zimmer in Moskau Und dann habe ich auch in meinen gesammelten Ideen noch ein Bett, auch hier müsste man sich den Schrank gedreht vorstellen....mehrkleines neues Reihenhaus mit kleinem alten Architekten- Wohnküche
Kommentare (30)Mitunter verselbstständigen sich unsere Gedanken, und am Ende wollen wir alles gleichzeitig erfüllt sehen. Wird denn wirklich eine ruhige Runde im Wohnnraum sitzen währennd in der Küche eine Party steigt? Wird es oben wirklich zu laut, wo doch oben ein Vorflur und Türen zu den Räume vorhanden sind? Wenn eine Tür oben offen steht, ist es doch gleichbedeutend mit dem aktuellen Wunsch des Zimmerbewohners, eben nicht ausgeschlossen zu sein, weshab gerade dann ein paar akustische Lebenszeichen von unten eher gewünscht sind. Umgekehrt schliesse ich doch die Tür, um meinen Rückzugswillen zu unterstreichen. Wäre nicht ein zusätzlicher Schallex in den Zimmertüren oben zielführender als ein Abriegeln der Etage? In Ihren Entwürfen sind derzeit auch Wünsche berücksichtigt, die sich gemeinsam im Raum widersprechen. So werden entweder der Tisch oder der Tresen nie genutzt werden, weil beides einfach zu dicht zusammenliegt. Die Wetten stehen 5:1, daß der Tisch nur aus "Pflichgefühl" genutzt wird, denn dort zu sitzen bedeutet, immer gegen die Sitzfläche eines Stuhles zu schauen und den dahinterliegenden, dunklen Fußraum unter der Arbeitsplatte, die sich zudem wie eine (f)liegende Klinge genau auf meiner Kopfhöhe befindet und sich bedrohlich gegen mich wendet. Hier erachte ich zB. eine wohnlich ausgeildete Kochinsel zur Essbereichsseite zielführender für den Wunsch nach Kommunikation und Weite als die Kombination beider Wünsche im dafür ungeeigneten Raum. Fehlender Raum kann auch mal ganz anders kompensiert werden. Wo brauche ich wofür welchen Raum? Wo brauche ich eine Unterbrechung der Sichtachse und wo soll eben diese Sichtachse erhalten bleiben? Alles auf einem Blick ist sehr schnell endlich. Es braucht für mehr Vielfalt und Weite auch mal nicht einsehbare Bereiche. Letztlich ist der Grundriss die wichtige Basis zur Aufteilung der Funktionsereiche und den Raumeindruck von Weite und Geborgenheit gleichermaßen. Und auch bei den Fenstern kann ich nur sagen: es muss auch zum Gebäude passen. Es nützt nichts, wenn Sie nur Ihre Wünsche sprechen lassen, ohne die Sprache des Hauses zu berücksichtigen. Dieser Dialog zwischen gebauter Architektur und Lebenswünschen ist wichtig für ein harmonisches Zusammenspiel. Andernfalls werden Sie immer die Diskrepanz spüren. Dennoch gibt es in viele Richtungen die richtigen Lösungen. Ein Panoramefenster, gern Rahmenlos öffnet den Raum nach draussen. Das damit verbundene Gefühl ist am hellen Sommertag zum Familienessen sicherlich toll, aber beim Lesen auf dem Sofa am Herbstabennd eher zu wenig geschützt. Der Windfang bei Ihnen hat derzeit 2 Aufgaben. Zum einen ist es die Schleuse zwischen innen und außen inkl. der offenen Garderobe, zum anderen erreichen Sie über die Schleuse aber auch das Haupt-WC, das sie sehr häufig nutzen. Und jedes Mal wenn sie es nutzen, sagt Ihnen derzeit das Haus: "Schuhe und Jacke an und dann raus". Jedesmal verlassen Sie Ihr Zuhause, um hinter dem zugigen Windfang das WC aufzusuchen. Wenn Sie schon alles umkrempeln, würde ich hier im Eingangsbereich als erstes beginnen und zunächst alle Einbauen auf dem Papier entfernen und in einem leeren Grundriss neu anfangen. Vielleicht eine Umläuferfunktion andenken, die mehrere Zugänge und spannende Sichtachsen erlaubt, so daß man vom jeweiligen Standort aus die anderen Funktionsbereiche auf der Fläche (Wohne / Essen / Küche / Flur) nicht sofort erfassen kann. In dieser Umbauplanung eines schmalen Reihenendhauses mit Anbauten zB. steht mitten im Zentrum ein Block, der den Kamin, Küchenhochschränke, Heizung und Garderobe aufnimmt. Wertvoller Raum, der aufgrund der offenen Wohnweise sonst nicht zu finden war. Da Sie derzeit zu viele offene Fragen haben, rate ich dazu, die Energie nicht weiter in Details zu stecken, sondern zunächst die Infrastruktur, das Große Ganze anzuschauen, und die Beziehungen der einzelnen Bereiche zu untersuchen. Nehem Sie den Grundriss am esten in 1:20 und entfernen alle Wände, die Sie theoretisch entfernen KÖNNTEN und entwickelnn Sie den Grundriss. Ein Arbeitsmodell dazu ist auch durchaus hilfreich, um die Wirkung des Raumes (Blickbeziehungen, Größenwirkungen, Zusammenhänge und Rückzugsbereiche) zu erfassen. Das führt dann unweigerlich zum zweiten großen Punkt: die Fenster. Welche Art von Öffnung passt dann gleichermaßen zur Architektur und zu Ihrem Lebensgefühl? Wenn diese Fragen beantwortet sind, wird sich alles andere viel besser dort einfügen, und es sind lediglich kleine Korrekturen noch notwendig, um ein perfektes Miteinander zu schaffen. Planung ist keine Anordnung mehrerer Fragen, sondern vielmehr eine Reise. Sie beginnt mit dem ersten Schritt, und an manchen Stationen muss man öfter vorbeikommen, um sie überhaupt wahrzunehmen oder im Kontext zu sehen. Ebenso wichtig ist es, einige Stellen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Daraus erwächst dann die Erkenntnis, dass Sie niemals an zwei Orten gleichzeitig sein können, daß Sie niemals gleichzeitig in verschiedenen Stimmungen sind und daß manches viel zu selten passiert, als daß es maßgeblich ist. Wie zB der Teenie, der nach der Party schwankend nach Hause kommt während die Eltern noch gemütlich im Wohnraum sind und ungestört sein wollen. Es lohnt einfach nicht, sein leben nach seltenen Ereignissen auszurichten, wenn das bedeutet, den Rest der Zeit von Kompromissen umgeben zu sein....mehr- vor 3 JahrenZuletzt geändert: vor 3 Jahren
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