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trompetologe

Badewanne, Waschbecken und WC in 5qm kleinem Badezimmer neu anordnen

trompetologe
vor 3 Jahren

Das 5qm große Badezimmer soll nun die nächste Baustelle nach Sanierung und Anbau unseres 1939 gebauten Siedlungshaus-Klassikers sein.



IST-Grundriss und –Ausstattung sind in der Skizze dargestellt - blau bedeutet unveränderlich, z.B. auch die Verkleidung für das KG-, Heizungs- und Wasserrohre in der linken oberen Ecke; grau bedeutet variabel, z.B. Vorwände und Objekt-Positionen.


Die Wannenbad-Möglichkeit soll bleiben (auch wenn diese täglich nur als Dusche genutzt wird). Hier schwebt uns aktuell die Badewanne Bette Ocean-Lowline in 1700x750 mm für einen niedrigeren Einstieg an derselben Position im Grundriss vor. Die aktuelle rechte Seite ist bzgl. mittiger Tür und Fenster die schmalere und bleibt somit unseres Erachtens als Wannen-Position geeignet. Das Kopfende und damit die Vorwand wollen wir für einen Fensterausblick beim Baden drehen (Fremdeinblicke von außen sind ausgeschlossen). Duschen würde man dann an der Fensterseite bzw. mittig. Eine Unterputz-Installation der Armatur auf der Längswand (Innenwand, ca. 50cm vom Fußende/ Ablaufseite) und damit der Verzicht auf eine Vorwand an der Badewanne ist uns technisch und finanziell unklar. Wenn eine Vorwand am Fußende wieder sinnvoll ist, dann wird diese nicht mehr 93cm hoch, sondern nur 79cm wie das dann benachbarte Fensterbrett.

Bisher bietet ein Duschvorhang auf einer geraden Spannstange mehr oder weniger guten Spritzschutz. Eine Glaswand mit Aussparung für die Vorwand an der Ablaufseite und eine gekrümmte Vorhangstange ohne Decken-Anker haben wir bisher noch nicht gesehen.


Bzgl. der Positionen von Waschbecken mit Unterschrank (70cm breit) und WC sind wir unsicher. Für einen Tausch von WC und Waschbecken mit Unterschrank spricht unseres Erachtens:

  • Waschbecken ist näher am Tageslicht
  • WC ist letztes Objekt, das man beim Betreten des Bades sieht und wäre mehr aus dem Blickfeld des Badenden (aber auch bzgl. Trennung von rein und unrein leider dichter am Kopfende und die Tür würde gegen die Knie des Sitzenden aufschlagen!) – aber vielleicht ist das ja besser als aktuell gegen den Rücken des am Waschbecken Stehenden ;)

Verhindernd könnte noch die vorhandene Verkleidung für die Rohre werden. Ein Spiegelschrank könnte erst bei 33,5cm beginnen. Für die Aufreihung von 70cm Waschbecken, 25cm-Objektabstand, 40cm WC und 25cm Wandabstand fehlen uns (bei 186,5cm Raumbreite) 7cm. Mit dem Installateur ist zu prüfen, ob die Verkleidung ab Unterkante Spiegelschrank um die 7cm vermindert werden kann, da sonst 21,5cm links und rechts neben dem WC nicht reichen. Zu einer raumbreiten Ergänzung durch einen normalen Spiegel hat uns eine Verkäuferin abgeraten, da man den Unterschied zum Spiegelschrank als extrem störend wahrnehmen würde (?).

Würdet ihr trotz fast raumbreitem Spiegelschrank und einem Waschbecken-Unterschrank noch eine Konsole unter dem Spiegelschrank realisieren? Wir eigentlich nicht. Im Gegenteil wollen wir den Spiegelschrank direkt auf der Konsole aufgesetzt und quasi als Unterputzvariante verkleidet haben.



Auch, wenn die Fliesenfrage vor der Objektpositionierung schwieriger zu bewerten ist:

Unsere Bodenfliesen sind Villeroy und Boch Upper Side beige in 30x60cm im Drittelverband quer zur Fenster-Türachse verlegt. Egal, was andere davon halten: Diese Fliese liegt bereits im gesamten EG und wird getreu dem Motto „Lieber einheitlich hässlich, als unterschiedlich schön“ also auch im Badezimmer verlegt. Unsicherheit besteht vor allem bei der Wandgestaltung, Tür und Fenster teilen den Raum:

  • WC und Waschtisch-Vorwand und mindestens die Wand seitlich neben dem WC mit der Bodenfliese im selben Verbund waagerecht verlegen bis Spiegelschrankunterkante bei 1,15m (ggf. käme ja die oben erwähnte Konsole noch dazwischen).
  • Badewanne muss wegen des Duschens 3-seitig rundum gefliest werden. Raumhoch fliesen geht hier wegen des stark abgerundeten Übergangs von Wand zur Decke nicht. 2,03m hoch trifft die Türhöhe (beim Eintritt im Rücken), ist aber niedriger als die Fenstersturzhöhe (2,26m, beim Eintritt direkt im Sichtfeld). 2,26m kommt uns aber zu hoch vor. Wieder die Bodenfliese als Wandbelag wirkt für uns harmonisch, aber evtl. eintönig und ggf. auch in Augenhöhe mit 2020er-Mode „Holz-/Betonstruktur“ zu präsent, um zeitlos zu sein. Also Wannenschürze mit Bodenfliesen belegen und Wände mit 30x60cm oder größeren weißen Fliesen mit Kreuzfuge??
  • Die eher konservative Fliesen brachten uns auch auf die Idee, die verbliebenen ungefliesten Wände mit einer mutigeren Farbe (blau?) bis ca. 40cm unter der Decke abzusetzen und damit auch die verschiedenen Höhen der Fliesen an den Wänden „einzufangen“. Die Decke selbst wäre dann ab 40cm unter Deckenhöhe weiß.

Was meint ihr insbesondere zur Wandgestaltung, aber gerne auch Hinweise, wo wir auf dem Holzweg waren/ sind? Dankeschön.

Kommentare (13)

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 3 Jahren

    PS:

    da es möglich ist, würde ich Ihnen zu der Kaldewei-Wanne in 180/80 raten. Gleiches Material, gleicher Preis.

    An der Rückwand lässt sich der Wannenrand etwas einspitzen, dann passt sie auch vorn Perfekt. Sollte sie etwas in den Türstock greifen ist das eher charmant, da auf diese weise die leicht rückspringende Wannenschürze genau mit dem Türrahmen abschliesst.

    Die Vorwand benötigen Sie nicht wirklich, das Einspitzen einer Armatur in eine Zimmerwand ist schnell gemacht und Sie haben mehr Großzügigkeit und freie Richtungswahl im Bad.


    Mit einem Zulauf über den Überlauf haben Sie auch keinerlei Armaturen-Arme in die Wanne kragend.


    Ein Spiegel könnte auch schmaler als der Waschtisch gestaltet werden, dann ist er auf keinen Fall im Bereich der Steigleitungen. Aber auch wenn der Spiegel raumbreit gesetzt werden würde, ist es kein Problem, da sich ja nicht hinter jeder Spiegelfläche auch ein Schrank verbergen muss ;)


    (Raumbreite Wanne mit 2 Armaturen)


    (Option eines Waschplatzes mit schmalem Spiegel)

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  • trompetologe
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 3 Jahren

    Lieber Herr Ganzer,

    vielen herzlichen Dank für die prompte Hilfestellung und den Nachbrenner heute Mittag.

    Die raumhoch gezogene Vorwand für WC (links), Waschbecken (rechts) und flächenbündigen Spiegelschrank ist gesetzt. Auf die Möglichkeit einer neu zu schaffenden Konsole (Trockenbau und Fliesen) unter dem Spiegelschrank sind Sie nicht eingegangen - wahrscheinlich, weil diese den aufgeräumten Eindruck aufweichen würde, richtig? Je nach Bewertung des Installateurs ziehen wir dann den Spiegelschrank möglichst weit nach rechts. Der schmale Spiegelschrank und der niedrige Unterschrank in Ihrer Skizze wirken schön luftig, allerdings benötigen wir mehr Stauraum, so dass wir die Vorwand mit einem möglichst hohen und breiten Spiegelschrank ausnutzen müssen, z.B. Geberit One (130x100cm). Von einer Ergänzung eines 150cm breiten Spiegelschranks mit einem normalen Spiegel hatte uns wie gesagt eine Fachverkäuferin abgeraten. Die integrierte Spiegelbeleuchtung sollte dann ja zusammen mit der deckenmittig angeordneten Pendelleuchte ausreichend sein. Oder benötigt die Wanne/ Dusche noch zusätzliche Beleuchtung?


    Coole Idee, auf einen Wanneneinlauf zugunsten einer eines Zulaufs über den Überlauf zu verzichten und eine raumbreite Wanne ohne Vorwand zu wählen. Das bringt mehr Ruhe auf diese Seite – ebenso wie die symmetrische Kaldewei-Wanne. Stört der mittige Ablauf bei einer mittigen Duschposition nicht? Die Bette Ocean-Wanne hätte für ein seitliches Duschen an der geraden Seite einen mehr abfallenden Rand.

    Die Armatur zum Füllen der Badewanne ist in Ihrer Skizze an der Fensterseite positioniert. Für beide Liegepositionen (hinter dem Kopf oder am Flußende) schlecht zu erreichen, oder? Wäre eine mittige Position unter der Armatur für die Handbrause nicht besser?

    Die optische Vergrößerung der Bodenfläche durch Hochziehen der Bodenfliesen an der Wannenschürze in gleicher Ausrichtung auf dem Foto gefällt uns gut. Heißt, dass die 60x30cm Fliesen hochkant an die Schürze kommen. Übernimmt man hier den Drittelverband vom Boden, ergänzt also die letzte Bodenfliese (z.B. 50cm) mit dem Rest zu 60cm, also 10cm? Die Schürze wird ja niedriger als eine Fliesenlänge sein, so dass auch komplette Fliesen ohne waagerechte Trennung als Schürze möglich wären.

    Die angedeuteten Wandfliesen für die gegenüberliegenden Wände mit den Sanitärobjekten sehen nun kleiner und diagonal verlegt aus. Wir waren hier eher auf der Suche nach 30x60 oder 60x60cm und gerade verlegt (Kreuzfuge). Bzw. auf der WC-/Waschbeckenseite hatten wir ebenfalls die Bodenfliese in Erwägung gezogen.

    Der Fliesenabschluss ist in den Skizzen noch höher als der Fenstersturz dargestellt. Welchen Deckenabstand empfehlen Sie hier?

    Ok, ein Farbwechsel bei 40cm unter Decke bringt wohl Unruhe. Danke für die Empfehlung: Eine blaue Decken- und Wandfarbe und eine eher dezent weiße oder ebenfalls blaue Wandfliese oder eine weiße Decken- und Wandfarbe und eher eine als mutigen Akzent geflieste Wand hinter der Badewanne.

    Bei den Seitenwänden der Dusche ohne Fliesen sind wir nach Beobachtung der Wasserspritzer nach dem heutigen Duschen skeptisch – wenn wir auch den Gedanken von wenig gefliesten Wänden charmant finden.


    Nochmal herzlichen Dank für die Impulse und Grüße von

    Carsten Sell und Sabine Schmidt

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 3 Jahren

    Die Skizzen sind nur Vorsitzen eines Konzeptgedankens, ohne einen Anspruch auf Maßstäblichkeit.

    Da Waschplatz und WC getauscht wurden, habe ich den Bestand nicht weiter berücksichtigt. Einen großen Spiegel kann man natürlich auf eine Vorwandinstallation setzen und zur Decke hin abkoffern - das optische Resultat wäre identisch. Bedenklich finde ich die Aussage eines Möbelvertrieblers, daß eine Ergänzung von Fertigmöbeln nich ok sei... Aber ich würde hier vermutlich sowieso mit anderen Elementen arbeiten und auch kein integriertes Spiegellicht wählen würde, weil es zwar nett ausschaut, aber völlig unpraktisch ist für die Aufgabe, die es eigentlich erfüllen soll. Da gibt es so viele andere, spannendere und auch günstigere Möglichkeiten :)


    Da die Kopfseiten 185 cm breit sind, würde eine 60/60-er Fliese nur mit schmalen Randstücken oder mit nahezu halben Fliesen am Rand gehen. Wie auch immer werden nur 2 oder drei ganze Fliesen in der Breite möglich sein. Nur drei! Das macht das Bad unnötig klein. Propagieren Sie lieber Größe, indem Sie kleinere Fliesen wählen. Der Gedanke der blauen Fliese zB. ist klasse. Wählen sie zB. ein Fischgrätenmuster-Muster mit lebendig glasierter Fliese.


    Das Beispielbad meines letzten Beitrages hat ungeschützte Seitenwände. Nach 6 Jahren war es nur mal notwendig, die Silikonfuge zur Wanne zu erneuern - alles andere war nahezu wie am ersten Tag. Es klappt also wunderbar.


    Für genauere Aussagen müsste man das Bad und dessen Wände mal Maßstäblich aufzeichnen und aus den Konzeptgedanken eine Vorplanung machen.


  • trompetologe
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 3 Jahren

    Ja, unsere Planung ist noch im Gange! Inzwischen haben wir Duschen, Glaswände und Schränke in vielen Versionen geplant, wieder verworfen und sind im Grunde wieder bei der letzten hier beschriebenen Konzeptplanung angekommen. Das ist für uns typisch und schließlich dann immer ein sehr beruhigendes Gefühl.

    Das heißt: Die Badewanne soll das von Ihnen, Herr Ganzer, vorgeschlagene Modell (Kaldewei Classic Duo Rechteck-Badewanne (=Modell 109), 1800mm lang, weiß mit Perl-Effekt, Antislip) werden – allerdings in 750 statt 800mm Breite, da auf der Fensterseite Heizungsthermostat und Fensterbrett physisch bzw. optisch beschränkend sind. Dies hat zur Folge, dass wir an der Türzarge nun einen Abstand haben und sich somit wieder die Frage stellt, ob das X-sel zwischen Wannenschürze und Türzarge ungefliest oder gefliest wird. Wir plädieren für einen Abstand ohne Fliese.



    Die Badewanne wollen wir möglichst so einbauen lassen, dass Fußboden und Badewannenboden auf einer Höhe sind. Sie bekommt einen Duschvorhang - hier evtl. eine bogenförmige, die etwas mehr Freiheit hinter dem Vorhang bewirkt und einen Bezug zur ovalen Badewannen-Innenform hätte.

    Bei den Fliesen im Duschbereich scheiden sich noch unsere Geister (weiß?, Format, U-förmig oder nur die Rückwand).

    Den flächenbündigen Spiegelschrank auf der anderen Seite sehen wir mittig auf der Wand mit den beiden Objekten WC und Waschtisch und wegen der Rohre rechts somit bei 1,20/1,30m Breite. Seine Höhe wird 1,0m (Geberit One, mehr Platz und bessere Proportion zur Raumhöhe, aber schlechtere Proportion der Spiegelfläche selbst) oder 0,7m (Keuco Royal Match). Auch hier ist die Fliesenfrage abhängig von der gegenüberliegenden, korrespondierenden Wand offen – wahrscheinlich bis zur Spiegelunterkante gefliest.

    Auch, wenn unser Gefühl den Waschtisch am Fenster und das WC an der Tür sieht, behalten wir die umgekehrte Anordnung wahrscheinlich bei. An der Fensterseite kollidiert das Fensterbrett sonst optisch sehr mit dem Waschbecken samt Unterschrank. Weniger beengend sieht dort das im Vergleich optisch zurücktretende WC aus und beim Eintritt in den Raum wirkt das Bad größer, wenn der Unterschrank sich zunächst hinter der Tür versteckt.

    Für den Waschtisch mit Unterschrank und Wand-WC favorisieren wir Grohe Essence, (60cm breit mit Hansa Loft Einhandbatterie bzw. 36cm breit ohne Spülrand).


    Ratschläge und Tipps sind natürlich herzlich willkommen. Vielen Dank.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 3 Jahren

    Hallo,

    lieben Dank für den Zwischenstand. Ja, Planung ist ein Prozess, und neben den Entscheidungen FÜR etwas, sind die Entscheidungen GEGEN etwas genauso wichtig. Das erspart einem hinterher die Frage "wäre dieses oder jenes nicht besser gewesen?"


    n der Höhe würde ich immer versuchen einen Spiegel bei 115 cm OKFF beginnen zu lassen und sollten Fliesen an der Wand nur halbhoch geführt werden, diese immer etwas höher als die Spiegel-UK enden zu lassen. Das verhindert, daß der Spiegel oben auf wie abgestellt wirkt. Außerdem sind 115 cm die klassische Bar-Höhe, die viel besser zu unserer menschlichen Proportion passt.

    Typischen 120 cm sind nur entwickelt worden, weil sich in D ein Standardmaß von 30 cm in so vielen Bereichen etabliert hat, und ein vielfaches von 30 ist einfacher zu rechnen und ergibt nunmal 120.


    Hier eine maßstäbliche Skizze Ihrer Gedanken:



    Die Konsequenz Ihrer Entscheidung für einen großen Spiegel ist eine außermittige Platzierung des Waschtisches zum Spiegel, was zugunsten einer größeren Raumwirkung aber vertretbar wäre. Mit Glück (Berechnung) wäre sogar der schmale rechte Spiegel zum Waschplatz hin ausgerichtet. Voraussetzung ist, daß zur Wand bzw. zum WC (min. 20-25 cm) ausreichend Platz bleibt. Eine Kollision mit der Fensterbank ist auch mit Anstrengung definitiv nicht gegeben.

    Von einer rein praktischen Platzierung (WC rechts) rate ich ab. Das wäre zur Umsetzung einfacher aber zur Nutzung und optisch nur noch störend.


    Wenn oberhalb der Wanne die Wand mit der Zimmertür ungefliest bleiben soll, dann gehört auch der kleine Spalt zwischen Wannenschürze und Türrahmen mit dazu und bliebe ungefliest.

    Entscheiden Sie sich, den Bereich den Bereich der Wanne als Raum-Nische zu fliesen, in die der Wannenkörper eingeschoben wurde, kann diese Nische nur 78 cm tief sein, da ab hier das Fenster unterbricht. Die Strecke zur Tür ist aber 1,5 cm länger.

    Zugunsten der Wirkung von Größe und Vermeidung von dem Konflikt "Fliese trennt direkt am Fenster den Raum" empfehle ich weiterhin die Seiten gänzlich ungefliest zu lassen.

  • trompetologe
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 2 Jahren

    Angeregt von einem Kurzurlaub in einer Ferienwohnung mit Dusche und ohne Badewanne und dem aktuellen houzz-newsletter haben wir den Planungsfaden für unser Bad endlich wieder aufgenommen:

    Idee ist nun, eine Dusche links hinter statt einer Badewanne rechts neben der Tür zu haben. Auf der von der Tür aus gesehen rechten Wand würde statt der Badewanne ein breiteres Waschbecken mit ggf. Unter- und Wandschrank möglich sein. Das WC würde fast an seiner jetzigen Position bleiben.





    Die Dusch-/WC-Wand gefällt uns noch nicht wirklich gut: Versprünge durch Vorwand und Verkastung des Abflussrohrs in der Ecke. Auch ein verworfener Gedanke von uns war, das Abflussrohr diagonal und raumhoch zu verkleiden und das WC daran über Eck zu platzieren. Habt ihr bessere Ideen und Empfehlungen? Danke!


    Hinweis: Es ist wahrscheinlich (vorbehaltlich dem Urteil des Handwerkers) eine bodentiefe Dusche möglich, da sich darunter der Waschkeller befindet, über dessen Decke bereits einige Rohre verzogen sind. Wir haben aber vorsichtshalber eine Duschtasse gezeichnet.

  • lili777888
    vor 2 Jahren

    Wenn Dusche, würde ich keine Duschkabine einbauen. Eine Scheibe ist viel moderner und pflegeleichter. In der Duschkanine Fine ich es eng und die vielen Fugen sehen irgendwann unschön aus. Dafür könnte das WC neben das Waschbecken wandern.

  • trompetologe
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 2 Jahren

    Danke für das Feedback. Das WC soll unbedingt auf der linken Wand (Ost) bleiben, da man es nicht als erstes beim Betreten des Bades sieht und dort das Abflussrohr verläuft (Nord/Ost).

    Angesichts vieler anderer Diskussionen im Forum meine ich, dass alleine eine Scheibe bei 80cm x ~100cm nicht ausreichen wird oder habe ich den Vorschlag falsch verstanden?

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 2 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 2 Jahren


    Zwei für Vier - neue Familienbäder · Mehr Info


    Vor einigen Jahren hatte ich mal die Gelegeheneit, ein ähnlich kleines Bad zu gestalten. Dabei habe ich die Vorwand komplett vorgezogen und im Duschbereich ausgespart, was zur Beruhigung der Wand führte.

    Bei Ihrer Planung findet viel auf der Wand statt: der vertikale Leistungsschacht, die enorm betonte WC-Kasten-Verkleidung und die hoch geflieste, rücksringende Fläche in der Dusche. Eine Beruhigung der Fläche würde auch hier mehr Großzügigkeit ausstrahlen. Und statt daß die Kastenelemente etwas vom Raum wegnehmen, würde es eher scheinen, als habe man eigens für die Duschkabine noch mehr Raum nach hinten geschaffen.

    Gegenüber spräche nichts dagegen, auch eine durchgehende Vorwand zu installieren. In diese Wand könnte dann das Badmöbel mindestens zur hälfte verschwinden und weniger dominant neben dem Waschplatz stehen, ohne seinen Raumgewinn einzubüßen.


  • trompetologe
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 2 Jahren

    Lieber
    Herr Ganzer,

    das
    stellen wir uns viel ruhiger und sehr gut vor. Vielen Dank!

    Das
    Einrücken der Dusche in die Vorwand bezieht sich ja auf die linke Wand im
    Badezimmer. Die Vorwand würde in der vertikalen Fläche der Dusche/Glasabtrennung
    plus ca. 10cm Abstand oben und rechts (u.a. zum Saubermachen) eingeschnitten. Hatten
    Sie sich das so gedacht?

    Die
    vertikale Schnittfläche würde dann wie die Duschrückwand in kompletter
    Nischenhöhe (Glasabtrennung plus ca. 10 cm) gefliest werden. Würden Sie dann die
    horizontale Schnittfläche („über“ der Dusche) ebenfalls fliesen (Spritz-, Kondenswasser)?

    Auf
    der Vorwand für das WC samt Betätigungsplatte und die Leitungen würden wir die Wandfliesenfläche
    mind. auf 1,2m Höhe reduzieren (und ggf. noch um die Ecke bis zum Fenster ziehen).
    Alles in einer Wandfliese, ohne die Bodenfliese an der Wand zu wiederholen.

    Wegen
    Betätigungsplatte und aufgeklapptem WC-Deckel sind die 1,2m Höhe momentan eher
    nicht in Diskussion, obwohl dort ja vieles möglich wäre.

    Wäre
    aus Ihrer Sicht eine indirekt beleuchtete Nische über dem WC (z.B. im Format bzw.
    Form des Spiegels gegenüber) kontraproduktiv zur beabsichtigten Beruhigung der
    Wand?

    Ihren
    Vorschlag für eine durchgehende Vorwand auf der anderen Seite kann ich für den
    Hochschrank nachvollziehen. Beim Waschbecken mit Unterschrank, das uns nicht
    versenkbar scheint, würden wir dann konkret Raumtiefe verlieren, richtig?

    Auf
    der rechten Seite hatten wir nur an eine weiße Fliese über dem Waschtisch als
    Spritzschutz gedacht. Natürlich könnte man nun den Fliesenspiegel von gegenüber
    auch wiederholen, also 1,2m hoch und von der Ecke so breit wie bis zum
    Einschnitt der Dusche (also 185cm – 90cm oder 100cm Duschbreite). Ach so: Wir
    haben uns am Freitag in verschieden große Duschen einer Badausstellung gestellt
    und wollen wegen der Begrenztheit in der Länge von 80/85cm eine Breite vom 90
    oder 100cm dann zuungunsten der WC-Armfreiheit vorsehen). Was ist hier noch
    tolerabel?

    Und
    auch noch offen: Spiegeltür im Hochschrank oder separater Ganzkörper-Spiegel rechts
    neben der Tür

    Ich
    hoffe, dass dies nicht zu viele Aspekte geworden sind.

  • PRO
    Raumagentur ArteFakt
    vor 2 Jahren

    Liebe Frau Schmidt, lieber Herr Sell,

    tatsächlich hate ich mir die Duschseite so gedacht wie von Ihnen beschrieben. Dabei ist eine befliesung der unterseite der Nische nicht notwendig. Da wirbeln zwar ein paar Wasserdämpfe rum, die werden aber gleich wieder in den Raum gezogen.


    Die Fliesen möchte ich in Ihrem Bad leiber als Bestandteil des Raumes, nicht als partiell notwendigen Spritzschutz betrachten. DIe Wand mit dem Fenster würde ich also komplett ungefliest lassen. Als Schutz benötigen wir sie nicht, und es würde den Raum unnötig "einzäunen".

    Dagegen würde ich die gesamte Wandbreite hinter Dusche und WC gleich hoch befliesen. So bilden der Duschbereich zur Tür und die Rückwand zum WC eine schützende Ecke, die sich zum Fenster hin öffnet.

    Ein "Dialog der Nischen", indem Sie den Spiegel spiegeln wäre sicherlich spannend!

    *****

    Ja, der Waschtisch würde mit der Vorwand etwas nach vorne rücken. Nur der Lagerschrank wäre in die Vorwandschale versenkt. Sie verlieren dann zwar etwas Raumtiefe, doch verlieren Sie keinen Raum, den Sie brauchen.


    Wo Sie links noch die schützende Wand haben, kann ich mir rechts wunderbar die "Brüstung" vorstellen, über die hinweg der Blick in die Weite geht (Spiegel / helle Wandfarbe)

    Also 120 cm hoch gefliest in raumbreite, den Bereich des Schrankes natürlich ausgespart.


    Die Dusche werden Sie meist mit dem Blick in die Raummitte stehend nutzen. Sie werden also die Diagonale als Platz haben. Der Raum hat rechnerisch 185 cm Breite. Von der Wand zum WC 25 cm, dann mit 38 cm das WC und weitere 25 cm zum Glas, bleiben Ihnen für die Dusche 97 cm. Bleibt die Frage: Wie nah kann der Unterputzkasten (50 cm Breite) an die Außenwand rücken, ohne in Konflikt mit den vertikalen Leitungen zu kommen?

    Eine 80-cm-Dusche mit 2 Glaswänden und einer Ausrichtung in der Diagonalen bietet Ihnen ca. 100 cm Platz. Unser körper hat eine Breite von ca. 60 cm, bzw. bei nach außen zeigenden Ellenbogen von knappen 100 cm.

    90 cm wären schon knapp bei der gegebenen Bautiefe von 86 cm bis zum Türrahmen...


    Den Spiegel gerne rechts der Tür, so ist er präsent, wenn man ihn nutzen möchte, aber im Hntergrund, wenn man sich mal nicht sehen will :-)


    ohne Maßstab eine schnelle Prinzipskizze der Wirkungen der Raumflächen und die Präsenz der Möbel.

    Die Dusche wirkt durch die Nische in der sie steht breiter, der Waschplatz durch das zurückspringenden Möbel daneben vortretender. Angedeutet der Dialog zwischen dem Spiegel und der gespeigelten Öffnung.

  • trompetologe
    Ursprünglicher Verfasser
    vor 2 Jahren

    Wir wünschen euch ein gesundes neues Jahr und gutes Gelingen bei all euren Projekten. Urlaubszeit heißt bei uns auch Planungszeit. So oft im Bad - wie zuletzt zum Wirkenlassen - waren wir vorher selten zur Nutzung ;)

    Viele der letzten Detailplanungen fühlen sich für uns weiterhin ideal an.

    Nur die Vorwand für Waschtisch und halb-eingelassenen Hochschrank (eigentlich zur besseren Raumwirkung vorgeschlagen) haben wir verworfen, da wir nun nur einen weniger tiefen Hochschrank (ca. 25cm) für den bequemen Zugriff auf dessen Inhalte präferieren.


    Um endlich noch konkreter zu werden, suchten wir Badmöbel-Typen in harmonisch wirkenden Dimensionen mit ausreichend Stauraum. Beispielfotos von Waschtischen und Hochschränken nebeneinander gefielen uns auf einer vergleichsweise wenig breiten Wand, wenn der Waschtisch nur eine Schubladenhöhe (ca. 40cm) und somit im Vergleich zum Hochschrank mehr Bodenfreiheit (Waschtisch 44,3cm, Hochschrank 19cm) hat.

    Hier sind wir im Auswahlprozess momentan bei Duravit ME by Starck Waschtisch mit L-Cube Waschtischunterschrank mit 1 Auszug (63x41,7x49cm (BxHxT)) und Hochschrank (40x176x24,3cm (BxHxT)).



    Dazu das zum Waschtisch passende Wand-Tiefspül-WC (Duravit ME by Starck). Die Duschwanne mit möglichst wenig Stufe zum Boden und möglichst in 80x90cm (z.B. Kaldewei Duschplan).

    Bei dem folgenden Absatz sind wir uns noch unsicher:

    Nach Sichtung von Referenzbildern präferieren wir einen runden Spiegel, der etwas größer (75cm im Durchmesser, z.B. Alape SPFR750 R1 mattweiß, Unterkante 120cm) als der Waschtisch ist - mit unseres Erachtens auflockernder UND verbindender Wirkung der anderen Hauptelemente Waschtisch und Hochschrank. Fliesenspiegelhöhe wäre 115cm.

    Es soll auf jeden Fall noch ein beleuchteter Kosmetikspiegel an die Wand (vermutlich doch eher links in die Ecke wegen Lichteinfall vom Fenster?) und eine Ablage (Schale oder Konsole für Zahnbürsten) in Reichweite des Waschtisches. Das könnte eine Konsole in Verbindung mit Handtuchhaken auf der rechten kurzen Wand zwischen Fenster und Waschtisch sein.

    Bessere Beleuchtung durch Wandleuchten (li+re) als eine "LED-Gegenstrahlanlage" mit >80Ra im Spiegel würde doch aber gerade bei einem runden Spiegel sehr viel unaufgeräumter wirken. Oder doch einen rechteckigen Spiegel, in den Fliesenspiegel hineinragend?


    Das WC ist wegen des Rohrbündels (Abfluss, Heizung, Wasser) in der Ecke und der 50cm breit angenommen Vorwandelementes, aber auch wegen des 12cm in den Raum hineinragenden

    Fensterbrettes/ Heizkörpers ggü. der Vorwand und dem dann symmetrisch gegenüberliegenden Waschtisch nach links versetzt (links 21,5cm, rechts 36,5cm).

    Verzwickt wird dann noch die Wahl der Duschglaswand mit Eckeinstieg bzgl. der Länge der festen Elemente, damit für das Duschen genug Einstiegsbreite (Anschlag WC) und ansonsten bei nach innen geschlagenen Pendeltüren möglichst wenig Festelement den rechten Ellenbogen des auf dem WC Sitzenden stört. Variabel ist ja auch die Tiefe der Vorwand,

    Zwischen WC und Dusche sollte die Vorwand dann m.E. mittig auf die Außenwand zurückspringen (10 und 11,5cm) - die 10cm "Nut" zur Duschwand wäre dann auch umlaufend, also auch über dieser ausgelassen. Für eine vollständige Entsprechung zum gegenüberliegenden Spiegel mit 75cm Durchmesser ist die Vorwand zu schmal bzw. der Mittelpunkt zu weit nach links verschoben. Eine WC-mittige Nische scheint uns bei einer zur WC-Mitte nur 29,5cm schmalen Wand optisch schwierig. Evtl. dann doch etwas Rundes, aber kleiner als der Waschbeckenspiegel, evtl. auch nur ein Bild über dem WC zur Betonung der Achse WT Mitte und WC unsymmetrisch zur Vorwand?

    Den Fliesenspiegel von der Tür über die Dusche bis zum WC würde mit 2,125m so hoch wie der Türrahmen oder mit 2,265m so hoch wie der Fenstersturz werden. Das hängt dann bei 30x60cm Fliesenformat auch davon ab, wie hoch dann wirklich die Duschwanne bei den baulichen Fußbodengegebenheiten ausfallen muss.

    Wir freuen uns auf Feedback.

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