trompetologe

Badewanne, Waschbecken und WC in 5qm kleinem Badezimmer neu anordnen

trompetologe
vor 9 Tagen

Das 5qm große Badezimmer soll nun die nächste Baustelle nach Sanierung und Anbau unseres 1939 gebauten Siedlungshaus-Klassikers sein.



IST-Grundriss und –Ausstattung sind in der Skizze dargestellt - blau bedeutet unveränderlich, z.B. auch die Verkleidung für das KG-, Heizungs- und Wasserrohre in der linken oberen Ecke; grau bedeutet variabel, z.B. Vorwände und Objekt-Positionen.


Die Wannenbad-Möglichkeit soll bleiben (auch wenn diese täglich nur als Dusche genutzt wird). Hier schwebt uns aktuell die Badewanne Bette Ocean-Lowline in 1700x750 mm für einen niedrigeren Einstieg an derselben Position im Grundriss vor. Die aktuelle rechte Seite ist bzgl. mittiger Tür und Fenster die schmalere und bleibt somit unseres Erachtens als Wannen-Position geeignet. Das Kopfende und damit die Vorwand wollen wir für einen Fensterausblick beim Baden drehen (Fremdeinblicke von außen sind ausgeschlossen). Duschen würde man dann an der Fensterseite bzw. mittig. Eine Unterputz-Installation der Armatur auf der Längswand (Innenwand, ca. 50cm vom Fußende/ Ablaufseite) und damit der Verzicht auf eine Vorwand an der Badewanne ist uns technisch und finanziell unklar. Wenn eine Vorwand am Fußende wieder sinnvoll ist, dann wird diese nicht mehr 93cm hoch, sondern nur 79cm wie das dann benachbarte Fensterbrett.

Bisher bietet ein Duschvorhang auf einer geraden Spannstange mehr oder weniger guten Spritzschutz. Eine Glaswand mit Aussparung für die Vorwand an der Ablaufseite und eine gekrümmte Vorhangstange ohne Decken-Anker haben wir bisher noch nicht gesehen.


Bzgl. der Positionen von Waschbecken mit Unterschrank (70cm breit) und WC sind wir unsicher. Für einen Tausch von WC und Waschbecken mit Unterschrank spricht unseres Erachtens:

  • Waschbecken ist näher am Tageslicht
  • WC ist letztes Objekt, das man beim Betreten des Bades sieht und wäre mehr aus dem Blickfeld des Badenden (aber auch bzgl. Trennung von rein und unrein leider dichter am Kopfende und die Tür würde gegen die Knie des Sitzenden aufschlagen!) – aber vielleicht ist das ja besser als aktuell gegen den Rücken des am Waschbecken Stehenden ;)

Verhindernd könnte noch die vorhandene Verkleidung für die Rohre werden. Ein Spiegelschrank könnte erst bei 33,5cm beginnen. Für die Aufreihung von 70cm Waschbecken, 25cm-Objektabstand, 40cm WC und 25cm Wandabstand fehlen uns (bei 186,5cm Raumbreite) 7cm. Mit dem Installateur ist zu prüfen, ob die Verkleidung ab Unterkante Spiegelschrank um die 7cm vermindert werden kann, da sonst 21,5cm links und rechts neben dem WC nicht reichen. Zu einer raumbreiten Ergänzung durch einen normalen Spiegel hat uns eine Verkäuferin abgeraten, da man den Unterschied zum Spiegelschrank als extrem störend wahrnehmen würde (?).

Würdet ihr trotz fast raumbreitem Spiegelschrank und einem Waschbecken-Unterschrank noch eine Konsole unter dem Spiegelschrank realisieren? Wir eigentlich nicht. Im Gegenteil wollen wir den Spiegelschrank direkt auf der Konsole aufgesetzt und quasi als Unterputzvariante verkleidet haben.



Auch, wenn die Fliesenfrage vor der Objektpositionierung schwieriger zu bewerten ist:

Unsere Bodenfliesen sind Villeroy und Boch Upper Side beige in 30x60cm im Drittelverband quer zur Fenster-Türachse verlegt. Egal, was andere davon halten: Diese Fliese liegt bereits im gesamten EG und wird getreu dem Motto „Lieber einheitlich hässlich, als unterschiedlich schön“ also auch im Badezimmer verlegt. Unsicherheit besteht vor allem bei der Wandgestaltung, Tür und Fenster teilen den Raum:

  • WC und Waschtisch-Vorwand und mindestens die Wand seitlich neben dem WC mit der Bodenfliese im selben Verbund waagerecht verlegen bis Spiegelschrankunterkante bei 1,15m (ggf. käme ja die oben erwähnte Konsole noch dazwischen).
  • Badewanne muss wegen des Duschens 3-seitig rundum gefliest werden. Raumhoch fliesen geht hier wegen des stark abgerundeten Übergangs von Wand zur Decke nicht. 2,03m hoch trifft die Türhöhe (beim Eintritt im Rücken), ist aber niedriger als die Fenstersturzhöhe (2,26m, beim Eintritt direkt im Sichtfeld). 2,26m kommt uns aber zu hoch vor. Wieder die Bodenfliese als Wandbelag wirkt für uns harmonisch, aber evtl. eintönig und ggf. auch in Augenhöhe mit 2020er-Mode „Holz-/Betonstruktur“ zu präsent, um zeitlos zu sein. Also Wannenschürze mit Bodenfliesen belegen und Wände mit 30x60cm oder größeren weißen Fliesen mit Kreuzfuge??
  • Die eher konservative Fliesen brachten uns auch auf die Idee, die verbliebenen ungefliesten Wände mit einer mutigeren Farbe (blau?) bis ca. 40cm unter der Decke abzusetzen und damit auch die verschiedenen Höhen der Fliesen an den Wänden „einzufangen“. Die Decke selbst wäre dann ab 40cm unter Deckenhöhe weiß.

Was meint ihr insbesondere zur Wandgestaltung, aber gerne auch Hinweise, wo wir auf dem Holzweg waren/ sind? Dankeschön.

Kommentare (4)

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