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meinemir

Unterstützung bei Terrassenplanung

meinemir
vor 19 Tagen

Hallo!


Wir haben vor ein paar Jahren ein altes Bauernhaus gekauft/bezogen und planen nun im Erdgeschoss eine Terrasse in unserem Garten anzuschließen. Das Haus selbst ist in Sandstein (EG) und Backsteinen (1+2. Stock) erbaut. Ein Holzbalkon ist ebenso angeschlossen. Der Garten ist recht natürlich/wild gehalten und dieser Charme soll auch beibehalten werden. Ich möchte also auf einen möglichst natürlichen Look achten (Sandsteine, Kies, Schotter, Backsteine, Holz, etc...) Dabei gibt es folgende Herausforderungen:


- Das Haus liegt am Hang. Der Garten ist zwar nicht sehr steil, aber über die gesamte Tiefe des Gartens (ca 27m) sind es laut BayernAtlas ca 1.40m Höhenunterschied. Das Gefälle läuft auf das Haus zu. Im Bereich der Terrasse besagt die gleiche Quelle, dass es ca 40cm Höhenunterschied zwischen Tür und Ende der Terrasse sind. Wir hatten bisher allerdings keine Probleme mit Wasser im Bereich der Mauer.

- Die Terrasse wird über eine bestehende Gasleitung gebaut. Wir haben uns hierzu bereits die mündliche Genehmigung eingeholt. Es ist auch ein verdichtetes Kiesbett darüber erlaubt, jedoch können wir maximal auf eine Tiefe bis zu 80/90cm ausschachten. Bei einem 30cm Unterbau sollte das aber hoffentlich keine Probleme geben. Oder sehen hier die Profis doch einen?


Der Plan war nun derer, dass wir eine ca 30qm große Holzterrasse anschließen - allerdings mit 1m Abstand zum Haus, um hier möglichst Regenwasser gut abfangen zu können. Eine Drainage ist bisher nicht um das Haus rum (da dieses über 300 Jahre alt ist...). Meine Idee bisher war ein klassisches Kiesbett mit Terrassenplatten als Punktfundament zu erstellen. Hierauf dann Holzlatten. "Besonderer" Clou: Die Holzterrasse bildet ein Oval Richtung Garten und fängt die Steigung mit einer Sandsteinmauer ab (wir haben noch diverse Sandsteine übrig), welche mittig mit einem Pizzaofen gekrönt wird. Die Mauer sollte möglichst so sein, dass man sich darauf setzen kann.







So. So viel zu den Ideen. Ich hoffe, es ist einigermaßen ersichtlich, wie die Lage hier ist. Wir möchten den Großteil selbst umsetzen können - sind aber auch um professionelle Hilfe nicht verlegen. Allerdings sollte das auch zeitnah geschehen können... Da mein Schwiegervater sowohl im Sandsteinbau als auch allgemein im Bau gearbeitet hat, ist hier viel handwerkliches Geschick vorhanden - den Großteil unserer bisherigen Sanierung haben wir schließlich auch selbst übernommen. Jedoch möchte ich zu allererst nochmal bei den Stadtwerken eine Genehmigung zum Bauvorhaben einholen, so dass ich eine schriftliche Bestätigung erhalte. Und daher bin ich nun hier. Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail und ich möchte vor "Baubeginn" möglichst alles festgelegt haben und hoffe stark auf (semi-)professionelle Meinung hier aus der Community:


1) Benötigen wir auch eine Drainage um die Sandsteinmauer herum? auf beiden Seiten? (siehe Skizze) Und welche Art wäre hier dann möglich? Ich möchte möglichst den natürlichen Charme unseres wilden Gartens hier nicht stören.

2) Richtung Haus (beim "Steg") hätte ich tatsächlich eine klassische Entwässerungsrinne eingesetzt, damit die Terrasse barrierefrei - auch mit Rollator o.ä. begangen werden kann. Oder gibt es hier sinnvollere Systeme? Ein Anschluss an den Kanal ist wohl nicht möglich, wohl aber eine Sickerleitung in das angrenzende Beet.

3) Welchen Aufbau würdet ihr empfehlen? Je flacher desto besser für uns bezüglich der Gasleitung. Kennt ihr auch langlebige Systeme, die unter 40cm Aufbau benötigen?


Und gibt es sonst noch Ideen/Meinungen zu unserem Projekt? Worauf würdet ihr besonders achten?


Danke für eure Hilfe!


Schöne Grüße, Johanna


Kommentare (4)

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