Zu viele Details für ein Architekturfoto?
vor 10 Jahren
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Kommentare (9)
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Hilfe! Grundrissideen sind zu viel!
Kommentare (10)Oft sind Bilder inszeniert, ist ja auch logisch, da eine gewisse Wirkung erzielt werden soll und alles wirkt im adaptierten Zustand nicht so richtig. Oder die ausgesuchten Einzelteile funktionieren nicht so ganz zusammen. Grundlegend sind Bilder eine gewisse Orientierung: man kann sie als eine Art Kommunikationsmittel ansehen ("Das möchte Ich auch..."). Aber diese "Sprache" muss man auch entschlüsseln können um den Wunsch auch für SICH umzusetzen, passend zur aktuellen Wohnsituation. Es gibt unterschiedliche Wohntypologien (Sicherheit, Gemütlich, Präsentieren, u. a.) mit denen man sich auseinandersetzen kann. Wichtig ist aber immer, das geeignete Mittel an der richtigen Stelle. Also, erst mal rausfinden: was möchten sie wirklich - unabhängig modischer Richtungen wie Farbe und Design; vor allem, was wollen sie NICHT. Danach kann man dann schrittweise weiter gehen... Funktion, Eindruck, Anmutung, Farbe, Licht, Wegführung, Rückzugbereiche, Anbindung an den Außenbereich, etc. etc. Um aus Einzelteilen etwas eigenes, schönes zu machen kann man entweder selbst ausprobieren, mit der Erfahrung das man sich später fragt warum man das damals ausgerechnet so machte, oder einen Spezialisten beauftragen (der wiederum Zugriff auf andere Spezialisten - Handwerker - hat.) Ein guter "Sprachlehrer" bringt ihnen die Grundzüge der Sprache bei, mit der Sie dann selbst eigene Entscheidungen treffen, bzw. später sicher sind WARUM sie diese Entscheidung trafen. Viel Spaß bei der Gestaltfindung!...mehrParkett ist nur für den Boden viel zu schade, oder?
Kommentare (1)Das ist aber ein interessantes Design Dilemma. :-/ Ich bin ziemlich verwundert über Werbung unter diesem Titel!...mehrViel Raum, aber kaum Platz für eine Küche in 60-er Jahre DHH?
Kommentare (3)Es ist immer schade zu sehen, wie spätere Anbauten eine Größe und Weite schaffen, aber die Eingangsbereiche sind weiterhin kleinteilig, eng und dunkel. Weiterhin muss man, wenn man nur das WC aufsuchen möchte, die Wohnung verlassen. Wie notwendig ist das Arbeitszimmer, und wie notwendig ist es an genau dieser Stelle? Oder ergibt sich das in Ihren Überlegungen nur, weil dort schon ein Raum gegeben ist? Ansonsten fiele mir spontan ein, auch vorne alle Wände zu entnehmen, und um den Kamin herum einen zentralen Block zu organisieren, der neben dem Kamin auch Schränke beherbergt, deren Nutzung sich nach der neuen Anforderung richtet. Ganz ohne Arbeitszimmer wäre dann eine mögliche Ausgangssituation diese hier: Aber auch ohne diese Option rate ich dazu, den Grundriss erst einmal von allen unnötigen Linien, Zahlen und Texten zu befreien und ihn in 1/50 auszudrucken. Das passt dann gerade so auf ein A4-Blatt. Nur so haben Sie die Chance, sich auch gedanklich in die Räume hineinversetzen zu können....mehrEin Dachgeschoss - viele Möglichkeiten?!
Kommentare (5)Der Ausbau des DG ist eine baugenehmigungspflichtige Umnutzung, wenn das DG nicht vorher bereits als Wohnraum genehmigt worden ist. Danach sieht der alte Grundriss aus Ihrem ersten Beitrag nicht aus. Vorher muss geprüft werden, ob ein DG-Ausbau nach den Anforderungen des Baurechtes überhaupt möglich ist : Tragfähigkeit der Decke über EG (Statiker), ausreichend Raumfläche mit Stehhöhe, ausreichende Belichtung, notwendige Treppe mit Breite von mind. 80cm im Lichten, II. Rettungsweg im Brandfalle (Rettungsfenster im Giebel oder als DFF, mindestens 90x120cm als Durchstiegsmaß) etc.) Zudem muss die Dachfläche nach den Anforderungen des GEG gedämmt werden. Voraussetzung ist eine bauphysikalisch funktionierende Hinterlüftungsebene (Konterlattung), die eventuell erst geschaffen werden muss (Dachneueindeckung). Die vorhandene Dämmung muss sehr wahrscheinlich komplett ausgebaut werden. Ohne Architekten (Bauberatung/Bauplanung/Bauantrag etc.), einer Bauaufnahme und einem Bauaufmaß mit aktuellen Bestandszeichnungen als Planungsgrundlage werden Sie nicht wirklich vorankommen....mehr- vor 10 Jahren
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- vor 10 JahrenZuletzt geändert: vor 10 Jahren
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Bernhard Marks Fotografie