Hallo. Der Naturstein ist in gebundener Bauweise eingebaut worden? Also auf einem mind. 5cm starken Bettungs-/Drainmörtel mit Trassanteil, der für Quarzite zugelassen ist?? Bei der Größe der Steine wurde die Unterseite mit einer Kontakschlemme versehen? Der Belag und der Unterbau (die Terrasse) hat ein Gefälle von 2-3% (2-3cm Gefälle auf 100cm Länge)?
Das sieht nach Staunässe und Feuchtigkeitsnestern aus. Die Steine trocknen vom Rand her aus.
Durch Bewitterung hervorgerufene Verfärbungen von Natursteinoberflächen, wie in Ihrem Falle, sind auf verfärbungsverursachende mineralische Bestandteile des Steins zurückzuführen.
Wikipedia schreibt zum Thema "Quarzit"
"Ist das Gestein hochdicht, d. h. sehr geringporös, sollte davon ausgangen werden, dass ein Haftanstrich auf den Unterseiten und unter Umständen auch an den Kanten der Platten notwendig ist (Siehe oben). Ein Abriss vom Mörtelbett ist bei hochdichten Quarziten nicht selten. Ursache dafür ist die mangelnde mechanische Verzahnung des ausgehärteten Mörtels mit dem Quarzit aufgrund der geringen Porosität. Bei Rosa Quarzit treten sehr häufig chemisch bedingte Verfärbungen durch die Verlegemittel auf .
Im alkalischen Bereich gilt das fast genauso. Universalgrundreiniger auf Ammoniakbasis, die einen max. pH-Wert von 10,5 erreichen, greifen im Allgemeinen Quarzite nicht an. Hochalkalische Produkte, die Natron- oder Kalilauge enthalten, schädigen nicht nur die Quarze, sondern auch hier wieder die farbgebenden Mineralien. Haushaltsmittel wie Backofenreiniger enthalten schädigende Hochalkalien. Zu den Hochalkalien gehört auch Calciumhydroxid aus dem Mörtel, das Eisenmineralien aufbrechen kann. Dadurch kann mit dem Transportmittel Wasser freies Eisen an die Oberfläche transportiert werden, das dort mit dem Sauerstoff sichtbare Eisenoxide bildet."
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Prachtspiere, Sterndolde
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